Frage von Hqdes, 325

Wieso ist Mord falsch?

Wieso?

Wenn man annimmt, dass es keinen Gott gibt, und die Person danach einfach weg ist - Wo wäre das Problem? Die Person an sich ist dann sowieso weg.

Wenn man annimmt, dass es einen Gott gibt, kommt die Person danach entweder in den Himmel oder in die Hölle - Was wäre daran schlimm? Es würde ja sowieso passieren, und in den Himmel kommt man sowieso.

Wenn man sagt, es schadet den Angehörigen - Die kann man theoretisch auch alle umbringen, und deren Angehörige.

Es ist klar, dass die meisten Menschen nicht sterben wollen, und das Mord verboten ist - Einfach zum Schutz des einzelnen, weil keiner selber sterben will. (Wobei Leute die wirklich an Gott und den Himmel GLAUBEN, und es nicht nur HOFFEN sich doch eigentlich über ihren Tod freuen müssten).

Aber nehmen wir mal an, man rottet ein von der Außenwelt abgeschirmtes Dorf in Afrika ab - Wer hat denn einen Schaden dadurch? Ob es Gott gibt oder nicht, die Opfer nicht. Denn ihnen kann es egal sein, bzw. sie müssten sich sogar freuen. Angehörige gibt es dort auch nicht, man rottet ja das ganze Dorf aus.

Antwort
von Fairy21, 31

 Im Grunde genommen, hast du dir die Frage schon selbst beantwortet.

Du schreibst in einem Kommentar, :

"Und wer hat das Recht über mein Leben zu entscheiden und mir zu verbieten andere zu töten? "

Wenn ich mich entschliesse dir eine Kugel durch den Kopf zu jagen,  und es gelingt mir. 

Dann habe ich übrigens über dein Leben entschieden. 

Und laut deiner eigenen Aussage, hat niemand das Recht mich daran zu hindern,  dir diese besagte Kugel zu verpassen. 

Obwohl ich in dem Moment über dein Leben entschieden habe.

Ich habe entschieden,:" Ob du weiterleben darfst oder nicht? 

Und du sagst ja selbst, :

Wer hat das Recht über mein Leben zu entscheiden. "

Etwas widersprüchlich findest du nicht.?

Kommentar von Hqdes ,

Es geht mir nicht um Recht sondern um die Moral.

Wie kann man Mitleid mit jemandem haben, der nicht leidet? 

Antwort
von Chaoist, 57

... Es ist klar, ... und das
Mord verboten ist - Einfach zum Schutz des einzelnen, weil keiner selber
sterben will. ...

Das ist der Kern der Sache. Darum geht es, nicht um Gott oder nicht Gott. Gott tut nichts zur Sache. Es reich Kant oder deine Mutter.

Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

- Immanuel Kant

Was du nicht willst das man dir tu', das füg' auch keinem Andern zu.

- Deine Mutter

Kommentar von Hqdes ,

Ich will aber nur nicht ermordet werden, bis ich ermordet wurde. 

Eigentlich würde ich sagen, es würde mir nichts ausmachen, wenn jemand mich tötet. 

Sterben will ich aber auch nicht.

Es ist mir einfach egal. 

Kommentar von Chaoist ,

Dann stell am besten keine Fragen. Mach mal Urlaub. Syrien soll schön sein um diese Jahreszeit.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 108

Diese Art zu denken ist aus meiner Sicht einfach menschenverachtend.

Der Mensch will in der Regel nicht sterben. Wenn er sterben will, dann bestimmt er in der Regel den Zeitpunkt seines Todes selbst (durch Selbsttötung).

Ein Mord nimmt ihm die Freiheit zu leben und über seinen Tod zu entscheiden.

Dann womöglich die Begründung anzuführen "Wenn der Geschädigte weg ist, gibt es auch keinen Schaden" - ist für mich moralisch absolut nicht vertretbar und daher auch indiskutabel.

