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Wieso opfern Juden und Christen keine Tiere (mehr)?

gefragt von SickChickJaySickChickJay am 06.08.2009 um 10:15 Uhr

Im Alten Testament gab es einige Gelegenheiten, bei denen ein Tier geopfert werden soll. Es gab u.a. Brand-, Sühn-, und Speiseopfer. Dafür wurden meist Rinder, Schafe, Ziegen und Tauben getötet. Wieso wird dies heute nicht mehr praktiziert? Müsste nicht zum Beispiel jeder erstgeborene Sohn durch ein Tieropfer ausgelöst werden? Handelt man nicht gegen die Gebote des Alten Testaments, wenn man keine Tiere opfert?


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evangelista
beantwortet von evangelista am 6. August 2009 15:18
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  1. WARUM DIE JUDEN KEINE OPFER MEHR BRINGEN KÖNNEN.

Die Juden können keine Opfer mehr darbringen, weil 70 n.Chr. der Tempel durch die Römer zerstört worden ist.

Eigentlich müssten sie weiterhin Opfer darbringen, weil ohne diesem Opfer keine Sündenvergebung möglich ist.

Nach der Thora gründet sich die Versöhnung auf dass stellvertretende Opfer, dass der vor Gott schuldig gewordene Mensch bringen müsste.

Symbolisch übertrug der Mensch seine Sünden auf das unschuldige Tier, dass er an seiner Stelle töten musste.

Auf diese Weise wurde der Mensch von seiner Schuld und dessen Folgen, dem Tod befreit.

Auf dieses stellvertretende Opfer gründete sich der Versöhnungsdienst im Alten Testament.

Zu diesem Opfer- und Versöhnungsdienst waren auch die PRIESTER, LEVITE und der HOHENPRIESTER notwendig. Weil die Erklärungen zu diesem Dienst zu umfangreich wären möchte ich auch nicht im Detail darauf eingehen.

Die Tieropfer in alttestamentlicher Zeit waren bereits ein Hinweis auf das wahre Opfer, welches Gott für die Menschen zu ihrer Versöhnung bringen würde.

  1. CHRISTUS IST DIE ERFÜLLUNG DES ALTTESTAMENTLICHEN OPFERDIENSTES

In Jesus Christus hat der Opferdienst sein ZIEL und seine ERFÜLLUNG erlangt.

Er wird als das LAMM GOTTES bezeichnet, welches der WELT SÜNDE trägt. Johannes 1, 29.

Für die Schuld der Menschen ist Christus stellvertretenden gestorben. Er hat die FOLGEN der SÜNDEN der MENSCHEN auf sich genommen.

Nicht der Mensch wird für seine Verfehlungen zur Rechenschaft gezogen, sondernd Gott das GERICHT über die Sünden der Menschen an Christus vollzogen.

Wer im VERTRAUEN zu Ihm kommt, un Ihm seine Schuld übergibt, wird von Gott begnadigt und kommt nicht mehr in das Gericht.(Johannes 5, 24).

A. CHRISTUS HAT EIN EINMALIGES OPFER GEBRACHT.

Weil CHRISTUS dieses EINMALIGE OPFER gebracht hat, welches ausreicht, um die Menschen zu retten, sind keine weiteren OPFER mehr notwendig.

Hebräer 9, 25-28: "AUCH NICHT, UM SICH SELBST VIELE MALE ZU OPFERN(DENN ER IST NICHT) WIE DER HOHEPRIESTER, DER JEDES JAHR (JOM KIPPUR) MIT FREMDEN BLUT IN DAS HEILIGTUM HINEINGEHT,SONST HÄTTE ER VIELE MALE SEIT ERSCHAFFUNG DER WELT LEIDEN MÜSSEN.

JETZT IST ER AM ENDE DER ZEIT(IM LETZTEN AEON) "E I N E I N Z I G E S M A L" ERSCHIENEN, UM DURCH SEIN OPFER DIE SÜNDE ZU TILGEN.

...SO WURDE CHRISTUS "E I N E I N Z I G E S M A L G E O P F E R T, UM DIE SÜNDEN VIELER HIN WEGZUNEHMEN."

Diese Tatsache ist aus diesem Grund so wichtig, weil in der katholischen Kirche eine völlig falsche Vorstellung im Bezug des OPFERS JESU besteht.

B. DIE FALSCHE VORSTELLUNG VON DER UNBLUTIGE OPFERUNG CHRISTI DURCH DEN PRIESTER. Sie ist der Auffassung, dass Christus im Gottesdienst, während der Messfeier auf UNBLUTIGE WEISE jedesmal erneut geopfert wird.

Darin besteht weder der SINN des ABENDMAHLES, welches CHRISTUS zum GEDÄCHTNIS an seinen OPFERTOD gestiftet hat, noch kann es wiederholt werden.

aa) DAS ABENDMAHL IST GEDÄCHTNIS AN DAS OPFER, WELCHES BEREITS GEBRACHT WURDE, ABER NICHT EIN UNBLUTIGES UND REALES OPFER, WELCHES DER PRIESTER GOTT DARBRINGT.

Es wurde zur Erinnerung an seinen Opfertod gegeben, aber nicht damit seine OPFER am KREUZ auf unblutige und unsichtbares WEISE zu wiederholen.

Dieses OPFER kann weder WIEDERHOLT werden, noch ist diese WIEDERHOLUNG notwendig.

bb) DER MENSCH KANN DIESES OPFER NICHT DARBRINGEN.

Der MENSCH hat keinen ANTEIL daran dieses OPFER darzubringen, sondern CHRISTUS selbst hat sich GOTT als OPFER dargebracht.

