Frage von jinainlove, 203

Wieso lässt Gott Schmerzen und Leid zu, wenn er uns angeblich nur Gutes will?Warum lösst er dann soviel Schlimmes und Schmerzhaftes zu (Psychisch & Physisch)?

Antwort
von Halbkornbrot, 49

Falls es einen allmächtigen Gott geben sollte, würde dieser Leid und Schmerz nicht nur zu lassen, sondern wäre dafür (Mit)Verantwortlich.

Wenn wir davon ausgehen das Gott, die Menschheit, das Universum und im Grunde schlicht alles erschaffen hat, muss dieser auch das Böse, das Leid und den Schmerz erschaffen haben.

Die meisten werden dir Antworten das entweder der Mensch selbst oder ein irgendwie gearteter Teufel, das Böse in die Welt gebracht haben, dass entspricht soweit ich weiß jedenfalls der Auffassung einiger Religionsgemeinschaften.  

Da Gott aber nach den meisten Religiösen Lehren aber ebenfalls sowohl Erschaffer der Menschheit als auch des Teufels ist, und er Kraft seiner Allmacht (die Allwissenheit einschließt) bei der Schaffung dieser Wesen genau wissen musste was diese anrichten, lässt dies eigentlich nur den Schluss zu das es Gottes Wunsch war das das Böse und Schlechte auf die Welt gelangt. Sonst hätte er diese Wesen ja schlicht anders erschaffen, aufgrund seiner Allmacht wäre er ja jederzeit dazu fähig.



Hier werden viele mit dem freien Willen argumentieren. Es ist aber Grundsätzlich so, dass es bei Existenz eines Allwissenden Gottes keinen  freien Willen geben kann, denn Allwissenheit schließt die genau Kenntnis der Zukunft und jeder Entscheidung die ein Mensch in der Zukunft treffen wird ein, die Zukunft würde also bereits feststehen, damit wäre der freie Wille bestenfalls eine schöne Illusion.

Zudem unterliegt dieser Freie Will bereits Einschränkungen, Ich beispielsweise habe nicht die Fähigkeit aus dem Stand zu fliegen, Ich
empfinde dies aber nicht als Einschränkung sondern als normal, hätte ich nicht die Fähigkeit böses zu tun wäre das Prinzip grundsätzlich das gleiche.

Ebenfalls existiert noch die Auffassung dass unser irdisches Leben nur eine Prüfung ist und es deshalb  Leid und Schmerz gibt. Ein allmächtiger Gott hat es aber keinesfalls nötig irgendjemanden zu prüfen, denn er kennt das  Ergebnis aufgrund seiner Allmacht bereits. Eine Prüfung wäre also vollkommen sinnlos.

Diese Erkenntnisse lassen mehrere Schlüsse zu:

Entweder es gibt einen Allmächtigen Gott dieser ist aber
keinesfalls Gut, sondern ein Sadist der seinen Spielfiguren(uns Menschen) gerne beim Leiden und Katzbuckeln zusieht.

Oder aber es ist schlicht so dass kein Gott existiert, jedenfalls
keiner der ansatzweise allmächtig ist.

Ich persönlich bin von letzterem überzeugt.  


Antwort
von Turbomann, 85

@ jinainlove

Egal ob jetzt jemand gläubig ist und an Gott glaubt oder nicht, wieso machen alle Gott dafür verantwortlich, wenn es ihnen schlecht geht?

Schreien alle auch dann, dass Gott schuld ist, wenn es ihnen gut geht?

Viele Menschen bekommen Krankheiten oder erleiden Schicksalsschläge, weil sie vielleicht zur falschen Zeit am falschen Ort sind.

Nur ein Beispiel: wenn ein Busfahrer übermüdet ist und dann einen Unfall baut, ist dann auch Gott schuld? NEIN, denn hätte er sich nicht übermüdet ans Steuer gesetzt, dann hätte er vielleicht einen Unfall verhindern können.

Oder sie beachten die Verkehrsregeln nicht und rasen sich zu Tode, wie viele junge Menschen. Ist dann auch Gott schuld, wenn diese Raser ihren Verstand nicht einschalten, was passieren kann, wenn man rast?

Oder bei einem Tsunami (nur ein Beispiel), ist dann auch ein Gott schuld?

