Unsere Katze ist Freigänger. Sie hat also genug Möglichkeiten um sich die Krallen zu wetzen. Zusätzlich hat sie auch im Haus zwei Stellen an denen Kratzbretter für sie stehen. Bisher hat sie die auch benutzt, aber seit einiger Zeit lässt sie sie links liegen und kratzt lieber an den Tapeten. Woran kann das liegen?

Woran das liegt kann ich dir nicht erklären (ich tippe mal auf die in Katzen veranlagte Fähigkeit seinen Herrchen vor immer neue Aufgaben zu stellen), aber ich kann dir sagen, wie ich das Problem gelöst habe. Eine Katze wird in der Regel einem Laserpointerpunkt hinterherjagen. Lass das Ziel der Kratzbaum sein und schon wird er wieder daran rumkratzen.
Mir hat mal jemand erklärt, dass sich beim Kratzen Duftstoffe freisetzen und Katzen somit ihr Revier markieren und dass das Kratzen an Wänden oder Möbeln nichts mit Krallenwetzen zu tun hat.

Die Katzen nutzen das Kratzen als Kommunikation! Sie will Euch damit nicht schaden sondern versucht Aufmerksamkeit erregen. Es kann auch sein, dass sie das Bedürfniss hat ihren Lebensraum stärker zu markieren. Vielleicht ist eine andere Katze unterwegs und sie will noch deutlicher darauf hinweisen, dass dieser Lebensraum ihrer ist. Die anderen Stellen riechen ja schon nach ihr...Kratzgelegenheiten müssen auch zwischendurch immer mal wieder aufgepeppt werden. Tropft doch mal etwas Baldrian auf die üblichen Stellen, vielleicht werden sie so wieder interessanter! Ich würde auch noch mehr Kratzstellen aufbauen- zwei sind auch für ein bißchen wenig. Überlegt nochmal intensiv, ob sich bei euch nicht doch irgendetwas verändert hat!
Einmal ist das Kratzen Stressabbau, zum andern markiert sie ihr Revier dadurch.
Stimme Antwort von "fraurammstein1" zu - hat mir meine Tierärztin auch so erklärt und von unkastrierten Katzen habe ich das auch noch nie gehört.