Frage von Caesar3, 122

Wieso sind 1,5 Millionen Polen, Vietnamesen, Israelis und Australier so gut zu integrieren in Deutschland?

Kann mir das mal jemand erklären, warum zb diese Gruppen so schnell und nachhaltig leicht in unsere Gesellschaft zu integrierbar sind, was man auf 1,5 Mio hochgerechnet empirisch und statistisch feststellen kann? Welche Faktoren haben diese Gruppen gemeinsam?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von wolfgang11, 38

Alle diese Menschen akzeptieren die Gleichstellung von Mann und Frau nach dem deutschen Grundgesetz. Das ist bei anderen Gruppierungen weniger der Fall.

Antwort
von Haleybutt, 63

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass aus diesen Gruppen keine (oder kaum) Wirtschaftsflüchtlinge zu uns kommen. Gerade bei den Aussis sind es hauptsächlich gut ausgebildete Menschen, die hier schnell Arbeit finden und zum großen Teil der Liebe oder familiären Wurzeln wegen her kommen. Ähnlich bei den Israelis. Vorfahren in D, mit der Sprache aufgewachsen. Die Sprache ist meiner Meinung nach das A und O. Die Polen sind oft im 2. Weltkrieg Vertriebene, die ebenfalls Deutsch gelernt haben - von Haus aus. Bei den Vietnamesen ist es wohl Familienzusammenführung - die sind ja aber auch für ihren Fleiß bekannt. UND: sie alle leben Religionen aus, die der unseren ähnlich sind. Christlich halt.  Dadurch haben sie ähnliche Moral-und Sozialvorstellungen wie wir hier in Europa. Ich finde Deine Frage echt gut und interessant und verfolge die Antworten weiter. Schönen Abend noch!

Kommentar von Crack ,

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass aus diesen Gruppen keine (oder kaum) Wirtschaftsflüchtlinge zu uns kommen.

Wenn man die selbe Definition anwendet die aktuell auf die Kriegsflüchtlinge projiziert wird, nämlich das diese nicht im nächst-sicheren Staat bleiben sondern weiter wandern, sind sämtliche Ausländer die seit den 60er Jahren nach Deutschland kamen als Wirtschaftsflüchtlinge anzusehen.

Denn alle gingen nicht nur dorthin wo sie leben konnten - sie gingen dorthin wo sie vermeintlich am Besten leben würden.

Antwort
von AndreyCuhlomin, 25

Polen Israelis usw. Sind leute die wirklich vom krieg oder aus sonst einem grund geflüchtet sind und sie sind/waren dankbar das man sie hier aufnimmt und haben nicht auf tausend euro im monat gehofft und volle Verpflegung.

Die heutigen kommen her weil sie geld brauchen und meinen hier werden sie millionäre.

Antwort
von 1988Ritter, 23

Sie haben wahrscheinlich keine Religion die ihnen vorschreibt, andersgläubige Menschen als minderwertige Ungläubige zu betrachten.

Antwort
von loaay, 46

Lieber Freund , man kann nicht sagen ,dass X Rasse oder Ethik in Y Gesellschaft intergrierbar ist 

das ist individuell .das ändert sich von einer Person zu einer 

man kann auf Keinen Fall pauschalisieren 

Kommentar von Caesar3 ,

Gerade das ist doch falsch. Immer wieder erlebt man, dass eine einzelne, gut angepasste Person in eine Talkrunde gesetzt wird und damit suggeriert wird "kuckt her, es geht doch. Es ist doch gar kein Problem mit kulturellem Hintergrund x oder y hier Erfolg zu haben".

Dabei wird das Wichtigste aber totgeschwiegen: nicht die einzelne Person zeigt, wie Integration von der kulturellen Gruppe x oder y geklappt hat, sondern NUR der Vergleich einer großen Anzahl an Einzelprobanden von Gruppe 1 verglichen mit der von Gruppe 2 .... damit meine ich eine Anzahl von mindestens mehreren Zigtausenden.

Und leider zeigt sich Folgendes: es gibt sehr wohl, sogar weltweit messbare eklatante Unterschiede im Integrationserfolg und im Integrationswillen und das obwohl jeder Mensch das genetisch gleiche Potenzial hat, sich zu assimilieren. Die Unterschiede können daher nur kulturell begründet sein.

Antwort
von Rillepeter05, 54

Was verstehst du unter integriert sein? Jeder hat seine eigene Auffassung davon...

Kommentar von Caesar3 ,

Die Integration intrinsisch vorantreiben, da die Integration in ein neues Land nicht die Aufgabe eines Staates ist sondern die Aufgabe jedes Migranten selbst. Im Einzelnen sind es die Sprache richtig zu lernen, die Mentalität zu übernehmen, sich willentlich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, statt in der sozialen Hängematte zu verbleiben; nicht nur unter seines gleichen in einer Parallelgesellschaft leben; die Rechtsordnung 1:1 umzusetzen. Sprich: nicht einfach nur den Nutzen, sondern in erster Linie die Pflichten zu leben.

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