Frage von acidfairy, 163

Wieso nehmen es Menschen in Kauf, unglücklich zu sterben?

Viele Menschen haben ein Lebensstil, den sie einfach aus Gewohnheit nachgehen.
Dabei erledigen Sie viele Dinge, wie gewisse Jobs, die Ihnen **eigentlich gar kein Spaß machen**.
***Wieso machen Menschen viel mehr von den Dingen, die sie eigentlich nicht wollen und so wenig von denen, die sie wollen?***
Ist das eine innere, unbewusste Angst ?

Antwort vom Psychologen online erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Frage. Kompetent, von geprüften Psychologen.

Experten fragen

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ArmesHascherl, 47

Bei manchen Antworten hier wird mir ganz anders. Ich denke, die Wurzel allen Übels ist schon, dass viele einfach nur negativ denken können. Natürlich ist es schwierig, positiv zu denken, wenn die äußeren Umstände nicht gerade unseren Wünschen entsprechen. Aber auch das geht, indem man sich mal bewusst macht, wofür man doch, trotz aller Dinge die einem fehlen, dankbar sein kann. Und das ist eine ganze Menge. Hier nur ein paar Beispiele: Gesund zu sein, immer genug zu Essen auf dem Tisch zu haben, in einer intakten Familie aufgewachsen zu sein, sich den ein oder anderen "Luxus" leisten zu können, etc. Je mehr man sich auf diese "selbstverständlichen" Dinge fokussiert, wird man auch entspannter und sieht, dass die Lage gar nicht so übel ist, wie man sie zunächst sah. Und dann passiert es tatsächlich, dass das Leben Stück für Stück besser wird und man immer mehr positive Begebenheiten in sein Leben zieht und wenn man ganz viel Glück hat, öffnen sich für einen irgendwann Türen, mit denen man zuvor gar nicht gerechnet hat. :-) So war es zumindest bei mir. Der Schüssel liegt im positiven Denken und darin, niemals aufzugeben oder in der Hoffnungslosigkeit zu verharren. Das Leben ist doch eine schöne Sache, wenn man es mit den richtigen Augen betrachtet.

Übrigens habe ich schon vor mehr als einem Jahr aufgehört, Fernsehen zu schauen und Radio zu hören. Die Medien manipulieren uns auch nur in die Richtung, dass die ganze Welt so ein schrecklicher Ort ist. Das ist nicht wahr! Die Welt ist genauso gut oder schlecht, wie wir sie machen. Wir können vielleicht keine Kriege oder den Hunger auf der ganzen Welt beenden, aber wenn wir Tag für Tag versuchen, die Welt um uns herum ein kleines bisschen besser zu machen, wird das seine Wirkung nicht verfehlen. :-)

Kommentar von teddy1202 ,

Internet ist aber auch Medium!! Und zwar ein sehr einflussreiches!!!

Kommentar von scatha ,

Das Gute am Internet ist aber, daß es eben (noch) nicht zensiert ist- bis auf die großen Portale natürlich, und z.B. Wikipedia.

Kommentar von beamer05 ,

Das Gute am Internet ist aber, daß es eben (noch) nicht zensiert ist

Sorry, aber du scheinst zu träumen... Selbstverständlich wird im Netz (und nicht nur bei den großen Portalen) zensiert - als auch mit gefaketen "Fakten" Manipuliert (bis hin zu Wikis...)

Antwort
von NichtZwei, 75

Richtig, es ist ihre staendige innewohnende Angst, die sie niemals richtig leben laesst. Sie hoffen immer auf Morgen, dass dann die Dinge besser werden, tun sie aber nicht, der Koerper verfaellt und dauerhaftes Glueck stellt sich nie ein. Deswegen sind sie alle auf der Suche, wonach wissen sie nicht, aber Kaufen troestet sie ueber die Verzweiflung und Religion und Ablenkung. Was sie eigentlich suchen, sind sie Selbst. Sie versuchen sich ueberall zu  erkennen. Aber dort draussen gibt es nichts, sie muessen nach Innen gehen, dort koennen sie finden, aber sie suchen an der falschen Stelle. Viel Erfolg!

Kommentar von acidfairy ,

vielen Dank

Antwort
von PicaPica, 81

Spielt sicher eine nicht unwichtige Rolle die innere Angst.

Die Meisten müssen eben auf irgendeine Weise diesen schnöden Mammon auftreiben und haben nach dem Job keine Lust bzw. Energie mehr viel zu ändern.

Und die Wenigsten haben gute Ideen die es ihnen ermöglichen, ein selbst bestimmtes Leben zu führen.

