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Wieso machen soviele Menschen beim Thema "Drogen" sofort die Schotten dicht?

gefragt von moccajoghurtmoccajoghurt am 10.04.2009 um 1:39 Uhr

Gefühlte 100% der Jugend hat schonmal gekifft, viele trinken Alkohol. Es gibt auch welche die komplett auf Drogen verzichten (das habe ich in bestimmten Trainingsphasen auch) aber das sind die wenigsten. Aber wieso zur Hölle gibt es immernoch Menschen die jeden und alles verteufeln, der das Wort "Drogen" auch nur in den Mund nimmt?

Wer das tut verschließt die Augen vor der Realität... Haben die 68er doch nichts positives in der Hinsicht beeinflusst?


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Bonella
beantwortet von Bonella am 10. April 2009 01:45
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aber drogen in welcher form auch immer zu "nehmen", d.h. auch im sinne von "in einen rausch-zustand zu kommen" (ohne das, was gängig als drogen bezeichnet wird), liegt in der tiefsten menschlichen natur!!


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Silberkiesel
beantwortet von Silberkiesel am 10. April 2009 01:41
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Es sollte NICHTS und von NIEMANDEM in Bezug auf Drogen positiv beeinflusst werden!

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 10. April 2009 01:42

Genau DAS meine ich. Du könntest gut chinesischer Staatschef sein mit dieser Eisntellung.

Kommentar von Simple_avatar10smallSilberkiesel am 10. April 2009 01:45

Es kommen genug Menschen ohne Beeinflussung zu Drogen..man muss es ihnen nicht noch schmackhaft machen..ansonsten denke ich, jeder soll machen, was er nicht lassen kann! Probieren geht über studieren.

Man sollte aber niemanden in diese Richtung beeinflussen!!

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 10. April 2009 01:50

Das finde ich auch. Trotzdem wird Alkohol täglich im Fernsehen beworben, obwohl 16.000 Menschen daran sterben.

Alle anderen Drogen werden verteufelt.

Ist das nicht ein Widerspruch und viel gefährlicher als den Menschen ein ehrliches Bild zu verschaffen?

Lieber einen Joint rauchen als sich die Leber zu zerstören.


Panikgirl
beantwortet von Panikgirl am 10. April 2009 01:47
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Welche Art von Realität? Ist es heute ein Muss Drogen einzuwerfen? Das Gegenteil ist der Fall: Die, die sich regelmässig damit vollpumpen und high sind - DIE leben nicht mehr in der Realität und nicht andersherum.

Ich bin in den 60ern geboren und ich hätte es nicht so toll gefunden, wenn meine Eltern jeden Tag bekifft gewesen wären - sorry - die 60er Jahre haben anderes Gutes hervorgebracht - auch die Musik aus dieser Zeit hat geprägt...........aber die Drogen sind halt etwas, woran viele bereits gestorben sind und das schon sehr sehr jung. Wenn das was Schönes ist - nur zu - es ist müssig Dich davon zu überzeugen, dass das nicht einfach ein Modehit ist, sondern ein sch. Zeug, was Dich umbringt

Kommentar von 9e99a57b8facab09d87551f98298cd38smallangelinajolie am 10. April 2009 01:49

wenn ich sie hätte: "10 Daumen" :-))

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 10. April 2009 01:59

Wieso reden alle immer gleich von "regelmäßigem Konsum" und "Süchtigen". Darum geht es bei meiner Frage doch gar nicht!

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 10. April 2009 02:06

Was meinst Du wohl, was das für Kosten ausmacht, die der Staat alleine dafür ausgibt, um Menschen aus der Drogenabhängigkeit zu befreien? Die Menschen, die so suchtkrank sind, dass sie nicht mehr arbeiten können - teilweise noch nie auf den "Trip" kamen, zu arbeiten, die kosten dem Staat solange sie leben sehr viel Geld. Viele dealen mit Drogen an Schulen und sorgen dafür, dass die Kids auch was abbekommen. WAS bitteschön willst Du uns jetzt Positives über Drogen erzählen? Dass man dann so ein schönes LMA-Gefühl bekommt? so richtig toll aussieht mit Schatten unter den Augen und aufgequollenem Gesicht und dass es toll ist, dass manch einer schon an einem Bahnhof in eine offene Spritze getreten ist und sogar schon AIDS davon bekam??? Ja, manche meinen dann sogar sie können fliegen - tja und oft ist es dann auch das letzte Erlebnis was sie in diesem Leben hatten - aber ich schätze Du antwortest jetzt: Ja, die sterben wenigstens glücklich ........... !