Kommentar von Hqdes ,

Ich sage nicht, dass ich anderer Ansicht bin. Ich will nur eine Begründung. 

Kommentar von Enzylexikon ,

Mir reicht mein moralisches Empfinden völlig aus. Dafür benötige ich keine rationale Rechtfertigung.

Wenn ich einen Menschen liebe, dann ist mir egal, ob es dabei streng wissenschaftlich nur um ein paar Hormone und den Sexualtrieb geht - es entspricht einfach meiner Empfindung, diesen Menschen zu lieben.

Das hat für mich einfach etwas mit Empathie zu tun.

Kommentar von Hqdes ,

Genau diese Empathie kann ich nicht haben wenn ich keine Begründung dafür habe. 

Wenn keiner leidet, wieso sollte man Mitleid haben? 

Kommentar von Hqdes ,

Alleine schon das Wort - Mitleid - Man leidet MIT.

Wenn keiner leidet, mit wem leidet man dann? 

Kommentar von Enzylexikon ,

Mit dem Begriff "Mitleid" kann ich auch nichts anfangen, ich spreche deshalb lieber von "Mitgefühl"

Ich fühle beispielsweise, dass diese Person davor Angst hat zu sterben. Sie möchte es nicht. Ich habe also Mitgefühl und töte sie nicht.

Ich bin schließlich kein Soziopath.

Kommentar von Hqdes ,

Wenn sie schläft und ich sie im Schlaf schmerzlos töte, wo ist die Angst? 

Kommentar von Enzylexikon ,

Man geht einfach davon aus, dass diese Person den Wunsch hat, friedlich leben zu können. Das ist eine Art empathische Projektion.

Der Mensch kann in hohem Maße abstrakt denken, er projiziert ja womöglich sogar noch Empfindungen auf eine völlig fremde Person

"Sie sieht aus wie meine Mutter...ich kann sie nicht erschießen".

Du kannst hier noch so sehr graben, ich sehe keinen Grund, meine Ablehnung des Tötens rational rechtfertigen zu müssen.

Ich lehne es ab, weil es meinen Überzeugungen und meinem Mitgefühl widerspricht. Mehr braucht es für mich nicht.

Wer kein Mitgefühl empfinden kann, ist soziopathisch veranlagt und einem solchen Menschen könnte man das auch nicht plausibel machen.

Kommentar von kalippo314 ,


Warum ist es unmoralisch, Enzylexikon, über diese Frage nachzudenken?
ich finde es gut mal zu überdenken, warum wir Sachen so tun, wie wir sie
tun? Ich glaube viele haben einfach Angst dass wenn man sich solche
Fragen stellt, man beim falschen Resultat rauskommt. Das kann aber nicht
passieren, denn der Mensch hat ein Gewissen, welches der Grund ist
warum wir (die meisten von uns) solche Dinge nicht tun.

Kommentar von Enzylexikon ,

Warum ist unmoralisch, über diese Frage nachzudenken?

Ich habe gesagt, dass ich diese Überlegung menschenverachtend finde.

Das liegt ganz einfach daran, weil die gewaltsame Tötung aus meiner Sicht gegen das Recht auf Leben, die Würde und das Selbstbestimmungsrecht des Menschen verstößt.

Diese Frage entspricht für mich der Suche nach einer rationalen Rechtfertigung (selbst wenn im konkreten Fall kein echter Tatvorsatz vorliegt) und von solchen Gedankenspielen distanziere ich mich.

Dieses moralische Niveau ist mir einfach zu niedrig.

Es könnte auch die Frage aufkommen "Wie bringt man möglichst viel Menschen möglichst effizient um..."

Ebenfalls indiskutabel für mich.

Kommentar von kalippo314 ,

Ich finde Gedankenspiele weder gefährlich noch unmoralisch. Wo kämen wir hin, wenn wir Gedanken verbieten würden? Ich finde diese Frage durchaus philosophisch.

