Frage von Luna1881, 1.657

Wieso sehen so viele Deutsche nicht wie gut es uns in Deutschland geht?

Wieso motzen so viele? Sagen, dass alles doof ist? Dass wir eine sche***ß Regierung haben?

Wir haben doch wirklich alles: Bildung, Essen, ärztliche Versorgung, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Unterstützung von sozial schwachen Menschen.

In anderen Ländern ist Krieg, Menschen werden für das Äußern ihrer Meinung verfolgt, eingesperrt oder sogar gefoltert und ermordet. Die haben keine Schulen, keine Gesundheitsversorgung, kein Essen, kein Trinkwasser, wenn sie keine Arbeit haben leben sie auf der Straße usw.

Klar es ist nicht perfekt und ich finde manche Sachen die unsere Regierung macht auch nicht ok, aber die perfekte Regierung gibts einfach nicht. Also was soll dieses Rumhacken auf unserem Staat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von janfred1401, 941

Ich bin der Meinung, dass die meisten, die an allem rummotzen, mit ihrem eigenen Leben sehr unzufrieden sind. Dazu kommt dann, dass sie ihr eigens Leben nicht auf die Reihe bekommen, es nicht schaffen ihre schlechten Angewohnheiten zu ändern und keine Power haben ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

Da ist es dann einfacher, auf Politiker zu schimpfen, Toleranz exestiert meistens auch nicht. Und wenn man sie dann fragt, was sich ändern sollte, haben sie auch keine konkrete Ideen sondern leiern nur ihren Unsinn runter.

Wenn man Deutschland mit anderen westlichen Ländern vergleicht, stehen wir besser da als die meisten anderen. Unsere Politik funktioniert auch besser als in anderen Ländern. Deutschland ist nach wie vor auf der ganzen Welt hoch angesehen. Unsere Bundeskanzlerin wird von allen Nationen unwahrscheinlich respektiert und bewundert.

Ich jedenfalls schäme mich schon etwas für viele unserer Landsleute. Aber ich bemitleide sie auch für ihre Intoleranz.


Kommentar von janfred1401 ,

Danke für die Bewertung. Ich denke, es war nicht einfach, eine "beste" Antwort auszusuchen. Dafür waren die Antworten und die Reaktionen auf die Frage schon sehr kontrovers.

Kommentar von Dhalwim ,

Ja das ist gut möglich ;)

Kommentar von kalippo314 ,

Wo bitte bin ich intolerant, nur weil ich nicht wortlos dabei zuschaue wie die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander klappt?

Kommentar von janfred1401 ,

Das ist ein Problem des gesamten Systems. Und daran sind keine einzelnen Schuld, keine Gruppierungen und auch nicht die Politik alleine. Es ist noch nichtmal länderspezifisch, sonder in allen Industrieländern so, und auch in den Schwellenländern.

Es gibt einige Ökonomen, die ganz klar sagen, was sich ändern müsste. Diese Änderungen wären aber so extrem, dass sich keiner auch nur wagt, etwas zu ändern. Denn dafür ist die Wirtschaft zu mächtig und uneinsichtig. Es muss erst richtig krachen. Z.B. globale Wirtschaftskrise mit dem Verfall der Währungen. Das ganze öffentliche Leben wäre dann zumindest Monate lang unkontrolierbar, halt absolutes Chaos. Das ist jetzt kein persönliches "Schwarzsehen" denn darauf scheint es hinauszulaufen.

Und Gedanken wie :"früher war alles besser" sind sowas von unangebracht.

Kommentar von kalippo314 ,

Das ist deine Theorie. Ich finde, man könnte mal den ersten Schritt wagen und eine Partei wählen, die tatsächlich umverteilen möchte und nicht unter falschem Vorwand wieder die Axt an den Sozialstaat legt.

Kommentar von janfred1401 ,

"umverteilen"   - ist ja lustig. Wenn willst du denn dafür enteignen???

Auf Wählerfang gehen indem man den Wählern Geschenke verspricht???? Ich möchte keine Geschenke und Versprechungen. Wenn ich einer Aussenseiterpartei meine Stimme gebe würde, dann nur wenn der größte Teil der Führung intelligente, ehrliche, sympatische Menschen hat und intelligente realistische Ideen. Schauspieler haben wir genug. Und ich sehe auch bei den Parteien, die prozentual zugelegt haben, fast nur Schauspieler.

Kommentar von kalippo314 ,

Ich will niemanden enteignen, ich will dass Geld sich nicht mehr so einfach von alleine dahinvermehren kann durch Zinsen, dass diese Zinseinnahmen an den Staat und damit ans Gemeinwohl gezahlt werden. Ich will keine weitere Sozialkürzungen denn diese bewirken dass der Mittelstand, die Beine die alles tragen müssen, Richtung Unterschicht schwindet und die Reichen noch reicher werden.

Kommentar von janfred1401 ,

hast du mal gehört, wieviel Milliarden Euro vernichtet werden, durch die 0% Zinsgeschichte. Es gibt seit ein paar Jahren kaum noch Zinsen. Das bisschen, was es gibt wird von der Infation aufgefressen. Das ist tatsächlich eine Enteignung. Nur hat keiner etwas davon. Und es trifft Arme genauso wie Wohlhabende. Ich schreib jetzt nicht "Reiche", denn die bekommen vielleicht durch irgendwelche Steueroasen etwas mehr Zinseinnahmen.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Man kann ja seine Meinung zu dem Thema haben, vorallem wenn man den Blick nur bis kurz vor die eigene Haustür schweifen lässt, aber ich wollte dir noch sagen, dass sich dein Profilbild, Ché, im Grabe umdrehen würde, wenn er sähe was du schreibst. 

Hast du mal die Freihandelsverträge gesehen, die unsere Regierung u.a. mit vielen Staaten Afrikas abgeschlossen hat? Was glaubst du ist der Grund warum dort so viel Armut herrscht und bei uns nicht, warum wir die reichste Industrienation Europas sind und unsere Handelspartner gleichzeitig die ärmsten der Welt? Wenn man keinen Bock hat sich zu informieren ist es klar, das alles rosarot wirkt, aber Deutschland ist ein Dieb und Erpresser und das seit Jahrzehnten. 

Aber klar, Hauptsache mir gehts gut, was scheren mich die Anderen, vorallem, wenn Sie weit weg leben.

Wenn man Deutschland mit anderen westlichen Ländern vergleicht, stehen wir besser da als die meisten anderen.

Ja, die anderen Nationen haben einfach noch gewisse Moralvorstellungen, die unser Land schon zu Zeiten von Franz Josef  Strauß abgelegt hat.

Kommentar von janfred1401 ,

Aber klar, Hauptsache mir gehts gut, was scheren mich die Anderen, vorallem, wenn Sie weit weg leben.

Danke für deine weise Beurteilung.

Ja, die Deutschen leben weit weg. Ich hab mich die letzten 20Jahre wenn es hoch kommt drei Jahre in Deutschland aufgehalten. Du musst mir also meine altmodische Einstllung nachsehen ;-)

Allerdings bin ich durchaus in der Lage, über andere Länder zu urteilen.

Ich habe u.a. auch in Afrika als Entwicklungshelfer gearbeitet. Entwicklungshilfe wie es westliche Länder betreiben, nenne ich nur noch "Geldvernichtungsmaschine"

Ich war 2011 ein Jahr in Ägypten(Revolution) und gesamt 5 Jahre mittl. Osten einschliesslich Israel, ein Jahr auf Kuba, USA, Australien, Sibirien, Japan und und und.