Hier sterben Menschen die vorher vielleicht Böses getan haben und Menschen die unschuldig sind und niemand ist für so ein Unglück schuld.

Ich glaube die Menschen machen es sich hier zu einfach, jemand anderes die Schuld zu geben, für Dinge die sie teilweise selber heraufbeschworen haben.

Viele Menschen schaden sich auch selber, wenn sie zu Drogen greifen oder übermässig Alkohol trinken und ihre Gesundheit schädigen, ist dann auch ein Gott schuld? Ich glaube nicht, denn in solchen Dingen hat jeder Mensch einen freien Willen und keiner wird gezwungen, sich und seinem Körper zu schaden.

Kommentar von adenosi ,

Da Gott aber allmächtig ist wusste er dass z.B. das Busunglück passieren wird, dennoch hat er die Welt so gestartet dass alles so abläuft dass hier und jetzt das Busunglück passiert.

Antwort
von Fantho, 7

Diese ähnlich gestellte Frage habe ich soeben beantwortet gehabt, weswegen ich hier jetzt ne Kopie reinstelle...

Wenn wir davon ausgehen,dassGott kein anatomisches, personales,organisches, menschliches, sondern ein energetisches Wesen mit Bewusstsein und Bewusstheit undSatan keine Erzeugung und Erschaffung Gottes ist

dann können wir weiter überlegen.

Satan ist die negative Polung Gottes, welches sich quasi verselbständigt hat und von Gott sich getrennt hatte, weil

  • Satanselbst Gott sein will
  • eigene Schöpfungen kreieren will
  • mit den Schöpfungen Gottes nicht einverstanden gewesen war

Satan ist somit die Dualseele Gottes....

Gottes Seinsformen (Positivität) sind ua Allliebe und Allgüte...

Satans Seinsformen (Negativität) sind ua Machtgelüste, Neid...

Die Allgüte und Allliebe implizieren keine Verhaltensmuster wie Machtmissbrauch, Unterdrückung, Beeinflussung, Manipulation etc...

Gott lässt somit jedem Wesen dessen Willen und Entscheidungsfreiheit, ohne sich einzumischen und zu manipulieren bzw. zu unterdrücken...

Jede Seele, welche in den Anfängen der 'Zeiten' (ich weiß, imJenseits existiert keine Zeit; dies ist nur für uns zurVerständlichkeit) sich von Gott getrennt hatte (und das sind ua alle Menschen), hat diese ua auch beide Polungen 'mitgenommen'...und auch den Freien Willen und die Freie Entscheidungswahl...

Warum? Wenn er uns angeblich so sehr liebt?

Aus der Beachtung des Freien Willen und der Freien Entscheidungs-Wahl, welche eine jede Seele bzw. hier bei uns auf Erden ein jeder Mensch besitzt

ansonsten wäre diese 'Freiheit' für die Katz, wenn Gott sich dann jedesmal einmischen, beeinflussen, manipulieren, unterdrücken etc. pp. würde, zumal durch die Freigabe dieser 'Freiheiten' Gott sich nun zurückziehen musste und sich aus den Entscheidungen der Menschen heraushalten musste...

dafür hat die Seele / jeder Mensch auch die Konsequenzen zu übernehmen...

Jede Seele / jeder Mensch besitzt somit Bewusstein, beide Polungen, Freien Willen, Freie Entscheidungs-Wahl und kann nun somit sein Leben selbst gestalten und ist am Ende auch selbst (mit)verantwortlich für all das Leid (bei sich / auf der Welt).

Nun hat auch ein jeder Mensch - wie oben bereits angedeutet- die Konsequenzen zu übernehmen. Mann kann nicht das eine fordern und  das andere nicht übernehmen...

Gott ist doch mächtiger?

Wie bereits geschildert: Machtmissbrauch, Unterdrückung, Manipulation etc. sind nicht des Gottes Seinsformen...

und da Satan sich von Gott getrennt hatte (wie auch wir als Seelen),
müssen Satan auch freiwillig sich dazu entscheiden, wieder zu Gott
zurückkommen zu wollen...

und nicht durch Zwang, Unterdrückung, Machtmissbrauch, Überredung, Manipulation, Trick usw. usf...diese sind des Satans Verhaltensmuster...

Wir alle müssen lernen: Was ist negativ, was positiv?

und dann daraus unsere Erkenntisse ziehen...

