Frage von TheJerror, 643

Wieso sind die Waffengesetze hier so hart?

Ich finde es sinnlos das man nichts ordentliches dabei haben darf, um sich in einen Notfall zu verteidigen für alles braucht man extra Lizenzen und die Polizei ist auch nie rechtzeitig da. Wäre da nicht ein Waffengesetz wie in der Schweiz besser (dort gibt es sehr wenig morde) wer töten will findet auch ohne Schusswaffen immer einen Weg man muss ja nicht gleich Kriegswaffen legalisieren.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Eraser13, 176

Servus,

zuerst mal zu deiner Frage warum die Waffengesetze in Deutschland so streng sind: Das hatte alles mit der Angst vor möglichen Terroranschlägen durch die RAF in den 1970er zu tun.

Bevor die Waffengesetze 1976 verschärft wurden konnte man ähnlich wie in Österreich oder der von dir angesprochenen Schweiz bestimmte Waffen frei ab 18 Kaufen.

War das schlecht, das Waffen frei verkäuflich waren? Auf keinem Fall, ich bin der Meinung das es jedem unbescholtenen Bürger, der geistig und körperlich in der Lage ist mit einer Waffe sicher umzugehen, auch möglich sein sollte solch eine zu erwerben und besitzen.

Jedoch sollte auch differenziert werden, was der Otto Normalbürger besitzen darf, ich bin sicher keiner der nach Modernen Kriegswaffen für jedermann ruft, jedoch sehe ich kein Problem darin wenn Langwaffen der Kategorie D und C, wie in Österr. und der Schweiz, frei verkäuflich sind.

Beim Punkt das Kriminelle immer an Waffen kommen wenn sie es nur wollen, kann ich dir zustimmen, was ich jedoch absolut nicht befürworte ist das tragen von Schusswaffen in der Öffentlichkeit, wir sind nicht mehr im 19. Jhd.

Ich stehe der Selbstverteidigung mit Schusswaffen im Algemeinen sehr kritisch gegenüber, da ich selber Waffensammler bin, weiß ich aus Erfahrung, wie schwierig es schon unter optimalen Bedingungen sein kann mit einer Waffe präzise zu "Arbeiten", und dann erst in einer Stresssituation, da würde nichts gutes dabei rauskommen.

Und bitte Leute hört mal endlich mit den leidigen USA Vergleichen auf, man kann die USA mit keinem Europäischen Land vergleichen, des Weiteren sind die Waffengesetze von Staat zu Staat unterschiedlich, teilweise strenger als in Österreich oder der Schweiz.

Zusammenfassung meiner Meinung: Waffen besitzen ja, unter gewissen Einschränkungen (sollten in D gelockert werden) und unter strengen Verwahrungsvorschriften (sind mM in D so in Ordnung), Waffen bei sich tragen eher Nein.

MfG

Antwort
von WeicheBirne, 130

Es gibt keinen Hinweis darauf, daß unsere Waffengesetze Tötungsdelikte verhindern. Hier mal ein paar Fakten:

Seit Mitte der 1950er konnten Bürger der Bundesrepublik Deutschland Schußwaffen erwerben. Das erste bundesweite Waffengesetz wurde aber erst in den 1970ern erlassen. Vorher waren über 3 Millionen unregistrierte Waffen in den Händen von Provatbesitzern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Waffengesetz\_(Deutschland)

Sieht man sich jetzt einmal folgende Studie zur Gewaltkriminalität in Deutschland von der Uni Bielefeld an (S. 39 bis 41 und Abbildungen 1 und 2 auf Seite 92)

http://www.uni-bielefeld.de/ikg/wissensaustausch/pdf/grau0401.pdf

läßt sich erkennen, daß die Einführung der Waffengesetze in den 70ern keinen Einfluß auf die Anzahl der Tötungsdelikte hatte.



Die Waffengesetze wurden damals vermutlich mit ziemlich viel Paranoia erlassen. Der damalige Hamburger Regierungsdirektor sagte, „daß schon der bloße Waffenbesitz ganz ohne Hintergedanken zu einer Gefahr für die Allgemeinheit werden könne und mithin die geplante rigorose Reglementierung vertretbar sei.“

Die Bundesbürger standen also alle unter Generalverdacht potentielle Mörder und Totschläger zu sein. Leider findet sich diese Paranoia auch hier und heute unter den Beantwortern der Frage wieder:

ichmagschwimmen schreibt:

Wenn jeder ne Waffe besitzen könnte, dann würde die Verbrechensrate sehr hoch steigen.

Geraldianer schreibt:

Die Erfahrung der Polizeibehörden zeigt, dass hauptsächlich psychisch labile, potentiell gewalttätige und überängstliche Menschen privat Waffen bei sich tragen.

LordPhantom schreibt:

Die sind mir hier zu lasch. Oder willst amerikanische Verhältnisse riskieren?

MartiNation schreibt:

Dann hat jeder deiner nachbarn ne schusswaffe und wenn sie sich bedroht fühlen können die überreagieren und falsch mit der Waffe handeln

Salzhaut schreibt:

Gegenfrage: Glaubst du wirklich, dass es sicherer wird, wenn man legal Waffen tragen kann?


Wie diese Aussagen sich mit der oben genannten Statistik decken sollen ist mir schleierhaft.

Ich finde es sehr traurig, daß es in unserem Land so viele paranoide Menschen gibt, die ohne vernünftigen Grund annehmen, ihre Mitbürger würden sie bei der nächsten Gelegenheit umbringen wollen. :(

Kommentar von Krautner ,

Vor 60 Jahren waren Homosexuelle auch noch eine Abartigkeit - Statistiken können sich über so einen großen Zeitraum stark verändern, vor allem wenn man damalige Gesellschaft mit der heutigen vergleicht - paranoid wäre es anzunehmen, dass von den tausenden Waffen die dazukommen, keine einzige dazu benutzt werden würde, jemanden grundlos zu ermorden.

Kommentar von WeicheBirne ,

Behauptest Du also unsere Gesellschaft habe sich inzwischen so stark geändert, daß die Leute von heute sich bei den Waffengesetzen von damals über den Haufen schießen würden? Das ist eine nicht fundierte Behauptung, für die ich gerne einige handfeste Anhaltspunkte sehen möchte.


Auf dieses hier möchte ich noch im besonderen eingehen

paranoid wäre es anzunehmen, dass von den tausenden Waffen die dazukommen, keine einzige dazu benutzt werden würde, jemanden grundlos zu ermorden.

Laß uns mal folgendes Szenario durchspielen: Die Waffengesetze werden in Deutschland aufgehoben und pro Jahr wird eine Person mehr umgebracht als vor der Aufhebung -mit einer Waffe, die sich in privater Hand befindet. Die Aufhebung würde also ein Menschenleben pro Jahr kosten.

Deswegen eine Wiedereinführung der Waffengesetze zu fordern wäre eine fanatische und unverhältnismäßige Beschneidung der Freiheiten aller Bürger. Dies möchte ich gerne an folgendem Vergleich verdeutlichen:

Im letzten Jahr gab es etwa 3500 Unfalltote auf deutschen Straßen. Du könntest jetzt natürlich vielen Menschen ihre Fahrerlaubnis entziehen und ihre Autos wegnehmen. 

Zur Arbeit können viele auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Dem Zuwachs an Passagieren kann man durch Aufstockung von Bussen und Bahnen begegnen -die Verkehrsbetriebe würden sich über den Zugewinn an Umsatz freuen. Auch einkaufen können die meisten Menschen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln. Schwere Dinge wie Möbel kann man sich liefern lassen.

Viele Menschen haben also gar kein zwingendes Bedürfnis für ein Auto. Aber es gibt ihnen ein Stück Freiheit und Lebensqualität. Vielleicht schätzen sie es, nicht in Bussen und Bahnen eingepfercht zu sein. Vielleicht möchten sie ab und zu ins Grüne fahren können. Vielleicht ist das Auto ihr Hobby und ihr Stolz.