Ich hatte in vielen Ländern die Möglichkeit, dort für immer zu bleiben. Auch Australien, Spanien oder Brasilien oder Chile. Wohin fast die Hälfte der Deutschen am liebsten auswandern würde; ch hatte in den sogenannten Traumländern die Chance gehabt. Einschliesslich gutem Job mit Festvertrag.

Mir gefällt es aber in Deutschland am Besten. Zu Hause fühle ich mich aber auf der ganzen Welt (außer auf Malle)

Kommentar von svsc89 ,

wen nicht mal ihr euch hier einig werdet wie sollen das dan große parteien oder bevölkerungs gruppen auf die reihe bekommen? Wie einer hier schon sagte: " das muss erstmal richtig knallen". Es war immer so und wird immer so sein, es muss erst schlimmer werden bevor es besser wird. Schönes Wochenende :D

Antwort
von Suboptimierer, 614

Die Ängste beziehen sich meistens auf die Zukunft. Gerade weil wir soviel haben, herrscht große Angst, davon etwas verlieren zu können.

Die Regierung wird meistens, wenn sie kritisiert wird, hinsichtlich der Auswirkungen auf die Zukunft kritisiert.

Das Deutsche Volk mag keine Veränderungen, gerade weil es momentan gut aussieht. Jede Entscheidung zur Aktivität bedeutet für den Deutschen Bürger den Untergang für Deutschland.

______________

Desweiteren musst du sehen, dass wir nicht tagtäglich mitbekommen, wie schlecht es anderen Leuten in anderen Ländern geht. Wir können nur feststellen: Mir geht es schlechter als gestern oder mir geht es schlechter als meinem Nachbarn.

Unsere Probleme sind weit entfernt von den Problemen in der dritten Welt. Wir haben nicht weniger Probleme, wir haben andere.

Antwort
von Schwoaze, 519

Du hast ja recht! Jeder hat was auszusetzen. Aber natürlich ohne eine brauchbare Alternative aufzuzeigen! Und DAS kann ja wirklich jeder! Kritisieren!

Kommentar von Dhalwim ,

Gut da hast du zum Teil Recht. Aber laut dem Aderlasseffekt (tut mir leid Rolf Dobelli nannte ihn so), heißt es man sollte manchmal, wenn sich die eigene Theorie als falsch erweißt aufgeben.

(Nicht vergessen das gilt nicht immer: Nur manchmal sollten wir Dinge ohne Alternative aufgeben).

Rolf Dobelli nannte da doch beim Aderlasseffekt, dass zum Beispiel es vor dem 20.JH besser gewesen wäre nicht als kranker zum Arzt zu gehen, den dieser machte alles nur noch schlimmer.

Aderlass hielt sich an die zwei Millenien obwohl sie kompletter humbug war. Wenn man diese Theorie aufgegeben hätte, wäre einigen der Tod erspart geblieben.

(Aber du hast natürlich Recht, es wäre von Vorteil wenn die kritischen Atheisten mal ein anderes Weltbild hervorbringen würden oder eine andere Glaubensrichtung, gibt wirklich welche wo an NICHTS glauben).

LG Dhalwim
(Nicht vergessen das gilt nicht immer: Nur manchmal sollten wir Dinge ohne Alternative aufgeben).

Kommentar von Schwoaze ,

Ja, in dem Zusammenhang mit Arztbesuch kann ich diese Theorie schon verstehen.  Wenns aber darum geht, das eigene Nest zu beschmutzen... da erwarte ich mir schon zumindest ein für jeden verständliches, durchschaubares, seriöses Programm.

Kommentar von Dhalwim ,

So ungefähr! (nette's Schäfchen als Profilbild).

Kommentar von Schwoaze ,

Danke Dir!  :-),..... ich bin auch gaaaanz nett... meistens.

Antwort
von Dhalwim, 854

Der Mensch ist ungenügsam, das heißt er will immer irgendwie irgendwas verbessern. Wenn wir mit dem was wir haben zufrieden wären, dann wären wir wahrscheinlich immer noch "auf den Bäumen".

Das ist jedoch normal, man sieht nunmal das schlechtere haftet besser als das bessere. Man kann jemandem 1000 Komplimente machen, aber eine Beleidigung vergisst man nie.

Wie hieß es so schön:"Perfektion ist nicht dann erreicht wenn es nicht's mehr hinzuzufügen gibt, sondern wenn man nicht's mehr weglassen kann".

Der Mensch ist Unvollkommen und von Natur aus unzufrieden, Ich wette die Menschen in der Steinzeit, Antike, Mittelalter, Neuzeit oder sogar aus dem 20.JH (aber das ist verständlich), waren da keinen deut ander's als wir.

LG Dhalwim

Kommentar von Dhalwim ,

Also Ich wusste ja garnicht, dass meine Antwort SO hilfreich ist. Danke für die vielen positiven Bewertungen (hatte Ich bisher noch nie [gesehen]).

LG Dhalwim

Antwort
von Maisbaer78, 59

Das Problem ist nicht, wo sich Deutschland gerade befindet, sondern wo es hin geht. Wir leben in einer sogenannten Plutonomie. Einer Gesellschaftsform die sich noch als Demokratie tarnt in Wahrheit aber die Bevölkerungsbasis langsam aber spürbar auspresst um immer mehr Gewinne an die Spitzen"verdiener" umzuleiten. Das führte bereits dazu, das die unteren 50% der Bevölkerung nur 2.5% des Gesamtprivatvermögens besitzen. Gleichzeitig werden Mieten nach oben gepuscht, Zuzahlung zu Medikamenten und Behandlungen verteuert und zb. die Rente geschröpft, so das die Haushalte privat vorsorgen müssen, um im Alter nicht Hunger zu leiden. Was aber eben viele dieser Haushalte nicht können, da das Geld eh schon nicht reicht. Die Zahl derer die in Zeitarbeiterjobs gefangen sind, steigt rasant an, keiner von Ihnen wird von seiner Rente leben können. Die Reallöhne der Arbeiterschicht sind seit dem Jahr 2005 nicht mehr gestiegen, in manchen Branchen sogar drastisch gesunken.

Natürlich sieht es in vielen Teilen der Welt viel schlimmer aus, aber gerade der unermessliche Wohlstand der reichsten 40 000 Haushalte in unserem Land sorgt ja gerade dafür, das andere Nationen dafür bluten müssen. Sogar in Europa schreiten die Staatsbankrotte voran, Italien dürfte das nächste Land sein, das unseren Hunger auf Export und Zinsen nicht mehr bedienen kann.

Dritte-Welt-Länder werden von reichen Investoren vorallem auch aus Deutschland ausgebeutet und Ihrer Bodenschätze und Nahrungsmittel beraubt.

Wäre die Politik und die Gesellschaft in Deutschland gerechter in der Verteilung Ihrer Ressourcen zb. nach dem gesellschaftlichen Beitrag der Arbeitnehmer, wäre auch die Welt an unseren Grenzen und darüber hinaus deutlich weniger grausam. Es wären genug Gelder da, um jedem auf der Welt ein Leben in Wohlstand (in angemessenem Rahmen versteht sich) zu sichern. Aber leider konzentrieren in den Industrienationen 3-5% der Bevölkerung 50% allen Geldes auf sich. Und dieses Geld stammt auch aus Afrika und Südostasien.

Wenn man sich nicht über die Politik der Wirtschaftsliberalen, Ökonomen und Spekulanten aufregt, akzeptiert man es, das wir auf Kosten anderer Nationen und Menschen leben, die dafür oft Ihr Leben lassen müssen.

