Wieso reden so viele über Tierleid, ändern aber nichts?

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16 Antworten

Naja, ich denke da wird sich über die Doppelmoral aufgeregt, die dahintersteckt ;) 

Also ich versuch dir mal zu erklären, wie ich das sehe: 

Einige Vegetarier (bei weitem nicht alle!!!) "nerven" jeden mit ihren Moralpredigten zum Thema Fleisch essen, und das alle die Fleisch essen Mörder sind, das Tiere die gleichen Rechte wie Menschen haben usw. (wie gesagt EINIGE!).

Von diesen Vegetariern sind Omnivore dann natürlich genervt, und dann kommen eben die oben genannten Argumente zum Tragen. 

Quasi: Wer anderen ein schlechtes Gewissen einreden will, soll sich nicht Wundern, wenn "die anderen" dann bei besagter Person ein besonders hohes Maß an Moral ansetzen. 

Noch deutlicher: Nervst du (beliebiger missionarischer Vegetarier) mich, weil ich Fleisch Esse, mit Tierleid, nerve ich DICH weil du AUCH Tierleid verursachst, und so tust als wäre es nicht so.

Ich würde an deiner Stelle mit einem einfachen Satz das ganze beenden: Besser ein kleiner Beitrag als gar keiner! 

Wobei ich auch nicht verstehen kann, warum manche Omnivoren, allein bei den Worten Vegan oder Vegetarisch anfangen zu jammern, zu meckern, oder zu diskutieren. 

Manche Onmis sind nicht weniger Missionarisch als die Veggies (Ein gutes Beispiel dafür hat hier auch schon geantwortet XD) 

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Kommentar von WildTemptation
17.03.2016, 17:35

Danke, das stimmt alles. Du kannst dir auch gar nicht vorstellen, wie sehr mich diese missionierenden Vegetarier nerven. Sie sind nämlich der Grund dafür, wieso jeder, der sich als Vegetarier outet, erst einmal misstrauisch beäugt wird. Dass es auch Vegetarier gibt, die niemanden belehren wollen und denen es egal ist, was sein Gegenüber isst, wissen die meisten gar nicht.

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Kommentar von Omnivore08
17.03.2016, 21:24

Wobei ich auch nicht verstehen kann, warum manche Omnivoren, allein bei den Worten Vegan oder Vegetarisch anfangen zu jammern, zu meckern, oder zu diskutieren.

Das liegt an der massenweise Propaganda und daran dass vegs entweder pauschal behaupten, dass Fleisch=Tierleid ist ODER sie können das am Preis des Brötchens ablesen!

Bei sowas kann ich nur mit dem Kopf schütteln!

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Hallo,

ich sehe da eigentlich 2 Fragen: Änderung des Tierleids und Reaktionsmöglichkeiten auf 'dumme' Kommentare der Umwelt. Richtig?

Hinsichtlich der Reaktionsvarianten reichen die von Ignorieren über Diskutieren bis zu dem Verbitten von unqualifizierten Belehrungen. Das kann man je nach Situation aus seinem Verhaltensrepertoire auspacken.

Manchmal reicht auch einfach schon die Gegenfrage: "Wen wollen Sie/willst Du hier eigentlich überzeugen?" oder "Ich unternehme keine Missionierungsversuche, mit welchem Recht tun Sie/tust Du es?!"

Warum so viele Menschen das Leiden der Tiere verdrängen, hängt m. E. mit der Struktur des Menschen an sich zusammen. Wir werden über die Medien mit so viel Elend tagtäglich konfrontiert, dass man oft einfach überfordert wird und einem das Mitgefühl schwerfällt, weil es fast in Mitleiden übergeht.

Es gibt ca. 1 Milliarde Menschen unter den 7 Milliarden, die hungern bzw. unter unwürdigen Zuständen leben. Es gibt Kriege in vielen Ländern. Täglich sehen wir das Schicksal gestrandeter Flüchtlinge in Griechenland und anderswo.

