Frage von DunkelElfe3344, 125

Wieso kosten die meisten Reitbeteiligungen was?

Hei,

also ich zahel für meine RB nix, komme 4x wöchentlich und darf alles machen, seit kurzem auch Halsring reiten und zsm. mit der Besi bringen wir ihr Zirkuslektionen bei. Also alles ziemlich traumhaft. Jetzt gibt es aber viele die für 2x wöchentlich 120€ zahlen. Habe ich genug auf eBay kleinanzeigen gesehen.

Wieso kosten manche was andere nicht? Ich meine. wir RB´s helfen ja den Besitzern und machen oft stallarbeit, gehen bei jeden wetter hin und machen oft auch Urlaubsvertretung oder sachen zu denen der Besi keine Zeit (oder lust...) hat.

Mein Vater hat gemeint eig. müsste ich etwas gezahl bekommen ... ;D

Naja also ich denke die frage ist klar.

LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dahika, Community-Experte für Pferde, 87

Die RB zahlen so gut wie niemals den Anteil, der den anteiligen Kosten des Pferdes entsprechen würde. Ich habe es schon mal ausgerechnet und mache es wieder, damit die RB sich nicht ständig ausgenützt fühlen müssen.

Angenommen ein Stall kostet 400 Euro im Monat. Wenn man 31 Tage zugrunde legt, wären das ca 13 Euro pro Tag. Angenommen eine RB hat das Pferd zweimal in der Woche zur Verfügung, würde sie demnach 103 Euro bezahlen müssen. (13 x8). Es ist aber selten, dass das verlangt wird. Bei uns in der Gegend zahlt man zwischen 60 und 80 Euro für zwei Tage in der Woche. Dann fehlen aber bei eigentlich noch 23 Euro, bzw. 43 Euro.

WEnn man jetzt noch den Wert des Pferdes dazu rechnet, das Sattelzeug, das angeschafft wurde, Hufschmied, Tierarzt, etc... bleibt es nicht bei den 23 bzw. 43 Euro. Das wäre dann viel mehr, was man anteilig zu zahlen hätte.

Du kannst also die Differenz zwischen dem, was du real bezahlst und dem was du eigentlich bezahlen müsstest, ansehen als Bezahlung für deine Dienste.

Wenn dein Vater meint, dass eigentlich du etwas bezahlt bekommen müsstest, dann hat er keine Ahnung. Oder bist du eine Profibereiterin und NHS Trainerin? Ich  kenne keine RB, die ein Pferd so gut reitet, dass man sie bezahlen müsste.

D.h. doch, einmal habe ich eine RB getroffen. Sie hatte ein M-Dressurpferd als RB und stellte es auf Turnieren vor. Sie selbst hatte das Goldene Reitabzeichen. Sie musste in der Tat nichts bezahlen, auch nichts arbeiten, stattdessen hat ihr der Besitzer des Pferdes die Füße geküsst, wann immer er sie sah. Er hat ihr auch ständig angeboten, dass er sie bezahlen würde, aber das wollte sie nicht.

wir RB´s helfen ja den Besitzern und machen oft stallarbeit, gehen bei
jeden wetter hin und machen oft auch Urlaubsvertretung oder sachen zu
denen der Besi keine Zeit (oder lust...) 

Im Ernst? Vielleicht bist du die seltene Ausnahme, aber ich kenne leider viele RB, die bei den ersten Problemen durch die Tür sind. Was meinst du, wieviel RB im Winter plötzlich keine Zeit mehr haben, ihre Besi im Stich lassen,etc...

Aber jede RB kann ja schließlich auch professionelle Reitschulen besuchen. Wenn sie meint, dadurch finanziell besser gestellt zu sein, sollte sie das unbedingt tun.

