Frage von lohmannseibert1, 120

Wieso kann man mit Linken nicht diskutieren?

Wieso kann man mit Linken nicht diskutieren? Immer werde ich beleidigt von ihnen.

Antwort
von voayager, 13

Du bist auf eine bestimmte Stimmungsmache aus, stellst Suggestivfragen und wunderst dich dann auch noch, dass du auf kein Wohlwollen stößt.

Merke: wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus.

Antwort
von teafferman, 31

Ich war ja mal in einer linken Partei. Wollte halt die andere Seite Deutschlands kennen lernen. Das ging damals nur so. Oder illegal. 

Ich habe mit Mitgliedern verschiedener ML-Gruppen diskutiert. 

Beleidigt wurde ich ausschließlich von rechtsradikalen stinkenden Socken, die eben dort als Mitglied tätig waren. Teilweise waren es auch schlicht Kriminelle. 

Ja gut. Manche Diskussion verläuft dann auch mal hitzig. Da wird aber nicht beleidigt, da werden die eigenen Gefühle deutlich gemacht. Hier ist ein großer Unterschied. 

Die Beleidigung richtet sich gegen eine Person.

Das Anzeigen von Gefühlen zu einem Thema ist ehrliches Zeigen. 

Das sind zwei sehr verschiedene Paar Stiefel. 

Allerdings: 

Wenn mir ein Mensch dumm, unverschämt, voller Vorurteile, hirnfrei nachplappernd kommt, dann kostet es schon einige Disziplin, ein solches Gespräch fortzuführen und dabei ruhig zu bleiben. Vor allen Dingen, wenn Lügen als Wahrheiten dargestellt werden, die Darstellung oder Benennung von Fakten abgelehnt wird. 

Mit solchen Menschen ist nicht diskutieren. Die leiden zu großen Mangel. Den sollten sie erst mal beheben. Dann lässt sich auch diskutieren. 

Beleidigt wurde ich öffentlich und sogar verleumdet von der CDU. Sogar im Deutschen Bundestag. Und von der FDP. Da treiben sich ja manche aus Gebärmaschinen Entsprungene rum. In beiden Parteien. Also arme Wesen, denen es an jeglicher Erziehung mangelt. 

Antwort
von MrHilfestellung, 41

Hallo ich bin linksradikal und ich verspreche dich nicht zu beleidigen. Leg los.

Kommentar von lohmannseibert1 ,

Okay. Findest du es in Ordnung, wenn man eine Siedlungspolitik gegenüber einer anderen Volksgruppe betreibt und unterdrückt?

Kommentar von MrHilfestellung ,

Nein. 

Da du ja wahrscheinlich auf Israel anspielst: Ich finde die Siedlungspolitik nicht gut und auch nicht friedensfördernd und lehne sie auch ab.

Netanjahu und den Likud lehne ich ebenfalls ab.

Nur ist die Bezeichung Israels als Apartheidsstaat ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die die Apartheid in Südafrika erlebt haben.

Ein Viertel der Israelis sind Araber, die volle Bürgerrechte genießen und es gibt arabische Parteien, die wie alle anderen sich frei wählen lassen dürfen.

Ich kann, obwohl ich das nicht gut finde, verstehen, wenn man als israelische Regierung nicht die humanitärste Politik im Westjordanland und im Gazastreifen fährt, wenn die Hamas Raketen auf Israel schießt und dessen Vernichtung fordert und die Fatah in ihrem Wappen immer noch einen Nahen Osten ohne Israel propagiert und sich auch durchaus bereit zur Zusammenarbeit mit der Hamas zeigt.


Antwort
von hutten52, 19

Ich hatte viel zu tun mit Linken. Das Problem bei vielen heutigen Linken, nicht allen, ist, dass sie von ihrem Weltbild so durchdrungen sind, dass sie für Tatsachen, die in dieses Weltbild nicht passen, unempfänglich sind. Beispiel: Für sie ist klar, dass Gewalt zwischen Einheimischen und Migranten immer von Einheimischen ausgeht. Sie verdrängen die vielen Fälle, in denen es anders herum ist. 

Außerdem glauben sie fest, dass sie die Moralischen  seien und alle anderen die "Unmenschlichen". Das macht es vielen von ihnen unmöglich, auf die anderen einzugehen. Schnell werden die Gegner als "Nazis", "Pack", "Dunkeldeutschland" oder "dumme Sachsen" abgestempelt. 

Im Gegensatz zu früheren Linken haben die meisten heutigen Linken die Verbindung zu den einfachen Leuten aus der Unter- oder unteren Mittelschicht verloren. Sie können und wollen sich nicht vorstellen, wie schwer es diese Schichten haben, über die Runden zu kommen und ihre Kinder hochzubringen. Stattdessen predigen sie diesen Leuten von Gender Mainstreaming, Multikulti und Veggie-Days.

