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Wieso sind Adam und Eva schuldig?

gefragt von Answer007 am 07.07.2009 um 16:52 Uhr

Adam und Eva sollen ja von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen haben, obwohl Gott es ihnen verboten hat. Das war die erste Sünde der Menschen, die schließlich dazu führte, dass diese aus dem Paradies vertrieben wurden. Doch was können Adam und Eva dafür, dass sie das getan haben? Bevor sie davon gegessen hatten, konnten sie doch gar nicht wissen, dass es böse ist Gott ungehorsam zu sein, da sie noch nicht von eben diesem Baum gegessen hatten, der ihnen später die Fähigkeit gab Gutes und Böses zu unterscheiden.


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anonym
beantwortet von Stefek am 7. Juli 2009 20:24
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WARUM SIND SIE SCHULDIG GEWORDEN?

Weil sie Gott ihr VERTRAUEN und ihre LIEBE schuldig geblieben sind.

Wie haben sie ihr MISSTRAUEN zum Ausdruck gebracht? Indem sie sein GEBOT- " IHR SOLLT NICHT ESSEN DIE FRUCHT VOM BAUM" - missachtet haben.

Indem sie beide gegessen haben, zeigten sie damit, dass sie Gott auch nicht mehr liebten.

Sie glaubten, Gott würde ihnen etwas vorenthalten, was ihnen eine höhere Lebensexistenz bringen würde.

Sie glaubte der Stimme der Schlange, die sagte:

"Ihr könnt ohne weiteres essen, dann werden eure Augen aufgetan und ihr werdet sein wie GOTT."

Hier stand Aussage gegen Aussage.

Gott sagte: Esst nicht, damit ihr nicht sterben müsst.

Die Schlange sagte: Nein, das stimmt nicht. Ihr werdet nicht streben, sondern sein wie Gott.

Hier stand der Mensch vor der Entscheidung: Vertrauen wir Gott und dem, was Er gesagt hat. Oder VERTRAUEN dem anderen Versprechen.

Durch das ESSEN zeigt sie, dass sie GOTT nicht mehr vertrauten.

Deshalb kam es zu einem BRUCH zw. dem Menschen und Gott.

Der Mensch hat sich von Gott getrennt und nicht umgekehrt.

ER zeigte durch sein Verhalten Gott den Rücken.

Dieser VERTRAUENSBRUCH machte die Menschen vor Gott schuldig.

Denn niemand kann die Ordnung Gottes brechen ohne dabei schuldig zu werden.

Dieser Bruch mit Gott brachte dem Menschen den TOD.

Der LOHN der ÜBERTRETUNG ist der TOD. Römer 6, 23.

Aus diesem Zustand können wir uns nicht selber befreien.

Dazu hatte Gott seinen SOHN in die WELT bgesandt, um uns von unserer Schuld und vom Tod zu befreien.

Wieder hängt es von unserem Vertrauen ab.

Wer IHM VERTRAUEN schenkt kommt zu Ihm und nimmt seine HILFE(GNADE)an.

Durch Vertrauensbruch und Missachtung seiner Ordnung hat der Mensch alles verloren.

Durch VERTRAUEN und Hinwendung zu Gott bekommen wir das verlorene EWIGE LEBEN wieder zurück. Johannes 3, 16.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 8. Juli 2009 10:05

Wenn sie nicht davon gegessen hätten, wären sie unsterblich geblieben?

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 8. Juli 2009 13:55

ja sicher, wären sie... aber dafür auch niemals ihrer selbst bewusst und Herr ihrer Entscheidungen... Sie wären Kinder geblieben bis an das Ende aller Zeiten...Denn wer Gut und Böse nicht unterscheiden kann, kann auch keine Verantwortung für sich selbst übernehmen...Was aber im Paradies auch nicht nötig gewesen wäre...

Verantwortung ist halt mit Krankheit, Alter und Tod verbunden, mit der Geburt unter Schmerzen und der Arbeit im Schweiße des Angesichts... Ich ziehe das Erwachsensein trotzdem vor, denn mal angenommen, die Bibel hätte Recht - welchen Wert hätte das Leben im Paradies gehabt? Das Schöne bedarf des Hässlichen, um schön zu sein, das Erhabene bedarf der Überforderung des messenden Verstandes, um erhaben zu sein (vgl. Kant §23-29 Kritik der praktischen Vernunft) - um Gottes Glorie wahrnehmen zu können, muss man erwachsen sein - insofern hat Eva meiner Meinung nach verdammt gut daran getan, ein böses Mädchen zu sein ;)

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 8. Juli 2009 14:01

:-))

Du nimmst mir die Worte aus dem Mund.

Ich wollte weiterhin darauf hinaus wie sich das ganz praktisch gibt, wenn man sich nmit Unsterblichkeit gesegnet den Planeten Erde Untertan macht?

Stefekt Antwort zur baldigen Überbevölkerung und dem damit einhergehenden Verzicht auf weitere Kinder, etc.

Würd mich alles interessieren wie er das sieht.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 8. Juli 2009 14:14

Das Paradies ist kein Teil der Erde in diesem Sinn... Es ist ein Garten, der dem Menschen nach der Legende für immer verschlossen ist - er wird nach christlicher Sicht nie wieder dahin zurück kehren... Es wäre historisch zwar in Mesopotamien anzusiedeln - aber wenn der Mensch die Frucht nicht gegessen hätte, hätte er das Paradies niemals verlassen...

Und da Adam und Eva selbst im Geiste Kinder geblieben wären, hätten sie auch keine gehabt...Die Grundfrage wäre nur: Wäre das wünschenswert?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 8. Juli 2009 14:28

Wie groß die Einheit Platz ist, ist ja egal. Ob nun Erde oder Mesopotamien. Irgendwann ist der Platz eben aufgebraucht und mich würde brennend interessieren, wie der liebe liebe Gott den lieben lieben braven, anständigen, unsündigen ewig lebenden Menschen erklärt, das nun Schluss is mit dem Kinderkriegen, oder ob er noch anzubauen gedenkt.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 8. Juli 2009 14:43

Mich würde auch sein Gesicht interessieren, wenn er seine lieben Kinder in seinem Garten Unzucht treiben sieht... ;)

Ich denke, wenn Adam bei Eva gelegen hätte, wären die vermutlich genauso rausgeflogen... Ich denke, es hätte in diesem ersten Entwurf nur 2 Menschen geben sollen...

Die ganze Story ist unschlüssig... Denn Adam und Eva hatten zwei Knaben... und als Kain weg geschickt wurde, nahm er sich eine Frau - woher eigentlich? Woher kam diese Frau? Dann gründete Kain die Stadt Henoch - mit wem?

Ganz Genesis wird unlogisch, wenn man das Paradies nicht mit dem Zustand der Kindheit gleich setzt sondern es als realen Ort begreift... Aber das wird er nie zugeben...

Täte man das allerdings, dann macht die Geschichte Sinn - der Mensch entwächst der Kindheit und kann nie wieder dahin zurück - deswegen auch die Cherubim und das Flammenschwert vor dem Tor des Paradieses... Er kann wieder in einen paradiesischen Zustand gelangen, aber nicht denselben, den er mal inne hatte... wenn man es so betrachtet, ist die Geschichte ziemlich cool, finde ich...

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 09:51

Lieber Solipsist!

Mit Deiner Annahme liegst Du richtig. Wenn Gott den Auftrag gegeben hat: "Füllet die Erde", dann wird eines Tages der Zeitpunkt gekommen sein wo dieser Punkt erreicht sein würde.

Es ist dasselbe, wenn ich den Auftrag gebe ein Haus zu bauen. Auch hier wird der Tag kommen, an dem der Auftrag erledigt ist.

Genauso hat Gott für diese Welt einen Tag gesetzt, an dem sie zu Ende sein wird.

Dieses Ende bedeutet aber nicht das Aus, sondern dass Gott diese Welt neu machen wird.

Das ist das Ziel, welches Gott mit der Erde verfolgt. Dann wird endlich jenes Ziel erreicht sein, welches Gott für sie vorgesehen hat.

Wir Menschen haben die große Chance auf dieser neuen Welt leben zu dürfen. Deshalb ist alles andere bedeutungslos.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 11:57

Also ist jedes Anzeichen der Apocalypse ein Grund für Dich Freude zu empfinden, richtig?

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 19:35

Nun, warum soll ich traurig sein, wenn das ewige Leben beginnt.

Wenn es kein Leid, kein Ungerechtigkeit, keine Kriege usw. und den Tod nicht mehr gibt.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 19:52

Also lautet die Antwort: Ja!

wenn New York im atomaren Pilz versinkt jubelt Stefek! Kann man das bestätigen bitte?

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 09:04

Teil 1 Lieber Razon!

Genau das war die Lüge, die Satan Eva vorgetäuscht hat. "Sich ihrer selbst bewußt zu werden." Erst wenn Du Dich von Gott emanzipierst, dich von Ihm befreist wirst du zur höchsten Erkenntnis gelangen "sein wie Gott."

Diesem Betrug ist Eva erlegen.

Wenn Du diese Handlung als notwendig erachtest, dann glaubst Du derselbe Lüge, die die Beziehung zu Gott zerstört hat.

Wir können nur in der vertrauensvollen Beziehung zu Gott der wahre Mensch sein, zu dem uns Gott geschaffen hat.

Gott hat uns zu seinem Ebenbild geschaffen. Sein Wesen, seine Liebe sollte unser Leben bestimmen.

Jesus hat uns durch sein Leben offenbart worauf es ankommt: In der völlige Übereinstimmung und in innigen Beziehung mit Gott zu leben.

In dieser Beziehung verlieren wir nicht unser Selbst, sondern gewinnen es.

Jesus hat uns gezeigt, dass das wahre Leben, die wahre Erfüllung nur in der ungestörten Beziehung zu Gott möglich ist.

Das hat weder etwas mit Unterwürfigkeit noch mit Selbstverlust zu tun, sondern macht uns zum Ebenbild Gottes.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Juli 2009 10:06

Gott hat uns zu seinem Ebenbild geschaffen. Sein Wesen, seine Liebe sollte unser Leben bestimmen.
.
Uuuuuh, Stefek, dass Du das net merkst, wenn Du von Logik sprichst und selber einen Trugschluss nach dem nächsten aneinanderreihst, das tut mir fast schon körperlich weh ....
.
So denn Gott uns nach seinem Ebenbilde geschaffen hat und so denn Gott Liebe ist und Vertrauen ... wie kann er dann den Menschen mit weniger Liebe, mit weniger Vertrauen ausgestattet haben als sein ureigenstes Ebenbild. Oder meinst Du, er hat uns seinen blinden Fleck injiziert?