Kinder werden ausgebeutet und mißhandelt. Frauen vergewaltigt. Viele Menschen sind einsam und/oder krank. Und so weiter ....

Wo soll man da noch ansetzen? Was tust Du selbst denn, außer vegetarisch zu leben, gegen das Leid der Tiere?

Sorry, aber wir sind schnell dabei, andere zu 'be- oder gar verurteilen', statt bei uns selber anzufangen. Und wenn jeder bei sich selbst anfinge, wäre die Welt sicherlich eine bessere, oder?

LG Buddhishi

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Kommentar von WildTemptation
17.03.2016, 17:23

Danke für deine Antwort. Du hast damit natürlich absolut recht.

Ich habe die Frage vielleicht ein bisschen unglücklich formuliert. Ich meinte nicht, wieso die Menschen nichts am Leid ändern (denn wie du richtig bemerkt hast, weiß man gar nicht, wo man anfangen soll), sondern wieso sie nichts an ihrer eigenen Lebensweise ändern, wenn sie schon große Töne spucken. 

Natürlich kann jeder machen, was er will. Aber es passt meiner Meinung nach nicht zusammen, andere zu belehren, es selbst aber auch nicht besser zu machen.

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Keine Ahnung, woran der Fleischess-Belehrer ausgemacht haben könnte, dass du Vegetarier bist , um dies als Vorwand zu nehmen, dich zu belehren...

Ich (nicht vegan) finde generell, dass Belehrungen - egal ob vom Vegetarier, vom fleischessenden Mischköstler oder vom Veganer kommend - nichts bringen...... Anedererseits, jeder darf seine Meinung haben und sie äussern  und sich auch für moralischer halten als der sich anders Ernährende.

Auf Belehrungen reagiere ich meist, dass ich einfach sage, dass ich die "unvermeidbar- geschlachteten-Tiere" esse.... Das sind jene Tiere, aus denen Medikamente / Wirkstoffe  gewonnen werden. Damit die Fleischreste dieser Tiere nicht zur Müllverbrennung müssen und die Umwelt belasten.

Was ich eigentl. sagen will,

Tierleid wird nur noch für Tiere,  die für die  Nahrungsgewinnung bestimmt sind, wahrgenommen....

  • Wo ist die Empathie für die in Einzelhaft gehaltenen Schlangen , die für die Gegengift-Gewinnung gehalten und ständig "gemolken" werden....?`Die Tiere leben schließlich auch nicht in pittoresk eingerichteten  Terrarien....
  • Tiere leiden auch, wenn sie angefahren werden und am Straßenrand krepieren.
  • Es gibt auch Haustiere, welche leiden . Manche haben Adipositas, andere wiederum werden artungerecht vegan ernährt.

Jeder kann was tun, aber man sollte die Leute nicht beurteilen, aufgrund ihres Belages auf seiner Semmel .

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Kommentar von WildTemptation
17.03.2016, 17:38

Das Traurige ist, dass besagte Person ein Kumpel von mir war, der mich schon länger kannte und natürlich mit der Zeit mitgekriegt hat, dass ich kein Fleisch esse.

Dass nicht alle Tiere, die du isst, "unvermeidbar geschlachtet" sein können, ist dir hoffentlich klar?

Aber ansonsten hast du natürlich recht. Das sehe ich genauso.

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Warum tut man nicht das Richtige/Gute?
Warum hilft man nicht den Flüchtlingen?
Warum schaut man zu, wenn es Kriege gibt?
Warum spendet man nicht 10% seines Einkommens an Bedürftige?
(ein Zehntel im neuen Testament)
Warum,warum,warum?
"Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach"

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Kommentar von KleinesWolfi
18.03.2016, 18:42

Weil es schwierig ist, richtig und falsch exakt festzulegen, da das Gute und das Böse subjektiv ist.

