Frage von thisgirl0, 78

Wieso legen Menschen auf so viel negatives, unnötiges Wert?

zB Streitereien zwischen zwei religiösen ... oder rassimus, diese Menschen die alles dafür geben damit die Flüchtlinge sich "verpi.sen" ... oder das veganismus zB dermaßen falsch aufgenommen wird und es auch hier Streitereien, große Streitereien gibt  ... immer diese "ICH bin besser als DU", "ICH bin das und du bist DAS", "DU passt MIR nicht" .... Wie wichtig das ICH-sein für Menschen sind. Sobald jemand deren ICH-sein kritisiert, oder anderer Meinung ist, bekommen diese Menschen irgendwie Angst. Sind halt irgendwie voller negativen Gefühle, weil sie so sehr daran gefesselt sind, weil das mittlerweile ihre einzige Existenz ist ... sie halten so sehr fest an ihrem Ego, an das "ICH-sein" ... und da ich so eine bin die nicht wegschauen KANN, bedrückt mich all das irgendwie so sehr. Ich mache mir zu viele Gedanken über solche Dinge und verstehe solche Menschen nicht. Ich frage mich immer, wo bleibt die Menschlichkeit, Frieden ..? Freiheit? Egal wo ich hinschaue, überall dasselbe. Die Menschen tun so als würden sie ewig leben und nehmen sich selbst so unglaublich ernst. Anstatt mal wesentlich wichtigere Dinge zu hinterfragen, die JEDEN von uns betrifft, kümmern sich die heutigen Menschen um
Solche Kleinigkeiten ... wieso?

Antwort
von Cocoaffe, 15

Was du dort ansprichst, ist ein Gedanke, der mich ebenfalls schon lange "plagt":)

Es gibt ganz viele Gründe dafür, die alle wenig Sinn ergeben, wenn man darüber nachdenkt. Also, warum streiten sich 2 Menschen?
Streitereien hängen eigentlich immer damit zusammen, das zwei Menschen unterschiedlicher Meinung sind und sich nur schwer darauf einlassen können die Meinung anderer zu Akzeptieren und zu tollerieren.
Ein passendes Beispiel, wäre der "Krieg" zwischen PS4 und XBox fans...Die einen beharren darauf das die PS4 besser ist, die anderen halt das es die XBox ist. Ein banales Beispiel, aber so geht das auch überall anders zu. In einigen Streits muss jemand nachgeben, sonst eskaliert das ganze irgendwann.

Wenn man das ganze etwas größer betrachtest, wie z.B. die Flüchtlingspolitik, da ist das Problem von ganz vielen, das sie Angst haben etwas zu verlieren...diese Angst wird dann oft durch einige Medien und Menschen geschürt, die versuchen alle davon zu überzeugen, das es richtig ist was sie denken und die Leute eine Gefahr für Kultur usw. darstellen. Bevor jemand etwas falsch versteht, ich bin ganz und garnicht der Meinung;)

Fast alle Menschen, müssen sich auch mit anderen Vergleichen, um ihr Selbstwertgefühl zu steigern und um ihre "Wertigkeit" zu testen und um zu schauen, wo sie in der Gesellschaft stehen.

Das ist keine allzu ausführliche Erklärung, aber ich hoffe es hilft ein wenig weiter...
Allein schon durch die Gedanken, die du dir dazu gemacht hast, zeigst du das du in gewissen Dingen weiter bist, als andere Menschen. Aber man muss auch sagen, das es alles in der Natur des Menschen liegt, das beste für sich und die geliebten Menschen zu tun, also kann man die Menschen nicht immer dafür verurteilen. Wenn sie mit ihren Entscheidungen aber massiv das wohl anderer gefährden, dann finde ich, haben sie nichts in der Gesellschaft verloren.

Mein Tipp für dich, sei einfach anders als die Leute und versuche dich nicht immer mit allen zu vergleichen, sei es im Erfolg in der Schule/Beruf oder dem Aussehen...

Lg Cocoaffe;)

Antwort
von xMirage95, 14

Das hängt für mich eigentlich alles mit zwei Sachen zusammen.

Der Mensch hat zwei Modi, in denen er funktioniert (bzw. sein Hirn). Der eine Modus ist der, wenn du dich sicher fühlst - du hast alles was du brauchst, dir geht es gut, es gibt keine Gefahren. In dem Zustand denkst und handelst du selbstloser, denkst mehr darüber nach was es noch alles geben könnte, teilst, liebst und gibst.

Der andere Modus ist der Ego-Trip. Der kommt dann, wenn uns etwas fehlt oder wir das Gefühl haben, dass uns irgendwas bedroht und uns bald etwas fehlen wird. Im Ego-Trip denken wir an uns, werden neidisch, misstrauisch und teilen nicht.

Diese "Kleinigkeiten" die du nennst sind das, was den Ego-Trip anschürt, wenn sie (und das verdanken wir den Medien, der Politik sowie der Hypersensibilität der Menschheit heutzutage) nur genügend in den Vordergrund gerückt werden. Viele Menschen fühlen sich ständig bedroht - ihr Ansehen ist in Gefahr weil ihre Freunde was "Besseres" beruflich machen als sie, andere sehen besser als sie aus, man könnte ja nachher übrig bleiben und nichts abbekommen usw. Dadurch stehen sie ständig unter Strom und sind anfällig fürs Ängste schüren - Angst vor fremden Menschen, Angst vor Andersartigkeit, Angst vor Veränderung. Und dann denkt man auch nur noch darüber nach und nicht etwa über positve Sachen. Was ein ziemlich folgenschwerer Fehler ist, weil unser Denken einen extremen Einfluss auf unser Leben hat, aber das nur mal so nebenbei. ;)

Woher diese Ängste grundsätzlich kommen und wieso so viele Menschen sich nicht sicher fühlen und in den Ego Modus fallen kann ich auch nicht genau sagen. Ich vermute das liegt irgendwo in der Natur bzw. im Wettbewerbsverhalten in unserer Welt, was uns doch mehr prägt als wir manchmal denken. Bzw. wollen uns halt auch gewisse "Systeme" (Wirtschaft) in Zuständen bewahren wo wir sagen: Das reicht nicht, ich brauche mehr.

