kevka am 24.09.2008 um 17:39 Uhr
Ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen mit Fachrichtung Maschinenbau an einer technischen Universität, Abschlussziel Diplom. Für mein Vordiplom brauche ich ein 13-wöchiges Pflichtpraktikum (für Maschinenbauingenieure), das Schweißen, Drehen etc beinhalten soll. Da mein Motorrad mein ein und alles ist, wollte ich gerne bei BMW-Motorrad oder bei einem der zahlreichen Tuningbetrieben (Kolbenherstellung etc) das Praktikum absolvieren. 21 Bewerbungen, 21 Absagen. Wisst ihr, wieso Betriebe oft keine Praktikanten wollen? Und: Fällt euch ein herstellender Betrieb ein, der etwas mit Motorrädern zu tun hat ;)? Danke euch sehr!

Praktikanten bedeuten zusätzliche Arbeit und damit zusätzliche Kosten. Außerdem können durch diese "undichten Stellen" Firmengeheimnisse nach draussen gelangen.

Wie schon teilweise beantwortet, ist der Kosten- und Betreuungsaufwand zu hoch, sodaß die Fimen letztendlich keinen Vorteil erzielen.
Die Gefahr der Werksspionage halte ich in dem Fall für gering, weil Praktikanten wohl kaum in die Entwicklungs- und Testabteilungen Zutritt haben.

Ruf doch davor einfach bei den Betrieben ein und erklär es ihnen. Dann sparst du schonmal das Geld für die Bewerbungen. Harrley Davidson wäre ein Motorradbetrieb

Weil Praktikanten teilweise eine Rundumbetreuung brauchen die sich viele gar nicht mehr leisten können.

Die herstellende Betriebe haben vielleicht Angst einen Konkurenten heran zubilden?
glaube ich auch. abgesehen davon sind viele betriebe auch von ihrer natur aus ungeeignet für praktikanten- zum beispiel wenn die arbeit sooo viel wissen und einarbeitung vorraussetzt, dass ein "ungelernter" gar nichts machen kann...