Wir können dieses Opfer nur im VERTRAUEN in Anspruch nehmen, aber nicht CHRISTUS in der GESTALT des BROTES Gott darbringen.

Diese VORSTELLUNG steht im völlig Widerspruch zu den Aussagen des Neuen Testamentes.

Deshalb möchte ich diesen Gedanken nochmals wiederholen:

CHRISTUS hat am KREUZ SICH SELBST GOTT ALS EINMALIGES OPFER DARGEBRACHT.

Dieses EINMALIGE OPFER kann nicht wiederholt werden, egal in welcher Form immer, weil es ausreicht, um die Mensch von ihrer Schuld zu befreien.

Wer es dennoch tut handelt hier in EIGENMÄCHTIGER WEISE und HANDELT damit GEGEN GOTT.

Er greift hier in etwas ein zu dem er weder beauftragt noch befugt worden ist.

Jedes ZUWIDERHANDELN ist SÜNDE und AUFLEHNUNG gegen Gott.

Zugleich drückt der Mensch damit seinen UNGLAUBEN aus, weil er nicht glaubt, dass das EINMALIGE OPFER ausreicht, um die Menschen zu retten.

cc) KEINE SPEZIELLE PRIESTERSCHAFT NOTWENDIG.

Als weitere Konsequenz ergibt sich, dass es aufgrund des EINMALIGEN OPFERS JESU im Neuen Testament auch keine SPEZIELLE PRIESTERSCHAFT mehr gibt, die OPFER darzubringen hat.

Dies war zur ZEIT des ALTEN BUNDES notwendig, hat aber durch die ERFÜLLUNG in CHRISTUS seine EXISTENZBERECHTIGUNG verloren.

dd) DAS ALLGEMEINE PRIESTERTUM, WELCHES GEISTLICHE OPFER GOTT DARBRINGT.

Darum spricht auch das NT nur mehr vom ALLGEMEINEN PRIESTERTUM, welches GEISTLICHE OPFER darzubringen hat. (1. Petrus 2, 5)

Das wichtigste und größte OPFER, welches der Mensch Gott darbringen kann, ist ER SELBST. (Römer 12, 1).

Petrus hat klar beschrieben was die Glaubigen sind:

  1. Eine königliche Priesterschaft,

  2. ein heiliger Stamm.

Worin besteht ihre Aufgabe: "DAMIT IHR DIE GROSSEN TATEN DESSEN VERKÜNDET, DER EUCH AUS DER FINSTERNIS IN SEIN WUNDERBARES LICHT GERUFEN HAT." (1. Petrus 2,9)

Jeder, der die Erlösung durch Christus erfahren hat wird zu einem königlichen Priester, der seine ERFAHRUNG mit CHRISTUS den anderen Menschen mitteilen soll.

Auf diese Weise ist er ein Zeuge der befreienden GNADE GOTTES geworden.

Aber die Aufgabe dieser heiligen PRIESTERSCHAFT besteht nicht darin CHRISTUS erneut täglich zu opfern, weil ER dieses einmalige OPFER bereits gebracht hat.

Sie sollen die Menschen auf dieses VERSÖHNUNGSOPFER hinweisen und die Menschen einladen sich mit GOTT versöhnen zu lassen. (2. Korinther 5, 20.21).

B. DAS GRUNDPROBLEM DER JUDEN.

Für die JUDEN besteht das Problem, dass sie seit fast 2000 Jahren keinen Möglichkeit mehr haben mit Gott versöhnt zu werden.

Warum? Weil sie keinen Opferdienst mehr praktizieren können.

Es fehlt ihnen am Tempel- und Priesterdienst.

Weil sie CHRISTUS nicht als das LAMM GOTTES annehmen, stehen sie seit dem ohne einer wirklichen Versöhnung da.

Dies ist die harte Konsequenz, die sich für die Juden ergibt.

Es ist auch nicht erklärbar, dass Gott sie seit der Zerstörung des Tempels ohne einer KONKRETEN ALTERNATIVE ZURÜCK GELASSEN HAT, wenn in ihren AUGEN CHRISTUS nicht an die STELLE der ALTTESTAMENTLICHEN OPFER GETRETEN ist.

aa) SIEBZIG JAHRE OHNE TEMPEL- OPFER- UND PRIESTER DIENST. Wie wäre es denkbar, dass Gott sie ohne VERSÖHNUNGSMÖGLICHKEIT zurückgelassen hätte?

In der Geschichte Israels gab es eine Phase, in der sie keinen Tempel besessen haben. Es war in der Zeit der BABYLONISCHEN GEFANGENSCHAFT.

Sie begann 587 v. Chr. und endete 538 v. Chr. Die Zerstörung des Tempel und seine Wiederherstellung dauert genau 70 Jahre. Der Tempel wurde zw. 520 - 516 v. Chr. wieder aufgebaut.

bb) ZERSTÖRUNG DES TEMPEL 70. N. CHR.

Dieser zweite Tempel existierte bis 70. n. Chr. und wurde durch den röm Feldherrn TITUS zerstört.

Der Triumphbogen in Rom bezeugt noch heute die Zerstörung des Tempels und Jerusalems.

Man sieht auf dem Triumphbogen Soldaten - reliefartig dargestellt- wie sie den 7armigen Leuchter tragen.

cc) KEIN BIBLISCHER HINWEIS FÜR DIE WIEDERHERSTELLUNG DES TEMPELS.

Seit dieser Zeit haben sie keinen Tempel mehr besessen. Es gibt auch keinen Hinweis dafür, dass er wieder aufgebaut werden soll.

Es besteht auch nach biblischer Aussage keinen Grund diesen Tempel wieder zu errichten, weil Gott seinen SOHN in diese Welt gesandt hat um den Opferdienst zu erfüllen.

