Wieso knurrt und beißt er ständig?

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11 Antworten

Wieder mal jemand, der sich einen Welpen kauft und noch nicht mal wenigstens ein Buch über Welpen gelesen hat - schlimm ist das.

Weil wenn du ein Buch gelesen hättest, dann wüsstest du das die Welpen in dem alter die Beisshemmung lernen müssen, wenn nicht von der Mutter und den Geschwistern, dann vom neuen Bezugsmenschen eben.

Mein Tipp wäre, kauf dir am besten gleich mehrere Bücher über Welpenerziehung, lese diese durch und gehe dann in eine Hundeschule oder zu einem Hundetreffen, wo auch die anderen Hundehalter dir helfen können.

Aussperren oder irgendwie bestrafen bringt bei Hunden so gut wie nie irgendwas positives.

Wenn ein Welpe (weil es vollkommen normal ist) sein Maul zur Erkundung benutzt muß man ihm halt beibringen, das man als Mensch nicht so hart behandelt werden darf.

Am einfachsten ist ein kurzes Aufquitschen wenn der Hund zu heftig wird und das beenden des Spiels. Allerdings funkt das auch nicht mit einem mal, sondern dauert ca. 1 bis 3 Wochen bis der Welpe durchsteigt, was man meint.

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Kommentar von derHundefreund
25.10.2016, 14:19

Aufquitschen ist deshalb eine gute Idee, weil es seine Geschwister genauso machen würden.

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Du solltest doch ganz ganz ganz dringend mit der Körpersprache von Hunden beschäftigen. 

Was dein Welpe an den Tag legt ist völlig normales und Vorallem völlig gesundes Welpenverhalten. Und hat überhaupt nichts mit AGGRESSIVEN Verhalten zutun. Genau so hat er mit seinen Geschwisterchen gespielt und gerauft. 

So ein AUS Kommando bringt nur dann etwas,wenn der Hund das auch gelernt hat. 

Man sperrt auch einen Welpen nicht aus,nur weil der Mensch sich mal wieder vor der Anschaffung nicht 1 erziehungsbuch gekauft habt. Der Welpe Frustiert und ist viel zu jung um ausgesperrt zu werden. 

Und ihm Spielzeug anzubieten,wenn du Pech hast verknüpft der Hund das völlig falsch und wird noch für sein Verhalten belohnt. 

Der Junge welpe muss einfach die Beißhemmung erlernen gegenüber Menschen lernen. Er muss lernen vorsichtig mit Zähnen und menschenhaut umzugehen. 

Aus eurem knuffigen Welpen wird in wenigen Monaten ein 30-35 Kilo Hund. 

Also dringend aufwachen ,nächste Woche kannst du problemlos mit 12 Wochen in die Hundeschule gehen,da die Grundimunisierung abgeschlossen ist.  Und das solltet ihr auch dringend machen,bevor ihr weiterhin das Verhalten des Hundes völlig Fehlinterpretiert und komplett falsche Trainingsansätze wählt. 

Alles gute euch und bitte aufwachen. 

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Kommentar von JollySwgm
25.10.2016, 11:45

Oh ja!

Hundemilchzähne und Menschenhaut passen irgendwie nicht gut zueinander.

;-)

Da habe ich bei 6-Monats-Welpen schon so einige blutende Finger abbekommen.

ABER das war absolut kein aggressives Verhalten. Das war einfach etwas übermütiges spielen. Beiderseits. ;-)

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Dein Hund ist mit 11 Wochen noch in der Sozialisierungsphase und lernt noch sehr viel. Wichtig ist jetzt, dass er Grenzen gesetzt bekommt und lernt, dass er nicht alles machen kann, was er will. Wenn sich ein Welpe gegenüber der Mama "frech" verhält, weist diese ihn auch zurecht. Von daher wäre es falsch, ihm alles "durchgehen" zu lassen.

Achtet vor allem darauf, welches Verhalten ihr positiv verstärkt. Behandelt den Welpen, wie einen Hund. Damit meine ich nicht, dass ihr ihn "richtig rannehmen" solltet (immer gewaltfrei erziehen bitte), aber ihm einfach nur gut zureden oder denken "der ist ja noch klein", bringt nichts. Er muss verstehen, dass ihr bestimmt und nicht umgekehrt.

Wenn er 12 Wochen alt ist, könnt ihr eine Hundeschule mit ihm besuchen und bitte tut das auch (es wird nämlich noch mehr auf euch zukommen). Wichtig ist, dass diese Hundeschule gewaltfrei arbeitet und keine Welpenspielgruppe anbietet. In solch einer Gruppe lernen die Kleinen nur, sich gegen den anderen durchzusetzen und das, sollte er auf keinen Fall lernen.

Alles Gute für euch und den Kleinen.

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Kommentar von Rodrigo23
26.10.2016, 08:56

Danke für deine schöne Antwort! Ich seh das ganz genauso wie du. Endlich mal jemand, bei dem man wirklich merkt, dass er Ahnung von Hundeerziehung hat! :)

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Kommentar von dasadi
26.10.2016, 11:06

Dieser Antwort kann ich mich anschließen.

