Frage von Monstrus87, 202

Wieso regt mich die Ausübung des Glaubens anderer aktuell so enorm auf?

Also ich habe mich in letzter Zeit viel mit diesen religiösen Dingen beschäftigt. Also die Bibel kann ja kaum jemand komplett lesen und es gibt ja noch so viele andere Schriften und Apokryphen. Aber eines wird mir immer wieder bewusst. Das Zeug ist nur von Menschen geschrieben worden. Habe auch das Buch "Der Gotteswahn" von Richard Dawkins gelesen und ich gebe ihm in den meisten Dingen Recht. Ich bin kein Atheist, da ich nicht ausschließe, dass es irgendwo schon was höheres geben könnte. Ich hoffe es sogar wegen der mangelnden Gerechtigkeit auf der Welt. Ich denke mir auch immer: "Leben und leben lassen." Wenn jemand gläubig ist, soll er es halt sein. Aber irgendwie regt mich das momentann so auf. Die Welt brennt an so vielen Stellen, aber wir feiernn unseren Gott. Der meldet sich nie, aber für ihn wird getötet und auf schöne Dinge verzichtet.

Antwort
von CalicoSkies, 62

Servus Monstrus87,

Ich verstehe, wie du fühlst - das sind Mitgründe, wieso ich A[nti]theist geworden bin :)

Ich sehe das größte Problem darin, dass streng gläubige Personen sehr häufig blind irgendwelchen Dogmen vertrauen, anstatt ihren Verstand zu benutzen und sich über die Welt zu informieren...

Ich halte unseren Wissensdrang für eines der Charakterzüge, die uns Menschen am Stärksten auszeichnet - und besonders in den Naturwissenschaften ist dieser natürliche Wissensdrang für viele Wissenschaftler ja überhaupt der Grund, wieso sie dieses Berufsfeld gewählt haben :)

Während ein Wissenschaftler immer daran bedacht ist, mehr über unsere Welt herauszufinden, seine bisherigen Theorien zu überprüfen, ständig neues Wissen zu erlangen und unsere Welt durch seine Arbeit zu verbessern sehe ich - gerade bei fundamentalistischen Gläubigen - oft das Gegenteil.

Gerade Kreationisten machen genau das Gegenteil: Sie verwerfen die Wissenschaft, halten an festgeschriebenen Dogmen fest, die unabänderlich sind und verhalten sich teilweise fast schon wissenschaftsfeindlich - da wird dann teilweise behauptet, die Evolutionstheorie wäre eine Lüge (obwohl es eine der am besten belegten wissenschaftlichen Theorien ist, die wir haben) und der Schöpfungsbericht wäre "wörtlich" zu verstehen... na dann, Gute Nacht ^^

Das Ganze ist ein Teil des Konservativismus, der vielfach mit Religion einhergeht - ich bin bspw. schwul und fast alle monotheistischen Religionen (bzw. die Strömungen) lehnen Homosexualität ab und verteufeln sie - das wird dann ebenfalls mit einem Dogma begründet, anstatt den VCerstand einzuschalten und zu sehen, dass es völlig normal und natürlich ist :)

Versteh mich nicht falsch: Jeder darf glauben und fühlen, was er möchte - das Problem ist nur, dass solche Leute (also Kreationisten oder religiöse Leute, die etwas gegen Homosexuelle haben) versuchen, ihren Glauben politisch durchzusetzen und ihn anderen Leuten aufzudrängen, indem bspw. die Schöpfungslehre mitgelehrt werden muss (wie in den USA) oder sie gegen den Lehrplan wettern, in dem Toleranz für Homo-, Bi- und Transsexuelle gelehrt wird (wie hier bspw. in Baden-Württemberg passiert)

Eines der wichtigsten Punkte ist jedoch auch das, was du sagst: Menschen rennen in die Kirche, verneigen sich in der Moschee, zahlen Krichensteuer, ... - aber die Kirche bekommt es nicht auf die Reihe, vernünftige humanitäre Hilfe zu leisten, sondern sitzt auf einem der größten Reichtümer im Vatikan fest...