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 09:20

Teil 2

Die Vorstellung, dass der Mensch sündigen musste, um zu seinem Selbst zu gelangen und zw. Gut und Böse zu unterscheiden zu widerspricht dem, wofür Gott den Menschen geschaffen hat.

Mit diesem Gedanken drückst Du aus, dass das was Gott geschaffen hat nicht sehr gut war.

Es fehlte noch etwas, dass der Mensch in seinem Ungehorsam erreichen soll. Das widerspricht jeder Logik!

Der Baum der Erkenntnis diente dazu, dass der Mensch die Gelegenheit hatte sein Vertrauen zu Gott zum Ausdruck zu bringen.

Es heißt ganz einfach, dem zu vertrauen, was Er gesagt hat.

Es wäre vergleichbar dasselbe, wenn ich zu meinem Sohn sage: "Rühre das Rauschgift nicht an, denn es wird dich zerstören."

Selbst wenn er von den Folgen noch nichts gewusst hat geht es jetzt darum: Glaubt er dem Vater oder nicht?

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 09:34

Teil 3

Was ich jetzt sage, sollst Du bitte nicht falsch verstehen. Ich will Dich damit nicht verletzen, sondern nur etwas bewusst machen!

So wie die Schlange die Aussage Gottes in Frage gestellt hat, machst Du genau dasselbe.

Du stellst immer wieder die Aussagen der Bibel in Frage. Die zweifelst ihre Richtigkeit an.

Sei es der Sündenfall, sei es die Erlösung, allein durch Christus usw.

Mit dem Zweifel hat Satan die Macht über den Menschen erlangt und ihn zum Zweifler gemacht.

Seitdem dienen die Menschen nicht mehr Gott. Er hat sie aus dieser vertrauensvollen Verbindung herausgerissen. Nur wer diesen Zweifel überwindet findet wieder durch Christus zu diesem ursprünglichen Zustand zurück.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 12:01

"Mit dem Zweifel hat Satan die Macht über den Menschen erlangt und ihn zum Zweifler gemacht."

.

Angenommen, nur mal angenommen Stefek, es hat keinen Gott, keinen Satan.

.

Bist Du Dir im klaren darüber das dieser Satz alle Komponenten in sich trägt, das Du Dich im Kreise drehst und jedes Gegenargument was Dir begegnet von Deiner antrainierten Kritikresistenz absobiert wird?

Egal was man Dir entgegenhält, Du baust es formschön zu einer Bestätigung Deiner eigenen Position um.

.

Ganz sachlich:

Erkennst Du das?

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 15:08

Lieber Solipsist!

Ich habe Razon darauf hingewiesen, dass seine Überlegungen im Zusammenhang mit den biblischen Aussagen nicht konform gehen.

Ich vermische nicht andere Vorstellungen mit biblischen Aussagen. So kann man nicht zu einer Bibel gerechten Erklärung kommen.

Es ist auch nicht folgerichtig einfach die Aussagen zu negieren und ihnen eine andere Bedeutung zu geben.

Solange die eigenen Vorstellungen in die Bibel hinein getragen werde, werde ich nicht zu den Einsichten gelangen, die mir die Bibel vermitteln möchte.

Tatsache ist: Dass durch den ZWEIFEL alles angefangen hat und sich in die falsche Richtung zu bewegen begann. Wir und die Welt sind dafür das Beispiel.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 15:13

Der Satz ist exakt das gleiche Prinzip!

"Dass durch den ZWEIFEL alles angefangen hat und sich in die falsche Richtung zu bewegen begann. Wir und die Welt sind dafür das das Beispiel."

.

Angenommen, nur mal angenommen Stefek, es hat keinen Gott, keinen Satan.

.

Bist Du Dir im klaren darüber das dieser Satz alle Komponenten in sich trägt, das Du Dich im Kreise drehst und jedes Gegenargument was Dir begegnet von Deiner antrainierten Kritikresistenz absobiert wird?

Egal was man Dir entgegenhält, Du baust es formschön zu einer Bestätigung Deiner eigenen Position um.

.

Ganz sachlich:

Erkennst Du das?

.

.

.

Bekomme ich Antwort im Sinne der Fragestellung, oder kannst Du immer und ausschließlich nur ausweichen und ducken wenn es Dir nicht in den Kram passt?

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 15:13

Ergänzung:

Ich habe eine ausführliche Erklärung über den Baum der Erkenntnis gegeben bei der GF: WIESO ERSCHUF GOTT DEN BAUM DER ERKENNTNIS?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 15:17

Ist noch immer keine Antwort auf meine Frage.

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 15:32

Wenn Du Gott und Satan ausklammerst, dann musst Du alles weitere vergessen was in der Bibel folgt.

Damit wird der Erlösung durch Christus hinfällig.

Keine Auferstehung und keine neue Erde.

Dann gibt nur die Alternative dazu die Erklärung der Evolution.

Anderseits aber zeigt uns die Bibel den großen BOGEN: Vom VERLORENEN PARADIES bis zur NEUEN ERDE.

Wenn der Anfang nicht stimmt, dann stimmt auch das DAZWISCHEN nicht und zuletzt auch das ENDE nicht.

Dann hat die Bibel nicht mehr Bedeutung als gute Ratschläge für ein gutes Zusammenleben, aber alles darüber hinaus können wir vergessen.

Zw. diesen beiden Möglichkeiten müssen wir uns entscheiden!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 15:37

"Dann hat die Bibel nicht mehr Bedeutung als gute Ratschläge für ein gutes Zusammenleben, aber alles darüber hinaus können wir vergessen."

.

Langsam hast Du es!

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Was ist daran unrealistisch?

.

UN-RE-A-LIS-TISCH?

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 15:43

Ich habe meine Gründe warum ich an die Variante A glaube.

Ich glaube an die GERECHTIGKEIT und LIEBE GOTTES, an die ERLÖSUNG durch CHRISTUS, an die AUFERSTEHUNG und an die zukünftige NEUE ERDE.

Sollte es nicht so sein, dann habe ich durch meinen Glauben auch Nichts verloren. Sollte es aber aber sein, dann hast Du ein Problem.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Juli 2009 15:57

Sollte es nicht so sein, dann habe ich durch meinen Glauben auch Nichts verloren
.
Doch, das hast Du ... Deine Freiheit zu denken und unbeschwert von mentalen Bildern vielleicht sogar wirklich zur Essenz göttlichen Seins zu finden.

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 19:29

Ich habe bis heute noch nie das Empfinden gehabt nicht frei und unbeschwert Denken zu dürfen.

Im Gegenteil, ich haben in Christus meine Freiheit gefunden. Wie kann man sich Unfrei fühlen, wenn man geliebt wird.

Ich bin schon viele Jahre verheiratet, aber ich fühle mich deshalb auch nicht unfrei, wenn ich mit meiner Frau verbunden bin.

Viele empfinden auch diese Bindung als Unfreiheit.

Die Frage ist immer was man als Freiheit versteht.

Die Liebe macht uns frei.

Das habe ich ja genau beschrieben, dass die Menschen durch ihre Trennung von Gott unfrei geworden sind.

Wie kann ich deshalb unfrei sein, wenn Christus mich durch seinen Tod befreit hat.

Verstehst Du das?

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Juli 2009 19:51

Ich schrieb ... "unbeschwert von mentalen Bildern".
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Verstehst Du das?
Vermutlich nicht.
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Und was Dein Denken anbelangt ... lange Leine, um mal bei heikephs Hundebeispiel zu bleiben. Dabei ist ein Ende an Deinem Verstand, das andere an einem Pfahl in der Mitte angebungen. Der Pfahl trägt die Inschrift "Bibel".

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 20:11

Nun gut, ich bin an den Pfahl der Bibel gebunden und habe dabei kein Problem. Jeder Mensch ist an irgend etwas gebunden. Es ist anzunehmen, dass auch Du an einen Pfahl gebunden bist.

Ich habe meinen offen bekannt. Du hättest die Möglichkeit uns Deinen Pfahl zu zeigen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 20:28

Unserer ist nicht einbetoniert in den Grund, sondern wird bei neuen Erkenntnissen wieder herausgenommen und an der entsprechend vernünftigsten Stelle wieder aufgestellt.

So lange bis neuere Erkenntnisse kommen.

Für Dich als Christen natürlich undenkbar.

Du bleibst dogmatisch verwurzelt und fühlst Dich dabei noch im Recht.

.

Aber Holo kann Dir das sicher besser und anders sagen.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Juli 2009 20:36

Aber naaaaa ... das hast Du wunderbar auf den Punkt gebracht.
.
"Beweglichkeit" wäre meine Einwortantwort dazu ;-))
.
Und da ich heute meinen "Literarischen" habe:
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Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen.
Der Weltgeist will nicht binden uns und engen,
er will uns Stuf um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen.
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegensenden.
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden -
Wohlan denn Herz, nimm Abschied und gesunde.
Hermann Hesse

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 16:02

:-)))

"Sollte es nicht so sein, dann habe ich durch meinen Glauben auch Nichts verloren. Sollte es aber aber sein, dann hast Du ein Problem."

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Das nennt sich die "Pascalsche Wette" und wurde schon vor über hundert Jahren widerlegt.

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 19:40

Könntest Du mir bitte erklären was da widerlegt worden ist?

Danke.

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 08:45

Ja, sie wären unsterblich geworden!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 20:36

"Könntest Du mir bitte erklären was da widerlegt worden ist? Danke."

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Aber Gerne:

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Denkfallen - die Pascalsche Wette

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In Diskussionen mit Christen taucht sie immer wieder mal auf, fast unweigerlich - die Pascalsche Wette. Sie stammt von Blaise Pascal (1623-1662), einem französichen Philosophen und Mathematiker, der einen rationalen Grund suchte, seinen Glauben zu verteidigen. Diese Wette geht so:

"Wenn Du an Gott glaubst, aber Gott existiert nicht, so verlierst Du nichts - aber wenn Du nicht an Gott glaubst, und Gott existiert, so wirst Du in die Hölle geworfen. Deswegen ist es dumm, nicht an Gott zu glauben"

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In dieser Wette verbergen sich eine ganze Reihe von Trugschlüssen und Täuschungen. Nicht alle sind offensichtlich, und obwohl Pascals Wette schon lange als "erledigt" gilt, taucht diese Wette mit großer Hartnäckigkeit immer wieder auf.

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Fangen wir an: "Wenn Du an Gott glaubst, aber Gott existiert nicht, so verlierst Du nichts". Da haben wir schon den ersten Irrtum. Denn je nachdem, wieviel Anbetung, kultische Verrichtungen und die strikte Befolgung einer obskuren Moral von mir verlangt, wird verliere ich eine ganze Menge: Zeit. Da ich nur dieses eine Leben auf der Erde habe, ist der Verlust an Zeit besonders schmerzlich.