Deshalb brauchen auch keine Tieropfer mehr gebracht werden, weil diese ZEIT endgültig vorbei ist.

dd) CHRISTUS IST DIE ERFÜLLUNG DES ALTTESTAMENTLICHEN OPFER- UND PRIESTERDIENSTES.

Gott hat mit CHRISTUS dafür gesorgt, dass es eine LÜCKENLOSE MÖGLICHKEIT gibt, damit die Menschen von ihrer Schuld befreit werden können.

DIES IST DURCH CHRISTUS GESCHEHEN.

Nur durch Ihn können die Menschen zu Gott kommen. Johannes 14, 6.

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 6. August 2009 15:45

Ok, also die einen brauchen nicht und bei den anderen ist der Altar kaputt. Vielen Dank, an die Zerstörung des Tempels habe ich nämlich gar nicht gedacht.

Kommentar von Miskenosse am 7. August 2009 12:58

Genau, unter anderem liegt es bei den Juden daran, dass der Tempel zerstört wurde und es heute auch keine Priester gibt, die die nötige rituelle Reinheit besitzen.

Kommentar von B043ae9a3a111615e02b444c6737b100smallHarterkampfer am 7. August 2009 15:34

Evangelista, du hast dir wieder einen Spruch geleistet, der mich an die hasserfüllte „Judenmissionierung“ des Christentums erinnert : "Weil sie (die Juden) Christus nicht als das Lamm Gottes annehmen, stehen sie seitdem ohne eine wirkliche Versöhnung da. Dies ist die harte Konsequenz, die sich für die Juden ergibt."

Kannst du dir vorstellen, dass dieser Satz Juden genauso zum Lachen bringt, wie wenn ein Islamist und Europäern versucht zu erklären, wir wären verloren, wenn wir nicht den Propheten aus Arabien anerkennen!

Keinen interessiert es, welche Kniffe sich eine andere Religion einfallen lässt, um die anderen Glaubensrichtungen argumentativ reinzulegen!

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. August 2009 22:51

Harterkampfer@ du findest im AT unzählige Stellen, wo steht, dass Gott barmherzig ist und Sünden vergibt, und das ist nicht nur an den Tempelkult gebunden. Die Frage lautet ja auch, warum Juden und Christen keine Tiere mehr opfern, und nicht, ob Gott Sünden vergibt.

Kommentar von Simple_avatar4smallSchira am 11. August 2009 15:40

@ Harterkämpfer: Zum Lachen nicht, eher zum Zähneknirschen... So sollte interreligiöser Dialog eben NICHT ablaufen.

@ Gritti: ja, eben. Das ist doch aber kein Widerspruch zu dem, was Harterkämpfer schreibt, sondern eher zu Evangelistas langem Erguss.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 9. August 2009 12:23

Für Hartekampfer:

1. Zunächst besteht die NOTWENDIGKEIT des OPFERS JESU für alle Menschen.

Deshalb besteht der Auftrage Jesu zu allen Menschen zu gehen, um ihnen die FROHE BOTSCHAFT der ERRETTUNG durch Ihn, zu bringen.

Dies ist für das Volk Israel genauso gültig. Weshalb sollte es für die Angehörigen des Volkes Israel nicht gültig sein????

  1. Meine Aussage, dass es OHNE OPFER keine Versöhnung mit Gott gibt, steht in der Thora.

Du kannst folgende Texte bitte nachlesen:

    1. Mose 30,10;
    1. Mose 16, 21. 23. 30. 34.
    1. Mose 17, 11.
  1. Hebräer 9, 22.

Die Aussage der Thora wird keinen orthodoxen Juden zum Lachen bringen. Im Gegenteil, sie sind sich dessen bewußt, dass sie ohne den Opferdienst ein großes Problem haben. Das wurde mir von jüdischer Seite auch bestätigt.

Du kannst Dich gerne mit orthodoxe Juden in Verbindung setzten, und mit ihnen darüber sprechen. Dann kannst Du selber erfahren, was sie darüber denken.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 9. August 2009 12:28

Für HARTEKAMPFER

Leider wurden die Zahlen nicht angenommen. es heißt: 2. Mose 30,10 3. Mose 16, 21. 23. 30. 34. 3. Mose 17,11.

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 7. August 2009 16:34
  • Hallo evangelista, im Großen und Ganzen eine gute Zusammenschau.

  • Allerdings ist Dir ein Fehler unterlaufen bei der Beschreibung des katholischen Glaubens. Es ist falsch, dass in der katholischen Messe das Opfer Christi wiederholt würde.

  • Vergegenwärtigung ist das richtige Wort für das katholische Verständnis des Opfers Jesu während der Messe und das ist etwas anderes als Wiederholung.

Kommentar von heikephs am 8. August 2009 23:12

Im AT steht: Die Schwalbe hat ein Nest gefunden für ihre Jungen: Deine Altäre.... (Ps. 84, 4)

Das bedeutet doch, daß irgendwann der Opferdienst aufhören muß, sonst würde doch da keine Vogel nisten.

Daraus müßten auch die Juden erkennen, daß der TEmpel mit Absicht zerstört werden durfte!

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 9. August 2009 11:41

Ich weiß, dass das Wort "Wiederholung" verneint wird, und doch ist der reale VORGANG(Realpräsenz) der VERGEGENWÄRTIGUNG SEINES OPFERS, die Gleichsetzung des OPFERS am KREUZ.

Es geschieht also dasselbe immer wieder, was bereits am Kreuz real geschehen ist.