Weil ihnen schon vom Staat und Projekten geholfen wird, und es nicht nur nette, sondern leider auch böse Flüchtlinge gibt. :( 

Weil man von den Kriegen meist aus den Nachrichten erfährt, und da diese in einer schon fast absurden Neutralität und mit der monotonen und gleichgültig klingenden Stimme der Sprecherin erzählt werden, fühlt man sich auch nicht wirklich aufgefordert, etwas zu tun (die starke Zensur gibt dann den Rest).

Das ist eine gute Frage....

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Kommentar von WildTemptation
21.03.2016, 11:53

Ja, schon klar. Aber wie kommt man dann dazu, über andere zu urteilen, bevor man sich mal an der eigenen Nase fasst? Wie war das mit dem Splitter und dem Balken? ;-)

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Huhu,

Darüber darfst du dich gar nicht ärgern. Wärst du vegan, würden dich solche Leute beschuldigen, dass dein Kaufverhalten in anderen Bereichen inkonsequent ist. Ich finde es schön, dass du dich entschlossen hast kein Fleisch mehr zu essen!

Liebe Grüße!

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Naja, einerseits sind wir einfach faul und egoistisch, weil die meisten einfach nur aufs geld und geschmack statt auf die haltungsbedingungen schauen, dumm, weil viele nicht wissen, wo fleisch herkommt und haben angst: zB wenn jemand sagt, "ein echter mann braucht fleisch, ich habe mich nicht an die spitze der nahrungskette gekämpft, um pflanzen zu essen usw",(solche leute sind für mich als männlicher veg die groessten widerlinge) hat er auch häufig angst, dass er nichts anderes mehr hat, was seine männlichkeit definiert, würde das fleisch wegfallen

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Kommentar von Omnivore08
16.03.2016, 21:47

Die größten Widerlinge sind für mich eher solche Menschen, die solche Propaganda verbreiten wie du!

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Die Menschen haben Angst vor Veränderungen.. so war es schon immer. Große Töne spucken aber selber nix ändern, das können die meisten gut.

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Kommentar von wotan0000
17.03.2016, 11:45

Veränderungen erlebt man in seinem ganzen Leben.

Ich esse Fleisch, weil ich es mag. Ich habe einfach keine Lust auf Körner, Blätter und Gemüse.

Ich liebe Rouladen, Gulasch, Scheinebraten usw. Ich will nichts auf dem Teller was evtl gerade mal so aussieht.

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Kommentar von AppleTea
17.03.2016, 23:21

Ich mag Fleisch geschmacklich auch und esse es trotzdem nicht. Muss jeder für sich selbst entscheiden

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Ich z.B. rede nicht über das Tierleid, ändere aber aktiv was daran.

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Genau so ist mein Bruder. Er kann veganer verstehen, veggis jedoch nicht. Veganer verzichten ja auf alle Tierprodukte und Vegetarier nur auf Fleisch. Er dachte sich das Vegetarier, da sie kein Fleisch essen mehr auf Tierprodukte stürzen, welche das Fleisch ersetzten und so natürlich dann die Milchproduktion und anderes fördern.

Er selbst ist ein Allesfresser (Gibt es eigentlich für Allesfresser einen so schönen Begriff wie Veganer/Vegetarier? ^^)

Ich habe nicht viel dazu gesagt. Solche Leute wissen, das sie da viel Dreck abgeht in dem Geschäft, jedoch tun sie nichts dagegen.
Das sind diese Leute, welche denken, ja das Geschäft ist drecking, aber die Milch die ich trinke, neeeinn,die ist gesund und gut.

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Kommentar von Omnivore08
16.03.2016, 21:44

Gibt es eigentlich für Allesfresser einen so schönen Begriff wie Veganer/Vegetarier?

Mischköstler!

Aber: Wir brauchen keine Begriffe dazu! Wir fühlen uns nicht in einer Gruppe wie ihr und betreiben Propaganda, damit mehr Menschen zum Mischköstler werden

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Kommentar von AppleTea
17.03.2016, 02:31

oh doch.. genau das machst du nämlich omni. Jeden Tag mehrfach

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Weil Vegetarisch und Vegan nichts mit Tierschutz zu tun hat... Auch Veganer verursachen Tierleid. Sie blenden es nur aus.

