Ich kenne jedenfalls keine Philosophen, die gläubig sind.

Das stimmt doch gar nicht! Die meisten Philosophen sind ganz sicher Agnostiker! Das heißt sie lassen die Frage, ob es einen Gott gibt, offen!
Zu philosophieren bedeutet doch nach Antworten zu suchen und nicht "Gottes Willen" als universale Antwort auf alles anzusehen, für das es ( noch) keine zu geben scheint.
johmarie am 23. September 2009 20:16 klar. aber die meisten (alle!?) gläubigen haben immerwieder zweifel und fragen am/zum glauben! das macht ja die sache so interessant. gleichzeitig bietet auch die bibel grundlage zum philosophieren.

Philosophie ist die liebe zur weisheit...
weise ist, der denkt... religion ist glaube
johmarie am 23. September 2009 20:10 und glauben lässt sich für dich nicht mit denken unter einen hut bringen? für mich irgendwie schon ganz und gar. weil: kann ich überhaupt denken ohne irgendetwas zu (wissen) glauben? das denken müsste doch auch nur auf vermutungen beruhen! weil wissen tun wir doch im prinzip gar nichts.

Die Philosophie beschäftigt sich doch mit Fragen wie : gibt es einen gott? was ist gut und was böse? Doch hier für werden Logische, realistische antworten gesucht. Und die religionen sind oft sehr metaphorisch, spirituell.. und unrealistisch..
johmarie am 23. September 2009 20:12 was heißt jetzt eigentlich der begriff "realistisch"? weißt du wirklich ob die realität existiert? also ich nicht.

Martin Heidegger und Ludwig Feuerbach waren keine Atheisten.

weil sie philosophisch geworden sind. da wird man meist atheistisch.

Dafür kenn' ich keinen Atheisten, der beruflich ein Philosoph ist ...

ich schätze mal, das eine schließt das andere aus...worüber soll man philosophieren wenn alles in einer 'Bibel' festgeschrieben ist...
Keine Ahnung, ich kennen keine (studierten) Philosophen.
Aus dem Bauch raus sage ich aber mal, das ist wohl ein Vorurteil.
Weil Philosophen streng wissenschaftlich vorgehen und alles in Zweifel setzen (naja zumindest Descartes)
Weil Philosophen Menschen mit Bildung sind.
johmarie am 23. September 2009 20:14 ach und theologen sind grundsätzlich ungebildet oder wie soll man des jetzt verstehen? oder einfach dumm?
Ihr Wissen endet dort wo ihr Glauben beginnt. Beim Philosophen geht es da erst richtig los.
ne, die sind meist atheistisch. angnostiker und philosoph zugleich sein...das hinkt irgendwie. finde ich.
warum? ein Philosoph ist jemand, der nichts als sicher ansieht, für das er keine Beweise gefunden hat. Da es für Gott keine Beweise gibt, legt er sich in dieser Frage nicht fest.
ok, eins zu null für dich :-)