Frage von rockylady, 59

Wieso schiebt man so gerne Arztbesuche hinaus?

Hier fragt man ja schon mal gern, was man wohl hat, was es sein könnte und klar - die meist gegebene Antwort ist - geh zum Arzt.

Ich kenne es auch von mir selbst und meinem Umfeld, dass man, besonders wenn man Angst hat, so etwas hinauszögert, obwohl es so die Sorge vergrößert. Warum macht man das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ChloeSLaurent, 29

Hey Du. 

Wer macht denn sowas?! Gewissheit zu haben, daß es letztendlich nix Schlimmes ist, ist doch viel besser und seelisch gesünder, als sich hypochondermäßig etwas einzureden und hinauszuschieben, wo am Ende aus einem Pickel meinetwegen tatsächlich eine bösartige Zyste wird.

Neee, Danke. Ich renn nicht wegen nem Pups, der mir im Darm quer liegt, zum Doc. Ich weiß aber, daß es lebensrettend sein kann, wenn man der Meinung ist, daß womöglich wirklich was nicht stimmt.

Vor paar Wochen bin ich in die Praxis meines Hausarztes gerannt (insofern man das Rennen nennen konnte), weil ich kaum noch Luft bekam, mir der linke Arm weh tat und die Herzgegend stechend schmerzte. "Entweder ich hab mich tatsächlich nur irgendwie verrenkt oder hier findet sofort ein EKG statt." Alle rannten los, ließen alles stehen und liegen, und am Ende hab ich mich entschuldigt, weil nur nen Wirbel wieder ausgeknackst werden mußte. Antwort: Hören sie auf sich zu entschuldigen, hätte ja echt sein können, daß.....! Aber jetzt geht´s wieder, oder?

Lassen wir mal solche "Kleinigkeiten" weg, aber sich mit bestimmten Dingen ewig rumzuschleppen, macht Dir nur das Leben echt schwerer und Du damit deinen Mitmenschen.

Da ich selbst gesundheitlich tatsächlich nicht auf dem Posten bin, weiß ich aber eher wann bei mir aus ner Mücke ein Elefant wird, anstatt ich aus nem Elefanten mir eine Mücke einrede.

Manchmal ist es echt gesünder, zum Doc zu gehen, bevor was Schlimmeres draus wird. Und jeder der mit einer Bestätigung, daß es nix Schlimmes ist, die Praxis verlässt, hat doch so ein gewisses erleichtertes Glücksgefühl-Grinsen im Gesicht! Oder?

LG

Kommentar von Toffeecoffy ,

Ja aber was ist wenn man weiß das es definitiv etwas schlimmes ist?Also ich werde dann auch gerne passiv.LG:)

Kommentar von ChloeSLaurent ,

In gewisser Weise - nur bis zu einem bestimmten Punkt, aus meiner Sicht - nachvollziehbar. Denn wenn ich bei richtig schlimmen Dingen nämlich zu lange warte, begehe ich ja sowas wie schleichenden Selbstmord. Und das wiederum ist auch nicht gesund.

LG

Antwort
von Woropa, 23

Man hat eben  Angst davor, die Wahrheit zu erfahren. Solange man noch nicht beim Arzt war und der einem eine verbindliche Diagnose genannt hat, kann man sich einreden, das alles gut ist, das man nichts Schlimmes hat usw. Gegen die Angst hilft vielleicht, das man nicht immer gleich googelt wegen seinen Beschwerden. Für die Beschwerden die man hat, gibt es meistens mehrere Ursachen. Das können harmlose Ursachen sein oder auch ernstere. Aus irgendeinem Grund glaubt man immer gleich, das bei einem selbst ein schwerwiegender und kein harmloser Grund für die Beschwerden vorliegt.

Antwort
von Juni00, 8

Es sind ja schon einige sehr gute richtige Antworten zu deiner Farge gekommen, aber da gibt es noch einige andere Gründe wieso man lieber nicht zum Arzt gehen möchte. Ich berichte jetzt mal aus meiner Sicht!.

Wenn man Jung ist, hat man im Prinzip nicht viel mit Erkrankungen zu tun, außer mal eine Erkältung oder halt andere Banalitäten,ausnahmen  sind Autoimmunerkrankte so wie Angeborenen Erkrankungen oder die,die durch einer Unfallfolge ständige Ärztliche kontrolle benötigen!.

Natürlich bekommt man immer etwas durch die Familie oder Freunde Nachbarn zu ihren Erkranungen etwas mit, sie berichten einen gerne darüber alles und das leider auch schon mal sehr ausführlich und Detailliert. In machen digen muss man da erlich einen robusten Magen haben!.

Dann erfährt man noch von den Berichten dass einige Ärzte null Empathie besitzen, sie sagen einen deregt wie es ausschaut, was nicht immer von Vorteil bei wirklich schwer erkranken Menschen ist, weil sie mit ihra Psychisch wegen ihrer Erkrankung genug zu Kämpfen haben!.

Oder andere die ständig über ihre Fehldiagnosen berichten, und sehr unangenehm Untersuchungen die damit nicht wirklich Notwendig wahren, da fengt es dann schon an, das man lieber im Internet Recheriert um etwas banales zu seinen Beschwerden zu finden, als zum Arzt zu gehen!.

Das ist nicht mal die Angst vor dem Arzt selbst , sondern die Angst vor einer unangemen Behandlung oder Medikamente,  ganz zu schweigen das man nicht hören möchte dass es etwas schlimmes sein könte. Bei mir ist wenn ich weiß das eine Untersuchung ansteht, ich habe dann ein Herzrasen Schweißnasse Hände und möchte nicht wissen wo mein Blutdruck liegt!.

Obwohl ich genau weiß das es totaler quatsch ist, und meine Angst bei einigen Untersuchungen unbegründet ist bekomme ich sie nicht immer im griff. Ich versuche bewust wichtige Untersuchungs termine soweit wie möglich spät war zu nehmen, mich stört es nicht drei oder vier monate darauf zu warten,weil ich dann immer noch hoff das sich von selbst wieder gibt!.

Antwort
von scatha, 3

Das ist u.a. eine Vertrauensfrage. Man muss dem Arzt vertrauen, daß er die die richtige Diagnose stellt und eine optimale Behandlung weiß. Also auf doppelte Weise ein Gang ins Ungewisse.

Antwort
von BlxckFlame, 34

Weil man was schlimmes haben könnte.Aber es vllt noch nicht weis ohne Arzt Besuch.

Antwort
von durael, 28

Weil die Zeit alle Wunden heilt!

Deswegen auch die Wartezeit beim Arzt!

Antwort
von nowka20, 23

A N G S T

Antwort
von Toffeecoffy, 14

Angst eine schlimme Diagnose nicht verkraften zu können.

Lg:)

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