Frage von ManuTheMaiar, 213

Wieso meinen immernoch so viele Mütter sie wären besser als Väter und erheben so einen egoistischen Anspruch auf ihre Kinder?

Bei uns war vorhin die Mutter einen Spielkameraden meiner kleinen Schwester und hat mit meiner Mutter seelenruhig darüber geplaudert das ihr Sohn seinen Vater nur alle 2 Wochen sieht und sie hat es ausgedrückt als wäre es das normalste der Welt das eine Mutter mehr Recht hat als ein Vater

Da bin ich richtig sauer geworden (musste mich echt zusammenreißen nichts zu sagen), ist doch auch sein Kind, der Junge hat genausoviele Gene von ihm wie von ihr, was also macht die Mutter besser als nen Vater was soll der Mist

Aber zum zahlen ist er dann gut genug

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Antwort
von petrapetra64, 28

Es ist ja auch immer noch das normalste von der Welt und eben die klassische Variante, dass ein Vater seine Kind alle 2 Wochen und die halben Ferien hat. Jeder Elternteil erhält ein Wochenende. In der Woche kümmert sich die Frau um die Pflichtsachen, Hausaufgaben kontrollieren, kochen, aufräumen, Grenzen setzen, Arztbesuche machen, zu Vereinen und Freunden fahren,  mit Lehrern reden, Streit schlichten, Kleider kaufen, kranke Kinder betreuen, sich um alles kümmern und arrangieren. Und meist auch zumindest halbtags arbeiten gehen.  Das sind alle Aufgaben, vor der sich der klassische Mann gerne drückt, weil er da einfach keine Zeit dafür hat. Das ist keine reine Genußzeit mit dem Kind. 

Und ehrlich gesagt ist das auch immer noch in sehr vielen Komplettfamilien so, jedenfalls die meisten, die ich kenne. Meine Freundin zB, wenn ihr Mann von der Arbeit kommt, ist er müde und will erst mal seine Ruhe haben. Sie geht in die Schule, bringt das Kind zum Arzt, kocht, räumt auf, macht Hausaufgaben, kümmert sich um sie, wenn sie krank ist und und und. Immer muss sie sich frei nehmen, wenn was ist von der Arbeit. Mit ihren beiden Freundinnen fährt sie mit den Kindern einmal im Jahr in Urlaub und unternimmt viel am Wochenende. Sie sind alle verheiratet, aber die Männer sind im Job eingebunden und haben keine Zeit für so was. 

Und wenn ich auf Elternabenden, Elternsprechtagen, Schulfeiern bin, dann sehe ich fast nur Frauen, nur 2 - 3 Männer sind anwesend. 

Und wenn es in solchen Beziehungen dann zur Trennung kommt, dann liegt die klassische Variante (geht ja auch mit kleinen Abänderungen) eben das naheliegende, denn die Hauptbezugsperson ist einfach die Mutter. Dort will das Kind hin, wenn es Probleme gibt. 

Natürlich geht die Tendenz seit Jahren schon eher in die Richtung, dass sich immer mehr Männer auch an der Kindererziehung beteiligen und am Haushalt, dass das Wechselmodell genommen wird, wird immer häufiger und auch alleinerziehende Väter gibt es mehr als früher. Und das ist auch richtig und gut so. 

Und es gibt mit Sicherheit auch einige Frauen, die ihrem Ex gerne Steine in den Weg legen und es gibt Väter, die müssen um ihre Recht kämpfen und haben es da auch nicht so leicht. Die Gesetze und Regelungen passen sich dieser Wandlung schon an, aber das dauert eben immer leider seine Zeit. Das kann schon schwierig sein. Ebenso gibt es Männer, die es Frau und Kid gerne schwer machen. 