Ein IS-Terrorist sieht seine Gesinnung und seine Tat positiv, wir nicht. Wir sehen dafür die Freiheit in der Mode als etwas positives, der Islam-Fundi eben nicht...

Zudem haben wir Menschen noch bestimmte Lebensaufgaben zu erledigen, Lernprozesse zu bewältigen, karmische Beziehungen aufzulösen...

alles Prozesse für die geistige Weiterentwicklung...

Weshalb soll Gott sich jedesmal in unserer geistigen Weiterentwicklung einmischen, wenn wir doch bereist die Fähigkeiten (Freier Wille, Liebesempfindung, Entscheidungs-Wahl, Vernunft, Verstand etc.) besitzen und Regeln - Gebote - Verbote kennen?

Gruß Fantho

Antwort
von RheumaBaer, 25

In South Park sagte Chefkoch dazu mal: Gott gibt uns all die schönen Dinge,nur,um sie uns wieder wegzunehmen. Es sind unsere Tränen,die ihm seine Macht geben.. Ist aus der Folge mit den Stammzellen,nicht ausführlich wiedergegeben,aber für eine Comicserie ganz schön weise..!

Antwort
von Lazybear, 53

Also, ich bin nicht gläubig, aber habe die bibel paar mal durch und deute das ganze so: gott schuf den menschen und gab ihm den freien willen, der mensch sündigte und brachte somit durch seinen freien willen das ganze leid erst auf die erde und sünde sorgt für leid und leid zu mehr sünde, wir sind quasi gefangene dieser causalitätskette! Naja gott ist nicht der urheber der sünde, sondern des menschen freier wille und die einzigen 2 möglichkeiten das ganze zu beenden für gott wären den freien willen rückgängig zu machen, um so gefügige roboter zu bekommen oder so wie gott es laut der bibel tut zu machen, er gibt der Menschheit eine bestimmte zeit, um eben aus freiem willen sich ihm anzuschließen (indem fall werden die sünden durch das blut christi getilgt) und nach ablauf dieser zeit, wird alles rebootet und es dürfen nur noch diejenigen existieren, welche sich aus freiem willen gegen die sünde und für gott entschieden haben!
Der gute wille gottes zeigt sich laut bibel in vielen dingen, zb sagte er zu adam und eva, dass sie noch an dem Tag sterben würden, wenn sie von der frucht des baumes der erkenntnis über gut und böse essen würden, die ganze menschheit wäre futsch wenn er sich dran gehalten hätte, stattdessen zögerte er den tod hinaus um ihnen und der menschheit die chance zu geben ihren irrtum zu erkennen und auf den rechten pfad zurückzufinden! Naja dann ist da noch jesus christus, der mit seinem blut die menschen im buch des lebens rettet, ohne ihn keine gnade, egal für wen! Naja dann gibt es noch zahllose beispiele wo gott in den alltag der menschen eingreift und ihre situation verbessert, zb wie er israel aus Ägypten führte etc.... Wie gesagt, ich bin nicht gläubig, du kannst davon halten was du willst, ich habe nur versucht durch meine bibel Kenntnisse die frage zu deiner zufriedenheit zu beantworten und hoffe, dass es dir eine hilfreiche antwort war! Lg

Antwort
von Aaronstyle22, 35

So, jetzt muss ich mal mein Senf dazugeben.

MEINER Meinung nach bin ich davon überzeugt, dass es keinen Gott gibt oder jemals einen geben wird! Warum? Leute, schaltet euer Hirn ein! Wie will den ein Mensch von einem Grab wiederaufstehen? "Gott hatte seine Hände im Spiel" zählt nicht! Und wie will Gott eine Welt "aus dem Nichts" erschaffen? Es existierte vor dem Schöpfungsakt keine Materie, was diese Behauptung schonmal untauglich macht! Oder wie will Moose ein Meer spalten? Das war ein normaler, alter Mann mit einem Stock! Ich glaube schon, dass Jesus jemals gelebt hat, aber ich wette mit euch, er war niemals "in Kontakt" mit Gott! Es war, und wenn er gelebt hat, ein normaler Mensch!

So, dann glaubt man an solche Verbrecher Namens Kirche! So Unschuldig war und ist die Kirche nicht! Die Kirche hat seine Hände mit im Spiel, beim Waffenhandel! Ihr Reichtum basiert auf Blutgeld! Wie heißt es in den zehn Geboten: "Du sollst nicht Töten!"
Ich denke, das beantwortet deine Frage aus meiner Sicht.