Ich glaube dein Problem, Enzylexikon, ist, dass du nicht in den Menschen vertraust.

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich bin generell kein Freund von bloßer intellektueller Spielerei und Gehirngymnastik.

Ich gehe bei solch moralisch zweifelhaften Fragen erst einmal davon aus, dass ein Fragesteller einen persönlichen Grund für die Frage hat (etwa eine Krise) und sich etwas geistig sortieren will - auch wenn er es zunächst nicht zugibt.

Wenn aber eine ausschließlich intellektuelle Motivation vorliegt, dann sind weitere Antworten für mich Zeitverschwendung.

Mein "Problem" wie du es nennst, liegt einfach darin, dass ich aus meiner Sicht moralisch fragwürdige Dinge nicht diskutiere. Es ist dann weder konstruktiv noch lösungsorientiert.

Es mag Menschen geben, die denken um des Denkens willen und reden um des Redens willen - mir ist für beides meine Zeit zu schade.

Antwort
von landregen, 112

Du betreitest eine Existenz Gottes. Ok, dagegen ist nichts zu sagen.

Aber dann spielst du dich selbst zum Gott auf und willst beurteilen, ob Leben an sich Sinn hat oder nicht.

Was gibt dir die gottähnliche Autorität, für andere zu bestimmen, ob das Leben an sich sinnvoll ist oder nicht? Ob es einen Unterschied macht, ob jemand ein Leben gelebt hat oder nicht?

Du spielst dich mit deinen Fragen gerade als Herr über Leben und Tod auf und bedenkst nicht, dass dein Horizont vielleicht nicht mal ein Fliegendreck groß ist verglichen zu dem Erkenntnishorizont, der für Erwägungen dieser Fragen überhaupt als Minimum notwendig ist.

Kommentar von Hqdes ,

Falsch. Es geht nicht um ihr Leben, das ist der Punkt.

Angenommen man will eine Ölpipeline durch Afrika bauen, ein Dorf ist im weg, sie weigern sich zu gehen, man tötet alle.

Wieso genau ist das - abgesehen von Gesetzen her - falsch? 

Immerhin ist keiner zu Schaden gekommen. 

Kommentar von MrCrow667 ,

"Immerhin ist keiner zu Schaden gekommen. "

Äh, what?? Du tötest andere, aber es ist niemand zu schaden gekommen? WTF?

Kommentar von Hqdes ,

Genau das ist der Punkt. Sie ist dann eh weg, also wieso sollte es sie kümmern? Wer nicht lebt kann auch nicht traurig/sauer sein. 

Kommentar von MrCrow667 ,

Du nimmst aber anderen ihr Leben. Du bist dann der Böse. Wie würdest du denken, wenn ich deine Freunde und deine Familie auslösche, hm? Würdest du dann auch noch so denken? 

Kommentar von Hqdes ,

Wieso bin ich dann böse?

Außerdem ist ja genau das der Punkt - Ich habe gesagt man löscht alle Angehörigen auch aus. Bzw. das ganze Dorf, das keinen Kontakt zur Außenwelt hat. 

Wenn ich noch lebe und du meine Freunde/Familie tötest ist es eine andere Situation. Du müsstest mich auch töten. 

Kommentar von MrCrow667 ,

Nö, müsste ich nicht. Ich kann dich auch einfach leiden lassen. 

Um es mit den Worten Rammsteins zu sagen: "Ich tue dir weh, tut mir nicht leid!". ^^

Kommentar von Hqdes ,

Genau das ist aber der Punkt - Bei meinem Beispiel leidet keiner. Also wieso ist es trotzdem falsch? 

Kommentar von landregen ,

Eben, du willst selbst eine Art Herrgott spielen, nur darum kannst du behaupten "falsch".

Was gibt dir so viel Sicherheit in deiner (primitiven?) Überzeugung, jemand der ein Leben, das er hätte leben können, NICHT gelebt hat, hätte keinen Schäden?

