Frage von perfectingday, 121

Wieso muss das so passieren?

Ich frage mich überhaupt auf welchem Zustand unsere Welt gerade befindet und welcher Zustand ist das bei euch eurer Meinung nach? Ob jetzt Paris, Brüssel, Ankara, Nizza, Würzburg oder wie jetzt München. Warum müssen überhaupt Menschen so grausam sein? Und angeblich wäre dieser Täter in psyschlogischer Behandlung gewesen sein, doch warum macht er dann sowas und wird zum Amokläufer? Ich verstehe das einfach nicht. Kann es überhaupt noch Hoffnung für diese Welt geben? Wie man sieht, könnten auch bald Politiker wie Donald Trump an der Macht sein und dann wäre das ganze n8ch schlimmer oder wie seht ihr das ganze? Gibt es überhaupt noch einen Grund, dass sich die Welt noch irgendwann bessern wird oder muss man der Welt bald Auf, Wiedersehen sagen müssen? Es ist einfach grauenhaft, was in letzter Zeit so passiert ist.

Antwort
von 1988Ritter, 14

Die politische Entwicklung, mit einem Zulauf zu politischen Ansichten von Hardlinern erfolgt nicht aus einer politischen Ansicht oder gar Veranlagung, sondern vielmehr aus Situationen.

Wenn man als jetzt eine Erstarkung der politischen Hardliner zu beobachten hat, dann resultiert dies aus den aktuellen Gegebenheiten.

In der Regel kann man die Tendenzen immer dann beobachten, wenn sich die Politik dem Wahlvolk entfernt, oder gar dem Wahlvolk Rechte einfach abspricht. Um dies einfach mal auf Europa zu beziehen, wenn die Politik über den Köpfen der Wähler hinweg bestimmt, dass die kulturellen und nationalen Einstellungen und Bestimmungen des Volkes nicht mehr gegeben sein sollen, dann wird dies nicht jedermanns Zustimmung treffen.

Analysiert man die Unerfreulichkeiten der Welt zum aktuellen Weltgeschehen, dann findet sich immer eine Religionsgruppe als Auslöser. Hier wäre es tatsächlich an der Zeit, ob man hinsichtlich der religösen Ansichten dieser Gruppe nicht einschreiten sollte, da dies nichts mehr mit Religionsfreiheit zu tun hat. Religionsfreiheit besagt, dass jeder einzelne seine Religion frei wählen und praktizieren darf. Sie besagt aber nicht, dass die Allgemeinheit unter diesen Religionsansichten beschwert werden darf.

Entschließt man sich hier zu Maßnahmen, dann kann dies langfristig zu einer friedvolleren Welt führen.

Antwort
von Ahzmandius, 29

Das ist der subjektiven Wahrnehmung geschuldet. Man bekommt halt schlimme Sachen je näher sie an einen herankommen viel deutlicher und mit mehr Emotionen zu spüren.

Ich erinnere mich da ein super Zitat aus Futurama, der die Situation auf der Erde treffend beschreibt:

"Erde - ein primitiver Drecksball bewohnt von psychisch kranken Affen."

Antwort
von teafferman, 38

Nein. Es gab eben nicht immer Krieg und Zerstörung auf der Welt. Das können uns heute Historiker nachweisen. 

Wenn ich mal sehr grob zusammen fasse, dann begann der Mensch dem Menschen zum Feind zu werden - nach vorsichtiger Schätzung von Historikern - , als pro Person weniger als 2 qm zur Verfügung standen. 

Gut. Annodutz gab es auch schon internationalen Handel, aber die Menschen scheinen irgendwie nicht so fit darin gewesen zu sein, Lebensmittel aus diesem Handeln zur Verbesserung oder Ansiedlung vor Ort zu nutzen. Jedenfalls hier in Mitteleuropa. Im Nahen Osten, in Asien und teilweise in Afrika, in Amerika - beide Kontinenthälften - waren sie durchaus dazu imstande. 

Aber bleibe ich mal in Afrika. Nach meiner Kenntnis ist bis heute nicht geklärt, warum sich dort Volksstämme entwickelt haben, die von Menschenhandel und marodierendem Diebstahl leben. Bis heute. Früher waren sie die Zulieferer der Sklavenhändler. 

