Frage von hamburger44444, 122

Wieso nimmt der Betrieb die Kündigung zürück , wollen die verhindern das der Betrieb wegen der fehlenden Arbeitschutzvorgabe keine Strafe bekommt?

Hallo leute ich weiß nicht was ich machen solll hielft mir bitte also ich Hatte ein Arbeitsunfall wegen fehlender Schutzbrille bekam ich Säure in mein Auge , Dann am nächsten tag bekamm ich die Kündigung weil ich mich nicht Krankgemeldet hatte der grund ich war Völlig Überfordert und in Gedanken um mein Augenllcht .

heute nach 4 tagen bekomme ich Anruf von der Zeitarbeit der Personaldipsonent mit der freundlichen stimme , sagt mir er hat mit der Firmen Chef besprochen und mein Arbeitsunfall bei ihm gemeldet der Betrieb nimmt die Kündigung Plötzlich zürück ,, und ich kann Morgen wieder Arbeiten sagt der Personaldisponent ,,, ich habe es abgelehnt ich habe immer noch Augenschmerzen .

ich hatte bei ihm während der Unfallmeldung Persönlich gesagt das ich wissen will was für Säure ich in die Auge bekamm , das wollte er beim Betriebs Chef nachfragen das hat er nicht gemacht ,,, er hat vergeblich nur gefragt ob der Betriebs Chef meine Kündigung zürücknimmt ? Schon intressannt weil mich die Zeitarbeit gekündigt hatte, Was steckt dahinter das sie die Kündigung Plötzlich zürücknehmen wollen die verhindern das der fall nicht bekannt wird und, ich die Firma nicht bei der Zuständige behörde melde weil sie die Arbeitschutzvorgaben nicht einhalten und somit das Augenlicht von der mitarbeiter gefährden ?

Antwort
von johnnymcmuff, 38

Wieso nimmt der Betrieb die Kündigung zürück , wollen die verhindern das der Betrieb wegen der fehlenden Arbeitschutzvorgabe keine Strafe bekommt?

Ja das ist möglich. Ist schon eigenartig warum die Kündigung zurückgenommen werden soll.

Einseitig kann man die Kündigung nicht zurücknehmen,

Ich teile das der Berufsgenossenschaft mit das die Firma mit Säure haltigen Substanzen Arbeiten und keine Schutzbrillen zur verfügung stellen , ich will nicht einmal das mein feind solches unfall hat das Unfall war mein Albtraum :( seit tagen bin ich Schlaflos. :(

Das solltest Du machen.

Ich würde zu einem Anwalt für Arbeitsrecht gehen und mich beraten lassen.

Antwort
von berlina76, 55

ohne Krankschreibung mußt du Arbeiten gehen. Das ist Fakt.

Ab zum Augenarzt Augen prüfen lassen und entweder Krankschreiben lassen oder arbeiten gehen. Ansonsten ist das Arbeitsverweigerung und dein Chef hat das recht dir Fristlos zu kündigen, weil deine Arbeitsverweigerung nichts mit dem Betriebsunfall zu tun hat.

Wenn du wissen willst welche Säure es war, las dir einen Beleg vom Arzt geben oder geh zu einem Anwalt. 

Warscheinlich hat dir die Firma genau deswegen gekündigt, weil eben keine Krankschreibung vorlag, und es somit Arbeitsverweigerung ist.

Kommentar von meini77 ,

woher soll ein Anwalt wissen, um welche Säure es sich handelte? Der war ja nicht dabei - genausowenig stand der Arzt daneben.

Bei so einem Unfall muss man den Kanister bzw. das Produkt unbedingt zum Arzt mitnehmen!

Kommentar von berlina76 ,

ja wenn sie greifbar ist. Wenn nicht wie scheinbar hier in diesem Fall kann ein Anwalt die Herausgabe der Daten verlangen. Und auch der Arzt um eine hierrauf abgestimmte Behandlung vorzunehmen.

Kommentar von Familiengerd ,

@ berlina76:

gekündigt, weil eben keine Krankschreibung vorlag, und es somit Arbeitsverweigerung ist

Das ist Unsinn!

Erstens ist das Zuhausbleiben ohne (rechtzeitige) Abgabe einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung keine "Arbeitsverweigerung", sondern  unentschuldigtes Fehlen!

Zweitens rechtfertigt unentschuldigtes Fehlen keine Kündigung, wenn nicht vorher mindestens einmal wegen einer gleichen Verfehlen bereits abgemahnt worden ist - und eine fristlose Kündigung deswegen ist erst recht nicht berechtigt!!

Der Arbeitgeber kann also wegen der fehlenden Bescheinigung eine Abmahnung aussprechen (sofern der Arbeitgeber die Verantwortung dafür trifft); und er kann für die Fehlzeiten das Entgelt einbehalten, muss es aber nachzahlen, sobald die Bescheinigung vorgelegt wird!