Die 3500 Toten nehmen wir alle für diese Freiheit in Kauf. Individuelle Freiheit ist ein hohes Gut. Ich möchte sie niemandem absprechen. 

Kommentar von Krautner ,

Ich brauche keine Knarre um irgendwo hin zu kommen, auch nicht um mich zu schützen, da gibt es weitaus bessere Möglichkeiten. Die USA ist hier meines Erachtens nach auch ein besseres Beispiel wie 1950 Deutschland, wo die Kinder weitaus disziplinierter waren.

Mal abgesehen davon, gehst du bei jeder Aussage von der Extremen aus, ich gehe nicht davon aus das sie sich über den Haufen schießen, ich gehe aber davon aus, das einige wenige durch den Zuwachs von Waffen unkontrolliert aus Gefühlsausbrüchen dazu neigen werden diese zu benutzen. Wie hier ja auch schon viele festgestellt haben.

Eine repräsentative zu unserer momentanen Gesellschaft passenden Studie hat hier noch niemand beigelegt, falls die Waffengesetze gelockert werden, mehr Waffen im Umkreis kommen, kann man ja mal auf diese Frage hier zurück kommen und schauen wer recht hatte, ob es mehr Opfer geben wird oder nicht. 

Kommentar von WeicheBirne ,

Mal abgesehen davon, gehst du bei jeder Aussage von der Extremen aus, ich gehe nicht davon aus das sie sich über den Haufen schießen, ich gehe aber davon aus, das einige wenige durch den Zuwachs von Waffen unkontrolliert aus Gefühlsausbrüchen dazu neigen werden diese zu benutzen.

Da Du davon ausgehst, das sich die Anzahl von Gewalttätern durch eine Lockerung des Waffengesetzes ohnehin nur geringfügig erhöhen würde, knüpfe ich hier einfach mal an meine Argumentation aus meinem letzten Kommentar an:

Ein strenges Waffengesetz ist in diesem Fall eine nicht verhältnismäßige Einschränkung der individuellen Freiheit der Bundesbürger. Wie beim Autobesitz ist es gerechtfertigt einige Tote für diese Freiheit in Kauf zu nehmen.

Dabei ist dieses Argument von Dir nicht relevant

Ich brauche keine Knarre um irgendwo hin zu kommen, auch nicht um mich zu schützen, da gibt es weitaus bessere Möglichkeiten.

Ob Du einen persönlichen Nutzen im Waffenbesitz siehst ist unerheblich. Wichtig ist, daß es in Deutschland über eine Millionen Menschen gibt, die im Waffenbesitz ein Stück Lebensqualität sehen -aus welchem Grund auch immer, das mußt Du nicht nachvollziehen. 

Ich Stelle ja auch nicht in Frage, daß Autos den Menschen ein Stück Lebensqualität bieten, die nicht unbedingt ein Auto bräuchten. Ich muß nicht nachvollziehen warum für diese Menschen der Autobesitz wichtig ist. Entscheidend ist, daß sie ihre individuelle Freiheit in dieser Hinsicht ausüben können.

Das hier

Ich brauche keine Knarre um irgendwo hin zu kommen

möchte ich übrigens mit etwas Zynismus zurückgeben:

Ich brauche ja auch kein Auto zum Schießen.

Kommentar von Krautner ,

Ein Auto hat einen praktischen Nutzen, eine Waffe definitiv weniger. 

Zum Schutz gibts Optionen, zum Sammeln und Spaß haben auch, wenn ich auf die Straße gehe und mit dem Auto fahre bin ich bereit das Risiko einzugehen, das ein Unfall passiert, wenn ich ins Kino gehe, will ich nicht das Risiko eingehen, das ein besoffener Vollidiot rumballert, klar es kann passiert - mit mehr Waffen ist das Risiko aber höher als geringer.

Ja ich gehe nicht davon aus, dass wenn nun 1 Millionen Menschen mehr Waffen tragen, auch die hälfte davon Psychos sind die Rumballern, aber wenn 0,01% davon in die falschen Hände geraten, gibt es meist mehr als nur einen verletzten - mein gesunder Menschenverstand sagt mir zumindest, das die Anzahl von Toten durch mehr Waffen nicht gerade weniger wird.

Mal abgesehen das der Threadersteller 14/15 Jahre alt ist und bei ihm Frage ich mich eher, ob er wirklich Lebensqualität in der Waffe sieht sondern nicht eher Spaß und Angeberei vor Freunden.^^

Kommentar von WeicheBirne ,

Ein Auto hat einen praktischen Nutzen, eine Waffe definitiv weniger.

Laß uns diesen praktischen Nutzen mal unterteilen in einen Nutzen, der für Deinen Lebenserwerb notwendig ist und einen Nutzen, der Dein Leben in irgendeiner Hinsicht leichter macht.

Eigentlich brauchst Du ein Auto nur wenn es für Deinen Lebenserwerb unbedingt notwendig ist.

Alles andere sind Wohlfühl-Aktionen. Drei Beispiele:

1) Wenn Du ein Auto hast, brauchst Du nicht mit dem Fahrrad zum Supermarkt oder zu einem Treffen mit Freunden strampeln. Du kommst möglicherweise ausgeruhter an und hast weniger Zeit für die Strecke aufwenden müssen. Es ist außerdem leichter Dinge zu transportieren. Kurzum, ein Auto macht Dein Leben angenehm. Du fühlst Dich besser und hast eine höhere Lebensqualität.

2) Wenn Du ein Auto hast kannst Du ins Grüne fahren. Du kannst Orte erreichen und ansehen, die Du ohne Auto nicht hättest sehen können. Das bereichert Dein Leben und macht Dich ausgeglichener. Ein Auto macht Dein Leben angenehm. Es gibt Dir eine höhere Lebensqualität.

3) Wenn Du ein Auto hast kannst Du größere und schwerere Gegenstände wie Möbel transportieren. Du mußt keinen Transportdienst beauftragen die Gegenstände von A nach B zu bringen. Das macht die Angelegenheit weniger kompliziert, Du bist zeitlich flexibler und Du sparst Geld, das Du für schöne Dinge ausgeben kannst. Dadurch bist Du entspannter und hast mehr Luxus. Ein Auto macht Dein Leben angenehm. Es gibt Dir eine höhere Lebensqualität.

In allen Beispielen ist das Auto "praktisch", aber das bedeutet nichts anderes, als daß es Dir ein angenehmes Leben mit einer guten Lebensqualität ermöglicht.


Für über eine Millionen Menschen macht der Schußwaffenbesitz das Leben angenehm und erhöht deren Lebensqualität. Es ist unerheblich ob Du Schußwaffen als angenehm empfindest oder verstehen kannst warum andere Menschen es tun. So wie das Auto für Dich einen angenehmen (praktischen) Wert hat, haben Schußwaffen für sie einen angenehmen Wert. Es geht nicht darum ob Du mit einem Auto oder einer Waffe etwas bestimmtes (praktisches) tun kannst, es darum ob sich Dein Leben durch den Besitz und/oder Gebrauch dieser Gegenstände besser anfühlt.



wenn ich auf die Straße gehe und mit dem Auto fahre bin ich bereit das Risiko einzugehen, das ein Unfall passiert, wenn ich ins Kino gehe, will ich nicht das Risiko eingehen, das ein besoffener Vollidiot rumballert

Das ist inkonsequent und unfair. Wenn Du von Deinem Individualrecht Gebrauch machst, mußt Du es auch anderen zusichern. Damit trägst Du dann eben das Risiko im Kino und anderswo erschossen zu werden.

Und mal ganz nebenbei. Wenn Du hier auf den Batman Shooter anspielst: Der hat sich gerade ein Kino ausgesucht, in dem das Führen von Schußwaffen vom Betreiber des Kinos verboten war.

http://usatoday30.usatoday.com/news/opinion/forum/story/2012-07-21/Aurora-shooti...



