Frage von Ahneds, 15

Wieso Junge'n' - Akkusativ = ohne N, oder?

Beispielsatz: Die Mitschüler dürfen den Jungen fragen -> Der Junge darf von den Mitschülern befragt werden.

Vom Aktiv-, zum Passivsatz.

Expertenantwort
von adabei, Community-Experte für Grammatik & deutsch, 6

Die Mitschüler dürfen den Jungen fragen.

Im Aktivsatz steht "der Junge" im Akkusativ, deshalb "den Jungen".

Im Passivsatz wird das ehemalige Akkusativobjekt nun zum Subjekt und steht damit im Nominativ.

Der Junge darf von den Mitschülern befragt werden.

Wie du sicher noch bemerkt hast, würde das ehemalige Subjekt (die Mitschüler) im Passivsatz nun zum Objekt (von den Mitschülern)

Antwort
von RudolfFischer, 3

Der Fragesteller scheint anzunehmen, dass der Akkusativ niemals an einem Substantiv gekennzeichnet wird. Das stimmt jedoch nicht.

Das Beispiel "Junge" gehört zu der Regel:

Zweisilbige _maskuline_ Substantive mit -e (Schwa) am Ende erhalten im Akkusativ die Kasusendung -n:

der Junge - den Jungen, der Bote - den Boten, der Knabe - den Knaben, der Rabe - den Raben, der Riese - den Riesen, der Löwe - den Löwen

Aber auch eine Reihe anderer Substantive erhält die Akkusativendung -(e)n:

Der Bär - den Bären, der Student - den Studenten, der Abgeordnete - den Abgeordneten, der Konsonant - den Konsonanten ...

Hier findet man sogar in der Tageszeitung den Fehler, dass die Endung weggelassen wird. "Er fragte den *Student ..." anstatt "... den Studenten".

Antwort
von Suboptimierer, 4

Alles richtig.

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