Wieso ist das so?

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7 Antworten

"blindes Vertrauen in den öffentlichen Journalismus" trifft es denke ich sehr gut. die menschen verfolgen die medien und denken dann, schlauer zu sein, weil sie sich "informiert" haben. viele denken auch, dass das verfolgen mehrer medien davor schützt, manipulierte meinungen anzunehmen, was aber oft leider nicht klappt. des weiteren haben leute oft keine lust, sich zeit zu nehmen um sich schlau zu machen.
weil du das thema islam gerade ansprichst: man kann viele dinge einfach googlen und dann mehrere >unabhängige< quellen heranziehen, in denen man dann beispielsweise erfährt, dass menschen den koran nur instrumentalisieren um anhänger für ihre eigene auslegung zu finden (aber einfach den fernseher einzuschalten ist halt bequemer). dass das aber nur wenige muslime tun und der islam in seiner reinen nicht radikalisierten form gar nichts böeses möchte erwähnt dann auch keiner mehr.
dazu kommt, dass medien heute reißende schlagzeilen haben müssen. wenn eine nachrichtensendung immer nur langweilige headlines hat, die blicke weniger auf sich ziehen als andere nachrichtensendungen, dann hat diese sendung wenig erfolg. wenn man aber spektakuläre meldungen bringt, sieht das wieder anders aus.

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Ich denke das der Islam in den westlichen Medien generell immer mit irgendwelchen Verrücken, Fanatikern oder Terroristen in einem Beitrag auftritt und in einem Atemzug genannt wird. Da wird es schwierig die Dinge auseinander zu halten.

Keine Religion ist schlechter als die andere (das glaube ich mal). Das Christentum wurde auch lange Zeit als die einzig wahre Lehre betrachtet und immer als Mittel verwendet um Menschen die Ärger gemacht haben als Ketzer abzustempeln. Nun ist eben eine andere Weltreligion am Zuge.

Ich habe ja nicht mal die Bibel gelesen (bin christ auf dem papier) und dann auch noch das Buch einer anderen Religion lesen? Bin leider zu bequem dafür. Lieber lese ich ein Werk über numerische Mathematik, das macht wenigstens Sinn.

Irgendwie ist unser Gehirn so gestrickt dass es auf Skandale, Gewalt und Schrecken viel eher eingeht als auf die normalen Dinge des Lebens. Und die Medien lieben es ums mit Horrormeldungen zu überschütten. 

Aber für mich ist es auch befremdlich wenn Leute ihre Religion ernst nehmen. Wohl deswegen weil ich meine eigene kaum wahrnehme, obwohl ich alle Stufen der religiösen Bildung durchlaufen habe.

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Kommentar von kleinefragemal
13.11.2015, 23:55

Na gut, das ist ja deine Entscheidung womit du deine Zeit verbringst; aber es gibt Menschen, die darunter zu leiden haben, dass sie und ihre Religion ständig schlecht gemacht werden. Ich wünschte mir einfach, die Menschen würden versuchen differenzierter an die Sachen ranzugehen, den Medien nicht sofort alles abzukaufen und Menschen als Menschen wahrzunehmen, und nicht sofort zu stereotypialisieren.. nicht mal nur, weil es ein bisschen ..unangenehm ist, ständig bspw als Terrorist beschimpft zu werden ..ich finde es vor allen Dingen auch traurig für Menschen, die den Islam nicht kennen, da es eigentlich eine sehr sehr schöne Religion ist, die dem Menschen das beste Benehmen nahelegt - und vor allen Dingen, da ich es für die Wahrheit halte

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haben heute in Psychologie drüber geredet. Unser Gehirn speichert die neusten Informationen d.h wenn du zb zum ersten mal liest 'Islam
Ist schlecht' dann merkt sich das dein Gehirn automatisch. Leider sind die Medien auch Schuld, vorallem für die Menschen die ungebildet sind bzw sich nicht damit beschäftigen

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Ein Hallo zurück....

Ich bin 2005 über Pierre Vogel gestolpert und habe mich über den Menschen geärgert. Nun soll man sich ja nicht nur ärgern, man soll ja auch nachforschen ob das Ärgern überhaupt berechtigt ist.