Ja ich gehe nicht davon aus, dass wenn nun 1 Millionen Menschen mehr Waffen tragen, auch die hälfte davon Psychos sind die Rumballern, aber wenn 0,01% davon in die falschen Hände geraten, gibt es meist mehr als nur einen verletzten - mein gesunder Menschenverstand sagt mir zumindest, das die Anzahl von Toten durch mehr Waffen nicht gerade weniger wird.

Ja, das ist ein wichtiger Punkt. Wenn eine Lockerung der deutschen Waffengesetze zu einem signifikanten Anstieg in der Anzahl der Tötungsdelikte führt dann ist es gerechtfertigt die Einschränkung von Individualrechten zu erörtern.

Wenn Du das argumentieren möchtest, will ich aber wie schon gesagt konkrete Anhaltspunkte dafür, daß ein signifikanter Anstieg zu erwarten ist. Einfach zu behaupten unsere Gesellschaft habe sich im Vergleich zu den 70ern zu stark verändert zieht nicht. Erstens greift hier Occam's Razor und zweitens möchte ich hier Cristopher Hitchen zitieren: "Etwas, das ohne Evidenz behauptet werden kann, kann auch ohne Evidenz verworfen werden."

Anmerkung: Es gäbe übrigens in dieser Hinsicht noch die übervorsichtige Methode, in der man die Waffengesetze in kleinen Schritten lockert und beobachtet wie die Rate an Tötungsdelikten reagiert.

Antwort
von autmsen, 179

Waffen sind ein Werkzeug der Aggression. Aggression ist immer Ausdruck eines Mangels. 

Ich bin in meinem Leben öfter von Gruppen angegriffen worden. Eine Waffe außer meiner Ausgeglichenheit hatte ich nie dabei. Und ging immer aus solchen Vorkommnissen als Sieger hervor. 

Ja, ja. Jetzt kommt dann das Geschreibsel von stattgefundener Aufrüstung. BlaBlubb. 

Nach meiner persönlichen Erfahrung gehe ich auch dann ruhig meines Weges, wenn in der Bahn eine Horde bewaffneter und unter Drogen stehender Jugendlicher rumtoben will. 

Erfahrung ist eine andere Sache als sich aufhetzen oder verrückt machen zu lassen. Kannst Du anzweifeln, bleibt deswegen immer noch so. 

Nein. Ich habe in meinem Leben nie Kampfsport betrieben, war nur ein Mal aus Neugierde in so einem angeblichen Fitnessstudio. Ich bin auch nicht besonders groß oder auf irgendeine Weise durchtrainiert. Körperlich. 

Unsere Waffengesetze sind nach meiner Kenntnis nicht streng genug. Technisch ist es immerhin machbar, dafür zu sorgen, dass Waffen so gesichert werden müssen, dass eine Entnahme nur über Irisscan und mindestens eine zweite Sicherheitsmaßnahme möglich ist. 

Sinnvoller erscheint mir allerdings, sich um eine Abarbeitung von Mangelerscheinungen zu kümmern. Diese Abarbeitung würde sehr viele sehr nützliche Arbeitsplätze schaffen. Mittel- und langfristig lassen sich damit sehr viele Gemeinkosten einer Gesellschaft stark senken. Wissenschaftliche Nachweise gibt es seit Jahrzehnten. 

Die Schweiz ist aus vielen Gründen nicht mit einem europäischen Staat vergleichbar. 

Kommentar von WeicheBirne ,

Du hast offenbar eine gute Art Dich aus gefährlichen Situationen herauszuziehen. Allerding schafft das nicht jeder. Es gibt ja immer wieder Fälle, in denen Menschen auch ohne provokant zu sein angegriffen werden. Was würdest Du denen sagen?

Du schreibst zwar, daß die Schweiz nicht mit einem europäischen Staat vergleichbar ist und wir in Deutschland Mangelerscheinungen abarbeiten sollten, aber was Du damit genau meinst führst Du nicht aus. Würde mich jetzt schon mal interessieren.

Kommentar von Laestigter ,

Zu Österreich und Tschechien äusserst Du ich nicht, gut..

Kommentar von autmsen ,

Zu 1. 

Schrieb ich schon. Eigentlich gibt es dazu nicht mehr zu schreiben. Denn meine innere Einstellung zeigt sich nach außen sichtbar. 

Ich bin schon in Bahnen gestiegen wo die Situation bereits eskaliert war, Waffen unterschiedlicher Art eingesetzt wurden. Dann verändere ich meine Körperhaltung zu allererst. Diese beruht auf meinen Gefühlen. 

Ich will nie, ich betone nie, helfen. Ich beziehe einfach nur Stellung. Das ist ein riesiger Unterschied. 

Ich denke auch nie an den Gebrauch von Waffen oder so. Ich verlasse mich auf mich und zwar ausschließlich auf mich. 

Zu 2. 

Bereits in den frühen 1970-iger Jahren gab es erste Literatur von Fachmenschen verschiedener Richtungen zum Thema. Schon damals wurde davor gewarnt, dass Gewalt zunehmen werde weigere sich Politik weiterhin lebensfördernde Politik zu betreiben. Die Thematik ist also nicht neu und auch nicht auf einen Fachbereich bezogen. 

Leider gibt es heute manche wirklich gute Literatur von damals nur noch im Antiquariat. Was eine Aussage für sich ist. Dafür werden manche der damals veröffentlichten Ideen heute als neue Erkenntnis oder Idee aufgetischt. Lächerlicher geht es dann oft nimmer. 

Ich wage zu bezweifeln, ob mir zu dieser Grundthematik alle Fachbereiche einfallen. Aber schaue doch einfach mal unter Friedensforschung. Da wirst Du sie sicherlich finden. 

Soll ich selbst Worte dazu finden so fängt die Prävention schon im Mutterleib an. Hier bin ich absolut nicht dafür, Schwangerschaft mit einer Krankheit gleich zu setzen. Aber Tatsache ist und wird durch manche Statistik belegt: Die Gesellschaft lässt vor allen Dingen Frauen aber auch alleinerziehende Väter seit langer Zeit absichtlich im Stich. So kommt es schon sehr früh zu ersten Mangelerlebnissen und Mangelprägungen. 

Von da aus kannst Du über die Medien bis weit ins Erwachsenenalter gehen. Da sind dann eben unterschiedlichste Fachbereiche mit beschäftigt wie Soziologie, Psychologie, Politologie, tatsächlich auch Wirtschaftswissenschaften, Ernährung, Erziehungswissenschaften und so fort. 

Es lässt sich auch eine einfache Frage stellen: 

Warum interessieren wir uns nicht für die positiven Nachrichten die es auch täglich gibt, fördern auf diese unsere Nachfrageweise die ständige Berichterstattung auch noch der am weitesten entfernten Verbrechen? 

Kommentar von WeicheBirne ,

Vielen Dank, jetzt kann ich mir schon eher ein Bild von Deinen Aussagen machen. 

Ich würde gerne mal einige Deiner Quellen sehen. Also sowohl zur Auswirkung der lebensfördernden Politik auf Gewalt als auch zu den Mangelerlebnissen im Fötalstadium.

Zu 1 wollte ich eigentlich nicht wissen was Du tust. Ich wollte wissen was Du Menschen sagen würdest, die ohne ihr Zutun in gefährlichen Situationen zu Schaden gekommen sind, weil sie sich nicht verteidigen konnten.

Kommentar von hydrahydra ,

Was sagst du Menschen, die in gefährliche Situationen kamen, weil ein Volldepp allzu leicht an eine Waffe kam?
Und was sagst du Opfern, die sich nicht verteidigen konnten, weil sie keine Waffe hatten, obwohl sie eine hätten haben können? Die sind dann halt selbst schuld?