Und was gibt dir die (priminitve?) Überzeugung, die gesamte Menschheit hätte keinen Schaden dadurch erlitten, dass bestimmte, unbekannte Menschen bestimmte Taten nicht getan haben und bestimmte Gedanken nicht gedacht haben?

Kommentar von Hqdes ,

Wieso muss ich Gott spielen um jemanden zu töten? 

Kommentar von HellasPlanitia ,

All jene, die getötet wurden, kamen zu Schaden. Ihnen wurde der Teil ihres Lebens geraubt, den sie noch gehabt hätten, wenn man sie hätte leben lassen.

Kommentar von Hqdes ,

Genau das ist der Punkt. Sie ist dann eh weg, also wieso sollte es sie kümmern? Wer nicht lebt kann auch nicht traurig/sauer sein.

Kommentar von HellasPlanitia ,

Ich möchte in meinem Leben viele Dinge noch erleben und ausprobieren. Wenn du mich jetzt tötest, so nimmst du mir die Chance, zumindest einige meiner Träume zu erfüllen. Die Gesamtmenge meiner Erfahrungen, Erlebnisse, Gedanken und Gefühle macht mich aus, und ich entwickle mich weiter, indem ich weitere Erfahrungen mache. Ermordest du mich, so nimmst du mir das, was ich mal erlebt hätte und geworden wäre, weg, und der Welt raubst du alle Veränderungen, die ich bewirkt hätte.

Was, wenn ich im Laufe meines Lebens einen Impfstoff gegen das HI-Virus entwickeln würde? Wäre es dann auch kein Schaden, dass ich umgebracht wurde, bevor ich das geschafft habe?

Ausserdem: Wäre es dir egal, wenn dein Leben heute Abend gewaltsam beendet würde? Kannst du mit voller Überzeugung sagen, dass dich das nicht stören würde? Dass es dir komplett egal wäre, ob du weiterlebst oder nicht? Und ich meine nicht nach dem Tod, ich meine jetzt, im bewussten Zustand.

Kommentar von Hqdes ,

gewaltsam? Ich habe von einem schmerzlosen Mord geredet.
Mir selber ist es komplett egal ob ich lebe oder nicht. Wäre nur blöd für meine Familie/Freunde. 

Das Argument mit dem Impfstoff ist das bisher einzig teilweise gute Argument, dass ich gehört habe.

Kommentar von HellasPlanitia ,

Dann schmerzlos. In der Frage steht davon nichts, die Kommentare hab ich nicht alle gelesen. Es gibt also nichts, von dem du sagst, dass du es gerne (nochmal) erleben möchtest? Nichts, das dich auf dieser Welt hält? Masst du dir an, zu glauben, dass das allen so geht? Ich kann von mir auf jeden Fall klar sagen, dass ich leben will. Entschliesst du dich, mich zu töten, so missachtest du meinen Willen und zwingst mir deine Handlungen auf.

Das mit dem Impfstoff kann man auch verallgemeinern. Jeder Mensch bewirkt irgendetwas in seinem Leben, sei es in seinem sozialen Umfeld, in seiner Umwelt, durch seine Nachkommen, durch seine konkreten Taten oder wie auch immer. Jede Aktion ist in dem Moment, in dem sie passiert, wichtig oder kann irgendwann noch wichtig werden. Du kannst nie sagen, dass kein Schaden angerichtet wurde, weil du nie vollständige Informationen darüber haben wirst, was alles passieren würde, wenn du diese Person (oder das Dorf oder was auch immer) nicht ermordet hättest.