Wenn die Christen ihre "christlichen Werte" so hoch halten, dann sollen sie mal eines dieser Werte ganz dringend ausleben: Nämlich Nächstenliebe und Gastfreundschaft, die in Zeiten von Kriegen und Flüchtlingen mehr als angebracht sind - ic hkann leider in Deutschland nicht wirklich erkennen, dass Christen mehr humanitäre Hilfe für Flüchtlinge leisten als andere...

Von so Spinnern wie den fundamentalistischen Muslimen und dem IS fang ich erst gar nicht an 🙈

Mein Eindruck ist schlicht und ergreifend, dass Religionen dieser Welt mehr Schlechtes gebracht haben als Gutes - und meiner Meinung nach wird das auch nicht besser, sondern eher schlechter :)

Den Christen rennen in westlichen Ländern die Gläubigen davon - Muslime bekommen nur eine kleine Zuwachsrate von Konvertiten (der Hauptgrund, wieso ihre Zahl in Deutschland steigt ist ja Zuwanderung und Kinder muslimischer Eltern)... die Mehrheit in Deutschland wird atheistisch veranlagt sein.

So wie du dich hier ausdrückst, scheinst du Deist zu sein - du bist kein Theist, da du an keinen personifizierten Gott glaubst (wie den Christengott beispielsweise), du bist aber auch kein Atheist, da du eine höhere Macht nicht ausschließt - das wäre dann ein gutes Beispiel für Deismus :)

Du scheinst auch agnostischer Deist zu sein - das heißt, dass du nicht behauptest, zu wissen, dass du Recht hast; sondern du weißt, dass es nur eine Wahrscheinlichkeit bzw. dein Glaube ist.

Alles in allem ist mir das relativ sympathisch :o

Ein großes Problem habe ich auch mit Menschen, die meinen, ihre Überzeugung wäre die einzig richtige - hier gibt es viele Gläubige bei gutefrage, die dann gern mal ihren eigenen Glauben als die "ultimative Wahrheit" präsentieren und dann auch versuchen, andere Leute zu bekehren...

Die "Begründungen", die sie dabei benutzen (die oftmals keine sind) sind teilweise Höllendrohungen, teilweise Strohmann-Argumente (wie die falsche Dichotomie von mrauscher, dass "der Zufall wars" und "Gott wars" die einzig denkbaren Möglichkeiten sind), teilweise so abenteuerliche Konstruktionen, wo die Bibel mit der Bibel bewiesen wird (was die Zeugen Jehovas gerne tun) und und und...

Wie du bereits selbst sagst: Leben und leben lassen - wenn aber jemand aufdringlich wird, andere bekehren will und seinen Glauben als "Wissen" ansieht oder als "Wahrheit", dann hört bei mir der Spaß auf - und das finde ich dann auch ziemlich unsinnig :D

Wie bereits gesagt, sowas sind Gründe, wieso ich mich von Religionen abgewandt habe und Antitheist geworden bin - d.h. dass ich nicht nur wie ein Atheist keinen Gottglauben habe, sondern Gottglauben sogar aktiv ablehne :)

Lg

Kommentar von don2016 ,

lieber CalicoSkies, mit deinen Worten über Fundamentalisten, egal welcher Art dieser Extreme von Gläubigen, stimme ich mit dir voll und ganz überein; diese "Bibelableser" oder "Pharisäer", wie ich sie schonma nenne, haben Scheuklappen...können nur nach vorne sehen..., das ist einfach nur dumm; was links und rechts passiert, interessiert die gar nicht; nur ihre eigenen Standpunkte sind richtig; ich habe es ja erlebt, was diese Scheinheiligen produzierten: auf einmal waren 4 Jahre homosexuelle Liebe mit meinem Liebling...Sünde..aber 4 Jahre respektiert, geduldet(von der family komplett und alle gläubig);

