sturmei am 13.01.2008 um 22:11 Uhr

Liebe/r sturmei,
welchen Rat möchtest Du denn hier wirklich bekommen. Bitte beachte, dass gutfrage.net eine Ratgeberplattform ist auf der Tipps und Ratschläge ausgetauscht werden.
Lieben Gruß.
Peter vom gutefrage.net-Support

Wenn dort mit Durchschlägen gearbeitet wird, also etwa bei Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, die immer auf Trenn-Formulare gedruckt werden, geht dies nicht mit den leisen Tintenstrahl- oder Laserdruckern sondern nur mit Nadeldruckern, die kräftig auf das Formular drücken. Die Nadeln hämmern über ein Farbband die Buchstaben in lauter kleinen Punkten auf das Papier, was erhebliche Geräusche entwickelt.
In Arztpraxen arbeitet man immernoch mit Durchschlägen, und verwendet daher Nadeldrucker.

Weil es vermutlich Tintenstrahldrucker sind. Bei meinem Arzt quietscht aber nichts ;-)
bitmap am 13. Januar 2008 22:40 ''Bei meinem Arzt quietscht aber nichts''
Klingt gut. Zu einem qietschenden Arzt würd ich auch nicht so großes Vertrauen haben.

also kommt das quietschen daher, dass das teil nicht kaputt ist sondern von der geräteart her.

die ärtzekammern haben einen deal mit OKI gemacht und verwenden daher flachbettNADELdrucker von oki. und die machen nun mal geräusche, auch wegen der durchschläge. geht auf lasern nicht. sagt der pc-doctor von düsseldorf

Du bist Assistent/in des Arztes und sitzt neben dem Drucker. Das Quietschen nervt Dich, weil ständig jemand was druckt. Man hat Dich neben den Drucker plaziert und Du kannst keinen klaren Gedanken fassen, weil es quietscht, nicht telefonieren und die anrufenden Patienten fragen schon, ob sie nicht versehentlich in einer Fräsewerkstatt angerufen haben. Die Patienten halten sich die Ohren zu, weils quietscht. Kann ja sein. Aber davon ab: in jedem Tintenstahler oder Nadeldrucker wird der Druckkopf am Papier mit einem Transportriemen vorbeigezogen. Der Druckkopf sitzt auf einer Stange die man als "Rod" bezeichnet. Je nach Bauart besitzt der Drucker 2 oder 3 Rods. Diese Stangen sind eigentlich selbstschmierend, aber wenn sich zuviel Papierstaub, der notwendigerweise entsteht, bildet er mit dem Schmiermittel eine unheilige Allianz. Er druckt zwar gut, weiterhin, aber der Widerstand auf den Achsen ist vorhanden und verursacht das Quietschen, Singen oder Pfeiffen; wie auch immer man das auch nach Grad der Verschmutzung bezeichnen will. Auf Dauer macht auch der Zahnriemen, der den Druckkopf bewegt nicht mehr mit.Er wird geringfügig länger. Dann entstehen Doppelbilder.
Das zu beheben kann den Doc dann richtig Geld kosten.Oder Ihm wird zur Neuanschaffung geraten. Aber das ist nicht nötig.
Man sollte die Stangen, also die Rods, zunächst einmal gründlich trocken abwischen. Vorsicht! Obacht! jetzt kommts: einen winzigen Tropfen Nähmaschinenöl auf ein Tempotuch geben und an allen Seiten der Stange(n) entlangführen, wobei die äußeren Teile der Stange(n) nicht einmal erreicht werden müssen. Der Drucker schmiert sich dann selbst. Es sollte Nähmaschinenöl, keinesfalls Olivenöl sein. Es gibt auch Spezialöl* der Druckerindustrie, da kosten allerdings 3 Unzen 40 Euro. Wird Rod/Stange zu stark geölt, tropfen u.U. Ölreste dauerhaft aufs Papier. Das ist nicht nett und sieht auch nicht gut aus. Bitte nur ein Tröpfchen aufs Tempotuch und das dann auf der Stange drehen und wenden. Mitte genügt. Den Rest macht der Druckkopf durch seine Bewegung. Das sollte dann 1 Mal jährlich reichen. * Das Spezialöl 1x angewendet, reicht für 8 Jahre.
Tolle Antwort, DH!
(Ich verstehe allerdings nicht, weshalb diese Frage beanstandet wurde!?)