Frage von Waldigel1, 368

Wieso jammern die Menschen über die Islamisierung, die Zwangschristianisierung haben aber alle über sich ergehen lassen?

Unsere religiösen Wurzeln liegen im Heidentum, im Einklang mit der Natur und alte Bräuche und Feste feiernd.

Antwort
von eleteroj3, 56

also jammern ist wohl nicht ganz der treffende Ausdruck. Aber dass Islamisierung als Faktum nicht pauschal bestritten wird, ist schon mal ein guter Anfang.

Westeuropas Islamisierung ist messbar an der Gesamtzahl moslemischer Einwanderer, dem Umfang ihrer Parallelgesellschaften und mittelalterlichen Clanstrukturen, der Stärke und Macht ihrer vom Ausland finanzierten und gesteuerten Islamverbände. Sie kommen ja nicht als Missionare, sondern eher als Landnehmer, mit Kind und Kegel.

Dies ist unsere, die Gegenwart. In dieser Gegenwart gibt es keine Zwangschristianisierung, sondern in nahezu allen von Sunniten und Schiiten beherrschten Ländern barbarische Christenverfolgungen, zb die Koptenpogrome oder Unterdrückung und Verfolgungen in Pakistan, Afghanistan, Iran, Nigeria, Jemen etc

Was du als Zwangschristianisierung (in Europa - Drei Kaiser Edikt) zitierst, ist 1700 Jahre zurück, und die Betroffenen haben auch nicht gejammert, sondern sich gewehrt so lang es ging. Nach Mohameds Tod begann eine der barbarischsten Feldzüge, Raub- und Eroberungskriege der arabischen Gotteskrieger gegen christlich/jüdische Hochkulturen: alle Länder des nahen Ostens und Nordafrikas wurden islamischer Herrschaft unterworfen und entchristianisiert. Zu keiner Zeit hat auch nur eine einzige sunnitische Autorität daran Kritik geübt oder religiöse Gewalt gar geächtet, bis zum heutigen Tag nicht. Im Gegenteil, die sunnitischen Hass- und Hetzprediger, dürfen sogar bis zur Stunde auch in Westeuropa ihre religiösen Wahnvorstellungen (Verfluchung der Ungläubigen, krankhafter Judenhass etc) unbehelligt propagieren.

Die Zwangschristianisierung auf dem amerikanischen Kontinent, vor ca 400 Jahren, wurde bereits damals scharf kritisiert von Theologen und Missionaren selbst (zt Bartholomee de las Casas). Die Kirchen der Gegenwart haben sich längst von ihren schweren mittelalterlichen Sünden glaubwürdig gereinigt und auch theologisch sehr grundsätzlich von religiös induzierter Gwaltanwendung und Gewaltverherrlichung distanziert.

Kommentar von Waldigel1 ,

Hallo, danke für deine Antwort. Tut mir aufrichtig leid, dass dein anderer Beitrag auf meine letzte Frage gelöscht wurde. Da war sehr viel Wahrheit drin (offensichtlich zu viel) und gut durchdacht. 

Kommentar von earnest ,

DH. Eleteroj in Topform.

Kommentar von Nadelwald75 ,

Dem schließe ich mich an!

Kommentar von Maarduck ,

Die Kirchen der Gegenwart haben sich längst von ihren schweren mittelalterlichen Sünden glaubwürdig gereinigt und auch theologisch sehr grundsätzlich von religiös induzierter Gwaltanwendung und Gewaltverherrlichung distanziert.

Die christlichen Kirchen der BRD ergreifen aber Partei für den Islam. Der Schoß aus dem die Zwangschristianisierung  spross ist noch fruchtbar; und wieder und immer wieder streben die Kirchen nach Macht. Sie mögen die Säkularisierung nicht und erhoffen sich vom Islam ein Wachsen monotheistischer Frömmigkeit. Es wird Zeit dass sich die BRD von allen Religionen befreit.  

Antwort
von MaraMiez, 223

Die haben das damals auch nicht einfach so "über sich ergehen lassen", es war nur leichter, weil die Menschen weniger aufgeklärt waren, der Glaube an einen einzigen Gott deutlich einfacher ist, als ein Naturglaube usw. Davon abgesehen wurden im Endeffekt wiele Bräuche und feste übernommen und "christianisiert", weil man genau wusste, dass mans den Menschen nicht nehmen kann, dann machen sie es eben ohne kirchlichen Segen. Sie konnten ihre Feste weiter feiern, nur unter anderem Namen.