Im Original sieht die Wette daher auch so aus, dass die "geringen, aber endlichen" Mühen den "gewaltigen, weil ewigen" Gewinnen entgegengestellt werden. Diese Diskrepanz scheint diese Wette so attraktiv zu machen.

Im Grundmuster benützt diese Wette einen alten Trick, nämlich die Verkürzung auf zwei Alternativen, zwischen denen gewählt werden soll, wobei die Bedingungen so formuliert werden, dass eine Alternative als besonders attraktiv erscheint.

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Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 20:39

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Ich demonstriere diesen Trick einmal. "Entweder, ich bin wahnsinnig oder aber ich habe in allem hier auf dieser Website recht. Wäre ich wahnsinnig, wäre ich weder in der Lage, diese Website zu gestalten noch würde ich frei herumlaufen. Also habe ich in allem recht".

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Gesehen? Ich unterschlage Ihnen eine ganze Reihe von Alternativen. Ich könnte z. B. wahnsinnig sein und doch recht haben, oder ich könnte völlig normal sein, aber trotzdem im Unrecht sein. Ich könnte in allem recht haben oder eben nur in einem Teil, in 10% oder 20% oder jeder beliebigen anderen Zahl. Dies ist der Alles-Oder-Nichts-Trick.

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Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 20:39

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Was die Wette angeht, so zähle ich einfach mal ein paar Bedingungen auf, unter denen die Wette zu meinen Ungunsten ausgeht, obwohl ich an Gott glaube und Gott existiert (ohne Anspruch auf Vollständigkeit, im Gegenteil, es gibt so viele Alternativen, dass eine komplette Aufzählung jeden Rahmen sprengen würde):

• Gott existiert, aber es gibt kein Leben nach dem Tode.

• Gott denkt über Bestrafung anders und bestraft die Menschen, die nur um eines Vorteils willen an ihn glauben.

• Gott ist es völlig gleichgültig, ob ich an ihn glaube oder nicht, sondern er bemisst mich nur an meinen Taten, nicht nach meinem Glauben.

• Gott existiert, aber der Islam hat recht. Da ich an die falsche Religion glaube, lande ich in der Hölle.

• Gott bestraft die Menschen, die an ihn glauben, weil sie nicht genug Gebrauch von ihrer Vernunft machen.

• Gott bestraft die Menschen, deren Hybris sie dazu veranlasst, in Seinem Namen zu handeln vorzugeben.

• Gott interessiert es nicht, was die Menschen tun oder lassen oder glauben. • Es gibt keine Hölle, und alle Menschen bekommen das ewige Leben.

• Es gibt eine Hölle, und alle Menschen kommen dort hinein.

• Dies hier ist bereits die Hölle, und je nach unseren früheren Vergehen werden wir bestraft oder belohnt.

• Ich beleidige Gott, in dem ich an ihn glaube. Denn durch den Glauben gestalte ich ihn nach meinem Bild.

• Gott interessiert sich nicht für das Universum, sondern hat es Satan überlassen. Der aber mag es überhaupt nicht, wenn man an Gott glaubt ...

• Der Glaube an Gott reicht nicht aus, um die Unsterblichkeit zu gewinnen, ich muss noch andere Bedingungen erfüllen, die ich aber leider nicht kenne.

• Gott würfelt aus, wer in die Hölle kommt und wer nicht.

• ... usw. usf.

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Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 20:40

Wir haben hier einen weiteren Fall von zirkulärer Logik. Um die Wette akzeptabel zu finden, muss ich bereits an einen ganz bestimmten, genau festgelegten Gott mit spezifischen Eigenschaften glauben. Weicht auch nur eine der für Gott angenommen Eigenschaften vom tatsächlichen Gott ab (wenn er denn überhaupt existiert), dann verliere ich die Wette, obwohl ich glaube, sie zu gewinnen. Nur, wenn der Glaube richtig ist, dann macht diese Wette überhaupt einen Sinn. Sonst wette ich beim Pferderennen, dass Michael Schumacher auf Ferrari gewinnt.

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Nun soll die Wette aber beweisen (bzw. plausibel machen), dass es sinnvoll ist, an Gott zu glauben. Dieser Beweis funktioniert nur, wenn die Voraussetzung stimmt, dass ein ganz bestimmter Gott existiert, dessen Existenz durch die Wette bewiesen werden soll etc. pp. - wir drehen uns ewig im Kreis. Es handelt sich also um eine typische Denkfalle - wer aber einmal darin steckt, der hat Schwierigkeiten, diesen Umstand zu begreifen. Das ist das Tückische an diesen Fallen.

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Die Wette enthält übrigens auch keinen Hinweis, an welchem Gott man glauben soll - da wären ein paar Tausend zur Auswahl. Wenn darunter einer sein sollte, der Menschen aufgrund solcher Marginalien wie den Glauben Menschen in die Hölle wirft, dann finde ich diesen Gott eher verabscheuungs- als bewunderungswürdig.

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Eine andere umgedrehte Wette sieht so aus - diese Wette hat die Probleme der Ursprungswette nicht und ist daher nicht so leicht zu widerlegen:

"Es ist besser, sein Leben so zu leben, als ob es keinen Gott gäbe und zu versuchen, aus dieser Welt einen besseren Platz zum Leben zu machen. Wenn es keinen Gott gibt, so hat man nichts verloren und wird von den Menschen stets in guter Erinnerung behalten. Wenn es doch einen gütigen Gott geben sollte, so wird er Dich nach Deinen Taten beurteilen und nicht danach, ob Du an ihn geglaubt hast oder nicht."

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 08:24

Zu Deiner pascalschen Wette.

  1. Die Zehn Gebote sind keine obskure Moral.

  2. So wie ich investierst auch Du viel Zeit, um Deine Überzeugung darzulegen. Deshalb ist die Zeitfrage nicht relevant. Der einzige Unterschied: Du investiert viel Zeit in Deine Überzeugung und ich in meine. Auch wenn die Mensche nicht an Gott glauben, heißt das nicht, dass sie ihre Zeit sinnvoll gebrauchen.

  3. Ich denke in meinen Handlungen nicht ständig an das ewige Leben. Die Lebensweise, die ich durch Christus gefunden habe, ist jetzt schon für mich ein Vorteil.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 08:34
  1. Die praktizierende Liebe macht das Leben lebenswert.

  2. Die Lebenswerte, die mir die Bibel vermittelt,sind für den Menschen ein Gewinn.

  3. Es geht nicht darum recht zu haben, sondern dass man seine Überzeugung, so wie Du, dem anderen mitteilst. Ob Du unbedingt recht haben möchtest weiß ich nicht. Mir geht es nicht um das Recht haben.

  4. Nun, Du hast dasselbe Problem mit den Prozenten. Der Gedanke ist meines Erachtens falsch, weil es im Grunde genommen nur zwei grundlegende Positionen gibt: Existenz Gottes oder seine Nichtexistenz.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 08:50

Offenbar hast Du den Text von Soli net verstanden. Es geht nicht um die Existenz EINES Gottes. Und schon gar nicht des DEINEN. Was, wenn Allah der rechtmäßige Titelinhaber ist? Oder gar keiner, sondern ein universelles göttliches Prinzip, wie beim Zen. Kommt das in Deiner Welt als Möglichkeit vor, oder nicht? Dann sind es nämlich schon drei oder vier grundlegende Positionen. Das ist der entscheidende Punkt.
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Die Liebe macht auch das Leben eines Atheisten lebenswert. Das ist kein einzig aus dem christlichen Glauben abzuleitendes Gütekriterium. Auch ist die Botschaft der bedingungslosen Liebe nicht an die Bibel und an Jesus gebunden sondern kommt in allen Kulturen vor. Zumal diese Liebe, wie sie in der Bibel an vielen Stellen beschrieben wird, eben nicht bedingungslos ist. Wäre sie das, Gott wäre ein erbarmungswürdiges Weichei, wie ich mir hier schon anhören durfte.
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Dein christlicher Glaube sei Dir unbenommen. Die alles entscheidende Gretchenfrage dabei ist: gestehst Du einem Buddhisten und den vier goldenen Grundregeln die gleiche Qualität, ethisch, moralisch und vom Prinzip her zu, wie einem Christen. Kannst Du diese Positionen als gleichwertig und ergänzend stehen lassen, ohne missionieren zu wollen, ganz einfach, weil es nichts zu missionieren gibt und Begriffe austauschbar sind?
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Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 09:52

Du übersiehst z. B. beim Buddhismus, dass Buddha selber niemals für sich eine Gottesoffenbarung in Anspruch genommen hat.

Er hat sich vom Hinduismus emanzipiert, die Hilfe der hinduistischen Götter in Frage gestellt und eine Antwort gesucht, um aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburten auszusteigern.

Für die damalige Zeit war es ein Fortschritt, weil durch Ihn auch das Kastenwesen abgeschafft wurde.

Sein Bemühen richtig zu handeln ist lobenswert.

Nur wusste Er zu diesem Zeitpunkt nichts von der Gottesoffenbarung in Israel und auch nichts vom kommenden Erlöser, der durch die Propheten angekündigt worden ist.

Es liegen hier völlig unterschiedliche Erkenntnismöglichkeiten vor. Wie soll Er etwas wissen, was noch nicht erfüllt war.

Nur sollten wir nicht bei einem Erkenntnisstand stehen bleiben, der schon längst durch das Kommen des angekündigten Erlösers eine ganz neue Dimension erfahren hat

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 10:19

Wieder argumentierst Du inhaltlich und nicht strukturell, deshalb am Thema vorbei. Meine Beispiele sind lediglich als Illustration gedacht.
.
Zum inhaltlichen gebe ich Dir aber partiell vollkommen recht: wir sollten vielleicht nicht bei einer 2000 Jahre alten Lehre stehenbleiben. Sie mag für die damalige Zeit passend gewesen sein, ist es aber heute nicht mehr. Auch der damalige "Erlöser" hat schon längst eine völlig andere Dimension erfahren. Und nur damit hier keine Missverständnisse auftauchen ... ich bin kein Buddhist, sehe mich eher in der platonisch scholastischen Tradition eines Meister Eckhart.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 08:57
  1. Du glaubst ja auch nicht nur zu 50%, 60% oder zu 80%daran,dass der Atheismus richtig wäre, sondern, soweit meine Erinnerung an Deine Aussage richtig ist, zu 99%. Dasselbe Recht nehme auch ich auch für meine Überzeugung in Anspruch.

  2. Ich weiß nicht worin die vielen Alternativen bestehen sollen.

Zu den Gedanken: Gott existiert...denkt... ist es völlig...bestraft...interessiert usw.

Zu 1. Ist falsch!