...auf einmal gings los...man kann solche Menschen nur verachten, die Liebe zerstören; es waren außerdem noch Baptisten und ein Pfingstler-Pastor dabei, die meinem Liebeling den "Gnadenstoß" durch Beten gegeben haben; für mich war das eine Gehirnwäsche...ich suche immer noch  jemand, der mit mir, evtl. so eine Art Liebes-Roman mit oder ohne happy end...eben diesem Steinzeitglauben (evang. Freikirchler)...schreibt; entweder in Spannung oder als Liebesroman..., liebe Grüße aus Köln

Kommentar von NichtJesus ,

man kann solche Menschen nur verachten, die Liebe zerstören

Kommentar von Monstrus87 ,

Nun gut, viele religiöse Menschen tun mir echt Leid. Ich meine die, die damit einfach roß geworden sind und sich selbst einschränken mit Regeln wie "kein Sex vor der Ehe" und so. Und ich kann sie ja irgendwo verstehen. Die wollen es doch auch einfach nur richtig machen. Und in Gesprächen merke ich dann, dass sie das schon gerne alles erleben würden. Ich selbst bin davon gar nicht betroffen. Meine Freundin ist so gläubig wie ein Toastbrot und bei uns zu Hause ist denen das allen ziemlich egal. Meine Schwester hatte mal so leichte Neigungen, wobei meine Eltern immer sagen, dass das jeder selbst machen muss. Inzwischen ist ihr Religion ziemlich eal.

Aber ich gebe zu, dass ich Dinge erlebbt habe, die einen beinahe gläubig machen könnten. Aber am Ende ist alles doch auch rational erklärbar. Ich weiß, wie manipulierbar und seltsam irreführend die Psyche sein kann.

Antwort
von realsausi2, 53

Ich bin kein Atheist, da ich nicht ausschließe, dass es irgendwo schon was höheres geben könnte.

Das schließt sich ja nicht aus. Kein ernsthafter Atheist würde das ausschließen. Das nennt sich Agnostizismus.

Aber dieser agnostische Vorbehalt schafft nicht einen Millimeter Lücke für die Existenz von Göttern.

Für solche gilt hier nämlich exakt die Gleiche Bewertung wie für den Osterhasen.

Niemand, der seinen Verstand beisammen hat, kann die Existenz des Osterhasen ausschließen. Aber wir können in allein Belangen unseres Lebens getrost davon ausgehen, dass es ihn nicht gibt. Weil eben nichts dafür spricht, das es ihn gibt.

Das gilt gleichermaßen auch für Götter.

Also die Bibel kann ja kaum jemand komplett lesen

Kommentar von Monstrus87 ,

Aber für ein Leben nach dem Tod gibt es Indizien. Einerseits gibt es Rückführungen. Wobei das unter Umständen mit rationalen Gründen erklärbar sein kann.

 Und dann sind da noch die Nahtoderfahrungen. Aber das kann teilweise ar nicht erklärt werden. Da bleibt bei einigen Fällen nur zu unterstellen, dass Falschinformationen verbreitet wurden, weil sie sich gut verkaufen lassen. Gab da ja auch schon Studien, bei denen ein Teilnehmer einen Ablauf von Ereignissen gesehen hat, den er unmöglich hätte mitbekommen können. Und eine erhöhte Wahrnehmung im bewusstlosen Zustand, wo sogar das Herz still steht, halte ich für unglaubwürdig. Wie denn hören ohne Durchblutung des Hörnerven. Manchen Leuten wird schon vom zu schnellen Aufstehen schwarz vor Augen, aber ich sehe reale Dinge in diesem Zustand. Das kann auch nicht sein. Somit kann man diese Nachweise als Indizien bewerten.

Kommentar von realsausi2 ,

dann sind da noch die Nahtoderfahrungen.

Nein. Solche gibt es nicht. Das ist ein Etikettenschwindel.

Leben und Tod sind absolut dual. Entweder etwas ist lebendig oder es ist tot. Es gibt nicht 10% lebendig und 90% tot.

Man kommt exakt einmal in die Nähe des Todes, nämlich kurz bevor er einen ereilt. Und keiner ist je vom Tod zurück gekommen, der von irgend etwas hätte berichten können.