MfG

Kommentar von Garfield0001 ,

wenn vor der Schöpfung keine Materie war ... wo kam die Materie her die beim urknall auseinander geschossen ist?

Antwort
von Ente222, 70

Dies ist eine wichtige Grundfrage aller religiösen Menschen. Eine befriedigende Antwort darauf gibt es allerdings. Google: "Was lehrt die Bibel wirklich?" und dort das Kapitel. "Warum läßt Gott das Böse zu?"

In wenigen Sätzen läßt sich diese Frage nicht grundlegend beantworten. Nur kurz zusammengefaß soviel:

Der Gott dieser WElt ist SAtan, der TEufel, nicht JHWH, der das Universum und das Leben erschaffen hat. Er gab den Menschen einen optimalen STart und gab ihnen Anleitung, wie sie ihr Leben sinnvoll gestalten sollten.

Sie erwählten sich aber freiwillig einen Rebellen in Form einer SChlange. Dieser bekam daraufhin das REcht zugesprochen, über die ERde und die Menschen zu herrschen, um zu zeigen, wohin das führt. DAs ERgebnis sehen wir heute. Nicht mehr lange und der Urzustandwir wieder hergestellt werden.

Antwort
von chrisbyrd, 5

Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikelns sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_le...

Antwort
von Hefti15, 46

Ok, ignorieren wir mal die typischen Antworten hier, die die Frage nicht beantworten wollen, sondern einfach mal ihre (oft beleidigende) Kommentare zum Glauben verbreiten wollen.

Also, im christl. Glauben braucht man dann nur bei Adam und Eva bzw. Paradies nachlesen. Der Mensch hat dort ja gelebt, es gab kein Leid o.ä. Den Menschen war dies aber nicht genug (Apfel,... Folge: Der Mensch musste das Paradies verlassen).

Gott hat also den Menschen "unabhängig" gemacht und ihn "Verantwortung" übertragen. Der Mensch wollte die Freiheit und muss deshalb auch die Verantwortung übernehmen.

Nun leben wir Menschen in dieser Freiheit und es ist an uns das Leben zu gestalten. Wenn du dir einfach mal überlegst, was eigentlich alles "schlecht" im Leben ist und dann noch nachdenkst, ob wir Menschen daran was ändern könnten, dann wird die Sache schnell klar.

Wir Menschen könnten so gut wie alles "schlechte" abstellen, wenn wir dies nicht mehr wollten. Krieg? Hunger? Verbrechen? Umweltzerstörung?.... Liegt alles in unserer Hand.

Kommentar von Garfield0001 ,

nicht "Apfel". von "Frucht" ist die Rede

Kommentar von Hefti15 ,

Mensch, ist das jetzt wirklich relevant?

Kommentar von Zicke52 ,

@Hefti15: Ja, das ist relevant, weil.es um die Frucht der Erkenntnis ging - der Schwerpunkt liegt auf ERKENNTNIS, nicht auf Frucht.

Gott hatte den Menschen das Streben nach Erkenntnis untersagt. Zum Glück haben sie sich nicht daran gehalten (danke, Adam und Eva), sonst wären wir heute noch Tiere.

Kommentar von adenosi ,

Die Adam und Eva wollten keine Freiheit.

Adam und Eva waren so geschaffen dass sie nicht zwischen gut und böse unterscheiden konnten (eventuell deswegen auch nicht zwischen richtig und falsch).

Es gab nur ein Verbot, sie durften nicht von der verbotenen Frucht essen; es geht nicht um eine normale Frucht, sondern diese Frucht verleiht die Fähigkeit Gut und Böse zu unterscheiden.

Eine sprechende Schlange überredet beide dann von dieser Frucht zu kosten und sie werden von Gott aus dem Paradies geworfen.

Kommentar von Hefti15 ,

Süß, du musst aber die Geschichte nicht wie ein 6jähriger auslegen.

Im Paradies gab es keine Sünde. Es gab nur ein Verbot. Und über dieses Verbot haben sich die Menschen hinweggesetzt.

So und nun überlege mal. Wenn es keine Sünde gab, dann gab es auch keine Freiheit. Weil nur wer frei ist, kann sich auch für das Falsche entscheiden.

