Frage von Sabi76, 338

Wieso ist "lieben" außerhalb der Ehe etwas schlechtes für Jehova?

Hallo Community! Meine Frage bezieht sich auf die Zeugen Jehovas. Ich würde gerne um einige Erklärungen bitten, dabei spielt es keine Rolle ob der/die "Helfer/in" Zeuge/in ist oder nicht. Meine Frage ist es weshalb Jehova findet dass Liebe ohne Ehe nicht aktzeptabel ist? Mir ist durchaus bewusst das Jehova seinen Anhängern dadurch Leid ersparen will aber das schreckliche Nebenprodukt, meiner Meinung nach, ist die Zerstörung etlicher Zukünfte zweier sich liebenden Menschen. Für mich ist Liebe DIE Botschaft der Bibel, welche aber für Zeugen, ohne eine Ehe einzugehen, eigentlich nicht realisierbar ist.

Freue mich schon über eure Meinungen!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Andracus, 167

Ich werd ehrlicherweise gleich mal sagen was meine Position dazu ist: Ich bin ein Christ, der sich selbst nicht als religiös bezeichnet, und ich glaube dass Jehova ein von Menschen verzerrtes Bild meines eigenen Gottes ist. Ich respektiere trotzdem deine Überzeugungen, du wirst schließlich deine Gründe haben. Vielleicht kann dir meine Sicht auf die Dinge ja doch in irgendeiner Form eine hilfreiche neue Perspektive bieten.

Dazu muss ich aber erst was wissen: Meinst du mit Liebe vor der Ehe Liebe allgemein (Pärchenaktivitäten, Kuscheln, Küssen usw) oder Sex? Das macht nämlich einen Unterschied. Falls du auf meine Meinung aber Wert legst, kann ich dir zu beidem was sagen.

Kommentar von Sabi76 ,

Ja würde mich darüber sehr freuen!

Kommentar von vonGizycki ,

Nur mal am Rande, obwohl es ja nicht Thema hier ist, aber es fällt auf!

Christsein und nicht religiös??? Atheismus und Religion gehen wohl zusammen, weil man religiös sein kann ohne einen Gott , aber das hier bedarf einer Erklärung.

Deshalb schicke ich das mal als Frage.

Kommentar von Andracus ,

Die Erklärung dazu liefere ich gerne. Natürlich hängt das damit zusammen, wie man Religion im einzelnen definiert. Da es da keinen einheitlichen Konsens gibt, muss ich einräumen, dass meine Auffassung etwas ungewöhnlich ist. Für mich ist der Religionsbegriff sehr stark mit einem sich Binden an Vorschriften, Bräuche, Sakramente und strenge Doktrin behaftet. Menschen, die so etwas tun, tendieren in meinen Augen dazu, in ihrem Eifer perfektionistisch, kaltherzig, rechthaberisch und verurteilend zu werden, und dabei selbst in Unzufriedenheit und Ärger, im schlimmsten Falle sogar Angst vor Gott zu leben. Es gibt auch genügend Christen, die Beispiele dafür sind.

Dabei bin ich sicher, dass das nicht alles schlechte Menschen sind. Sie leben nur in einem großen Missverständnis. Wer immer nur Gottes Strenge vor Augen hat, versucht krampfhaft, so zu werden, wie Gott ihn haben will. Egal bei welcher Religion (auch solche mit mehreren Göttern oder vergleichbaren Wesen); es gelingt nur einem verschwindend geringen Anteil an Anhängern, sich Gott gegenüber aus eigener Kraft gerechtfertigt und würdig zu fühlen. Und wer sich selber keine Ruhe gönnt und sich keinen Fehler verzeihen kann, der wird auch ungnädig gegenüber anderen. 

Ich dagegen glaube an das, was erstmals Luther aufgezeigt hat: Dass Gott durch seine Gnade, die er durch Christi Tod selbst an unserer Statt erkauft hat (aus Liebe, nicht als weitere Forderung oder Warnung!), frei macht von solchen Dingen. Die Menge und Schwere unserer Sünden ist für Gott völlig irrelevant. Er ist nie enttäuscht von uns, weil er sich nicht in uns täuscht. Er herrscht nicht durch Unterwerfung, sondern durch liebevolles Beschenken. Christus kam nicht auf die Erde, um sich beweihräuchern zu lassen, sondern anderen die Füße zu waschen und Hoffnung für Leben und Sterben zu geben. Natürlich soll uns das nicht dazu motivieren, alle Moral fahren zu lassen und fröhlich zu sündigen. Aber wir sollen nicht in Angst, Scham und Frust versinken, weil wir fehlerhaft sind und bleiben werden. Wer ihn verehrt, soll das aus Begeisterung, Dankbarkeit und Liebe tun, nicht aus Furcht vor Bestrafung oder aus Pflichtgefühl.