Antwort
von smileserious, 30

Mir fallen dazu mehrere Dinge ein:

1. Wir achten nur auf das Materielle. An materiellen Gütern haben wir hier alle genug. Wenn uns aber ein nicht greifbarer Wert fehlt, dann versuchen wir ihn durch ein Ding zu ersetzen. Wenn wir merken, dass das nicht funktioniert, werden wir unzufrieden und schimpfen, anstatt uns zu fragen, was wir selbst dagegen tun können.

2. Uns wird eingetrichtert, dass "mehr haben" das Gleiche wie "glücklicher sein" ist (würden alle Menschen begreifen, dass es anders ist, würde unser Wirtschaftssystem zusammenbrechen). Das heißt aber, dass wir immer nach mehr streben und somit das Gefühl haben, nie genug zu haben.

3. Es ist einfach zu schimpfen. Es ist einfach zu sagen, die Ausländer nehmen uns das Geld weg, es ist einfach zu sagen, die Schule ist sch***, es ist einfach zu sagen, mann, ich muss 15 Minuten zum nächsten Arzt fahren.
Einfacher als zu überlegen, wie weit es in anderen Ländern bis zum nächsten Arzt ist (und ob man sich den leisten kann), einfacher als Menschen zu integrieren.
Wir sind nicht nur zu faul, was zu tun, sondern auch zu faul, nachzudenken. Denn die logische Folgerung vom Denken ist handeln.

Antwort
von BigBen38, 63

Wenn ich so manche Antworten und "Hass"Kommentare hier lese wird mir schlecht...

Es ist schon wieder typisch, das bezahlte Trolle mit dem Finger auf Leute zeigen, denen es NOCH schlechter geht...

Aber es wird etwas wesentliches verschwiegen - aus lauter Angst, das Ihr Euch dessen bewusst werdet.

Dieser Planet gehört keinem !

Aber wir alle dürfen dadrauf leben und uns vernünftig und nachhaltig (verantwortungsbewusst gegenüber Natur, Umwelt und Nachkommen) das nehmen, was der Planet uns bietet.

Essen (also keine Chemiebrühe die krebserregend ist, sondern echte Natur)

Trinken und Material zum Bauen der Dinge, die uns ein gutes  Leben versprechen.

Doch einige sehr wenige haben sich wie eine Krake über diesen Planeten gelegt und saugen und bluten ihn aus...

Und versklaven den Rest der Menschen ..

Mit psychotricks und einigen bezahlten Verrätern werden die Menschen dann noch dazu gebracht, diese paar Blutsauger mit ihrem Leben zu beschützen.

Man sagt Euch, man könne nicht Umweltneutral produzieten, weil das zu teuer sei...

Man könne nicht jedem ein Menschenwürdiges Leben bieten mit gutem Gehalt, weil das zu teuer sei...

Man sagt Euch, das ihr  mehr arbeiten müsst und weniger verdienen werdet, damit man Wachstum habe - dami es allen besser gehe...

Es geht aber allen nur schlechter - bis auf einigen wenigen...

Was man Euch nicht sagt, ist, was Geld eigentlich ist.

Geld ist nichts - Geld sind Bits und Bytes am PC ...vlt noch mal ein bischen bedrucktes Papier, dem absolut nichts gegenüber steht...

Aber man hat Euch abhängig gemacht vom Geld ...jeder braucht es um zu Essen und zu trinken, und um nicht frieren zu müssen ...und je abhängiger alle vom Geld sind, desto mehr verknappen sie es ...und führen Euch in die perfekte Sklaverei.

Ihr betet das Geld an ...und zeigt mit Fingern auf jene, die man vom Geld abgeschnitten hat ...ohne zu ahnen, das dies auch Euer Schicksal sein wird.

Der Planet könnte ein Paradies für alle sein und doch ist er die Hölle.

Nur wegen der maßlosen Gier einiger weniger.

Und solange sie Euer Denken so manipulieren, dreht Ihr Euch im Hamsterrad...

Macht Euch klar, Geld ist nichts !!

Man kann Geld nutzen um die G7ter der Welt gerecht zu verteilen - aber aus dem Seegen ist längst ein Fluch geworden, weil ein paar Gierige das Geld gegen Euch verwenden .

Und den Systemlingen zur Info - spart Euch den Shitstorm - ich lese es eh nicht.

Antwort
von OlliBjoern, 452

Das ist gut beobachtet. Es trifft nicht auf alle zu, aber auf viele. Vor allem in den neuen Bundesländern spüre ich diese Unzufriedenheit (wobei mir schleierhaft ist, wo diese herkommt). Selbst Bitterfeld, was früher einmal dreckig und hässlich war, ist recht gut geworden, was die Infrastruktur und andere Dinge angeht. Und dennoch sind die Leute so furchtbar unzufrieden.

Ich kann es mir auch nicht ganz erklären.

Antwort
von MarinusWillet, 296

Versteh dich nicht. Es gibt doch unglaublich viele Probleme in diesem Land, such dir was aus:

  • Obdachlosigkeit
  • Rentner die Flaschen sammeln müssen
  • Drogenabhängige Kids die sich an der Straßenecke prostituieren
  • Massenarbeitslosigkeit
  • wachsende Kriminalität
  • sinkende Löhne
  • steigende Inflation und einhergehende Preiserhöhungen
  • ausbleibende Renten
  • zu teure Wohnungen
  • korrupte Politiker
  • Todesschwadronen die durch das Land ziehen und von wasweißichwem finanziert werden (NSU und Co.)
  • Waffenlieferungen an brutale Terroristen (FSA usw.) oder rassistische Regime (Israel, Südafrika früher usw.)
  • Tonnen an Lebensmitteln die weggeworfen werden anstatt Hungernde damit zu füttern (Schau dir mal "we feed the world an"), ebenso die profitorientierte Spekulation mit Hungersnöten usw.
  • das die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer,
  • Stimmen die am Wahltag nix wert ist weil wir in einer Oligarchie leben
  • Medien die nur den Mist erzählen den Konzerne und Regierung uns wissen lassen wollen
  • Ein Zwei-Klassen-Gesundheitssystem das zu einer höheren Sterblichkeit führt je ärmer du bist (statistisch erwiesen)
  • das die BRD am Wettrüsten teilnimmt
  • das die BRD sich in Konflikte einmischt die zu unserer atomaren Einäscherung führen können
  • das wir immernoch atomkraft nutzen obwohl eine fukushima-katastrophe schlimmer ist als 1000 hiroshima-bomben zusammen
  • das der atommüll unser grundwasser verunreinigt und dreiäugige babies produziert
  • das steuergelder für bail-outs an banken verschwendet werden
  • das der staat immer mehr schulden anhäuft und das boot damit direkt gegen den eisberg steuert
  • das wir komplett überwacht werden und der Polizeistaat ausgebaut wird
  • das die BRD entwicklungsländer ausbeutet
  • das die BRD Kriege anzettelt, finanziert oder sich daran beteiligt
  • das dieses Land wieder dem fanatischen Nationalismus wieder so nahe ist wie schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr
  • eine Million weitere Gründe

Ich meine nur weil der Müll hier vielleicht manchmal besser schmeckt, heißt das immernoch nicht das ich den herunterschlucke und köstlich finde. Dieses Land hat ein gewaltiges Potential und könnte jedes Problem locker lösen aber das wird alles vergeudet. Deswegen ist Kritik so angebracht und deswegen kann man auch nicht vor all den oben aufgeführten Schwierigkeiten einfach die Augen verschließen und guten deutschen Kadavergehorsam leisten.