Wir feiern heute noch mehr als genug Feste mit entsprechenden Symbolen, die ihren Ursprung nicht im Christentum haben.

Antwort
von stine2412, 96


Ich muß bei solchen Schlüsselwörtern immer an das Gleichnis Jesu denken vom Weizen und vom Unkraut, das dem Weizen am Anfang ähnelte.
Matthäus 13:24-30 Ein weiteres Gleichnis legte er ihnen vor, indem er sprach: „Das Königreich der Himmel ist einem Menschen gleich geworden, der vortrefflichen Samen auf sein Feld säte.+ 25 Während die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut* hinzu, mitten unter den Weizen, und ging weg. 26 Als die Saat sproßte und Frucht brachte, da erschien auch das Unkraut. 27 Da traten die Sklaven des Hausherrn herzu und sagten zu ihm: ‚Herr, hast du nicht vortrefflichen Samen auf dein Feld gesät?+ Woher hat es denn Unkraut?‘28 Er sprach zu ihnen: ‚Ein Feind, ein Mensch, hat das getan. Sie sagten zu ihm: ‚Willst du denn, daß wir hingehen und es zusammenlesen?‘ 29 Er sprach: ‚Nein, damit ihr nicht etwa beim Zusammenlesen des Unkrauts den Weizen mit ihm ausreißt. 30 Laßt beides zusammen wachsen bis zur Ernte; und zur Erntezeit will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen, und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen,+ dann geht und sammelt den Weizen in mein Vorratshaus.‘ “


Es gab also schon die ganze Zeit Menschen, die treu zu Jesu Lehre standen, bis in unsere heutige Zeit. Damals aber zeigte sich schon sehr viel Unkraut, was sich z.B.  an den vielen heidnischen Festen zeigte, die bis heute gefeiert werden. Heute ist nur ein kleiner Unterschied - man feiert diese Feste nicht mehr unbedingt als "christliche" Feste, sondern aus Tradition; was die Sache auch nicht besser macht, ausser für die Wirtschaft. Jetzt stellt sich die Frage, wann denn nun die Zeit der "Ernte" ist? Man kann bei jw.org die Frage eingeben.

Vielleicht hast du ja für dich persönlich erkannt, wer heute zum "Unkraut" gehört.

Übrigens, die alten Germanen waren hauptsächlich in Notzeiten religiös.


Kommentar von Waldigel1 ,

Ich bin stolz ein Heide zu sein, der Herr Jesus Christus und Allah mögen mir verzeihen. 

Kommentar von earnest ,

Deine implizite Verunglimpfung von Andersgläubigen oder Nicht-Gläubigen als "Unkraut", stine, hat für mich den Geruch von übelster Nazi-Ideologie.

So (und schlimmer) wurden zum Beispiel Juden bezeichnet.

Kommentar von gamine ,

Ich verstehe dieses Gleichnis völlig anders als du:

Der Feind sät das Unkraut, doch es gelingt ihm nicht, dem Mann zu schaden, denn der ist klug und lässt das Unkraut mit dem Weizen wachsen. Zur Zeit der Ernte wird alles getrennt eingesammelt.

Wenn du darauf bestehen willst, das Unkraut als "schlecht" zu bewerten, so nimm doch auf, dass es wie der "gute" Weizen das Recht auf freies Wachstum hat. 

Meiner Meinung nach erfährt das Unkraut aber eine gewisse Wertschätzung, indem es bei der Ernte gebündelt wird. Auch könnte man dem Unkraut zugute halten, dass es beim Verbrennen eine "Reinigung" erfahren könnte. 

Dem Weizen ergeht es übrigens nicht viel besser: er wird gegessen ;-)

Jedes wird zur Zeit der Ernte seiner Bestimmung zugeführt. Ich sehe in diesem Gleichnis keine Veranlassung, eine Einteilung in gut und böse bzw. richtig und falsch vorzunehmen. Im Gegenteil: mir erscheint es als ein Plädoyer für die Gleichberechtigung.

Kommentar von stine2412 ,

Gamine, du scheinst ein Gutmensch zu sein. Das war der Herr Jesus  auch. Dieses Gleichnis erzählte er nicht ohne Grund - er sprach darin von einem Feind. Paulus bestätigte das in Apg.20:28, dass nach seinem Weggang so etwas geschehen würde.