Aber du kennst die Umstände dieser Frau doch gar nicht und weisst doch gar nicht, wie sie das mit ihrem Ex vereinbart hat und wie der es am beste findet. Vielleicht hat er gar keine Zeit und Lust auf vielmehr Kind als am Wochenende. Viele 

Bei weitem nicht alle Väter haben Interesse am Wechselmodell. Vielen ist das einfach viel zu stressig. Ein guter Bekannter von mir z.b. der ist wirklich gerne Vater und kümmert sich um sein Kind, unternimmt viel mit ihm. Aber er hat sein Kind nur einen Tag pro Woche ohne Übernachtung. Sein Kind freitags schon zu holen, das geht nicht, denn er muss nach der Arbeit (er arbeitet Teilzeit) erst mal ausruhen und seine Ruhe haben. 

Und einen Tag am Wochende will er auch alleine mit seiner Freundin haben bzw. vorher wollte er Frauen kennen lernen und weggehen. Und Sonntag abend braucht er auch für sich, muss ja am nächsten Tag wieder arbeiten. Ich habe mich mit ihm oft gestritten deswegen, weil ich denke, ein Kind geht da vor und ich habe nie Zeit für mich oder zum Ausruhen. Und ich arbeite Vollzeit. Aber er meint immer, ich wäre schliesslich eine Frau, da wäre das normal. 

Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß. Es gibt viele Gründe,viel Menschen, viele Möglichkeiten. Im Idealfall einigen sich beide Partner auf den gewünschten Umgang, wie auch immer der aussehen mag. Man kann auch niemanden dazu zwingen, sein Kind sehen und betreuen zu wollen. und man darf niemanden verurteilen, ohne die genauen Umstände zu kennen. Sondern man muss jeden Fall einzeln betrachten und nicht so von oben herab urteilen, nur weil man selbst denkt, ohne je in der Situation gewesen zu sein, die einzig richtige Wahl zu kennen.

Zum Abschluss kann ich sagen, warum ich denke, dass ich der bessere Elternteil für meine Kinder bin (und meine Kinder werden da voll zustimmen). Ich bin besser, weil ich mich um meine Kinder kümmere oder gekümmert habe, sie zu guten Menschen erzogen habe und das ohne jede Unterstützung der Väter. Ich habe immer gearbeitet, damit es ihnen an nichts gefehlt hat, denn die Väter haben nichts bezahlt. Ich habe nie schlecht über sie gesprochen im Beisein der Kinder. Und ich hätte nie den Kontakt verhindert. 

Aber leider kam ausser grossen Worten nicht viel von den Vätern. Der Vater meines älteren Sohnes hat ihn 2 x am Wochenende geholt, dann nach 3 Monaten noch mal und nach 9 Monaten. Dann hatte er ein neues Kind mit seiner neuen Freundin und keine Zeit mehr für sein altes Kind. Geld natürlich auch nicht. Nachdem die neue Beziehung auseinander ging, war er 2 Jahre verschwunden. 

Als er sein Kind wieder sehen wollte, habe ich ihn gelassen, seine neue Freundin hat das unterstützt und sie haben ihn dann einmal im Jahr 2 Wochen geholt (Telefonate gab es vorher nicht, war ihm zu aufwendig). Dann musste seine Frau bei einem Besuch arbeiten und er wusste nichts mit dem Kind anzufangen. Schuld war ich dann, weil ich ihn verzogen habe er inzwischen ganz komisch war. Dass vielleicht einmal im Jahr Kontakt zu haben, etwas zu wenig gewesen sein könnte, dass er sein Kind kennt, das am ihm nicht in den Sinn. Immerhin habe ihn ja wenigstens erzogen, wer sich da komplett ausklingt, der macht natürlich auch nichts falsch.

Jedenfalls wollte mein Kind dann nie wieder dort hin und nichts mehr mit ihm zu tun haben. Was genau vorgefallen ist, hat er mir nie gesagt, er war nie der grosse Redner. Und vom Vater kam auch nie wieder der Wunsch, ihn sehen zu wollen. Zu den Grosseltern sind wir ab und an noch gefahren, mein Sohn wollte vorher aber immer wissen, ob er auch dort ist, sonst wollte er nicht dort hin. Er wollte ihn nicht sehen. 