Zu 2. Das ist nicht meine Einstellung.

Zu 3. Ist falsch. Der Glaube/Vertrauen ist die die Grundlage der Beziehung.

Zu 4. Er ist für mich ein Plagiat. Es ist nicht meine Aufgabe dem richterlichen Wirken Gottes vorzugreifen. Es ist seine Sache, wie Er die Menschen bewerten wird.

Zu 5. Die Antwort habe ich schon unter Punkt 4 gegeben.

Zu 6. Die Konsequenzen für den Missbrauch des des Namen Gottes wird im 3. Gebot gezeigt.

Zu 7. Dann gebe es keine Gerechtigkeit. Es ist in unserer Welt schon nicht möglich ungestraft gegen Gesetze zu verstoßen. Die Gerichte sind bemüht auf diese Weise Gerechtigkeit zu schaffen. Darum ist diese Überlegung fern jeder Realität.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 09:28

Zu 8. Wie Du bereist weißt, gibt es diese falsche Höllenvorstellung in der Bibel nicht. Die Konsequenz ist der 2. TOD und nicht die ewigen Höllenqualen. Mit der neuen Erde ist das Vergangene vorbei.

Zu 9. Das sich die Menschen von Zeit zu Zeit die grausamsten und furchtbarsten Dinge zugefügt haben, zeigt doch einmal mehr in welchem moralischen Zustand sich die Menschen befinden. Gerade deshalb kann Gott dieses unsagbare Unrecht nicht ungestraft für jene lassen, die ihr sündhaftes Verhalten nicht einsehen und ihr Leben nicht ändern.

Zu 10. Deshalb sollen wir uns auch kein eigenes Bild von Gott machen, sondern die Gottesoffenbarung durch Christus annehmen. Denn Er hat den Menschen das wahre Wesen Gottes offenbart. "Wer mich sieht, der sieht den Vater." Gerade die falschen Vorstellungen über Gott, die leider viele Menschen haben, können ein großes Hindernis sein Gott zu vertrauen. Solange wir seine Liebe und Gerechtigkeit nicht annehmen können, wird der Mensch auch kein Vertrauen zu Gott haben.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 09:36

Gnade!
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Du argumentierst net logisch sondern aus Deinen Glaubensprämissen heraus. Das ist nicht zu ertragen, weil Du nicht auf das logische Prinzip eingehst, was dem Beitrag von Solipsist zugrunde liegt. Christen sollten vielleicht einfach nicht den Anschein erwecken, sie dächten logisch, ist nicht ihr Gebiet.
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Geht schon los mit der Behauptung, nur in Christus hätte das Wesen Gottes sich offenbart. Das ist keine Diskussionsgrundlage für das Pascal'sche Prinzip.
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Was ist die Annahme!, denn mehr als eine Annahme ist das nicht, wir sollten diesen in der Bibel NT dargestellten Glauben annehmen, um uns kein eigenes Bild von Gott zu machen, anderes als ein BILD in Deinem Verstand. Das hat schon Stefek weiter oben nicht kapiert. All diese Verstandesinhalte, all diese Glaubensinhalte sind BILDER. Wo Grenzen gesetzt werden, Gut und Böse, Gerecht, Ungerecht, da basieren sie auf einem BILD.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 09:41

Was ist an Deiner Argumentation logisch?! Du gehst nur von der gegenteiligen Position aus!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 10:11

Nein!
Ich argumentiere auf der Metaebene.
Die Folgerichtigkeit der Argumentation innerhalb eines axiomatischen Glaubenssatzes, mag zwar in sich schlüssig sein. Der Beitrag von Soli bezieht sich jedoch auf die Metaebene der grundsätzlichen Glaubensätze (Axiome). Du bist einfach auf der untergeordneten und deshalb unangemessenen Ebene unterwegs, indem Du folgendermaßen argumentierst:
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Alle Griechen sind Lügner
Kreter sind Griechen
Ergo: alle Kreter sind Lügner
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Soli hingegen argumentiert auf der Ebene: ist diese Annahme "Alle Griechen sind Lügner" überhaupt axiomatisch und absolut zu setzen oder gibt es andere gleichwertige, deshalb ebenso gültige oder gar noch wahrscheinlichere Annahmen.
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Und auch meine inhaltliche Position geht von einer Metaebene aus ... die ist nicht das Gegenteil von Deiner (das wäre die, einen anderen absoluten Gott zu setzen oder aber gar keinen) sondern von einer übergeordneten. Ich argumentiere auf der Basis des WIE kommen Glaubensinhalte im Verstand zustande, nicht dessen was diese im Einzelnen sind. Die Inhalte mögen sich unterscheiden, das WIE bleibt sich gleich.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 10:32

Leider gehst Du auf die Argumentation zw. Buddhismus und Christentum nicht ein.

Die eine gründet sich auf die Gottesoffenbarung, die ich annehmen kann oder nicht. Das steht jedem Menschen frei.

Für diese Gottesoffenbarungen gibt es Gründe, die ein Beweis dafür sind. Das sind die vielen Vorhersagen, die im A. und N. Testament gemacht werden.

Das ist einer der Hauptargumente für die Glaubwürdigkeit der Offenbarung.

Kein Mensch kann Ereignisse vorhersagen, die über Jahrtausende noch in der Zukunft lagen und liegen.

Das andere ist, dass Buddha nie von einer Gottesoffenbarungen gesprochen hat.

Wenn Du diesen Unterschied nicht akzeptieren kannst, dann ist das Deine Sache. Entspricht aber nicht dem gegebenen Unterschied, der besteht.

Solange Du versucht alles gleichzusetzen wirst und nicht unterscheiden können zw. der Offenbarungsreligion und den Lebensphilosophien, deren es eine Reihe gibt.

Buddha war nicht in der Lage zukünftige geschichtliche Ereignisse anzukünden, so wie es in der Bibel der Fall ist.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 10:45

Warum denn sollte ich auf der inhaltlichen Ebene auf den Unterschied zwischen Christentum und Buddhismus eingehen?
Missverstehst Du mich absichtlich?
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Wir zwei können überhaupt nicht miteinander diskutieren, solange Du Dich dem offenkundigen Unterschied zwischen Inhalt und Form verweigerst. Die Kohle und der Diamant bestehen aus demselben Grundstoff, nämlich Kohlenstoff. Die (Erscheinungs-)Form ist jedoch eine jeweils andere.
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Ich diskutiere hier keine Inhalte mit Dir. Nur die Form.
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Aber auch hier erlaube ich mir eine kleine inhaltliche Anmerkung zu einer Deiner Grundprämissen: für Buddha war es nicht notwendig, Offenbarungen zu machen, weil diese für seinen Erlösungsweg vollkommen überflüssig sind. Was zählt ist der Augenblick, das Jetzt. Eine Position, die im Übrigen auch von dem Christen Meister Eckhart geteilt wird ... erstaunlich, wie fortschrittlich das Denken im Mittelalter doch schon war bevor die Inquisition zuschlug und Inhalte wichtiger wurden als die Form, die Essenz.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 10:46

"Für diese Gottesoffenbarungen gibt es Gründe, die ein Beweis dafür sind. Das sind die vielen Vorhersagen, die im A. und N. Testament gemacht werden."

Unsinn. Es hat keine konkreten Vorhersagen. Es wird bei diesen angeblichen Vorraussagen auf Teufel komm raus interpretiert bis man einen geschichtlichen Umstand hat der leidlich dazu passt.

Da werden Dartpfeile an die weiße Wand geworfen und hinterher der rote Kringel um die Spitze gemalt.

Wieder eine Form des so oft vom Christen bemühten Selbstbetrugs.

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Abgesehen davon hat es zuhauf falsche Voraussagen und eine einzige davon reicht naturgemäß aus das, ganze Prinzip zum Einsturz zu bringen. Ich hoffe den Punkt noch nicht mal weiter erklären zu müssen.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 10:59

Leider nur falsche Behauptungen!

Du kannst ja die vielen falschen Vorhersagen anführen.

Ich bin gespannt, welche das sind!

Bereits im Voraus danke!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 11:09

Behauptet wird beispielsweise sehr gerne, der Erlöser in Gestalt Jesu Christi sei im AT offenbart worden.
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Richtig ist: ein Messias wurde im AT angekündigt.
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Falsch hingegen ist: Jesus Christus sei der im AT angekündigte Messias. Auch ist im AT keineswegs die Rede davon, der Messias würde kommen, gekreuzigt werden, nach 3 Tagen von den Toten auferstehen, gen Himmel fahren und irgendwann dann in ferner Zukunft nochmal auf Erden aufkreuzen.
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Frag einen Rabbi, die kennen die Thora sehr genau und können Dir das en Detail auseinanderpflücken.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 11:30

Dann lies bitte z. B.Jesaja 53, 1 - 11.

Dann frage einen Rabbi einmal, warum sie seit 2000 Jahren keinen Tempel mehr haben.

Denn in der Thora steht geschrieben, dass es ohne Opfer keinen Versöhnung gibt.

Sie haben keinen Opfer- Priester - und Heiligtumsdienst mehr. Dieser Dienst war die Grundvoraussetzung für die Versöhnung mit Gott.

Frag Ihn wie Er seine Sünde ohne Opfer los wird.

Wenn sie die Thora wirklich ernst nehmen würden, dann müssten sie sich fragen warum Gott sein eigenes Prinzip seit 2000 Jahren aufgehoben haben sollte, wenn Er nicht für eine andere Lösung gesorgt hätte.

Die Lösung ist klar: CHRISTUS.

Aber die Juden haben keine Lösung. Sie sind nicht bereit die Lösung Gottes anzunehmen und das ist ihr Problem.

Frag wie ihre Lösung aussieht.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 11:36

Oh. Es wird interessant. Ich rieche geradezu den christlichen Gedanken.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 11:53

DIE JUDEN haben kein Problem. Ebensowenig wie alle Griechen Lügner sind. Du bist in deinen eigenen zirkulärlogischen Prämissen gefangen und merkst es noch nicht einmal.
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Ansonsten ... Deine Inhalte kannste alle gern mit einem Rabbi diskutieren, die haben hundertpro im Rahmen der Thora eine fundierte Antwort darauf. Mich hingegen interessieren atavistisch theologische Gedankengänge nicht - ich halte exegetische Figurinen jedweder Form für hohles Schattenboxen. Mich interessiert nur, was Substanz hat, jenseits von einzelnen Personen, was sich wie ein roter Faden durch alle Religionen, alle Kulte dieser Welt zieht, und was überdies mit meinen Erfahrungen korreliert.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 13:51

Dann verstehst Du leider nicht die Grundfundamente der THORA. Leider können sie darauf keine wirkliche Antwort geben, weil ich mit orthodoxe Juden schon darüber gesprochen habe. Sie geben zu das es hier ein Problem gibt.