Die sogenannten Nahtoderfahrungen mögen weiß der Geier was bedeuten, aber über den Tod können sie uns keine Auskunft geben, weil die Betroffenen ja eben nicht gestorben sind. Wären sie es, könnten sich nicht davon berichten.

Einerseits gibt es Rückführungen.

Es gibt auch Menschen, die sich für Napoleon halten. So what?

Kommentar von Abahatchi ,

Aber für ein Leben nach dem Tod gibt es Indizien.

Für Menschen nicht mehr Indizien, als für dieses Kaninchen:

https://www.youtube.com/watch?v=C6sFP_7Vezg

Kommentar von vonGizycki ,


Und dann sind da noch die Nahtoderfahrungen. Aber das kann teilweise gar nicht erklärt werden.


http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/videos/nahtod-was-...

Antwort
von vonGizycki, 85

Grüß Dich Monstrus87!

Natürlich regt das auf, in einer Welt leben zu müssen, die in vielen Fällen brutal, ungerecht und lebensgefährlich ist. Aber das Leben kann auch ganz anders sein. Das darfst Du nicht aus den Augen verlieren!

Es hilft Dein eigenes Leben so einzurichten, das Du eine Orientierung hast, die erstens Dich schützt, nicht selbst so zu werden, damit ein Beispiel für andere zu werden und auch die Welt, soweit Du es selbst mit Deinen bescheidenen Mitteln kannst, zum Besseren zu verändern. Mit letzterem wird es in den meisten Fällen wohl innerhalb des Bekannten,- und Freundeskreis oder in der Familie was werden. Nicht im Sinne einer Mission sondern so zu leben, wie Du es selbst für richtig hältst. Aber jeder hat ja Möglichkeiten darüber hinaus die eigenen Grenzen zu sprengen und somit seinen Wirkungskreis zu erweitern, wenn er will! Mit all dem hast Du schon sehr viel getan und gewonnen.

Ich bin kein Atheist, da ich nicht ausschließe, dass es irgendwo schon was höheres geben könnte.

Du kannst auch ein religiöser Atheist bzw.Freireligiös sein. Ich persönlich finde dort den besten Weg im oben genannten Sinne mein Leben zu führen. Für mich ist das der ehrlichste und wahrhaftigste Weg!

Hier ein Beispiel, was unter dem Begriff Freireligiosität zu verstehen ist.

http://www.freireligioese-pfalz.de/was-sind-grundsaetze-freier-religion-.html

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von Monstrus87 ,

Naja, also ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Das hoffe ich sogar. Die Hoffnung ist groß und ich glaube, ich könnte keine Tagesschau mehr schauen, wenn ich diese Hoffnung nicht hätte. Es finden täglich so viele grausige Dinge statt, dass einem schlecht werden könnte.

Mir tun viele Menschen Leid. Sie vertrauen auf ihren Christus und es muss sich komisch anfühlen einfach an etwas zu glauben ohne jemals zu Lebzeiten etwas dafür zu bekommen. Ich hoffe anhand einige Indizien. Einerseits gibt es Nahtoderfahrungen, bei denen Leute von Dingen berichtet haben, die sie eigentlich unmöglich mitbekommen haben können und dann gibt es noch diese Sache mit den Rückführungen. Wobei das psychologisch vielleicht erklärbar ist.

Kommentar von vonGizycki ,


Naja, also ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Das hoffe ich sogar. Die Hoffnung ist groß und ich glaube, ich könnte keine Tagesschau mehr schauen, wenn ich diese Hoffnung nicht hätte.

Aber diese Hoffnung ist leider durch nichts zu begründen. Es kommt darauf an, jetzt Deinem Leben Sinn und Würde zu verleihen, so wie ich es oben vorschlug.

Es gibt destruktive Kräfte auf der Erde, die auch von uns ausgehen. So schweben wir immer in der Unsicherheit, ob der Weg, den wir beschreiten, uns wirklich andauernde Zukunft gewährleistet. Jeder für sich ist der letzte Entschei­dungs­träger darüber, worin sein Sinn des Lebens bestehen könnte. Wir sollten einander dabei im ganzheitlichen Sinne, behilflich sein, damit dieser Sinn trägt und das Leben somit weitestgehend bewältigbar bleibt. Wer soll es denn sonst tun?