Bei meinem kleinen lief es quasi unkomplizierter. Ständig bekam von seinem Vater zu hören, dass er einfach nicht verstehen kann, wie der Vater des Grossen sich einfach nicht um sein Kind kümmert , so was würde ihm niemals in den Sinn kommen, das könnte er gar nicht. Als der Kleine dann 6 Monate alt war, kam er kaum mehr heim, war laufend auf Geschäftsreise oder musste sich um seine kranken Eltern kümmern, die weiter weg wohnten. Und wenn ich das in Frage stellte, dann bekam ich Vorwürfe, dass ich meine schlechten Erfahrungen auf ihn übertragen würde, er wäre nicht so und würde seine Familie niemals im Stich lassen. 

Als ich dann der Sache auf den Grund gegangen bin, was nicht so leicht ist mit Kleinkind und halbtags berufstätig (es musste ja Geld rangeschafft werden) und rausfand, dass er auch bereits bei seiner neuen Frau wohnte, packte er seine Sachen und zog ganz zu ihr. Nach seinem Kind hat er nie wieder gefragt, Unterhalt hat er auch nie einen Cent bezahlt. 

Ich klinge sicher auch kaltherzig und berechnend, wenn ich darüber spreche und ich mache auch keinen Hehl daraus, dass mein erster Gedanke, als ich vor kurzem von seinem Tod erfuhr, war, vielleicht kriege ich jetzt wenigstens ein paar Euro Halbwaisenrente (es gibt 100 Euro ) und das macht mein Leben ein klein wenig leichter.

Das Leben macht einem manchmal halt auch einfach etwas kaltherzig.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Dann hast du wohl alles richtig gemacht und gute Gründe aber ich meine eher so Mütter die Bekannte aus der Antwort von Fuchsma

Antwort
von Rockige, 65

Wenn eine Trennung stattfindet, wird im Idealfall absolut für das Wohl des Kindes entschieden wo das Kind hauptsächlich lebt.

Entweder bei der Mutter oder bei dem Vater. Manche nutzen auch das regelmäßige Wechselmodell.

Nur weil jemand relativ ruhig über die aktuelle Lebenssituation spricht (in diesem Fall "das Kind sieht den Vater alle 2 Wochen für soundso lange) heißt es nicht das derjenige kaltherzig oder berechnend ist. Es ist einfach nur eine Lebenssituation mit der Die Elternteile und das gemeinsame Kind klar kommen müssen. Dem Kind bringt es nichts wenn die Eltern dauerjammern, deshalb versucht man so normal wie möglich weiterzuleben und sich so normal wie möglich zu verhalten und zu sprechen.

Du weißt doch garnicht weshalb das Kind bei der Mutter lebt statt beim Vater. Kann doch sein das das Familiengericht oder die Eltern selbst entschieden das das Kind nicht aus seinem gewohnten Lebensumfeld gerissen werden soll. Kann auch sein das die Mutter (beruflich gesehen) bessere Möglichkeiten hat dem Kind ein Elternteil zu sein das sich nebenbei um alles kümmern kann (Haushalt, Kind, Kindergarten bzw. Schule etc pp).

Also reg dich ab, es bringt dir nichts und niemandem sonst wenn du dich über etwas aufregst das du nicht richtig kennst.

Oh und das das Kind alle 2 Wochen seinen Vater sieht, das ist doch gut. Es gibt immer wieder Fälle da dies entweder nicht ratsam ist (weil etwas vorgefallen war vorher), oder das der Vater weniger Zeit hat, oder das der Vater kein Interesse zeigt.