Und noch was, wenn du unbedingt berechnende Argumente haben willst: Jeder Mensch ist anders. Keiner lässt sich komplett durch einen anderen ersetzen, denn keine zwei Menschen sind komplett gleich, nicht einmal eineiige Zwillinge. Die Lebenszeit jedes Menschen ist begrenzt und wir haben keine vertrauenswürdigen Hinweise auf eine wie auch immer geartete Wiedergeburt als derselbe Mensch. Bemisst du also den Wert einer Sache in ihrer Seltenheit, so ist jede Sekunde des Lebens jedes Menschen extrem wertvoll, denn es gibt diesen Menschen nur einmal im gesamten Universum, und durch seinen Tod ist dieses Leben unwiderbringlich verloren. Durch den Mord zerstörst du etwas, das es nur ein einziges Mal überhaupt gab und niemals wieder geben wird. Findest du immer noch, dass du damit  keinen Schaden anrichtest?

Antwort
von stoffband, 6

Die Hôlle gibt es auf Erden, und im Himmel. Gott ist dann nicht fûr dich zustãndig wenn du mordest sondern die Teufel. Und all das gibt es!

Antwort
von MrsTateLangdon, 167

Die eigene Freiheit hört da auf, wo die eines anderen beginnt. Keiner hat eigentlich das Recht, einem anderen das Leben zu nehmen. Es ist moralisch einfach nicht vertretbar..

Kommentar von Hqdes ,

Das war nicht meine Frage. Recht und nicht Recht ist subjektiv. So etwas wie "Recht" gibt es nicht.

Genau so kann ich sagen keiner hat das Recht mir zu verbieten ein Dorf abzuschlachten. 

Du hast meine Frage glaube ich nicht wirklich verstanden. Ich will ein gutes Argument wieso Mord falsch ist. Nicht wieso es verboten ist. 

Kommentar von MrsTateLangdon ,

Es ist trotzdem moralisch nicht vertretbar. Das ist der Grund. Ich meine in einer Anarchie wäre das ja auch okay, aber verstoßen würde man wahrscheinlich trotzdem werden. Esseiden man schließt sich irgendeiner Bande an, aber naja, das ist jetzt zu ausschweifend :D aber weißt du, was ich meine?

Kommentar von Hqdes ,

Es geht mir nicht um Gesetze.... Es geht mir darum wieso Mord moralisch gesehen allgemein verwerflich ist. Zu den Gesetzen hab ich ja schon etwas gesagt.

Wieso es verboten ist weiß ich, aber nicht, wieso es moralisch gesehen verwerflich ist. 

Kommentar von MrsTateLangdon ,

Auch wenn es keine Gesetzte gäbe, würden Menschen es verwerflich finden. Menschen sehnen sich im Allgemeinen nach Gruppe und Zugehörigkeit und wenn dann jemand kommt und jemanden einfach umbringt, macht man sich nicht gerade beliebt und wird wahrscheinlich ausgeschlossen oder eben selbst aus Rache getötet. So würde ich es mir erklären..

Kommentar von Hqdes ,

Ich will ja wissen wieso genau sie es verwerflich finden, wenn sie selber nicht betroffen sind. 

Kommentar von MrsTateLangdon ,

Weil man Gefühle hat, der Mensch fehlt dann..Für Freunde und Familie, deshalb kannst du auch nicht sagen, dass es nicht schlimm sei, wenn man auch noch die ganze Verwandtschaft umbringen würde, da es immer noch andere gibt, die ihnen wichtig waren. Es ist eine solche Kettenreaktion, dass du alle umbringen müsstest, um sagen zu können, es wär ok..

Antwort
von viktorus, 26

Wenn du in diesem "Dorf" leben würdest, wäre es dir auch egal, "gestorben" zu werden ??

Außerdem kommt keiner in den Himmel (Joh.3,13), (den es deiner Vermutung gar nicht gibt).

Gott gibt es (Jes.45,22), sonst gäbe es dich nicht.

Doch es gibt auch einen "Gott dieser Welt" (Offb.12,9), der die ganze Welt verführt.

Da er selbst samt seinen Dämonen sterben wird (Offb.20,10), möchte er das auch den Menschen antun (2.Kor.4,3).