Kommentar von WeicheBirne ,

Und was sagst du Opfern, die sich nicht verteidigen konnten, weil sie keine Waffe hatten, obwohl sie eine hätten haben können? Die sind dann halt selbst schuld?

Ja, die sind selber Schuld. Eigenverantwortliches Handeln wird doch auch sonst ganz groß geschrieben. Oder regelt jemand Deine Finanzen, bestimmt welchen Karriereweg Du einschlägst, zwingt Dich zu medizinischen Vorsogeuntersuchung oder verbietet Dir den Umgang mit Menschen, die nicht gut für Dich sind?

Finanzen, Karriere, Gesundheit, soziale Kontakte, das bestimmst Du alles ganz alleine. Kein anderer hat das Recht Dir da etwas vorzuschreiben, schon gar nicht der Staat.

Wieso Du dann nicht auch eigenverantwortlich zu Deiner Sicherheit beitragen möchtest ist mir unklar. Das ist eine interessante Form von Selbstentmündigung.

Kommentar von hydrahydra ,

Da sind wir aber ganz flott auf dem Niveau von "Was trägt das Mädchen auch nen kurzen Rock?" angekommen. Schäbig...

Kommentar von WeicheBirne ,

Eben gerade nicht! Das Mädchen darf immer und überall einen kurzen Rock tragen. Laß sie einen kurzen Rock und eine 9mm Glock tragen. Dann kann sie sich auch gleich effektiv gegen Übergriffe verteidigen und muß sich solche dummen Sprüche nicht anhören.

Daß Frauen nicht eigenverantwortlich zu ihrer Sicherheit beitragen können, verhindern unsere Gesetze ja gerade. Wer will da behaupten, daß sie selber schuld sind?

Kommentar von autmsen ,

hydrahydra:

Diese Argumentation ist nicht nur schäbig sondern Ignoranz und Frauenfeindlichkeit in Reinkultur. 

Da sind wir aber ganz flott auf dem Niveau von "Was trägt das Mädchen auch nen kurzen Rock?" angekommen. Schäbig...

Nur keine Bange, werde ich Dir anhand von Beispielen aus dem realen Leben erklären die ich gegenüber stelle: 

Da ist eine gute Freundin von mir. Sie fuhr eine Weile Taxi. Auch nachts. Sie trug selbstverständlich die Kleidung die ihr gefiel. Im Sommer eben auch mal sehr kurze Hosen und oben rum nur eine sogenannte Notbedeckung. 

Diese meine gute Freundin hatte eine Weile einen Chef, der bot sie als käufliche sexuelle Ware an. Entsprechend versuchten sich ihre Gäste zu verhalten. Sie fuhr diese Gäste auf deren Wunsch nachts z.B. durch das Kleine Wiesental, also eine reichlich menschenleere Gegend. Es saßen auch gerne mal mehrere Männer bei ihr im Wagen, in der Regel aber bezogen auf das Thema sexuelle Nötigung nur einer. 

Sie hat nie Schaden erlitten. 

Und dann ist da eine Bekannte. Sie fuhr auch eine Weile Taxi und auch Nachts. Auch sie zog sich wetterbedingt wie eine Frau an. Und wurde mehrfach vergewaltigt. 

Ich habe diese Bekannte dann dabei unterstützt mir Details zu nennen zu den Geschehnissen. Und hier zitiere ich mal wörtlich: 

"Eine Gegenwehr kam für mich nie infrage. .Da habe ich es lieber über mich ergehen lassen. Man kann ja eh Nichts machen dagegen."

Meine gute Freundin kennt bis heute, ebenso wie ich, dieses "man" nicht. Auf sich selbst bezogen bewerten wir diese Formulierung aus Ausdruck größter Respektlosigkeit sich selbst gegenüber. Ansonsten ist dieser Ausdruck per Definition Schizophrenie in Reinkultur: 

Ein sogenanntes neutrales persönliches Fürwort. 

Eine Person aber kann per Definition nie neutral sein. 

Den Kontakt zu meiner Bekannten habe ich abgebrochen. Wenn überhaupt wird sie noch manches Jahr Psychotherapie benötigen bis ihr auch nur der Begriff Eigenverantwortlichkeit bewusst wird. 

Es ist absolut frauenfeindlich davon auszugehen, dass dieses Geschlecht unfähig ist zu sich selbst zu stehen und für sich selbst Verantwortung zu übernehmen. Denn diese Auffassung entmündigt Frauen, nimmt ihnen das Recht auf Gleichberechtigung. 

Zum Thema Frau lassen sich meine Ausführungen auch auf manche anderen Themen beziehen. change dot org hatte neulich eine Petition die nicht nur massivst verfassungsignorant sondern auch frauenfeindlich ist. - Nicht meine Auffassung sondern jene von manchen Verfassungsrechtlern aus ganz Europa. 

Was ich schreiben will: 

Auch frau hat nicht nur das Recht sondern auch die Pflicht, Verantwortung für sich selbst und das eigene Handeln bzw. die Verweigerung von Handeln zu übernehmen. Mit allen Konsequenzen. 

Wenn frau sich also nicht der Erdenregel bewusst ist, dass immer auf dieser Erde das starke Geschlecht für den Generhalt zuständig ist bzw. diese Tatsache nicht zur Kenntnis nehmen will

wenn frau sich also entsprechend selbstdiskriminierend verhält

dann darf frau auch die Folgen tragen. 

Sie kann sich hinter die im Biedermeier aufkommende Wahnvorstellung verstecken, Frauen seien das schwache Geschlecht. Dann ignoriert sie aber, dass bereits Caesar für unsere Gegend ganz andere kulturelle Regeln beschreibt. 

Antwort
von ceevee, 155

Die Schweiz hat eine Mordrate von 0,6. In Deutschland liegt sie bei 0,8. Mensch, das ist ja ein echt gigantischer Unterschied... Fast alle Nachbarländer von Deutschland haben eine höhere Tötungsrate.

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tungsrate_nach_L%C3%A4ndern

wer töten will findet auch ohne Schusswaffen immer einen Weg

Schusswaffen sind aber mit Abstand der effektivste Weg, um Schaden anzurichten.

Davon mal abgesehen werden bei legaleren Schusswaffen nicht nur Einbrecher erwischt, sondern auch Unschuldige... aber wenn ich deine Kommentare so lese, dann denke ich nicht, dass das in deinen Schädel rein will.

Kommentar von willom ,

Die Schweiz hat eine Mordrate von 0,6. In Deutschland liegt sie bei 0,8. Mensch, das ist ja ein echt gigantischer Unterschied...

Mit der Mathematik hast du es nicht so, oder....?

Der Unterschied zwischen Schweiz und Deutschland  bezüglich der Mordrate beträgt 25%......

Wie kann das sein, wo doch die Zahl der Waffenbesitzer pro Bevölkerungsanteil in der Schweiz erheblich höher ist als in Deutschland...?

Schusswaffen sind aber mit Abstand der effektivste Weg, um Schaden anzurichten.

Nö.....

Wenn ich mit einem Messer in der Hand übers Oktoberfest schlendere und im vorbeigehen da wo am meisten los ist beliebigen Menschen das Ding in den Bauch ramme, dürfte das zwei Armlängen weiter niemand mitbekommen. Ich könnte das warscheinlich eine halbe Stunde lang oder länger machen ohne daß das 50 Meter weiter  eine größere Zahl Menschen mitbekommt.

Davon mal abgesehen werden bei legaleren Schusswaffen nicht nur Einbrecher erwischt, sondern auch Unschuldige...

Opfer von Überfällen, Vergewaltigungen oder Messerangriffen sind auch " Unschuldige "....., aber deren Wohlergehen scheint dich merkwürdigerweise nicht zu interessieren.

Kommentar von hydrahydra ,

Oh Mann...