Genau das ist aber das Abendmahl nicht. Es wird das KREUZES GESCHEHEN nicht REAL VERGEGENWÄRTIGT, sondern ERINNERT an sein einmaliges OPFER, das Christus für uns am Kreuz gebracht hat. "TUT DAS ZU MEINEM GEDÄCHTNIS!!"

Christus ist nicht im BROT gegenwärtig, sondern durch den GEIST, den Er seiner Gemeinde versprochen hat. Er spricht vom "TRÖSTER", der an seiner Stelle kommen wird.

"Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende."

Christus kann nicht leiblich, sondern nur geistlich aufgenommen werden.

Das frühere Verbot vor der Eucharistie nichts zu essen(Nüchternheit wurde verlangt), zeigt einmal mehr die falsche Vorstellung, die im Bezug des Brotes bestand.

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 25. August 2009 22:17

Eine Aussage zu wiederholen, macht sie dadurch nicht richtiger, evangelista. So wie Du den Glauben der Katholiken interpretierst, ist es falsch interpretiert. Vergegenwärtigung ist eben nicht Wiederholung. Oder Du hatten kein Deutsch in Schule??

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 9. August 2009 11:54

Weil der ganze Christus im Brot enthalten ist wurde auch lange Zeit den Gläubigen das Abendmahl nicht in beiderlei Gestalt gegeben.

Auch heute ist es die Regel, dass nur die Hostie den Gläubigen gegeben wird. Es gibt Ausnahmen, dass in beiderlei Gestalt die Messe gefeiert wird. Aber das ist die Ausnahme und nicht die Regel.

Wenn hygienische Gründe angeführt werde, dann kann ich darauf verweisen, dass das sehr wohl möglich ist auch bei vielen Teilnehmern im Gottesdienst dies zu praktizieren.

Aber durch die Vorstellung, die über das Brot besteht, wird es nicht als unbedingt notwendig empfunden in beiderlei Gestalt die Eucharistie zu feiern.

Aus der Bibel wissen wir aber, dass sie das Abendmahl mit Brot und Wein gefeiert haben.

Es hat nicht der EPISKOPOS oder PRESBYTER (Vorsteher-Bischof) stellvertretend den Wein für die Gemeinde getrunken.

Auch an diese Veränderung der Praxis ist der Unterschied zu früher zu erkennen.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 9. August 2009 12:43

Im Johnannes 6, 50. 51 wird vom ESSEN und TRINKEN Jesu Christi gesprochen.

Daraufhin stritten die Juden untereinander und sagten: "WIE KANN ER UNS SEIN FLEISCH ZU ESSEN GEBEN?"

Jesus wiederholt seine Forderung und fügt dem ESSEN das TRINKEN seines BLUTES noch hinzu. Vers 53-56.

Für die Menschen war das eine harte Rede Vers 60.

Dann gibt Jesus die Erklärung darüber, was Er mit dem Essen und Trinken gemeint hat, und das entspricht dem Kontext dessen, worauf Er die Menschen immer wieder hingewiesen hat, wie sie Ihn ihr Leben aufnehmen müssen.

Vers 63: "DER GEIST IST ES DER LEBENDIG MACHT; DAS FLEISCH IST NICHTS NÜTZE. DIE WORTE, DIE ICH ZU EUCH GEREDET HABE, DIE SIND GEIST UND SIND LEBEN."

Das buchstäbliche ESSEN bringt überhaupt nichts.

Er sagte selber: Was in den Mund hineingeht, das geht auch auf natürliche Weise wieder weg.

ES SIND SEINE WORT, DIE ER ZU UNS GESPROCHEN HAT, DIE WIR IN UNSERE HERZEN AUFNEHMEN SOLLEN.

Es ist der GUTE SAMEN, der auf den fruchtbaren Boden fällt und viel Frucht bringt.

Wenn meine Wort in Euch bleiben, bleibe ich auch in euren Herzen.

Nur auf diesem Wege können wir Christus aufnehmen.

Kommentar von Simple_avatar4smallSchira am 11. August 2009 15:33

Da befindest Du Dich im Irrtum, Evangelista, wir können sehr wohl noch mit Gott versöhnt werden. Vorausstzung dafür ist, dass wir unsere Fehler bereuen, wieder gut machen, uns mit den Menschen versöhnen, die wir gekränkt haben (Teschuwa = Umkehr). Dann, aber erst dann, können wir uns an Jom Kippur, dem Versöhnungstag, mit Gott versöhnen - oder vielleicht eher mit den Selbstvorwürfen, die wir in uns tragen. Ich persönlich glaube, dass uns diese Möglichheit in jeder Sekunde unseres Lebens offen steht. An Jom Kippur ist es aber ein ganz besonderes, erhabenes Erlebnis. Siehe auch meine Antwort weiter unten.

Kommentar von Simple_avatar4smallevangelista am 17. August 2009 16:51

Kannst Du mir bitte erklären welchen Sinn das JOM KIPPUR Fest hat und welche Aufgabe der Hohenpriester dabei zu erfüllen hatte? Dieses Fest kann nach der THORA heute nicht mehr erfüllt werden.

Kommentar von Support19 am 14. August 2009 09:03

Liebe/r evangelista,

bitte vermeide es künftig, nur Großbuchstaben zu verwenden. Dies wird im Internet als Schreien interpretiert und gilt daher als unhöflich.

Herzliche Grüße

Gerti vom gutefrage.net-Support


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daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 6. August 2009 10:33
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Christen brauchen nicht zu opfernm, weil durch das stellvertretende Opfer Jesu jedes weiter Opfer unnötig geworden ist. Wir "opfern" höchstens Zeit und Arbeit.