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Kommentar von WildTemptation
17.03.2016, 17:13

Ok. Ich fand es nur seltsam, dass jemand alle Leute anprangert, die Eier und Milchprodukte essen, und Vegetarier offen provoziert, selber aber nicht vor dem Verzehr von Leberkäse zurückschreckt.

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Warum? Weil Reden bequemer ist als wirklich was zu tun. Was du sagen sollst? Nichts. Denn nichts was du sagen würdest, würde die Einstellung dieses Menschen in irgendeiner Weise ändern. Mein Rat: schlepp ihn mal mit zu nem Maststall oder dahin, wo die männlichen Küken geschreddert werden. Bei manchen reicht sogar schon ein Film darüber aus.

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Kommentar von Omnivore08
16.03.2016, 21:46

schlepp ihn mal mit zu nem Maststall

Da waren ja Vegs selbst meist noch nie!

Bei manchen reicht sogar schon ein Film darüber aus.

Ja genau....am besten noch mit ekelhafter Trauermusik!

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Kommentar von Nyaruko
17.03.2016, 06:11

Bei manchen reicht sogar schon ein Film darüber aus. 

Diese Filmchen, die schon seit Jahrzehnten dieselben sind und in irgendeinem Dorf im Taka-Tuka-Land aufgezeichnet wurden?

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Ich hätte in dieser Situation ganz spontan sowas wie "Sagt der Richtige!" oder sowas geantwortet. ^^

Ja, das ist etwas, was ich nicht verstehen kann. Es ist inzwischen doch relativ bekannt, dass billige Tierprodukte so gut wie immer aus der alles anderen als artgerechten Massentierhaltung stammen. 

Warum die Menschen trotz dieses Wissens nichts an ihrem Verhalten ändern? Da gibt es viele Gründe: Geldsucht der Produzenten (willkommen und der freien Marktwirtschaft! -.-), Geiz und Bequemlichkeit der Käufer, (eventuell auch Unaufgeklärtheit?), Egoismus... oder man möchte auf die traditionelle Küche nicht verzichten (das ist ja sogar noch in gewissem Grad nachvollziehbar).

Naja, wie dem auch sei, ein bisschen weniger Fleisch würde bestimmt nicht nur den Tieren guttun. ;)

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Kommentar von WildTemptation
16.03.2016, 18:22

Danke.

Mit Bemerkungen wie "Sagt der Richtige" macht man sich als Vegetarier aber sehr schnell unbeliebt. Zumindest ist das so meine Erfahrung in einer Gesellschaft, in der morgens Weißwürste, mittags Schweinebraten und abends Wurstbrot gegessen wird...

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Kommentar von Omnivore08
16.03.2016, 21:50

Kann mir endlich mal einer sagen, ab WIEVIEL tieren diese ominöse Massentierhaltung beginnt?

Geiz und Bequemlichkeit der Käufer,

Bequemlichkeit ist es eher, wenn Vegs sich neue Lügen einfallen lassen um Landwirte zu verleumden!

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Kommentar von Laury95
17.03.2016, 13:05

willkommen und der freien Marktwirtschaft! -.-),

Soweit ich weiß, herrscht hier die soziale Marktwirtschaft...

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Weil eben viele sich gerne moralisch über andere stellen ohne es zu verdienen.

Ändern tut auch ein Vegetarier oder Veganer nicht wirklich etwas außer einen Verbraucher aus dem Konsum raus nehmen.

Wie wäre es wenn du solchen Leuten einfach sagst, sie sollen sich nicht groß aufspielen wenn sie Fleisch futtern, man muss sich nicht jedem Deppen verständlich machen, das ist sowieso bei vielen unmöglich ist.

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Warum muss man denn jedem auf die Nase binden, dass man Veganer, Vegetarier oder Fleischesser ist?

