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Die Existenz dieses Buches erklärt eigentlich alles: „Der Beipackzettel“, erschienen bei Medpharm Scientific Publishers, ist 79 Seiten lang – eine Gebrauchsanweisung für eine andere Gebrauchsanweisung. Packungsbeilagen, die den „Charme einer Bedienungsanleitung für chinesische Dosenöffner“ haben, wie ein Blogger im Internet schreibt, sind oft unfreiwillig komisch, aber nicht nur das: Sie haben das Potenzial zu frustrieren.
Eine Publikation des wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt, dass zwar 98 Prozent der Patienten die Beilage lesen, bevor sie zur Tablette greifen. Aber nur die Hälfte versteht sie auch. Ein Drittel fühlt sich durch sie sogar verunsichert. Das Urteil: zu viel Text, zu viele Fremdwörter, zu kleine Schrift.










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