Frage von Zeitfeind, 234

Wieso Sind all die übernatürlichen Dinge die vor tausenden Jahren passiert sind , heute nicht mehr existent?

Ich mein die Erde gibt es schon seid über Millionen von Jahren und die Menschheit auch schon extrem lange .. Nur wen es doch vor 2 tausend Jahren Menschen gab , die so übernatürliches geleistet haben , wieso gibt es die heute nicht mehr ? Wen man jetzt sagen würde, das all die übernatürlichen Dinge vor Millionen von Jahren passiert sind dann würde ich es Vllt glauben aber nicht wen man mir erzählt das es vor 2000 Jahren so etwas gab. 2000 Jahre = 20 Menschen die 100 geworden sind.  

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Tasha, 75

Übernatürlich ist immer das, was man nicht erklären kann. Was man erklären kann, ändert sich mit der Zeit. Bspw. Phantomschmerzen hätte man vor dem Wissen über deren Natur als Strafe Gottes oder Verrücktheit abtun können oder als Fluch fehlinterpretieren.

Früher - vor allem bezogen auf die Bibel und ggf. ähnliche Bücher? - gab es mehr Wunder und übernatürliche Erfahrungen, weil man weniger erklären konnte, und weil es weniger Aufzeichnungsmöglichkeiten gab, so dass auch bei jedem Erzählen etwas hinzugedichtet werden konnte (nicht zwingend bewusst, manchmal aber schon), das Wunder also immer größer wurde.

Dann kommt es noch sehr auf den gerade herrschenden Glauben an. Wir sehen heute weniger Hexen außerhalb von Kostumpartys, weil wir weniger daran glauben. In den 50ern bis 70ern (?) oder sogar 90er (?) gab es viele UFO-Sichtungen. Heute nicht mehr so viele. Warum? Weil weniger darüber berichtet wird, weil es inzwischen nachvollziehbare Erklärungen gibt, weil wir weniger darauf achten. Vielleicht sehen noch viele Menschen komische Dinge am Himmel, aber sie nennen sie heute nicht mehr UFO oder denken nicht mehr so intensiv darüber nach - man sucht eher achselzuckend nach naheliegenderen Erklärungen.

Gerade in der Zeit vor der modernen Medizin gab es viele Wunderheilungen. Teilweise, weil man die Krankheit (psychische Faktoren etc.) und den Heilungsprozess nicht verstanden hat.

Oder man hielt Kranke für besessen.

Die riesengroßen Wunder, übernatürlichen Begegnungen und Erfahrungen kamen wohl größtenteils durch eine Mischung von Unwissen, Glauben (aktuell geförderte selektive Wahrnehmung und Aberglauben) und mangelnde Aufzeichnungen = Möglichkeit zur unbewussten oder bewussten Übertreibung zustande. Jeder kennt den Schreck, den man hat, wenn man im Wasser unerwartet etwas berührt. Das hätte früher leicht "eine Seeschlange" oder "Nessie" oder sonstwas sein können. Es konnte keiner nachprüfen, ob es nur eine Alge war, und wenn die Gemeinschaft dazu neigte, dem Übernatürlichen Glauben zu schenken, dann war es "ganz sicher" eher eine Seeschlange etc.

Dieses Prinzip kann man auch auf viele andere, größere "Phänomene", Fehlwahrnehmungen und Erlebnisse anwenden.

Dazu kommt noch subjektive Bewertung; hat man Angst vor Spinnen, war die Spinne meist riesengroß, weil man sie in seiner Angst so wahrgenommen hat. Glaubt man an Unterwassermonster, ist jeder Strudel, jede stärkere Strömung eher von einem Monster als von phsyikalischen Faktoren des Wasser verursacht worden. Glaubt man an Hexen und Flüche, kann man sich plötzliche Krankheitssymptome schnell erklären. Usw.

Kommentar von Zeitfeind ,

Ja vieles hängt halt mit dem damals so dummen Menschen zsm , die einfach keine plausible Antwort finden konnten .

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 33

Die alten Legenden über angeblich übernatürliche Ereignisse sollten nicht als Tatsachenberichte missverstanden werden.

Wissensdefizit

Wie hier schon gesagt wurde, sind diese Erzählung teilweise einfach auf den geringen Kenntnisstand der damaligen Menschen zurückzuführen. Für uns ist ein Gewitter erklärlich und daher normal - damals schien es übernatürlich.

Ich habe mal folgende Frage-Antwort-Kombination in einem Magazin gefunden:

"Warum gibt es heutzutage keine Heiligen mehr?" - "Weil es Psychopharmaka gibt"

Wer früher behauptete, Gottes Stimme zu hören, hatte zumindest die Chance, als Prophet Karriere zu machen - heute findet sich so jemand womöglich in der Psychiatrie wieder.