Antwort
von Maximilian112, 56

Reden wir hier wirklich über eine Kündigung oder hat der Entleiher Dich nur abbestellt?

Wenn ich das richtig verstehe hat Dir die ZAF doch gar nicht gekündigt.

Ist Dir im Entleihbetrieb denn auch eine Einweisung über den Umgang mit Säuren gegeben worden? Gibt es Dein Vertrag denn überhaupt her das Du mit Säuren beim Kunden umgehst? Oder bist Du als Helfer eingestellt/entliehen und hast plötzlich derartige Aufgaben übertragen bekommen?

Wenn man mit Säuren hantiert muß man auch wissen was es für eine Säure ist!

Auf jeden Fall solltest Du Kontakt zur Berufsgenossenschaft aufnehmen.

Kommentar von hamburger44444 ,

Nach dem ich Krank war bekamm ich schon m nächsten Tag die Kündigung von der ZAF,  Schriftlich

Mir wurde in der Firma nur ein Blatt Papier vorgelegt wo drauf die Gefahren schilder sind und musste es Unterschreiben .

Bei der ZAF habe ich unterweisung über allgemeine Arbeitschutz bekommen, Und musste was Unterschreiben , Sicherheitsschuhe wurden von der ZAF bereitgestellt .

ZAF konnte das Arbeitsunfall nicht Verhindern ,, die Firma ist dran schuld es werden keine Schutzbrillen zur verfügung gestellt Obwohl sie mit Säure Arbeiten, ich wüsste nicht das sie mit Säure Arbeiten sonst würde ich mir selbst ein Schutzbrille vom baumarkt gekauft , :(

Die ganzen mitarbeiter gefährden ihre Augenlicht ,, bei mir war es nur ein Spritzer , und hab immer noch Augenschmerzen , ich will es gar nicht vorstellen was es bei einem Tropfen Säure der fall währe

Ich teile das der Berufsgenossenschaft mit das die Firma mit Säure haltigen Substanzen Arbeiten und keine Schutzbrillen zur verfügung stellen , ich will nicht einmal das mein feind solches unfall hat das Unfall war mein Albtraum :( seit tagen bin ich Schlaflos. :(

Antwort
von Lumbago666, 32

Hier geht es wohl eher nicht darum, dass die Firma den Arbeitsunfall vertuschen will.

Da die Firma, die den Arbeitsschutz nicht eingehalten hat, nicht dein Arbeitgeber ist, erübrigt sich die Frage. Der Entleiher hat keinen Vertrag mit Dir.

Es kann durchaus sein, dass keine Schutzbrillen vorgeschrieben sind. Dann passiert dem Entleiher auch nichts. Z.B. haben auch Köche mit Säuren zu tun (z.B. Essig). Hast Du schon einen Koch mit Schutzbrille gesehen?

Die Frage ist eine ganz andere: Warum wurdest Du überhaupt fristlos gekündigt. Das geht nur unter speziellen Voraussetzungen (z.B. Diebstahl), aber nicht bei einem Arbeitsunfall.

Hier dürfte dem Arbeitgeber aufgegangen sein, dass es erheblich nachteilig ist, ein Urteil auf eine Klage auf Wiedereinstellung zu kassieren. Insbesondere dann, wenn er nicht hilfsweise fristgerecht gekündigt haben sollte.

Antwort
von peterobm, 51

sie die Arbeitschutzvorgaben nicht einhalten



DU hast es nicht eingehalten, eine Schutzbrille sollte man aufsetzen. Das wird doch vom AG gestellt. Missachtung der Sicherheits - Unterweisungen. 

Warum die Kündigung zurückgenommen wurde?? Keine Ahnung


Kommentar von hamburger44444 ,

Der Betrieb stellt keine Schutzbrillen zur verfügung ,

grund ist Sparmaßnahme ,, deswegen trägt der Betrieb bei dem Arbeitsunfall die schuld ,

Weil wenn der Unfall bekannt wird bekommt der Betrieb eine Saftige Geldstrafe .

Kommentar von peterobm ,

DANN verweigert man, das ist eine Ausrede von denen, Unfall melden, alles weitere haben Sie sich selbst zuzuschreiben.

Kommentar von hamburger44444 ,

Wenn ich wüsste das die hersgestellten teile Säure enthalten hätte ich das Betrieb schon in der ersten minute verlassen, und mir als erstes ein Schutzbrille vom Baumarkt gekauft

Kommentar von meini77 ,

bei der Arbeit mit gefährlichen Substanzen ist der Arbeitgeber verpflichtet,

  • die Arbeitnehmer zu unterweisen (UVV)
  • und geeignete Schutzbekleidung zu stellen

Der Betrieb bekommt, falls o.g. nicht erfüllt wird, viel größere Probleme als bloß eine Geldstrafe.