Antwort
von XNightMoonX, 87

Im Grunde finde ich das Ganze auch nicht richtig. Bei sowas sollte überwiegend an das Kind gedacht werden. Daher finde ich Regelungen wie "nur alle 2 Wochen" oder " jeden Monat nur einmal" völlig daneben. Das Leben ist nicht so lang, wie viele immer glauben. Für Streitereien oder solche Verbote, ist das Leben einfach zu kurz. Jeder Tag kann der letzte sein.

Wenn der Vater genauso gut zu dem Kind ist wie die Mutter, sollte man sich da privat einigen und keine "Termine" machen.

Vor allem sollten die Kinder ab einem gewissen Alter selber gefragt werden, wie oft sie das entsprechende Elternteil sehen wollen. Alles andere macht aus einer Familie nur einen Schrotthaufen.

Aber so sind die Menschen leider Gottes..

Über die hier vorliegende Geschichte, kann ich kein Urteil fällen. Ich kenne keine der beteiligten Personen.
Aber das sie darüber redet, als wäre es "normal" oder "vollkommen in Ordnung" ist falsch.
Außer der Vater ist ein A****. In einigen Fällen ist es besser, wenn die Kinder keinen Kontakt zu einem Elternteil haben. Völlig egal ob Mutter oder Vater. Beide sind gleichwichtig, da sollte man keinen Unterschied machen.

Antwort
von teafferman, 57

Gute Frage. Vor allen Dingen angesichts der Tatsachen. 

Seit Männer um ihre Kinder kämpfen hat sich das Kinderrecht massiv verbessert. 

Und tatsächlich gibt es immer mehr allein erziehende Väter. Dann gehen die Mütter eben ganztags arbeiten. Fertig. Wir haben immerhin ein Grundgesetz. Das macht zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied. Auch wenn sich Politik weigert, Artikel 6 Absatz 4 gemäß der Forderung des Bundesverfassungsgerichts entsprechend umzuformulieren. Hin gehört da:

(4) Jede Mutter und jeder Vater hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

Alternativ

(4) Jede erziehende Elternteil hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

So jedenfalls erinnere ich aus entsprechenden Diskussionen und Veröffentlichungen zum Thema. 

Tatsächlich beteiligen sich nur 5% aller Männer zu 50% an Kindererziehung und Bewältigung des Wirtschaftsunternehmens Haushalt. Wären es 50%, hättest Du keinen Anlass diese Frage zu stellen. 

Antwort
von michi57319, 77

Mütter haben traditionell mehr Zeit mit den Kindern. Auch wenn sich das Rollenbild langsam verschiebt, die Erziehung bleibt in den meisten Familien an der Mutter hängen.

So lange die Mutterrolle also noch derart stark ausgeprägt ist, weil sich Väter nicht damit auseinandersetzen wollen, weil auch sie das traditionelle Rollenbild leben, so lange ist eben Muttern die starke und omnipräsente Ansprechpartnerin der Kinder.

So einfach kann das sein.

In dem von dir geschilderten Fall schwingt deinerseits maximales Unverständnis dafür mit, daß die Kindeseltern wohl getrennt sind.

Auch das kommt (leider) häufig genug vor und auch in diesem Fall ist eben der Elternteil in der stärkeren Position, der das Sorgerecht hat. Das ist sogar gesetzlich so gewollt.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Das sich das Gesetz einen Dreck um Menschen und deren Leid schert ist ja bekannt, das Regime muss immer irgendwen bevorzugen in diesem Fall die Mütter (wenn ich jetzt ein Mädchen schwänger, dann gibt mir keiner die Hälfte vom Sorgerecht die mir zusteht, dafür müsste sie sie erst heiraten oder aber jahrelang klagen)

Kommentar von michi57319 ,

Ach nee, diese Aussage ist mir zu billig, weil sie ein Klischee bedient und nicht korrekt ist. Auch unverheiratete Väter haben Rechte.

Kommentar von Menuett ,

Wenn man keine Ahnung hat, warum reißt man dann den Mund so weit auf?

