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Wieso können Fische in so großen tiefen überhaubt leben?

gefragt von ExocompExocomp am 14.06.2009 um 22:25 Uhr

Es gibt Fischarten, die leben in sehr großen tiefen, wo selbst ein U-Boot kaum chancen hat,, Wie klappt das?


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Liebe/r Exocomp,

gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform. Reine Wissensfragen sind hier eigentlich fehl am Platz. Ich möchte Dich deshalb bitten, dies bei Deinen nächsten Fragen zu beachten. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

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Dexter93
beantwortet von Dexter93 am 14. Juni 2009 22:26
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Anpassung


Terrier74
beantwortet von Terrier74 am 15. Juni 2009 11:28
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Ein U-Boot wird nur deshalb zusammengedrückt, weil es mit Luft gefüllt ist, und Luft ist komprimierbar. Wäre es mit Wasser gefüllt, würde zumindest dem Boot nix passieren, die Besatzung hätte allerdings noch immer ein Problem. Auch der menschliche Körper wird, entgegen der landläufigen Meinung, in der Tiefsee nicht zerquetscht. Nur der Brustkorb wird eingedrückt, aufgrund unserer luftgefüllten Lunge. Außerdem ändert sich bei großem Außendruck das Verhalten der in unserem Blut gelösten Gase. Menschen überleben solche Drücke also nicht. Tiefseefische haben in den meisten Fällen keine luftgefüllten Organe im Körper und sind an solche Drücke angepasst. Bringst du sie allerdings an die Oberfläche, sterben sie ebenso, wie wir Menschen da unten sterben würden. Sie halten also einen zu geringen Außendruck ebenso wenig aus wie wir einen zu hohen.


EsCet
beantwortet von EsCet am 14. Juni 2009 22:27
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die sind halt so angepasst!!... weißt du .. die fragen sich auch wie wir in solcher höhe wo es kein wasser gibt leben können!!!

Kommentar von Simple_avatar9smallpek2matz am 14. Juni 2009 22:34

Meinste die haben auch GF da une?

Kommentar von 07691af42ed99947101179b35000bdebsmallEsCet am 15. Juni 2009 10:54

xD... kann ja sein


Aristella
beantwortet von Aristella am 14. Juni 2009 22:28
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Die haben sich eben angepasst. Würden wahrscheinlich in höheren Wasserlagen explodieren oder so...


anonym
beantwortet von TimoKiel am 15. Juni 2009 18:21
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Wir könnten auch sehr tief tauchen, ohne zerquetscht zu werden. Voraussetzung dafür wäre jedoch die Möglichkeit, an Luft zu kommen, die einen entsprechend der Wassertiefe hohen Druck hat. Ein Preßlufttauchgerät liefert automatisch Druckluft mit dem entsprechenden Umgebungsdruck. So wird der erhöhte Außendruck durchs Wasser auf die Lungen ausgeglichen; der Taucher muß durch Druckausgleich dafür sorgen ,daß auch Stirnhöhle, Ohren etc. mit dieser Druckluft versorgt werden, sonst bekommt man ein Barotrauma. Würde so ein Gerät auch in 1000m Tiefe noch funktionieren, würde auch der menschliche Körper nicht zerquetscht werden. Jedoch wird der druckadäquate Anteil an Stickstoff und Sauerstoff für den Menschen zu hoch. Man spricht vom Partialdruck: Luft hat 21% Sauerstoff. Bei einem Bar Oberflächendruck beträgt der Partialdruck von Sauerstoff auf Meeresspiegelhöhe also 0,21 Bar. Steigt dieser Sauerstoffpartialdruck aber auf ca. 1,5 bar an (entsprechend ca. 60m Tiefe), wirkt Sauerstoff toxisch auf das Nervensystem - es drohen tödliche Tauchunfälle. Der Stickstoffpartialdruck wird ab ca. 30-40m Tiefe zunehmend problematisch und äußert sich im berühmten Tiefenrausch. Abschwächen kann man dieses Problem durch Verwendung von speziellen Atemgasen, in denen Stickstoff durch Helium ersetzt wird und beim Abtauchen der Sauerstoffanteil reduziert werden kann. Das ist aber nur absoluten Profis mit Spezialausbildung zu empfehlen, da man dabei unter Wasser keine Fehler machen darf.

Ein Fisch kann durch aktive Diffusion (unter ATP-Verbrauch)einen Gasdruck in seiner Schwimmblase aufbauen. Er nimmt durch die Kiemen gelöste Gase aus dem Wasser auf und "preßt" einen Teil davon wie oben beschrieben in die Schwimmblase. Nur so kann er überhaupt aus großer Tiefe wieder aufsteigen. Ein Taucher muß beim Abtauchen stets Preßluft aus seiner Flasche in ein Luftreservoire in seinem Jacket nachfüllen, da er anderenfalls durch die tiefenbedingte zunehmende Kompression seiner Auftriebskörper an Auftrieb verlieren und irgendwann wie ein Stein absacken würde. In dem Fall müßte er sein Blei abwerfen, würde dann aber zu schnell nach oben schießen, was dazu führen könnte, daß die durch den höheren Druck zusätzlich im Blut gelösten Gase schlagartig ausperlen würden (wie beim Öffnen einer Sektflasche). Das kann ebenfalls tödlich enden.

Das Blut des Fisches hat andere Eigenschaften gegenüber gesättigten Gasen, er hat keine Lungen und keine luftgefüllten Stirnhöhlen etc. Deswegen kann er tauchen.



pek2matz
beantwortet von pek2matz am 14. Juni 2009 22:26
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Panzerfausthaut =)


Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 14. Juni 2009 22:26
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Evolution


digiritter
beantwortet von digiritter am 14. Juni 2009 22:26
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Weil deren Körperbau anders ist


anonym
beantwortet von d22121971 am 14. Juni 2009 22:28
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das hat was mit den schwimmblasen bei fischen zu tun bzw manche haben keine und das sie dadurch den druck ausgleichen können.. aber genau kann ich dir das auch nicht erklären...


Stefan316
beantwortet von Stefan316 am 14. Juni 2009 22:33
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Jedes Lebewesen auf diesem Planeten oder anderen, hat sich im laufe der Evolution seinen Lebensräumen angepasst..


Chriss23
beantwortet von Chriss23 am 19. Juni 2009 18:03
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Das liegt am Körperinnendruck. Tiefseefische haben anscheinend einen höheren Innendruck als andere Lebewesen. Ist ist auch sehr unwahrscheinlich, das so ein Tiefseetier an der Oberfläche überleben könnte. Der Mensch hat übrigens auch einen Innendruck. Würde ein Mensch im Vakuum eingeschlossen, würde er von innen zerplatzen, nur durch den natürlichen Luftdruck der uns umgiebt wird der Körper zusammengehalten. Ähnlich ist das halt auch bei Fischen, nur das die Wasser-, statt Luftdruck brauchen.


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