Frage von Blubmalin, 297

Vegetarier und Rügenwalder

Wieso kauft man als Vegetarier die Produkte von Rügenwalder. Diese Firmen unterstützen doch trotzdem mit ihren anderen Produkten den Fleischkonsum, sodass Vegetarier dadurch die Massentierhaltung etc. ja indirekt mitfördern!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Schokolinda, 106

das ist schubladendenke und normalerweise ist die welt komplizierter als das.

bei dir stecken alle vegetarier in der schublade "gegen fleischkonsum, gegen massentierhaltung; informierter verbraucher; kauft kein rügenwalder". und fleischesser sind in der schublade "kümmern sich nicht um massentierhaltung; uninformierte verbraucher; kauft rügenwalder".

es reicht, sich nur die schublade für fleischesser anzuschauen, um zu merken: so stimmt das nicht. es gibt auch informierte fleischesser, denen tierhaltungsbedingungen wichtig sind und die vielleicht rügenwalder grundsätzlich nicht kaufen.

so kann man darauf kommen, dass auch manchen vegetariern tierhaltung egal ist- man könnte sich z.b. auf den standpunkt stellen "da bin ich machtlos, also halte ich mich ganz raus". oder dass sich ein vegetarier das recht herausnimmt, genauso uninformiert und politisch passiv zu sein wie der großteil deutschlands. dass vegetarier aus ganz anderen als deinen angenommenen motiven auf fleisch verzichten. da gibt es viele möglichkeiten.

was du machen kannst, ist: dir deinen eigenen standpunkt zu vertreten und deinen eigenen überzeugungen nach handeln! wenn du denkst, dass rügenwalder die massentierhaltung fördert, dann verzichte auf deren produkte.

Antwort
von quanTim, 172

du hast recht, ein relistisches vegetarisches/veganes leben schließt solche überlegungen mit ein. Es geht nicht nuir um die richtige nahrung, sondern auch wo sie herkommt.
Den meisten geht es aber nur darum, ihren fleischkonsum an sich zu reduzieren. z.B. aus gesundheitlichen gründen. da geht es meistens nicht mehr um die richtigne ideale

Kommentar von scheggomat ,

Erstmal; realistisch und vegan in einem Satz zu verwenden, ist schon problematisch.

Und was sollen denn 'richtige Ideale' der Vegetarier sein?

Ist das etwa doch eine Quasireligion, dessen Mitglieder verstoßen werden, wenn sie den falschen Ansichten nachhängen?

Kommentar von quanTim ,

ein veganer lebensstiel bezeichnet nicht nur bestimmte auswahl kriterien was lebensmittel angeht. Bei einem veganen lebensstiel geht es z.B. auch darum das man keine lederklamotten kauft/trägt, oder man keine daunenkissen benutzt.

veganer haben ursprünglich jegliche tierische produkte aus ihren leben verbannt.

natürlich ist es jeden selbst überlassen wie intensiv er einen gewissen lebensstiel eingeht, aber es gibt tatsächlich "hardcore" veganer, welche solche "teilzeitveganer" richtig verachten.

ob das in irgenteiner weise logisch oder richtig ist, muss man wohl nicht diskutieren.

Kommentar von scheggomat ,

Es ging zwar um Vegetarier, aber sonst kann ich nur zustimmen.

Man muss über Veganismus nicht diskutieren. Nur sehen, dass man den 'Missionaren' aus der Ecke mit Fakten den Wind aus dem Segel nimmt.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Ich sag`s mal so: 

Meiner "Windmühle" haben Leute mit Meinungen wie deiner absolut nix entgegenzusetzen - zum Glück ! :)

Mein Credo lautet:

"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen !" Chinesisches Sprichwort

Außerdem halte ich es mit den Worten von Emile Zola:

"Die Sache der Tiere steht für mich höher als die Sorge, mich lächerlich zu machen !" und von Leander Segebrecht:

"Die Kraft, die wir brauchen, bekommen wir von dem Strom, gegen den wir schwimmen !"