Wenn Du ein Mädchen schwängerst und sie Dir das gemeinsame Sorgerecht nicht freiwillig gibt, dann gehst Du vor Gericht und dann muß sie beweisen, dass Du dem Kind massiv schadest.

Väter bekommen die gemeinsame Sorge zu 100% und das auch noch recht flott.

Kommentar von Zoronia ,

Naja, sooo flott dann auch wieder nicht

Antwort
von Menuett, 62

Das liegt daran, dass sich die Frauen tatsächlich häufiger ums Kind kümmern als die Väter.

Durch die Schwangerschaft und das Stillen besteht auch die tiefere Bindung.

Die Natur interessiert sich nicht für Gleichstellungsgesetze.

Ja, ist auch sein Kind. Will er es den überhaupt häufiger sehen?

Ca. 30 der Väter kümmern sich nach der Trennung überhaupt nicht mehr, weitere 30% nur sporadisch, das letzte Drittel kümmert sich regelmäßig.

Ca. 2 Prozent dürfen ihre Kinder nicht mehr sehen.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Was für eine engere Bindung, ich habe meine Vater genauso lieb wie meine Mutter (nur meinen Zwillingsbruder hab ich lieber aber das ist ein Sonderfall)

Kommentar von Menuett ,

Trifft vielleicht bei Dir zu.

Die meisten bevorzugen einen Elternteil.

Antwort
von Fragesteller02, 38

Es gibt bestimmt genug Väter, die sich mehr um ihr Kind kümmern und liebevoller als die Mutter es tut. Würde es dann ums Sorgerecht gehen und das Kind wäre zu klein um seine Meinung zu äußern würde das Gericht von Hause aus erstmal bestimmt 90% der Mütter die Sorge zubesprechen, genau weil man davon ausgeht, dass sie eine viel engere Bindung zu ihrem Kind hat. Wobei das denke ich ein Trugschluss ist.

Gleiche Rechte wären Vater und Mutter kriegen immer erstmal das gemeinsame Sorgerecht, egal ob verheiratet oder nicht..Zusammen oder getrennt egal..

Antwort
von Fuchsma, 37

Tja, das ist leider die generelle Einstellung bei Müttern. Wenn du mich fragst, sind das nur die "Dummen", die es so sehen.
Wenn man schlau ist weiß man, dass dem Kind der (am besten gleichmäßige) Zugang zu beiden Eltern gestattet werden muss. Leider sehen das heutzutage auch noch viele Richter nicht so.

In unserer Müttergruppe ist auch so eine dabei. Sie ist alleinerziehend und der Vater sieht sein Kind nichtmal alle zwei Wochen, weil sie ihn nicht (mehr) leiden kann und das auf dem Rücken des Kindes austrägt. Angeblich ist er immer krank wenn er vom Vater wiederkommt und ihr Kinderarzt belegt das sogar (obwohl das Kind wirklich nie etwas hat).
Auch sagt der Junge (unter ihrer Anweisung), dass er nicht zum Vater möchte. Kinder versuchen es der Hauptbezugsperson immer recht zu machen, deshalb werden diese Aussagen vor Gericht auch eigentich nicht gewertet (ich glaube ab 14 erst).

Tut mit Leid, aber dafür habe ich kein Verständnis. Zum Glück sieht mein Mann das ganze genauso und wir haben schon oft darüber gesprochen.
Wenn der Fall der Fälle vielleicht irgendwann eintritt, kann ich mir zumindest zu 99% sicher sein, dass es gut laufen wird.
Wenn die Eltern sich nicht leiden können hat das rein garnichts mit dem Kind zu tun!