Aus diesem Grund bist Du Dir auch nicht über die Wichtigkeit dieses Versöhnungsprinzips bewusst. Leider gibst Du hier eine Bewertung ab, die nicht mit der Realität des jüdischen Verständnisses übereinstimmt. Deshalb meine Empfehlung, dass Du Dich persönlich mit orthodoxe Juden über das fundamentale auseinandersetzt.

Es hat nämlich nichts mit mit einer "zirkulärlogischen Prämisse" zu tun.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 14:38

Die Grundfundamente der Thora, die Exegese der darin enthaltenen Axiome, versteh doch endlich, sind vollkommen wurscht. Schnurzpiepsegal. Selbst wenn darin das goldene Spaghettimonster als anbetungswürdig erklärt worden wäre. Egal. Ist dasselbe, als wenn Du das Versöhnungsprinzip als absolut setzt. Ob der Satz "alle Griechen sind Lügner" nun jüdisch fundamentalistisch oder christlich fundamentalistisch ausgelegt wird, ist Jacke wie Hose in Bezug auf den grundsätzlich zirkulärlogischen Charakter der darauf aufbauenden Schlussfolgerungen.
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Meine Güte, das kann doch nun wirklich so schwierig nicht sein, sich einmal von den Inhalten zu lösen und auf das Denkmuster, die Struktur zu schauen.
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Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 14:59

Stricke bitte an Deiner eigenen Weste weiter. Du bist in keinerlei Weise bereit darauf einzugehen. Du bist derartig auf Deine eigenen Vorstellungen fixiert, dass Du nicht fähig bist die Aussagen der Thora zu akzeptieren.

Es hat keinen Sinn mit Dir weiter zu diskutieren, denn wenn jemand sagt: "Mir ist wurscht, was da drinnen steht", ist in meinen Augen ein Ignorant, der Bretter vor den Kopf hat.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 15:10

Ganz recht, ich bin nicht bereit, mit Dir über Inhalte zu diskutieren. Die halte ich in diesem Zusammenhang für beliebig austauschbar. Das sagte ich Dir aber schon von Anfang an.
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Von einem Ignoranten, der an Inhalten klebt und darüber nicht hinausdenkt, ja, noch nicht einmal versteht, worüber ich eigentlich hier die ganze Zeit rede, gesagt zu bekommen, ich sei ignorant, entbehrt keinesfalls einer gewissen Komik.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 16:24

Ja wir reden nur vom Buchdeckel, weil der Inhalt völlig unwichtig ist! Denn der Inhalt wäre ja austauschbar!

Ich habe schon viele Diskussionen in der Öffentlichkeit geführt, aber einen solchen Unsinn habe ich noch keinem gehört, der gesagt hätte, der Inhalt und seine Aussage wären völlig wurscht - Schnurzpiesegal.

Komischerweise, wenn es um die Kritik geht dann werden plötzlich Bibeltexte als Beweis zitiert, um damit angebliche Irrtümer zu belegen(Solipsist).

Geschieht es aber umgekehrt, wenn Texte angeführt werden, dann ist völlig egal, was da steht.

Ein solches Verhalten ist schizophren!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 16:49

Du wirst immer blöder in Deinen Aussagen.

INHALT und FORM!

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"Wer die Rute spart, haßt seinen Sohn, wer ihn liebt, nimmt ihn früh in Zucht."

Sprüche 13, 24

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INHALT: Liebe!

FORM: Körperliche Misshandlung!

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Geht das jetzt in deinen Christenschädel jetzt rein, das bisweilen die FORM unabhängig vom INHALT diskutiert werden kann??

Kapierst Du nun das Beispiel, oder immer noch nicht? Das ist ja nicht zum aushalten wie verstockt Du bist!

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Und was das andere angeht:

"Komischerweise, wenn es um die Kritik geht dann werden plötzlich Bibeltexte als Beweis zitiert, um damit angebliche Irrtümer zu belegen(Solipsist)."

Auch hier möchte ich Dich als Eichmaß der Idiotie bezeichnen.

Wenn Du folgendes sagst:

""Für diese Gottesoffenbarungen gibt es Gründe, die ein Beweis dafür sind. Das sind die vielen Vorhersagen, die im A. und N. Testament gemacht werden.""

dann ziehe ich, wenn ich darauf Antworten will –WELCH WUNDER– die Bibel heran, um Dir zu sagen was an Deinen Ausführungen nicht stimmt.

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Nicht zum aushalten.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 16:55

Ich gebe gerne Dein Kompliment zurück!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 17:05

Nur habe ich mein "Kompliment" begründet. Du in typischer Christenmanier hast natürlich das argumentieren nicht nötig, bzw. kannst es schlicht nicht, wie sich an Deinen Beiträgen ablesen lässt.

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Und? Haben wir nun den Unterschied zwischen Form und Inhalt gefressen, oder soll ich extra für Dich bei Youtube die passende Episode der Sesamstraße heraussuchen?

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 17:18

Ich habe Dir schon genug geschrieben, aber bisher habe ich wenig Konkretes von Dir bekommen.

Ich bin sehr ausführlich auf die "Pascalische Wette" und auf eine Reihe angeblicher falscher Vorhersagen eingegangen und dazu meinen Kommentare geschrieben.

Du bist auf diese Kommentare überhaupt noch nicht eingegangen.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 17:25

Gnade, evangelista, Gnade!
Du raffst es einfach nicht sorry ...
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Soli, rechte obere Schublade, da ist der Stirnschoner mit GF Logo ... gaaaaanz ruhig ein- und ausatmen, Contenance bewahren ;-))
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Grins ... und wenn man denn ganz ruhig bleibt, ist es Realsatire vom Feinsten.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 17:34

Man meint echt jedes, jeeeedes einzelne mal, man hätte jetzt die Spitze jedweder Idiotie erlebt und dann kommt doch noch jeden Monat ein neuer, noch begabterer Anwärter auf den Titel.

Wahnsinn.

Echt unglaublich.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 15:29

Linda, das ist von wirklich beeindruckender Borniertheit was Du hier ablieferst.

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Schaffst Du es kurz zu bestätigen ob Du grundsätzlich geschallt hast, worum es überhaupt geht?

Weißt Du um den Unterschied von Inhalt und Struktur einer Sache?

Nur so ganz grundsätzlich?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 11:40

Laut Bibel sollte Damaskus "keine Stadt mehr sein" und für immer verlassen sein und mit dem Königtum von Damaskus sollte es aus sein!

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"Dies ist die Last für Damaskus: Siehe, Damaskus wird keine Stadt mehr sein, sondern ein zerfallener Steinhaufen; seine Städte werden verlassen sein für immer, dass Herden dort weiden, die niemand verscheucht. Und es wird aus sein mit dem Bollwerk Ephraims und mit dem Königtum von Damaskus; …"

(Jesaja 17,1-3)

Hierzu ist anzumerken, dass Syrien heute eine Republik ist, sodass es mit dem Königtum von Damaskus in der Tat aus ist. Ansonsten widerspricht die Realität aber unbestreitbar dieser schrecklichen Prophezeiung, denn bekanntlich ist Damaskus eine Millionenmetropole und somit also eindeutig kein "zerfallener Steinhaufen" und auch keineswegs für immer verlassen!

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Dies und mehr findest Du hier:

http://www.bibelzitate.de/up.html

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 14:22

Da es sich um eine Anzahl von Hinweisen geht, kann man dieses Texte nicht mit ein paar Sätzen erklären.

Zunächst nur einige Gedanken dazu.

Generell werden hier sehr viele Texte falsch dargestellt, weil verschieden Umstände bei ihrer Erfüllung nicht berücksichtigt werden.

Man muss die Zusammenhänge berücksichtigen weshalb sich manche Prophezeiungen nicht in der Weise erfüllt haben, so wie sie gegeben wurden, bzw. über ihren alttestamentlichen geschichtlichen Rahmen hinausgehen.

Viele der Vorhersagen waren auch an Konditionen geknüpft. Wären sie erfüllt worden, dann hätte auch eine andere Entwicklung stattgefunden.

Wir finden, was die "Naherwartung" oder das "Nahe" betrifft auch gegenteilige Aussagen, dass das Ende nicht so bald kommen wird.

Aus diesem Grund wurde auch davor gewarnt in irgendeiner Weise Zahlen aufzustellen, was leider im Laufe der Geschichte des öfteren geschehen ist. In guter Absicht, aber leider nicht richtig.

Deshalb muss dieses "Nahe" auch in einem relativen Sinne verstanden werden.

Einerseits sehnte sich die Menschen auf das baldige Kommen des Herrn, aber anderseits warnte sie davor sich auf einen konkreten Zeitraum einzulassen.

In diesem Spannungsfeld zw. Nahe und noch nicht Nahe bewegt sich der Mensch. Fortsetzung folg!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 14:35

Ja ja. Möglichst tonnenweise Zeug behaupten, möglichst gleich auch noch gleich das Gegenteil davon und dann zurücklehnen und darauf warten das irgendein historisches Ereignis passt.

Sorry, aber ich glaube bei Dir haben wir es mit einem Kaliber solcher Qualität zu tun:

http://www.irishtimes.com/newspaper/frontpage/2009/0709/1224250319175.html

oder:

http://www.mndaily.com/1997/01/17/texas-town-says-goodbye-hello

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 17:05

TYROS - Fortsetzung:

Da alle Steine und Balken dieser einst berühmten Großstadt zum Bau des Verbindungsdammes ins Meer geworfen wurden, ist von ihr nichts übrig geblieben.

Es ist den Gelehrten bisher noch nicht einmal gelungen, ihre genaue Lage festzustellen.

Dürftige Reste und Spuren von Gebäuden aus dem Altertum haben sich an drei Punkten in der Umgebung gefunden.

Viele Gelehrte halten Ras el'Ayn und Rachidiya für Überbleibsel des festländischen Tyros, einige andere suchen es in Tel Ma'shuq.

Alexander hat die Ruinen so gründlich forträumen lassen, dass nur wenige als Schlüssel für die Identifizierung der Festlandstadt dienen können.

Hinsichtlich des festländischen Tyros hat sich die PROPHEZEIUNG wörtlich erfüllt.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 17:07

Die Bibel ist wahr wegen der vielen richtigen Prophezeiungen

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Das ist leider ein Trugschluss. Dafür enthält die Bibel aber auch →jede Menge an falschen Prophezeiungen. Beispiel: Jesus prophezeite das Kommen des "Reichs Gottes" noch zu Lebzeiten seiner Gefolgsleute [3]. Die falschen Prophezeiungen werden meist völlig ignoriert. Man lässt nur das Positive gelten - dies nennt man "selektive Wahrnehmung".

