Wieso kann ich nur vor Freude weinen, nicht aber wenn ich traurig bin?

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2 Antworten

Wenn du nicht so emotional bist, dann muss das ja nicht unbedingt schlecht oder unnormal sein -- vielleicht bist du halt einfach nur nicht 'typisch' (dann finden sich vielleicht noch andere Dinge, bei denen du nicht den gleichen Blödsinn machst wie alle anderen). Tatsächlich gibt es unterschiedliche Gründe fürs Weinen, und wenn man wirklich am Boden zerstört und enttäuscht ist, dann ist das was anderes, als wenn man vor Rührung weint (in einem Film oder weil der Hamster vom Nachbarn Schluckauf hat) oder wenn man 'flennt', um jemanden zu erpressen. Ob du auch in einem wirklichen Trauerfall nicht weinen könntest, weiß ich nicht, vielleicht bist du bisher zum Glück ja auch um so eine Erfahrung herumgekommen. Wenn du also mit dir und deinem Leben d'accord bist, dann sehe ich keinen Grund dafür, dass du zu einem Therapeuten gehst -- nur weil andere finden, dass man öfters emotional sein müsste.

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Kommentar von svenjja
18.02.2016, 17:57

Vielen Dank für deine Antwort, du hast eigentlich recht. Aber manchmal würde ich selbst wirklich gerne weinen können. Denn als mein Grossvater letztes Jahr gestorben ist war ich eigentlich wirklich traurig, denn ich habe ihn sehr geliebt, doch irgendwie hab mich einfach innerlich leer gefühlt und war nicht mal den Tränen nahe..

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Kein Grund zur Sorge! Jeder reagiert anders... manche sind sehr "nah am Wasser gebaut" und weinen sofort und oft, und andere nur sehr selten bis gar nicht. Das heisst nicht, dass du "kalt" oder emotionslos bist! Außerdem kann sich das ändern wenn du älter wirst, war bei mir auch so....

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