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Warum sagst du nicht einfach mal für den Vater aus, du hättest genug Informationen um ihm zu helfen

Kommentar von Fuchsma ,

Ich kenne ihn nicht und habe ihn auch noch nie gesehen und auch sie sehe ich nur noch selten (Kinder sind jetzt drei und in die Kindergärten gekommen). Er wohnt, zusammen mit den Großeltern seinerseits, relativ weit weg.
Er hat einen guten Job und seine Familie im Rücken, eigentlich sollte er sich einen guten Anwalt leisten können.
Ich denke die Meinung einer Mutter aus der "Krabbelgruppe" zählt da eher wenig.
Sie möchte jetzt durchsetzen dass er das Kind nur noch zweimal im Monat bei ihr Zuhause sehen soll. Damit wird sie sicherlich nicht durckommen und dann wird auch das Jugendamt mal darauf aufmerksam.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich dachte eher an einen annonymen Tipp ans Jugendamt was sie da macht mehr nicht

Kommentar von Menuett ,

Und dann?

Was soll das Jugendamt mit dieser Information machen?

Das hat hier überhaupt keine rechtliche Möglichkeit einzugreifen.

Kommentar von Menuett ,

Wenn er genug Geld hat, dann hat er nicht genug Interesse am Kind um sich gegen die Mutter durchzusetzen.

Das würde ihm zweifelsfrei gelingen, wenn er denn wöllte.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Aber als Mann muss man da immer mehr Energie reinstecken, eine Frau bekommt es hintergeworfen

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ein Kind manipulieren ist doch hoffentlich gegen das Kindeswohl

Kommentar von Fuchsma ,

Ich denke nicht.
Das sollte man nicht machen, aber Konsequenzen hat das eher nicht.

Antwort
von Allexandra0809, 95

Kennst Du diesen Vater? Du fällst ein Urteil und dazu solltest Du beide Seiten gut genug kennen.

Es gibt Väter, bei denen es besser ist, sie haben keinen Umgang mit ihrem Kind. Es gibt aber auch Väter, die die besseren Mütter sind. In den meisten Fällen sind die Kinder bei der Mutter besser aufgehoben.

Ein Umgangsrecht sollte natürlich - soweit möglich - immer eingehalten werden. Das muss aber auch vom Vater gewollt sein.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Es geht doch nicht nur um diesen Vater (den ich wirklich nicht kenne) sondern auch um andere, viele wollen ja mehr Kontakt aber dürfen nicht, weil Mütter immer unfair bevorteilt werden

Kommentar von Miesepriem ,

Und was ist mit den Vätern, die sich einen Dreck um ihre Kinder kümmern, keinen Unterhalt zahlen, wo die Mütter jahrelang versuchen an den Unterhalt für das gemeinsame Kind zu kommen?

Davon gibt es nämlich wesentlich mehr....Soviele mehr, dass die Regierung überlegt ein Gesetz zu erlassen, wo säumigen Unterhaltsschuldnern der Führerschein entzogen werden soll.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Und was ist mit den Vätern, die sich einen Dreck um ihre Kinder kümmern

Und nur weil manche Männer das machen sind doch nicht gleich alle Männer böse

wo säumigen Unterhaltsschuldnern der Führerschein entzogen werden soll

Dann aber bitte auch bei unfairen Umgangschuldnerinnen die Vätern ihre Kinder vorenthalten

Kommentar von Allexandra0809 ,

Deine Wortwahl lässt sehr zu wünschen übrig. Für manche Kinder ist es besser, wenn sie keinen Kontakt zu ihrem Vater haben.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Tut mir Leid, aber für mich ist eine Mutter die ihr Kind aus egoistischen Gründen von seinem eigenen Vater fernhält keine Mutter mehr sondern ein Monster, daher mein Ton

Kommentar von Miesepriem ,

Und nochmal: Du kennst die Hintergründe nicht. Vielleicht hat der Vater auch nur alle zwei Wochen Zeit? Schon mal drüber nachgedacht? Soll auch vorkommen.

Kommentar von Menuett ,

Ich kenne weitaus mehr Mütter, die Vätern nachrennen, damit sie sich mal ums Kind kümmern als Väter, die Mütter wegen mehr Zeit mit dem Kind fragen.

