Frage von PsychKG, 87

Wieso können Wissenschaftler keine Aussagen über ein Leben nach dem Tod geben?

Und warum wird in der Wissenschaft eher dazu tendiert zu denken, dass nach dem Leben nichts mehr kommt und alles vorbei ist?

Wird unser Bewusstsein allein durch unser Gehirn erzeugt?

Antwort
von goali356, 48

Weil man die Frage erst zu 100% beantworten kann wenn man Tod ist.

Und warum wird in der Wissenschaft eher dazu tendiert zu denken, dass nach dem Leben nichts mehr kommt und alles vorbei ist? 

Wohl weil es rein logisch betrachtet nichts anderes gibt was passieren könnte. Was soll denn sonst nachdem Tod kommen?

Zumindest gibt es keinerlei Beweise dafür dass man wiedergeboren wird o.ä.. Auch wenn ich persönlich glaube, dass schon irgendetwas ähnliches passiert.

Antwort
von OnkelSchorsch, 30

warum wird in der Wissenschaft eher dazu tendiert zu denken, dass nach dem Leben nichts mehr kommt und alles vorbei ist?

Solch eine Aussage wird von "der Wissenschaft" nicht getätigt. Wissenschaftlich wird sogar sehr viel über das, was nach dem Tod kommt gesagt. Die Verwesungsprozesse sind gut erforscht, es finde weitere Untersuchungen statt, wir wissen eine Menge.

Wenn du aber wissen möchtest, was die Wissenschaft zu irgendwelchen Jenseitsvorstellungen sagt, dann wirst du akzeptieren müssen, dass die Wissenschaft dazu gar nichts sagt. Weil es zur Idee "Leben nach dem Tode" und so weiter keine Fakten gibt. Und wenn es keine Fakten gibt, gibt es auch nichts zu untersuchen und somit ist das dann kein Fall für die Wissenschaft.

Antwort
von JTKirk2000, 20

Wozu es keine wissenschaftlichen Beweise gibt, kann es auch keine eindeutigen wissenschaftlichen Aussagen geben, sondern lediglich Annahmen, oder (wie man sie auch nennt) Thesen.

Wissenschaftlich gesehen ist die Annahme naheliegender, dass das Bewusstsein auf Prozessen im Gehirn basiert, denn diese Prozesse sind messbar. Mit dem Hirntod enden diese Aktivitäten nachweislich - dadurch wird der Hirntod eindeutig definiert, und somit enden auch die Möglichkeiten, das Bewusstsein entsprechend nachzuweisen.

Dies besagt nur, dass das Bewusstsein auf die eine oder andere Art den Körper mit dem Hirntod verlässt, aber dass dieses damit endet ist wohl eher ein Resultat nach Ockhams Razor. In dieser Hinsicht ist es also eher die These, das als zutreffend zu sehen, was die einfachere Annahme zu sein scheint - jedenfalls bis sich die Perspektive entsprechend ändert.

Wirkliche Wissenschaftler sind sich der Grenzen der Beweisbarkeit bewusst und daher auch der Grenzen, was gesicherte Erkenntnisse betrifft und was lediglich Akzeptanzen einfacherer Annahmen aufgrund fehlender Beweise sind und das letztere sich unter Umständen als dünnes Eis erweisen. Andere jedoch, die gewissermaßen die Wissenschaft vergöttern, sehen bestenfalls aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur als aktuell, sondern eher als absolut an oder als vollkommen, aber eben darauf erhebt die Wissenschaft keinen Anspruch - anderenfalls hätte die Entwicklung der Wissenschaft keinen Sinn.

Antwort
von claushilbig, 11

Grundlage der Wissenschaft sind Beobachtungen.

Um wissenschaftliche Aussagen über eine "Leben nach dem Tode" machen zu können, müsste es also Beobachtungen dazu geben, die man auswerten kann.

Bisher hat aber (leider?) noch niemand Beobachtungen dazu machen können und sie den Lebenden übermittelt, damit sie diese auswerten - und ich wage ernsthaft zu bezweifeln, dass dies jemals der Fall sein wird. Also wird Wissenschaft voraussichtlich niemals etwas konkretes zu diesem Thema sagen können, außer, dass es keine wissenschaftliche Belege für ein "Leben nach dem Tod" gibt, genauso wenig, wie es welche dagegen gibt.

Antwort
von Fayerfly, 43

Weil nichts mehr nach dem Tod kommen kann, wie denn auch? Wir sind nichts anderes als ein biologischer Computer, der nach einer Weile den Geist aufgibt. Dein ganzes Bewusstsein und alles andere passiert in deinem Gehirn und wenn das "tot" ist, dann gibt es dich dann auch nicht mehr. Wie ein kaputter Computer. Der kehrt nämlich auch nicht wieder, nachdem er kaputt gegangen ist, außer man repariert ihn. Könnte man mit einem Gehirn auch, was aber sehr sehr schwierig wäre.

Antwort
von voayager, 22

Was soll denn nach dem Tod denn noch kommen? Da gibt es doch einfach nichts mehr.

Antwort
von Michael2504, 43

Weil es keine zuverlässigen Quellen gibt. Desweiter leben nach dem Tod ist eine Glaubensfrage.  Das kann kein Mensch mit Tatsachen belegen oder beweisen. 

Antwort
von nowka20, 10

weil es da nichts zu beweisen gibt. und ohne beweis ist die wissenschaft machtlos

Antwort
von comhb3mpqy, 29

Es gibt Wissenschaftler, die an ein Leben nach dem Tod glauben. Du kannst im Internet nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

Antwort
von anonymdudbdf, 39

Weil es keine nachweisbaren beweise dafür gibt

Antwort
von tuedelbuex, 31

 Wird unser Bewusstsein allein durch unser Gehirn erzeugt?



Davon bin ich z.B. zu 100 % überzeugt! Und daher der Ansicht, dass nach dem Tod nichts mehr kommt.


Antwort
von Ruthle, 10

...weil Du vor Deiner Zeugung auch nicht gelebt hast!

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