Frage von Candlejack 26.01.2010

Wieso sind die schulischen Leistungen und die Reife der Jugend so schlecht ?

  • Antwort von ProPhiL 26.01.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich finde durch das demonstrieren der Konsequenzlosigkeit innerhalb der Schulzeit wurde das ganze ausgelöst. Früher war noch zucht und Ordnung.. das passt aber heutzutage nicht mehr ins Bild. Die Eltern dürfen nicht bestrafen, die Lehrer dürfen nicht bestrafen, die Polizei darf nix machen unter 14.. naja.. warum soll sich ein Kind an die Regeln halten wenn es trotzdem weitergeht? Das das natürlich später auswirkungen hat.. das kann ein Kind so früh nicht begreifen.. Ich finde den Ansatz falsch..

  • Antwort von mucke60 26.01.2010
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    das liegt an dem Suchtmittel Pc, das die Kinder davon abhält ihr Gehirn zu entwickeln indem sie in Kindheit und jugend vielerlei verschiedenartige Bewegungsarten ausführen. Nur dadurch entwickelt sich eben das Gehirn, nicht durch Tastendrücken. Außerdem hält der PC die Kinder und Jugendlichen vom Lesen ab, und dass Lesen bildet ist ja nun mal eine Tatsache. Weil die Erwachsenen selbst alle süchtig sind, schaffen sie es nicht den PC aus dem leben ihrer Kinder fernzuhalten. PC's und TV sind süchtig machende Geräte, die die Intelligenz untergraben. ist leider so und wer hier von "Medienkompetenz" redet ist bescheuert, man redet ja auch nicht von Alkoholkompetenz, also es wäre genauso widersinnig Kinder so früh wie möglich an Alkohol heranzuführen, damit sie den Umgang damit lernen, das würde niemand ernsthaft in Erwägung ziehen, aber bei so gefährlichen Drogen wie TV und PC tut man das allen Ernstes.

  • Antwort von versucherin1 26.01.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Insgesamt ist es sicher ein Zusammenwirken von überforderten Schulen, Eltern, die sich aus der Erziehungsarbeit raushalten, mangelnder Migrantenintegration, Bildungsfaulheit etc.

    Andererseits kann ich Arbeitgebern nur den Rat geben, nicht allein auf Noten zu schauen... Als Rehaberaterin habe ich meine jungen Klienten immer ermutigt, sich direkt bei den Arbeitgebern vorzustellen, z.B. ein potentieller Kochazubi soll sich direkt mit Terminabsprache im Restaurant vorstellen. Schließlich ist es nicht allein wichtig für den beruflichen Erfolg, ob jemand die Rezepte korrekt rechtschreibt, sondern ob er ein Gefühl für Mengen, Gewichte, Geschmäcker hat, leistungs- und lernbereit ist.

  • Antwort von miboki 26.01.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ende der sechziger Jahre gab es in der Erziehung der Kinder einen großen Umbruch. Es kam die antiautoritäre Erziehung in Mode, die Kinder bekamen keine Grenzen gesetzt und durften "sich frei entfalten". Und genau diese Generation ist nun die Elterngeneration. Was sie nie gelernt haben, können sie logischerweise auch nicht an ihre Kinder weitergeben. Kinder bekommen keine Grenzen, statt Liebe und Betreuung erhalten sie Game-Konsolen und Handys. Sie werden nicht über die Pflichten in der Gesellschaft sondern nur über ihre vermeindlichen Rechte aufgeklärt. Sie bekommen kein Wissen vermittelt, dass man Leistung erbringen muss sondern erfahren, dass man auch ohne Leistung ein bequemes Leben führen kann. Soziales Denken findet nicht statt. Nicht das Elternhaus sondern Medienstars sind die Vorbilder.Und wenn wir mal weiter denken: Diese Jugendlichen setzen Kinder in die Welt ohne ihnen eine Perspektive zu bieten. Es wächst doch gerade eine ganze Generation von Kindern heran, deren Mütter alleinerziehend sind. Zum Glück habe ich ein Alter in dem meine Altersversorgung halbwegs sicher ist und ich nicht auf diese Generation angewiesen bin.

