Frage von Neutralis, 294

Wieso probieren Atheisten die Gläubigen davon zu überzeugen, dass es Gott nicht gibt?

Antwort
von JTKirk2000, 76

Dahingehend sind Atheisten nicht besser als Gläubige. Manche von beiden Seiten versuchen die entsprechend Anderen von ihrer Sichtweise zu überzeugen. Das geschieht auch bei Gläubigen verschiedener Religionen untereinander. Allerdings halten das weder alle Gläubigen so, noch alle Atheisten.

Antwort
von najadann, 24

Ist es nicht ein Grundbedürfnis dem verirrten Menschen zu
helfen
, Bildung zu vermitteln, wieder auf den richtigen Weg zu kommen. ihn
abzuhalten irgendwelchen Märchengeschichten hinterher zu rennen.


Bei Kindern ist es so, dass sie irgendwann selber merken das es den Osterhasen doch gar nicht gibt. Gläubige Erwachsene brauchen etwas mehr Hilfe, die kommen nicht selber drauf, man muss ihnen kritische Fragen stellen, vielleicht werden sie dann etwas bedachtsamer gegenüber den sogenannten heiligen Schriften. Man will sie ja nicht bekehren, verstossen oder verfolgen, wie manche Religionen das pflegen, nur helfen zu verstehen. 

Die Geschichten aus Koran,Bibel, Tora, usw. sind teilweise so naive und kindisch, kaum zu glauben das ein gebildeter Mensch sowas glauben kann.

Wieso sind gebildete Menschen mit höherer Wahrscheinlichkeit Atheisten...


http://de.richarddawkins.net/articles/wieso-sind-gebildete-menschen-mit-hoherer-...

Antwort
von blechkuebel, 140

Weil die Position eines Gläubigen einem zwar möglich, aber irgendwie unvernünftig erscheint. Das ist vom Gefühl so wie das Gefühl, das ein Zwangskranker hat, der es nicht ertragen kann, wenn die Gegenstände auf dem Schreibtisch z.B. nicht der Größe nach sortiert sind. Das fällt manchmal schwer, das einfach stehenzulassen (also die Meinung von Gläubigen), auch wenn es wahrscheinlich besser (für alle Beteiligten) wäre.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Guter Vergleich mit der Zwangsneurose. Ist auf jeden Fall ein netter Ansatz!

Antwort
von MarkusKapunkt, 82

Die Frage kanns du auch umgekehrt stellen. Wieso probieren Gläubige, Atheisten vom Glauben an Gott zu überzeugen?

Die Antwort ist ganz einfach. Jeder Mensch hat ein Bedürfnis nach einer eigenen Identität. Persönliche Meinungen und Überzeugungen formen diese Identität. So wird die Identität ein ganz wichtiger Bestandteil der Persönlichkeit jedes einzelnen Menschen.

Wenn jetzt ein anderer daher kommt und eine andere Meinung / Überzeugung hat als man selbst, so wird man zur verteidigung seiner Identität gezwungen. Einigen Menschen ist das nicht so wichtig, weil sie die Fähigkeit haben, eine Meinung, die der eigenen widerspricht und sie sogar angreift, zu tolerieren und zuzulassen. Anderen ist diese Überzeugung jedoch so wichtig, dass sie mit allen Mitteln verteidigt werden muss - mit Gewalt sogar, wenn nötig.

Manche Menschen, die von einer Kleidungsmarke überzeugt sind, mobben andere, die sich diese Marke nicht leisten können oder aus Prinzip eine andere tragen. Manche Fußballfans verprügeln die Anhänger einer anderen Mannschaft, wenn diese gegen die eigene gewonnen hat. Manche Gläubige sind dazu bereit, sich für ihren Glauben umbringen zu lassen oder auch andere Menschen zu töten - dies sind alles Beispiele für eine Übersteigerung des Identitätswertes. Das "Bekehren" anderer Menschen ist dabei ebenfalls eine solche übersteigerung, die nicht selten zu Konflikten führt.

Antwort
von matmatmat, 46

Zunächst mal: Das versucht man doch gar nicht. Es gibt keine Beweise für die Existenz eines Gottes, also muß man da niemanden "überzeugen", lediglich Denkfehler und Argumentationsfehler aufzeigen, wenn jemand meint den Beweis doch gefunden zu haben...

Ich war lange auf dem Standpunkt "dann laß die doch ihre Märchen glauben, das schadet ja nicht". leider ist das nicht so.