Immer wieder seltsam, dass ich diesen Strom (und diese Hetze) im wirklichen Leben viel schwächer und sanfter bis gar nicht vorhanden erlebe als hier im Internet - und nur wenige Mauern, die es zu überwinden und/oder einzureißen gilt...:)

Kommentar von quanTim ,

wenn du bei mir irgentwelche hetzte herausgelesen hast, dnn habe ich mich wohl ziemlich blöd ausgedrückt. Ich habe eigentlich versucht sachlich zu bleiben. Ich selbst bin fleischfresser, ich kann hier nur von meinem umfeld berichten.
Meine meinung in der sache ist, das jeder machen soll wie er meint

Kommentar von ASmellOfRoses ,

quanTim: Du kannst gerne und jederzeit tun und lassen, was du für richtig, sinnvoll und vertretbar erachtest, aber hier siehst du anhand der senkrechten Striche unter den Beiträgen = Baumstruktur, dass nicht du gemeint warst - also alles gut ! :)

Kommentar von scheggomat ,

Vielleicht mögen andere Leute -so wie ich- nicht die Flucht durch irgendwelche willkürlichen Zitate und Lebensweisheiten. 

Die sagen dann: "Jupp, hast Recht, Danke für deine Weisheit, VegMaster." 

Sinnvolle Diskussionen sind so nämlich nicht möglich. 

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Ich hab keine Ahnung ,inwiefern du das Anführen von Zitaten als eine Flucht auslegst, aber wie du meinst - deine Meinung sei dir das Höchste...:)

Ein Zitat sagt oft mehr als 100 Zeilen Text, finde ich...

Im Übrigen diskutiere ich lieber "sinnvoll" mit Philosophen, als mit "Jupp-Zynikern", die alles ins Lächerliche ziehen, sobald es unbequem wird !

Kommentar von quanTim ,

bei jemande der nur mit zitaten um sich wirft, kann man sich nie sicher sein, ob er auch versteht wofon er redet. manchmal wirkt es auch so, als hätte jemand keine eigene meinung, sonder würde nur die meinung von anderen nachreden

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Ich zitiere gern Zitate, wo ich sie passend finde, aber auch dir lasse ich hierzu gern deine Meinung...:)

Leben und leben lassen, gell ??

Antwort
von AppleTea, 166

Ich kauf höchstens die veganen sachen. Die Firma bekommt schon mit, dass davon mehr Produkte verkauft werden und stellen sich entsprechend darauf ein.

Antwort
von Undsonstso, 130

Gegenfragen:

  • Warum fahren Veganer Autos.... ? Autofahren ist unvegan, allein schon des Kupfers wegen. Zusätzlich sollte ihnen auch bekannt sein, dass sämtliche Autogersteller ihre Kabellage Testen lassen - da wird an  Mardern in einem Zentrum  getesten, ob sie di Kabel anknabern.
  • Warum nehmen alle Menschen Medikamente, wenn sie krank sind? Arzneimittel stehen im Zusammenhang mit Tierversuchen... Zudem gibt es so einige Medikamente, die aus Tier gewonnen werden....z.B. Verdauungsenzyme .... Soll man sich schuldig fühlen, wenn man Medikamente nimmt..?
  • Sollten biologische Herzklappen verboten werden? Darf aus Tier noch Heparin und Insulin gewonnen werden....Oder fördert gar die Gewinnung dieser Medikamente die Massentierhaltung?
  • Sind Tierrechtler doppelmoralig, weil sie Schwein , Kuh und Co als Nutztier ablehnen. aber den Begriff Schädlinge stillschweigend akzeptieren...

Fragen über Fragen..... 

Und Leute, die sich ausschließlich  über's Essen definieren, sind mir suspekt.