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 10. April 2009 02:17

Ok zuallerst einmal meinte ich mit "positiv beeinflusst" in der Frage nicht, dass Drogen verharmlost oder verherrlicht werden sollen, sondern ein unvoreingenommener Blick auf sie geworfen werden soll, möglichst objektiv.

Ich befürworte daher keine Drogenmissbrauch wie Heroin oder sonstige harte Drogen. (Ich frage mich wie du darauf überhaupt kommst...)

Mir geht es nur darum, dass die meisten Menschen beim Thema Drogen jegliche Hirnzellen außer Funktion setzen und den Alarm-Knopf drücken. Das ist doch viel problematischer als ein vernünftiger Umgang mit dem Thema.

Die Bahnhofsjunkies müssen bei dem Thema immer präsent bleiben und als Warnschild vorgezeigt werden, aber bitte nicht jeden heranwachsenden mit einem Joint in der Hand als Drogenopfer degradieren.

Ein Jugendlicher der über Drogen und die möglichen Konsequenzen aufgeklärt wurde, ist bestimmt weniger gefährdet als ein Jugendlicher, der pure Angst vor Drogen verspürt und dann feststellt, dass sie doch sehr "gut schmecken" können...

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 10. April 2009 02:37

ach und Ihr nicht Gefährdeten nehmt sie, weil sie Euch so scheusslich schmecken.........come on - ich habe auch damals gedacht ich könnte irgendwann wieder einfach mit dem Rauchen aufhören, sobald ich das möchte - aber dann, wenn man den Wunsch verspürt es sein zu lassen, dann ist man bereits süchtig und tut sich verdammt schwer damit aufzuhören. Nicht anders ist es bei Drogen oder besser gesagt härteren Drogen.

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 10. April 2009 02:41

Nein, wenn man weiß, dass sie schmecken, aber auch die Gefahr kennt, ist man weniger gefährdet als jemand der bloß gesagt bekommen hat: "Drogen schlecht, weil Bahnhofsjunkie!"

Kommentar von C92440f5e563d502fce5684ac86d5a85smallPanikgirl am 10. April 2009 02:45

Rede Dir das nur lange genug ein. Höre lieber auf, solange Du es noch kannst. Schlaf gut

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 10. April 2009 02:58

Gute Nacht.

Wir reden aneinander vorbei.


clanny
beantwortet von clanny am 10. April 2009 11:43
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Okay, danke für die Frage. Das wollte ich schon lange mal loswerden.

Drogen sind gefährlich, keine Frage. Wenn aber noch etwas gefährlicher ist, ist es die Verteufelung von Drogen, die in der Gesellschaft und in der Politik Praxis ist.

Denn: Wenn immer nur alle sagen "Drogen sind schlecht", "Drogen machen abhängig" und "Drogen richten nur unheil an", was denkt dann jemand, der trotzdem mal eine Droge ausprobiert?

Richtig: "Kiffen war gar nicht so schlimm, wie alle immer sagen, dann kann Heroin ja auch nicht so schlecht sein".

Ich sehe in dieser Art der Drogenaufklärung den Auslöser für viele Drogenprobleme.

Also ich jedenfalls werde meinem Kind sagen:

"Die Droge X ... macht ... macht nicht ... könnte ... kann nicht ... birgt die Gefahren, dass ..."

und denke damit mehr zu erreichen also mit "Finger weg von Droge X - böse!".