Meine Freundin hat eine Reitschule, und gute Reiter, die sie kennt, dürfen auch alleine ausreiten. Sie zahlen für die Stunde 20 Euro, es kann auch mittlerweile mehr sein. Pro Stunde, wohlgemerkt, und es wird auf die Uhr geguckt. Wenn man  zwei Stunden ausreiten möchte, zahlt man 40 Euro. Jetzt rechne mal aus, was jemand bezahlen würde, der zweimal in der Woche einen schönen Ausritt von nur einer Stunde machen will. Der ist dann bei 80 euro pro Woche.

Wenn mir eine RB damit käme, dass sie zuviel bezahlt, würde ich höflich sagen, dass niemand sie zwingt, mein Pferd zu reiten. Und dann würde ich ihr die Telefonnummer meiner Freundin geben. Auf mein Pferd käme sie freilich nicht mehr. 

Gut, dass ich keine RB habe und auch keine will.

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Das hat mein Vater auch  nicht ernst gemeint. Schon mal was von ironie gehört? Und ja er hat keine ahnung, reitet nur ab und zu bei seinem Bruder auf dem Hof bzw fährt Kutsche ..

Trz danke für die antwort. :)

Kommentar von Dahika ,

Ironie kann man leider nicht lesen. Aber das Argument, dass man als RB etwas bezahlt bekommen müsste, statt selbst zu zahlen, hört man so oft, dass mir die Ironie tatsächlich entgangen ist. Normalerweise wird das nämlich sehr ernst gemeint.

Kommentar von MilleW ,

Naja jeder Stall kostet ja unterschiedlich und es kommt auch darauf an welche und wie viel Stallarbeit erledigt wird. Ich habe mal 80€ monatlich für 2 mal die Woche an einem Pony gezahlt das psychisch nicht okay war. Dazu musste ich an einem Tag 2 Boxen misten und die Stallgasse kehren. Genau genommen sollte ich das Pony eigentlich Korrektur reiten als RB. Das würde so von mir erwartet. Hätte man mir aber erst später gesagt. Und die Besi hatte auch kaum kosten. Da die Ponys im Schulbetrieb mitliefen, die Hufe immer von irgendeinem Verwandten kostenlos gemacht wurden, die Ponys alle in der Gruppe geimpft wurden (haben sich Anfahrt kosten vom TA entsprechend alle einstaller deren Pferde/Ponys geimpft wurden geteilt) und der Stall war sowieso nicht teuer da er sehr 'schrottig' war (Halle aus irgendwelchen Dach Platten provisorisch gebaut, der Platz ist eine Koppel mit ausrangierten Hindernissen aus anderen Ställen). Und die einzigsten RL dort haben es sich selbst beigebracht und sind 16. Reitstunden waren aber nicht in den 80€ drinnen. Also die besi hätte 150€ Stall kosten gehabt. Ich zahlte 80€. Also mehr als die Hälfte. Für 2 Tage ein verittenes Pony trotz Stall arbeiten. Da hat man zu viel gezahlt. Weil mit dem Monat verrechnet:
150€- 30 Tage
150:30= 5. also bezahlte sie 5 Euro pro Tag ohne große Nebenkosten. Und ich bezahlte 10 pro Tag. Auch wenn es nur 8 Tage waren im Monat. Und solche gibt es seeeehr viel (bei mir in der Umgebung zumindest). Da zahlen viele zu viel Geld.

Kommentar von sukueh ,

Das ist halt die andere Seite der Medaille. Ich wundere mich immer wieder, was RB "ertragen", um Reiten zu können. Wenn man sich von einem Pferdebesitzer ausnutzen lässt, ist das natürlich auch nicht schön, liegt aber doch auch an demjenigen, der sich ausnutzen lässt, oder nicht ?

Antwort
von Tasha, 125

Ich denke mal, viele Pferdebesitzer wollen die Last der Kosten etwas verteilen. Im Idealfall hat ja auch jeder etwas davon: Der Pferdebesitzer muss nicht die ganzen Kosten alleine tragen und nicht jeden Tag präsent sein, die Reitbeteiligung bekommt "ein halbes Pferd", muss auch nicht die ganze Zeit präsent sein, bekommt aber mehr, als wenn sie nur Reitunterricht hätte, kann das Pferd wie ein eigenes kennenlernen und bewegen. Sie zahlt also dafür, dass sie "zeitweilig Pseudobesitzer ist". Viele Besitzer finden meines Wissens die Idee mit der Reitbeteiligung vor allem wegen der geteilten/ anteiligen Kosten interessant aber eben auch, weil sie nicht jeden Tag präsent sein können. 