Kommentar von Schwoaze ,

Das ist ja alles schön und gut, Du hast Dir richtig Mühe gegeben. Und jetzt sag mir ein Land, wo es besser ist, und am besten auch gleich, wie Du die Probleme lösen willst. Es ist nicht so, dass ich Kritik nicht zulassen will, das ist aber genau der Punkt, den ich mit meiner Antwort angesprochen habe.

Kommentar von janfred1401 ,

Als Antwort auf die Frage zählst du die ganzen Punkte auf, die nicht Deutschland spezifisch sind sondern in allen Ländern ein Problem sind. Nur in den meisten anderen Ländern schlimmer als bei uns. Viele deiner Punkte sind, wenn ich es auf Deutschland beziehe, von dir total übertrieben.

"BRD zettelt Kriege an" ???? "beutet Entwicklungsländer aus" ????  "nimmt am Wettrüsten teil"  ????  "Weil wir in einer Oligarchie leben"????  "steigende Inflation" ????

Du bist das typische Beispiel, für Leute, die die Wahrheit verdrehen und Klischees verbreiten. Und die, die auf deinen Mist nicht eingehen leisten "Kadavergehorsam". Bravo! Immer weiter solchen Mist verzapfen. Noch ist die Mehrheit der Deutschen nicht so negativ eingestellt wie du, und dafür sind sie für dich Ignoranten oder was auch immer. Ich denke, unter denen die hinter ihrem Land stehen, findet man noch Leute, für die Werte noch etwas zählen, die Charakter haben. Die dem Leben postiv gegenüberstehen. Alles Eigenschaften, bei denen ein bashing nicht in Frage kommt, sondern, wenn denn nötig, konstruktive Kritik.

Ich habe als ehem. Hauptschüler mein Leben gemeistert, war in 30 Jahren gerade mal 2 Wochen arbeitslos. Hab mich in meiner Freizeit immer gerne weitergebildet. Ich schaue prinzipiell auch "über den Tellerrand". Wenn ich nochmal arbeitslos wäre, würde ich auch gerne Flaschen sammeln. Was ist daran schlecht, wenn ich zusätzlich auch Stütze bekäme und viel Freizeit hätte.Dann würde ich mich auch um Flüchtlinge kümmern können, und nicht mit ner Flasche Bier in der Hand, vor Flüchtlingsunterkünften rumgröhlen.

Kommentar von MarinusWillet ,

Schau mal, es geht hier garnicht darum etwas schlechtzureden und mieser darzustellen als es ist. Es geht darum zu verhindern das etwas schöngeredet wird was nunmal nicht schön ist.

Es ist halt ein typisches Totschlagsargument von selbsternannten "Patrioten" einfach zu sagen "Woanders ist es doch noch schlimmer". Sag mir ein Land welches dies nicht von sich behaupten kann.

Ich meine wenn ich einen Nagel im Fuss habe und der mir unsägliche Qualen bereitet dann sage ich doch auch nicht: "Na wenigstens steckt der Nagel nicht in meinem Kopf", sondern tue etwas dagegen!

Nationalstolz und Autoritätshörigkeit die in der oben angeregten Fragestellung mitschwingen sind nicht sonderlich hilfreich. Man darf sich nicht von Konzernen, Banken und der Regierung aufs täuschen lassen. Man muss kritisch bleiben, wachsam und jegliche Autorität in Frage stellen. Jede Meldung der Medien verfolgt ein bestimmtes Ziel. Frage nach wer davon profitiert, was in dir bewirkt werden soll, wer nun die Feindbilder sind. Dann kommst du der Sache auf den Grund.

Als man Hermann Göring nach dem zweiten Weltkrieg fragte wie er es schaffen konnte die Menschen für seine Zwecke derart zu instrumentalisieren, antwortete er achselzuckend:

„Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch  irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit heilen Knochen zurückkommt? Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Rußland, noch in England, noch in Amerika, und ebenso wenig in Deutschland. Das ist klar.

Aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. (…)

Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“
Kommentar von dergedenkliche ,

Also wie auch hier, hat alles zwei Seiten. Es ist wichtig sie so zu gewichten, dass man weder verrückt (alles ist schlecht) wird, noch sich auf dem thron ausruhen darf (alles ist gut). 

Zu Marinus:

Kannst du Göhringsaussagen irgendwie mit quellen versehen?
ist das wortwörtlich oder sinngemäß?

Kommentar von Anger ,

Ich bezeichne mich im weitesten Sinne auch als Patriot, würde aber dabei nicht auf die Idee kommen zu sagen,dass es woanders noch schlimmer ist. Die Leute haben von vielen von uns "Patrioten" ein falsches Bild, was da auch vermittelt wird. Ich sehe die von dir und gerade von MarinusWillet aufgezeigten Probleme auch sehr deutlich und würde sie gerne ändern können. Ich habe jetzt kein Bock mich dazu zu äußern, wie ich denke, weil ich dann ganze Blöcke schreiben müsste und das hunderttausendste wannabe Antifa-Kid mir mit irgendwelchen Unterstellungen ankommt.. 

Eigentlich wollte ich dir nur sagen, dass ich den fettgedruckten Teil, in dem du Hermann Göring zitiert hast, sehr mag bzw. dir dankbar dafür bin, weil er eben gut zeigt, dass es Politiker bzw die mächtigen der oder sogar verschiedener Länder sind, die Kriege produzieren und dem geht eine Generierung von Feindbildern voraus. Heute läuft dies aber im Gegensatz zu deinem Beispiel von Göring und der Zeit der Nazionalsozialisten viel subtiler ab und man muss sehr genau aufpassen was passiert und gesagt wird und auch vergleichen. Etwas übertrieben ausgedrückt kann einem so etwas schon an den Rand des Wahnsinns führen. 

Mit Nationalstolz hat das m.E. in unserem Land und eigentlich dem Rest der Welt nicht viel zu tun. Ich denke ebenso wie du, dass ein Problem die Macht der Konzerne, Banken und eng damit verknüpft, der Regierung(en) sind. Die Frage wer von etwas profitiert ist m.E. auch die entscheidende. Der Profit muss aber nicht zwangsweise immer materieller Art sein.

Schade finde ich gerade als jemand der sich in vielerlei Hinsicht als Konservativer oder gar Patriot bezeichnet, dass durch diese globale Profitgier, von der nur wenige Menschen in sehr hohem Ausmaß profitieren, ganze Völker und Kulturen zerstört und ausrottet und/oder für diese oftmals nur eine der schlechteren der Plastikwelten zur Verfügung hält. Schade ist auch, wie man unsere bestehenden Gesellschaft(en) zersetzt. Über viele Jahrtausende haben die heute bestehenden Gesellschaften und Völker so viel Wissen angehäuft und es gibt so viele interessante Kulturen, da finde ich eher, dass es beschämend für die Menscheit ist, dass wir nicht besser miteinander auskommen. Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob viele von uns und auch ich mit viel mehr Freiheit überhaupt umgehen können.. Viele Leute denken sie seien emanzipiert, beschimpfen vielleicht andere als Rassisten etc und sind von sich überzeugt, dass sie die besseren Menschen seien. Leider gehört zu einem positiven miteinander ganz viel Arbeit, Arbeit an sich selbst und untereinander um besser miteinander auszukommen, sich gegenseitig zu akzeptieren und hin und wieder vielleicht auch nur zu tolerieren und sogar wert zu schätzen. Aus diesem Grund sehe ich auch das Experiment Multi-Kulti sehr kritisch. Es geht da ja auch oft nur darum, mehr Konsumenten zu bekommen und irgend jemand profitiert schon davon. Es geht meist nicht um die Menschen per se, so ist das auch bei vielen Demos gegen Rassismus etc. Denen geht es auch oft nicht um die Sache, sondern es handelt sich m.E. mit wenigen Ausnahmen um Selbstdarsteller, Nachahmer und  vorauseilenden Gehorsam. Bestehende Vorurteile abzubauen bedeutet nämlich arbeit an sich selbst und an Situationen zu reifen und dadurch dass Gesellschaften immer Komplexer werden verkomplizieren sich auch diese Probleme. Man kann auch immer über die Vergangenheit bzw die Untaten verschiedener Regierungen schimpfen, darf aber nicht in der ständigen Problemanalyse und Zuschreibungen verharren und muss irgendwann die gegenwärtigen und zukünftigen Probleme lösen. 