Kommentar von Blubmalin ,

Ja, ich stimme dir da zu. Vegetarier / Veganer sein hat viele Lücken und Kontroversen. Fast alles, das man in der heutigen Gesellschaft tut und konsumiert verstößt gegen irgend eine ethische Richtlinie. Wenn man jetzt aber sagt, es bringe eh nichts, weil ich einfach nicht auf Medikamente verzichten kann, dann lass ich das mit dem Vegetarismus lieber ganz bleiben: Das ist genau die gleiche Sache wie "ich alleine kann die Welt doch eh nicht verändern, deshalb schmeiß ich meine Plastiktüten genau wie jeder andere auch einfach in die Natur", dann wird sich nie was verändern. Jeder Anfang, sei er noch so klein, ist ein Schritt in die richtige Richtung und jeder kleinste Schritt in die richtige Richtung ist besser, als gar keinen Schritt zu gehen!  

Kommentar von scheggomat ,

"Voran!! Die Richtung ist egal!"

Das ist kein Schritt in die richtige Richtung.

Wenn man das jetzt mal mit einer Wahl vergleichen möchte:

Der Veganer geht gar nicht hin und schimpft nach wie vor weiter über die Politik. Zudem versucht er, weitere Nicht-Wähler zu akquirieren.

Der Vegetarier allerdings geht hin, will was verändern und wählt. Leider sieht er nicht durch rosige Wahlversprechen hindurch und wählt daher aus Versehen z.B. die ewig gestrigen, braunen Töffel.

Dadurch wird die Geamtsituation anders. Aber nicht besser.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Was tut demnach der Antiveganer, der Karnist und der Speziesist ?

Die ledernen Scheuklappen polieren und währenddessen seine pauschalen Vorurteile pflegen ? Na hoffentlich wenigstens das - besser als nix ! :)

Kommentar von scheggomat ,

Die gehen teilweise zur Wahl und stützen so das vorhandene System. 

Was sie allerdings nicht davon abhält, trotzdem über die Politik, oder Teile davon, zu schimpfen. 

Wer aber grundsätzlich etwas ändern möchte, muss entweder das System abschaffen oder es mit Gründung einer eigenen Partei zu seinem Vorteil nutzen. 

Kommentar von eostre ,

Ist doch aus der Luft gegriffen. Nachfrage bestimmt das Angebot, was nicht nachgefragt wird, wird auch nicht produziert- so einfach ist das. 

Kommentar von eostre ,

Kann ich dir beantworten: nicht jeder veganer ist auch am Tierschutz interessiert.

Antwort
von plohmann, 41

Ganz schön dogmatisch. Man kann es auch positiv sehen: Gerade ein Unternehmen, welches sich von der Fleischproduktion abwendet und der veganen Produktion zuwendet, verdient doch Anerkennung. Wenn alle so bestrafend denken wie Du, dann würde die Firma die Abteilung schließen und verstärkt Wurst produzieren.

Kommentar von Blubmalin ,

Ein bekannter Fleischproduzent, der sehr hohe Umsätze durch Fleisch macht stellt irgendwann fest, dass die Menschen häufiger zum Vegetarismus wechseln und sich fleischarmer ernähren. "Oh nein", denkt sich das Fleischunternehmen, "wir werden langfristig Kunden verlieren. Aber hey! Vegetarismus boomt. Wir müssen auf den Zug aufspringen und haben damit die Möglichkeit unseren Umsatz nicht nur an Fleischessern, sondern auch noch an Vegetariern zu verdienen!" ...  Meinst du wirklich, dass die Intention der vegetarischen Linie von Rügenwalder darin steckt, den Menschen fleischarmes Essen zu lehren? Wo doch Fleisch ihren Hauptumsatz ausmacht? Das Primärziel einer Unternehmerschaft ist, Umsätze und Gewinne zu generieren. Die vegetarische Linie ist nur Mittel zum Zweck und erweitert deren gewinnbringende Zielgruppe.  Ich bin nicht dogmatisch, sondern realistisch und ich kritisiere Rügenwalder nicht dafür, da aus wirtschaftlicher Sicht alles richtig gemacht haben und der Absatzgefährdung sehr klug entgegenwirken. Ich habe meine Frage an die Beweggründe der Vegetarier gerichtet, deren Produkte zu kaufen.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