Einige Reitbeteiligungen finden das auch okay: Sie müssen nicht die ganzen Kosten tragen, sparen sich Tierarztkosten etc. und haben trotzdem ein "halbes Pferd", ohne dass ihnen bspw. im Unterricht ständig vorgeschrieben wird, was sie wie mit dem Pferd üben müssen (wobei Besitzer und Reitbeteiligungen ja meist sowieso Unterricht nehmen, um Fehler zu vermeiden).

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Vielen Dank!

Antwort
von Lheurebleue, 36

Ich sehe es ähnlich wie die anderen, ich habe keine RB und möchte auch keine, und das hat auch Gründe die ich gleich erläutern möchte, trotzdem weiß ich was es heißt selbst RB zu sein und war froh das ich so ein Glück hatte.

Ich finde eine Kostenbeteiligung nur sehr gerechtfertigt, wie Dahilka schon gesagt hat, man bezahlt meist weniger als man eigentlich müsste, es die Qulität des Pferdes, Ausrüstung, Tierarzt, hufschmied, ggf. Osteopath usw. auf den Besitzer zu. Zu dem ist es auch so das eine RB selten besser reitet als der Besitzer selbst, er übergiebt sein geliebtes Tier an dich, und vertraut dir. Außerdem wäre es bei mir auch so, das man das Pferd, was die RB zB einen Tag vorher geritten ist am Tag danach erstmal wieder ''gerade reiten muss''. Also ich finde eine RB zu haben ist eine tolle Sache, aber die Besitzer müssen echt kulant sein und Vertauen haben können. 

Antwort
von beglo1705, 43

Kommt auch auf´s Pferd an und wie es mit der Wertigkeit von Halter und Pferd steht.

Ich persönlich würde niemals eine RB auf meine Pferde lassen, die nicht regelmäßig Unterricht nimmt und entsprechend reitet und hernach evtl. auch noch mein Pferd versaut.

Und wir Stallbesitzer brauchen übrigens niemanden, der uns misten hilft o.ä. und Urlaubsvertretung und die komplette Verantwortung (auch noch für fremde Pferde) gebe ich nur in absolut zuverlässige und professionelle Hände. Alles andere ist stümperhaft und unverantwortlich.

Und nein, dein Pa hat nicht recht. Pferdehalter und/oder Hofbetreiber brauchen im Normalfall keine Mädels, die (ver)reiten und für Zickenkrieg etc. sorgen, dafür soll man dann auch noch zahlen? Nö, echt nicht.

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Hier versteht keiner Ironie. Traurig. Das von meinem Dad war ein scherz...

Und von wegen ihr Stallbesitzer braucht dazu niemande, weiß nicht wie es bei euch ist aber hier muss jede RB die ich kenne im Stall mithelfen... alle meine Freundinen machen / müssen das auch 

Kommentar von Viowow ,

dunkelelfe, ironie kann man geschrieben nicht verstehen. richtig, bei uns müssen die rbs auch arbeiten. aber wir sind nicht darauf angewiesen. das meint beglo evtl auch. zumal man meistens sowieso nochmal nachmisten muss, wenn ne 14jährige den paddock abgesammelt hat....

Kommentar von beglo1705 ,

So ist es Vio. Wer sich Hilfe im Stall holen will, kann das tun ansonsten organisiert sich jeder seinen Stall selbst und wir brauchen definitiv niemanden, dem man dann auch noch hinterher arbeiten muss. 

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde & reiten, 50

Vor allem weil Angebot  und Nachfrage den Preis regeln.