"Der Unterschied zwischen Schweiz und Deutschland  bezüglich der Mordrate beträgt 25%......" - Nein, er beträgt 0,2%. Das sind zwar auf die Werte allein bezogen 25% mehr, aber von einem derart niedrigen Wert, dass der absolute Unterschied marginal bleibt. Mathematische Tricksereien...

Und du meinst ernsthaft, wenn du Menschen auf dem Oktoberfest Messer in die Bäuche rammst, kriegt das eine halbe Stunde lang niemand mit. Wo lebst du denn? Und doch, eine Schusswaffe wäre effektiver. Damit kriegst du mehr Opfer in kurzer Zeit zusammen als mit einem Messer.

Und ja, Vergewaltigungsopfer und Opfer von Überfällen sollten geschützt weren, Zum Beispiel, indem man den Tätern nicht auch noch den Zugang zu Waffen erleichtert.


Kommentar von DrCyanide ,

Wieviele Vergewaltiger benutzen denn Schusswaffen? Ach so und du meinst der 60 Kilo Frau ist damit geholfen, dass sie keine Waffe haben darf um sich gegen den 120 Kilo Vergewaltiger zu wehren, denn der darf ja auch keine haben... *facepalm*

Kommentar von Krautner ,

Pfefferspray ist ne gute Methode :P oder nen Taser.

Kommentar von ceevee ,

OK, wir konstruieren einfach mal: Wir haben ein Ehepaar im Scheidungskrieg, es wird mit schmutzigen Bandagen gekämpft. Sie behauptet: "Mein Ex-Mann hat versucht, mich zu vergewaltigen. Ich musste ihn aus Notwehr mit meiner legalen Waffe erschiessen". Ob das auch wirklich stimmt, ist eine andere Frage. Und zack, wir haben den perfekten Mord.

Kommentar von hydrahydra ,

"Wieviele Vergewaltiger benutzen denn Schusswaffen?" - Die Frage ist, wieviele das tun werden, wenn sie leichter rankommen.

*re-facepalm*

Antwort
von Krautner, 247

Ich finde die Waffengesetze in Deutschland ziemlich schön, ich brauchte nie angst haben, das auf dem Schulhof jemand ne Knarre hat, die er aus dem Spint seines Vaters geklaut hat oder ähnliches, wenn man hier Waffen legalisieren würde, bzw. das Privatpersonen leichter an Waffen kommen, dann haben auch mehr Leute Waffen - wodurch das eben nicht mehr der Fall sein wird. 

Du kannst ja ein Taschenmesser bei dir tragen wenn du willst - oder mach einen Selbstverteidigungskurs - ist doch schon mal etwas - da braucht man keine Waffen für.

Kommentar von ES1956 ,

Träum weiter.

Da laut Schätzung der Polizei in D etwa 2 illegale Waffen auf 1 legale kommen kannst du auf dem Schulhof eigentlich nur relativ sicher sein dass keiner eine legale Waffe dabei hat.

Kommentar von hydrahydra ,

Und was würde sich daran ändern, wenn die zwei illegalen Waffen auch noch legal gemacht werden? Nix...

Kommentar von Krautner ,

Wenigstens einer der mit denkt @hydrahydra ^^

Kommentar von ES1956 ,

Besitzer legaler Waffen werden vor Erteilung der Erlaubnis überprüft und unterliegen auch hinterher ständiger Kontrolle der Behörde. Incl Nachschau der sicheren und vorschriftsmäßigen Aufbewahrung.

Kommentar von Krautner ,

Was hat das jetzt überhaupt mit der Frage zu tun?^^ 

Allein deine Aussage "Träum weiter" - ach ich habe geträumt das ich auf dem Schulhof keine Angst hatte das jemand mit ner Knarre in die Schule kommt und rumballert? 

Ach...mein ganzes Abitur, nur ein Traum, wieso studiere ich da dann überhaupt^^?

Meine Behauptung war lediglich, dass wenn man die Waffengesetze mildern würde und Privatpersonen leichter an Waffen kommen würden, dass auch mehr Privatpersonen eine Waffe haben - keine Ahnung worauf du es abgesehen hast, aber ich habe in meiner Aussage nicht einmal erwähnt, dass es unmöglich sei eine Knarre auf dem Schulgelände zu haben -> Beispiel Winnenden :P

Kommentar von hydrahydra ,

Na, diese Kontrollen werden sie sicher davon abhalten, eine Schule oder die Besucher eines Volksfestes oder einer Schwulendisco abzuknallen... *ironieaus*

Kommentar von OlliBjoern ,

Sie werden überprüft. Schön, aber wie zuverlässig ist denn so eine Überprüfung? Der Prüfer kann auch nicht hellsehen, sondern nur nach offensichtlichen Dingen schauen (z.B. Vorstrafen). Niemand kann mit Sicherheit sagen, was später mit einer Waffe passiert.

In Tokio hat fast niemand eine Waffe, und es passieren sehr wenige Morde (obwohl dies eine der größten Städte der Welt ist).  

Kommentar von Laestigter ,

"Niemand kann mit Sicherheit sagen.." - Wenn man heute nur über die Grenze nach Tschechien fahren muss, um eine Waffe angeboten zu bekommen (in Tschechien ist der Besitz und das tragen von Waffen übrigens erlaubt, schon mal deren Schusswaffenstatistik angesehen ?) dann stellt sich dem logisch denkenden Menschen schon die Frage, wieso man vor legalen, also registrierten Waffen Angst hat!

2001/2002/2003, bei den Lesungen zur Verschärfung des Waffengesetzes wurde zweifelsfrei festgestellt, daß derAnteil der legalen, also registrierten Sschusswaffen an Kapitalverbrechen 0,13% war - das muss man nicht weiter kommentieren, selbst der größte Vollidiot sollte erkennen, daß das Problem an den restlichen Waffen liegt. Und solange die Grenzen offen sind, wird das hemmungslose einführen illegaler Waffen sicherlich nicht weniger werden.

Soso "Tokio", also Japan, wie das Land eigentlich heist, denn es gelten dort überall die selben Gesetze bez. Waffen.

Hohe Dunkelziffer, denn z.B werden unnatüriche Tode oft als Selbstmord behandelt und keine Autopsien durchgeführt, ect..

Selbstmordrate doppelt so hoch wie in den USA, 17% aller "Selbstmord"-toten sind Kinder, die von ihren Eltern "mitgenommen" werden..

Und so weiter - das alles ohne Schusswaffen, nur mit den üblichen"Haushaltsmitteln"..

Aber das sind wie gesagt keine Morde, sondern "Suicides" in der Statistik. - und tauchen deshalb nicht auf..

Kommentar von Krautner ,

Ah, da hast du natürlich recht - da ist es deutlich besser das Waffengesetz zu mildern damit es mehr legale Waffen gibt, schließlich macht das ja auch einen großen Unterschied ob jetzt jemand mit einer legalen oder illegalen Waffe Amok läuft, wie bei uns um die Ecke, als in Winnenden ein 17 jähriger Amok lief, weil sein Dad die Waffe ja legal hatte, nur hat er sie nicht richtig verwahrt. 

Momentan sind nicht so viele Waffen im Umlauf, wie wenn es leichtere Waffengesetze gäbe, da dann sicherlich viele Hornochsen meinen, "boah ne Knarre - voll geil muss ich haben!" - aber dieser Gedankengang blieb dir offenbar verschlossen...

Kommentar von WeicheBirne ,

Du bräuchtest aber auch keine Angst haben wenn es mehr Waffenbesitz in Deutschland gäbe. Wie kommst Du denn darauf?

Kommentar von Krautner ,

Ich warte nur drauf auf den ersten Artikel, falls die Waffengesetze gemildert werden "Junge klaut Waffe seines Vaters und läuft damit Amok" - dann schreien wieder alle :P 
Wenn die Statistik trotz steigernder Waffen im Privatbesitz gleich bleiben würde - wärs ja schön, aber das ist extremst unwahrscheinlich.