Ich persönlich wünsche mir manchmal etwas ganz neues. Wahrscheinlich werde ich mich bald mal in eine alternative Community nach Schottland (Findhorn) begeben um mir mal neue Einblicke zu verschaffen. Es gibt ja auch viel anderes, wie alternative Währungen usw. Man kann sich ja umhören, was es alles gibt und kann ja im kleinen bei sich anfangen irgendetwas besser zu machen..

Entschuldige, mir fällt gerade auf, dass ich zu ausführlich wurde..;-) Ich wollte ja eigentlich nur auf das Zitat von Göring eingehen.. ;-)

Schönen Gruß,

Anger

Antwort
von Ontario, 26

Bekanntlich jammern viele Deutsche auf hohem Niveau, weil sie unzufrieden mit ihrer Lebenssituation sind. Ich glaube, jeder ist doch im Grunde für sich selber verantwortlich. Verantwortlich dafür, was er aus seinem Leben macht. Ich lasse mal ganz bewusst die Regierung aussen vor, weil ich der Meinung bin, dass man es in einigen Bereichen besser machen könnte. Wenn ich in manchen Foren lese, in denen die User fragen, von welchem Amt bekomme ich Geld oder Unterstützung, dann frage ich mich, warum nehmen diese Leute nicht ihr Leben in die Hand und versuchen unabhängig von irgendwelcher Unterstützung zu leben ? Es ist einfacher sich vom Staat über die Runden bringen zu lassen, anstatt sich um einen Arbeitsplatz zu bemühen. Ich kenne welche, die schon jahrelang von Hartz IV leben, sich daran gewöhnt haben. Das kann es aber nicht sein, auf Kosten Anderer sich sein Leben finanzieren zu lassen. Dass diese Leute auch unzufrieden sind, wenn sie sehen, dass es z. B. dem Nachbarn viel besser geht, ist verständlich. Doch diese Klientel denkt nicht daran, sich aufzuraffen und die Situation zu ändern. Da schimpft man lieber auf die Ämter und den Staat. Wer arbeiten will, für den gibt es auch Arbeit. Diese Leute kennen eben die Situation in anderen Ländern nicht, in denen es keinerlei staatliche Unterstützung gibt, so man seinen Job verliert, oder kaum eine Chance hat, einen Job zu finden. In Griechenland hat sich in den letzten 3 Jahren die Anzahl der Arbeitslosen verdreifacht. In Spanien sieht es nicht viel besser aus. Viele Jugendliche finden, selbst wenn sie eine Ausbildung haben, keinen Job. Das ist frustrierend. Anderereits darf man sich auch die Frage stellen, warum es in unserem Land anders ist, warum die Wirtschaft bei uns floriert und anderswo nicht ? Schon seit Jahrzehnten Menschen zu uns kommen, um hier Arbeit zu finden, die sie in ihrer Heimat nicht finden. Das hat doch Gründe, oder ? Sind wir fleissiger als die Anderen ? Korrekter, ehrgeiziger, pünktlicher, pflichtbewusster ? Es gibt sicher Indikatoren die darauf schliessen lassen, dass wir anders sind und es uns deshalb besser geht.

Antwort
von abibremer, 5

Das hat WENIGER mit dem "eigenen Land\Staat usw. zu tun, als mit der Erkenntnis WIE gut ES einem WIRKLICH SELBST ergeht: Ich weiß als "vollkaputter"(rollifahrender Vielzufrührentner) die sozialen Errungenschaften unseres Landes SEHR WOHL zu schätzen und kann mir trotz meiner Träume von wettermäßig besseren Gegenden KAUM EINE "Auswanderung" vorstellen. Da ich im Gegensatz zu vielen meiner Mitbürger meine "Weisheiten" NICHT aus der Blödzeitung und den Privatsendern (RTL&Co.) beziehe, weiß ich, und erzähle es auch Andersdenkenden WIE GUT es uns wirklich geht: Beispielsweise möchte ich als arbeitsunfähiger Rollifahrer auch NICHT unbedingt in einem unserer als BESONDERS sozial bekannten nördlichen Nachbarländer leben. Die Ursachen für "Schimpfe" auf die aktuelle Regierung liefern dir "Die Anstalt", die Heute Show und Extra 3 von ARD, ZDF und 3Sat.

Antwort
von Shuriya, 138

Da muss ich mal was dazu sagen..

Ich wohne seit 14 Jahren in Deutschland, und bin genervt von dieser Menschheit in Deutschland. Im Januar war ich in Spanien, Barcelona urlaub machen. Alles schön und gut auf der Reise dorthin.. Als wir endlich ankamen und ausm Flieger kamen ... raus gingen.. da fing es schon an mir leid zu tun. Nach Stundemlangen spazieren und die umgebung erkunden, war ich schockiert darüber, wie die Strassen aussahen, wie viele Menschen bis Nachts Schwarzarbeiten um ihre 10 Euro pro Tag zu bekommen (wenn überhaupt 10 Euro). Jedenfalls.. die meisten Häuser... kaputt.. die Strassen.. Kaputt... die Menschen.. nichtmal halbsogute Kleidung wie wir deutschen haben. Keine Airmax, keine Jordans, Adidas oder sonstiges... die meisten hatten einfach kaputte und alte Klamotten angehabt. Kein Geld, nichts.

Die härte war dann.... auf dem weg zum Hotel... 10-12 Spanier... die sich eine Unterkunft aus KISTEN, BISSCHEN KAPUTTES HOLZ, DRECKIGEN TÜCHERN und alles was man auf der Strasse gefunden hatte, gebaut haben. Sie haben dort gelebt, geschlafen, alles.

Jetzt stellt euch mal vor ein Deutscher soll 1 Woche in einer Garage pennen... da wäre die .... am dampfen. Und diese Menschen die ich in Spanien sah... sie wären FROH wenn sie 'nur' eine Garage zum schlafen hätten.

Antwort
von ModernHippie, 197

"Wir haben doch wirklich alles: Bildung, Essen, ärztliche Versorgung, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Unterstützung von sozial schwachen Menschen."

Bildung, Essen, ärztliche Versorgung haben wir, da muss ich Dir Recht geben!

ABER: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit... die gibt es schon seit einiger Zeit nur noch auf dem Papier und in der Theorie... traurig, aber ist so.

Auch sozial schwache Menschen erfahren zu oft nicht die benötigte Unterstützung...

Kommentar von dergedenkliche ,

Ich kann dich nur in Teilen nachvollziehen. Ich könnte hier rumschreien wie sch***e die Regierung ist, keiner würde mich verhaften!