Also....gesagt getan...seit 2005 interessiere ich mich für den Islam. Das bedeutet:

  • ich kenne gleich mehrere Korane
  • ich kenne die Sunnah
  • ich kenne die Scharia
  • ich kenne die Rechtsschulen
  • ich kenne die Fatwas
  • ich kenne die weltlichen und religösen Interessen des Islam

.....und ich finde den Islam immer noch nicht gut. Wobei....es hat sich natürlich eins geändert, ich weiß warum ich mich schon damals geärgert habe. Eine Diskussion brauch ich Heute weder mit einem Muslim, Hocca oder Imam zu scheuen.

Es bedarf in meinem Fall also keiner Medien.

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Kommentar von kleinefragemal
13.11.2015, 23:27

??? entschuldigung, ich weiß ja nicht wo du dich informiert hast, aber "ich kenne gleich mehrere Korane" ..zeigt schon mal, dass dein Wissen über den Islam doch noch sehr begrenzt (ohne dich beleidigen zu wollen). Denn der Koran ist im Original arabisch und nur auf arabisch auch wirklich als solcher anzusehen (da wir Muslime an seine wörtliche Offenbarung glauben) ..alles andere ist bloß der Versuch einer Übersetzung in eine andere Sprache.

Hm, was den Rest angeht ..jedem seine Meinung. Auch wenn ich nicht glaube, dass du den Islam dann wirklich verstanden hast, denn im Kern ruft er dazu auf, ein guter Mensch zu sein.. das ärgert dich?

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Die menschen suchen ausreden für die wahrheit subhanallah

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Kommentar von kleinefragemal
13.11.2015, 23:20

ich glaube nicht mal, dass es alleine das ist, das die Menschen den Islam "böse" sehen wollen vllt unbedingt ..aber es ist ein Verbrechen von denjenigen, die ihn so darstellen - einerseits wegen den Muslimen, die dadurch diskriminiert werden, andererseits aber auch besonders an den Menschen die keine Ahnung haben und den Medien einfach vertrauen .. es ist wirklich krank, dass der barmherzigste Mensch, den es je gab, der nicht mal ein Tier geschlagen hat, als ein pädphiler Terrorist dargestellt wird ..authubillah, möge Allah den Menschen die Augen für die Wahrheit öffnen

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Kommentar von dj2p0
13.11.2015, 23:24

aber vergiss nicht die zuloben die die Religion verstehen, aktzeptieren und sogar zum islam konvertieren. Mashallah. Menschen die die Religion respektieren sind echt teilweise schlauer als jeder Professor oder Dr. Und für die die es immernochnich geschnallt haben. ISLAM IST FRIEDEN. ES IST DIE WAHRHEIT. AKZEPTIERT SIE!!!

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Das sind ja zwei Dinge....

1.) die Beeinflussung der Menschen

2.) das Bild des Islam

zu 1.) 

eine Lüge, die man 100 Mal hört, glaubt man mehr als die Wahrheit, die man nur zweimal hört...

soll heißen:

wenn Dir 100 Aenschen dasselbe erzählen .. und nur zwei menschen was anderes, wem neigst Du zu glauben ??

zu 2.)

Der Islam gibt doch weitgehend selbst ein Bild von sich ab, das für sich spricht.. selbst wenn man den Koran lesen würde... und mit strenggläubigen Moslemen spräche....

.....(fast) ALLE wünschen sich einen islamischen Staat, für das Land, indem sie leben....und keine Trennung von Staat und Religion

Allerdings wollen das die allermeisten Bürger nicht.. und der Islam drückt da halt rein wie das Hochwasser... und will seine Regeln verbreiten und aufdrängen.....

Es muss ein neutrales  staatstreues Leben geben, neben dem Leben für die Religion.....

getreu dem Vorbild von Jesus, der früh schon eine Trennung von Staat und Religion äußerte:

"Gebt dem Kaisers (Staat).. was dem Kaiser gehört, und gebt Gott, was Gott gehört... "....

Zudem:

Da der Islam .. wie der Prophet schon prophezeite... in 73 Gruppen gespalten ist.... welcher Gruppe würdest Du glauben ?