Jesus predigte vom Königreich Gottes, wofür er dann getötet wurde. Im Vater unser bittet die Christenheit aber: "Dein Königreich komme, Dein Wille geschehe hier auf Erden!" Davon kann bis jetzt nicht die Rede sein, weder in der Vergangenheit noch in der Jetztzeit.

Kommentar von gamine ,

stine - Jesus hat davon geredet, dass das Reich Gottes und damit das Erscheinen des Messias nahe seien. Paulus noch mehr, er hat nur davon geredet. Es ist aber nicht eingetreten. Die Anklage Jesu lautete: er bezeichnet sich als den Messias.

Du setzt den Weizen mit den Nachfolgern Jesu gleich, das Unkraut mit den Nichtnachfolgern Jesu. Mit welcher Berechtigung? Wo steht das?

Ich biete hier nur eine andere Möglichkeit der Auslegung an, im Bestreben, aus den Gleichnissen Jesu eine Bedeutung für unsere heutige Zeit zu gewinnen.

Man kann das Feld als einen einzelnen Menschen betrachten, der aufgefordert wird, sein sogenanntes gutes und schlechtes gleichermassen wachsen zu lassen. - Die Bewertung darüber, ob es gut oder schlecht sei, obliegt nicht ihm selber.

Oder man kann das Feld als die gesamte Menschheit betrachten, wie du es tust. Ich ziehe dann allerdings einen anderen Schluss, wie ich oben bereits erklärt habe.

PS Das Wort Gutmensch gefällt mir nicht und ich kann auch nichts damit anfangen, sodass ich nicht weiss, was du mir eigentlich damit sagen willst. Im Austausch von verschiedenen Meinungen solltest du es auch unterlassen, deine Gesprächspartner als dies oder das zu bezeichnen. Du kennst mich nicht. Alles, was du von mir weisst, ist die Meinung, die ich hier niederschreibe.

Kommentar von stine2412 ,

gamine, 

Du setzt den Weizen mit den Nachfolgern Jesu gleich, das Unkraut mit den Nichtnachfolgern Jesu.

Jesus sprach zu seinen gesalbten Nachfolgern, die mit ihm nach Offenbarung17:14 im Himmel als Könige und Priester regieren werden. Dann wird in der Offenbarung 7:9 noch von einer großen Volksmenge  gesprochen, die kein Mensch  zu zählen vermag. Das Unkraut sind diejenigen, die über Gott und seinen Christus Irrlehren verbreiten oder ihm gleich gar nicht zuhören. Das Gericht über den Einzelnen obliegt in der Tat nicht uns, sondern Gott und seinem damit beauftragten Christus allein.

Die Bezeichnung "Gutmensch" habe ich gebraucht, da ich aus deinem Kommentar glaubte herausgelesen zu haben, dass dir das Gericht, das Jesus angekündigt hatte, zu hart erscheint und es abschwächst zugunsten der Mehrheit. Verzeih mir meinen Spott!

Deine Auslegungen helfen den Menschen in der heutigen Zeit nicht weiter.  König Zedekia, der wollte dem Propheten Jeremia nicht glauben, der ein Strafgericht ankündigte, steckte ihn sogar dafür in den Kerker. Gleichzeitig beauftragte er einen anderen Propheten, Hananja, ließ ihn nach seinem Gusto zu prophezeien - diese Prophezeiung stellte sich natürlich als falsch heraus (Jeremia 28). Mit anderen Worten: Gott muß sich nicht uns anpassen, sondern wir IHM!
Ich denke, wir beide sollten nicht weiter über dieses Thema diskutieren, da wir völlig verschiedene Ansichten vertreten.

Kommentar von gamine ,

stine, andere Meinungen können den Horizont erweitern...

Um das Reich Gottes mit dem Jüngsten Gericht und dem Erscheinen des Messias zu erklären, hätte ein einziges Gleichnis genügt. Was sollte auch der Gewinn sein? Das Jüngste Gericht und die Zeit danach sind ein Zustand. Dazu braucht es keine Belehrungen, denn das geschieht einfach.

Jesus hat aber noch und noch Gleichnisse erzählt  und ich bin überzeugt, dass er uns für das Leben Hinweise geben wollte. 

Auch die Propheten haben über das Leben geredet. Sie haben Missstände ihrer Zeit angeprangert und wollten die Menschen zur Umkehr bewegen.