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Kommentar von alternativerock
16.03.2016, 20:42

Ich glaube es würde dir leichter fallen einem Arbeitskollegen oder sonst wem einfach zu sagen du bist veganer, anstatt ständig einen Kuchen mit Eiern und Milch abzulehnen. Dann kommt der nicht mehr. :)

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Kommentar von WildTemptation
17.03.2016, 17:09

Das ist genau der Punkt! Ich binde ja auch niemandem meine Ernährungsweise auf die Nase. Aber was soll man den sagen, wenn dem anderen nach einer Woche auffällt, dass man immer nur fleischlose Gerichte bestellt, und der dann explizit nachfragt?

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Kommentar von wotan0000
17.03.2016, 17:35

Die Abwärtspfeile beweisen doch wer intolerant ist.

Das zeigt doch, dass andere Meinungen nicht erwünscht sind.

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Ich bin Vegetarierin

Das ist mir sowas von egal!

und habe nun schon oft festgestellt, dass das gesellschaftlich in der Regel nicht gerade auf Akzeptanz trifft

Mit voller Berechtigung. Soviel Propaganda wie durchs Lande schwebt von euch Fleischverzichtern, wundert mich das nicht. Dazu kommt, dass genau solche Verleumdungen (Fleisch=Tierleid) bei mir die Akzeptanz für euch vollkommen auf null stellt! Wer Verleumdung betreibt, hat bei mir nichts zu lachen!

nein, ich habe nie versucht zu missionieren

DOCH, gerade eben: Du propagierst nämlcih, dass Fleisch=Tierleid ist und stellst es als unangreifbare These einfach in den Raum!

Jedenfalls ist es mir nun schon mehrmals passiert, dass ein Fleischesser
mir offen ins Gesicht gesagt hat, dass er Veganer total verstehen kann,
aber Vegetarier überhaupt nicht.

Ich kann beide nicht verstehen! Ist beides unökologisch und nicht artgerecht!

Ich sag dir auch gerne warum:

1) vegetarische Nahrung kann man nicht herstellen! Irgendjemand muss schließlich Suppenhuhn, Jungbullen und Milchkühe aufessen. Ansonsten hast du in spätestens 10 Jahren mehr Nutztiere als Sandkörner. Die Möglichkeit zur Fütterung geht vorher schon zu neige!

2) Vegetarier leben daher für mich auch nach Doppelmoral, weil sie exakt das selbe Tier "nutzen", welches ich mir dann bei McDonalds zwischen den Rachen schiebe!

3) Vegetarier und Veganer blenden andauernd die Produktionsmethoden ihrer "veganen" Produkte aus: Ackermaschinen wie Grubber, Pflug, Eggen, Ernter, Häcksler, Walze zerstören den Lebensraum von etlichen Tieren! Insektizide für Obst und Gemüse machen den Rest. Schneckenlinsen genauso! Und die Tierchen sterben nicht so "angenehm" wie im Schlachthaus. Nein....sie werden bei vollem Bewusstsein, geschreddert, derdrückt, aufgeschlitzt und vergiftet. Und das blendet ihr Fleischverzichter IMMER aus! Obwohl ihr noch vieeeeel mehr "Tierleid" auf dem Gewissen habt!

4) Veganer Landbau ist absolute Futtermittelverschwendung (Gras, Heu, Silage, Ölschrote, Futtergetreide, usw). Seit März diesen Jahres gibt es SIEBEN biovegane Landbauern in Deutschland. SIEBEN von 300.000. Da sieht man wie unökologisch und unökonomisch die Herstellung von Nahrung ist ohne Viehzucht zu betreiben!

Daher verstehe ich beide Gruppen nicht! Außer man dichtet sich irgendwelchen ökologischen Pfeffer zusammen. Und da hört man ja echt die wildesten Theorien, damit Fleischverzichter ihre Lebensweise auch rechtfertigen können: Mit oben dabei ist, dass die Futtermittel "zum großen Teil" aus Entwicklungsländern kommt. Das ist nicht nur lächerlich, sondern auch gelogen! Geistig klare Menschen können dem in 2min nachgehen und merken was für ein Quark das ist!