Kommentar von WeicheBirne ,

Als in der Bundesrepublik gar keine bundesweiten Waffengesetze bestanden und viele unregistrierte Waffen in privater Hand waren, lag die Anzahl der Tötungsdelikte auch nicht höher. 

Du möchtest Quellen? Bitte hier:

http://www.uni-bielefeld.de/ikg/wissensaustausch/pdf/grau0401.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Waffengesetz\_(Deutschland)

In meiner Antwort zu diesem Thema hier kannst Du das gerne auch kurz zusammengefaßt lesen :)

Kommentar von Krautner ,

Früher gabs auch nicht so viele überfallene Tankstellen - ob das nun daran lag, das es weniger Tankstellen gab? hmm....

Die damalige Gesellschaft mit der heutigen zu vergleichen ist wie Birnen und Äpfeln zu vergleichen. 
Wenn hier 50 000 Waffen mehr in Deutschland wären, ist nach deiner Aussage, keine davon gefährlich, da es ja nicht mehr Tötungsdelikte gäbe, aufgrund höherer Anzahl an Waffen - na wenn du meinst - ich meine das Aufgrund der momentan Gesellschaftlichen Verhältnissen und auch der Entwicklung der Jugendlichen die Anzahl an Tötungen steigen würden, wenn so viele Waffen in Privaten Häusern wären und 50 000 ist hier noch viel zu untertrieben.

Kommentar von WeicheBirne ,

Sieht, so aus als führten wir quasi das gleiche Gespräch an zwei verschiedenen Stellen :D

Ich mache jetzt mal einfach an der anderen Stelle weiter. Wenn ich hier irgendein wichtiges Argument übersehen habe, wäre es super wenn Du das an der anderen Stelle noch einmal bringst. 

Kommentar von WDHWDH ,

schau mal nach wieviele Personen im Jahr an Grippe sterben. Interessant im Vergleich zu Waffen(legale) Illegale Waffenbesitzer brauchen sich nicht um Gesetze etc. kümmern.

Kommentar von hydrahydra ,

Grippe und Waffen vergleichen - Jupp, totaaal passend...

Kommentar von DrCyanide ,

Nein, ist es nicht.

Kommentar von DrCyanide ,

Was du meinst ist nur leider vollkommen irrelevant. Es zählen FAKTEN!

Kommentar von Krautner ,

Dann bring mal repräsentative Fakten dar - deine Meinung ist genauso irrelevant, du kannst von mir aus auf Scheiben schießen, wenn ich jetzt schon mitbekomme, dass diverse Waffen nicht richtig gesichert sind und Kinder da rankommen, kanns mit mehr Waffen und milderen Waffengesetzen nicht besser werden, eher der Umkehrschluss, das noch mehr Kinder an Waffen kommen wäre der Fall. 

Außerdem wird die Frage hier von einem 14/15 jährigen gestellt, was will also ein 14/15 jähriger mit ner Waffe, bezweifle das er die unbedingt braucht - wer in einem Verein auf Tontauben schießen möchte, kann das ruhig machen, er braucht sie ja nicht zuhause aufzubewahren und verteidigen - da gibt es weitaus bessere Methoden als jemand ne Kugel rein zujagen.

Antwort
von TheDoctor13, 251

Weil hier wohl auch unter anderem mehr Rechte und Ausländerfeindliche rumlaufen.. (könnte ich mir jetzt als Grund vorstellen, nötig finde ichs trotzdem nicht das zu legalisieren. Alleine schon weil dann die Verbrechensrate wahrscheinlich immens ansteigen würde.)

Kommentar von TheJerror ,

1. nicht jeder Rechte ist gewalttätig.
2. linksradikale sind genauso gefährlich wie Rechtsradikale

Kommentar von hydrahydra ,

"1. nicht jeder Rechte ist gewalttätig." - Es reicht ja auch, wenn es nur ein einziger ist - der muss dann ja nicht noch ein Maschinengewehr haben.

"2. linksradikale sind genauso gefährlich wie Rechtsradikale" - Ja sicher... http://de.statista.com/statistik/daten/studie/5733/umfrage/politisch-motivierte-...

Kommentar von TheDoctor13 ,

ist mir schon klar, dass nicht jeder Rechte gewaltätig ist, aber es ist doch nicht zu leugnen, dass (einige) Rechte in der Vergangenheit viel gewaltbereiter waren, als Linke. (mit Vergangenheit mein ich halt sowas wie Übergriffe gegenüber irgendwelchen asylheimen, oder andere öffentliche Randale.)

Kommentar von TheJerror ,

Ich habe gesagt keine Kriegswaffen könnt ihr lesen?

Kommentar von TheDoctor13 ,

Was meinst du mit Kriegswaffen? Eine Pistole reicht schon aus um damit gehörig Mist zu bauen

Kommentar von DrCyanide ,

Eine Axt oder ein Auto auch...

Kommentar von hydrahydra ,

Äxte und Autos werden aber, im Gegensatz zu Schusswaffen, nicht explizit zum Töten gebaut.

Kommentar von DrCyanide ,

Meine Großkaliber-Schusswaffen die ich hier im Tresor stehen habe wurden auch nicht zum töten hergestellt, sondern um damit auf Scheiben zu schießen. Im Umkehrschluss führt deine Feststellung übrigens wieder zwangsläufig zu dem Schluss dass wenn jemand töten will, wird er es tun. Ein Waffenverbot sorgt lediglich dafür dass sich sein Opfer nicht verteidigen kann. Aber ich weiß dass ideologisch verblendete Gutmenschen keine noch so offensichtlichen Argumente akzeptieren können. Von daher lass es gut sein!

Kommentar von TheDoctor13 ,

Ich würde lieber jemanden mit einer Schusswaffe, als mit einem Stück Holz, oder einem Auto umbringen. Es wird einfacher jemanden zu töten, wenn man eine Schusswaffe hat, aber eine Waffe zu besitzen heißt natürlich nicht gleich eine Gefahr für die Allgemeinheit zu sein..

Antwort
von LordPhantom, 124

Es gäbe in der Schweiz mit einem strengeren Waffengesetz wahrscheinlich weniger Morde.

Kommentar von LordPhantom ,

*noch weniger

Kommentar von Kronos007 ,

Weil ja Schusswaffen selbstständig Menschen töten...

Tatsächlich sind für Tötungsraten fast ausschließlich sozioökonomische Umstände entscheidend. In westlichen Ländern ist der Großteil aller Morde eine Beziehungstat, wobei das Tatmittel keine Rolle spielt. Deswegen konnten z.B. die Briten ihre Tötungsrate nicht verringern, obwohl sie fast alle Schusswaffen und zahlreiche Messer verboten haben.
Daher ist das einfach eine leere, nicht durch Statistiken belegbare Behauptung.

Antwort
von ichmagschwimmen, 163

Wenn jeder ne Waffe besitzen könnte, dann würde die Verbrechensrate sehr hoch steigen. Ich finde es sehr gut, das hier streng geprüft wird wer eine Waffe besitzen darf. Stell dir mal vor, diese Arroganten Leute die es überall gibt, stehen vor dir und halten dir ne Waffe an den Schädel, wegen irgendeiner Kleinigkeit. In 10 Jahren sterben 400000 (!!) Menschen in den USA an Schusswechseln. Wenn man die Verhältnismäßige Todesrate bei Schusswechseln mit Deutschland vergleicht, dann stehts 1:20. Das heißt: während in den USA 20 Leute in Feuergefechten sterben, ist es in Deutschland nur einer. Und verteidigen kannst du dich mit einer Waffe leider nur sehr schlecht als Zivilist, bevor du deine Waffe berührt hast bist du Tot. Deshalb lieber mehr Überfälle als Tote.

Kommentar von willom ,

Wenn jeder ne Waffe besitzen könnte, dann würde die Verbrechensrate sehr hoch steigen.