Kommentar von 4ff28ba819ea0d649133d835cca409bbsmallmhchocolate am 6. August 2009 10:42

Einzig richtige Antwort hier


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 6. August 2009 11:34
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Für die Juden kann ich nicht antworten, aber für die Christen gilt, dass Jesus als endgültiges Opfer für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist. Tieropfer sind deshalb nicht mehr nötig.


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 6. August 2009 10:21
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Die Spielregeln des Alten Testamentes wurden duch das Neue Testament abgelöst.

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 6. August 2009 10:25

Ja für die Christen, aber doch nicht für Juden oder? Steht denn eigentlich irgendwo im Neuen Testament eine Ablehnung von Tieropfern?

Kommentar von 4ff28ba819ea0d649133d835cca409bbsmallmhchocolate am 6. August 2009 10:43

Jesus ist als stellvertretendes Opfer gestorben.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 7. August 2009 14:03

Aber nicht real, sondern als Symbol - in einer Symbol-Darstellung (Legende).

Kommentar von Progo am 7. August 2009 20:47

>Ja für die Christen, aber doch nicht für Juden oder? - Das ist ja der Knackpunkt! Das Judentum lehnt Jesu stellvertretendes Opfer ab.


morus
beantwortet von morus am 7. August 2009 16:28
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Warum kennen Christen keine Tieropfer? Die theologische Antwort findest Du im Neuen Testament im Hebräerbrief, Kapitel 9 und 10.

Dort heißt es (Hebr 10, 11-18):

Jeder Priester steht Tag für Tag da, versieht seinen Dienst und bringt viele Male die gleichen Opfer dar, die doch niemals Sünden wegnehmen können. Dieser aber (= Jesus) hat nur ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht und sich dann für immer zur Rechten Gottes gesetzt; seitdem wartet er, bis seine Feinde ihm als Schemel unter die Füße gelegt werden. Denn durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer zur Vollendung geführt. Das bezeugt uns auch der Heilige Geist; denn zuerst sagt er: Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit ihnen schließe - spricht der Herr: Ich lege meine Gesetze in ihr Herz und schreibe sie in ihr Inneres; dann aber: An ihre Sünden und Übertretungen denke ich nicht mehr. Wo aber die Sünden vergeben sind, da gibt es kein Sündopfer mehr.


Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. August 2009 22:56

Und in Mt 9,13 ist zu lesen wie Jesus sagt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer.


Agnes10
beantwortet von Agnes10 am 6. August 2009 10:16
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Schon im Neuen Testament gab es das grausame Ritual schon nicht mehr so wie im Alten Testament. Wo bitte sollte das heute auch in Städten beispielsweise stattfinden? Es muß kein Tier sterben für so etwas!

Kommentar von Afd9d8f9f436ef27dd971ba7c7af31a4smallDerSteppenwolf am 6. August 2009 10:22

na ja,auf der Str., wie vielerorts in Bahngladesh oder in Thailand.

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 6. August 2009 10:23

Hast du dazu vielleicht eine Textstelle aus dem Neuen Testament? Ich find gerade nichts, ist ja doch ein dickes Buch. ;o)

Kommentar von heikephs am 8. August 2009 23:14

Lies mal im Hebräerbrief die Kapiutel 8 und 9, da wird das erklärt.

Wenn Du was nicht verstehst, lies langsam, mehrmals und bitte vor allem Gott um Hilfe, daß er Dir es erklärt. Er hats geschrieben, und kann es auch erklären...


KriLu
beantwortet von KriLu am 6. August 2009 10:17
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bauern opfern jeden tag tiere, damit wir was essen können. warum sollten wir uns noch extra die mühe machen, welche zu züchten, um diese dann zu opfern?

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 6. August 2009 10:24

Na weil es so in der Bibel steht.

Kommentar von E4373d4e655de2350e70ed2ff4d7442dsmallKriLu am 6. August 2009 10:31

in der bibel steht viel, willst du das alles ernst nehmen und befolgen?

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 6. August 2009 10:32

Wenn man als Christ/Jude die Gebote der Bibel nicht befolgt, dann ist man doch auch kein Christ/Jude oder?

Kommentar von heikephs am 8. August 2009 23:16

Christ heißt, Christus als das Opfer für unsere Sünden anzunehmen.

Lies mal den Hebräerbrief. Wer noch opfert, ist kein Christ und fällt aus der Gnade Gottes heraus, weil er das ein für allemal geschehene Opfer von Jesus Christus ungültig macht.

Man muß beachten, daß für verschiedene ZEiten in der Bibel verschiedene Vorschriften galten. Und für uns heute gilt das NT.


DerSteppenwolf
beantwortet von DerSteppenwolf am 6. August 2009 10:21
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sehr interessante Frage.

Ich denke, das es als ein zu archaiches Ritual im 17. und 18. Jahrhundert aus der Kirche verbannt wurde. Das Wissen wurde dazumal stärker, als der Glaube und ergriff auch diesen Aspekt.

Allerdinds hält ja die röm. katholische Kirche an dem Ritual der symbolischen Schlachtung von Lämmern fest. Beim Abendmahl wird ja gesagt: "Dies ist das Lamm Gottes, ... für Euch hingegeben...".

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 7. August 2009 16:23

Hallo Steppenwolf, leider strotzt Deine Antwort von Unwissen.

  • Das Christentum kennt KEINE Tieropfer.

  • Durch das "Opfer" Jesu am Kreuz zeitgleich mit der Opferung der Lämmer im Tempel wird er auch als das Lamm Gottes bezeichnet. Die Bezeichnung für Jesus geht zurück auf ein Jesaja-Zitat aus dem Alten Testament und findet sich als Aussage über Jesus im Neuen Testament bei Johannes dem Täufer.