Das Märchen, dass nur Gläubige die Bibel "richtig" lesen könnten, kommt daher, dass sehr selektiv-unkritisch gelesen wird, d. h. man liest stets so, dass die eigene Meinung bestätigt wird (wie immer die gerade auch aussieht). Wenn man der Ansicht ist, dass der Gott der Bibel ein Gott der Liebe ist, dann wird man die Stellen, an denen Schwangere aufgeschlitzt werden auf Geheiß Gottes eben einfach überlesen oder windelweich interpretieren - oder gar das Töten von Menschen als gute Tat preisen. Das ist weder ehrlich noch intellektuell redlich.

Das "Ausblenden" von Dingen, die der eigenen Meinung widersprechen oder das Uminterpretieren von Bibelstellen, bis sie in das eigene Weltbild passen und das selektive, unkritische Lesen sind das Merkmal eines indoktrinierten Verstands. Zeit, die eigenen Denkvoraussetzungen kritisch zu prüfen. Denn ein indoktrinierter Mensch ist eine unfreie Marionette, an deren Fäden ein anderer zieht. Das nennt man Manipulation.

Diese Indoktrination pflanzt zwei falsche Annahmen in den Verstand ein - 1. es gibt eine irrtumsfreie Position und 2. ich habe sie in der Bibel. Von diesen Annahmen aus betrachtet kann man nicht recht haben und wird daher alles, was einen Irrtum aufzeigen könnte, seinerseits für einen Irrtum halten und daher ablehnen! Das aber ist eine echte Denkfalle. Es ist genau umgekehrt: Nur durch das Erkennen von Irrtümern gewinnen wir an Erkenntnis dazu, können wir keine Irrtümer mehr finden, stagniert unsere Erkenntnis, wir hören auf zu wachsen.

Quelle: http://www.dittmar-online.net/uber/hga.html#hga_prophezeiung

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 16:52

TYROS Fortsetzung:

Er wiederholte nicht die Fehler Nebukadnezars.

Vor Tyros angelangt ließ er einen 60m breiten u. fast 600m langen Verbindungsdamm vom Festland zur Insel aufschütten. Als Schutt verwendete die ausgedehnten Ruinen und Befestigungen der alten zerstörten Stadt. Zusätzlich setzte er für seinen Angriff über 1000 Schiffe ein. Sieben Monate später führte die Belagerung zum Erfolg.

Von den 40.000 Einwohnern wurden ca. 8000 getötet, nachträglich 2000 hingerichtet und 30.000 in die Sklaverei verkauft.

Im Laufe der Zeit hat sich der Damm verbreitert, so dass er heute ca. 450m breit ist, d.h. fast so breit die Insel selber ist.

Sie wurde später wieder aufgebaut verlor aber unter moslemischen Herrschaft völlig ihre Bedeutung.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 17:01

Logorrhoe?

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 17:47

Also Dein Kommentar ist doch wirklich überzeugend!

Da kommt ein einziges Wort heraus und das war's.

Ich habe Euch beiden ausführlich geantwortet, aber leider kommt von Euch nicht viel zurück.

Zuletzt noch Deine Aussage: "Wie verstockt ich sei."

Man kommt sich direkt schon vor einem Inquisitor gegenüber zu sitzen, der dann dem Ketzern vorwirft, wie verstockt er wäre. Und der ihn dann auffordert, seine Verstocktheit aufzugeben.

Wann kommt der Aufruf: Schwöre ab Deinem Wahn!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 18:05

Sorry, aber Du bist unfähig und/oder unwillig auf geäußerte Argumente sinngemäß einzugehen und weigerst Dich Deinen Verstand zu nutzen.

Man zeigt Dir auf das es eine Fülle von falsch eingetroffenen, oder unerfüllten prophezeihungen gibt, Schwarz auf Weiß, und Du reagierst indem Du u.A. erklärst:

"Viele der Vorhersagen waren auch an Konditionen geknüpft. Wären sie erfüllt worden, dann hätte auch eine andere Entwicklung stattgefunden."

Weißt Du was das heißt?

Das sagt: "Die Prophezeihung ist freilich immer noch korrekt, es blieben nur die Voraussetzungen dafür unerfüllt." was in etwa bedeutet "FAST hätte ich im Lotto gewonnen" oder genauer: "Knapp daneben ist nicht vorbei, sondern eigentlich irgendwie immer noch im Schwarzen"

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Es ist exakt wie in dem von mir zitierten Text von Dittmar:

"Diese Indoktrination pflanzt zwei falsche Annahmen in den Verstand ein - 1. es gibt eine irrtumsfreie Position und 2. ich habe sie in der Bibel. Von diesen Annahmen aus betrachtet kann man nicht recht haben und wird daher alles, was einen Irrtum aufzeigen könnte, seinerseits für einen Irrtum halten und daher ablehnen! Das aber ist eine echte Denkfalle."

Trifft 100% auf Dich zu.

Mit sowas diskutier ich nicht.

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Außerdem. Frag Dich mal selbst.

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Was habe ich gerade alles geschrieben?

Du weißt kein einziges Wort mehr davon,

stimmts?

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Du bist gefangen in Deinem Elfenbeinturm von Letztbegründung und Münchhausentrilemma.

Geh Dich geisseln, oder wirf Dich einem Löwen zum Fraß vor, bestreich Dich mit Pech, was immer Du willst. Aber stiehl mir nicht meine Zeit.

Servus.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 14:44

Stück für Stück - habe nur Geduld: 2. König 22, 20 und 2. König 23. 29 - 30

Josia starb 605 v. Chr. Er hat tatsächlich das Unheil nicht mehr gesehen.

597 v. Chr. wurde der letzte König v. Nebukadnezar abgesetzt.

Unheil: Zerstörung des Tempels, Deportation der Juden in die 70 jährige babyl. Gefangenschaft.

Kannst Du gerne überprüfen.

Das angedrohte Gericht wurde nicht über die Stadt gebracht, weil die Menschen die Warnung des Prop. Jona angenommen haben. (Konditionierte Prophezeiung.)

Fortsetzung folgt!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 16:41

TYROS Hesekiel 26, 2-8.12-14. Du kannst ausführlich darüber lesen in dem Buch: "Auf den Spuren alter Völker" Siegfried H. Horn, Saatkornverlag, p. 239 - 247.

Zweifache Erfüllung: 1. Nebukadnezar(der 1. baby. König) belagerte Tyros 12 Jahre. Die Stadt auf dem Festland wurde völlig zerstört.

Er war aber nicht in der Lage auch die Insel einzunehmen.

Tyros anerkannte Nebukadnezars Oberherrschaft an und duldete einen babyl. Vertrauensmann als Kontrollbeamten über die Stadt. Der König durfte bleiben.

  1. Alexander d. Gr.(ab 333 v. Chr.) forderte die Auslieferung der persischen Besitzungen.

Tyros lehnte es ab, sich dem Mazedonier zu beugen. Alexander belagerte daraufhin die Stadt, die in ihm ihren Meister fand.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 09:39

Zu 11. Das Gottesbild, welches uns Christus durch sein Leben vermittelt hat, bewahrt vor falschen eigenen Gottesvorstellungen.

Zu 12. Das sich Gott sehr wohl für den Menschen interessiert zeigt uns der Opfertod Christi. Johannes 3, 16.

Zu 13. Wir werden nicht durch irgendwelche Leistung gerettet, sondern weil wir die Gnade Gottes im Vertrauen annehmen und unser Leben nach der Liebe Christi ausrichten, die wir erfahren haben. Liebe bewirkt Gegenliebe. So wie Gott mit uns liebevoll und barmherzig umgeht, genauso sollen wir mit unseren Mitmenschen umgehen. Würden sich die Menschen am Verhalten Jesu ausrichten, dann würde unsere Welt anders aussehen.

Zu 14. Das würde der Gerechtigkeit widersprechen. Es wäre dasselbe, als würde ein Richter durch das Würfeln zu seinem Urteil gelangen.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 20:43

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Man kann die Bedingungen der Wette stets so formulieren, dass sie die gerade gehegte Auffassung verstärkt. Zu mehr taugt diese Wette nicht. Man kann an ihr auch sehr gut messen, wie tief man bereits in den Denkfallen drin steckt, denn je mehr man dieser zirkulären Logik verfallen ist, umso schwerer ist es, die Fehler dieser Wette zu sehen ...

(Entschuldigung, eigentlich wollte ich meine Argumente nicht durch zirkuläre Logik verstärken, aber in diesem Fall konnte ich der Versuchung nicht widerstehen)

Letztlich kommt man nicht an der Tatsache vorbei, dass alle Gott unterstellten Eigenschaften substanzlose Spekulationen sind. Pascal hatte bei dieser Wette nur genau zwei Möglichkeit im Auge, nämlich die, dass der Katholizismus wahr ist oder nicht. Und er muss ein merkwürdiges Gottesbild gehabt haben. Sein Gott belohnt die, die sich der Bequemlichkeit des Glaubens hingeben und bestraft diejenigen, die durch hartes und angestrengtes Nachdenken zu einer eigenen, von der Masse abweichenden Meinung gekommen sind. Denn glauben ist leichter als denken. Mit der Masse glauben ist leichter als eigene Gedanken hegen.

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Quelle:

http://www.dittmar-online.net/religion/pascal_wette.html

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Sehr lesenswerte Seite mit wunderbaren Darlegungen und Argumenten, speziell für Dich:

http://www.dittmar-online.net/uber/hga.html

.

Wenn Du dort nen argumentativen, oder logischen, oder unplausiblen Fehler findest, darfst Du ihn mir sehr gerne und stolz (ach, stimmt, geht ja nicht bei Dir) mitteilen.

.

Gruß,

Soli

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Juli 2009 20:44

Phantastischer Beitrag!

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 21:56

Ich bin beeindruckt, so habe ich das noch nie gelesen bzw.gehört.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 23:23

Ja, der Mann ist wirklich gut. Sagenhaft klare Sprache und keine Verbalinjurien oder sonstige herablassende Sprache.

Insofern hat er mir deutlich was voraus.

Ich kann mit unlogisch denkenden Menschen schlicht nicht sprechen, ohne über kurz oder lang die Contenance zu verlieren.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 10:36

Ich hoffe, Du hast Dich jetzt nicht selber gelobt.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 10:43

Liebe Linda, für den der die Augen hat zu sehen, steht die Quelle des am Ende Textes in fluoreszierend leuchtendem blau da, also habe ich mit dem Lob den Verfasser des Textes, Dittmar, gemeint.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 11:21

Schade, ich dachte diese Weisheit wäre von Dir gekommen.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 11:36

Du lässt Dich aber auch leicht beeindrucken!

