Wieso kommen fast nur Männliche Flüchtlinge?

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10 Antworten

Es gibt ziemlich Logische Gründe dafür:

  • 1. Männer sind körperlich meist einfach stärker  (wie schon angesprochen)
  • 2. Die Männer kommen her um etwas aufzubauen (Arbeit, Wohnung..) um später Geld nach Hause zu schicken und ihre Verwandten nachzuholen
  • 3. Ganze Familien Flüchten oft erst in Flüchtlingslager ihrer Nachbarländer, sodass die Kinder und Frauen erst einmal sicher, dort warten und die Männer den schweren Teil nach Europa auf sich nehmen
  • 4. Männer werden dort als Soldaten eingezogen (ob sie wollen oder nicht) Frauen und Kinder nicht
  • 5. Frauen werden auf der Reise häufiger ausgenutzt, misshandelt etc.
  • 6. Der psychische Stress für Babys und Kleinkinder könnte sie durch solch eine Reise für immer schädigen (natürlich trifft das auch auf Erwachsene zu)
  • 7. Männer werden vom "IS"  vor die Wahl gestellt: Für sie zu töten (auch ihre eigenen Verwandten) oder sofort von ihnen abgeschlachtet zu werden
  • 8. Besonders Kinder (Kleinkinder) würde auf der Reise einfach verdursten oder verhungern (Baby Nahrung ist natürlich nicht vorhanden auf einem Schlepperschiff etc.)
  • 9.  Männer können sich besser "durchsetzten", damit ist gemeint, dass sie sich auf der Flucht nicht so leicht einschüchtern etc. lassen
  • 10. Kinder und Frauen werden häufig entführt unterwegs (Um als Kindersoldaten, Sklaven etc. verkauft zu werden)

Es gibt wirklich viele Männliche Flüchtlinge, auf Grunde der Gefahren würde ich wahrscheinlich aber auch erst einen Mann vorschicken und wie gesagt, warten auch viele Frauen in "Normalen" Flüchtlingslagern um danach zu folgen (Siehe Libanon, dass Land hat nur 4,4 mio Einwohner allerdings 1,2 mio Flüchtlinge aufgenommen, von denen die meisten weiblich sind, von dort aus reisen die Männer weiter, es ist eine wahnsinnig große Menge für so ein kleines (und vor allem armes) Land.

LG

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"Jugoslawen" sind auch mehr Europäer mit selbständigeren Frauen einerseits, andererseits sind ja die vielen Frauen, die herkamen, dann auch schön ausgebeutet worden von den "Arbeitgebern". Die brauchten auch wohl keine Schlepper, um in den Westen zu kommen. Die Männer soind da geblieben, um Hab und Gut zu verteiligen und die wollten fast alle zurück (jedenfalls die, die ich kennengelernt habe). Ganz andere Ausgangsbasis.

Bei den afrikanischen und vorderasiatischen  Flüchtlingen ist es wohl so, dass die ganze Familie dafür spart, dass ein "hoffnungsvoller Nachwuchs" den Schlepper bezahlen und die Flucht schaffen kann, um später evtl. die Familie nachholen zu können.

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Die Männer werden gezwungen krieg zu führen, die Frauen nicht.

Alle aus Afghanistan sind Männer. Die Taliban zwingt sie für sie zu kämpfen.

Der IS zwingt viele Männer für sie zu kämpfen. Al Nusra genau so.

Assad teils seine Bevölkerung auch und bei der FSA wird jeden Tag irgend was gebombt und oder eine Stadt ausgehungert - siehe Aleppo.

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Frauen haben in einigen Islamischen Gegenden keinen so großen "Wert" wie die Männer (ich kenne leider einige Familien wo die Frau als "Besitz" angesehen wird z. B. wie ein Möbelstück). Außerdem werden Männer zuerst in den Kriegs"dienst" gepresst weswegen sie vorrangig  das Land verlassen. Auch würden wie angesprochen viele Frauen und vor allem viele Kinder die Flucht nicht überleben.

Und ein weiterer Grund ist wohl das viele Frauen daran glauben bzw. geglaubt haben das ihnen nichts passiert... Die Männer werden ja zum Kampf gezwungen und nicht die Frauen.. die Frauen werden als Sexsklavinnen missbraucht und entsorgt aber das wurde erst nach den ersten Flüchtlingswellen bekannt weswegen man jetzt auch vermehrt Frauen in den Flüchtlingsströmen sehen kann wenn man die "aktuellen Nachrichten" verfolgt.

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Das liegt an den Verursachern dieser Flüchtlingswellen.

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Frauen müssen auf der Flucht damit rechnen, dass sie sexuell missbraucht werden. Somit ist es zumindest für Frauen etwas sicherer zu Hause zu bleiben. Stell dir das so vor: Auf der Flucht gibt es eine 98% Chance vergewaltigt zu werden, während es zu Hause "nur" eine 70% Chance, damit du ein Gefühl dafür bekommst.

Hinzu kommt, dass man Frauen sowie Kinder teilweise in die Zwangsprostitution verkauft.

Bei den jungen Männern ist es genau anders herum. Sie werden gezwungen in den Krieg zu ziehen. Für sie ist die Flucht sicherer.

Und für alle ist es sicherer, wenn die Männer vorgehen und die Familie über sichere Wege nachholen.

Inzwischen hat sich das Bild aber schon gewandelt. Auf dem Weg zur Arbeit sehe ich Asylantenkinder, die in die Schule gehen.

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Die Familien sind meist nicht direkt vom Krieg betroffen, sonst würden sie schon Frau und Kinder in Sicherheit bringen. Sie sammeln Geld und schicken eine "fitte" Person los und hoffen auf den Familiennachzug.

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Wenn zuerst die Männer nach Deutschland einreisen und sie später ihre Familien nachholen, können das keine Kriegsflüchtlinge sein.

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Die Familien schicken meist das Familienmitglied vor, von dem sie denken, dass es die besten Chancen hat, das Ziel (Deutschland/Europa) zu erreichen. Und das sind zumeist junge Männer. Ziel ist es dann vermutlich, den Rest der Familie nachzuholen und in Sicherheit zu bringen.

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Der Jugoslawiekrieg hat einen völlig anderen Hintergrund. Außerdem sind damals auch ausreichend Männer geflohen. 

Gegenfrage: Warum sind nach Ende des Krieges nicht die Frauen und Kinder zurückgegangen und haben geholfen, das Land wieder aufzubauen?

Warum sind stattdessen die Männer als Wirtschaftsflüchtlinge hergekommen?

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Kommentar von lucius22
27.09.2016, 09:27

Einige Frauen und Kinder sind nicht zurück gegangen weil es da unten nichts zu suchen gibt. Niemand ist bescheuert und kehrt in ein zerstörtes Land zurück wenn man die Möglichkeit hat in einem besseren zu leben.

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