Wenn du also deinen "Nächsten" lieben würdest, wäre dir "sein Leben" genau so wertvoll wie deines, oder (Gal.5,14) ?

Kommentar von Hqdes ,

Ich liebe meinen Nächsten aber nicht. Ob jemand in Afrika stirbt ist mir ehrlich gesagt egal. 

Antwort
von TrueSchaubi, 17

Weil wir die Toten nicht zurück bringen können. Wenn jeder anfängt Polizei, Anwalt, Richter und Henker pielt. Hat in meinen Augen einen Gottes-Komplex

Ob es Gott gibt oder nicht ist hier egal. In meinen Augen hat uns Gott freie Hand gegeben und das ist besser als eine Marinotte zusein.

Das ganze Frage klingt wie von einem Psychopathen. 

Viele von uns würde es nciht interessieren, wenn ein Dorf in Anfrika verschwindet. Das liegt daran, dass wir keinen Bezug dazu haben.

Antwort
von momo2199, 141

Weil du ganz einfach kein Recht hast über das Leben anderer zu entscheiden.

Kommentar von Hqdes ,

Und wer hat das Recht über mein Leben zu entscheiden und mir zu verbieten andere zu töten?

Das Argument "Weil es einfach so ist" beendet eine Diskussion und derjenige, der das Argument gebracht hat, hat verloren. 

Kommentar von momo2199 ,

Niemand hat das Recht über dein Leben zu entscheiden. Genauso wenig wie du das Recht hast über andere Leben zu entscheiden. Du kannst selber bestimmen ob du Leben willst oder nicht aber nicht ob andere Leben sollen oder nicht.

Würdest du über das Argument nachdenken würdest du selber zu dem logischen Entschluss kommen das keiner das Recht über deinem Leben hat und folge darauf du auch nicht über andere.

Kommentar von Hqdes ,

Du verstehst meine Frage nicht.

Es gibt nicht so etwas wie "Recht" - Wenn doch, wer hatte das Recht, dieses Recht aufzustellen? Und von wem?

Ich will wissen wieso genau es moralisch verwerflich ist, etwas zu tun, wo man keinen Geschädigten hat/hinterlässt. 

Wenn ich einen Menschen ohne Angehörige usw.. im Schlaf schmerzlos töte hab ich niemandem Leid zugefügt. 

Kommentar von momo2199 ,

Wieso solltest du dir das Recht aufstellen dürfen über andere zu entscheiden?

Kommentar von Hqdes ,

Ich stelle mir das Recht nicht auf, ich tue es einfach. Wieso sollte ich es nicht dürfen?

Es geht hier nicht um Recht, es geht darum, wieso Menschen es moralisch verwerflich finden würden, wenn eine Person ein Dorf voller fremder Menschen auslöschen würde, die alle schmerzlos im Schlaf gestorben sind.

Wieso wäre das schlecht? Wer ist denn zu Schaden gekommen? 

Kommentar von momo2199 ,

Sobald du es tust hast du dir das Recht aufgestellt es zu tun.

Zu schaden gekommen sind die Menschen die dabei gestorben sind. Du hast dadurch den Menschen grundlos ihr Leben genommen.

Kommentar von Hqdes ,

Wieso genau haben sie einen Schaden? Sie können sich nicht mehr geschädigt fühlen wenn sie tot sind. 

Kommentar von momo2199 ,

Wenn du entwas verbrennst gibt es danach dann auch keinen Schaden? Denn es ist ja nichtsmehr da woran es einen schaden geben könnte.

Kommentar von Hqdes ,

Ja, wenn ich etwas verbrenne was niemandem gehört ist es nicht verwerflich. 

Antwort
von Fantho, 48

Deine Frage ist interressant, wenngleich auch nach Brutalität klingend. Aber dies ist nun einmal leider ein Bestandteil unseres Lebens...

