Frage von lobster3221, 106

Wieso sind Amerikaner so patriotisch trotz des Chaos welches ihr Land erzeugt?

Wie ist es zu erklären, das ein Großteil der Amerikaner obwohl ihrer blutigen Vergangenheit, trotzdem denken sie wären die Guten? Patriotismus und ein fast religiöser "Millitärkult" sprechen dafür, das sie wirklich dieser Meinung sind. Zwar nicht alle, aber ein großer Teil der USA Bevölkerung, obwohl sie eigentlich wissen sollten, das alle Länder, denen sie angeblich Demokratie bringen wollten, nun als zerbombte Wüstensteppe am Boden liegen. Warum setzt da nicht endlich ein Umdenken ein? Wielange will die Weltpolizei die Welt noch an der Nase herumführen?

Antwort
von bikerin99, 50

Mit Patriotismus wachsen die Amerikaner auf, d.h. täglich im Kindergarten, in der Schule, wird buchstäblich eingeimpft. Dann ist ein Großteil der Amerikaner nicht gebildet, d.h. Bildung muss man privat zahlen.
Dann sind die Amerikaner auch sehr religiös, das fördert naturgemäß den Patriotismus.
Aber eins darf man nicht vergessen, die USA ist ein riesengroßes Land, so wie wenn Europa ein Land wäre. Da gibt es natürlich die ganze Bandbreite an Denken und Handeln.
Die Europäer haben eine andere Vorstellung von Demokratie, Sozialstaat und Einmischung in andere Länder.

Antwort
von Blackfield7, 73

Das hat vermutlich historische und kulturelle Gründe. Der Kampf um die Unabhängigkeit sowie später die letztliche Überwindung des Bürgerkriegs haben dort ein starkes Zusammenhaltsgefühl geschaffen. Und dann wurde der Patriotismus seitens der politischen Führung eben auch durchaus gefördert.

Die USA sind aber keinesfalls ein singulärer Fall eines Staates, dessen Geschichte partiell nicht sonderlich ruhmreich ist und wo trotzdem großer Patriotismus gepflegt wird. Da gäbe es leider noch eine Menge weiterer Beispiele.

Antwort
von mimilli, 63

Man könnte zum Beispiel an den American Dream denken, der Amerika selbst heute noch prägt. Freiheit und Unabhängigkeit sehen viele Amerikaner in ihrem Land als wichtigste Elemente.  Oder man schaut zurück auf das "Manifest Destiny", welches den Glauben beschreibt, dass Amerika das eine Land ist, welches dazu auserwählt ist, die Welt zu demokratisieren (John. L. O´Sullivan) und sich über Nordamerika auszubreiten. Das sieht man auch heute noch in der überlegenden Stellung Amerikas, die es in der Welt hat. Als die Puritaner nach Amerika ausgewandert sind, haben sie Amerika als "The New Canaan" gesehen, das heißt als vom Gott versprochen Land/ Land, wo Milch und Honig fließt. Also auch religiös gesehen, ist Amerika für viele anderen Ländern "überlegen".

Das sind nur einige Aspekte, die mir auf Anhieb einfallen. Ob das alles nun gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage.

Viele Grüße

Antwort
von JBEZorg, 25

Warum wohl? Weil ihre Propaganda ihnen die Geschiochte und die Welt heute ganz anders darstellt. Sie sind immer die Guten und retten die Welt. Dabei wissen die mesiten Amerikaner nicht im Detail was im Nachbar-State passiert geschweige denn in Übersee.

Antwort
von VieleGuteFahrer, 23

Weil nicht alle auf die negativen Dinge schauen. Viele sind stolz auf ihr neues Land, aber auch auf ihre Herkunft. Und die Deutschen sind nicht besser. Nur sind sie stolz, wenn Fußball gespielt wird.

Antwort
von kloogshizer, 55

Naja, Gut und Böse gibts nicht. Das ist doch gerade das Problem, nämlich an das absolut Gute bzw. Böse zu glauben. Man selbst ist immer der Gute, und böse sind immer die anderen. Ob man jetzt Taliban oder Amerikaner ist. Solange diese Selbstverständlichkeit nicht aufgegeben wird, und Probleme beim Namen genannt werden, wird sich nichts ändern.

Antwort
von Pfiati, 42

Momentchen. Bin Ami.

Ich kann deine Anfrage gut verstehen .... sie ist aber leicht aggressiv.

Amerikaner haben Mist gebaut. Deutschen haben Mist gebaut.

Umdenken ist moeglich, aber "glass houses", nee?

Kommentar von lobster3221 ,

Deutschland ist im Gegensatz zur USA keine Millitärmacht, zudem ist der Patriotismus in D nicht so ausgeprägt wie bei Euch. Auch gehen wir mit unsrer Vergangenheit sehr kritisch um, was für die USA auch angebracht wäre. So könnte man daraus lernen und in Zukunft solche "Fehler" nicht wieder zulassen. Vielleicht wäre der Irak usw. heute noch (weitesgehend) intakt. 

Antwort
von Spassbremse1, 58

Die Entstehungsgeschichte ihres Landes schweißt sie zusammen. 

Kommentar von lobster3221 ,

Du meinst einmal Völkermord immer Völkermord?

Kommentar von Spassbremse1 ,

sie selbst sehen es unter Garantie anders 

Kommentar von lobster3221 ,

Sag ja, das die es komplett anders sehen, immer schön der Welt seinen Stempel aufdrücken, ganz egal ob dabei Millionen Menschen zu Tode kommen und dabei Kaugummi kauend die Nationalhymne trällern?! Passt doch nicht zusammen oder?

Kommentar von HansH41 ,

Lobster, reg dich ab. Für die Amis passt das zusammen. Und du und ich und Pfiati werden das nicht ändern. Nicht mal Obama konnte das.

Kommentar von lobster3221 ,

Is so leider

Antwort
von DavidMiller2016, 34

Weil die US Amerikaner nunmal im besten Land leben. Wer hat sonst schon Los Angeles, Miami, New York, Chicago und Las Vegas im eigenen Land?

Dazu kommen halt technische Riesen wie Facebook, Twitter, Google. Auch das Militär ist jedem Land in der Welt überlegen. Wer kennt nicht Coca Cola, Sprite oder Mc Donalds?

Spricht nicht auch jeder in Europa über die USA? Kennt nicht jeder die US Stars aus dem TV? Warum wollen so viele Leute in die USA auswandern?

Richtig, das Land ist einfach ein Erlebnis.





Kommentar von lobster3221 ,

Ein an Oberflächlicheit kaum zu übertreffender Kommi, hast bloß noch Disney World vergessen^^

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