Kommentar von earnest ,

Auch hier wird kräftig pauschalisiert.

Tja, das Problem bei "vielen" Linken ist, dass man unter "vielen" VIELE verstehen kann, aber auch nur 2 oder 3.

Zum Beispiel den Latzhosenträger aus der Dachwohnung mitsamt seiner Mischpoke.

;-)

Kommentar von hutten52 ,

Aus meiner altlinken Sicht geurteilt: Die "vielen" sind aus meiner Sicht leider Mainstream bei den heutigen Linken. Ich denke da etwa an Stegner, Maas und Özoguz (die sogar islamische Kinderehen unter bestimmten Bedingungen hinnehmen würden), Schwesig, Gabriel, Schulz, Özdemir, Göring-Eckhardt, Roth, Kipping, Riexinger; die Grüne Jugend, die Jusos und Solid ohnehin. 

Kommentar von earnest ,

Na, da hat sich deine "altlinke" Sicht aber zu einer partiellen Blindheit entwickelt - wenn du all diesen vielen unterschiedlichen Menschen all das unterstellst, was in deiner Pauschalverurteilung so zu lesen ist.

Ich rate: "Brille: Fielmann".

Und 'ne scharfe Sense für künftige Rundumschläge.

;-)

Kommentar von hutten52 ,

Sense wäre in diesem Fall nicht gut, da hast du recht. Ich sage ja viele, nicht alle. 

Es gibt etliche, die keine Ideologiebrille tragen, Buschkowsky, Palmer, Gunter Weißgerber, Sarah Wagenknecht etc. Der Politologe Dr. Hillebrandt von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung übt harte Selbstkritik am  "Versagen der Linken"  gegenüber dem Islam, dem hofiert wird. Wenn ich in der Lokalpresse einen islamkritischen Leserbrief bringe, rufen mich auch SPD-Leute an, stimmen zu, klagen über die aus ihrer Sicht katastrophalen Politik ihrer Führung, bitten aber, ihr Inkognito zu wahren, sonst seien sie in ihren Kreisen als "islamophob" erledigt. 

Die Fälle Palmer und Wagenknecht zeigen, wie man im linken Milieu mit "Abweichlern" umgeht. Selbst sie wurden reflexartig der Nähe zum Feindbild AfD geziehen und werden nur noch geduldet, weil sie Stimmen bringen. 

Kommentar von earnest ,

Na, bei Sarah Wagenknecht sehe ich aber durchaus mitunter die Ideologiebrille.

Aber so ist das eben mit der unterschiedlichen Wahrnehmung.

Immerhin diskutieren wir jetzt schon differenzierter. Zumindest stellenweise.

Antwort
von HansH41, 15

Es gibt eben Menschen, die wissen alles und andere, die wissen alles besser.

Antwort
von Lazarius, 7

... weil die teilweise eben so verbohrt sind wie die Rechten.

LG Lazarius

Kommentar von amdros ,

So ist es..haben wir ja erst wieder zu spüren bekommen, in dem Fall wird einem ja nicht einmal die eigene Meinung gegönnt!!

Antwort
von AnnaSCV, 23

Es kommt ja auch immer drauf an, wie man selbst sich ausdrückt.

Antwort
von TiesRabe, 37

Die machen sich immer den Adel lustig.

Jeder darf wählen, aber nicht jeder.

Kommentar von PatrickLassan ,

Jeder darf wählen, aber nicht jeder.

??? Was denn nun?

Antwort
von casala, 36

ich kann mit linken trefflich diskutieren - auch wenn wir häufig nicht auf einen nenner kommen.

beleidigungen sind in ihrem auftreten dabei so vernachlässigbar, daß sich da kein erinnerungswert ergibt.

es gilt immernoch: wie man in den wald hineinruft, so schallt es zurück.

du solltest evtl. mal deine diskussionskultur überdenken.

Antwort
von AalFred2, 7

Dann solltest du mal deine Diskussionskultur hinterfragen. Ich werde von den meisten Linken bei Diskussionen genauso wenig beleidigt wie die anderen Diskussionsteilnehmer.

Antwort
von Philippus1990, 29

Weil sie glauben "die Wahrheit" zu kennen und sich beim Antreffen Andersdenkender nicht anders zu helfen wissen vielleicht?

Kommentar von earnest ,

Du gehst hier einem Pauschalisierer auf den Leim, indem du genauso pauschalisierst wie er.

Kommentar von Philippus1990 ,

Ohne Pauschalisierungen kommt man zu keiner Erkenntnis. Es geht um eine grundlegende Tendenz, nicht um die Richtigkeit in jedem Einzelfall.

Antwort
von earnest, 25

Quatsch.

Eine unsinnige, pauschalisierende Suggestivfrage.

Antwort
von DanielSued, 33

Die Leute di du meinst sind Rechte keine Linken. Sie halten sich für links. Und sind gegen alles.  

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