Antwort
von sojosa, 64

Vielleicht einfach weil das Leben kein Wunschkonzert ist und man oft einfach keine anderen Möglichkeiten hat? Viele können eben nicht den Beruf ausüben der ihnen Spaß macht oder haben gar keinen. Damit muss man leben lernen und das beste draus machen.

Kommentar von Pusteblume8146 ,

Bin ich nicht der Meinung. Klar ist das Leben kein Wunschkonzert, aber wenn man langfristig etwas wirklich will, kann man es auch umsetzen. Deine Ansicht klingt ja ziemlich trostlos, demnach müsste man sich seinem Schicksal einfach fügen. Wofür soll man sich dann überhaupt noch anstrengen, wenn eh alles vorgegeben und damit egal ist?

Antwort
von berkersheim, 37

Sorry, aber Deine Frage beginnt bereits mit einer unsachlichen Unterstellung. Woher weißt Du, dass den meisten Menschen ihr Leben, so wie sie es führen, kein Spaß macht? Auffallend ist, dass Du dann aus der ganzen Skala von Unsicherheit über Bedenken und Sorge bis zur Angst und dem Horror gleich den oberen Skalenwert Angst herausgreifst. Wohin möchtest Du uns bringen? Welchen Zusammenhang sollen Deine Ausführungen mit Deiner Frage haben? Darin unterstellst Du, dass alle Menschen unglücklich sterben. Mag sein, wer stirbt schon gerne und jubelnd außer einigen Märtyrern, Verblendeten und Jenseitsgeilen? Auch die Tatsache, dass man im Blick zurück hinterher meint, schlauer zu sein, welch lernfähigem Menschen soll das nicht schon mal vorkommen, bedeutet doch nicht, dass man bei neuen Entscheidungen nicht Dinge entscheidet, die einem in geraumer Zeit im Blick zurück nicht als optimal vorkommen. Es ist immer das zentrale Problem der Marktforschung, dass die Leute bei Befragung etwas anderes angeben als sie kurz danach in ihren Handlungen umsetzen. "Ich kaufe nur teuere und gesunde Milch!" und zack - sind sie hinterher bei ALDI zu entdecken, wo sie die billigste Milch in den Einkaufskorb stellen. Schon die Befragungen zum Thema Äußerungen von Sterbenden sind mit äußerster Vorsicht zu genießen: Ein Tummelfeld vielfältiger Unterstellungen. Der Tote kann es ja dann nicht mehr korrigieren.

Kommentar von acidfairy ,

Deine Sätze sind unverständlich. Bitte lerne erst einmal, dich ordentlich zu artikulieren. Man versteht deine Intension und den Zusammenhang nicht.

Kommentar von ReadyToHelp ,

@acidfairy: Dann lerne mal Deutsch. Man versteht sehr wohl den Zusammenhang und die Sätze sind grammatikalisch vollkommen korrekt.

Kommentar von berkersheim ,

Danke. Es stimmt, ich habe zu verschachtelt geschrieben. Soviele Nebensätze bekommt nicht jeder auf die Reihe.

Antwort
von teddy1202, 41

Nö, warum sollte das eine unbewusste Angst sein? Viele Menschen üben einen ungeliebten Beruf aus, weil sie müssen.

Kommentar von acidfairy ,

wieso müssen sie , wer sagt das , wer bestimmt das

Kommentar von teddy1202 ,

Könnte sein, dass das Abschlusszeugnis nur eine Lehre zum Beikoch o.s.ä. ermöglicht.

Wenn man sich nicht selbst um eine Ausbildung kümmert, dann wird man "fremdbestimmt". Und landet in einem Beruf oder Job den man nicht ausüben möchte.

Kommentar von Pusteblume8146 ,

Aber darin liegt es doch: "Wenn man sich nicht kümmert...". Wenn man aber will, kümmert man sich um die Dinge, die Einem wichtig sind, was letztlich auch zu einem selbstbestimmten, glücklicheren Leben führt.

Antwort
von nowka20, 23

die machen das, was sie machen müssen, aus ihrer seele inspiriert

Antwort
von Odenwald69, 48

?? wie alt bist du mal eine frage ?

es gibt keine job der richtig spass auf immer und ewig macht, aber von was lebt man den ? ja richtig vom Geld, für die Wohnung, für das Haus, für das Auto und ja richtig die Kinder wollen ja auch mal wieder ein neues Handy weil schon wieder verloren oder kaputt.... geld wächst nun mal nicht auf den Bäumen aber das wirst du auch noch lernen später

Antwort
von sunnyhyde, 59

nein. ich denke das sie das nicht so wie du sehen und eigentlich einigermaßen zufrieden sind. oder sie haben so ein kleines selbstbewusstsein, dass sie sich einfach nicht trauen was zu ändern...so oder so....das ist deren entscheidung

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community