Wieso sehen wir keinerlei Gravitationslinseneffekte der im nahen Orbit befindenden Sterne um das supermassive schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße?

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2 Antworten

Mit dem Very Large Teloscope geht das, denn es besteht aus mehreren riesigen Spiegeln, die zusammengeschlossen so agieren, als sei es ein noch sehr viel Größerer. VLT wäre viel zu schwer für den Orbit, steht auf der Erde, ein Laser misst permanent die Verzerrungen der Atmosphäre, und die beweglichen, flexiblen Spiegel gleichen die Verzerrung aus, so dass es ein klares Bild liefert, als wäre es im All. Außerdem arbeitet es in Frequenzbereichen, die z.B. Gaswolken durchdringen.

Letztlich können die Astronomen damit die Sterne sehen, die das schwarze Loch im Zentrum der Milchstraße umtanzen, aber Bild für Bild die Veränderungen, was dann  zu einem Zeitrafferfilm zusammengesetzt wird. - Bzw. f. uns zu einer Animation letztlich.


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Kommentar von mufflo
10.04.2016, 13:43

Danke für die Antwort, aber das hat leider nichts mit dem zu tun, worauf die Frage abzielte. Sie haben ironischerweise genau darauf unbewusst angespielt, worauf die Frage aus war. Ich habe nicht gefragt wann oder ob das geht, sondern gefragt wieso wir es eben NICHT sehen, denn wir sehen es nicht. Mir sind die Studien der beiden Institute bekannt, des amerikanischen und des deutschen, die SGR A* über nun 17 Jahre hinweg beobachtet haben und die umkreisenden Sterne aufgezeichnet haben... Siehe dazu: https://www.youtube.com/watch?v=duoHtJpo4GY Doch sind bei den Beobachtungen keinerlei Gravitationslinseneffekte beobachtet worden. Weder bei Nährung der Sterne noch beim Vorbeiflug, noch beim "hinteren" Umkreisen des schwarzen Loches.

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Wenn die Technik ,zum Beobachten so weit entfernte Objekte , sich so weit entwickelt hat, werden wir sicher auch das sehen. Man muss, das man sieht, natürlich auch richtig interpretieren können.

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