ich nehme an, weil wir soziale wesen sind, die glücklicherweise in der lage sind, mitzufühlen.

Passiert meistens nur,wenn man miterlebt,das Andere was tun oder sagen,was man selbst als völlig daneben empfindet!

Es gibt Menschen, die sich derart schlecht benehmen, dass ich mich dafür schäme, so jemanden mit Namen zu kennen. Dann schämt man sich für andere, weil sie selbst nicht in der Lage sind, sich zu schämen.

Wenn man zur gleichen Gruppierung/Gemeinschaft zählt, geht das ganz leicht. Schließlich und letztendlich ist es ja so, dass man genau weiß, dass viele Leute nicht den einen einzelnen sehen, der die Oma in der Ubahn umhaut. Die meisten Ausländer sehen dann die Gruppe "Deutschen", die Wessis sehen die Ossis, die Leute aus der Stadt und aus der Umgebung des Täters wissen, dass du schon oft mit ihm was unternommen hast. Und schon nimmst du an, dass diese Leute dich mit dem Schläger (Beispiel) gleichsetzen, als würdest du pausenlos alte Omis umschmieren oder aber es zumindest billigen, weil du den Schläger nicht davon abgehalten hast und mit ihm abhängst. Und dann..... schämt man sich halt.
LG
Wieselchen
Für mich ist diese Frage so zu beantworten: Man schämt sich für eine andere Frau,wenn man selbst eine ist Man schämt sich für Deutsche im Ausland,weil man selbst einer ist Man schämt sichfür einen Freund,weil man dessen Freund ist Ich denke, man schämt sich für den Anderen,weil er irgendetwas represäntiert, von dem man selbst ein Teil ist

weil man mit dem menschen befreundet ist und die anderen leute dann zb über beide lachen obwohl eigentlich nur deinem freund/freundinn etwas peinliches passiert ist

Was derandere tut ist daneben, aber man fühlt sich zur gleichen Gruppe (Mann, Frau, Deutscher, Kollege, oder, oder) zugehörig.

Die beängstigenden und grausamen Begleiterscheinungen der Tiermisshandlung, so wie z.B. die sogenannte Mastviehhaltung, der Bolzenschuss oder der tödliche Entblutungsschnitt, werden von der überwältigenden gesellschaftlichen Mehrheit gebilligt, getragen und gefördert - für diese Mehrheit schäme ich mich!!!
Man kann Tiere essen - man muß aber nicht!!
Wenn das z.B. Freunde oder Familienangehörige sind, dann fühlt man sich denen natürlich eng verbunden und empfindet im "Kollektiv", also freut man sich mit ihnen oder schämt sich eben auch für peinliche Aktionen der Menschen, die einem nahe stehen. Vielleicht auch deshalb, weil man denkt der andere meint jetzt, dass man genauso ist oder denkt.

Ich glaube, man schämt sich für andere, weil sie was machen was man selbst nie machen würde.
Aber das seltsame ist ja das man sich für jemanden schähmt der es selbst nicht tut ......