Und weil es tatsächlich  ( das liest man hier auch öfter..) Menschen gibt, die sich den Traum vom eigenen Pferd erfüllen, ohne sich das wirklich leisten zu können,  mit dem Gedanken, dass sich schon  jemand finden wird, der bei der Finanzierung hilft, wenn man ihn reiten läßt.

Im Übrigen steht meist VB bei den Suchanzeigen. Leute, die keine finazielle Unterstützung benötigen, verzichten dann auch oft völlig darauf, wenn es wirklich passt, und sie nicht damit rechnen, durch die Reitbeteiligung Probleme zu bekommen.

Auch wird ja dann meist ein Vertrag gemacht, der der Reitbeteiligung das Recht  darauf gibt, das Pferd im vorgegbenen Umfang nutzen  zu dürfen. Da tritt der Besitzer sein Nutzungsrecht an die RB ab, und kann nicht spontan sagen, dass er nun heute doch lieber selber reiten will, weil grad schönes Wetter ist...

Ich zahle eigentlich nie was - aber ich habe auch keine Rechte, sondern betrachte es eher als ( natürlich für mich angenehme) Gefälligkiet, das Pferd zu bewegen. So hat aber auch der Besitzer jeden Tag die Möglichkeit zu entscheiden, mein freundliches Angebot anzunehmen oder auch nicht.

Antwort
von Sunshiner1234, 89

Also ich denke viele Kosten etwas, da die Pferde selber ja auch viel kosten, und wenn die Besitzer nicht als einzige etwas mit dem Pferd machen, aber trotzdem die vollen kosten tragen, ist das eigentlich nicht "gerecht". Meist kosten auch nur die RBs auf gut ausgebildeten Pferden etwas, was daran liegen könnte, dass die Besitzer Geld dafür haben möchten, dass jemand Unerfahrenenes das Pferd reitet, und das vielleicht für das Training des Pferdes eher kontraproduktiv ist. Manche Reitbeteiligungen müssen auch keine Stallarbeit machen, und bezahlen deshalb etwas. Ich denke der Hauptgrund ist einfach dass man für die "Mitnutzung" des Pferdes zahlt da ein Pferd ja auch nicht umsonst ist. Ist auf jeden Fall meine Erfahrung.

Antwort
von Viowow, 68

😂sorry, aber das ist typisch: "wir nehmen ja die arbeit ab, wir müssten was gezahlt bekommen" ähm nein.
du hast glück, das du nichts zahlen musst.

eine rb tut in den meisten fällen folgendes:
sie kann sich ein eigenes pferd nicht leisten oder darf keins
sie kann in den meisten fällen das pferd nicht korrekt reiten
die meisten überschätzen sich maßlos
meistens haben sie irgendwann kein bock mehr...
usw.

du hast den bruchteil der kosten als rb und trotzdem an den tagen wo es dir passt ein eigenes. und dafür, das man das als besi zur verfügung stellt, soll man noch draufzahlen?!

ähm nein

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

1. Ich darf kein Pferd bin u18

2. Wieso sollten RB´s nicht korekt reiten können? Aber Pferde besitzer ind Champions oder wie?

3. Wieso sollte man?

Kommentar von Dahika ,

Es gibt sicherlich RB, die korrekt reiten können. Ich kenne allerdings wenige. Der Grund ist vermutlich, dass sich Leute eine RB zu einem Zeitpunkt suchen, wo sie eigentlich nicht reif dafür sind. Und zwar weil RB so viel preiswerter sind als regelmäßige Stunden in einer Reitschule.
Zudem, ein schlecht reitender Besitzer, auch da kenne ich viele, vermurkst sein eigenes Pferd .DAs ist ein kleiner aber feiner Unterschied.