Wir haben letztlich doch nur uns und sind eigentlich Einsame im Strom des Lebens wenn wir uns nicht einander zuwenden. Das Risiko des Lebens ist nicht bannbar und oft auch mit Un­tröst­barkeit und mit unaufhebbarem Leid verbunden. Die einzige berechtigte Hoffnung, und dies gerade deswegen oder trotz aller Gewalt und Ungerechtigkeiten, die Menschen ein­ander und der Natur antun können, liegt in unserer unbe­streitbaren und immer wieder zu beobachtenden Selbst­losig­keit.

Sie ist die andere, die wunderbare und heilbringende und ebenso natürliche Seite von uns. Vergiss das nicht! Nir­gendwo sonst ist realistischerweise Hilfe zu erwarten. An den Menschen zu glauben ist daher eine wirklichkeitsnahe Grund­haltung, die Ver­zweiflungen der ver­schiedensten Art wirklich mildern kann. Unser aller Leben hier bzw. auf der gesamten Erde gemeinsam zu meistern, das ist es, was uns am wahrscheinlichsten Erlösung und Heil ermöglicht.

Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott, das ist eine bekannte Formel. Ich glaube nicht an einen Gott, aber ich verstehe sie so, dass sie an die selbst­schöpferischen Kräfte in uns appelliert, die uns stärken können und diese Stärke uns auch gegenseitig angedeihen lassen sollten. Und es gibt viele, die Dich auf diesem Weg begleiten können, weil sie ähnlich denken.


Antwort
von muhamedba, 63

Die Welt brennt dort, wo es etwas zu holen gibt und wenn wir Menschen das Verlangen hätten, dann gäbe es auf der Welt nicht einen Menschen, welcher hungern müsste.  

Menschen sind wie kleine Kinder, wollen die Freiheit, bekommen diese und bauen sch... hätten wir diese nicht, dann wäre es "was sollen wir machen, wir haben das sowieso nicht zu entscheiden aber würden so sicherlich niemals handeln". Ich erinnere dich nur daran, das selbst hier die Rentner Pfandflaschen sammeln und das alleine ein Mensch alle Rentner versorgen könnte, ohne es groß im Geldbeutel zu spüren. Das ist so unglaublich traurif aber Fakt :(

Da brauchen wir gar nicht außerhalb der Grenzen schauen...

Antwort
von AaronMose3, 40

Die Welt brennt an so vielen Stellen, aber wir feiernn unseren Gott. Der meldet sich nie

Deswegen lehne ich diese Schöpfervorstellung auch ab.

Menschen hoffen auf ihn, vertrauen in ihn, leben sogar für ihn, bekommen jedoch nichts.

Es ist noch nie vorgekommen, dass der liebe Herr sich mal gemeldet hätte.

Bestes Beispiel ist der christliche Pfarrer in Frankreich, der von IS Terroristen in seiner eigenen Kirche abgeschlachtet wurde.

Warum hat Gott das nicht verhindert ? Freier Wille ? Was hat es mit einem freien Willen zu tun, dass man umgebracht wird ?

Fazit: Götter haben keinen Einfluss auf das weltliche Geschehen

Ergo: Wozu soll ich so ein Wesen anbeten ?

Ergo2: Ich sorge selbst für mein Glück. 

Da gibts ein nettes Zitat:

Ist es das was Gott tut, ja ? Helfen ?

Dann sage mir mal, wieso Gott nicht den unschuldigen Menschen geholfen hat die eiskalt umgebracht wurden und die Mörder noch auf freiem Fuß sind !?

Okay, schön. Vergessen wir alles einmalige.

Was ist mit den Zahllosen Kriegen, die in seinem Namen erklärt wurden ?

Okay, schön. Lassen wir den wahllosen und bedeutungslosen Krieg mal außen vor 

Was ist mit der Rassistischen und Sexistischen Suppe der wir hier alle erliegen, und zwar seinetwegen ?

Aber ich rede hier nicht nur von Jesus.

