Wieso sind die Westdeutschen im Durchschnitt tolleranter zu den Ausländern?

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3 Antworten

Weil Menschen, die in persönlichen Kontakt mit Ausländern kommen im Großen und Ganzen positiver gegenüber Ausländern eingestellt sind.

Und im Westen gibts eben mehr Ausländer als im Osten.

Dazu kommen dann noch Dinge wie eine bessere Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Westdeutschland, sowie allgemein eine engagierte Auseinandersetzung mit rechten Strukturen. 

Bis auf eventuell Teile von Dortmund gibt es im Westen bspw. keine sogenannten "national befreiten Zonen", in denen die Zivilgesellschaft die Nazis einfach so machen lässt.

Nichtsdestotrotz, und das betone ich bei solchen Fragen immer, sind Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kein ostdeutsches, sondern ein gesamtdeutsches Problem.

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Kommentar von ab12359
03.10.2016, 23:43

Naja, es ist ja so, dass immer, wenn man keinen häufigen Kontakt mit Ausländern hat, man auch nicht so positiv eingestellt ist , wie du ja gesagt hast.... guck dir mal den Ausländeranteil im Westen und Osten an..... und eine Frage an dich, wie kommt es , dass sich ausgerechnet in Städten mit einem hohen Ausländeranteil "national befreite Zonen" bilden können?

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Kommentar von ab12359
03.10.2016, 23:47

"Fremdenfeindlichkeit gibt es in ganz Deutschland. Aber nirgends tritt Fremdenhass so unverschämt und militant zutage wie in den östlichen Bundesländern." süddeutsche

Also haste Recht, allerdings tritt der Fremdenhass noch heftiger und brutaler (DURCHSCHNITTLICH) im osten auf

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Weil wir Jahrzehntelang mit diesen zusammenleben und eben gute Erfahrung gemacht haben. Gerade im Osten, gerade in Orten bzw. Regionen in denen es gar keine Ausländer gibt, hört man ja die verstecktesten Aussagen bzw. Theorien.

Weiterhin hat dies auch mit dem Selbstbewusstsein zu tun. Gerade im Westen haben wir ja keine Angst vor Ausländern. Es sind unsere Kollegen, Freunde,.... Wir haben u.a. auch gelernt, dass es gut für uns ist, mit denen in Konkurrenz zu stehen und so nicht träge zu werden.

Witzig ist in dem Zusammenhang immer wieder, wenn man sich mal überlegt, wie das bei der Wende war. Wenn wir im Westen so "Angsthasen" gewesen wären, wie Teile der Ostdeutschen...

Mal nachdenken.... Millionen von Ostdeutsche sollen zu "uns kommen", davon haben uns noch kurz vor bzw. nach der Wende hunderttausende als Klassenfeind gesehen... wobei Feind hier wortwörtlich zu verstehen ist....

Wie gesagt, wären wir nicht von uns bzw. von unserer Lebensweise so überzeugt gewesen und hätten wir nicht geglaubt, dass wir uns bzw. unsere Lebensweise sich durchsetzt, niemals hätten wir einer "Vereinigung" zugestimmt.

Dagegen der Osten, der erstmals gescheitert ist, dann tatsächlich geglaubt hat, es gibt eine "Wiedereinigung" auf Augenhöhe, gebrochene Generationen (Gerade die DDR hat sich ja im Ostblock gerne als Vorzeigeland aufgespielt und dann haben die nach der Wende gesehen, dass u.a. die Wirtschaft nicht mal drittklassig war)...

Jetzt gibt es im Osten einen gewissen Wohlstand und die Leute haben Angst diesen zu verlieren. Und da hat man dann eben Angst vor den Ausländern, die man "gar nicht" kennt.

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Äusländer?

Sind genau Menschen wie ich. Nur wenn diese Menschen Verstöße begehen (egal welche Nationalität dieser hat) weg mit dem. 

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Kommentar von ab12359
03.10.2016, 23:19

Das sind den Pegida etc. leider egal... und leider gibt es im Osten keinen so  kritischen AufschreiKULTUR und Demos gegen Rechts

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