Religion, der Glaube an Gott und eine Leben nach dem Tod schadet den Menschen und der Gesellschaft: Es werden andersgläubige und nicht-gläubige diskriminiert und ausgeschlossen. Es werden wertvolle Ressourcen verschwendet die man anders verwenden könnte um viel gutes zu erreichen. Es werden Konflikte geschürt und verstärkt wo es keine geben müßte. Es werden Leute bedroht und beläßtigt. Es wird Politik gemacht, aufbauend auf diesen Märchen. Es wird an meiner Tür geklingelt und ich werde an der Bushaltestelle damit beläßtigt. Nicht zu letzt werden Glaubensfragen öffentlich (z.B. hier auf gutefrage) gestellt, das ist doch eine Einladung seine Meinung zu sagen, oder?

Das alles sind Gründe, warum ich es eben nicht sein lassen kann etwas zum Thema zu sagen. Würde ich den Mund halten wäre ich ein schlechter Mensch.

Und mal ehrlich, wo machen Atheisten das denn ungefragt? Die haben noch nie an meiner Tür geklingelt und auch noch nie Flyer an der Bushaltestelle verteilt. Es ist doch meistens umgekehrt, oder?


Antwort
von KittyLove18, 119

Ich bin es,und ich versuche sie (die Gläubigen) nicht umzustimmen sondern diskutiere. Ich diskutiere allgemein gernee-aber wenn mir so einer ankommt mit irgendwelchen Sachen aus der Bibel/dem Koran/der Tora etc die sich auch widersprechen-dann fange ich auch an zu diskutieren nur mit aussage kräftigen Argumenten.

Kommentar von matmatmat ,

Genau. Einfach Fragen stellen reicht schon.

Kommentar von KittyLove18 ,

So ist es ;)

Antwort
von Animes4All, 111

Nun umgekehrt ist es doch ähnlich verstehen tu ich es aber auch nicht. Jeder sollte an das glauben was er für richtig hält.

Antwort
von BBcarlos, 55

Wenn man von Kinders Alter manipuliert wird und nur im engen Kreise lebt/ keinen Kontakt zu der wahren Welt hat glaubt man jeden mist irgendwann. Denk mak drüber nach, wer hier wen überzeugen will und wer Kriege und Schand getan hat um es Leuten aufzuzwingen.

Kommentar von Bodesurry ,

Das Gegenteil ist genau so wahr. Meine Eltern haben mich, obwohl ihnen das Christ sein wichtig war, meinen freien Willen gelassen. Ueber Jahre wollte ich, nach vielen Jahren Unterricht,  nichts mehr von der Bibel wissen. Mit  Reiki, Bachblüten u. a. habe ich meine Erfahrungen gemacht. Danach Kontakt mit liberalen und bibeltreuen Christen sowie mit Atheisten gehabt. 

Zur Zeit gibt es viele Konflikte mit religiösem Hintergrund. Die bisher grössten Kriege hatten mit Religion gar nichts zu tun. Die grössten Gräueltaten, die an Menschen vollbracht wurden, wurden durch bekennende Atheisten (Stalin, Mao, Pol Pot) angeordnet. 

Antwort
von BlauerSitzsack, 102

Weil die anderen manchmal zuerst nerven und Bibeltexte zitieren die länger sind als die Haare von Rapunzel.

Antwort
von GTH2014, 45

Ist andersrum doch genauso, macht aber noch weniger Sinn.

Antwort
von Mattea9983, 145

weil die ja auch uns ständig bekehren wollen 

Antwort
von gottesanbeterin, 18

Weil sie recht haben wollen.

Antwort
von hummel3, 51

Weil sie glauben das absolute Wissen auf ihrer Seite zu haben. Darum stört jede andere Auffassung der Mitmenschen.

Fairerweise will ich jedoch nicht unberücksichtigt lassen, dass auch gläubige Menschen ihre Sicht der Dinge, "ihre Wahrheit" gerne weitergeben.

Kurzum, jeder ist eben von seiner Wahrheit überzeugt.

Kommentar von matmatmat ,

"Absolutes Wissen" gibt es nur mit religiösen Dogmen, das würde kein Atheist den ich kenne von sich sagen (ich kenne aber nicht alle auf diesem Planeten, es sind ja ziemlich viele).

Es gibt allerdings keinen einzigen belastbaren Beweis für die Existenz eines Gottes und da erscheint es schon die vernünftigere Position zu sein, erstmal davon aus zu gehen das es ihn nicht gibt.

Kommentar von hummel3 ,

Obwohl ich meine Antwort absolut neutral gehalten habe, zwingt mich ein Satz von dir nun doch zu einer Wertung.

Es gibt allerdings keinen einzigen belastbaren Beweis für die Existenz eines Gottes und da erscheint es schon die vernünftigere Position zu sein, erstmal davon aus zu gehen das es ihn nicht gibt.

Das mag deine Logik sein. - Meine ist es absolut nicht!

Für mich war es im Leben - geschäftlich wie privat, schon immer klüger, auch mit Situationen und Geschehnisse zu rechnen, von denen ich im Voraus noch keine Ahnung und keinen Beweis hatte. Das hat mich des Öfteren schon vor großen Überraschungen und Schaden bewahrt.