Ich hab nochmal genauer über das Gleichnis nachgedacht: 

Wenn dir ein Feind Schaden zufügt, dann reg dich nicht drüber auf, sondern lass die Dinge sich entwickeln. So mancher Schaden hat sich mit der Zeit zum Guten gewendet. Lass die Dinge laufen. Zu gegebener Zeit kannst du sowohl mit dem Schaden, als auch mit dem, was du ursprünglich machen wolltest, etwas anfangen.

Ich halte das für einen ausgezeichneten und nützlichen Tipp.

Wenn du weiterhin dich selbst als Weizen und uns als Unkraut bezeichnest, dann empfehle ich dir, Lk 18, 9-14 zu lesen. Möglicherweise hast du doch nicht so gute Karten, wie du meinst.

Kommentar von stine2412 ,

Gamine,
Wenn du weiterhin dich selbst als Weizen und uns als Unkraut bezeichnest,
------meine Antwort s.o.
Das Gericht über den Einzelnen obliegt in der Tat nicht uns, sondern Gott und seinem damit beauftragten Christus allein.

Damit ist auch der Rest beantwortet. Ich halte mich an die Bibel und nicht an meine eigenen ausgezeichneten Tipps.

Antwort
von ProfFrink, 123

Dort wo es Zwangschristianisierungen gab, war es nicht okay. Das ist immer ein Irrweg. Man hätte sich nur in der Bibel anschauen müssen, wie Jesus mit "seinen" Heiden umgegangen ist. Beispiele sind: Die Frau am Jacobsbrunnen, der reiche Jüngling. Die eine kehrt um, der andere wendet sich ab. Von Zwangsbekehrung keine Spur. Alles freie Entscheidungen.

im Einklang mit der Natur

Ich stelle hier in Frage, ob das immer so wahr ist, ob die Heiden immer so im Einklang mit der Natur waren. Sie hatten auch Angst vor der Natur und haben dann ihre selbst erdachten Götter angerufen, die aber nicht helfen konnten. Grausame Opferrituale hat man manchmal beobachtet. Bis in die jüngste Vergangenheit hat man immer wieder Naturvölker gefunden und erst gedacht, das seien die letzten "glückliche Wilden". Bei näherer Betrachtung fand man dass auch diese Menschen unter Abhängigkeiten und Ängsten leiden, die denen der zivilisierten Menschen sehr ähnlich sind.

Was Missionare in früheren Jahrhunderten oft falsch gemacht haben ist, dass man ihnen einfach die westliche, christliche Frömmigkeit mitsamt der fremden Kultur übergestülpt hat und dann gedacht hat: Gut ist.

Heute lässt man die Naturvölker, wenn es denn noch welche gibt, einfach im Einklang mit der Natur und man lässt sie auch ihre Feste feiern. So ähnlich wie man den Kölnern ja auch ihren Karneval lässt. Man muss ihnen nur klipp und klar sagen: Ihr braucht eueren so genannten Göttern keine Opfer mehr bringen. Es gibt nur einen Gott und der hat, wenn einer mit etwas beladen ist, schon jedes Opfer, was man sich nur denken kann, selbst erbracht.

Das beste ist sogar man sagt überhaupt nichts, sondern übersetzt ihnen nur die Bibel. Die Geschichten darin werden interessanterweise von jedermann verstanden. Sie klären auf und machen abhängige Menschen frei.

Antwort
von thetee99, 174

Das stimmt. Die Praktiken der Christen rund um das römische Reich, die Kreuzzüge und Inquisition liegen aber zum Teil um die 1500 Jahre zurück. Seit dem wurde das Christentum durch die Zeit der Aufklärung und den Humanismus stark gewandelt und hat heute für mich gefühlt eher soziale Ziele als machtpolitische Interessen, auch wenn Geld immer noch eine große Rolle spielen wird und Päpste nach wie vor politisch engagiert sind.

Ein Problem ist das der Islam sich elitär abgrenzt und überlegen fühlt, weil es die "einzig wahre Religion ist", da der Islam als jüngste der monotheistischen Weltreligionen einfach behauptet, dass die Vorgänger Fälschungen seien, wobei laut Koran die anderen Religionen toleriert und geschätzt werden sollen.

Antwort
von Weinberg, 82

Die "Zwangs-Christianisierung" erfolgte in Europa vor rund 1500 Jahren, und die von Afrika, Amerika und Teilen von Asien vor 500 Jahren. 

Die Zwangsislamisierung findet aber in der Gegenwart statt!