Kommentar von hamburger44444 ,

Leider wurde mir nichts gesagt das sie teile herstellen die , Säure haltige Substanzen enthalten , erst nach dem Arbeitsunfall hab ich das mitbekommen das es Säure war ,

Unterweisung war ich muss die Sicherheitschilder beachten und ein Sicherheitsschuh tragen , danach musste ich Blatt Papier unterschreiben das ich mich an die Regel dranzuhalten habe .

Kommentar von peterobm ,

dann sollte auch in unmittelbarer Nähe ein Schild mit ner Schutzbrille gewesen sein; In dem Falle verweigert man ohne Brille. 

Antwort
von meini77, 58

Du vermischst hier verschiedene Dinge.

Das, was viel wichtiger ist, ist Deine Gesundheit.

Wurde Dir gesagt, daß Du eine Schutzbrille tragen musst? Wenn ja, warum hast Du es dann nicht getan? -> dann hast Du ein echtes Problem. Wenn nicht, dann hat der Arbeitgeber ein noch viel größeres Problem.

Hast Du beim Arzt gesagt, daß es ein Arbeitsunfall war? Hast Du ihm mitgeteilt, um welche Flüssigkeit es sich gehandelt hat? Beides ist extrem wichtig! Denn im Fall eines Arbeitsunfalles musst Du keinerlei Kosten tragen - auch nicht im Falle von Folgeschäden!

Du brauchst keine Behörde informieren - lediglich den Arzt. Wenn Du möchtest, kannst Du Dich mit der Berufsgenossenschaft in Verbindung setzen, was Du genau tun musst.

Kommentar von hamburger44444 ,

Genau mir geht es auch nur um meine Gesundheit ,

Ich Will nicht Anklagen oder sonst was , ich will nur das mein Augenschmerzen vergeht und keine Folgeschäden von dem Unfall ein leben Lang bleiben, das Arbeitsunfall war am ersten Tag ich habe keine Schutzbrille bekommen , und niemand in der Firma trägt eine Schutzbrille, mir wird nicht gefragt wie es mein Auge geht sondern die Kündigung wird Zürückgenommen, ich bin Sprachlos ,

Was Kann die Berufsgenossenschaft in dem fall machen, ich sehe leicht benebelt und falls ich ein Lebenlang damit leben muss zahlt der Firma ein Schmerzensgeld muss ich klärt das die Berufsgenossenschaft ? oder muss ich zum Anwalt gehen ?

Kommentar von Maximilian112 ,

Die BG zahlt kein Schmerzensgeld. Aber sie wird besser als eine Krankenkasse dafür Sorgen das der Unfall medizinisch wieder in Ordnung gebracht wird.

Kommentar von meini77 ,

Die BG nicht - ggf. aber der Betrieb.

Kommentar von Lumbago666 ,

Der Betrieb zahlt i.d.R. auch kein Schmerzensgeld. Das Verletztengeld und die Renten, die die BG ggf. zahlt, hat das Schmerzensgeld inkludiert. Deshalb ist VG bzw. UV-Rente höher als gleichartige Leistungen der Krankenkasse / Rentenversicherung. Deshalb gibt es auch einen Haftungsausschluss für den Unternehmer.

Der Betrieb (Ver- oder Entleiher) zahlt nur Schmerzensgeld, falls der Schaden (am Auge) grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde. Ob man hier zumindest grobe Fahrlässigkeit beweisen kann, bleibt fraglich. In allen anderen Fällen, also bei einfacher Fahrlässigkeit oder einem für den Arbeitgeber unverschuldeten Unfall, zahlt dieser nichts.

Kommentar von meini77 ,

als Erstes ist wichtig, daß Du dem Arzt mitteilst, daß es sich um einen Arbeitsunfall handelt!!!! Weiterhin benötigt er die Information, um welchen Gefahrstoff es sich gehandelt hat. (also z.B. das Etikett des Mittels, mit den orangenen Zeichen).

Außerdem musst Du den Betrieb in Kenntnis setzen - schriftlich! Erstelle Dir ein Gedächtnisprotokoll, wann was passiert (und nicht passiert - wie z.B. Unterweisung, keine Schutzbrille) ist.

Dieses Schreiben schickst Du mit der Krankmeldung an den Betrieb. Frag' den Arzt, ob Du ihm dieses auch geben sollst und ob Du eines an die Berufsgenossenschaft senden sollst.

Falls Du weitergehende Beschwerden hast, ist der Betrieb ggf. Schadenseratzpflichtig. Dies kann aber nur ein Anwalt beurteilen.

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