plohmann: Die Firma Rügenwalder wendet (gilt übrigens auch für Meica, Tönnies und wie sie alle heißen) sich in keinster Weise ab von der Fleischproduktion - im Gegenteil !

Ich finde einfach die Idee, Schweineleid mit Hühnerleid zu kompensieren, weniger gut...

Vegan ist dort übrigens noch im Versuch - ich werde es trotzdem nie kaufen, weil ich dann lieber kleine und ehrliche vegane Betriebe unterstütze, die mit ihrer Philosophie dahinterstehen.

Antwort
von scheggomat, 151

Man erreicht nichts, aber gar nichts gegen "Massentierhaltung" wenn man sich vegetarisch ernährt.

Der einzige Weg da raus ist, regional bei einem Direktvermarkter oder Schlachter einzukaufen, der wirklich Wert auf eine sehr teure Disneyfilm-ähnliche Haltung der Tiere legt.

Und dabei ganz wichtig: Den Preis dafür zu bezahlen!

Geiz ist nämlich total ungeil!

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Ich finde, den höchsten Preis zahlen immer noch die Tiere...!

Kommentar von scheggomat ,

Das ist wohl wahr. Allerdings muss jeder mal ins Gras beissen und bis zu diesem Zeitpunkt kann man es einem Lebewesen so kommod wie möglich machen. Und das kostet richtig Geld.

Konsumverzicht in Form von Veganismus oder 'Hardcorevegetarismus' wirken auf die Finanzierung dieses Modells aber eher kontraproduktiv.

Ergo erreicht man mit Handel bei regionalen, gut und nachhaltig geführten Bauernhöfen noch den größten Effekt in Sachen Tierschutz.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Was aber, wenn für einen Veganer "Konsum" nichts mit Fleisch und Co. zu tun hat ?

Was, wenn "Leben und leben lassen" keine billige Floskel sein soll ?

Was, wenn für Veganer der "Verzicht" auf Fleisch und Co. keiner ist und Vegangegner nicht begreifen wollen und/oder können, dass "Vermeiden" und "Verzichten" für Veganer bei weitem nicht dasselbe ist ?

Wohin soll das führen, wenn Menschen, die was ändern wollen, ohne die Tiere auf "Produktion" zu reduzieren - egal, wie diese gelebt haben und gestorben sind - denunziert und ins Lächerliche gezogen werden...? 

Kannst du nicht wirklich, ohne den Tieren gerecht zu werden ! 

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Sorry: Kannst du nicht wirklich ERKLÄREN, ohne den Tieren gerecht zu werden !

Kommentar von scheggomat ,

Konsum im Bezug auf Fleisch und Co. hat bei Veganern einen noch höheren Stellenwert als für Omnivore, da sie gucken müssen, ob irgendetwas tierisches in einem Produkt verarbeitet wurde. Und dank deutschem Lebensmittelrecht werden Veganer auch weiterhin suchen und bei Weitem nicht alles 'unvegane' finden.

"Leben und leben lassen" funktioniert super, wenn den Kollegen Kuh und Schwein die Rente in Form von hohen Erzeugerpreisen gezahlt wird. Alles (Stall, Futter, etc.) nach getaner Arbeit, sei es Milchproduktion bei der Kuh oder erreichen des Endgewichts beim Schwein, müsste bezahlt werden.

Verzicht und Vermeidung gründen nun mal auf verschiedenen inneren Antrieben, die Begrifflichkeiten sind mir auch in ihrer Differenzierung geläufig.