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Ein 11 Wochen alter Welpe ist nicht aggressiv, er kennt nur noch keinerlei Beißhemmung, und das muss er eben lernen. Wegzugehen etc. bringt überhaupt nichts und bewirkt eher das Gegenteil. Denn der Kleine geht nach vorne, schnappt und Du weichst aus. Na, wer ist jetzt der, der das Sagen hat bei euch? Du lässt Dich ernsthaft von einem 11 Wochen alten Welpen unterbuttern? Was Du machst, ist ihm keine Grenzen zu zeigen. Kleine Hunde erkunden die Welt zunächst mit dem Maul, genau wie auch Kleinkinder erst mal alles in den Mund nehmen. Eine Beißhemmung müssen sie dabei erst lernen. Es ist beispielsweise wichtig, jegliches Spiel sofort zu unterbrechen, sobald er zu doll schnappt. Ein kleiner Aufschrei Deinerseits und sofortiges Erstarren helfen - denn das tun auch Welpen untereinander. Mit der Zeit lernt er dann, die Kraft seines Beißens zu kontrollieren, eben weil Du ihm Grenzen setzt.

Was hältst Du davon, mal eine Welpenschule zu besuchen? Ich habe nicht den Eindruck, dass Du sonderlich viel über Hunde (und besonders Welpen!) weißt.

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Der junge Hund muss die Beisshemmeung lernen und ausserdem scheint er dich nicht zu akzeptieren, ich meine damit irgendwas in eurer Beziehung zueinander stimmt nicht. 

Ich kann dir die Bücher und Infos von Clarrisa v Reinhard empfehlen und möchte dir dringend ans Herz legen, mit dem Hund in eine Hundeschule oder eine der Übungsgruppen des DRC oder GRC zu gehen. 

https://www.lovelybooks.de/autor/Clarissa-von-Reinhardt/Welpen-142352770-w/

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Das Thema hatten wir heute doch schon mal.

Der Hund ist wohl auch zu früh von den seltenen genommen worden.

Jetzt liegt es an dir den Hund mit viel Mühe und Geduld so zu erziehen wie es am besten für das Tier ist.

Das ist keine Sacje von ein paar Tagen sondern braucht noch viele Monate.

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Ganz ehrliche Frage:

Hast du vor dem Kauf auch nur ein Buch über Welpen gelesen?

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Tja so leid es mir tut, aber deinem Hund fehlen einfach ganz klare Grenzen. Versuche ihm beizubringen, viel Frust aushalten zu können, dann bekommt er automatisch eine höhere Tolleranzgrenze. Ich habe selbst zwei Hunde und habe mit ihnen ab dem ersten Tag, seit sie bei mir sind, gearbeitet. Tricks und Beschäftigung sind hierbei nebensächlich. Du musst darauf achten, dass du ihm ganz alltägliche Dinge beibrignst, zb. ein "Bleib", "Fuß" zu laufen, oder einfach mal auf seinem Platz zu bleiben. Vermittle ihm viel Ruhe und Konsiquenz! Nur so wirst du Erfolg haben und ein entspanntes Leben mit ihm führen können. "Feilauf ist das Größte Gut, das man seinem Hund bieten kann" hat mal eine weise Frau zu mir gesagt und das STIMMT. Wenn du deinen Hund nicht unter Kontrolle hast, kannst du ihm das allerdings nicht bieten. Deswegen: Grenzen schaffen automatisch mehr Freiheiten für deinen Hund. Das Ganze schaffst du allerdings nur mit kompetenter Hilfe. Ich kann dir hier nicht aufzählen, was ich in dem einen Jahr Hundeschule alles gelernt habe, deswegen rate ich dir zu einer guten Hundeschule, welche nicht auf tolle Spielgruppen (oder so Mist) sondern auf artgerechte und bestimmte Hundehaltung spezialisiert ist! Wenn du im ersten Lebensjahr des Hundes nicht das erreicht hast was du möchtest, hast du es später sehr schwer, dem Hund Grenzen, Ordnung und Erziehung beizubringen. Da wir leider - im Gegensatz zu früher - den eigentlichen Sinn eines Hundes aus den Augen verloren haben und unsere Vierbeiner viel zu sehr vermenschlichen, werden diese automatisch nicht mehr artgerecht gehalten. Du wirst sehen, wenn dich dein Hund als "Rudelführer" akzeptiert, verstärkt sich die Bindung zwischen euch extrem. Ich kann dies selbs an meinen Zwei jeden Tag aufs Neue beobachten!

Der Hund muss Hund sein dürfen!

Ein Allheilmittel wie "du musst einfach nur das und das machen, damit dein Hund aufhört zu beißen" gibt es leider nicht! Da müssen alle Faktoren zusammenspielen.

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Viel Glück und Erfolg für die Zukunft!

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Kommentar von dasadi
25.10.2016, 19:23

Was ist los ? Er/sie soll/ihm beibringen, viel Frust auszuhalten ? Sag mal, gehts Dir noch gut ? Es geht hier um einen Welpen, ein Hundebaby. Du lässt dann wohl auch Deinen Säugling die ganze Nacht schreien, weil er lernen muss, dass trotzdem keiner kommt ? Welpenerziehung hat nix mit vermenschlichen zu tun. Überleg mal, was der mit Mutter oder Geschwistern machen würde.

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Der Welpe merkt das du keine Ahnung von Hunden hast und nutzt das natürlich aus.

Ich würde an deiner Stelle schauen das du einen Hundetrainer oder eine Hundeschule besuchst und dich Schulen lassen.

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Kommentar von dasadi
25.10.2016, 12:40

Ein 11 Wochen alter Welpe nutzt noch gar nichts aus.

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Hi,

lese meinen Beitrag vom 24.10.2016

schöne Grüße uwe4830

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Ich würde dir eine Hundeschule empfehlen die können das besser beurteilen und behandeln 

Vllt. Ist er auch nicht ausgelastet 

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