Und genau das will uns ja die Geschichte vom Paradies ja auch aufzeigen: Der Mensch wollte frei sein, seine eigenen Entscheidungen treffen.

Die Schlange ist auch nur ein Hilfskonstrukt. Weil Gott ja "fehlerfrei" sein soll. Aber wenn er keine Fehler macht, wie kann es sein, dass er Menschen erschafft, diesen nur ein Verbot gibt und die Menschen dieses brechen? Dann hätte ja Gott was fehlerhaftes geschaffen. Deshalb die Schlange. Es war nicht Gott, der einen fehlerhaften Menschen geschaffen hat, sondern das Böse, dass den Menschen verführt hat.

Kannst u.a. mal nachlesen:

Christus musste sterben, weil der Mensch an sich sündig ist und sich von dieser Sünde nicht mehr selbst befreien kann. Die Sündhaftigkeit des Menschen ist ein Dauerzustand, ein Naturzustand, eine Störung der Schöpfungsordnung, etwas das ohne göttliches Heils- und Gnadenhandeln nicht aufzuheben ist. Da Gott selbst nicht der Ursprung dieser Sündhaftigkeit sein kann, muss die Ursache beim Menschen liegen. Damit ist für Paulus alles klar: Durch den Sündenfall im Paradies, durch die Schuld Adams und Evas büßen alle Menschen das unverdiente Gnadengeschenk
der göttlichen Freundschaft ein
.

Wie gesagt, wenn es im Paradies keine Sünde gab, dann war der Mensch auch unfrei. Ob er nun nichts von der "Sünde" wusste oder davon abgehalten wurde, spielt keine Rolle.

Die Freiheit des Menschen bestand darin, eine Sünde begehen zu können.

Kommentar von adenosi ,

Die Schlange und der Baum mit der Frucht der Erkenntnis sind keine Metaphern die eine Moral erzwingen wollen. 

Adam und Eva haben die Frucht nicht gegessen weil sie frei sein wollten sondern weil sie dazu verführt wurden.

Dass es keine Sünde gab ist vollkommen bedeutungslos und dass mit dem 'unfrei' ist von dir einfach nur Interpretation.

Kommentar von Hefti15 ,

Denke dir doch nicht ständig solche Märchen aus. Willst du es immer noch nicht verstehen? Muss man es zig mal erklären?

Die Menschen waren im Paradies ohne Sünde. Sie konnten keine Sünden begehen, weil sie gar nicht das "Wissen", also die Erkenntnis hatten.

Durch die Verführung wurde die Erbsünde in die Welt gesetzt. Durch die Erkenntnis, durch das Wissen,.... konnten die Menschen sich entscheiden. Durch die Vertreibung aus dem Paradies, war es den Menschen zum ersten mal Möglich, Entscheidungen zu treffen. Und zwar auch negative! Sie konnten sündigen.

Weil du glaubst, etwas sei "bedeutungslos" ist das nicht die Wahrheit. Und weil du keine Ahnung hast, bedeutet dies nicht, dass ich nur "interpretiere".

Witzig, nutze mal das Internet. Informiere dich mal ein wenig. Da wirst du überall das Gleiche finden: Erst mit der Vertreibung aus dem Paradies war der Mensch frei, eigene Entscheidungen zu treffen, die er dann auch vor Gott vertreten muss (z.B. eine Sünde).

Kleiner Tipp: Wie ein Kind ständig zu sagen, stimmt nicht, macht deine "Geschichte" nicht wahrer.

Kommentar von adenosi ,

Du hast behauptet Adam und Eva wollten frei sein was komplett deine eigene Interpretation ist und komplett im Widerspruch dazu steht dass sie erst außerhalb des Paradieses einen freien Willen bekommen haben.

Adam und Eva hatten von Anfang an den freien Willen, weil Gott sie aber unschuldig geschaffen hat konnten sie Gut nicht von Böse unterscheiden, hätten sie keinen freien Willen gehabt hätten sie gar nicht die entscheidung treffen können die Frucht zu essen (unabhängig davon dass sie beeinflusst wurden).

Entscheiden konnten sie sich die ganze zeit und das Paradox dass Gott sie verbannte obwohl sie nicht einmal erkennen konnten was richtig oder falsch ist hat immer noch keine Lösung.