Kommentar von Menuett ,

Drei Viertel aller alleinerziehenden Mütter erhalten nicht mal den Mindesunterhalt. Das sind nicht "manche" der Väter, das sind verdammte 75%.

Natürlich würde ein solches Gesetz bei Müttern wie bei Vätern greifen.

Unterhaltsgesetze gehen nicht nach Geschlecht.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich würde auch keinen Cent Unterhalt bezahlen, stattdessen würde ich mich die Hälfte der Zeit um meiner Kinder kümmern und sie bei mir versorgen, alles andere wäre für mich im Falle einer Trennung indiskutabel

Wobei ist natürlich besser ist man bleibt zusammen

Kommentar von Miesepriem ,

Wenn du keinen Unterhalt zahlen willst, wovon soll dein Kind dann leben? Das du dich um dein Kind kümmern willst ehrt dich.

Denk in einigen Jahren mal an diese Diskusion zurück solltest du mal in der o.G. Lage sein. ( Was ich dir nicht wünsche)

Und manchmal ist es keineswegs besser wenn die Eltern zusammenbleiben...aber das wäre dann Stoff für eine andere Diskusion. Gute Nacht.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Wenn du keinen Unterhalt zahlen willst, wovon soll dein Kind dann leben?

Wovon lebt denn ein Kind in einer Familie ?

Ich bekomme doch auch keinen Unterhalt für mich und mir geht es gut, also mit Unterhalt meine Geld fürs Kind an die Mutter zahlen, natürlich ich meine Kinder bei mir unterhalten, ihnen Taschengeld zahlen und weiter

Wobei ich wenn eher eine Familie will bei der ich mit der Mutter zusammen bin

Kommentar von Menuett ,

Ah, jetzt kommen wir der Sache näher.

Dir ist bewußt, dass Du auch beim Wechselmodell Unterhalt zahlen mußt, wenn Du relevant mehr Unterhalt verdienst?

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Wie gesagt, wenn das will ich eh eine Familie und nicht einfach ein Mädchen planlos schwängern, deswegen achte ich genau auf Verhütung mit meiner Freundin

Zumal ich eh besondere Wünsche habe für meine Kinder und das geht nur wenn man es künstlich macht

Kommentar von Menuett ,

Nö.

Die meisten Väter drücken sich sogar vor dem Umgang.

Antwort
von Fragesteller02, 38

Tja, da müsstest du mal das Jugendamt oder die Gerichte fragen, nur mit gutem Anwalt schaffen die Väter einige Rechte für sich auch in der Praxis umzusetzen, während der Mutter blind das Sorgerecht ohne Kontrolle zugesprochen wird oder das Jugendamt eh auf ihrer Seite steht, einfach nur weil sie die Mutter ist. Das reicht als Begründung schon aus. Warum das so ist keine Ahnung. Hättest ja mal die Mutter fragen können, die so redet. 

Ist leider nicht die Ausnahme! 

Kommentar von Menuett ,

Schmarrn.

Schon seit zig Jahren hat der Vater bei Trennung automatisch die gemeinsame Sorge.

Und wenn er nicht verheiratet war, bekommt er vor Gericht ebenso automatisch die gemeinsame Sorge.

Das Jugendamt erklärt den Müttern ganz genau, wie wichtig der Vater für die Kinder ist.

Alleinige Sorge gibt es nur dann, wenn der ledige Vater keinen Antrag vor Gericht stellt oder das Kind mißhandelt oder mißbraucht hat.

Kommentar von Fragesteller02 ,

Kann ja sein. Aber schonmal beim Jugendamt gewesen als Vater der um sein Sorgerecht gekämpft hat?