Kommentar von ModernHippie ,

Verhafte nicht, nein. Aber es wurden schon einige, die etwas am bestehenden System verändern wollten niedergedrückt. Man muss nur mal hinter die Kulissen sehen. Klar, die meisten werden jetzt wieder sagen: Verschwörungstheorie! Aber ich weiß, was ich weiß, ihr müsst es ja nicht glauben. Natürlich - da gebe ich Dir Recht - geht niemand her, und schreibt Dir vor, was Du zu denken hast. Ich gebe zu, das war falsch formuliert. Meinungs-, sowie auch Pressefreiheit sind lediglich eingeschränkt. Aber selbst das ist schon zu viel!

Kommentar von kalippo314 ,

"Unterstützung von sozial schwachen Menschen"

Das einzige was sozial schwach ist, ist unser Sozialsystem.

Antwort
von Willibergi, 170

Weil die Menschen einfach nicht wahrnehmen wollen, wie gut es ihnen hier geht.

Aus Bedürfnissen etwickeln sich neue Bedürfnisse, und immer so weiter.

Kein Mensch wird je 100% zufrieden sein. Denn es gibt immer etwas zu verbessern.

LG Willibergi

Antwort
von Noidea333, 369

Es gibt viele Gründe dafür und jeder hat andere.

Ein vielverbreiteter, unausgesprochener Grund ist der, dass man arbeitet, um sich eine Wohnung zu leisten ... in dieser jedoch kaum sein kann, weil man so viel arbeiten muss. So geht es mir jedenfalls momentan.

Viele Leute glauben, dort, wo sie Urlaub machen, wäre es viel schöner zum Leben. Der ganz Medienkonsum versteht es, die Menschen zu blenden und zu verführen.

Die Politik hat viele Menschen schon immer früher oder später enttäuscht.

Es gibt bei den Löhnen noch so viele Ungerechtigkeiten. Es wird immer nur davon gesprochen, aber Gleichberechtigung gibt es noch nicht überall...

Die ganzen Versicherungen und Steuern etc. ... Wer hat da noch einen Überblick?^^

By the way: Mir geht es wirklich nicht sooo schlecht^^

Kommentar von Luna1881 ,

ja aber des mit denn versichunren ist doch gut gerade die krankenversichrung ich hab verwande in den usa die sagen wenn du da keine KV hast und kein geld brauchst aber ne op haste eben beche gehabt

Kommentar von Noidea333 ,

Das stimmt schon ... aber die ganzen Versicherungsvertreter, die einem alles mögliche aufschwatzen wollen ... das nervt manchmal.

Kommentar von Luna1881 ,

ja ber da kann ja der staat nichs für

Kommentar von Noidea333 ,

Ja, du hast Recht^^ Aber die Steuern sind so hoch, dass ich mir nicht alle Versicherungen leisten kann :P Ok, ich war nur so im Schreibeschwall vorhin^^

Kommentar von lesterb42 ,

Einkommensteuer zahlt man nur, wenn man ein Einkommen hat. sonst nicht. Und die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel ist mit 7 % auch nicht hoch.

Kommentar von Noidea333 ,

Eben ... sobald man mal das Glück hat, Geld zu verdienen, muss man dem Staat wieder so viel davon abgeben. Ich weiß schon, dass das notwendig ist. Aber ich würde lieber weniger abgeben wollen, was ja leider nicht möglich ist.

Antwort
von Mopetfahrer, 25

Hallo, wem geht es denn gut in Deutschland, 10 Millionen Rentner leben unter der Armutsgrenze,tendenz steigend ,die Jungen leute werden,wenn sie eine Lehre gemacht haben,meistens nicht Übernommen im Ausbildungsbetrieb,viele haben nur Zeitverträge, Millionen Leute müssen trotz Arbeit zum Amt, damit der Lohn auf Harz 4 Aufgestockt wird ,ich bin selbst Rentner und habe 3 Arbeitsstellen, damit ich etwas leben kann,muß aber GEZ und alles andere,wie Zahnersatz und Brille selbst bezahlen,glaube doch nicht,was die Politiker erzählen,die Realität sieht anders aus, in cirka 20 Jahren wird hier jeder zweite Arm sein,so gut geht es uns und dafür habe ich 45 Jahre gearbeitet, und meinst du mit Essen schlange stehen an der Suppenküche, Ärztliche Versorgung ist nur noch Grundversorgung, Wohnungen sind kaum noch bezahlbar, es geht Heute schon über die Hälfte des Verdienst beim normalen Arbeiter für Miete drauf,und wieviele Arbeiten bei einer Leihfirma für 8,50 Euro Brutto, dolle Zukunft .Ich trage Zeitungen aus und wurde gefragt, warum ich das mache,habe ich gesagt,aus Altersarmut,da hat der Fragesteller gesagt,das gäbe es nicht in Deutschland,geil

Antwort
von JesseJames47, 25

Nun ja, dass es uns "ganz gut" geht, spricht doch nur dafür, dass es anderen schlechter geht. Deshalb schon sollte man unseren Staat dazu animieren, die Verhältnisse in anderen Ländern zu verbessern.

Antwort
von BellaBoo, 377

Eine Demokratie kann sich nur durch Kritik weiterentwickeln.

Alles was wir haben ist nur durch Menschen entstanden, die sich gegen bestehende Systeme gewehrt haben und wir werden alle Freiheiten und Rechte wieder verlieren, wenn wir nicht aufpassen und Kritik üben.

Kommentar von Luna1881 ,

ja gegen konstruktivekritik ist, ja nichts einzuwenden aber die meisten beschweren sich ja nur ohne eine idee vorzubringen wie man es besser macht

Kommentar von BellaBoo ,

Menschen, die wirklich sinnvolle Ideen haben sind halt rar gesät, aber gewisse Unzulänglichkeiten des Staates (oder auch andere) fallen den ideenlosen Menschen auch auf. Ich werfe niemanden vor, das er keine Ideen hat, ich finde es viel schlimmer, wenn die Menschen kritiklos alles hinnehmen, bloss weil sie es nicht besser wissen (wollen).

Engagieren könnte sich jeder, auch wenn er keine grandiosen Ideen hat...machen tun es leider trotzdem den wenigsten, meistens aus Faulheit.

Kommentar von Luna1881 ,

der meinung das man nicht alles hinnehmen soll bin auch aber ich finde hinterfragen und rummosern da gibs einen unterschied

Kommentar von BellaBoo ,

das hängt von der individuellen Intelligenz der Einzelperson ab *g*

Antwort
von HDXFTGHF, 15

Naja Pressefreiheit und Meinungsfreiheit sind ja mittlerweile abgeschafft.. Immerhin darf man noch eine Meinung haben, es sollte halt nur die "richtige" sein, sonst wirst du verklagt. 

Antwort
von woflx, 258

Der Vergleich mit anderen Ländern, in denen ganz andere gesellschaftliche und politische Verhältnisse herrschen, ist unsinnig, ausschlaggebend ist die Beobachtung der Entwicklung hierzulande in den letzten Jahrzehnten. Und da hilft alles Schönreden nichts, die Anzeichen für einen Niedergang sind doch sehr deutlich.

Thema Bildung: Es gab mal eine Zeit, in der ein Hauptschulabschluß die perfekte Voraussetzung für eine Facharbeiterlehre war, undenkbar, daß ein Absolvent Probleme mit Lesen, Schreiben oder Rechnen haben könnte. Trotz aller Bildungsreformen sind wir heute von diesem Zustand weit entfernt.