Da wird "jammern" nicht viel bringen, sehr wohl aber eine Gegenwehr, die aber sicher nicht friedlich ablaufen wird.

Die Europäer haben es  in den letzten etlichen Jahrhunderten noch immer geschafft, die bei uns einfallenden Horden aus dem Osten zurückzuschlagen, wenn auch oft erst im letzten Moment... 

Antwort
von feinerle, 103

Die Zwangschristianisierung hat man nicht einfach über sich ergehen lassen, die wurde einfach mal durchgeführt und man hat diese ertragen müssen.

Und die, die heute frei leben können, haben vielleicht einfach keinen Bock, sowas nochmal aufkommen zu lassen, nur mit einem anderen Märchen, ansonsten in gleicher Weise.

Antwort
von Nunuhueper, 53

Von welcher Zeit redest Du? Nach der Entdeckung Amerikas wurde die indigene Bevölkerung zum Christentum bekehrt. Wer jammert denn heute?

Heute leben die  meisten Christen  synkretisch mit alten und heidnischen Bräuchen ihre Religion.

Der Synkretismus ist überall auf der Welt verbreitet und wird unangefochten praktiziert.

Missionierung ist das Ziel der Muslime. Diesen Zwang üben die Christen nicht aus.

Das beste Zeugnis für den Zwang zur Islamisierung ist die Tatsache, dass die Abkehr vom Glauben, die Apostasie, für Muslime tödlich sein kann, aber nicht für Christen.

Antwort
von Andrastor, 109

Niemand hat die Christianisierung über sich ergehen lassen, entweder hat sie die Religion mit Feuer uns Schwert, oder durch Assimilation verbreitet, indem sie ihre eigenen Feiertage über die Feiertage der anderen Kulturen legte.

Weihnachten, Ostern, Allerheiligen das waren alles Feste keltogermanischen (oder germanokeltischen, wie auch immer) Ursprungs.

Jetzt ist die christliche Kirche eine große Organisation und dass sie etwas dagegen hat wenn jemand versucht ihre eigenen Mittel gegen sie zu verwenden, ist logisch.

Antwort
von Klaraaha, 84

Vor 2000 Jahren gab es ganz andere politische Systeme. Vom Volk gewählte Regierungen schon mal gar nicht.  Allerdings war es leichter das Christentum anzunehmen, als den Islam. Die ehemaligen Heiden konnten weiterhin Bier brauen, Wein herstellen,  Bilder malen, Musik hören, Schweinebraten essen, Feste feiern usw. So extrem strenge Vorschriften wie im Islam gab es im Christentum nicht. 

Kommentar von earnest ,

Tja, Asterix - und besonders Obelix - bei den Muslimen?

Wäre das vorstellbar?

;-)

Kommentar von suziesext10 ,

uuuunvorstellbar. Obelix ist n ganz haramer wildschweingläubiger Gallier.

Antwort
von nowka20, 1

das sind verschiedene paar schuhe

Antwort
von Rationales, 89

Die Islamisierung ist 100 mal schlimmer, denn keine Religion ist so gewalttätig und intolerant wie der Islam. Er ist eine rückständige Steinzeitreligion, die bis in die kleinsten Bereiche der Menschen eingreift und sie völlig unfrei macht.

Kommentar von Aktzeptieren ,

Sagt wer? Wieso schiebt ihr alles auf den Islam!!!! Der Islam hat euch ganz sicher nichts angetan! Und der Islam ist für jeden Freiwillig! Niemand wird von einem Muslimen zum Islam gezwungen! Das ist 1. Haram und 2. verstößt es auch gegen Gesetze und wenn du dich über den Islam informierst, dann bitte von einem Muslimen!

Kommentar von Nunuhueper ,

Geschichtskenntnis hast keine, sonst würdest Du wissen, dass alle Informationen über die gewaltsame Ausbreitung des Islams durch Historiker und nicht durch Muslime belegt sind.

Kommentar von Rationales ,

Abwegigs von "Aktzeptieren"

Der Islam ist die aggressivste Religion der Welt.

Die Moslems werden gezwungen, buchstabengenau ihren Koran zu glauben und da stehen über hundert brutale Kampfbefehle drin.

http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/texte/kampfbefehle\_allahs\_im\_kora...

Die Verantwortung für die Tötungen und Verfolgungen werden gleichzeitig Allah übertragen, sodaß der Krieger sich keine Gewissensbisse machen muß.