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 11:46

Er lässt sich leicht beeindrucken?

Warum?

Weil das alles Blödsinn ist was in dem Text steht? Du hast das alles bisher noch nicht mit einem einzigen guten Argument entkräften können, abgesehen davon das Dir Holo schon recht gut nahegelegt hat, das Du permanent am Kern der Sache vorbeiredest.

.

Well, was will man von jemandem erwarten der freiwillig die geistige unflexibilität gewählt hat?

Kommentar von Stefek am 9. Juli 2009 21:21

Danke für Deine Erklärung. Ich melde mich morgen. Gute Nacht.


Weitere gute Antworten


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 7. Juli 2009 17:24
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Es ging weniger um Gehorsam als um Vertrauen. Sie hatten absolut keinen Grund, Gott zu misstrauen, weil sie ihn persönlich kannten und nur Segen erlebt hatten. Also hätten sie davon ausgehen können, dass das einzige vorhandenen Verbot zu ihrem Schutz da ist.

Das Gleiche gilt für uns heute übrigens immer noch.


Azizamasrya
beantwortet von Azizamasrya am 8. Juli 2009 09:17
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Gott hatte Adam und Eva das alles schon vorher ausführlich erklärt. Es war eigentlich eine Kleinigkeit, die er da verlangt: Von allem dürft ihr essen, nur von dem Baum nicht. Denn nur an diesem Baum hat er Luzifer erlaubt, sich den beiden zu nähern. Hätten sie sich an Gottes Rat gehalten, wäre das Theater mit der Sünde hier gar nicht aufgetreten und wir hätten uns viel ersprart. In einem hast Du Recht: Vorher wußte keiner, was Sünde (=Trennung von Gott) und was Tod eigentlich ist!


valentin301
beantwortet von valentin301 am 8. Juli 2009 06:46
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Hallo Answer, nachdem Du diese Zweifel ausgesprochen hast, bist Du ja schon einen wichtigen Schritt voran gekommen. Jetzt denke noch etwas weiter, und Du kommst darauf, was Du von der ganzen Geschichte zu halten hast.


Strugazki
beantwortet von Strugazki am 7. Juli 2009 16:57
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Vor Allem war dieser sogenannte Sündenfall der Beginn der Rechtsprechung:Der Diebstahl eines Apfels (immerhin nur ein Bagatelldelikt)zog eine,wenn auch zu harte,Bestrafung der zudem noch unwissenden Täter nach sich.


Kommentar von Fb68f83a2333f636247d21ba0f44dcc6smallaristokrat am 7. Juli 2009 17:05

ist doch heute noch so: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Kommentar von D7191fdc3884691a2f435822bed67b54smallOlaSaloLover am 7. Juli 2009 17:16

es war kein apfel, sondern die frucht vom baum der erkenntnis!

Kommentar von heikephs am 7. Juli 2009 17:17

genau!

Kommentar von 6b4d0ae9e36045ec6c488f996c5fd2easmallStrugazki am 7. Juli 2009 21:12

Ist bekannt.Aber schau dir mal alte sakrale Gemälde an.


jennerwein
beantwortet von jennerwein am 7. Juli 2009 17:00
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Wenn man diese Geschichte zugrundelegt, dann wurde den beiden gesagt, sie sollten nicht von der Frucht des Baumes der Erkenntnis essen, da sie dadurch sterblich würden. Genau das ist eingetreten, indem ihnen konsequenterweise der Zugang zum Baum des Lebens verweigert wurde.

Kommentar von heikephs am 7. Juli 2009 17:17

Was für ein Segen!


anonym
beantwortet von heikephs am 7. Juli 2009 17:14
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Gott gab ihnen aber ein Verbot, und sie hätten gehorsam sein müssen.

Wissen Hunde um gut und böse? Sie wissen aber auf jeden Fall, wann sie gehorchen müssen.

Aus dieser Geschichte lernen wir, daß Ungehorsam die größte Sünde vor Gott ist.

Irgendwo heißt es auch: Gehorsam ist besser als Opfer - immer vorausgesetzt, Gehorsam einem liebenden Gott gegenüber. Kein blinder Gehorsam einem Idioten gegenüber.

Damals hatten sie ein Verbot, und wir heute brauchen meist keine Verbote, weil unser Gewissen zu uns spricht - falls wir es nicht abgetötet haben durch ständigen Ungehorsam oder Nichtbeachtung.

Wir wissen von alleine, was gut und böse ist.

Frage am Rande: nützt uns das was? Sind wir in der Lage, das Böse zu lassen und das Gute zu tun? Das bloße Wissen bläht auf, sonst nichts.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 7. Juli 2009 17:26

Hunde "wissen" - und zwar durch Lernen, durch das Durchlaufen einer Versuchs-Irrtum-Schleife - dass nicht gehorchen unangenehme Folgen hat. Diese unangenehmen Folgen erleben sie am eigenen Leibe, körperlich spürbar. Mit anderen Worten: sie lernen gehorchen, indem sie den Unterschied zwischen angenehm/unangenehm erlernen.
.
Die Frage ist also durchaus berechtigt "woher hätten Adam und Eva das wissen sollen?" Wie können sie etwas wissen ohne Unterscheidungsvermögen? Erzähle einem Kind hundertmal, die Herplatte ist heiß. Es hat keine Vorstellung von Deinen Worten und ihren Folgen, solange es keine Vorstellung von heiß hat.
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Ein schlechter Psychologe, der Herr Gott!

Kommentar von Bdb3a6750814a93d786fad70ce90f67dsmallplayswithwolves am 7. Juli 2009 17:55

Klasse Vergleich. Ein virtuelles Daumen hoch.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 7. Juli 2009 21:52

Allerdings.

Und Tante Heikephs wird freilich mit keinem Ton sinngemäß darauf eingehen.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 8. Juli 2009 10:40

Bei Dir möchte ich nicht Hund sein müssen. Das geht nämlich auch ohne "körperlich spürbare unangenehme Folgen". Deine Schlussfolgerung hat sich demnach erledigt.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 8. Juli 2009 11:06

Deine Schlussfolgerung hat sich demnach erledigt.

Hat sie nicht. Das ist nicht mehr als ein Formfehler. Das Prinzip bleibt das gleiche.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 8. Juli 2009 13:49

Ich bin also vor Gott wie ein Hund? Das widerspricht der Bibel, die den Menschen zum Herrn über die Tiere gemacht hat... Mit der Schriftkenntnis scheint es nicht weit her zu sein...und wieder weicht aus dem Ballon die Luft...phssssssssssssss...

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Juli 2009 16:16

Wer hat hier meinen Kommentar von heute früh löschen lassen?

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Juli 2009 16:21

Also gut, ich versuchs nochmal: Heike, stell Dir vor, man verbietet seinem zweijährigen Kind Schokolade zu essen. Man stellt ihm Schokoladenstückchen vor die Nase und verlässt den Raum. Wenn das Kind nun von der Schokolade isst, verstösst man es aus seinem Haus und gibt es in ein Kinderheim. Denn schließlich ist ja Ungehorsam nach Heike die größte Sünde. Wäre das gerecht? Und hätten nicht Adam und Eva eine zweite Chance verdient? (Leute, was ist denn an dem Kommentar, dass den jemand hat löschen lassen?? Heike warst Du das?))

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 8. Juli 2009 16:24

Das war der Heilige Geist. Er mag es nicht wenn mal ihn hanhand von Pudeln erklären möchte.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 8. Juli 2009 16:31

Aber das war doch mit Schokolade....

Kommentar von heikephs am 8. Juli 2009 18:20

Ich denke, wir alle können das nicht nachvollziehen, weil es (a) Gott war, der gehandelt hat und es (b) die Sünde noch nicht gab. Deshalb sind alle Vergleiche, die wir hier anstellen wollen, schlecht durchführbar. Es liegt außerhalb unserer Erfahrensreichweite..

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 8. Juli 2009 18:28

Klar Heikephs. Da demonstiert Dir einer den Fehler im System und schwupps, ziehen wir uns wieder auf Gottes unergründliche Wege zurück.

.

Ich kenn vierjährige die Dich locker austricksen würden.

.

Irgendwann konvertier ich noch, damit mir der Schwachsinn nichts mehr anhaben kann, wenn ich ihn dann absorbiert habe.

Kommentar von heikephs am 8. Juli 2009 18:33

Natürlich, wo unser Hirn nicht ausreicht, muß ich Gott stehenlassen. Welches Recht habe ich, ihn anzuklagen?

Und das mit dem Austricksen laß mal mein Problem sein. Sieh zu, daß man Dich nicht austrickst.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 15:17

Hier sind schon wieder Kommentare von mir und Holo verschwunden. Heike, Du schreibst, es gab noch keine Sünde, sie wussten nicht um gut und böse. Warum die harte Strafe vom liebenden Gott. Oder anders rum: hatten sie überhaupt eine Chance, gehorsam zu sein, oder war der Sündenfall nicht vorbestimmt? So wie der Verrat von Judas? Wenn es vorbestimmt war, dass das so passieren muss, waren aber weder Adam und Eva echte Sünder noch Judas ein echter Verräter.

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Juli 2009 15:29

Ja, tatsächlich. Und weißt Du was? Ich glaube so langsam, es liegt an den Wörtern Satan und satanisch. Irgendjemand hier scheint das überhaupt net ertragen zu können. Also, gleich noch einmal:
.
SATAN, SATAN, SATAN.
.
@support: was bitte ist der Stein des Anstoßes genau? Wie soll ich mich unkommentiert bessern? Also, dieser Beitrag hier wurde nun zum zweiten Male gelöscht:

. "Wozu auch? Dienen doch unsere sämtlichen Kommentare und Antworten nach einschlägiger Meinung ausschließlich der Selbstbeweihräucherung und der Selbstdarstellung unserer schwarzen satanischen Seelen."

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 15:34

Meine ist aber schwärzer als Deine. :-) Darauf bestehe ich als höflicher Galant!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 9. Juli 2009 17:23

:-)
Wie könnte ich Deinem Charme widerstehen, göttlicher Mephistoteles ...

ok, also ich hellschwarz, Du dunkelschwarz.
Oder ziemt es sich, besser von "rabenschwarz" zu sprechen?

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 9. Juli 2009 18:10

Die schwärze meiner Seele treibt im harmonisch-dissonanten Schattenspiel mit jener meiner Fingernägel und derer meiner Gedanken, die reziprok prometheuseske Unbill des Lebens in Ihren kaskadenhaften.....lassen wir das.

Kommentar von heikephs am 9. Juli 2009 19:23

@ valentin: Stimmt. Ich denke aber, es gibt einen Unterschied zwischen vorher bestimmt und vorher gesehen. Das eine greift aktiv ein, das andere stellt fest. Es ist schwierig für uns, nachzuvollziehen, was "ohne Zeitsein" heißt.