Vielleicht ist es weit hergegriffen, aber da denke ich dann einfach an die Genesis: 

Die Vertreibung aus dem Paradies = aus der Zeit des friedfertigen Miteinanders, fand statt, als Eva in hochmütiger Sucht schwelgte und Adam verantwortungslos und faul war. 

Zurück zu Deiner Aufzählung:

Wer Wind sät,, wird Sturm ernten. 

Deutsche Politik ist dafür verantwortlich, dass wir viel zu wenige Psychiater und Psychotherapeuten in diesem Staat haben. Da beißt absolut keine Maus einen Faden von ab. 

Folgerichtig sind die wenigen Fachmenschen überlastet. Alleine schon von da ausgehend. 

Aber Politik betreibt schon lange ein noch übleres Spiel: 

Freud hat nicht ohne sehr guten Grund gefordert, dass jede im Psy-Bereich helfende Person vor der Zulassung eine Psychoanalyse absolvieren soll. Politik hat diesen Grundsatz gekippt. Wir wissen also heute nicht mehr, ob da nicht ein selbst psychiatrisch schwer gestörter Mensch als Helfer arbeitet. 

Dann forderte Freud Mediation. Die ist heute freiwillig und wird sehr kärglich genutzt. 

Dafür nehmen die Drogensüchte unter Psy-Helfenden rapide zu. Kontrolle gibt es auch diesbezüglich nicht. Nicht mal eine neutrale Stelle, an die sich gewendet werden kann wenn ein lallendes Subjekt als Fachkraft vor Dir sitzt. 

Diese Zustände interessieren in diesem Staat so gut wie nicht. 

Und dann nennst Du Vorkommnisse, zu denen mir nur einfällt: 

Saudi-Arabien hat die Entstehung der kriminellen Banden im Nahen Osten - Syrien z.B. - und Afrika auf Wunsch der USA gefördert und fördert diesen Abschaum bis heute. 

Deutschland hat alleine letztes Jahr für zwei Milliarden Euro Waffen an Saudi-Arabien geliefert und die Nutzung eines Patentes zur Herstellung von Massenmordwerkzeugen - Kriegswaffen - erlaubt. Wir sind aktuell viertgrößter Waffenexporteur der Welt. Nachdem China uns von Platz drei verdrängt hat, wo wir jahrzehntelang waren. 

In vier Jahren erleben wir die längste Friedenszeit seit 2.000 Jahren in Mitteleuropa. Jedenfalls dann, wenn wir weiterhin z.B. über change dot org dafür kämpfen. 

Antwort
von Almalexian, 59

Wie die meisten jüngeren Menschen (inklusive mir) bist du in einer Zeit der relativen Stabilität geboren und aufgewachsen. Der momentane Zustand ist allerdings auch typisch für die Welt. Historisch gesehen gab es aber erheblich schlimmere Zeiten.

Antwort
von voayager, 7

In der Steinzeit ging es friedlicher im Umgang der Menschen unterinander zu. Auch ein Teil der indigenen Völker war und ist im Großen und Ganzen friedfertig. Erst am Ende der Jungsteinzeit kam Gewalt auf, wurden Kriege geführt. Das war die Zeit wo sich erstmals Klassen, Kasten als auch Stände bildeten, Stadtstaaten entstanden, das Privateigentum an Produktionsmitteln sich bildete. So säten ungewollten ein Teil der Menschen die Drachensaat der Gewalt.

Antwort
von piadina, 39

Ein friedlicher Ort war die Erde noch nie; daran wird sich wohl auch nichts ändern.

Das seltsame ist, dass die Menschen, einzeln befragt, alle Frieden haben wollen - aber wehe sie treten in Massen auf, dann sind sie kampfbereit (für was auch immer).

Antwort
von Neutralis, 51

Der Tod ist ein ständiger Begleiter, es ist halt Schade, dass die mangelnde Intelligenz von manchen Menschen zu noch mehr Toten führt.