  • Antwort von mwdit 26.01.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Meiner Meinung nach ein Gemisch aus verschiedenen Kräften:

    Auf der einen Seite langfristige Perspektivlosigkeit und Resignation, was die Zukunft betrifft, auf der anderen eine extreme Werteverschiebung weg von kreativem (Nach-)Denken und Kommunikationstiefe hin zu Fingergymnastik und Kurzschrift-Kommunikation.

    Damit das ganze auch so bleibt, wird obendrein die Volksverblödungsmaschine durch gewisse Medien gezielt darauf abgestellt, kritisches Denken zu unterbinden.

  • Antwort von mhchocolate 26.01.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eltern können oder wollen nicht mehr erziehen, sondern lassen zuviel durchgehen, das soll dann die Schule übernehmen, wenn es zu spät ist.

    Zuviel TV und Computer.

  • Antwort von cortijero 26.01.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Haben selber Azubis gesucht. Es war haarsträubend, was sich da vorgestellt hat. Für einige war Berlin etwas zu essen. Von der Stadt hatten die noch nichts gehört- nur als beispiel. jetzt haben wir Azubis aus dem Ausland und die sind wirklich bemüht und viel gebildeter

  • Antwort von Ichmagkekse 26.01.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Miese Bildungspolitik? Zu große Klassen, überforderte Lehrer etc etc pp

  • Antwort von chriesichratte 06.03.2014

    Ich habe vor kurzem einen Vortrag gehört von einem namhaften Hirnforscher. Der vertrat die Meinung, dass das ständige am Handy rumspielen das Gehirn verkümmern lässt. Er nennt diesen Zustand: Digitale Demenz. Sicher hängen die schlechten Leistungen zum Teil damit zusammen. Die antiautoriäre Erziehung wird auch noch ihren Teil dazu beitragen, da Lernen und Leistung ja nicht mehr in sind.

  • Antwort von Gockeline 26.01.2010

    Wieder muß ich sagen,es liegt ganz alleine im Elternhaus.Dort liegt der Schatz begraben,oder das Glück im Leben vorwärts zu kommen.Wer versäumt die ersten 6 Jahre sein Kind aus Liebe und mit Liebe zu erziehen,kann dies kaum noch gut machen.Nur gut erzogene Kinder,altersgerecht erzogen überstehen unsere zeit besser als die verwahrlosten Kinder.Im Buch von Michael Winterhoff ist dies sehr gut beschrieben.Nicht die Eltern erziehen die Kinder,es erziehen die Kinder die Eltern oder nötigen sie sogar zu einem Handeln das nicht weiter hilft.Kindergärtnerinnen und Lehrer passen sich nun dem aktuellen Stand der reife an.Das Niveau sinkt in allen Bereichen trotz des Geldes das in dieses System gepumpt wird.Das Geld verpufft,weil es nicht greifen kann.Niemand in der Wirtschaft würde in ein solch marodes System Geld pumpen.Politiker sehen nicht ein was falsch läuft.Sie reden um den heißen Brei herum.Man glaubt die Kinder von heute müßen so sein und tröstet sich so.Es werden nicht nur weniger Kinder geboren,sie werden auch noch lebensuntüchtig erzogen.Es kann nicht sein,dass Unternehmer erst diese Kinder die auch noch in der Pupertät stecken erst erziehen müßen.Eltern wissen heute nicht mehr was Erziehung ist.Sie denken es ist was böses.Dass Erziehung etwas mit Liebe zu tun hat wissen sie nicht mehr.Sie denken,Kinder muß man so frei leben lassen bis sie sich selber finden. Wer in alle Castingsshows schaut ,sieht Menschen die sich nicht einschätzen können was sie wirklich können.Sie sind ein Leben lang auf Findungssuche!

  • Antwort von Holz14 26.01.2010

    ZUm Teil sicherlich an G8!!!!