Kommentar von heikephs am 8. August 2009 23:16

Das ist ganz genau richtig!


DollyPond
beantwortet von DollyPond am 6. August 2009 10:22
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2000 jahre ändern halt die vorlieben und hobbies.


anonym
beantwortet von benjair am 7. August 2009 18:56
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Hallo, der Opferkult war an den tempel gebunden. Dieser wurde im Jahre 70 n. Chr. durch die Römer zerstört. Der "Opfergottesdienst" wurde zum "Wortgottesdienst". Soweit das Alte testament. Im neuen Testament, also opfern bei den Christen, wurde der Opferkult abgeschlossen durch das einmalige, stellvertretende Opfer Jesu Christi am kreuz. Auch dort findet man heute nur noch den "Wortgottesdienst" Ich finde übrigens, dass das eine gute und interlligente Frage war, was man nicht unbedingt annehmen kann, wenn man die Antworten liest. Schade, dass so wenig wirklich auf die fragen eingegangen wird. Nur weiter so!!!!


Longisimus
beantwortet von Longisimus am 8. August 2009 14:34
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Warum die Juden nichts mehr opfern weiß ich nicht. Doch wir Christen brauchen kein Tier mehr zu opfern, denn in Blichrichtung auf das AT ist Jesus das einmalige und endgültige Opferlamm, dass am Kreuz für uns starb. Jetzt hast Du die Wahl, entweder nehme ich das Opfer für mich an, oder ich lass es. Wer das Opfer annimmt, kommt nach seinem Ableben zu Gott ohne "Wenn und aber". Ansonsten darfst Du überhaupt nicht sündigen, auch die kleinste Notlüge, oder ein kleiner schmutziger Gedanke, ansonsten hast Du verspielt. Das bedeutet, man nimmt den Opfertod für sich geschenkt in Anspruch, oder ma hat es vermasselt.

Kommentar von heikephs am 8. August 2009 23:18

Das hast Du gut ausgedrückt!


grmpfhola
beantwortet von grmpfhola am 8. August 2009 19:07
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Hallo, Tiere werden nicht mehr geopfert, weil Jesus für die Vergebung der Sünden gestorben ist. Dadurch, dass er nicht von zwei Menschen sondern von Gottes Geist gezeugt wurde, hatte Jesus keine Erbsünde an sich. Als er auf der Welt war hat er nicht gesündigt, so dass er sein Blut zur Vergebund der Sünde vor Gott dem Vater hergeben konnte. Als einfaches Beispiel: Ein Schuldner kann für den Anderen nicht zahlen. Jemand der keine Schulden hat, kann sie für jemand Anderem begleichen...


anonym
beantwortet von heikephs am 8. August 2009 23:10
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Die alten Gebote gelten nicht mehr. Jesus ist ein für allemal für die Sünden gestorben, und so gilt kein Opfer mehr.

Das letztgültige Passahmahl wurde kurz vor Jesu Tod gefeiert.


anonym
beantwortet von newcomer am 6. August 2009 10:17
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unser Herrgott hat mittlerweile von "Opfern" genug und macht sich nichts mehr daraus. Viel wichtiger ist ihm, dass andere schlechte Dinge aus der Welt geschaffen werden

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 6. August 2009 10:22

Hast du dafür auch Belege, oder ist das nur eine Mutmaßung von dir?

Kommentar von Afd9d8f9f436ef27dd971ba7c7af31a4smallDerSteppenwolf am 6. August 2009 10:24

woher hast Du dieses Wissen?

Kommentar von newcomer am 6. August 2009 10:29

das habe ich mir angelesen "Gespräche mit Gott" Neale Donald Walsch

Kommentar von B043ae9a3a111615e02b444c6737b100smallHarterkampfer am 6. August 2009 14:32

Also hat gewissermaßen eine Umerziehung Gottes durch einen Teil der Menschheit stattgefunden! Das lässt auch für andere lästige Gottesgebote hoffen!

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 7. August 2009 14:06

Gott war und ist immer die bedingungslose Liebe. Da gibt es nichts zu wandeln. Gewandelt hat sich - wenn, dann - das Bewußtsein der Menschen.

.

Aber in den letzten 10.000 Jahren nicht wirklich zum besseren, denn die große Mehrheit der zivilisierten Gesellschaft lebt ganz deutlich in der Abtrennung von Gott, von der bedingungslosen Liebe.

Kommentar von B043ae9a3a111615e02b444c6737b100smallHarterkampfer am 7. August 2009 15:38

Heureka, besteht die Schöpfung Gottes aus reiner und bedingungslosen Liebe? Schau ich mich in der Realität der Schöpfung um, sehe ich was anderes.

Wie aber erkennt man Gott? Ich kenne nur die Methode, sich umzuschauen, die Wirklichkeit zu studieren!


anonym
beantwortet von DonForketta am 7. August 2009 12:31
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Die Christen opfern nicht mehr weil Jesus das mosaische Gesetz abgelöst hat durch seinen Opfertod. Das steht so wortwörtlich in der Bibel.

DIE FRAGE IST DOCH: WARUM GIBTS DENN ÜBERHAUPT NOCH JUDEN???

Als Jesus auf der Erde war, gingen ja aus den Juden die Christen hervor.

Nur gab es damals tatsächlich Juden, die nicht geglaubt haben dass dieser Jesus der auf der Erde war und all die Wunder vollbracht hat, wirklich der CHRISTUS war. Das ist ja uch der Grund warum die ihn getötet haben.

Die Juden glauben also dass Jesus nie auf der Erde war und deswegen warten sie heute noch und leben heute noch nach dem alten Testament (oder dem mosaischen Gesetz).