Unfug......

Man kann über die Daten zum Waffenbesitz und zur Kriminlität aller Staaten weltweit ziemlich leicht feststellen, das legaler Waffenbesitz und Kriminalität in so gut wie keinem Zusammenhang stehen.

Aus welchem logischen Grund sollten im übrigen bis dato völlig friedliche Menschen plötzlich die Neigung haben Straftaten zu begehen, bloß weil sie legal Waffen besitzen dürfen...?

Kommentar von Laestigter ,

Die 400000 in den USA beinhalten aber auch die Selbstmorde und die Einsätze von Behörden. Also unbrauchbar!

Center for Disease Control and Prevention (CDC): Mehr als 60 % der Fälle stehen für Selbstmord..." -Selbst bitte nachlesen!

Mir persönlich ist es egal, ob Mir einer eine Knare an den Schädel hält oder ein Messer an den Hals - Er will mein Geld...

Sachkunde wird immer vorausgesetzt, wenn jemand eine scharfe Waffe will - ist auch in den USA so, daß man dort für eine CHL oder OPL sachkundekurse, Schiesstraining nachweisen muss.

Und wer dann in Übung bleibt, der sollte keine Probleme haben, mit seiner Waffe zurechtzukommen..

Antwort
von hydrahydra, 182

Vor allem haben wir hier ja auch so oft Situationen, in denen man eine Schusswaffe zur Verteidigung braucht.

"wer töten will findet auch ohne Schusswaffen immer einen Weg" - Dann muss man es ihm ja nicht noch extra einfach machen.

Zur Schweiz: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/Die-zwei-Seiten-der-Schweizer-Waffenkultur/s...

Kommentar von Laestigter ,

Die Schweizer rüsten doch selber auf seit Monaten!

2,5 Mio bei 8 Mio Einwohner. Registriert werden müssen nur Waffen, die seit dem 12. Dezember 2008 gekauft wurden, die davor nicht - und man schätzt die davor auf rund 2 Mio zusätzlich..

Im Kanton Waadt zum beispiel um 70% (Waffenerwerbsscheine) auf über 4000 von rund 2700...

Auch dort werden die Zeichen der Zeit verstanden..

Kommentar von hydrahydra ,

Zeichen der Zeit, ah ja... und die wären?

Kommentar von Laestigter ,

Sinnlos, wenn Du es nicht selbst mitbekommen hast, dann kapierst Du es auch nicht, wenn es Dir jemand erklärt..

Alle anderen haben verstanden, dass Aufrüsten angesagt ist, sei es ein Pfefferspray für unterwegs, sei es ein rechtzeitig gekaufter alter Elektroschocker mit noch ordentlich Bums für Zuhause, sei es der frühzeitige Beitritt in einen Schützenverein, um im Ernstfall dann sicher mit der Waffe umgehen zu können, mit der man bis dahin bereits tausende Schuss auf das schwarze einer in 25m entfernten Zielscheibe abgegeben hat und die nun rechtmässig bei einem selbst Zuhause mit dutzenden von Schachteln Munition ordnungsgemäß aufbewahrt wird.

Kommentar von hydrahydra ,

Außer Platitüden und Schimpfereien gegen 'linksgrünversiffte Gutmenschen' kommt von dir nichts, aber auch gar nichts. Du faselst was von 'Zeichen der Zeit', willst sie aber nicht benennen. Und was dein Schützenverein davon hält, dass du deine Mitgliedschaft als 'Training für den Ernstfall' siehst, würde mich persönlich auch mal interessieren... Und dann auch noch in einem anderen Kommentar behaupten, deine Großkaliberwaffen seien ja gar nicht zum Töten gebaut worden, aber für den 'Ernstfall' ist es dann doch ganz toll, sie zu haben... Lächerlich, widersprüchlich und armselig!

Kommentar von Laestigter ,

Ich hoffe doch sehr, daß meine Schützenkameraden mir das abnehmen, wofür Ich in einem IPSC Verein bin.

Scheint eher, als ob Du nicht weist, was IPSC bedeutet, anders kann man sich deine Antwort nicht schönreden.

Und natürlich ist meine Waffe, so wie beschrieben extra für Mich konfiguriert, als modifiziert/gebaut worden.

Und wenn nicht jemand in der Fabrik in Brasilien, bzw. USA damit seinen Arbeitskollegen erschossen hat, dann ist mit dieser Waffe noch nie auf ein Lebewesen geschossen worden - Selbes gilt auch für meine anderen Pistolen und Revolver (ok, meine M28 hat einem Jäger gehört, der damit rund 60 Schuss gemacht hat, und da als Fangschusswaffe eingesetzt, wird er wohl das eine oder andere Tier erlegt haben damit).

Im Ernstfall kann und werde Ich diese Waffen natürlich - und das erlaubt der Notwehr§§ ja ausdrücklich!- auch zum Schutze meiner Familie und Mir selbst einsetzen.

Und das mit der Gewissheit, daß unbeteiligte bestmöglichst geschützt sind, weil Ich sicher damit umgehen kann.

Wenn Ich nicht an meine Schusswaffen herankommen sollte, dann würde Ich auchselbstverständlich jedes Messer nutzen, das in Griffweite liegt - Aber eine Schusswaffe wäre einfacher, weil man da den Agressor (Einbrecher, Angreifer) nicht bis an einen herankommen lassen muss.

Ich würde aber NIEMALS!! einen Nachbarn zur Hilfe eilen, der sich als Waffengegner geoutet hat - der soll mal schön die Polizei rufen, ganz so wie er es sich in seiner heilen Welt vorstellt...

Kommentar von DrCyanide ,

Die die Gutmenschen wie du vehement ignorieren!

Kommentar von hydrahydra ,

Rumschwurbeln, aber auf Nachfrage keine Details bringen können. Idiotisch...
Eine Gesellschaft, in der 'Gutmensch' als Beleidigung funktioniert, hat ein Problem.

Kommentar von Laestigter ,

"hat ein Problem.." - na endlich!! hat er es selbst gemerkt, das nichts mehr so ist wie Früher und dass sich etwas verändert - Das dürfte das dumpfsinnige, stupide, papageienartige "welche Zeichen?" -Gefrage endlich aufhören lassen!

Mir persönlich gefällt "Gutmensch" besser als "hoffnungsloser Vollpfosten, der in seiner eigenen kleinen heilen Welt lebt und so tut, als ob alles in Ordung wäre".

Übrigens hast Du den "Gutmenschen" ins Spiel gebracht, also bemitleide dich selber!

Antwort
von Zytglogge, 166

Ist Dir bewusst wieviele Suizide und auch Morde in der Schweiz mittels Armeewaffen geschehen? Die hat jeder Armeeangehörige und Ex-Armeeangehörige bei sich zuhause rumstehn, Munition inklusive...

Sehr schlechtes Beispiel für ein gutes Waffengesetz.

Kommentar von TheJerror ,

Wer sein eigenes Leben nicht haben will hat das Recht es zu beenden wie er es macht ist solange kein anderer umkommt seine Sache

Kommentar von Zytglogge ,

Mit dir unterhalte ich mich nicht.

Kommentar von willom ,

Und wo ist der Beleg dafür, das weniger Morde und Selbstmorde passieren würden wenn es diese Armeewaffen in den Händen normaler Bürger nicht geben würde...?

Natürlich nirgendwo......

Im übrigen hat die Schweiz eine Mordrate, die z.T. weit unter der etlicher Länder mit sehr restriktivem Waffenrecht liegt....: wie kann das sein...?

Kommentar von hydrahydra ,

"wie kann das sein...?" - Tja, sagen Sie es uns? Wenn Sie unterstellen wollen, das liege am Waffengesetz dort, hätte ich dafür ja gern mal einen Beleg... In anderen Ländern mit ähnlich laschen Waffengesetzen klappt es ja nicht.