In meinen Augen widerspricht das dem allgemein gängigen Konzept von einem "religiösen" Leben. Wie gesagt - es gibt nicht die eine richtige Definition. Aber ich habe doch oft den Eindruck, dass Nichtchristen, wenn sie hören, dass ich Christ bin, folgenden Eindruck im Kopf haben: Das ist jemand, der überzeugt ist, das bessere Leben zu führen, weil er Gott Zeit/Geld/Gedanken opfert. Aber darum geht es mir überhaupt nicht. Ich bin nicht besser. Nur besser dran.

Tut mir leid, der Text ist bisschen lang geworden... Mich würde trotzdem deine Meinung dazu interessieren. So ausführlich habe ich das noch nie jemandem erklärt. Ist das nachvollziehbar? Oder findest du meine negative Auffassung des Begriffs "Religion" etwas überzogen? 

Kommentar von Sabi76 ,

Vielen dank! Also ich muss sagen dass ich dich sehr gut nachvollziehen kann und ich muss sagen dass mir deine Einstellung sehr gefällt und auch "weiterempfehlbar" meiner Meinung nach ist, ich denke nähmlich auch (ich war eigentlich nie Religiös aber seit einigen Wochen habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht) dass Gott für jemanden etwas sein soll der einen Unterstützt und man ihn dafür liebt und nicht weil man ihn verehren muss damit er einen liebt.

Kommentar von Andracus ,

Das hast du schön formuliert. Und dabei bin ich jemand, der die Bibel in vielen Punkten sehr ernst nimmt. Ich sehe die beschriebenen Wunder alle als wahre Berichte an, nicht als Metaphern. Aber ich sehe die Dinge im kulturellen Kontext. Das heißt zum Beispiel, dass ich nicht wie Paulus der Ansicht bin, dass es eine Schande für Männer sei, die Haare lang zu tragen. Ich habe auch nichts gegen Tattoos (Damit waren in der entsprechenden Bibelstelle die Tätowierungen eines heidnischen Kultes gemeint, die das Volk nicht nachahmen sollte. Schon damals ging es nicht darum, die Verzierung der eigenen Haut zu verbieten, sondern darum, sich auch äußerlich nicht mit entschiedenen Gegnern Gottes gleichzustellen. Ich würde mir nicht unbedingt ein umgedrehtes Kreuz oder Shiva auf den Rücken tätowieren, aber ansonsten sehe ich damit null Problem).

Womit wir beim Thema wären. Mit dem Sex bis nach der Ehe zu warten war eine Absicherung für die Frau in jeder Hinsicht. Hätte sie ein uneheliches Kind zur Welt gebracht, hätte sie keine Rechte an irgendeiner Art von Unterhalt gehabt. In der damaligen Gesellschaft hätte man sie nicht wieder verheiraten können. Sie hätte sich alleine um das Kind kümmern müssen und wäre ihrer Familie nur noch zur Last gefallen. Heutzutage sieht die Rechtssituation ganz anders aus. Außerdem lässt sich durch zahlreiche Methoden kontrollieren, ob ein Kind entsteht oder nicht. Das sind allein die praktischen Aspekte.

Ich werde aber auch nicht sagen, dass mit dem Sex bis zur Ehe zu warten nur damals ein sinnvolles Konzept war! Egal wie gut eine Beziehung anfängt - Realität und rosa Brille sind oft so schwer zu unterscheiden. Und Menschen ändern sich. Gerade in unserer heutigen Gesellschaft, wo viele gar nicht mehr hoffen oder wollen, dass eine Beziehung ewig hält, ist die statistische Wahrscheinlichkeit dafür, dass die erste große Liebe die einzige bleibt, nicht unbedingt groß. Wer heiratet, hat sich das meistens sehr genau überlegt, denn er weiß (vielleicht sogar aus dem eigenen Umfeld) welche emotionalen Konsequenzen danach eine Scheidung hätte. Wer bis dahin auf Sex verzichtet hat, erbringt den bestmöglichen Beweis, dass nicht nur die Hormone die Verliebtheit aufrechterhalten haben. Und eine Ehe mag von einem ungeplanten Kind viel weniger erschüttert werden als eine Beziehung, die vielleicht ohnehin gar nicht für die Ewigkeit gedacht war. Andersherum: Wenn eine Beziehung, in der es keinen Sex gegeben hat, auseinanderbricht, kann das (muss nicht) erträglicher sein, als wenn man bereits den höchstmöglichen Grad an Einheit miteinander geteilt hat. Natürlich ist das immer subjektiv und nicht messbar. Aber das ist meine Einschätzung.