Antwort
von rolfmengert, 7

Einen wichtigen Grund um Deine Frage zu beantworten, sehe ich in den "Modellen" zwischenmenschlichen Handelns in den Medien. Mal abgesehen von den unzähligen Morden und den sie begleitenden unguten Aktivitäten finden wir auch in den Filmen unendliche Anhäufungen von Gehässigkeiten, schweren verbalen Verletzungen, Beschimpfungen übelster Art und auch keineswegs harmlosen Tätlichkeiten. 

Ein Film, der primär das Ausleben positiver Emotionen oder gelungener Beziehungen zeigt, wird meist als "Schnulze" abgetan, und zufrieden werden die Leute erst bei Horrorfilmen, Krimis, Kriegsfilmen oder dem Vorführen von Grausamkeiten und Perversionen. Selbst die Nachrichten bringen ständig die Bilder von Aleppo, Mossul oder anderen Zerstörungen, die durch religiösen Fanatismus oder imperiale Bedürfnisse motiviert sind. 

Wenn man aber täglich nur das Konfliktverhalten und sein aggressives Ausleben vorgeführt bekommt, dann wird so ein Lebenskonzept auch als völlig normal akzeptiert. 

Hinzu kommen sehr viele Ängste, die aus den heutigen Lebenssituationen erwachsen. Besonders die Arbeitsplatzunsicherheit spielt hier eine große Rolle. Zukunftsängste werden auch durch die permanenten Turbulenzen an den Finanzmärkten stimuliert. Die Renten sind völlig unsicher, ferner entstehen Ängste durch die demographische Entwicklung, die sich am massenhaften Zuzug von Menschen, die unsere Kultur und ihre Wertewelt verachten oder sogar bekämpfen, ablesen lässt. Es bildet sich so bevorzugt ein Klima, das sehr negative Diskussionen befördert, Zynismen werden gern verwendet, düstere Szenarien über die Zukunft des Landes werden so glaubwürdig vorgetragen, dass sich praktisch kein denkender Mensch ihrer Wirkung entziehen kann.

Wenn Du diese vielen Faktoren zusammen betrachtest, ist Deine oben vorgetragene Beobachtung durchaus verständlich. Das Problem bleibt dabei aber natürlich bestehen, denn wenn sich die Außenbedingungen nicht ändern, werden sich auch die Themen, die für die Menschen bedeutsam sind, nicht ändern. Ein wirklich großes Dilemma, aus dem sich der Einzelne nur partiell durch kleine individuelle Aktivitäten im mehr privaten Bereich ausklinken kann.

Antwort
von SyNc1337, 7

Du hast eine gute einstellung zum leben :)

Antwort
von kubamax, 10

Mangelnde Bildung. Im Zeitalter des Internets haben die Ungebildeten jetzt eine Chance sich mit Rumgrölen zu äußern und nehmen sich jetzt wichtig. Das stärkt das Dummvolk zur Besserwisserei.

Antwort
von Teodd, 26

Einfach es gibt sehr viel ungebildete und unkulturelle Menschen. Die Ursache ist mir Rätsel. Aber nach meiner Beobachtung - im Draußen ist seltener als im Internet.

Kommentar von thisgirl0 ,

Weil man sich im Internet einfacher und direkter austauschen kann, als draußen.

Kommentar von Teodd ,

Genau und es ist Anonym :) 

Antwort
von priesterlein, 25

Das wird immer so bleiben, solange es Menschen gibt, die jede Differenz als Streit auslegen und das durch provokative Fragen fördern.

Antwort
von kostenlosertip, 26

Ist doch nicht jeder gleich. Wieso denkst du soviel über sowas nach? Jeder macht es so wie er es kann.

Kommentar von thisgirl0 ,

Es soll auch nicht jeder gleich sein. Jeder auf dieser Erde ist individuell. Aber diese  Menschen haben vergessen WER sie sind, dank ihrem Ego. Sie besitzen nur ein Schubladen-Denken, und stecken irgendwie so voller Hass, so negativ all' das.

Antwort
von MarioSchoenfeld, 16

Was du hier beschreibst ist zum großen Teil die schlechte Anpassungsfähigkeit von Menschen und das Besitzdenken.

Antwort
von Sniffys, 31

Manche Menschen haben halt Werte und Ideale und verteidigen die auch.

Kommentar von thisgirl0 ,

Wieso? Wofür? In meinem Augen ergibt das keinen Sinn, denn das ICH-sein, wird einem eigentlich nur beigebracht. Und wir werden dadurch so egoistisch wie sonst was und vergessen WER wir eigentlich sind. Für was wir eigentlich auf diese Erde gekommen sind.

Kommentar von Sniffys ,

Das Ich wir einem nicht beigebracht, sondern ist Teil unseres Geistes. Genau wie as Über-Ich, dass dich solche Fragen stellen läßt. Und im Notfall gehts sogar nur noch um einen selber. Das Gehirn kann nämlich in Extremsituatiuonen das Ich einfach abschalten und die Kontrolle übernehmen. Und dann heißt es nur noch Ich. 

Antwort
von healey, 27

Weil die Menschen blöd sind !

Kommentar von kostenlosertip ,

öh

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