Kommentar von Helperno1 am 10. April 2009 23:02

Sehr gute Antwort!! Hab nicht gedacht sowas hier bei den vielen verblendeten Menschen zu lesen. Wie könnt ihr ganzen Leute über etwas Urteilen von dem ihr keine aber auch wirlich garkeine Ahnung habt?! Kein Wunder wenn die Medien sowas wie Bahnhof Zoo oder sonstiges zeigen... Naja hauptsache die breite Masse dumm halten.

Kommentar von F6c718049347596109daea31a97a8e46smallclanny am 11. April 2009 10:05

Naja, ich denke nicht, dass die Masse dumm ist. Verblendet vielleicht.

"Bahnhof Zoo" ist ja schließlich bittere Realität und es ist sehr wichtig, dass die Medien so etwas zeigen.

Umgekehrt, Drogen für ungefährlich zu bezeichnen, ist ja genauso falsch.

Und wer kann schon von sich behaupten, frei von Vorurteilen zu sein. Angst vor Unbekanntem haben wir schließlich in den Genen implementiert.


valentine41
beantwortet von valentine41 am 10. April 2009 01:41
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Weil man sich nicht mehr Schaden zufügen möchte als unbedingt nötig ist das doch OK. Wenn ich mir schon das Rauchen abgewöhnt habe, muss ich jetzt nicht noch mit anderen dummen Sachen anfangen.... Ob man in den Drogen etwas Positives sehen muss, bleibe dahin gestellt.



Nudelsternchen
beantwortet von Nudelsternchen am 10. April 2009 01:42
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ich denke weil sie immer wieder erzählt bekommen das es ja so schlimm ist und auch nicht richtig informiert sin und deshalb es einfach nicht besser wissen!

Die meisten assozieren mit drogen halt den kaputten >Menschen der sich H in die Vene spritzt und nicht die die einen vernünftigen umgang damit haben.


digiritter
beantwortet von digiritter am 10. April 2009 01:43
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Weil viele sich ihre sucht und abhängikeit sowie desen Mißbrauch nicht bewusst sein wollen und es ignorieren / ausblenden.


dieJana
beantwortet von dieJana am 10. April 2009 03:14
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Ich denke, moccajoghurt geht es darum, dass man das Thema Drogen nicht einfach wegschweigen sollte. Dass es vielleicht besser ist, darüber zu reden, um sich "gemeinsam" Gedanken darüber machen zu können, wie es zu verhindern ist, dass man in eine fatale Sucht - hier durch Drogen - fällt.

Schließlich nimmt nimand Drogen, weil er süchtig werden will.

Und wer das Wort Drogen in den Mund nimmt, hat nicht automatisch ein Heroin-Problem.

Ich denke, dass die Menschen allgemein nicht gerne über Themen reden, die in einem negative Gefühle wie z. B Ängste...u. s. w. (be)rühren. Vielleicht kommt daher die Ablehnung z. B. zum Thema Drogen.


Lorry
beantwortet von Lorry am 10. April 2009 01:47
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Argumente zur Legalisierung von Drogen:

http://de.wikipedia.org/wiki/LegalisierungvonDrogen


anonym
beantwortet von McGyver008 am 10. April 2009 01:50
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Was ist daran bitte positiv, von etwas abhängig zu sein? Was ist daran positiv, nicht sein eigener Herr zu sein (denn das unterscheidet Süchtige von NICHT-Süchtigen)? Es spielt doch nicht mal die dritte Geige, ob man nur den Körper schädigt, wenn der Geist ein KRÜPPEL ist. Also was kann ich positives daran sehen, wenn ich mich freiwillig davon verabschiede, Mensch unter eigenem Willen zu sein???

Ein Süchtiger ist ein Flüchiger - ANDAUERND. Und seine Ignoranz gegenüber dieser Tatsache macht die Sucht wirklich ernst - und mit Realität hat Sucht nur so viel zu tun, dass immer mehr Menschen sich in die Scheinwelt einer Sucht flüchten, anstatt die Berge von Sch...e ohne Flucht beiseite räumen.

Realität ist eine Welt, Sucht eine andere, 'schöne', ... und FALSCHE.