Das damit die Erbsünde entstand war noch gar nicht Thema.

Dass es vorher keine Sünde gab ist immer noch komplett irrelevant.

Antwort
von Garfield0001, 67

wenn der Nachbar seine Einrichtung zerschlägt. darf ich dann einfach zu ihm gehen und sagen: das darfst du nicht? dazu habe ich kein Recht.
Gott hat die Erde den Menschen geschenkt. Adam und Eva haben sie unwissend dem Teufel überlassen.
wenn Gott also das Leid beenden würde, würde er sein Recht mit Füßen treten. da er aber gerecht ist, kann er es nicht beenden ... auch wenn er es garantiert gern möchte.

Kommentar von Kanera12 ,

Klar, und Gott hat Eva aus der Rippe von Adam erschaffen und dann haben alle Inzucht betrieben und so ist die Menschheit entstanden. Mal ganz davon abgesehen dass wir dann alle dämliche Missgeburten wären, glaubst du den Rotz? 😂😂😂😂

Kommentar von Garfield0001 ,

warum sollten wir Missgeburten sein? damals waren die Gene eben noch perfekt.

Antwort
von meinerede, 57

Wieviel 100 000 mal noch diese Frage? Mindestens genauso viele mehr oder weniger sinnige Antworten! Och komm! Es ist nicht Gott, sondern der Mensch selber macht das Elend! Und wer sich  über Gott auslassen will, darf auch den Teufel nicht vergessen!

Antwort
von hummel3, 29

Eine Frage, welche sich bestimmt schon Milliarden von Menschen schon vor uns gestellt haben!

Wenn du eine Antwort darauf suchst, dann solltest du zum Einen die Schöpfungsgeschichte der Bibel dazu lesen - speziell 1. Mose, Kapitel 3 - Der Sündenfall. Dort kannst du, als gläubiger Mensch zumindest, eine Teilantwort finden.

Zum Anderen sind viele physische und psychische Leiden der Menschheit nicht bei Gott, sondern im Verhalten unserer eigenen Art und auf auch durch uns selbst zu suchen. - Um beim Thema Glaube und Gott zu bleiben, soll die Ursache dafür der "Fürst dieser Welt" sein, von dem wir uns selbst so oft und leicht verführen lassen. 

Nirgendwo wurde uns übrigens ein Leben in Glückseligkeit versprochen, obwohl wir es insgeheim immer wieder erwarten und nur selten regt sich in der Menschheit Dankbarkeit, wenn es uns ausgesprochen gut geht. - Hast du beispielsweise heute Gott schon gedankt, dass er die Sonne erneut über dir hat aufgehen lassen und dein Frühstückstisch gedeckt war, usw. und so fort. - Und es gäbe noch tausend andere Gründe zu danken und in diesem reichen Land in Frieden leben zu dürfen. Übrigens auch ohne das neueste Smartphone von Samsung oder Apple zu besitzen.

LG hummel3  

Antwort
von MoseRosental, 30

Leid haben wir uns selber angetan durch den Sündenfall. Heute tun wir uns auch leid hinzufügen durch unsere Sünden die uns bedrücken. Gott ist an allem Schuld aber der Mensch geht an seiner eigenen Dummheit zu Grunde ist dann aber Zornig auf den Herrn. Wir sind an unseren Schmerzen Schuld der eine hat mehr Schmerz der andere weniger aber wir dürfen mit den Schmerzen ja jederzeit zu Gott kommen.

Antwort
von TheFreakz, 85

Weil es keinen Gott gibt

Kommentar von Garfield0001 ,

... den Beweis lieferst du noch? wäre nett

Kommentar von Kanera12 ,

Garfield, liefer bitte den Beweis dass es ihn gibt, wäre nett!

Kommentar von Garfield0001 ,

warum? DU hast doch angefangen zu schreiben das es ihn nicht gibt. ich habe hier doch gar nicht behauptet das es ihn gibt. warum sollte ICH also etwas beweisen?

Antwort
von Schewi, 59

Wegen unseres freien Willens. Wir fügen uns dieses Leid gegenseitig zu. Die eine Seite meinte es ist richtig, die andere meint es ist falsch. Was es ist, kann niemand sagen. Ist keine Mathematik. 