Tiere opfern gehört eigentlich dazu, aber sie tun es einfach nicht! Weil sie sich einfach aus der Bibel rauspicken was für sie leicht oder schön ist, und einfach nicht wirklich nach der bibel leben.

Die sind nicht anders wie die heutigen vermeintlichen "guten Christen". In der Bibel steht auch dass man vor der Ehe keinen Sex haben darf... da hält sich auch keiner dran.


Kommentar von Miskenosse am 7. August 2009 12:56

Die Juden haben Jesus nicht getötet und die Juden glauben auch, dass er auf der Erde war und sie picken sich aus der Bibel nicht das raus, was gerade einfach ist - oder findest Du es einfach, am Sabbat kein Licht anmachen zu dürfen, nicht kochen zu dürfen, etc.? Und das einzige, was sie nicht glauben, ist dass Jesus der Messias ist.

Kommentar von Simple_avatar4smallSchira am 11. August 2009 15:34

Richtig, Mischkenosse!

Kommentar von 7ec1b41de53ebecb438ce0ba434165dasmallkutzersalm am 7. August 2009 15:04

Jesus war schon am biblischen Anfang im Garten Eden nach dem Sündenfall prophezeit worden. Nach und nach wurde sogar die Zeit seines Erscheinens genau erkennbar ( sie Buch Daniel). Mit ihm wurde das GESETZ erfüllt und aufgehoben samt der Opfer, die ja nur eine Vorschattung auf Christi Tod sein sollten. Nebenbei auch die Fleischversorgung, denn die Leviten waren zugleich die Fleischlieferanten, die einzigen. Nur das Passahlamm durfte zu Hause gebracht werden. Nun durch Christus ( Hebr. Messias)hat sich Opferei aufgehört. Die wahren Christen nahmen dieses Opfer an, geistig. Den Juden wurde 70 n.u.Zeit der Tempel zerstört, damit auch die Geschlechtsregister, daher gab es keinen Nachweis mehr, wer aus dem Stamme Levi war, daher auch keine Opfererlaubnis mehr. Aus vielen Juden wurden Christen, aber auch aus den sogenannten Heiden, den Anbetern Römischer Götter oder Orientalische, fernöstliche usw Götter. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Manche Muslime opfern immer noch, der Korn hat ja als Basis das Pentateuch- die fünf Bücher Mose. die Trennung kommt erst mit Isaak und Ismael.

Das Judentum pickt sich nichts aus der Thora, sie hat nur Überlieferugen dazugesetzt und die Juden halten das Gesetz Mose buchstabengetreu, was für Aussenstehende oft befremdend ist. Denn die Grundsätze die hinter dem GESETZ stehen dabei ausser Acht gelassen werden. Man denkt einfach zu wnig nach, was sich Gotte dabei gedacht haben mag, gewisse Dinge von Menschen zu verlangen. Aber das gilt wohl für die Christen genauso, nur halten sie sich selten an die Worte Gottes, denn sonst gäbe es nur LIEBE auf der Welt.


heureka47
beantwortet von heureka47 am 7. August 2009 14:01
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Schon mal dran gedacht, daß viele der Bibelgeschichten gar nicht in erster Linie die äußere, materielle, Realität meinen, sondern - als SYMBOLISCHE Darstellungen das BEWUSSSEIN?


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 7. August 2009 23:47
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Weil Jesus für die Sünden aller gestorben ist. Die Tieropfer schatteten dies nur vor.

>>Denn da das GESETZ einen Schatten der künftigen guten Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst hat, können die Menschen niemals mit den gleichen Schlachtopfern, die sie fortgesetzt Jahr für Jahr darbringen, die Hinzutretenden vollkommen machen. 2 Würde sonst nicht das Darbringen der Schlachtopfer aufgehört haben, weil die, die heiligen Dienst verrichteten und ein für allemal gereinigt worden wären, kein Bewußtsein von Sünden mehr gehabt hätten? 3 Im Gegenteil, durch diese Schlachtopfer wird Jahr für Jahr an Sünden erinnert, 4 denn es ist unmöglich, daß das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt. 5 Daher sagt er bei seinem Eintritt in die Welt: „ ,Schlachtopfer und Opfergabe hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. 6 Du hast kein Wohlgefallen an Ganzbrandopfern und Sündopfern gehabt.‘ 7 Da sprach ich: ‚Siehe! Ich bin gekommen (in der Rolle des Buches steht über mich geschrieben), um deinen Willen, o Gott, zu tun.‘ “ 8 Nachdem er zuerst sagte: „Schlachtopfer und Opfergaben und Ganzbrandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt noch Wohlgefallen daran gehabt“ — Schlachtopfer, die gemäß dem GESETZ dargebracht werden —, 9 sagt er darauf wirklich: „Siehe! Ich bin gekommen, um deinen Willen zu tun.“ Er beseitigt das erste, auf daß er das zweite aufrichte. 10 Durch den besagten „Willen“ sind wir durch die Opfergabe des Leibes Jesu Christi ein für allemal geheiligt worden.<< (Hebräer 10:1-10)


wuerstel
beantwortet von wuerstel am 9. August 2009 19:46
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Beginnend mit Abel brachten Glaubensmänner Gott Tieropfer dar. Dadurch gestanden sie ihre Sündhaftigkeit und die Notwendigkeit einer Erlösung ein. Auch bewiesen sie ihren Glauben an die von Gott verheißene Befreiung (1. Mose 3:15; 4:1-4; 3. Mose 17:11; Hebräer 11:4). Er betrachtete solche Opfer mit Wohlwollen und die Opfernden standen bei ihm in gutem Ansehen. Die Tieropfer hatten jedoch allenfalls symbolischen Charakter. Da die Tiere ja unter den Menschen stehen, konnten sie deren Sünden nicht wirklich zudecken (Psalm 8:4-8). Die Bibel sagt dazu: „Es ist unmöglich, dass das Blut von Stieren und von Ziegenböcken Sünden wegnimmt“ (Hebräer 10:1-4). Diese Opfer waren nur ein Sinnbild für das künftige wahre Loskaufsopfer Jesus Christus.