Kommentar von Kronos007 ,

Und jetzt vergleiche mal die Suizidraten!
In Deutschland liegt diese bei 12,5 und in der Schweiz bei 11,2.
  
Daher macht es keinen Unterschied, welche Methode von den Bürgern gewählt wird. Wenn jemand keine Schusswaffe zur Verfügung hat, nimmt er eben einen Strick oder springt von einer Brücke. Zumindest ist ein Schusswaffensuizid besser als ein Schienensuizid, bei dem eventuell der Lokführer bis an sein Lebensende traumatisiert wird.

Antwort
von Geraldianer, 101

Die Erfahrung der Polizeibehörden zeigt, dass hauptsächlich psychisch labile, potentiell gewalttätige und überängstliche Menschen privat Waffen bei sich tragen.

Wer gesund und selbstbewusst ist, braucht keine Waffe. Dadurch steigt die Gefahr, das noch mehr Menschen durch Waffen verletzt werden.

Kommentar von Laestigter ,

Quelle? - Meine Sachbearbeiterin sagt, daß die meisten kleinen Waffenscheine von Personen über 50 / 60 beantragt werden....

Kommentar von Geraldianer ,

Wenn überwiegend ältere Menschen den kleinen Waffenschein beantragen, dann doch wohl weil die eher bereit sind, sich an staatliche Regelungen zu halten.

http://www.rp-online.de/panorama/rueckgabe-aktion-fuer-waffen-enttaeuschend-aid-...

Bei Polizeikontrollen tauchen ja immer wieder gefährliche Gegenstände und Waffen auf. Einfach mal nicht die Sachbearbeiterin sondern den Dorfpolizisten fragen.

Der kann bestätigen, dass es keine Rentner, Ingenieure oder Handwerksmeister sind, die diese Gegenstände bei sich führen.

Es sind Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen, politische Extremisten und andere sonderbare Vögel.

Kommentar von DrCyanide ,

Na also, und wo wäre jetzt das Problem wenn die gesetzestreuen Bürger nun statt kleinem Waffenschein eine WBK und Waffenschein bekommen und scharfe statt Schreckschussplempen haben?

Kommentar von Geraldianer ,

Um mich selbst zu zitieren:

Die Erfahrung der Polizeibehörden zeigt, dass hauptsächlich psychisch labile, potentiell gewalttätige und überängstliche Menschen privat Waffen bei sich tragen.

Kommentar von WeicheBirne ,

Ja, wir wollen Quellen dafür, daß hauptsächlich psychisch labile, potentiell gewalttätige und überängstliche Menschen privat Waffen bei sich tragen!

Kommentar von Pr1nzAlbert ,

Bei einem vernünftigen Waffengesetz kämen psychisch labile gar nicht an die Erlaubnis zum Erwerb und tragen von Waffen, da vorher ein Gutachten und ein Führungszeugnis erforderlich wäre.

Wer gesund und selbstbewusst ist, braucht keine Waffe.

Damit sprichst du älteren Menschen das Recht und die Möglichkeit ab, sich gegen meist jüngere und vor allem "fittere" Gewalttäter verteidigen zu können, die meist noch in der Überzahl sind.

Der 2. Verfassungszusatz in den USA wurde deshalb eingeführt, gerade damit sich auch körperlich schwächere effektiv verteidigen können!

Kommentar von ceevee ,

da vorher ein Gutachten und ein Führungszeugnis erforderlich wäre.

Ich hab einen riesigen Respekt vor dem Berufsbild des Psychologen. In dem Job trifft man sicherlich nicht nur einfache Entscheidungen und blickt in so manchen seelischen Abgrund. Allerdings ist die menschliche Psyche kein Uhrwerk, das immer gleich funktioniert. Es wird immer auch Menschen geben, die es verstehen, den Psychologen zu täuschen. Ebenso welche, die aufgrund von Schicksalsschlägen von jetzt auf gleich durchdrehen, es gibt (gerade in der heutigen Zeit) unterschwelligen Rassismus, es gibt Leute (wie hier schon öfters gesagt) welche, die betrunken oder auf Drogen sind. Das alles in Kombination mit einer scharfen Waffe sind wandelnde Zeitbomben. Dass das alles mit anderen Waffen auch ginge, lasse ich nicht wirklich gelten, da bei anderen Waffen der benötigte Kraftaufwand höher und die Wunden hässlicher sind - das steigert zumindest noch die Hemmschwelle.

Antwort
von lupoklick, 56

Es wäre doch paradiesisch für Deinen Mörder. Er könnte wenn Du eine Waffe hast, behaupten, in Notwehr gehandelt zu haben....

Kommentar von DrCyanide ,

Schon lange nicht mehr so einen Schwachsinn gelesen...

Antwort
von LordPhantom, 121

Die sind mir hier zu lasch. Oder willst amerikanische Verhältnisse riskieren?

Kommentar von DrCyanide ,

Wie sind denn "die amerikanischen Verhältnisse"?

Kommentar von Laestigter ,

Schätze, wenn er sich die Statistik angesehen hat, dann antwortet er nicht mehr, weil er sich für seinen Kommentar schämt...

Kommentar von WDHWDH ,

400 000 tote wegen fehlender Krankenversicherung!

Kommentar von LordPhantom ,

400.000 tote in den letzten zehn Jahren durch Schusswaffengebrauch in den USA!

Kommentar von DrCyanide ,

Und wenn man jetzt noch die Statistik hinterfragt, was denn in diesen 400.000 alles drin steckt, wird das Eis sehr sehr dünn... (Stichwort: Selbstmorde, illegale Waffen, Behördeneinsätze etc.)

Kommentar von LordPhantom ,

Die meisten illegalen Waffen haben als legale begonnen!

Kommentar von DrCyanide ,

Nein, haben sie nicht, zumindest nicht in Privatbesitz.

Antwort
von voayager, 107

Die Waffengesetze sind in Deutschland ausgesprochen vernünftig. Jede Kritik daran ist unrealistisch als auch unvernünftig. Das jüngste Massaker in den USA zeigt klar, wohin es führt, wenn jeder Strolch sich eine Schußwaffe legal besorgen kann.

Antwort
von kubamax, 184

Vielleicht gibt es hier keine mächtige Waffenlobby für privaten Waffenhandel wie in den USA?

Kommentar von xdanix77 ,

Die gibt es in Österreich auch nicht gerade. 

Kommentar von QuoVadisBRD ,

Gib mal das Wort Fema im Google ein.( zum Thema Waffenlobby )

Kommentar von lupoklick ,

Deutschland liegt nicht im "Wilden Westen" ....

Antwort
von KaterKarlo2016, 140

Damit genau solche Dinge wie in den Staaten nicht bei uns geschehen.

KaterKarlo2016

Kommentar von TheJerror ,

Die Amis sind eine gewaltbereite Kultur und ich sagte extra das vollautomatische Waffen verboten bleiben sollten

Kommentar von OlliBjoern ,

Es sind immer einzelne Menschen, die eine Waffe benutzen oder auch nicht benutzen. Das kann man nicht alles entschuldigend auf "die Kultur" abwälzen. Man kann nur die Waffen benutzen, die vorhanden sind.

Es ist völlig unlogisch, einerseits die US-Waffengesetze "gut" zu finden, dann aber zu bedauern, dass ja "die Kultur" (angeblich) gewaltbereit sei. Wenn Gewaltbereitschaft besteht (und davon scheinst du ja auch auszugehen), macht es wesentlich mehr Sinn, weniger Waffen in Umlauf zu bringen.

Das ist in etwa so, wie in einem Stadtteil mit vielen Alkoholikern zu sagen "schlimm, wie diese Kultur hier vom Alkohol geprägt ist". Und es dann aber "gut" finden, wenn es regelmäßig Freibier für alle gibt. Passt nicht wirklich, oder?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community