Ich spreche hier von allen organisierten Religionen 

Exklusive Gruppen, erschaffen um die Kontrolle zu behalten. ein Dealer, der die Menschen auf die Droge Hoffnung bringt

All seine Jünger, nichts weiter als Abhängige, die ihren Schuss Bullshit wollen , nur um ihr Dopamin der Ignoranz zu behalten

Abhängige die Angst haben die Wahrheit zu glauben, dass es keine Ordnung, oder keine Macht gibt 

Sie verstehen nicht, dass alle Religionen nur metastasierende Verstandswürmer sind 

Verstandswürmer die uns trennen sollen, damit es einfacher ist uns regeln aufzuerlegen für die Scharlatane die uns regieren wollen.

Im Endeffekt sind wir nichts weiter als bezahlende Jünger ihres, ihres wirklich schlecht geschriebenes Sci Fi Franchise 

Die Menschen denken, ihre Verehrung wäre vielleicht ein Schlüssel zum wahren Glück, doch so macht er (Gott) euch nur zu eigen.

Also scheiß auf Gott






Kommentar von realsausi2 ,

Also scheiß auf Gott

AMEN.

Antwort
von NichtJesus, 66

Wenn man Gott zu ernst nimmt, wird man halt krank. Und dann kommt die Wut oder die Trauer. Die einen werden Gotteskrieger, andere kämpfen gegen Gott, wieder andere kämpfen für "Nichts". Andere kämpfen gegen die, die kämpfen. Am Ende lohnt sich nur, die Wahrheit hinter dem Horizont zu erblicken, den wir uns zugestehen wollen. 

Welcher Gott kann ernsthaft erwarten, dass man sich auf eine Schrift verlässt, die 3000 Jahre alt und manipulativ wie öde verfasst ist? Wenn es ihn geben sollte, dann mag er gute Erzählungen, bodenständigen Humor und den Glauben an das Gute. Wenn diese drei fehlen, fehlt das Wertvolle an der Tradition, was die Zivilisation vor dem Zusammenbruch bewahren sollte. Man hatte schon 1000 Salomos und alle waren Genießer und Skeptiker. Das Glück derer, denen Gott die Weisheit geschenkt haben soll, kam nicht durch den Glauben an steife Religionsdisziplin, sondern es wurde halt geschenkt. :)

Antwort
von Kuestenflieger, 71

was stört an lutheranern oder römischkatholischen oder hindi oder wachtürmern ?

wer stört ist die eigene person ? laß die doch einfach tun.


Kommentar von Monstrus87 ,

Ich denke einfach, dass die ihren Kindern diesen Kram aufdrängen und denen irgendwo so viele Freiheiten nehmen. Man muss doch Angst bekommen, wenn nur 144.000 Plätze im Himmel frei sind. Oder wenn man als Homosexueller im Grunde als krank bezeichnet wird. Klar, es gibt total gemäßigte Gläubige, aber bei denen könnte man dann ja fragen, ob sie es vielleicht nur aus Gemeinschaftssinn mitmachen. Aber die stören mich auch nicht.

Antwort
von Einstein2016, 14

Du schreibst "für ihn (Gott) wird getötet". Was soll das ? Das stimmt nicht !

WIR Menschen töten nur für UNSERE egoistisch geprägten Zielsetzungen !

Wenn es in dieser Welt "brennt", dann sind WIR Menschen selbst schuld !

WIR sollten endlich daraus lernen und selbstverantwortlich weise handeln !

GOTT ist doch nicht unser "Händchenhalter", der uns durch´ s Leben führt !

GOTT schenkte uns schließlich dieses Leben und  WIR ALLE  sollten uns dementsprechend dankbar, einsichtig und in seinem guten Sinne verhalten !

Kommentar von CalicoSkies ,

Du schreibst "für ihn (Gott) wird getötet". Was soll das ? Das stimmt nicht !

Erzähl das mal dem IS.

Bevor du jetzt irgendwas schreibst von wegen "das ist nicht für Gott, das ist nur aus [anderen Gründen]": Der IS denkt, dass es für ihren Gott ist - und das ist das, worauf es ankommt.

