jasminschgi am 21.07.2009 um 11:36 Uhr
für was soll das gut sein?? ich meine man fügt ja keine schmerzen zu.. also wieso zuckt man dann zusammen?? ist ja manchmal auch nervig.. ^^

Liebe/r jasminschgi,
gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform, bei der es um persönlichen Rat geht. Wissensfragen sind nur dann erlaubt, wenn sie nicht auf einfache Art und Weise ergoogelt werden können. Ich möchte Dich bitten, dies bei Deinen nächsten Fragen zu beachten. Die Beiträge werden sonst gelöscht.
Bitte schau diesbezüglich auch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy.
Vielen Dank für Dein Verständnis!
Herzliche Grüße
Oliver vom gutefrage.net-Support
Ich hab ma bei Galileo gesehn dass es dran liegt dass dein Gehirn denkt das dich jemand angreifen will und sich dann bereit macht (deswegen kann man sich selbst net kitzeln) und wenn dann nix passiert wird er so erleichtert dass du nix andres kannst als zu lachen(es gibt keine leute die nich Kitzlig sin sie habn einfach nur keine Angst vor dem der sie kitzeln will)
In der Wissenschaft gibt es viele Theorien. So bezeichnet der Psychologe James Leuba das Kitzeln als reinen Schutzreflex. Andere Thesen sprechen von einer Erleichterungsfunktion nach einem Schreck, da das Gehirn merke, dass es sich bei der Berührung nicht um eine Bedrohung handelt. Sarah Blakemore bestätigte Darwins Annahme, indem sie die Hirnaktivität von Personen, die gekitzelt wurden oder sich selbst kitzelten, mit Hilfe eines Magnetresonanztomografen maß und so feststellte, dass das Kleinhirn beim Selbstkitzeln weniger aktiv als beim Fremdkitzeln ist.
Blakemore benutzte einen Roboterarm, um Personen zu kitzeln, welcher genauso effektiv war wie reale Personen. Wenn die Versuchspersonen einen Joystick zur Kontrolle des Kitzelroboters steuerte, konnten sie sich selbst nicht zum Lachen bringen. Dieses legt nahe, dass das Kleinhirn dem somatosensorischen Kortex genaue Informationen zu der Position des Kitzelortes übergibt und somit zu der Empfindung, die zu erwarten ist. Anscheinend sorge ein kortikaler Mechanismus für die Reduktion oder Unterdrückung des Kitzelreizes.
Der Kitzelreflex ist auch bei Tieren bekannt. So soll Washoe, eine Schimpansin, die die amerikanische Gebärdensprache gelernt hat, wiederholt den Forschern das Zeichen für „kitzle mich“ gegeben haben.
Quelle Wikipedia
jasminschgi am 21. Juli 2009 11:58 kompliziert^^

Das ist eine interessante Angelegenheit. Die körperliche Nähe des anderen wird zunächst durch die Instinkte des Menschen als "Gefahr" eingestuft. Die Information vom Hirn, dass die Berührung ungefährlich ist, sorgt dann für den Kitzel-Effekt. Es ist sozusagen das Lachen über die "Erleichterung".

Interessanter ist, warum manche Leute nicht kitzelig sind. Ich kenne paar Leute, die kann man kitzeln oder pieksen wo man will, die verziehen auch nach Minuten keine Miene. Ist dass dann ein genetischer oder neuronaler Defekt? oO
Naja, wäre auch schlimm, wenn Dich jemand lieb streichelt, dass Du vor schmerzen schreist ;)
jasminschgi am 21. Juli 2009 11:42 ja, aber wenn mich jmd streicheln möchte und ich kitzelig bin ist es auch nicht gerade toll
rosenhase am 21. Juli 2009 11:44 das sind die nerven
Ich denke es ist einfach eine Wahrnehmungsfähigkeit.
danke.. sehr tolle erklärung