Kommentar von 73d8c0f79cf5ca93f287806655998330smallmoccajoghurt am 10. April 2009 01:53

Wer redet hier von Süchtigen? Mir geht es dabei um einen vernünftigen Umgang mit dem Thema Drogen. Die Frage ob es mit einer anderen Drogenpolitik weniger Süchtige gäbe, wäre auch interessant.

Kommentar von McGyver008 am 10. April 2009 03:25

Dazu meine Frage: Geht aus dem von mir Gesagten nicht klar hervor, wie dieser Umgang höchstens auszusehen hat? Es KANN keine Toleranz für Drogen geben, wenn nicht im gleichen Moment die Auslöser für Sucht WIRKLICH breit bekämpft werden.


Scholaneru
beantwortet von Scholaneru am 10. April 2009 01:57
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Drogen sind schlecht.. ab und zu Alk ist ok . aber sonst.. ne!


anonym
beantwortet von ninsen am 21. April 2009 12:42
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also, mal ganz ehrlich ich finde nicht dass alkohol besser als drogen sind, denn mal ganz ehrlich in den medien hört man viel öfter dass jugendliche an alkoholismus sterben, aber nicht dass jugendliche sich zu tode gekifft haben. Ich hab bzw ich kosumier gelegntlich selbst Andere substanzen, aber ich kann von mir sagen, ich bin nicht süchtig..... ich meine ich hab definitiv schon so ziemlich alles mal versucht was es an drogen so gibt, und ich bin auch regelmäßig in Berlin am sogenannten "Bahnhofzoo" (Zoologischer Garten/ Wohne da in der nähe) und dort is es lange nich mehr so "dreckig" wie vor 20,25 jahren. Im gegenteil..... Und es ist auch nich gerade toll, von jedem schief von der seite angeschuat zu werden wenn man das wort "Drogen" erwähnt. Denn wie gesagt es sterben jedes jahr mehr jugendliche an Alkohol als an Drogen.....


anonym
beantwortet von Mike42007 am 6. Juni 2009 01:59
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"Wieso machen soviele Menschen beim Thema "Drogen" sofort die Schotten dicht?" .
Weil sie zu diesem Thema eine feste Meinung haben und sich auf keine Diskussion einlassen. Das hat nichts mit Intoleranz zu tun. Diejenigen Personen werden auf die eine oder andere Art schon ihre Erfahrung mit Drogen gemacht haben und dürfen dann auch ihre Meinung dazu haben. Außerdem erreicht man so in der Regel mehr.
.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand der Dir nahesteht die Schotten komplett dichtmacht. Er wird sich mit Dir unterhalten, da ihn vielleicht auch die Gründe interessieren.
.
Auf der anderen Seite kann beispielsweise eine Autoritätsperson, die evtl. Schutzbefohlene Minderjährige hat, es nicht dulden, dass von außen Drogen (jeglicher Art) hereingebracht werden. Sie hat eine Vorbildfunktion und sollte klar Stellung beziehen. .
Soweit die Theorie. .
In der Praxis sieht es (m.M. nach besonders beim besten Freund Alkohol) oft anders aus. .
Ich gebe Dir aber Recht. Deutschland ist im allgemeinen konservativ. Die Niederländer sind da liberaler und mir persönlich sympathischer. .
Peace.


Warlordfw
beantwortet von Warlordfw am 6. September 2009 07:29
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Die Menschheit besteht aus Heuchlern. Eriwiesenermasen gehört Alkohol mit an die Spitze der schädlichsten Drogen und trotzdem wird er von fast jedem Menschen konsumiert. Fragt man jedoch, wie die Meinung über Drogen sind, so wird oft ausdrücklich gesagt "Teufelszeug, würd ich NIE anfassen!!!". Das Alkohol jedoch eine der Schädlichsten ist, ist den Leuten nicht klar.

Es wird einfach keine Aufklärung betrieben. Und genau darin liegt die Gefahr. Statt, dass den Leuten gezeigt wird, welche Drogen, welche Gefahren bergen, wird einfach alles verallgemeinert und ist so für die Unerfahrenen ein unkalkulierbares Risiko.


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