Bei meinen Erfahrungen hat es keinen interessiert, was ich wollte oder das es da Streitigkeiten gibt von seitens der Mutter, die sie mit mir in Anwesenheit des Kindes austrägt. Da ist auch keiner auf mich eingegangen.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Versuch es doch nochmal dir zu holen was dir zusteht

Kommentar von Fragesteller02 ,

Dann würde ich das nur mit einem Anwalt tun. Habe die Erfahrung gemacht, dass in solchen Sachen der weiter kommt als man selbst.

Antwort
von Miesepriem, 82

Ich vermute mal, dass du ebenso wie wir die komplette Geschichte nicht kennen.

Du weißt nicht was dort in der Ehe vorgefallen ist, und solltest dir nicht einfach etwas zusammenreimen weil es gerade so passt.

Normal ist es bei einer Scheidung lt. Gesetz nämlich so, das die Väter ihre Kinder alle zwei Wochen  übers WE bekommen.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

das die Väter ihre Kinder alle zwei Wochen  übers WE bekommen.

Das ist aber doch unfair, warum bekommt eine Frau einfach mal so mehr Zeit mit dem Kind nur weil sie eine Frau ist, das ist doch alles andere als Gleichberechtigung

Kommentar von Miesepriem ,

Du siehst das vielleicht so. Leider ist vielen Vätern selbst jedes zweite Wochenende zuviel. Und es ist ja so, dass es einige Eltern geben soll, die auch nach einer Trennung ein gutes Verhältnis haben. Da kann man auch ganz andere Absprachen treffen.

Wenn das Kind älter ist, kann uns sollte ma es mit einbeziehen, wann und wie oft es zu seinem Vater möchte ist meine Meinung.

Aber leider klappt das nicht immer so.

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Ich würde keine andere Absprache als 50 50 akzeptieren, das heißt alle Rechte teilen und 50% der Zeit, alles andere wäre für mich indiskutabel

Kommentar von Miesepriem ,

Ist nicht oft nicht machbar. Da der Vater oftmals beruflich anders eingebunden ist als die Mutter. ( Nachtschichten, Wochenende arbeiten etc.)

Kommentar von Menuett ,

Bekommt sie ja gar nicht so einfach.

Richter ändern nur ungern die Hauptbezugsperson des Kindes. Und die ist meist die Mutter.

Der Vater kann ja gerne in der Nähe bleiben und ein 50/50 Modell anbieten.

Die meisten Väter rennen dann.

Antwort
von Menuett, 25

Ich hätte da mal eine Frage.

Warum steht euch euer Vater nicht bei, wenn ihr euren Halbbruder sehen wollt? Ihr habe ein gesetzlich gesichertes Recht ihn zu sehen.

Wie oft war sein anderer Sohn früher bei euch?

Kommentar von ManuTheMaiar ,

Er ist der Sohn unserer Mutter und hat bei uns gelebt, ich glaube er war erst ein paar Tage in der Woche bei seinem Vater, dann später hat er das so gemacht wie er gerade Bock hatte und was war nachdem er wegen den Drogen rausgeflogen ist weiß ich nicht

Wir dürfen ihn ja jetzt sehen , nachdem wir unserer Mutter gedroht haben sie zu verklagen hat sie unsere Tante hingeschickt um zu überprüfen ob er sich geändert hat und die hat das bestätigt

Aber schau dir mal die Antworten zu der Frage an, immer nur sie hat recht, sie darf machen, bla bla bla, kaum einer hat ernst genommen das wir dieses Recht wirklich haben

Kommentar von Menuett ,

Da sind einige unterirdische Antworten dabei.

Liegt aber auch am Thema, wenn "Drogen" im Spiel sind, dann wollen immer alle dem Drogennehmer den Umgang verbieten.

Auch einem der gelegentlich am Wochenende mal kifft.

Nach der Verantwortung der Mutter wird hier nicht gefragt.

Antwort
von Bulls44, 28

Hast du mal eine schwangere Frau durch die Stadt spazieren sehen, sie zeigt demonstrativ ihr Bauch und ist stolz wie Oskar. Ja ja unsere Frauen..sie können alles.

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