dragonpunk am 02.12.2008 um 19:57 Uhr
wieso will man nicht mit "kleineren" "jüngeren" wie man es auch nennen will reden/diskutieren und wieso nimmt man sie nicht für voll, erwachsene sind komisch und ich versteh sie nich, sicherlich wenn mir nen 10jähriges kind auf den keks geht, das nichtmal richtig laufen kann, dann versteh ich das, aber man kann sich doch mit dem menschen an sich unterhalten, oder? naja anscheinend wohl eher nich
danke im vorraus (ich weiß, das war jetz schnell geschrieben und ich hab nich sonderlich auf rechtschreibung geachtet)

Deine Rechtschreibung ist nicht so kathastrophal, wie bei den meisten.
Wenn Du das nächste Mal noch sorgfältiger darauf achtest, wirst Du gleich noch viel ernster genommen.
Von mir auf jeden Fall.
Also den entwicklungsverzögerten 10 Jährigen der immer noch nicht laufen kann lassen wir mal aussen vor da er mir irgendwie Leid tut :-)
Ansonsten bin ich dafür das jeder jeden ernst nehmen sollte. Die Erfahrung älterer benötigt manchmal auch einen frischen Wind, neue Inspirationen die ein noch recht "unbedarfter" Mensch oft eher geben kann. Allerdings sind jüngere oft auch sehr ungestüm und fühlen sich oft nicht verstanden nur weil sie mit ihren Ideen nicht gerade landen. Dabei sollten sie berücksichtigen das man unter Umständen auch aus der Erfahrung heraus manche Dinge prüfen muss und manche Dinge einfach schon andere vorgeschlagen haben oder immer wieder von Jüngeren vorgeschlagen werden. Da spielt dann auch ein wenig Resignation bei Älteren eine Rolle die wissen das man nicht so viel bewegen kann wie man sich das in jungen Jahren oft vorstellt.
So, genug verwirrt :-)
fragebogen am 2. Dezember 2008 20:04 DH...da spricht mir jmd von der Seele gg
mentecaptum am 2. Dezember 2008 20:09 DH !

Ich für meinen Teil nehm jeden grundsätzlich erstmal gleich ernst unabhängig vom Alter und da ist wirklich so.
FAKT ist aber, dass besonders die Altersgruppe, die du angesprochen hast, auffällt, wenn es um das "Nerven, Störenoder Dummfragen" geht.
Doch wenn du (ich gehe davon aus, dass du selber noch jung bist) vernünftig mit mir kommunizierst, dann tu ich das auch und berate dich gerne höre gerne zu und nehme dich ernst.
Und ich denke die meisten hier sehen das genauso.

Die Motive der älteren, die jüngere nicht Ernst nehmen wollen oder können sind unterschiedlich.
Ein älterer Mensch hat in seinem Leben mehr Gelegenheit gehabt sich intellektuell mit Problemen auseinander zu setzen. Aber nicht jeder hat von diesen Gelegenheiten auch Gebrauch gemacht. (Auch ein Esel kann alt werden und bliebt doch ein Esel.)
Wenn dann ein Jugendlicher ein Thema, das für ihn noch neu ist, mit dem älteren diskutieren möchte, dann kann der ältere sozusagen auf ein Archiv zurückgreifen. Manches wurde schon durchdacht und verworfen, anderes als zwar nicht ideal aber bewährt erkannt. Man hatte schon Gelegenheit Kompromisse zu schließen.
Auch ältere Menschen möchten sich (hoffentlich) noch intellektuell weiterentwickeln. Manch einer glaubt aber, dass das Diskutieren von längst abgehakten Themen ihn nicht weiterbringt, dass es vertane Zeit ist diese Themen wieder aufzuwärmen. Das muss nicht so sein. Das was Jugendliche zu einem Thema zu sagen haben, kann (muss nicht) auch Erwachsene weiter bringen. Es setzt aber bei dem älteren Geduld und Toleranz voraus, zwei eher seltene Fähigkeiten.
Auf der anderen Seite sollte auch der Jugendliche nicht denken, die Alten seien alle verknöchert und passiv. Die mangelnde Bereitschaft etwas zu ändern kann auch das Ergebnis von vielen Überlegungen und heißen Diskussionen der Vergangenheit sein (jeder Alte war mal jung). Viele kommen im Laufe des Lebens auch zu der Erkenntnis: Ein Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach.
Es gibt leider aber auch ältere Zeitgenossen, die ihr Lebensalter als eine Art militärischen Rang betrachten. Nach dem Motto: "Ich bin 10 Jahre älter, also habe ich 10 mal mehr Recht!" Das ist natürlich sehr dumm. Diese Einstellung findet man bei hierachisch denkenden Menschen, die eigentlich jemanden suchen, der "ranghöher" ist und dessen "Wahrheiten" man sich unterwerfen kann.
Es gilt aber: Wichtig ist nicht wer etwas sagt, sondern wie er es begründet.
Gute, durchdachte Begründungen finden sich in allen Generationen, unbegründete Behauptungen ebenfalls. Aber die Wahrscheinlichkeit einen klugen Gedanken von einem älteren zu hören ist ein klein wenig höher als bei einem Jugendlichen.