  • Antwort von mitterer 26.01.2010

    Ich will einzelne Probleme in der Erziehung und der schulischen Ausbildung ja nicht in Abrede stellen, aber ich stelle die These auf:

    Die heutige Jugend ist genauso "reif" wie die Jugend vorheriger Generationen.

    Zwei Punkte halte ich für wichtig:

    1)

    Die Wahrnehmung trügt. Schon immer halten ältere Generationen die jeweils nächste für verantwortungslos, unreif, inkompetent und faul. Darüber gibt es schon bei den alten Griechen entsprechende Schriften. Bei den Römern ebenfalls. Die Eltern unserer Eltern haben befürchtet, das mit den 68ern quasi die Welt untergeht.

    Das Phänomen ist einfach: Man sieht auf die negativen Beispiele und vergisst dabei all die wirklich leistungsbereiten, ehrgeizigen jungen Menschen, oder auch die kreativen, intelligenten, die neue Pfade austreten, gute Anstöße geben. Im Rückblick verklärt man wahrscheinlich auch häufig die eigene Vergangenheit: War man selbst denn wirklich immer vorbildlich? Wusste man selbst immer, was man wollte? Hat man die gleiche Sprache gesprochen wie die Generation zuvor? Hat man die gleichen Werte vertreten? Wohl kaum... in der Erinnerung verblassen eigene Schwächen oft sehr schnell.

    2)

    Die Maßstäbe verändern sich. Werte und Maßstäbe wandeln sich. Früher war "gehorsam" eine angesehene Tugend, heute zählt im Arbeitsleben (in den meisten Fällen...) eher "selbständiges Denken". Früher gab es kein Kind ohne Hochzeit, heute gibt es alle Formen von akzeptierten Partnerschaften, inkl. gleichgeschlechtlicher. Früher hatten Bewerber eine schöne Handschrift, heute können sie schnell tippen (auch auf dem Handy...). Diesen Wandel kann man als positiv oder als negativ empfinden - und viele emfpinden ihn als negativ. Ich denke aber, eine Bewertung ist da sehr schwierig. Die Generation der 40-jährigen sieht heute ja auch die meisten Änderungen, die ihre Generation durchgesetzt hat als positiv an. In nochmal 20 Jahren werden die heutigen Jugendlichen das genauso emfpinden - und genau wie Du über die Reife der Jugendlichen schimpfen. Jede Generation wird natürlich auch durch die aktuelle Umwelt geprägt. Und das ist gut so - nur so reagieren wir als Gesellschaft auf Veränderungen.

    Also: Natürlich kann und muss man über Schulbildung und Erziehung diskutieren und immer versuchen, sie zu verbessern. Aber eine generelle "Unreife" sehe ich nicht.

  • Antwort von Holz14 26.01.2010

    Viele Jugendliche finden es uncool, wenn man so viel für die schule tun muss, da man eh bei einer 2- schon wieder gesagt bekommt, dass man da noch Fehler vermeiden konnte, oder (von mitschülern) das man ein streber sei. Außerdem sehen die shcüler den sinnn des zu erlernenden nicht, der mir auch manchmal unergründlich ist. Wer muss den unterschied zwischeneinem stumpfen- und einem chselwinkel wissen?

    Außerdem wird der Unterricht unintressant und eintö´nig gestaltet.

    Die schüler denken sich' wen juckt das, die ein oder andere 4, das ist ja nicht meine abgangszeugnis.'

    Später dann' wen juckt das? wir sind eh abgestempelt!'es gibt sogar eine gruppe mit diesem namen bei schueler cc!

  • Antwort von Nina2407 26.01.2010

    lol klar vor 30 jahren gab es ja nur 1er schüler ... ! sehr reif und intelligent alle in einen topf zu schmeisen! doch sind es die heute 30 40 jährigen die meist arbeitslos und ohne ausbildung dastehen weil sie den jugendlichen in der heutigen bildung nicht nachkommen und die ansprüche auf schüler/studenten heutzutage viel höher sind als früher!

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