Antwort
von soissesPDF, 14

Der Mensch kann nicht anders, so ist seine Natur.
Das war noch nie anders in 40.000 Jahren Homo Sapiens.
Erkennbar ist davon die Welt nicht untergangen oder die Menschheit ausgestorben.

Angst ist kein guter Ratgeber, davon ändert sich die Evolution des Menschen auch nicht.

Antwort
von reboottec, 56

Die dinosaurier sind früher ausgestorben wir werden auch noch irgendwann aussterben

Antwort
von Siloschi97, 42

In letzter Zeit? Seit mehr als 5Jahren herrscht Krieg in Syrien und du redest von letzter Zeit? Wenn du Angst um dich selber oder um dein Umfeld hast, dann tut es mir leid, aber mehr tun mir die Kinder, Mütter und alten Menschen in Syrien und im Irak leid, denen ohne Grund beim lebendigen Leib der Kopf abgehackt wird, oder die Menschen, die miterlebt haben, dass Familien Mitgliedern sowas angetan wurde. Die ganzen Hashtags nur bis in die Türkei, aber was ist mit Syrien? Darüber macht keiner Hashtags aber genau dort liegt das Problem. Ich hoffe trotzdem, dass es bald Frieden herrscht, egal wo.

Kommentar von perfectingday ,

Das, dass meiste in Syrien passiert ist mir schon von vorneherein klar, aber ein Hashtag hat leider nicht mehr gereicht und ich gehe auch jetzt bald schlafen, sry für solche Fragen. Mir tun die auch sehr leid, aber leider kann es nie 100prozentigen Frieden geben.

Kommentar von AntiBan ,

Und die Maenner tun dir nicht leid? Das ist aeusserst sexistisch!

Kommentar von Siloschi97 ,

So sollte das nicht rüber kommen. Ich hab keine Lust jeden einzelnen aufzuzählen, der mir Leid tut. Die Tiere und Frauen dort zBsp tun mir auch Leid und die habe ich auch nicht aufgezählt. Du/Sie sollten sich diese Einstellung abgewöhnen aus einem Text einen Vorwurf zu machen, so kommen/st du/Sie im Leben nämlich nicht arg weit unter Menschen.

Antwort
von BTyker99, 18

Warum sollte es unter Trump schlimmer werden? Die aktuelle Konflikte wurden doch von den bisherigen bzw. früheren Politikern angefacht; und wir ernten jetzt die Früchte. Auch Deutschland ist in dem Syrien-Konflikt beteiligt.

Wenn man auch ausländische Nachrichten verfolgt, sieht man auch eher die Schuld der eigenen (und US-) Regierung an der Situation: Vor ein paar Tagen haben NATO Flugzeute "aus versehen" 200 Zivilisten in Syrien umgebracht; gestern kam ein Bericht, dass die "moderaten Rebellen", die wir (als Nato) mit Waffen unterstützen ein Video veröffentlicht haben, in dem sie lachend einem 10-12 jährigem Jungen den Kopf abschneiden.

Hier der Link zum Artikel des zweiten geschilderten Vorkommnisses:

http://www.heise.de/tp/artikel/48/48909/1.html


Aus sowas entsteht Hass gegen "uns" und auch neue Terroristen.


Antwort
von AntiBan, 23

Wenn Trump an die Macht kommt wird das ganze noch weniger schlimm weil dann wird das Problem IS minimiert

Kommentar von Ahzmandius ,

Wieso, weil er eine Mauer um den IS bauen will oder was?

Kommentar von AntiBan ,
Antwort
von 1900minga, 23

Was willst du jetzt genau wissen?

Aber wenn du die Gesellschaft mit der im Mittelalter vergleichst, haben wir uns doch prächtig weiterentwickelt

Kommentar von perfectingday ,

Nein, das jedenfalls nicht. Nur will ich diese ganzen Terror-Nachrichten nicht mehr lesen, das beunruhigt mich.

Kommentar von 1900minga ,

Das ist in Afrika Alltag...

Kommentar von perfectingday ,

Sry für diese Fragen, aber manches beunruhigt mich einfach mehr denn je

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