Ich hoffe du kannst meine Erfahrung zukünftig auch für dich nutzen, indem du vorsichtiger darüber urteilst, ob es nun einen Gott geben könnte oder nicht. 

Antwort
von casala, 62

hä?

wieso wollen mich die christen täglich durch ihr glockenläuten an ihren gott erinnern?

wieso wollen mich muslime durch ihr gebahren an ihre religionszugehörigkeit erinnern.

irgendwie verstehst du da etwas falsch! wenn du mit einem atheisten diskutierst, soll der auch seinen standpunkt darlegen können. von sich aus versuchen wohl die wenigsten atheisten, überzeugungsarbeit zu leisten.

andererseits habe ich viel mehr bekehrungsversuche von religionsanhängern erdulden müssen. aber ich beklage mich nicht darüber. meinungen sind meinungen und werden nur lästig, wenn man die meinung des anderen nicht respektiert.


Antwort
von wickedsick05, 23

weil Gläubige die Atheisten davon überzeugen wollen dass es Gott gibt und Weil Religionen nicht zuende gedacht sind. Überall wo man nicht mehr weiter weiss kommt als Antwort "Gott".

Dabei wissen wir die Erde existiert seit 4,6 Milliarden Jahren. Dinosaurier haben auf der Erde gelebt die durch ein Meteorit ausgerottet wurden. Der
Homosapiens existiert seit 200000 Jahren. Wir wissen dass in 500 Mio
Jahren kein höheres Lebenwesen mehr auf der Erde existiert. Wir wissen
auch dass in 2 Milliarden Jahren der Planet ein reiner Wüstenplanet ist.
99% der Zeit ist die Erde also OHNE Glaube ausgekommen... Der Mensch
ist also nur eine kurze laune der Natur die bald wieder aussterben wird
und alles Spricht dagegen dass Götter im Spiel waren...

https://www.gutefrage.net/frage/wie-passt-homosexualitaet-und-religion-zusammen?

"Religion gilt dem gemeinen Manne als wahr, dem Weisen als falsch und dem Herrschenden als nützlich." (Seneca)

dies bestätigt sich auch in Studien:

Wissenschaftliche Untersuchungen legen offen, dass religiös erzogene
Kinder oft Wirklichkeit und Fantasie nicht auseinander halten können.
Die religiöse Erziehung beeinflusst Kinder zum Glauben an mystische
Vorgänge und macht sie mit übernatürlichen Geschichten vertraut.

Die Auswirkungen sind dementsprechend verheerend: Das
vernünftige auf Tatsachen beruhende Urteilsvermögen wird nicht richtig entwickelt, die Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität gelingt nur noch
begrenzt. 

http://www.platinnetz.de/gruppe/bibelforum/thema/726523

Antwort
von Xpomul, 46

weil sie tief gläubig sind

Kommentar von Bodesurry ,

Weil sie nur an die wissenschaftlichen Erkenntnisse glauben, die einen Gott verneinen. 

Kommentar von Xpomul ,

Nun, dieser Glaube selbst ist völlig unwissenschaftlich, denn die Wissenschaft hat über Gott nichts zu sagen, genauso wie sie über die Nichtexistenz Gottes nichts zu sagen hat. Die Wissenschaft kann nämlich aus mehreren Gründen Gottes Existenz nicht leugnen. Die Wissenschaft misst, quantifiziert, experimentiert und zählt udgl. mehr. Das Wissen um Gott gehört nicht zu ihrem Metier. Es ist, als wolle man sagen, Gott könne es nicht geben, da die Kochkunst ihn nicht beweisen kann. Völliger Quatsch also.

Antwort
von Griesuh, 19

Warum versuchen gläubige Atheisten zu überzeugen, dass es einen Gott gäbe?

Und warum missionieren die Gläubigen??

Antwort
von muttifrutti, 96

weil Gegenargumente überzeugen glaube ich,

und Atheisten sind überzeugt von den Gegenargumenten.

Antwort
von GangsterToast12, 86

Man kann die Frage auch andersherum stellen. Wieso missionieren so viele Gläubige. Das hängt aber immer von der Person selbst ab. Ich bin Atheist und will das nicht. Soll doch jeder glauben, was er will. Ist mir ja egal :D

Kommentar von PogbaInForm ,

Selcuk Abi hat mir das letztens erklärt, das ist wegen Völkermord an Armenien

Kommentar von GangsterToast12 ,

Was laberst du?

Kommentar von furdeutsch ,

hä ? Selcuk Abi sagt sowas gab es nicht

Kommentar von PogbaInForm ,

AHHHH! Du nervst voll!

Kommentar von furdeutsch ,

Pogba ! benimm dich sonst schlägt Selcuk Abi uns beide wieder

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