Frage von Autophobie, 64

Wieso komme ich nicht drüber weg und bekomme auch sonst nichts mehr hin so dass mein ganzes Leben für'n Eimer ist und den Bach runter geht?

Hm wo soll ich nur beginnen, am besten ich erzähle erstmal kurz von mir. Also ich bin männlich, 19 Jahre alt und bin der festen Überzeugung an Depressionen zu leiden. Allerdings bin ich grade auf dem Höhepunkt der Manie weswegen ich diesen Text verfassen kann ohne gleich in Tränen aus zu brechen oder der Wunsch in mir aufsteigt von einer Brücke zu springen.

Vor zwei Jahren hatte ich endlich meine lang ersehnte erste Freundin gefunden. Ich liebte sie über alles, da ich sonst niemanden hatte und noch nie von einer Person liebe bekommen habe. Meine Eltern sind geschieden und mit sich selbst und allem anderen beschäftigt. Auch sonst hatte/habe ich kaum bis keine Freunde. Folglich bedeutete sie mir einfach alles, nur ich ihr leider nicht und sie gab mir nach nichtmal 3 Wochen einen Korb aus dem nichts ohne einen Grund und nur mit den Worten, die Freundschaft die ich danach nicht mehr mit ihr wollte wäre geil gewesen und es ist ja nicht so als würde ich keine mehr ab bekommen. Sie hinterließ ein riesiges Loch das ich nicht mehr gefüllt bekomme. Als sie ging starb ein Teil in mir und mit ihr verschwand auch mein Vertrauen in andere Menschen. Doch fast kein Tag vergeht an dem ich nicht an sie denken muss während sie mich nach ein paar Wochen ersetzt und vergessen hatte. Trotzdem schaffte ich es irgendwie noch ein paar neue Leute kennen zu lernen und kam die folgenden 1,5 Jahre relativ gut zurecht. Dann, vor einem 3/4 Jahr verstarb mein letzter Vertrauter, mein Hund und ich verlor auch noch das letzte bisschen Gefühl von Liebe und Zuneigung. Ich ging von der Schule und begann eine Ausbildung. Dann verlor ich immer mehr den Kontakt zu anderen Menschen und letztlich, nach dem die meisten mich bzw meinen Geburtstag vergessen und sie auch sonst nicht mehr gemeldet und ich sie aus meinen Kontakten gelöscht habe, schwand die Zahl meines Freundeskreises von ein paar wenigen auf einen Freund und eine Internetfreundschaft die auch grade erlischt. Seit einem halben Jahr ungefähr habe ich starke Depressionen und Suizidwünsche. Als Kind war ich lange Jahre in psychiatrischer Behandlung da ich sehr viele Probleme hatte. Inzwischen bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich akzeptiere, dass nichts mehr wieder werden wird und ich weiß bzw hoffe, dass ich irgendwann den letzten Schritt machen werde allerdings gebe ich mir damit trotzdem noch ein bisschen Zeit (ungefähr bis zum neuen Jahr oder meinem 20. Geburtstag).
Falls ihr es bis hierher geschafft habt möchte ich mich erstmal für euer Durchhaltevermögen bedanken und euch nahe legen auch meine aller erste Frage mal durch zu lesen, da diese vlt weiter Informationen enthält, die mir grade nicht einfallen.

WEITER GEHT ES IN TEIL II  DA DIE BUCHSTABENANZAHL PRO FRAGE BEGRENZT IST....

Antwort
von SaskiaUzumaki, 18

Du solltest dir wirklich Hilfe bei einem Psychologen suchen, weil es gut tut mal all seine Sorgen jemanden an zuvertrauen. Dann trägst du es nicht mit dir mit und er kann dir auch gleichzeitig helfen, damit klar zu kommen. Du stehst dann nicht mehr alleine da. Es tut mir wirklich leid, was mit dir passiert ist. Konzentrier dich erstmal auf dich selber, damit du wieder glücklich werden kannst. Vielleicht hilft dir auch eine Therapie. Dort hast du ein geregeltes Programm, weshalb du auf andere Gedanken kommen kannst und ihn dann frei bekommst. Dort sind andere Leute, mit denen du in Kontakt treten kannst und dort sind Psychologen, mit denen du über die Probleme reden kannst, um sie verarbeiten zu können. Du bist so ein junger Mensch. Nimm die Hilfe an. Viel Glück. Du schaffst das!

Antwort
von PtSylvia, 18

Junge deine Geschichte ist echt traurig stimmend ich bin zwar keine Psychologin , doch ich denke vielleicht helfen dir folgende Worte

" Seid um nichts ängstlich besorgt, sondern lasst in allem durch Gebet und Flehen zusammen mit Danksagung eure Bitten bei Gott Bekanntwerden, und der Frieden Gottes, der alles Denken übertrifft, wird euer Herz und eure Denkkraft durch Christus Jesus behüten. " ( Philipper4: 6,7)

Sowie dieser Text :

" und Er wird jede Träne von ihnen Augen abwischen und Der Tod wir nicht mehr sein , noch Trauer , noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein . Die Früheren Dinge sind vergangen. " ( offenbarung 21:4)

Vielleicht helfen dir diese Texte aus dem alten trotzdem noch aktuellen Buch der Bibel . Auch wenn es vielleicht für dich komisch klingen mag , aber ja manche finden noch in der heutigen Zeit in den Glauben ihre Hoffnung und Lebensmut ist aber jeden selbst sich zu entscheiden .Ohne was aufzudrängen vielleicht hilft dir dieser Weg aus dem tief zukommen MfG Sylvia

Kommentar von SaskiaUzumaki ,

Ernsthaft? Ferse aus der Bibel sollen alles ändern? Er braucht kein Buch, sondern eine Therapie oder einen Psychologen.

Kommentar von PtSylvia ,

pyschologe schön und gut doch das sollte jeder selbst ausmachen, meist ist der Psychologe jm der oft zum Medikamenverschreiben greift , doch es ist auch in letzter Zeit so andere Techniken für das große Thema pysche entdeckt wurden , darunter auch das wenn Menschen denen es psychisch schlecht geht irgendwo noch einen halt suchen, das kann auch in punkto Glaube sein , sonst Wirde ja nicht auf einer palliativstation auch dieses Thema wieder in Vordergrund gerückt werden .

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