Sie töten für ihr Gottesbild - dabei ist es egal, ob das Gottesbild real ist und das tatsächlich fordert oder ob es nur fiktiv ist und sie aus Egoismus töten...

Kommentar von Einstein2016 ,

Wie lautet Gottes 5. Gebot ?   "Du sollst nicht töten !"

Wer Gott  für sein Töten sogar noch als Vorwand nimmt, der denkt und handelt genau GEGEN Gott.

Gott wird das gewiss nicht auf sich beruhen lassen ! 

Wer solches tut wird früher oder später Gottes Zorn zu spüren bekommen und auf ewig in der Hölle schmoren. 



Kommentar von CalicoSkies ,

Wie lautet Gottes 5. Gebot ? "Du sollst nicht töten !"

Wovon es bspw. für Juden im Alten Testament (wo auch dieses Gebot abstammt) tausende Ausnahmeregelungen gibt, bei denen es völlig in Ordnung ist, eine Person zu steinigen.

Für Muslime gilt das Gleiche.

Wer Gott für sein Töten sogar noch als Vorwand nimmt, der denkt und handelt genau GEGEN Gott.

Das Gebot dürfte - wenn man den Rest des Alten Testaments bedenkt - eher als "du darfst nicht töten, außer ich befehle es dir" zu verstehen.

Die Israeliten des Alten Testaments haben für Gott getötet - sie haben Genozide für Gott begangen.

Für Juden und Muslime gelten diese Regeln immer noch, da es hier kein "Neues Testament" gibt, die den "alten Bund" durch einen neuen Bund ersetzt.

Es ist daher vielleicht gegen dein Gottesbild - aber nicht gegen das Gottesbild von fundamentalistischen Juden und Muslimen.

Gott wird das gewiss nicht auf sich beruhen lassen !

Dann wird es wohl Zeit, dass er so langsam irgendwas unternimmt - aber was er bisher für Grausamkeiten auf sich hat beruhen lassen...

Wer solches tut wird früher oder später Gottes Zorn zu spüren bekommen und auf ewig in der Hölle schmoren.

Auch das kommt auf das Gottesbild an - das ist nur Teil deines Gottesbildes.

Es gibt Christen, die Allversöhnung predigen - genauso wie es Christen gibt, die nicht an die Existenz einer Hölle glauben.

Was passiert bspw. bei Allversöhnung mit Mördern?

Kommentar von Einstein2016 ,

Ich gebe Dir von Deiner Sicht und Argumentation her sogar Recht und bin auch gegen eine Allversöhnung jeglicher böser, unrechter Tat.

Wer aber anhand der Worte der Bibel sich das Töten und Morden zu eigen machen möchte, der handelt immer gegen Gottes Willen.

Die Bibel ist ohnehin bestimmt nicht aller Weisheit letzter Schluss und ich zweifle, ob Gott das darin von Menschen Geschriebene alles so "abgesegnet" hat.

Ich weiß nicht, wie Gott das alles genau sieht und ob bzw. wie er demnach handelt.

Ich bin aber davon überzeugt, dass er das Töten und Morden bei JEDEM Menschen nicht auf ewig ungesühnt lassen wird.

Alle willentlich freien Missetaten kommen sicher irgendwann auf "Gottes Tisch".

Antwort
von Giustolisi, 49

Es gibt eben keinen Gott und wenn (unwahrscheinlicherweise) doch, dann ist er nicht gut. Um auf die Erkenntnis zu kommen, muss man nicht mal viel auf dem Kasten haben, man sollte nur nicht indoktriniert worden sein.

Ich kann mir nicht vorstellen, das Monster aus der Bibel anzubeten, oder einen Gott, der zulässt was überall auf der Welt passiert.

Ich habe oft den Eindruck, dass die Gläubigen in Bezug auf ihren Gott nichts zu Ende denken und die Widersprüche gekonnt ignorieren.

Antwort
von Whitekliffs, 22

Also ich töte nicht wegen meinem Glauben. Wenn ich das täte, wäre das total nicht in Übereinstimmung mit dem, was Jesus lehrte.