Dann predigt er vom Leid der Milchkühe und Legehennen, während er selbst seine 1€-Leberkäsesemmel von der Tanke verdrückt.

Bei was für Tanken gehst du denn einkaufen?

Dann setz dich doch dafür ein, dass Viehzüchter wieder anständig bezahlt werden. Bei Fleisch kann man es noch einigermaßen selbst kontrollieren, indem man zum Fleischer geht. Der bezahlt seine Bauern wenigstens anständig!

Bei Milch ist das schon schwieriger, denn die kommt in die Molkerei. Und der Milchpreis ist derzeit UNTER 30cent. Eine Frechheit für die Bauern!

Was soll man denn darauf sagen?

Am besten gar nichts. Ihr Fleischverzichter zieht eh immer schlechte Schlüsse. Und von Tierfütterung und wieviel € Aufwand 1kg Fleisch macht habt ihr auch nicht. Ich habe jedenfalls noch keinen kennengelernt! Aber über 1€ Brötchen schimpfen....einfach nur lol

Aber wie kommt jemand, der dreimal am Tag billiges Fleisch oder Wurst zu
sich nimmt, dazu, andere über leidende Tiere zu belehren?

Weil ihr Vegetarier bis zum heutigen Tag noch nicht begriffen habt, dass der Preis absolut NICHTS über das Tierwohl direkt aussagt! Da könnt ihr euch noch so quer stellen und neue Phantasien entwickeln!

Es heißt nicht "billig", sondern GÜNSTIG! Und günstig ist es deshalb, weil große Betriebe wirtschaftlicher arbeiten, ständig an neuen Fütterungsmethoden geforscht wird und damit die Futterverwertung sinkt, weil Supermärkte relativ betrachtet weniger Personalkosten haben, weil sie eben MEHR verkaufen.

Und was sagt das über die Tierhaltung des einzelnen Landwirts aus? GAR NICHTS! Und das ist völlig unabhängig davon, ob jemand 300 oder 3.000 Schweine hält!

Ich will nix beschönigen...Schwarze Schafe gibt es überall, auch bei pflanzlicher Produktion! Nur gehen mir eure Tierleid-Geschichten langsam auf den Zünder!

Und wie soll man darauf reagieren, ohne als nerviger Missionsvegetarier abgestempelt zu werden?

Wie ich oben bereits sagte: Am besten gar nicht! Meist kommt da eh nichts konstruktives raus! Und ihr Vegetarier braucht von Viehzucht echt nichts erzählen. Ihr kennt vornehm eure Bambifilme und projeziert das auf ganz Deutschland. Und dann leitet ihr noch Haltungsbedingungen vom ENDPREIS ab!??!

Also am besten ist es, wenn ihr einfach still und heimlich euer Zeug esst und mit anderen Menschen einfach erst gar nicht solche Themen besprecht!

Ich hoffe ich konnte dir helfen und eine differnzierte Sicht darauf geben.
Aber so wie ich euch kenne, wird das eh nicht angesehen und gleich negiert.

Vielleicht lässt du es trotzdem mal auf dich wirken!

Gruß
Omni

PS: Nein ich möchte KEINE neuen Tier-Snuff-Videos sehen!

PPS: Peta-Links werden kategorisch ignoriert

PPPS: Und kleiner Tipp für die Zukunft: Leg deine Vorurteile über Fleischproduktion ab, dann bekommst du auch mehr Ansehen!

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Kommentar von Deamonia
17.03.2016, 16:24

Irgendwie werden deine Antworten immer unsachlicher. Wo Propagiert der Fragesteller denn bitte Fleisch= Tierleid?  Vor allem, wo stellt er das als "unangreifbare These" in den Raum? 

Naja, ich erwarte langsam keine sachliche Antwort (mehr) von dir, du unterstellst für meinen Geschmack einfach zu gern irgendwelche erfundenen Dinge, und scherst alle über einen Kamm. 