Schon mal überlegt, dass ihr mit Euren frischen, unverbrauchten Ideen und Eurem Idealismus an dem verkrusteten Weltbild der ach so schlauen und weisen Erwachsenen rüttelt? Dass die Angst haben könnten, dass ihr in ihren vertaubten Herzen und Hirnen so viel Staub aufwirbelt, dass sie mit ihrem Neujahresputz ("ich höre auf zu rauchen" - "ich werde meine Kinder nicht mehr bevormunden" - "ab morgen keinen Tropfen Alkohol mehr" usw.) nicht mehr hinkommen?
Sie müssten ja dann nicht mehr nur denken, sondern auch mal nachdenken... ;-)
Hoffentlich verkrustest und verstaubst Du nicht auch so und erinnerst Dich in 10-15 Jahren an meine Worte. Wobei ich da nun wenig Hoffnung habe, wenn Du Dich Deinerseits schon nicht mehr in der Lage siehst, Zahnjährige ernstzunehmen.... ;-)
LG
Wieselchen
fragebogen am 2. Dezember 2008 20:32 DH
Wieselchen1 am 2. Dezember 2008 20:54 Wenn ich aus den Zahnjährigen noch Zehnjährige machen darf rotanlauf

Solange das "Kind"vernünftigt fragt oder redet,nimm ich es Ernst!Das ist ein Vorurteil,nicht alle sind so!Auch hier weden Kinder ernst genommen,nur Unsinnige Fragen nicht!

Also, ich nehme auch junge Menschen ernst - wenn es ihnen ernst ist.

Ich kann es mit den Jüngeren viel besser als mit den Älteren, weil sie noch nicht so voreingenommen sind. LG Brigitta
Als erstes DH! Das ist eine gute Frage!
Natürlich wird meine Antwort nicht die Patentlösung sein, doch werden mir sicherlich viele nicht mehr ganz sooo jugendliche GF Aktivisten beipflichten, das es häufig einfach an einsicht fehlt!
Sieh mal, soviele Menschen wie es gibt, soviele Meinungen gibt es auch! Die, die ähnliches erlebt haben, bilden auch ähnliche Meinungen!
Erfahrungen sammelt man, indem man vieles erlebt! Nun kann doch ein 16jährigen nicht den Anspruch haben, zu behaupten gleiches oder gleich vieles Erlebt zu haben wie ein Erwachsener mit ca. 30 Jahren! Die können nicht gleicher Ansicht sein!
Natürlich ist es grundsätzlich falsch, die Meinung jüngerer Mitbürger von vorne herein als nichtig abzutun! Aber oft wird schnell klar, das jüngere Mitdiskutierende nicht so viele Perspektiven haben können! Und werden somit in einer Diskussion mehr zu einem Klotz am Bein, als zu einer Bereicherung des Themas!
Nicht böse sein! Du wirst wissen was ich meine wenn du in 20Jahren mit jünglingen am Tisch sitzt und dich fragst, wieso du überhaupt noch zuhörst!
dragonpunk am 2. Dezember 2008 20:12 das ist auf jeden fall richtig, dass seh ich ja auch jetzt schon ein.

dann kennst du vielleicht nur komische Erwachsene... ich unterhalte mich mit jeder Altersklasse normal, wenn das Verhalten des "Gegenübers" normal ist!

Der Ton macht die Musik. In manchen Fällen meinen "Jüngere" sie wüssten alles besser, besitzen aber nur "Halbwissen". Würdest du so jemanden für "voll" nehmen?
Es gibt auch Jugendliche die sehr gut und sachlich diskutieren können.
dragonpunk am 2. Dezember 2008 20:02 nein würde ich nicht, aber rein prinzipiell gesehen, kann ich (es kann auch durchaus sein das ich zu denen gehöre, die du grad beschrieben hast, wobei ich das eher weniger glaube) kaum mit erwachsenen reden oder diskutieren ohne das sie gleich meinen alles besser zu wissen
Scarecrow69 am 2. Dezember 2008 20:04 Kommt ganz auf das Thema an ;) Es gibt auch Themen, bei denen Jugendliche gut mitreden können. Oft habe ich schon bemerkt, das die Erwachsenen im Herzen dann auch kein Kind mehr sind und alles zu "spießig" sehen, auch das kann ein Faktor sein ;)
ich konnte mit 10 richtig laufen ;-)
dragonpunk am 2. Dezember 2008 20:02 ich uach, aber ich glaube du verstehst was ich meine, oder? :-D
albundysohn am 2. Dezember 2008 20:02 Du warst aber ein wilder Hund :-)
"wilder hund" pfffffff nonie gehört
Weil an deren Lebenserfahrung gezweifelt wird!
dragonpunk am 2. Dezember 2008 19:59 ist das denn auch berechtigt?
Kommt ganz auf die Person an - ich kenne 10 jährige, die mehr Menschenverstand aufweisen als Erwachsene die ich kenne - von Leuten in meinem Alter mal ganz abgesehen...
Arwen45 am 2. Dezember 2008 20:01 Also mit 14 kannst Du ja nicht die Erfahrung haben, die man in 60 Jahren gesammelt hat, geht wohl nicht...
Deshalb kann man doch die Ansichten eines andern ernstnehmen, oder? Mancher mit 60 hat merkwürdige Ansichten gesammelt, doch da höre ich auch erst mal zu.
fragebogen am 2. Dezember 2008 20:10 DH @heike
Es geht auch nicht unbedingt immer um Erfahrungen - an denen ist ein 60 Jähriger natürlich reicher - sondern oft auch um Verstand und die Art, die Welt zu sehen. Und gerade bei letzterem sind unvoreingenommene Kinder sehr häufig im Vorteil - auch weil sie häufig erstmal alles in Frage stellen.