Ist Sex vor der Ehe jetzt Sünde oder nicht? Ich will ehrlich sein: Ich weiß es nicht. Wie du gesehen hast: Es gibt eine zeit-und kulturgebundene Komponente in dieser Diskussion. Wenn man nur die in Betracht zieht, dann müsste die Antwort klar "nein" lauten. Dass die Länge der Haare eines Menschen Gott piepegal ist, dürfte klar sein. Die Frage ist, ob man so etwas folgenschweres und intimes wie Sex damit auf eine Stufe stellen kann. Ich bin überzeugt, dass es auch heute Sicherheit bedeutet, wenn man wartet, auf emotionaler Ebene, und zwar nicht nur für die Frau. Ob es für Gott Sünde bedeutet, wenn wir diese Sicherheit aufs Spiel setzen, kann ich bis heute nicht eindeutig aus der Bibel herauslesen. Natürlich "gefährden" wir unseren Partner damit auch ein Stück weit. Andererseits, wenn beide sich gleichermaßen darauf einlassen und keiner den anderen nötigt, was ist dann dabei?

Schwierig. Aber ich tendiere zu folgendem Schluss: Gott fände es besser (für uns!), wenn wir warten würden, aber solange wir in unserer/n Beziehung/en Respekt voreinander und vor der Sache selbst wahren, es nicht zum Hauptgrund unserer Liebe zueinander werden lassen und uns nicht davon abhängig machen, ist es keine Sünde.

Bitte genieße das mit Vorsicht und prüfe die Sache gut! Ziehe deine eigenen begründeten Schlüsse. Bitte Gott, dass er dir begegnet und dich in die richtige Richtung führt. Wie in allen anderen Dingen des Lebens auch.

Kommentar von Sabi76 ,

Vielen dank für diesen schönen Beitrag!

Antwort
von Philipp59, 77

Hallo Sabi76,

nicht alles, was sich gut anfühlt, ist auch gut, jedenfalls nicht auf lange Sicht gesehen. Wenn Gott uns bestimmte moralische Standards mit auf den Weg gibt, dann nicht etwa, um uns der Lebensfreude zu berauben, ganz im Gegenteil. In der Bibel steht: "Ich, Jehova, bin dein Gott, der [dir] zum Nutzen dich lehrt, der dich auf den Weg treten läßt, auf dem du wandeln solltest.   O wenn du doch nur meinen Geboten Aufmerksamkeit schenktest! Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom und deine Gerechtigkeit wie die Meereswelle" (Jesaja 48;17,18).

Manchmal sagt unsere Gefühl uns jedoch etwas ganz anderes. Gottes Gebote mögen uns als zu einengend erscheinen und wir glauben, wir würden der Freude beraubt, wenn wir sie beachten. Wir folgen lieber unserem Gefühl, besonders wenn es um die Liebe geht. Doch ist den Gefühlen zu folgen, immer der beste und weiseste Weg? Leitet uns unser Herz immer in die richtige Richtung? Da unser unvollkommenes Herz leider auch fehlgeleitet sein kann, werden wir von Gott gewarnt: "Das Herz ist verräterischer als sonst irgend etwas und ist heillos. Wer kann es kennen?" (Jeremia 17:19).

Wie aber sieht es mit einer Beziehung außerhalb der Ehe aus? Einige denken, der Standpunkt der Bibel in Bezug auf die Ehe sei veraltet. Stimmt das aber wirklich? Und wie wirkt es sich auf unser Leben aus, wenn wir uns nach den moralischen Standards der Bibel ausrichten?

Es stimmt, vieles hat sich seit den Tagen der Bibel verändert, anderes jedoch auch nicht. Zum Beispiel sind die menschlichen Bedürfnisse bis heute gleich geblieben. Wir benötigen noch immer Liebe, menschliche Zuwendung, Aufmerksamkeit, Freundschaften usw. Gott hat die Bibel mit Absicht so schreiben lassen, dass die darin enthaltenen Grundsätze nicht dem Zeitgeist unterworfen sind, sondern für alle Zeiten ihre Gültigkeit behalten. Dennoch betrachten heutzutage viele diese biblischen Standards als einengend und nicht mehr zeitgemäß.