Ich selbst bin Fleischesser, und missionarische Veggies nerven mich, aber ich stelle fest, das Missionarische Omnis keinen Deut besser sind...

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Kommentar von WildTemptation
17.03.2016, 17:29

Beeindruckend, wie du es schaffst, einen ellenlangen Text zu schreiben, damit aber mit keinem Wort meine Frage zu beantworten.

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Kommentar von Nijori
20.03.2016, 23:00

Nein....

Fleisch = Tierleid sagst du wäre Schwachsinn also denkst du ein Tier hat in einem großen Mastbetrieb Freude?
Jetzt kommst du vermutlich mit Weide den ganzen Tag und bla aber wenn man mal hochrechnet was die ganzen Tiere die im Jahr geschlachtet werden an Weidefläche bräuchten und wieviel Weidefläche es gibt?
Das geht nicht auf, das meiste Fleisch wird ohne das das Tier je eine Weide gesehen hat produziert.

zu 1.:
Ich hab keine Ahnung was diese Aussage überhaupt soll du scheinst scheinbar von der unsinnigen Idee auszugehen das Nutztiere weitergezüchtet werden würden, wie es jetzt der Fall ist, während die Konsumenten ausgehen, warum du das auchimmer denkst.
Wieso muss vegetartische Nahrung nicht verarbeitet werden?
Deiner Meinung nach kommt Gemüse oder Obst also vom Feld/Baum auf den Teller?
Bitte besser informieren....oder logisches Denken einschalten.

zu 2.:
Inwiefern nutz ein Vegetarier ein Schlachtrind?
Auch wenn du bei Mecces wohl nur die Abfallteile davon zu essen bekommst.
Tierische Nebenerzeugnisse wie Milch und Eier lassen sich sehr gut nachhaltig produzieren.
Wenn ein Vegetarier Eier oder Milch aus einem schlechten Betrieb kauft, dann sicher das ist Doppelmoral, aber das kannst du nicht jedem Vegetarier vorwerfen.

zu 3.:
Ja das sind haargenau die selbe Methoden die zur Beschaffung von Tierfutter verwendet werden, mit dem Unterschied das um ein Stück Fleisch zu bekommen das Tier Jahre lang fressen muss um ein einziges Mal Fleisch zu produzieren.
Mehr als 3/4 unserer landwirtschaftlichen Erzeugnisse gehen in die Futterindustrie.
Darüber wie unsere Landwirtschaft stattfindet bin ich auch nicht glücklich, aber dafür die Veganer und Vegetarier anzuprangern, während die Kuhabfälle die du bei Mecces futterst ein vielfaches der Tagesration eines Vegetariers brauchten bis sie auf dem Burger landeten, das ist ebenfalls Doppelmoral.

zu 4.:
Ich sehe nicht wie du das verbindest, Gras, ist Heu also...doppelt Silage ist geschreddertes Heu 3 fach, Futtergetreide, du tust so als wären das Nebenprodukte irgendeiner Art von Nahrungsanbau, aber das wird alles separat gepflanzt.
Ölschrote muss ich gestehen kann ich grade nichts mit anfangen.

Der Rest ist wohl größtenteils nurnoch genervtes halbgefluche da geh ich jetzt nicht drauf ein.

Ich sag nicht vegetarisch ist unbedingt richtig, vegan ist der heilige Gral der Menschheit und Fleisch essen ist das böse, ich esse selber 2 / 3 Mal die Woche Fleisch, aber deine Argumentation ist....vollkommen daneben.

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Es du Eier ? Dann überlegt noch mal was du selbst über dich schreibst . Du redest auch über Tier leid , hast du etwas gemacht das die Tiere nicht leiden ?

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Kommentar von WildTemptation
16.03.2016, 18:17

Ich rede nicht über Tierleid. Hier habe ich nur meine Erfahrungen im Alltag geschildert. Und die Frage war, wieso gerade fleischessende Menschen meinen, sie könnten andere Leute davon abhalten, Eier zu essen.

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