Ärztliche Versorgung: In vielen ländlichen Regionen gibt es weit und breit keinen niedergelassenen Arzt, da die Einnahmen eines Allgemeinmediziners auf dem Land kaum ausreichen, um eine Praxis zu führen.

Wirtschaft: Einst war der Mittelstand die tragende Säule unserer Wirtschaft, heute werden diese Unternehmen reihenweise von Großkonzernen aufgekauft, Produktion, Entwicklung und Forschung nach Irgendwo ausgelagert, nur ein paar Leute für Verwaltung, Marketing und Vertrieb bleiben in Deutschland.

Meinungsfreiheit: Es war früher üblich, daß grundlegend unterschiedliche Meinungen öffentlich diskutiert wurden, verschiedene Parteien und Presseorgane unterschiedliche Positionen einnahmen und sich inhaltlich mit den Gegenpositionen auseinandersetzten, ohne Andersdenkende zu diffamieren und vom politischen Diskurs ausschließen zu wollen. Die heutige Situation einer politischen "Einheitsfront", die alles, was sich an Protesten, in den Bereich der demokratiefeindlichen Hetze verweist, kommt dagegen ehemaligen DDR-Bürgern sehr bekannt vor.

So könnte man noch lange weiter machen, aber ich denke, es wird schon klar, warum Viele heute nicht gerade optimistisch in die Zukunft blicken.

Kommentar von lesterb42 ,

Wir klagen auf höchstem Niveau.

Antwort
von Nashota, 246

Der Fisch stinkt immer vom Kopf her.

Deutschland ist ein absolutes Fassadenland. Nach außenhin toll tun, nach innen stinkt es aber in so vielen Ecken.

Wir haben doch wirklich alles. Bildung, Essen, Ärtzliche versorgung, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, untestüzung von sozialschwachen menschen

So? Dann empfehle ich mal den genaueren Blick.

Bildung? WAS wird gebildet? Das Leben schon mal nicht. Es werden Lehrpläne durchgezogen, die nicht aufs Leben vorbereiten, sondern nur theoretisches Wissen darstellen, von dem die Hälfte später keiner mehr braucht.

Essen? Es gibt Essen im Überfluss. Und trotzdem gehen viele Menschen zur Tafel oder wühlen in den Tonnen, weil sie nicht genug Geld haben, um sich was zu kaufen.

Ärztliche Versorgung? Wer schon mal ein Notfall war, wird schon festgestellt haben, dass man auf eine Behandlung gern mal wochenlang warten muss. In der Zeit therapiert man sich entweder selbst oder springt aus dem Fenster, weil er es vor Schmerzen kaum noch aushält.

Meinungsfreiheit? Alleine in diesem Forum wird drauf geschissen!

Pressefreiheit? Wer da was Falsches schreibt, bekommt auch mal zu spüren, dass diese Meinung nicht genehm war.

Und der größte Witz, weil absolute Blindheit vor den Realitäten: Unterstützung von sozial schwachen Menschen!

Es bräuchte keiner unterstützt werden, wenn das System nicht die Reichen subventionieren würde. Schau dir alleine die Entwicklung seit Einführung Hartz IV an. Da gingen Leute für einen Euro die Stunde arbeiten. Gute Arbeit, sehr oft regulär sozialversicherungspflichtige Arbeiten! Wer da glaubte, einen Fuß in die Tür zu bekommen, bekam nach 6 Monaten nur den feuchten Händedruck, wenn überhaupt. Dann wurden sich die nächsten Dummen vom Amt geordert. So manches Unternehmen hat sich dadurch saniert!

Sozial Schwache sind auch viele Rentner. Ihr Leben lang gearbeitet, um am Ende mit einer Sozialhilferente abgespeist zu werden! Wenn ich nur an meine Mutter denke, die ohne die Witwenrente meines Vaters nach fast 40 Jahren in der Altenpflege mit 750 Euro Rente leben müsste!

Schau auf die Tausenden Kinder, die durch die Arbeitslosigkeit oder wenig verdienende Eltern nur Zaungäste im Leben sind. Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, die der Staat "großzügig finanziert", sind 10 Euro im Monat für Sport oder Freizeit. Frage mal einen Sportvereinein, wieviel er real kostet!

Wieviele Menschen stürzen in diesem ach so tollen System ab, weil sie durch das Raster dieser Ellenbogen-auf Leistung getrimmte Gesellschaft rutschen? Schwächen darf sich keiner leisten. Sofort ist man unwillig, unfähig, ein Weichei, das sich nicht durchsetzen kann, das keinen Biss hat.

Noch nie gab es soviel zu tun für Psychologen, Therapeuten und Psychiater. Und das ist ganz sicher nicht die Folge, weil es den Deutschen zu gut oder so gut geht oder weil sich jeder, der dort Hilfe sucht, eine Depression oder Mobbing/Bossing oder Burnout einbildet.

Nein, das ist die Folge von bewusster Ausgrenzung von Menschen und von zuviel Druck, dass man funktionieren muss, um als angesehenes Mitglied der Gesellschaft zu gelten.

Deutschland ist offiziell ein reiches Land. Aber wer nicht blind und taub ist, der weiß, dass man nicht zu nah an die an die aufgebaute Westernkulisse kommen sollte. Sie könnte wie im "Schuh des Manitou" leicht umfallen, wenn man sich nur leicht dagegen lehnt.

Kommentar von janfred1401 ,

Eine lange Antwort - aber alles nicht Deutschlandspezifisch, sondern in anderen Ländern eher schlimmer.

Viele scheinen es nicht zu brgreifen, dass sich weltweit etwas zusammenbraut, was mit einer falschen Lebensweise allgemein zusammenhängt. Da kann keine Regierung für verantwortlich gemacht werden.

Kommentar von kalippo314 ,

@janfred1401,

Darf ich dich fragen, wie es denn zu rechtfertigen ist, dass unsere Regierungen in den letzten Jahrzehnten immer und immer wieder die Axt an den Sozialstaat gelegt haben. Hartz 4 ist kein deutsches Problem? Wie ist es mit Leiharbeit? In Frankreich kriegen Leiharbeiter MINDESTENS 1 1/2 des Gehalts eines normalen Arbeiters, hier sind es höchstens 3/4. Das sind die Fehler einer Regierung, von Gesetzen die erlassen werden, nicht von irgend einem diffusen globalen Unwetters. Aber du hast auf der anderen Seite auch wieder recht, es ist ein Krieg der auf der ganzen Welt geführt wird: Arm gegen Reich.

@Nashota,

Vielen Dank!

Kommentar von janfred1401 ,

Wir haben das System "Leiharbeit" importiert. Woher? Natürlich aus den USA. Es gibt aber auch bei uns Leiharbeiter, die sagen, sie sind zufrieden mit der Leiharbeit, da angeblich flexibler und unabhängiger. So denkt allerdings wahrscheinlich nur ein kleiner prozentsatz der Leiharbeiter. Und bei denen ist dann auch die Bezahlung eher besser, als bei einem Festangestellten. Diese Leute sind aber auch sehr gut ausgebildet. Und so wird es mit deinem Beispiel aus Frankreich auch sein. Da bin ich mir sicher.

Und Sozialleistungen á lá Hartz4 gibt es auch in den anderen Ländern. Im Detail manchmal etwas besser, oft aber schlechter. Du gibst die Schuld den Regierungen der letzten Jahrzente. Auch gut. Hartz4 kommt von der SPD und die CDU hat es abgesegnet. Parteien werden gewählt. Kleinere Parteien haben fast nie realisierbare Vorschläge.