Schira
beantwortet von Schira am 11. August 2009 15:21
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Hallo, nachdem der Tempel zerstört wurde, können natürlich die Opfer nicht mehr ausgeführt werden. Das war ein dramatischer Einschnitt, dessen noch immer jedes Jahr an Tischa Be'Aw gedacht wird. Wir haben heute andere Wege zu Gott - Gebet, Studium der Torah, die Gebote zu halten, ein gutes Verhalten unseren Mitmenschen gegenüber. Ich bin zwar sehr berührt, wenn ich in Jerusalem an der Klagemauer stehe, aber bei klarem Verstand besehen, wünsche ich mir den Tempel nicht zurück.

Übrigens: Schon bei den Propheten (z-.B. Jeremia, Micha) wird betont, dass Gott viel mehr auf das zwischenmenschliche Verhalten Wert legt als auf die Opfer.


anonym
beantwortet von Befra1980 am 11. August 2009 19:27
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In Vorchristlicher Zeit wurden Tiere geopfert um Sündenvergeben zu erlangen. Mit dem Tod Jesu Christi sind die Gesetze zu Tierofern überflüssig geworden, da er für unsere Sünden gestorben ist und sein Blut hingegeben hat.


Alleyne
beantwortet von Alleyne am 14. August 2009 09:05
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auf ganz geheimnisvolle Weise ist meine Antwort verschwunden tz tz tz... ich probiers nochmal: .
Wenn man alle durch Menschen begangenen Tierquälereien von heute zusammenrechnen und als Opfer ansehen würde, hätte jeder BLUTRÜNSTIGE GOTT, der diese Opfer fordert, noch immer reichlich, noch in 1000 Jahren sogar!!! HALLELUJA, wir sind alle gerettet !!!


vollimleben
beantwortet von vollimleben am 6. August 2009 10:18
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Wir "Opfern"doch jeden Tag Tiere,nur nicht für Gott sondern für unser eigenes Wohl!

Kommentar von heikephs am 8. August 2009 23:17

Das ist kein OPfer, das ist Schlachten, um zu essen. Unsere Sünden werden dadurch nicht bedeckt.


ShaneMcCutcheon
beantwortet von ShaneMcCutcheon am 6. August 2009 10:19
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Diese Rituale stehen zwar in der Bibel, aber es steht niergends, dass sie vorgeschrieben sind. Außer in einem Fall und das hat Gott es nur von demjenigen erwartet und nicht von allen.

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 6. August 2009 10:27

Hmm also eigentlich sollte ja jeder Erstgeborene eingelöst werden. Und Frauen sollen zum Beispiel nach der Menstruation opfern, um wieder "rein" zu werden.

Kommentar von 2b239edf2c06ca5d2ba2b5a61eac9ebdsmallShaneMcCutcheon am 6. August 2009 10:30

Gott hat uns die zehn Gebote gegeben und nichts weiter. Es gab Ausnahmen, aber da hat er sich immer an die gewand, die es machen sollten und auch nur die sollten opfern. Alles andere ist von Königen und Machthabern angeordnet worden.

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 6. August 2009 10:36

Das ganze Buch Levitikus gilt doch als Diktat Gottes, dass den Menschen durch Mose überbracht wurde. Dort stehen die oben genannten Gebote drin. Also ist es doch für alle gültig und definitiv weder von Königen noch von Machthabern angeordnet.

Kommentar von 2b239edf2c06ca5d2ba2b5a61eac9ebdsmallShaneMcCutcheon am 6. August 2009 10:39

Mag jetzt keine Bibelstunde halten. Les die Bibel ganz und du wirst sie verstehen. Die Bibel ist in vielen Teilen nicht wörtlich zu nehmen und durch die Sprache nicht immer einfach zu verstehen. Du kannst die einzelne Bücher nicht nur für sich sehen.

Kommentar von 244b649b0a5c5aa4206df374b9222f20smallheureka47 am 7. August 2009 14:16

@ ShaneMcCutcheon: >>Gott hat uns die zehn Gebote gegeben und nichts weiter<<:

Das ist ja eine überaus tragische Vorstellung! Ich bin der Meinung, daß die 10 Gebote NICHT wirklich Gottes Gebote sind, sondern ein FAKE! Ich bin felsenfest überzeugt, daß sie menschengemacht sind.

.

Was ich als wirklich Gottes Gebote ansehen und anerkennen kann, sind:

1. "Liebe Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und all deiner Kraft"

2. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst"

3. "Liebe deine Feinde..-(usw.)"

.

Die "10 Gebote" sind aus meiner Sicht ein Hinweis darauf, daß die Menschen sich - auch schon damals - soweit vom eigentlichen Gebot Gottes (Liebe) entfernt hatten, daß es notwendig schien oder wurde, ihnen für jeden einzelnen Aspekt im Leben "Regeln" vorzugeben. Aber da sie von Gott und der Liebe entfremdet waren, waren sie auch nicht bereit / fähig, solche Regeln einzuhalten. Und diesen Zustand haben wir immer noch! Im Christentum heißt es "Erbsünde", im Bereich der Psychologen, Analytiker und Soziologen spricht man von der "Kollektiven (Zivilisations-)Neurose". Siehe mein GF-Tipp.


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