Kommentar von Viowow ,

sag ich doch. wenn du kein eigenes darfst kannst du entweder einfach im schulbetrieb vor dich hindödeln und nix lernen, oder du investierst was und lernst reiten mit einer rb. du hast glück. ich hatte auch mal eine rb, wo ich nichts bezahlen musste. da war die besi einfach froh, das sie mich hatte, weil sie schwer krank war. das ist aber die ausnahme. genauso , wie richtig gute rb's die ausnahme sind. leider. so oft bekommt man bewerbungen mit "7jahre reiterfahrung" und im nachhinein hat diese person einmal die woche unterricht auf nem ausgebundenen schulpferd gehabt, weis weder wie V/A geht oder ne äussere begrenzung.... kannst du ein pferd von hinten nach vorne korrekt über den rücken reiten? kannst du ein pferd korrigieren, wenn sich ein fehler einschleicht? zb. simples loslaufen beim aufsteigen o.ä.? merkst du es, wenn sich ein fehler einschleicht? das pferd z.b. nicht mehr taktmässig läuft. wenn du es kannst, toll, die besi deiner rb kann sich glücklich schätzen dich zu haben... dazu kommt: hast du die kosten von TA,Schmied,Stall,Futter,Ausrüstung, etc.pp.? einen Leihwagen bekommst du auch nicht umsonst. warum sollte man einer RB also ein pferd(welches in der unterhaltung wesentlich teurer ist als ein normaler kleinwagen) umsonst zur verfügung stellen?

Kommentar von Viowow ,

richtig, in dem fall kann man als gute rb auch mal n rappel kriegen. ist aber so rum seltener als anders herum.

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Traurig das alle Schulbetriebe in einen Sack gesteckt werden...

Ich habe in meinem leben bis jetzt 3x den Hof gewechselt aber alle waren gut. Auf dem ertsen habe ich reiten gelernt das war ein Gestüt. Musste nach 3 Jahren wechseln weil wir bis dahin fast 45min gefahren sind und das wurde einfach zu viel. Der zweite war ein Privatstall mit 6 Pferde, RL war/ist eine Pferdetrainerin mit Trainerschein (?) A, war sehr nett aber da gab´s  nur einzel stunden und das wurde mir nach 2 Jahren zu langweilig. Da wo ich jetzt bin ist es ein Bauernhof, 23 Pferde + Zucht, reite mit 2 Freundinnen in der Gruppe, nettes Stallklima, gibt auch Einsteller die uns mal mit auf ausritte nehmen, alles perfekt, ich muss bis dahin nur 15min mit dem Fahrrad fahren oder 3min mit dem Bus.


Ich finde schon das es mir bei allen Höfen was gebracht hat, wir sind/müssen auch sehr selbstständig sein.

Kommentar von Viowow ,

das klingt für schulbetriebe tatsächlich toll, ist aber eben leider nicht die regel:)

Antwort
von lunamaus123, 17

Ich habe mich auch vor 2 Jahren nach einer RB umgesehen. Die meisten die ich gefunden habe (ebay kleinanzeigen, Facebook,..) haben etwas gekostet (ab 60€ aufwärts) Genauere Details weiß ich leider nicht mehr..

Durch Zufall wurde ich dann in Facebook von einer Besi angeschrieben, ob ich Interesse hätte ihr Pferd zu reiten. Da hat auf anhieb alles gepasst (tolle Pferde, Stallklima,..) Ich bezahle die Schmied / Tierarzt kosten und die Reitstunde 1x die Woche. Helfe auch mal beim misten, füttern, etc. Ich darf so oft kommen wie ich will und auch mit dem Pferd machen was ich möchte (also Ausreiten, Halle, Bodenarbeit und auf's Turnier fahren mit der Besi zusammen). Da die Besi mehrere Pferde hat darf ich mittlerweile auch die anderen reiten, wenn ich möchte :)

Ich glaube aber auch, das es so wie bei mir ein absoluter Glücksfall war/ist und das es so selten ist.

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Tierarzt kosten? Ist das nicht ein bisschen viel? Ich meine wenn zB eine OP von 3000€ ansteht musst du das auch zaheln? Oder eine Kolik?

