Wieso kann man nicht kritisch sein in der Türkei wieso wird Kritik unterdrückt?

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1 Antwort

Man kann sehr wohl kritisch sein in der Türkei!

Auch dem Präsidenten selbst kann man Briefe zusenden und seine Kritik äußern. Eigenz dafür wurde sogar eine extra Arbeitsgruppe innerhalb des Präsidenten Palastes gegründet.

Jedoch sollte man sich hüten nicht beweisbarer Behauptungen und Verleumdungen jeglicher Art gegenüber anderen zu äußern vor allem wenn man eine Person des öffentlichen Interesses ist oder als Journalist oder Pressemitarbeiter sein Brot verdient!  Es drohen strafen bis zur Freiheitsstrafen!  Im Grundsatz wie bei uns in Deutschland auch wo es heißt;

Strafgesetzbuch (StGB)
§ 187 Verleumdung

Wer wider besseres

Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet

oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der

öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden

geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit

Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch

Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit

Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Wegen Preisgabe von Staatsgeheimnissen wurde ein Türkischer Reporter einer Namhaften Nachrichtenagentur der Türkei zu einer Freiheitsstrafe verurteilt!

Was gibts bei uns dafür;

§ 97
Preisgabe von Staatsgeheimnissen

(1) Wer ein Staatsgeheimnis, das von einer amtlichen Stelle oder

auf deren Veranlassung geheimgehalten wird, an einen Unbefugten gelangen
läßt oder öffentlich bekanntmacht und dadurch fahrlässig die Gefahr
eines schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik
Deutschland verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder
mit Geldstrafe bestraft.

(2) Wer ein Staatsgeheimnis, das von einer amtlichen Stelle oder auf

deren Veranlassung geheimgehalten wird und das ihm kraft seines Amtes,
seiner Dienststellung oder eines von einer amtlichen Stelle erteilten
Auftrags zugänglich war, leichtfertig an einen Unbefugten gelangen läßt
und dadurch fahrlässig die Gefahr eines schweren Nachteils für die
äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland verursacht, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(3) Die Tat wird nur mit Ermächtigung der Bundesregierung verfolgt. Also durch unsere Bundeskanzlerin angeordnet oder Befolgen.

Auf Grund der seit Jahren anhalteten Terroranschlägen in der Türkei befindet sich das Land derzeit in einem Ausnahme zustand!

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