Du hast im Grunde genommen schon selbst Dir eine ethische Antwort gegeben gehabt: So wie Du nicht einem Mord zum Opfer fallen möchtest, möchte dies der andere ebenso nicht....

Jedoch stellst Du diese Frage aus philosophisch-religiöser Sicht, weniger aus moralischer Sicht...

Mord ist eine Tat, welche dem Leben abtrünnig ist, denn Leben ist Fortschritt, Evolution, Entwicklung...

und dazu ist jedes Puzzleteil ein wichtiger Bestandteil des Gesamtbildes, sprich

jeder Mensch ist das Puzzleteil im Gesamtbild 'Leben', doch dazu muss sich dieser entwickeln und reifen können, wie es ihm vorgesehen ist, um dem Gesamtbild überhaupt (sein) Leben einhauchen zu können. Mit einem Mord an diesem und erst recht mit einem Massenmord reißt man ein / mehrere Puzzleteil / e aus der momentanen Gesamtentwicklung des Lebens heraus...

Jeder Mensch ist zum gegebenen Zeitpunkt ein Baum im Regenwald des Lebens...

und die Auswirkungen der brutalen Rodung des Regenwaldes dürften ja auch Dir bekannt sein...

Aus spiritueller Sicht ist jedes Seelenwesen hier auf Erden, um gewisse Lernaufgaben und Lernprozesse zu bewältigen wie auch karmische Beziehungen aufzulösen. Dazu hat er eine gewisse Zeit auf Erden, dies umsetzen zu können. Mit einem nicht im karmischen Prozess vorgesehen Mord entreißt man diesem Wesen die Möglichkeit, all seine Aufgaben erledigen zu können und zu dürfen...

Kurzum: Mord ist deshalb schon falsch, weil man damit einem jeden Menschen das Recht zur freien Entwicklung und Entfaltung nimmt und dessen mögliche geistige Reifung nicht gewährt, womit auch die Option genommen wird, sein Umfeld positiv beeinflussen zu können und somit zu einem möglicherweise positiveren Bewusstsein beizutragen...

denn vergiß bitte eines nicht: Alles ist mit Allem verbunden....

Gruß Fantho

Antwort
von DerBuddha, 14

mord ist relativ, und es gibt unenedlich viele gründe, warum ein mensch mordet.......in der politik ist es oft kein mord, sondern wird als sicherung der nationalen interessen angesehen......... eigentlich wäre ein unterschied zwischen den nationalen interessen von regierungen und dem eigenen interesse von privatpersonen nicht vorhanden, denn wen die regierung zur wahrung ihrer interessen morde in auftrag gibt, ist es genauso, als wenn eine privatperson einen anderen menschen tötet, denn die gründe sind immer gleich...............:)

selbst die größten massenmörder haben aus ihrem verständnis her einen "guten" grund für ihre taten, was vom rest der menschen allerdings nicht so gesehen wird..............weil eben alles immer relativ ist.......und spätestens dann, wenn ein mensch um das leben seiner liebsten angst hat, geht auch er über leichen............

Antwort
von Whitekliffs, 26

Wieso wäre es falsch wenn ich dich einfach ermorden würde?

Wie klingt das für dich? Wärst du damit einverstanden? 

Wenn du wirklich selber nicht weisst, spürst, siehst, dann kann man dir das auch nicht erklären. 

Antwort
von Fairy21, 86

Wenn man dich ermordet,  dann gibt es auch keinen Schaden. 

 Man kann ja deine Angehörigen ja auch gleich alle mit umbringen. 

Ironie aus.

Nehmen wir mal an,  da gibt es eine Person , die du ganz besonders magst, vielleicht sogar dolle liebst.

Das  kann zum Beispiel ein Freund / eine Freundin sein, oder jemand aus deiner Familie z.B. deine Mutter. 

Mal angenmen, diese Person wird hinterrücks erstochen.  

Würdest du dann auch sagen,  die ist ja sowieso weg?