Kommentar von lunamaus123 ,

Zum Glück hatte meine RB noch nichts schlimmeres wie eine Kolik. Bezahle im Moment nur die Kosten für das Impfen. Wenn wirklich mal was ernstes sein sollte was mehr kostet werden wir nochmal darüber sprechen wer wieviel bezahlt 

Antwort
von Molliii123, 99

Naja, weil sie dir sozusagen ihr Pferd zur Verfügung stellen und du mit ihm reiten kannst. Oft brauchen die Besitzer auch einfach das Geld.

Die Kosten sind von vielen Dingen abhängig. Es kommt auf den Stall drauf an, also ob sie eine Halle, Platz haben etc. und wie der Unterricht dort ist. Die teureren Pferde sind meist auch schon recht gut ausgebildet und häufig darfst du mit ihnen auch auf's Turnier fahren. Da musst du dann auch keine Stallarbeit machen.

Es kommt auch auf das Alter vom Pferd an, den Ausbildungsstand und wie oft du reitest.

In vielen kleineren Freizeitställen ist die RB günstiger, oder man muss dafür dann im Stall mithelfen. Dort haben die Pferdebesitzer auch nicht so hohe Einstellungskosten. 

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Ich finde es gar nicht schlimm im Stall zu helfemn gehört schließlich dazu..

Kommentar von Dahika ,

Die Kosten für eine RB sind extrem regionabhängig und natürlich von dem, was geboten wird. Auf einer Nordseehallig muss man für einen unrittigen Haflinger hinter einer Stacheldrahtweide in der Tat weniger bezahlen.
Bei uns in der Gegend ist man für zweimal in der Woche ab 60 Euro aufwärts dabei. Wenn das gut gerittene Pferd dann noch in einem Stall mit Halle und allem Pi Pa Po steht, wo einem der Allerwerteste hinterhergetragen wird, dann bewegen wir uns bei Kosten ab 100 Euro aufwärts. Allerdings, je feiner der Stall, um so seltener die RB. Denn diese oft wertvollen Pferde werden dann von Bereitern bewegt, und das bezahlt natürlich der Besitzer.

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Naja also für 2x woche finde ich 60€ viel, bei uns kostet sowas 3-4x die woche und das sind keine schlechten Pferde. Meine RB steht eig. auch in einem gut situirten stall, 2 Hallen 1 Reitplatz 1 Überdachtes Roundpen + Geländestrecke...

Kommentar von Viowow ,

viel? darf ich mal fragen, welche grössere stadt bei dir in der nähe ist? ich komme aus dem hamburger raum, nehme 75€ für einen tag in der woche plus paddock von 8 pferden sammeln. alle 2 wochen unterricht sind zusätzlich und inklusive. und damit bin ich an der unteren preisgrenze.

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Wohen nähe Stuttgart

Kommentar von Viowow ,

ok. dann ist es bei euch echt günstig. richtung münchen z.b. zahlt man teilweise 150€ für 1-2x pro woche

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Oha.... :0

Antwort
von Hardy3, 92

Deine Reitbeteiligung ist eher eine Reiterlaubnis, dafür hilfst du bei vielen Dingen. Eine echte Reitbeteiligung ist eine vertragliche Regelung, bei der sich jeder entweder an den Stallkosten, Hufschmied, Tierarztkosten beteiligt oder eine pauschale Summe zahlt.

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Ich habe einen schriftlichen Vertrag 

Kommentar von Hardy3 ,

Du brauchst aber offenbar nichts für Tierarzt, Tierklinik oder so zu bezahlen, oder habt ihr das nicht geregelt? Die Haftungsfrage ist nicht unproblematisch.

Kommentar von Sunshiner1234 ,

Ich kenne viele, die einen Vertrag, auch über die Haftung etc. Der RB haben, und trotzdem nichts zahlen, da die Besitzer froh sind, dass sich jemand drumherum kümmert. 

Kommentar von Hardy3 ,

Klar, gibt es. Dennoch: der Normalfall ist das nicht. Wir haben übrigens selbst ein Pferd mit grosszügiger Reitbeteiligung.

Kommentar von DunkelElfe3344 ,

Wie gesagt, schriftlicher vertrag vorhanden und auch eine haftpflichversicherung ( oder sowas ..)

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