Und ich verzichte auch nicht auf schöne Dinge. 'Schön' ist ja auch für jeden wieder anders, oder?

Warum konzentrierst du dich nicht einfach mal auf das Neue Testament? Kennst du Johannes 7,17?

Antwort
von Raubkatze45, 31

Ein toller Beitrag für GF-Atheisten, wie man an den Antworten bestätigt sehen kann. Eine Frage dahinter erkenne ich allerdings nicht -  nur dein widersprüchliches Bekenntnis, jeden Glauben zu tolerieren, sich aber trotzdem darüber aufzuregen, wenn andere ihn leben. Geh doch bitte mal davon aus, dass die dich aufregenden Menschen gute Gründe haben, an Gott zu glauben.

Kommentar von Monstrus87 ,

Ja, ich erkenne denn Widerspruch. Genau diesbezüglich habe ich mir eine inspirierende Antwort bekommen. Und hier kommt ja auch einiges zusammen.

Antwort
von realsausi2, 35

die Bibel kann ja kaum jemand komplett lesen

Habe ich gemacht. Und viele andere sicherlich auch.

Aber nicht, dass ich das empfehlen würde. War schade um die Zeit.

Ich bin kein Atheist,

Zu welchem Gott bekennst Du Dich denn? Wenn Du Dich zu keinem Gott bekennst, bist Du Atheist. Ob Du nun willst oder nicht.

Antwort
von nowka20, 8
Das Zeug ist nur von Menschen geschrieben worden. 

so ist es, aber das "zeug" gibt den gläubigen lebenshilfe.

und das reicht doch!

Antwort
von warehouse14, 38

Warum stört es Dich, daß die Bibel "nur" von Menschen geschrieben wurde?

Ist Dawkins kein Mensch? Sein Buch ist doch auch nur von 'nem Menschen geschrieben worden.

Versuch Du doch einfach, die Welt zu retten. Mal sehen, ob Dir das ohne Anwendung von Gewalt gelingt. ;)

Aber wenn Du schon was dagegen hast, daß Gläubige ihren Gott feiern erwartest Du im Prinzip nichts anderes, als daß sie auf für sie schönes verzichten. o.O

Und daß Gott sich nie meldet stimmt nicht. Er hat sich bereits gemeldet und uns klare Richtlinien gegeben. Seine Gebote werden nur nicht eingehalten. Weil Menschen sich gerne für schlauer als Gott halten und meinen, die Welt in Flammen aufgehen lassen zu müssen, um es warm zu haben.

warehouse14

Kommentar von mrauscher ,

Die Bibel ist von Gott inspiriert. Die Menschen, die sie zu Papier gebracht haben, waren nur Sektretäre. So einfach isches. Gruß Matthias

Kommentar von Monstrus87 ,

Ich lasse jedem seinen Glauben. Nein, ich kann die Welt nicht retten. Gott hat den Menschen so viele Gebote hinterlassen, dass keiner was blickt. Gibt doch so viele heilige Schriften. Wie soll man denn wissen, welches der "richtige" Glaube ist? Und niemand kann nach der kompletten Bibel leben. Also pickenn sich alle ihre Erdbeeren raus. Ja, Dawkins war auch nur ein Mensch. Und er hat ja auch nur seine Auffassung der Realität erzählt. Aber niemand würde behaupten, dass seine Worte unerschütterlich sind, geschweige denn ein Gesetz. Lies mal sein Kapitel bezüglich Missbrauch in der Katholischen Kirche!

 Das hat er 2006 geschrieben. Dort spielt er das alles runter, weil ja nur wenige Einzelfälle bis dahin bekannt waren. Kein Sex vor der Ehe ist eine Selbstfesselung, die einem doch Lebensfreude nimmt. Das meine ich mit dem Verzicht auf Freuden. Also das jetzt als Beispiel.

Kommentar von realsausi2 ,

die Welt in Flammen aufgehen lassen zu müssen,

Wirklich globale Vernichtung hat aber bisher nur der Gott der Bibel laut derselben zuwege gebracht.

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