Antwort
von Kanera12, 94

Weil Gott nicht existiert. Schmerz und Leid, das fügen wir uns selbst zu, meistens weil so viele doch an Gott glauben und es so hinstellen als müssten ungläubige gefoltert und getötet werden. Leider sind die meisten Kriege auch heute noch auf Gaubensbasis, als lebten wir noch im Mittelalter. Ob du gläubig bist oder nicht bleibt dir überlassen, aber wenn du beginnst Dinge anzuzweifeln und nicht mehr zu verstehen, dann schau dir doch mal die Wissenschaft an und du wirst das Problem nicht mehr haben :) LG

Kommentar von Garfield0001 ,

"weil Gott nicht existiert". ah und der Beweis folgt noch?

Kommentar von Aaronstyle22 ,

@Garfield0001 Wieso disliked man eine Antwort, die gar nicht wirklich falsch ist? Bring du mir ein Beweis, das es Gott! Dann Ubterhalten wir uns weiter!

Kommentar von Kanera12 ,

Und wo ist der Beweis, dass Gott existiert?  XD meiner Meinung nach gibt es deutlich mehr Beweise in der Wissenschaft als im Glauben, daher bin ich einfach nicht fähig zu glauben, weil es mir keine glaubwürdigen Antworten verschafft ;) leider musste ich immer wieder feststellen, dass mit streng gläubigen über sowas nicht zu sprechen ist. Niemand kann beweisen dass es keinen Gott gibt. Genau so wenig kannst du nicht beweisen dass es keine Einhörner auf einem Glitzerplaneten gibt. Das ist das beliebteste Argument überhaupt. Aber wie sagt man so schön, wer sich stur stellt ist nicht heilbar. Ich habe niemanden angefeindet, lediglich meine Meinung dargelegt und sogar geschrieben dass es jedem selbst überlassen ist was er glaubt. Vielleicht solltest du deinen "Glauben" etwas zurückschrauben, sonst wirst du irgendwann nicht mehr glücklich in dieser Welt. Denn meiner Meinung nach wird es irgendwann so etwas wie Glauben nicht mehr geben :)

Kommentar von Karl37 ,

Man kann die Existenz von etwas Transzendentes weder beweisen noch leugnen. Man kann nur mit ontologischen Überlegungen hantieren. Und hier sind ganz große Geister, wozu auch ein Albert Einstein zählt, zu der Überlegung gekommen, dass hier etwas sein muss. Sicher kein personifizierter Gott, den Einstein ablehnte, wohl aber etwas dem wir das Universum verdanken.

Kurt Gödel, der größte Logiker seit Aristoteles wie Mathematiker sagen, erbrachte den logischen Beweis das die Wahrscheinlichkeit für die Existenz Gottes sehr hoch ist.

Kommentar von Mpischi ,
Leider sind die meisten Kriege auch heute noch auf Gaubensbasis, als lebten wir noch im Mittelalter.

Tut mir Leid dir das sagen zu müssen, nur weil eine kleine Gruppe Namens IS, Terror im Namen Gottes Verursacht heisst das noch lange nicht das die meisten Kriege wegen Glaubens ausgleöst wurden.
Es ist, wie es auch im Mittelalter war, die die Kriegführen, wollen mehr Macht, mehr Einfluss, mehr Reichtum und mehr Bodenschätze für sich haben. Das sind die meisten Gründe. Aber es ist immer schön wenn man den Glauben als Grund dafür nimmt.
Die 7 Kreuzzüge im Mittelalter sind nur ein Tropfen auf einem Heissen Stein.

Nehmen wir ein paar Aktuelle Kriege Herraus:

Der Nahost Konflikt: der Krieg zwischen Israel und den Palästinensern läuft seit 1948 und geht um Land.

Lybien: Seit dem tot vom Muammar al-Gaddafi geht es hierbei nur um Macht. Macht darüber wer das sagen im Land hat.