Tiere auf 'Produktion' zu reduzieren hört sich natürlich nicht besonders idyllisch an, würde aber zu einer abgeklärten Situation in der Bevölkerung führen und zudem gäbe es kein "Märchenfilm-Denken" mehr.

Das Leben ist kein Ponyhof.

Wir sind alle (Menschen, Tiere, Pflanzen) mehr oder minder mobile Biokatalysatoren. Ein paar davon können sehr komplex denken und handeln und haben sich so an die Spitze der Nahrungskette vorgearbeitet. Das war's.

Rechte bringen auch Pflichten

Und solange Mücken, Mäuse und Co. wegen Hausfriedensbruch nicht zur Rechenschaft gezogen werden können, stelle ich mich als Mensch in die Küche und haue mir ab und an mein Schnitzel in die Pfanne.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Deine Argumentation hinkt - Leben und leben lassen würde für die Masse an künstlich "erzeugten" Tieren gar keine Frage sein, weil sie nie geboren worden wären - was angesichts ihrer Qualen beim "Leben" und Sterben wohl kein Verlust für sie wäre !

Dass das Leben kein "Ponyhof" ist, musst du grade mir nicht erzählen - aber gut, du kennst mich ja nicht...

Antwort
von digitalSeb, 156

Nicht jedem Vegetarier geht es um den Schutz der Tiere.

Antwort
von eostre, 79

Dafür müsstest du erstmal erfassen, welche Vegetarier das kaufen und diese dann gezielt fragen.

Antwort
von ASmellOfRoses, 98


Selbst die "vegetarischen" Produkte von Rügenwalder enthalten als Basis fast 80 % Hühnereiweiss - wohlgemerkt aus konventioneller (Qual)Haltung !

Nicht immer sind jedoch Vegetarier die Konsumenten dieser Produkte - oft sind es auch Fleischliebhaber, die sich Gedanken über ihren Konsum machen, was ja im Grunde erstmal wünschenswert ist, sofern man sich nicht darauf ausruht...

Jeder fängt (hoffentlich) mal an und für viele Veganer fand der Einstieg über den Vegetarismus statt - als es Rügenwalder und Co. und deren "neue" Intention noch gar nicht gab !

Hauptsache, man bleibt niemals stehen und hört nie auf, zu hinterfragen und dein "Argument" ist kein Grund, diejenigen anzugreifen, die erste Schritte wagen und über ihren Tellerrand hinausspitzen...

Vielleicht solltest du insofern fairerweise erstmal vor der eigenen Haustür kehren - nicht böse gemeint...:)




Kommentar von Blubmalin ,

ich verweise auf meinen Kommentar unter "Undsonstso"'s Antwort.  :-)

Kommentar von ASmellOfRoses ,

War klar wie Fleischbrühe, dass "Undsonstso" zu dieser Frage interveniert - was auch sonst ? :):)

Immerhin schön, dass ihr einer Meinung seid - worum es Veganern geht, habt ihr leider beide noch nicht begriffen ! :)

Kommentar von Blubmalin ,

hä? Ich glaube, du hast meinen Kommentar nicht richtig glesen. Lies ihn bitte zum Schluss und überdenke dann noch mal deine Aussage, ich sei mit ihm einer Meinung. :)

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Ich habe sehr wohl deinen Kommentar gelesen, nur denke ich, du gehst von der falschen Sichtweise aus - lies vielleicht eher selbst nochmal deine Frage, vor allem den letzten Satz...

Antwort
von KleineSau, 126

Weil es an sich Vegetarisch ist.

Kommentar von Blubmalin ,

ja, aber der Grund, vegetarisch zu leben ist ja meistens, dass man Tiere nicht töten möchte oder keine Massentierhaltung unterstützen will. Genau das tut Rügelwander aber und dementsprechend tun das auch die Vegetarier, die Produkte von Rügenwalder kaufen!

