Ich möchte meinen Handyvertrag bei Vodafone kündigen, allerdings sagte mir der Mitarbeiter in der Filiale das müsste ich schriftlich an Vodafone schicken. Da stimmt doch was nicht mit unseren Gesetzen. Wieso kann ich dort meinen Abgeschlossenen Vertrag nicht auch kündigen?

Liegt vielleicht gar nicht am Gesetz, sondern am Händler? Er ist auf Vertragsabschlüsse aus, wie sieht das aus, wenn er auch die Kündigungen annimmt, das schmälert doch seine Quote...?
Bei Telekom und debitel konnte ich beim Händler direkt kündigen. Er hat mir den Vordruck sogar ausgedruckt und mir nach dem Unterschreiben eine Kopie gemacht und für meine Unterlagen mitgegeben...

Der Händler ist nur der Verkäufer des Mobiltelefons und Vermittler des Vertrages mit dem Netzbetreiber Vodafone. Da der Vertrag mit dem Netzbetreiber, aber nicht mit dem Händler abgeschlossen wurde, muss dieser auch beim Vertragspartner, also dem Netzbetreiber Vodafone gekündigt werden.
Macht wenig Sinn - wenn der Händler den Auftrag weiterleiten kann, kann er auch die Kündigung weiterleiten...
Ist eine Frage des Service - ich bin mir sicher der Mitarbeiter könnte aus rechtlicher Sicht, analog der Telekom- und Debeitel-Mitarbeiter, einen Vordruck zur Verfügung stellen.
Vermutlich ist die Strategie die Schwelle zur Kündigung zu erhöhen - vermeintlich. Ich werde diese Logik nie verstehen....

Der Händler bekommt zwar eine Provision für den Abschluss eines Vertrages, aber sicher nicht für die Kündigung.
Weshalb sollte er sich hier Arbeit machen?

in solchen fällen hatte ich mehrfach erfolg damit, dass ich auf der internetseite der jeweiligen firma in das kontaktformular für mitteilungen meine kündigung hineingeschrieben habe mit der bitte um schriftliche bestätigung.
Am besten gehst du direkt zu einem Vodafone Fachhändler und gibst da deine Kündigung ab.
Die Kündigung kann formlos erfolgen, zur Sicherheit würde ich mir auch eine Kopie mit einem Eingangsstempel o.ä. geben lassen.