Kommentar von Hqdes ,

Dann wäre ich ein Geschädigter - Deswegen müsste man mich auch ermorden. 

Ich bin dann traurig, weil ICH ohne die Person leben müsste. 

Wäre ich gläubig müsste ich mich theoretisch sogar für die Person freuen. 

Antwort
von Luna1881, 114

Keiner hat das recht das leben eines andre zu beenden ganz einfach

( dümmste frage die ich hier je gelesen hab)

Kommentar von Hqdes ,

Das Argument "Weil es einfach so ist" beendet eine Diskussion und derjenige, der das Argument gebracht hat, hat verloren. 

Wieso ist es eine dumme Frage? Es ist eine philosophische Frage über die man gut diskutieren kann. Hinterfragen statt einfach nur hinnehmen

Kommentar von Luna1881 ,

da muss man nichts hinterfragen es ist falsch punkt

wie kann man mord bitte richtig finde ? ich hoffe du wohnst ganz weit weg


Kommentar von Hqdes ,

Ich habe nie gesagt, dass ich Mord richtig finde. Ich hinterfrage nur die allgemeine Meinung und will ein Argument dafür.

Jemand der nichts hinterfragt ist dumm, nicht jemand der eine Begründung will.

"Es ist einfach so" reicht mir eben nicht aus. 

Antwort
von Zischelmann, 5

Möchtest Du von einem Amokläufer erschossen werden?

Wenn Du gerade Deinen Urlaub genießt...

Möchtest Du von einem Serienmörder abgeschlachtet werden?

Deine Gedanken hier empfinde ich als extrem psychopathisch und menschenverachtend!

Was ist wenn ein Mensch den Du liebst ermordet würde?

Traurig das Dir die Ehrfurcht vor dem Leben fehlt..

Antwort
von warehouse14, 13

Wenn Du alle Angehörigen Deines Mordopfers auch ermorden musst, damit es keinen Schaden gibt wirst Du letztendlich die gesamte Menschheit ausrotten müssen.

Man hat ja nicht nur Familie, sondern auch Freunde, denen man fehlt, wenn man tot ist. Also entsteht dieser von Dir erwähnte potentielle Schaden nicht nur bei Blutsverwandschaft... Es ist also ein bodenloses Fass.

Die einzige Antwort auf die Frage, wer den Schaden hat, ist diese:

Du. Denn Du gehörst auch zur auszurottenden Menschheit... ;)

warehouse14

Kommentar von Hqdes ,

Deswegen hab ich ja gesagt ein Dorf in Afrika ohne Kontakt zur Außenwelt. 

Kommentar von warehouse14 ,

Es gibt kein Dorf ohne Kontakt zu anderen Dörfern und damit der Außenwelt. Schon garnicht in Afrika... Ein Eingeborenenstamm besteht mindestens aus 2 Siedlungen... Und seitdem "zivilisierte" Menschen da rumschleichen haben die keine Chance, unentdeckt zu bleiben.

Antwort
von nowka20, 2

gedankenspiel ohne klare antwortmöglichkeit

Antwort
von HAYVANIA, 17

Du hast KEIN RECHT jemanden sein leben,seine Seele von seinem Leib zu trennen du hast ihn nicht erschaffen

Kommentar von DerBuddha ,

jeder hat dass recht, einem anderen das leben zu nehmen, wenn es um das eigene leben geht.............:)

und da sind wir schon beim thema "relativ".............du wirst wissen was ich meine, wenn es mal um das leben deiner familie und deines geht........dann änderst du nämlich deine aussage...:)

Kommentar von HAYVANIA ,

Das ist was ganz anderes, das ist kein Mord ,stimmts? Mord ist nicht fürs Schutz wie dein Beispiel die Familie DerBuddha

Antwort
von 1988Ritter, 32

Da die Menschen Gottes Geschöpfe sind, ist es nicht richtig diese eigenmächtig zu töten.

Es verstößt zudem gegen die 10 Gebote.

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