Kommentar von Ad65d0c46b6732d942d609fc80ee2289smallvalentin301 am 9. Juli 2009 21:48

Aber das Ergebnis ist doch das gleiche, was ich vorhersehe ist ja gewissermaßen auch vorbestimmt. Also hatten Adam und Eva keine Chance richtig zu handeln? Die Vertreibung war vorhersehbar/vorherbestimmt?

Kommentar von heikephs am 9. Juli 2009 22:27

Nein, natürlich nicht. Du hast nicht verstanden, was ich meine. Denk noch einmal darüber nach. Beim einen wäre Gott der Handelnde, beim andern der Mensch. Und Gott sieht alles. Auch Dich. und mich.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 10. Juli 2009 11:17

Deine Aussage ist völlig unlogisch. Wir sind keine Hunde. Der Mensch brauchte nur Vertrauen, das wäre es gewesen.

Wir brauchen nicht zuerst alles ausprobieren, damit wir etwas nicht tun.

Wenn ich zur Dir sage: Spring nicht vom 10. Stock in die Tiefe, sonst wirst Du sterben, brauche ich nicht zuerst hinunterspringen, um zu wissen, dass ich Tod sein werde.

Es geht um das Vertrauen, dass mich davor bewahrt.

Dieses Vertrauen zu Gott war das einzige Kriterium, auf das es angekommen ist.

Aber wie ich weiß, ist die Bibel für Dich sowieso ein Buch, das man nicht ernst nehmen kann. Darum kenne ich jetzt schon Deine Antwort!

Kommentar von 36ea780fa5d85085cafc9a9842944636smallholodeck am 10. Juli 2009 11:31

Tja, wohl wahr, wir sind keine Hunde. Aber es war heike, die dieses Bild eingeführt hat, nicht ich.
.
Es ist doch schön, für Euch Fundamentalchristen, wenn es die Bibel war, die auch Euch zu solch grundsätzlichen Einsichten in die Natur von Vertrauen, Liebe, Hingabe und Demut führte. Andere kommen über andere Wege drauf und brauchen keine Bibel und keinen Erlöser dafür.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 10. Juli 2009 11:34

Wundert mich nicht das man mit dem Tod nicht umgehen kann, wenn man schon Tod und tot nicht auseinanderhalten kann.


OlaSaloLover
beantwortet von OlaSaloLover am 7. Juli 2009 16:54
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das sind 6000jahre alte zusammengewürfelte mythen und keine tatsachen. die müssen nicht logisch sein.


ungererbad
beantwortet von ungererbad am 7. Juli 2009 16:55
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Es sind Bilder und keine Tatsachen.


schino
beantwortet von schino am 7. Juli 2009 22:58
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Das war gut so das sie ungehorsam waren den sonst wüsten wir heute nicht von den Gegensätzen.Eine welt ohne ihnen ist doch schrecklich.Was ist gehorsam wen man nicht weiß was ungehorsam ist?Auch kleine Kinder sind nicht immer gehorsam,den so lernen sie die unterschiede.Was ist leben wen wir den tot nicht kennen.Was ist gesund wen wir keine Krankheiten kennen.Die ganze Entstehungsgeschichte ist doch unklar.Sind alle Menschen Kinder von Adam und Eva,ist das nicht Inzest?Auch Noah nahm von jeder Tierart nur ein Pärchen mit.Das heißt selbst die Tierpopulation geht aus inzest verbindungen hervor.Nahm er auch von jeder pflanze eine mit,vielleicht in vorm von Samen.Wieviele Menschen waren auf der Arche und ging daraus etwa wieder die menschheit hervor?Dann muss ja Inzest nicht verboten sein sondern etwas ganz natürliches.Das ewige leben im paradies hätte es niemals gegeben den die sonne und somit auch die erde haben auch nur eine begrenzte lebensdauer.Auch mit dem alterungsprozess währe es so eine Sache.Bleibt man dann im alterungsprozess an einen punkt stehen und verbringt so die ewigkeit??

Kommentar von Stefek am 8. Juli 2009 07:41

Vertrauensbruch, Ungehorsam, Schuld, Leid, Krankheit, Alterungsprozess und Tod waren nicht notwendig.

Genau vor allen diesen Dingen wollte Gott die Mensch bewahren. Weil sie aber seinem Wort nicht vertraut haben sind sie diesen Dingen ausgeliefert worden.

Es ist auch heute so, dass ich z. B. nicht zu einem Trinker werden muss, damit ich die furchtbaren Folgen dieser Sucht kennen lernen muss. Dieses Beispiel könnten wir für viele andere negative Dinge nehmen.

Deshalb wären diese katastrophalen Folgen der falschen Entscheidung der Menschen nicht notwendig gewesen.

Auch in der weiteren Menschheitsgeschichte hatte Gott sie immer wieder gewarnt seine Gebote nicht zu missachten, um sie vor Leid und Schaden zu bewahren.

"ACH DASS SIE EIN SOLCHES HERZ HÄTTEN, MICH ZU EHREN UND ZU HALTEN ALLE MEINE GEBOTE IHR LEBEN LANG, AUF DASS ES IHNEN UND IHREN KINDERN WOHLGINGE EWIGLICH." 5. Mose 5, 29


evangelista
beantwortet von evangelista am 10. Juli 2009 11:08
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Weil sie glaubten, sie könnten ohne Folge das Gebot Gottes brechen.

Das glaube heute auch viele Menschen, dass sie ohne Konsequenzen die Gebote Gottes negieren könnten.

Dass die ersten Menschen sich dabei völlig verspekuliert haben, können wir bis heute alle ausbaden.

Hätten sie auf Gott gehört, dann bräuchten wir heute nicht in dieser verrückten Welt leben, die von einem Problem zum anderen torkelt und einen Blödsinn nach dem anderen produziert.

Auf der einen Seite wollen die Menschen immer Frieden und Gerechtigkeit, aber andererseits handeln sie selber ständig gegen diese Prinzipien.

Schade, dass sich Eva hat hineinlegen lassen und der falschen Schlange geglaubt hat.

Auf diese Lügen fallen aber die Menschen bis heute herein.


anonym
beantwortet von Maik2 am 12. Oktober 2009 15:12
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Kinder wissen auch noch ne Menge nicht, oder? Aber sie werden ja auch nicht bestraft das sie nicht gewusst haben,sondern das sie nicht gehört haben!


Razon
beantwortet von Razon am 8. Juli 2009 13:47
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Ich wüde den Begriff "undschuldig schuldig" verwenden... Wie bei kleinen Kindern, die jemanden schlagen, weil sie noch nicht das Bewusstsein dafür entwickelt haben, dass es falsch ist - oder wenn Jungs jemanden hänseln und ärgern - daraus entsteht ein Schaden, Kinder handeln aber bei weitem nicht immer böswillig. Weil ein Schaden entstanden ist, kann man sie nicht unschuldig nennen, weil sie es aber nicht "wissen" konnten, sind sie auch nicht schuldig im Sinne der Gerichte.

Ich verstehe Adam und Eva als einen Hinweis darauf, dass keiner vollkommen unschuldig durch das Leben geht - dasser sich mit einer Schuld auseinander setzen muss, die den Menschen so lange nicht herab wertet oder degradiert, so lange er nicht in dem Bewusstsein lebt, er hätte niemals Fehler gemacht.

Mit der Erkenntnis um Gut und Böse endet die reine Kindheit, weil man nun auch etwas falsch machen kann und dafür Sorge tragen muss, dass man das Richtige lernt.

Ja, mir ist vollkommen klar, dass ich damit nicht im christlichen Sinn argumentiere. Mit Absicht.


solascriptura
beantwortet von solascriptura am 8. Juli 2009 16:56
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Schino hat es schon richtig erkannt: "Das war gut so das sie ungehorsam waren den sonst wüsten wir heute nicht von den Gegensätzen" Adam und Eva sollten ja in erster Linie das Gute kennenlernen um es zu schätzen und Gott dafür zu lobpreisen. Das ging aber nicht, ohne dass sie das Böse kennengelernt hätten. Adam und Eva haben durch ihren Tod und Jesu Loskaufsopfer ihre Schuld abgebüßt. Wenn das All mit Gott ausgesöhnt ist (Kol.1:20), werden auch Adam und Eva wieder zum Leben kommen.


anonym
beantwortet von MrRomanticGuy am 9. Juli 2009 07:42
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Gott hat es ihnen verboten, weil sie sonst die wahre Erkenntnis über Gott erfahren hätten.

Nämlich daß er nicht Gut sondern Böse ist. Adam und Eva haben wurden dann von Gott nicht aus dem Paradies ausgeschlossen - Sie sind freiwillig gegangen. xD

Was soll denn böse daran sein, Gott ungehorsam zu sein? xD

Anderseits könnte man auch interpretieren: Gott wollte nicht, daß Menschen eine Moral kriegen. xD



anonym
beantwortet von MrRomanticGuy am 9. Juli 2009 07:46
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Zum Inzest: Wenn Adam und Eva nicht gewußt haben, daß Inzest schlecht ist dann deswegen weil sie ja noch nicht vom Baum der Erkenntis des Guten und des Bösen gegessen haben. Somit sind sie im Sinne der Anklage frei zu sprechen.

Und selbst wenn sie es gewußt hätten: Wer sagt daß Inzest was Böses? Das Universum kennt im Prinzip keine Moral sondern nur unsere Gesellschaft.

Nicht zu vergessen, daß Gott Eva aus Adam's Rippe gemacht hat. Gott ist also selber schuld. xD

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 9. Juli 2009 19:08

Es kann gar nicht schlecht gewesen sein, denn es war ja nötig damit sie sich weiter fortpflanzen konnten.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 12. Juli 2009 09:22

Das konnten sie auch schon vor dem Sündenfall. "Seid fruchtbar und mehret euch.." 1. Mose 1, 18.

Die Sexualität war nicht der Auslöser für die Sünde, sondern ihr Zweifel und die Übertretung des Gebotes Gottes: "Esst nicht...."


GALLARIAOY
beantwortet von GALLARIAOY am 23. November 2009 11:12
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Schuldig ist die Religion, die dieses Märchen in die Welt setzt. GALLARIAOY


GALLARIAOY
beantwortet von GALLARIAOY am 23. November 2009 18:09
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Adam un EVA können garnicht schuldig sein, weil sie ja nur symbolisch etwas aufzeigen sollen. Wenn ADAM und EVA wahrlich die ersten Menschen wahren, dann ist dieser unpersönliche GOTT dafür verantwortlich zu machen, dass er zwei so unfertige Wesen auf die Mutter Erde entließ. GALLARIAOY


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