Nigeria:
Nigeria wird immer wieder von blutigen Auseinandersetzungen zwischen derchristlichen Bevölkerung des Südens und den Muslimen im Norden erschüttert. Besonders im „Middle Belt“, welcher sich mitten durch das Land zieht und die unsichtbare Grenze der beiden Landesteile bildet, kommt es häufig zu Ausschreitungen. Dabei geht es nicht primär um die
religiösen Differenzen, sondern um die Verteilung von Land und
Ressourcen, die Besetzung politischer Ämter, Gesetzesgültigkeit, sowie soziale Ungerechtigkeit. Auch die Verteilung der Gewinne aus der Erdölförderung spielt angesichts hoher Arbeitslosigkeit und geringer Perspektiven besonders unter Jugendlichen immer wieder eine Rolle.
Doch das Problem ist nicht nur in der Bevölkerung anzusiedeln, denn die Politik unternimmt kaum etwas gegen die immer wieder aufkeimenden Unruhen. Im Gegenteil unterstützen viele Politiker eine der beiden Seiten.

Russland:
Gründe, auf denen der Konflikt am Kaukasus beruht, sind die
Unabhängigkeitsbestrebungen Tschetscheniens, einer Region, welche Teil der Russischen Föderation ist. Die Bemühungen der Tschetschenen, einen eigenständigen Staat zu gründen, welche durch zwei Kriege in den 90er Jahren auch auf militärischer Ebene zum Ausdruck kamen, haben bis heute noch zu keinem Ergebnis geführt. Die Regierung Russlands reagierte auf jede Unabhängigkeitsbestrebung mit Gewalt und machte somit deutlich, dass sie dem tschetschenischen Volk keinen eigenen und unabhängigen Staat zusprechen wird, nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen (Transitstrecke für Erdölpipeline).

Indien:
Der Konflikt zwischen den beiden südostasiatischen Staaten Indien und Pakistan ist ein seit Jahrzehnten geschürter. Er dreht sich um den Kampf der fundamentalistischen Hindus in Indien und Moslems aus Pakistan, es geht um strittige Gebiete und deren Zugehörigkeit, in erster Linie um Kaschmir (bzw. Jammu und Kaschmir), und letztlich um den politischen Macht-kampf

Irak:
Der Dritte Golfkrieg ist ein Krieg der USA und verbündeter Staaten gegenden Irak. Das Verhältnis zwischen dem Irak und den USA hat sich seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 extrem verschärft. Seither versuchen die USA mit Gewalt den Terrorismus in der Welt zu besiegen. Ein weiterer Schritt – nach dem Einsatz in Afghanistan- um dieses Ziel zu erreichen, sollte der Kampf gegen den Irak sein. Die USA vermuten, dass der Irak den internationalen Terrorismus unterstützt. Ein weiterer Grund für den Krieg ist, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitzen könnte, welche eine Bedrohung für die Weltbevölkerung darstellen würden. Außerdem schürte der ehemalige irakische Diktator Saddam Hussein den Konflikt in Israel, indem er die Palästinenser finanziell unterstützte. Letztendlich geht es den USA darum, dass der Irak demokratisiert werden soll. Dennoch ist wahrscheinlich der eigentliche Kriegsgrund der USA die Sicherung der Ölquellen im Irak.

Nur an Gott zu glauben bringt auch keinen weiter. Man muss auch nach der Bibel handeln und darunter fällt auch die Nächstenliebe, und bei der hapert es ja schon,beim Tür aufhalten.

Kommentar von adenosi ,

Wissenschaft und Religion schließen sich nicht gegenseitig aus und stehen nicht im Gegensatz zueinander.

Kommentar von Kanera12 ,

Wenn Gott am vierten Tag die Sonne schuf, wie sind dann die vorherigen 3 Tage vergangen? :D

Kommentar von Mpischi ,

Wenn man schon die Bibel zitiert dann sollte man wenigstens nachlesen. Die Sonne wurde am ersten Tag erschaffen.

Kommentar von Kanera12 ,

Ja klar XD die Wahrscheinlichkeit der Existenz des  fliegenden Spaghettimonsters ist also auch sehr hoch, das freut mich :) jetzt kann ich glücklich sterben

Kommentar von Kanera12 ,

Sorry, hab den Scheiß nie gelesen

Kommentar von Mpischi ,

Das erklärt das natürlich.

Antwort
von ETechnikerfx, 75

Weil Gott keine Person ist die etwas zulässt. Schmerz erinnert dich an das Leben, es wird nicht ewig so sein.

Antwort
von unlocker, 46

die Antwort ;-)  

Antwort
von fischlifisch, 115

Auch wenn ich nicht gläubig bin, aber das ist unabhängig von meiner Erklärung:

Man kann nur wachsen, wenn man Schlechtes erfährt. Nur so kann man dazu lernen.

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