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Kommentar von kleinefragemal
14.11.2015, 01:00

okay, erstens kann ich verstehen, bitte aber trotzdem die Menschen die mit Muslimen zu tun haben, zu versuchen sich ein eigenes Bild zu machen. Um ehrlich zu sein, bin ich dankbar, dass ich so aufgewachsen bin, wie ich aufgewachsen bin, mit all dem Rassismus und der Feindseligkeit gegenüber meiner Religion; nicht nur da ich so gelernt habe nicht so ernst zu nehmen, was andere Menschen (aus Unwissenheit?) über mich denken und somit unabhäniger zu sein, sondern auch weil es mir selber gelehrt hat, jeden einzelnen Menschen als Menschen zu betrachten und kritischer mit dem umuzugehen was der main-stream propagiert.

was zweitens angeht.. das ist doch nicht alles! Ja, ein Muslim wünscht sich natürlich einen islamischen Staat, weil er den Islam liebt aber erstens ..bedeutet ein islamischer Staat nicht, dass man ein Land in dem zu 70? 80? Prozent Christen wohnen, einen islamischen Herrscher aufdrückt und dann islamische Gesetze anwendet  - wobei ich dazu sagen muss! das in einem islamischen Land, in denen Christen wohnen, wenn es richtig geführt wäre, diese sowieso ihre eigenen christlichen Gesetze anwenden dürften - sondern erst einmal bedeutet das, dass die Muslime für sich einen Staat haben, in denen der Islam frei ausgeübt und seine Gesetze ausgeführt werden können. Und falls irgendjmd jetzt an Saudi-Arabien oder ISIS denkt ..nein, das sind beides keine Beispiele für einen korrekten islamischen Staat ..auch wenn man in KSA als Muslim seine Religion sehr frei ausüben kann, aber die saudische Regierung ist eindeutig nicht in Ordnung, da ist vieles faul - auf alle Fälle kein islamischer Staat - und ISIS ebenso wenig, im Gegenteil wird ISIS von den meisten anerkannten islamischen Gelehrten und von der Mehrheit der Muslime als eine schlimme Sekte betrachtet.

Was ich eigentlich sagen wollte ('tschuldige, die lange Ausführung) ..was hat ein "otto-normal-bürger" damit zutun, ob die Muslime einen islamischen Staat haben? Es denkt ja keiner daran, Deutschland zu einem islamischen Staat zu machen, wie gesagt, nur die Menschen den Islam zu zeigen und sie dazu einzuladen. Aber das ist doch etwas ganz anderes

Okay, und das mit den Gruppen ..da hast du Recht, das kann von außen bestimmt verwirren. Es verwirrt ja sogar einige Muslime. Aber auch hier fordere ich jeden Menschen als Menschen zu betrachten - und wenn wir vom Islam selbst sprechen, ist die Regel im Prinzip ganz einfach: der Prophet, friede und segen auf ihm, hat gesagt: "Derjenige von euch, der weiter leben sollte, wird Meinungsverschiedenheiten sehen, somit haltet euch an meine Sunnah und der Sunnah der gerechten Kalifen und haltet daran fest“. Sprich: wer den Islam in seiner reinen Form sehen möchte, der sollte sich an in erster Linie an den Qur'an und danach an die Sunnah, das heißt den Weg des Propheten halten. Was alle Sekten früher und heute schon gemeinsam haben, ist, dass sie in irgendeiner Form der Sunnah des Propheten, Friede und segen auf ihm, wiedersprachen.

Ehrlich gesagt ...ich bezweifele allerdings das die meisten Menschen da so genau in der Materie drin sind :) was ich mit dieser Frage eigentlich wollte ist zu sagen, dass es schön wäre, denn Islam im Allgemeinen nicht so bevorurteilt gegenüber zu stehen und sich vllt ein wenig dem zu öffnen, was man noch nicht weiß

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Welchen Eindruck hast Du selber denn beim Lesen des Qurans bekommen? Wie hat er auf Dich gewirkt? Was würdest Du anderen antworten auf die Frage, ob der Koran gut oder schlecht ist?

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Kommentar von kleinefragemal
13.11.2015, 23:33

ich würde ihnen antworten, dass der Qur'an das schönste und gewaltigste Buch ist, dass ich je gelesen habe..und das ich davon überzeugt bin, dass es die Wahrheit ist.

ich weiß nicht ob du ihn schon gelesen hast ..aber falls nicht.. hm, hier spricht ein Professor, der sich mal damit auseinandergesetzt hat über den Qur'an, wie der Sinn des Lebens dadrin dargestellt wird.. ist vielleicht ganz interessant! :)

https://www.youtube.com/watch?v=ifllgTA2pmY

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