Religiös motivierte Wissenschaftler haben teilweise sogar rationale Erklärungen für scheinbare "Wunder" entdeckt, um die jeweils heilige Schrift eben doch als Tatsachenbericht präsentieren zu können.

Auch ist nicht auszuschließen, das findige Betrüger mit besonderen Kenntnissen diese scheinbar "unerklärlichen Phänomene" gezielt nutzten, um leichtgläubige Menschen als "Anhänger" zu gewinnen und zB ausbeuten zu können.

Machtpolitik

Für Herrscher und Führungspersönlichkeiten früherer Zeiten war, insbesondere wenn sie unter fragwürdigen Umständen an die Macht kamen, eine Art "höhere Legitimation" besonders wichtig.

Wer behauptete, von Gott gesandt worden zu sein - und möglicherweise ein paar Taschenspielertricks zeigen konnte - hatte gleich eine Autorität, auf der er sich berufen konnte.

Er war entweder ein Prophet, damit das Sprachrohr Gottes, oder ein Herrscher von Gottes Gnaden.

Zu solchen Zwecken wurden dann durchaus auch Legenden aus ganz anderen Traditionen übernommen und passend umgedeutet.

Diese "Heilsbringer" mussten übrigens nicht einmal real existiert haben, um die Machtansprüche von Einzelpersonen und Gruppierungen zu legitimieren.

Es reichte teilweise schon die Behauptung, Sohn der Sonne zu sein, oder aus dem auserwählten Volk zu stammen, um anerkannt zu werden.

Im Judentum wird zB gesagt, dass der Messias aus dem Hause Davids kommen wird - prompt findet sich im Neuen Testament quasi ein Stammbaum des Jesus von Nazareth, der diese Bedingung erfüllt.

Tatsache? Zufall? Oder vielleicht einfach der Versuch einer religiösen Gruppierung ihre Führergestalt zu etwas besonderem zu stilisieren?

Kulturelle Prägung

Traditionelle indische Erzählungen sind voller Götter, Heiliger und Wunder, die angeblich von ihnen bewirkt wurden. Geschichten über "Übernatürliches" waren einfach Teil der Kultur.

Auch Buddha, dessen Lehre alles andere als "übernatürlich" ist, wurden zahlreiche Wunder nachgesagt und entsprechende Legenden verbreitet.

Hier sind gesunder Menschenverstand und Textkritik gefragt:

Geschahen diese Dinge wirklich? Eher unwahrscheinlich, da dies eine wissenschaftlich nicht haltbare Behauptung wäre.

Sind es Behauptungen, um die Akzeptanz der buddhistischen Lehren in der hinduistischen Bevölkerung zu verbessern? Durchaus möglich.

Handelt es sich womöglich sogar nur um asiatischen Lokalkolorit, der gar nichts mit der Lehre zu tun hat? Davon gehe ich aus.

Neben Wissensdefizit und Machtpolitik darf also auch die kulturelle Prägung bei solchen Legenden und Berichten nicht unterschätzt werden.

Antwort
von DottorePsycho, 41

Alles, was jemals passiert ist, war etwas ganz NATÜRLICHES. Das liegt in der Natur der Natur begründet.  :-)

Bisweilen erscheinen uns die Dinge "übernatürlich", für die wir keine uns passende Erklärung haben oder damals hatten. Mit "uns passend" meine ich, dass wir idR nach Erklärungen gesucht haben, die in unsere sonstigen Paradigmen passen würden. Teilweise wurden Ereignisse auch über die große Anzahl von Jahren und/oder Überlieferern immer größer und übernatürlicher.

Hat Muhammad wirklich den Mond gespalten oder ist diese Geschichte nicht doch nur eine Geschichte, deren Entstehung allein dem wechselhaften Bild der verschiedenen Mondphasen geschuldet ist, das sich die Menschen rund um den Berg Hira damals nicht erklären konnten?

Antwort
von saidJ, 16

Hallo ,
der Prophet Muhammed s.a.w.s war der letzte Prophet und mit ihm kam die letzte Offenbarung .
Es wird also kein neuer Prophet kommen und keine neue Offenbarung . ( wenn du das mit Wunder gemeint hast )

Antwort
von AchsooOk, 16

Ich glaube, dass es heute sowas nicht mehr kriegt weil Menschen schon glauben.
Damals - sagen wir mal Jesus Zeiten, und wenige hundert Jahre später die Phänomene der anderen Propheten - glaubten die Menschen nicht, Religionen waren etwas Neues und um den Leuten zu zeigen man ist nicht irgendein geisteskranker der nur daher redet, hat Gott ihnen 'Kräfte' verliehen. Jesus konnte kranke und blinde heilen, salomo (süleyyman) konnte mit Tieren und Djinns reden etc. Zum Zwecke der Ausbreitung der Religion, dass Leute sehen, die Kräfte hat der allmächtige ihm gegeben, sowas kann kein Mensch.
Hoffe konnte dir helfen :)