Kommentar von kalippo314 ,



Parteien werden gewählt.


Du sagst ja selbst, dass viele Politiker Schauspieler sind!


Kleinere Parteien haben fast nie realisierbare Vorschläge.


Wie kommst du da drauf?  Was haben andersherum denn die großen Parteien für tolle Vorschläge, dass diese vorzuziehen sind?
Die Linke, die Partei die ich wähle, ist übrigens keine kleine Partei und hat tolle Vorschläge und sehr glaubhafte Politiker.

Kommentar von janfred1401 ,

Die Sarah Wagenknecht z.B. ist eine interessante Person, und ich unterstelle ihr auch nicht, dass sie eine Polit-Schauspielerin ist.

Ihre Aussagen zu manchen Themen sind aber doch sehr sehr extrem und manchmal fast utopisch. An den Linken mag ich nicht, dass es bei vielen Themen so extrem gegen die "konservativen" Parteien wettern, dass es für mich scheint sie machen das aus Prinzip. Wirklich gegen alles kontra geben ist aber auch eine Energieverschwendung und wirklich wichtige Sachen bleiben liegen.

Antwort
von Katerlovely, 57

weil es den meisten gut geht......Die Menschen vergessen um sich herum das Leid wirklich hilfloser Menschen.Ich teile Deine Meinung absolut,bin glücklich hier zu leben,ein bezahlbares  Dach über dem Kopf zu haben.

Antwort
von Panazee, 174

Wir haben doch wirklich alles: Bildung, Essen, ärztliche Versorgung,
Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Unterstützung von sozial schwachen
Menschen.


Da fehlen aber die ganzen Sachen, von denen die Werbung behauptet, dass
ich sie dringend benötige, weil ich sonst nicht wirklich glücklich bin.

;-)

Was Politik angeht, so gibt es immer etwas zu verbessern. Da kann man immer was zum Nörgeln finden. Zudem ist da der Frust am größten, wenn man unter manchen Entscheidungen in der Gesetzgebung leiden muss. Man hat ja nicht einmal einen, den man sich mal "zur Brust nehmen" kann, weil er das höchstpersönlich verbockt hat. Die Leute, die das Antragsformular 47b-2a-III gemacht haben hocken in irgendwelchen Unterausschüssen und keiner kennt die. Die Leute, bei denen man sich als Bürger direkt beschweren kann, sagen manchmal selber "Ja, ich verstehe sie, aber ich habe mir das auch nicht ausgedacht.". Auf wenn soll man da sauer sein? Bleibt nur diese unbestimmte Wut auf dieses ganze diffuse Gebilde Staat. Die Leute sind aus der vielen unterschiedlichen Gründen sauer auf den Staat und motzen, das sorgt auch dafür, dass manche Dinge, die die einen Nörgler glücklich machen, dafür sorgen, dass dafür neue Nörgler dazu kommen, weil die über die neue Entscheidung dann nicht glücklich sind.

Antwort
von Ysosy, 191

Grundsätzlich erwartet man das eine Regierung die Lage eines Landes verbessert. Es gibt immer Kleinigkeiten die besser sein könnten. Wenn eine Regierung nicht den Eindruck vermittelt das Land zu verbessern, dann meckert der Eine oder Andere.

Zur Zeit haben Einige den Eindruck, es würde bergab gehen. Bedenkt man das die Leute schon Meckern und maulen wenn es sich nicht „verbessert“, dann ist nur Logisch das die Reaktion heftiger ausfällt wenn die Leute glauben es würde "Schlechter" werden.

Antwort
von Johannisbeergel, 28

"Wir haben doch wirklich alles: Bildung, Essen, ärztliche Versorgung, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Unterstützung von sozial schwachen Menschen."

- wir haben das alles, ja, aber wir wollen das auch so beibehalten und wenn möglich sogar noch verbessern. 

Es ist kein Geheimnis, dass man auf Facharzttermine manchmal einige Wochen warten muss...dass es auch viel Armut bei uns gibt und viele Kinder ein warmes Mittagessen nur dank Spenden haben (Arche und anderes soziales Engagement), die Schulen zum Teil auch marrode sind oder die Qualität leidet, weil zu viele nicht deutschsprachige Schüler in der Klasse sind (und nein, das meine ich nicht rassistisch, sondern sachlich) und sehr oft Unterricht entfällt (bei meinem Cousin fast täglich Ausfall, Verschiebungen usw seltenst "planmäßig"). Das sind alles Sachen, die natürlich besser sind als woanders - was aber nicht heißt, dass wir uns an die angleichen müssen. Unser Kurs sollt aufwärts gehen. Nicht nach unten orientieren.

Antwort
von Dead1000, 99

Das liegt daran da wir nicht wissen wie andere Menschen leben und dieses nie kennengelernt haben, wir kennen nur das was wir sehen oder womit wir in Verbindung gebracht werden. Mittlerweile ist es uns wichtiger irgendwelche Promis oder youtuber zutreffen und es regt uns mehr auf, allerdings juckt es uns nicht wenn andere Menschen auf der Welt sterben, wir sagen nur "Oh Schade" oder "ist das Schlimm", das wiederum nach einem Tag vergessen worden ist. Ich hasse diese Welt dafür, dass so etwas überhaupt passieren kann!

Ich Hoffe ich konnte Helfen!

Antwort
von homersimpson94, 86

es gibt ein spruch der mir mal ne arbeitskollegin sagte als ich einen schlechten tag hatte der ging so (oder ähnlich): du bist deines eigenes glückes selbst der schmied. ... also warum alle rummotzen? weil sie selbst unzufrieden sind mit ihrem leben..haben wahrscheinlich beziehungsprobleme..oder der eine hat wenig freunde und ist einsam..der eine hasst seinen job aber die bezahlung usw. ist doch gut? also ..in deutschland geht es uns echt gut finde ich..ich bin mit meinem leben auch nicht hundertprozent zufriden..ich habe grad auch ne tiefphase..trotzdem fühle ich mich in deutschland pudelwohl..habe auch migrationshintergrund aber bin hier geboren und bin echt gottfroh und fühle mich hier ZUHAUSE :)

Antwort
von Schlaumeierin, 60

Ich glaube es liegt grundsätzlich daran, dass wir es nicht anders kennen und es für uns normal ist in einem relativ organisiertem Land zu leben. Das ist als wenn du immer glücklich wärst im leben, das wird für dich normal und ist nix besonderes also beschwerst du dich über Kleinigkeiten obwohl du das geilste leben überhaupt hast. Das ist wie mit dem Millionär und seinem Geld. Das ist wie mit deinem neuen Auto das erst schnell ist aber irgendwann für dich zu langsam weil du dich daran gewöhnt hast. 

Antwort
von Katerlovely, 19

Weil menschen machtgierig sind.Mehr,mehr,mehr....Die wenigstens geben sich mit kleinen Erfolgen zufrieden und dabei ist es das schönste,was es gibt....

Antwort
von SenfAbgeberin, 205

Dem schließe ich mich an. Deutschland ist nicht perfekt, aber die Menschen hier haben es besser als so viele andere Menschen in anderen Ländern. Aber ich verstehe natürlich, wenn man unzufrieden ist, wenn es doch hätte besser sein können. (Es hätte auch schlechter sein können)

Es ist in anderen Ländern nicht anders. Viele wissen nicht, wie gut oder schlecht sie es im Vergleich zu anderen haben. LG

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