Andersdenkende sind zu vertreiben, steuerpflichtig zu machen oder zu vernichten.

Nie wurde irgendwas im Koran abgemildert oder weggestrichen, eine "Aufklärung" gab es nie.

Der IS hat auch plakativ vorgemacht, was in dieser Religion steckt.
Die Gewalttätigigkeit im Islam hat seit dem Jahr 600 bis heute nie aufgehört. Aussteiger vom Islam werden mit dem Tod bedroht.

Daher ist kein Wunder, daß die ganze Welt sich vor dieser Religion gruselt.

Antwort
von ArbeitsFreude, 14

Mich empört Deine Frage ein wenig, lieber Waldigel1, weil Du in sie eine völlig unhaltbare Unterstellung eingebaut hast (eigentlich sogar 2) - wie Du an den Antworten hier erkennen kannst.

und es wundert mich, dass Du dennoch so gute Antworten bekommst wie diese von eleteroj (der ich mich übrigens vollinhaltlich anschließe, weshalb ich Dir auch lieber nicht antworten mag...)

Antwort
von Referendarwin, 97

Immer weniger Leute lassen das über sich ergehen, Kirchenaustritt ist relativ einfach!

Antwort
von kubamax, 109

Die Germanen begrüßten den christlichen Vorteil, dass keine wertvollen Grabbeilagen mehr notwendig waren. Der Reichtum konnte vererbt und vermehrt werden.

Kommentar von earnest ,

Das sahen die zwangschristianisierten Sachsen aber anders.

Falls sie denn das Massaker unter Karl dem Großen überlebt hatten.

Antwort
von Raubkatze45, 86

Weil ein Unrecht  das andere nicht rechtfertigt. Was vor Jahrhunderten zu Unrecht geschah, muss nicht unbedingt wiederholt werden.

Wir leben in einer Zeit und in einem Land, wo Freiheit ist und auch bewahrt bleiben soll. Das "Jammern" vieler Menschen besteht in der Betrachtung der Tatsache, dass auch heute im Namen von Islam und Mohammed gemordet, gequält und  vergewaltigt wird, wie westliche Medien täglich berichten! Und man  beachte: Diese Dinge werden nicht getan, obwohl die Täter Moslems sind,  sondern weil sie es sind und sie sich dem Buchstaben nach meistens
tatsächlich auf Mohammed und den Koran berufen können! Persönlich
gefragt: Warum sollte ich mich nicht fürchten und sehr besorgt sein,
wenn ich damit rechnen muss, in einem muslimisch gewordenen Europa, wenn nicht verfolgt, so doch mindestens als Bürger zweiter Klasse behandelt
zu werden, indem man als "islamphob" gilt.

Unser christlicher Ursprung liegt nicht im Heidentum und wir feiern auch keine heidnischen Feste. Heidnische Feste wurden bewusst  durch christliche Feste überlagert, indem man das Datum der heidnischen Feste beibehielt, um zu zeigen, dass Christus die wahre Sonne, das Licht ist.

Kommentar von earnest ,

Ohne das "besitzergreifende" WIR und das MAN am Schluss: DH für diese Darstellung.

Antwort
von earnest, 68

Wer hat was einfach so über sich ergehen lassen? Die unter Karl dem Großen umgebrachten Sachsen?

Die "Jammerer" damals wurden bekriegt oder auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Ich erspare mir und uns weitere schlimme Beispiele.

Und warum sollte Glaubenszwang damals anders einzuschätzen sein als Glaubenszwang heute? Glaubenszwang ist immer von Übel.

Wir leben jetzt allerdings nicht mehr im Mittelalter. Daher gehören Zwangs -"...isierungen" auf den Müllhaufen der Geschichte. Egal von wem sie ausgehen.

Gruß, earnest


Antwort
von Midnight1999, 9

Ist dir bei dem Wort "Zwangschristianisierung" mal der Teil mit "ZWANG" aufgefallen? Das Christentum wurde unter anderem durch Kriege übertragen, sodass die Verlierer von den christlichen Siegern GEZWUNGEN wurden, zum Christentum zu konvertieren.

Antwort
von walthari, 134

...das sehen die heidnischen und neuheidnischen Gruppen in Deutschland sicher anders, die Zwangschristianisierung ist momentan aber kein sehr grosses Thema in den Medien während verrückte Moslems schon eher in sind....