Ich (18) nehme Sie sehr wohl ernst, und alle die auf Kinder herabsehen kann ich nicht abhaben. Ich war selbst mal ein Kind und konnte das nicht ertragen wie mich alle als "kind behandeln". Manchmal denken Kinder so einfach, dass wir erwachsene garnicht darauf kommen, sie haben durchaus etwas sinnvolles zu sagen, und oft erschaunt mich welche gedanken die sich machen. Da Kinder eine sehr offene weltanschauung haben ist ihre Meinung sehr wertvoll und man sollte sie nicht unterdrücken.
(schlagen und strafen ohnehin nicht, strafe wenn überhaupt, dann sehr kreativ und nicht so, dass sich das kind dabei schlecht fühlt)
ich habe einmal in einem kindergarten gearbeitet und bin prima mit meinen methoden zurechtgekommen. Ich kann eltern die ihre kinder strafen nicht verstehen.
als ich 18 war hatte ich eine freundin von ende 30 und lernte ihre freunde kennen. wenn man sich gedanken zu dem macht, was man beitragen will und man gute beiträge hat, dann darf man auch "bei den großen" mitspielen. sei selbstreflektiert und überlege bevor du was beiträgst. man kann viel sagen, ohne innhalt, doch noch viel schlimmer sind beiträge wo man meint was mit tiefe und intelligenz zu äußern - obwohl man es gar nicht weiß und am thema vorbei redet - dann wird man nicht ernst genommen. stehe zu den dingen die du weißt und lausche bei den dingen wo du nicht sicher bist und lerne dazu. das war alles nicht herablassend gemeint - ich hab es so gemacht und durfte schon mit 14 mit den großen spielen und wurde für meine reife "bewundert". hat nur einen haken - ich hatte keine kindheit und war irgendwie gleich erwachsen. muß man denn unbedingt mit den großen mitthalten - genieß die deines alters - später hast du noch genug zeit für ernste diskusionen
Erwachsene vergessen gerne, wie sie sich als Kind gefühlt haben und wollen wenn möglich nicht mehr daran erinnert werden. Ist jedenfalls mein Gefühl. Ich nehme jüngere ernst, bin aber auch noch nicht lange älter... : )
Die Rechtschreibung kannst Du ja nachträglich noch bearbeiten, dafür leuchtet ja die grüne Schrift...
Ja, ich finde, daß in unserer Gesellschaft zuviel Wert auf die Gleichaltrigengruppen gelegt wird - dann lernt man es nicht, sich gleichwertig mit anderen Altersgruppen zu unterhalten; sei es nun "nach oben" oder "nach unten".
Du verstehst die Erwachsenen nicht, und die Erwachsenen in Deinem Umfeld verstehen anscheinend Dich nicht.
Da müßt Ihr beide noch lernen. Aufeinander zugehen, viel zuhören und den andern als Person ernst nehmen. Das mußt Du dann aber auch tun!
kommt ja auch sicherlich aufs thema an, oder. ausserdem hat man meisten freunde, die im gleichem alter sind, wegen der selben interessen. kinder haben noch sehr wenig erfahrung. egal worum es geht. ich kann mich doch nicht mit einem 15-jährigen über sex unterhalten
Dich könnte ich nicht ernst nehmen, 10 jährige können laufen, lernt man in Biologie. Ich bin 17 und für mich bist du halt "klein". Und jemand, der 20 oder älter ist, kann mich vielleicht nicht ernst nehmen. Das ist nun mal so.
Trifft aber nicht auf alle zu.
MuskeTier am 2. Dezember 2008 20:04 Stimmt, Kleiner - ich bin 509 und verputze fünf von Deiner Sorte zum Frühstück. (Mmmmmmmmmmmmm, 17-jährige! - Lecker!) ;-))
Herr Ober, ich hätte gern einen 17-jährigen, der vorher einen 10-jährigen verspeist hat!

Nun, man nimmt sie nicht für voll, wenn sie denken, dass Zehnjährige nicht richtig laufen können und wenn sie nicht sonderlich auf Rechtschreibung achten (das gebietet nämlich die Höflichkeit).
ja, das ist mir schon klar (also das mit dem Ernst genommen werden), aber ich hatte grade kaum Zeit. Tut mir Leid :-)