Kommentar von Cyklan ,

Trotzdem möchten Menschen überleben?

Kommentar von Blubmalin ,

Naja, es gibt ja genügend andere Firmen, die ausschließlich vegetarische Produkte herstellen. (Natürlich gibt es überall Nachteile: Soja und Regenwald etc.) aber wenn es den Vegetariern um Tierschutz geht, verstehe ich nicht, wieso sie bei Rügenwalder kaufen.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Das Soja, das - meist genmanipuliert - auf Kosten der Regenwälder angebaut wird, wandert 1:1 in die Mägen der sog. Nutztiere...

Informier dich bitte mal, wo und wie das Soja für die Veggies produziert wird, bevor du deine Vorurteile hier ablässt !

Kommentar von kokomi ,

deshalb ist rügenwalder auch so reich und gross geworden - wie naiv

Kommentar von apophis ,

"meistens" würde ich nicht einfach so unterschreiben. Ich würde sogar behaupten einen großen Teil der Vegetarier geht es nicht darum Tiere zu schützen oder die Massentierhaltung zu boykottieren.

Denn die, die wirklich aus diesen Gründen Vegetarier sind, achten auch stark darauf wo ihr Essen herkommt und kaufen entsprechend nicht bei Rügenwalder.

Kommentar von Blubmalin ,

du hast mir gerade eigentlich die Antwort auf meine erste Frage geliefert :) Danke dafür!

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Du unterliegst da einem Denkfehler, apophis:

Sehr wohl geht es den meisten Vegetariern um Tierschutz, aber Bewusstsein und entsprechendes Wissen über die Hintergründe kriegt man nicht von heute auf morgen.

Irgendwann merken halt viele, dass auch für Milch und Eier - selbst wenn diese aus sog. "Biohaltung stammen"- Leid erzeugt wird und man damit viel Unschönes unterstützt.

Für die meisten Veganer war der Vegetarismus der Einstieg und der Anfang des Weges.

Das hat niemand zu verurteilen - jeder, wie er kann und jeder in seinem Tempo... Hauptsache, man bleibt nie stehen !

Kommentar von KleineSau ,

Dann wissen das sehr viele bestimmt nicht

Antwort
von Pestilenz2, 66

Den firmen ist egal was sie verkaufen. Hauptsache verkaufen.

Wenn sie von veganen sachen mehr verkaufen wird sich ihr gebiet auf das konzentrieren aber solange sie mit den teuflischen, verbrecherischen, egoistischen, zum tode verurteilten fleischfresser ..etc auch geld verdienen - so tun sie das.

Nur sehr wenige firmen leben rein von der idiotie des veganers.

Das können sich nicht viele leisten. 

Ist also nichts anderes als ein geschäft.

Und bei bei viele firmen ist es nur eine produktsparte.

Also kauf vegan oder nicht. Aber eine firma will geld machen und def is sch** egal wer das produkt kauft.

Kommentar von Blubmalin ,

Meine Frage war nicht, wieso Rügenwalder die Produkte verkauft. Das ist mir durchaus bewusst. Vegetarismus und Gesund leben boomen derzeit und ist eine Chance, Profit zu machen. Meine Frage richtete sich an die Konsumenten der Produkte.

Kommentar von eostre ,

Vegetarisch, es geht nicht um vegan, sondern um vegetarisch.

Kommentar von Pestilenz2 ,

Ist egal.

Kommentar von eostre ,

Öhm, nein.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Pestilenz: Wer gibt dir das Recht, Veganismus als "Idiotie" zu bezeichnen und somit Veganer als Idioten dazustellen ?

Ah ja, du selbst - verstehe...

Weil du ihn und uns nicht verstehst - du versuchst es gar nicht erst. Musst du nicht, aber dass lass uns einfach in Frieden, okay ?

Antwort
von kokomi, 93

weil es grad in ist, nur wenige wissen wirklich bescheid - aber tolle frage

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