Antwort
von tryanswer, 143

Ganz einfach: Die Christianisierung war (seinerzeit) ein Fortschritt - eine Islamisierung (welche nicht mehr ist als eine Einbildung) wäre ein Rückschritt.

Kommentar von Waldigel1 ,

Ihr habt das Christentum angenommen, die Mehrheit würde auch den Islam annehmen. 

Kommentar von tryanswer ,

Sicher nicht, dazu ist der Islam zu rückständig. Das gilt zum einen für die Theologie, sowie auch für die Gesellschaftsformen, die aus ihm erwachsen.

Damit der Islam überhaupt zukunftsfähig wird, fehlt ihm einfach die Aufklärung. Erst dann würde er überhaupt erst wieder zu einer ernstzunehmenden Religion.

Kommentar von Waldigel1 ,

Das viele Blut und der Tod können schon sehr überzeugend auf die Menschen wirken. 

Kommentar von tryanswer ,

Wovon redest du?

Kommentar von Waldigel1 ,

Von den Medienberichten, wenn die Leute erst mal vor Angst paralysiert sind, werden sie auch den Islam akzeptieren, da bin ich mir sicher. Propaganda erfüllt doch immer seinen Zweck. 

Kommentar von tryanswer ,

Vor was sollen die Leute den Angst haben? Und warum sollten sie aus Angst ihren Glauben wechseln? - Das macht überhaupt keinen Sinn.

Kommentar von MaraMiez ,

Das wage ich zu bezweifeln. Zum einen ist im Islam ein aufgezwungener Glaube nur ein Lippenbekenntnis und damit nichtig. Der Glaube muss innerer Überzeugung entspringen, nicht Angst. Da hat der Islam, da hat Allah nichts von und das wissen die Radikalen auch. Und zum anderen sind Menschen mittlerweile sehr erfolgreich dazu in der Lage "Nein." zu sagen und sie lassen sich nicht mehr etwas aufzwingen, das sie nicht wollen.

Kommentar von Kometenstaub ,

Waldigel1

------------------

Zitat:
Propaganda erfüllt doch immer seinen Zweck

----------------

Niemand weiß das wohl besser als Sie, nicht wahr?

Kommentar von Zicke52 ,

@Waldigel1: Und du nicht? Wenn jemand mit dem Hackbeil vor dir steht und sagt: "Islamisches Glaubensekenntnis oder Kopf ab" würdest du natuerlich dein Leben opfern? Weitab von jeder Gefahr bequem im Wohnzimmer vor seinem Computer sitzend ist man leicht "mutig". 

Ich halts lieber mit der Ehrlichkeit: mein Leben geht mir über alles, ein Lippenkenntnis wäre es mir wert. Das würde aber keinesfalls echte Konversion bedeuten, im Gegenteil, es würde meinen Hass auf den Islam ins Unendliche steigern. Und ich würde alles daran setzen, um in einen Teil der Welt zu flüchten, in dem es Gewissensfreiheit gibt. Solange es so einen Platz auf der Welt gäbe.

Kommentar von minaray1403 ,

Propaganda.. Ist klar. Ich würde NIE wegen diesen Berichten konvertieren. Wir müssen ja (noch) nicht dran glauben. ;) Und selbst wenn: Ein wahrer moderner Mensch bleibt bei seiner Meinung.

Kommentar von Kometenstaub ,

Propaganda betreibt der Fragesteller.

Antwort
von josef050153, 10

Unsere religiösen Wurzeln liegen im Heidentum, im Einklang mit der Natur und alte Bräuche und Feste feiernd.

Das glauben heute einige Esoteriker, aber das ist grundfalsch und zeigt eigentlich nur eines: Diese Menschen haben nicht nur nichts verstanden, sie sind auch unfähig das zu verstehen.

Antwort
von fricktorel, 30

Alles egal, denn der Ursprung von jeder "Religion" ist derselbe (Offb.12,9; 2.Kor.4,4).

Unser Heiland (Röm.6,23) wird es wieder zurecht rücken (Offb.20,2; 14,1).

Kommentar von earnest ,

"Unser" Heiland? Wen meinst du mit "uns"?

Was hat der Heiland bisher gegen Zwangschristianisierung und Islamisierung getan? Was wird er tun?

Was Letzteres betrifft: Verfügst du da über Insider-Informationen?

Und: Egal ist nun wirklich nicht alles. Wenn es das wäre, warum betreibst du dann hier bei GF Missionierung?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community