Antwort
von Mark1616, 32

Ein weiterer wichtiger Punkt neben der Erklärbarkeit ist das Aufkommen von guten Kameras. Wenn jeder eine Kamera in der Hosentasche haben kann, dann muss sich jeder angebliche Messias die Frage stellen, ob seine angeblichen Wunder auch einer direkten Überprüfung standhalten können. Selbiges gilt für Dinge wie UFOs, BigFoot, Engel oder sonstige Erscheinungen die angeblich "übernatürlich" sein sollten.

Antwort
von CrispyA, 24

Das liegt daran, dass Menschen weniger daran glauben und versuchen sich alles zu erklären. Die Wissenschaft, die Technik und die Medizin haben sich weiterentwickelt. In diesem Zeitalter ist es für viele nicht einfach an so etwas zu glauben. 

Antwort
von AntwortMarkus, 31

Kein Mensch hat jemals  etwas übernatürliches  getan. Kein Mensch. Oder meinst du Jesus, Gottes Sohn? 

Es ist immer Gott im Spiel.

Antwort
von Loris64, 51

"übernatürlich" gibt's nicht. Alles ist Natur. Was man (noch) nicht erklären kann, (noch) nicht kennt usw, das nennt man dann einfach "übernatürlich". und vieles, was in die Welt der Sagen und Märchen gehört (inklusive Religionen)

Antwort
von nowka20, 2

diese dinge passieren auch heute, aber die menschen haben noch keine sinnesorgane dafuer

Antwort
von frischling15, 58

Nur mal so als Denkanstoß:

Was würde wohl dem passieren , der sonntags,  mit Fell um den ansonsten enthüllten Körper , im Park einem Spaziergänger begegnet ?

Antwort
von lohne, 47

Übernatürliche Leistungen gab es weder vor 2.000.000 Jahren noch vor 2.000 Jahren. Übernatürlichkeit gibt und gab es nicht und wird es nicht geben.

Kommentar von Zeitfeind ,

👍

Kommentar von khaleesi1111 ,

👌

Antwort
von comhb3mpqy, 14

Was für Dinge meinst Du denn? Schreib das doch bitte mal in die Kommentare, dann kann ich dazu vielleicht näheres schreiben.

Antwort
von DerGamer456, 9

Es werden noch sehr sehr noch übernatürliche Sachen kommen glaube mir. Schlimmer als früher

Antwort
von Repwf, 46

Gut das ich nicht die einzige bin die due frage nicht versteht...

Nenn mal ein Beispiel was du meinst, bitte!

Kommentar von Zeitfeind ,

ZB Moses der das Meer gespalten hat . Nur einer von sovielen Sachen .

Kommentar von Annelieseliese ,

Achso du meinst den Schwachsinn aus der Bibel.

Kommentar von Repwf ,

Weil sowas nie bewiesen ist!

Und existent sind ja all diese Geschichten noch...

Genauso wie Ufos und Co!

Warum es diese "Helden" heute nicht mehr gibt? 

Weil man ihnen mit der heutigen Technik und Wissenschaft ganz schnell nachweisen könnte was alles davon gelogen ist!

Nimm Moses und sein Meer...

Heute behauptet xy "ich habe gestern Nacht das Meer gespalten" --- dann hätte garantiert irgendwo irgendwer ein Handyvideo ein Satellitenbild etc was genau das Gegenteil beweist! 

Kommentar von RK3420 ,

Das ist kein Beweis

Antwort
von martinzuhause, 49

was soll denn da "übernatürliches" geleistet worden sein?

Antwort
von Alpako995, 61

Alles Existier!t die Dinos bis hin zu den übernatürlichen Dingen die du meinst nur die Zeit trennt uns von einander

Kommentar von Zeitfeind ,

Man 2000 Jahre sind nichts ! Es kommt einem immer so lang vor aber es ist es Nicht .. Wen damals , dann muss es heute sowas auch geben . Was hat Sich den bis heute an der Erde verändert ? Nichts ..

Kommentar von Alpako995 ,

der Mensch hat sich aber geändert

Antwort
von alexander329, 8

Was meinst du für übernatürliche Dinge?

Übernatürliche Dinge geschehen doch auch heute noch.

Antwort
von Iwillshowyou, 85

Heute gibt es das auch noch. Allerdings ist die Wissenschaft so weit "übernatürliches" erklären zu können. Somit verfliegt der Reiz

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