Wir leben in einer Zeit, in der man eine Vielzahl biblischer Regeln über Bord geworfen hat; dazu zählt gerade auch das, was die Bibel zum Thema Sex und außerehelichen Beziehungen sagt. Es ist wohl wahr, dass es für einen jungen Menschen eine große Herausforderung ist, mit sexuellen Kontakten bis zur Ehe zu warten, zumal er umgeben ist von Menschen, für die die biblische Moral weitgehend ohne Bedeutung ist. Immer mehr junge Leute fangen schon in sehr frühen Jahren damit an, sexuell aktiv zu werden und haben sehr oft wechselnde Partner. Sie sind der Meinung, man mache nichts falsch, solange man keinem anderem Schaden zufügt.

Als Gott die Ehe ins Dasein brachte, so hatte er im Sinn, dass Menschen, die sich lieben, in der dauerhaften, lebenslangen Verbindung Sicherheit und Halt finden sollten. Auch für die Kinder ist es von Vorteil, in einer festgefügten Gemeinschaft, die ihnen ein Gefühl der Geborgenheit gibt, aufzuwachsen. Werden nichteheliche Beziehungen immer wieder beendet, weil man sich dem anderen gegenüber nicht verpflichtet fühlt, führt das oft zu großem Herzeleid bis hin zu psychischen Erkrankungen.

Das sind nur einige Gründe, warum die Bibel nichteheliche Beziehungen untersagt. Gott möchte uns ganz bestimmt nicht durch allzu strenge Sittengesetze uns des Glücks berauben - ganz im Gegenteil. Er hat immer nur unser Wohl im Sinn und möchte uns vor Schaden bewahren. Übertritt man Gottes Standards im Hinblick auf eine gute Moral, dann hat man vielleicht kurzzeitig Gefühle des Glücks und der Freude, doch sollte man auch nicht die langfristigen schlechten Folgen übersehen, die sich daraus ergeben.

LG Philipp

Kommentar von earnest ,

"Als Gott die Ehe einführte, hatte er im Sinn ..."

Ich staune einmal mehr darüber, Philipp, über welch guten Draht du offenbar zum Allmächtigen verfügst.

Du kennst natürlich die Bibelstellen, die eine solche Haltung infrage stellen ...

Abgesehen davon kann man selbstverständlich auch ohne religiösen Bezug über den Sinn von Ehe diskutieren. Und da finde ich eine Reihe deiner Aussagen durchaus bedenkenswert.

Vielleicht bist du sogar mit mir einer Meinung, wenn ich sage, dass die Entscheidung eines (oder zweier) Menschen für oder gegen das Lebensmodell Ehe eine legitime Entscheidung ist und dass die bewusste, verantwortungsvolle Entscheidung gegen das Modell Ehe nicht automatisch verwerflich ist.

Antwort
von mulano, 73

Wenn (?) die Bibel es verbietet dann denke ich aus den Grund da aus Sex eine Schwangerschaft entstehen kann. Bei einer Ehe ist man stärker an den Partner gebunden so das ein Auseinandergehen der Eltern unwahrscheinlicher wird, was dem Kind zu Gute kommt da es mit Vater und Mutter aufwächst.

Antwort
von Einmischer, 76

Hallo,

Jesus ist Christus hat das Liebesgebot ganz deutlich herausgestellt. Daran gibt es nichts zu rütteln.  Was aber auch richtig ist, das es verschiedene Formen von Liebe gibt wie z.B.   Agabe = Die Liebe Gottes zu den Menschen.  Phila = die Liebe der Menschen zu einander und  Eros = die Liebe im Sinne von Erotik, Sexualität.

Also Gott preist wohl eindeutig die Phila für alle Menschen zueinander an, aber sagt auch ganz klar, dass die Liebe für Mann und Frau (Eros) auf einen Mann und eine Frau begrenzt bleiben muss. Sie sollen "ein Fleisch sein".

Jehova ist natürlich ein falscher Begriff für Gottvater, richtiger ist YHWH

Gruß

Antwort
von vonGizycki, 137

Grüß Dich Sabi76!

Lieben ist schon möglich,nur die Sexualität nicht. Davor haben sie Angst. Sexualität ist mit Lust verbunden. Diese Lust ist bei den Z.J. und bei anderen religiösen Gemeinschaften lediglich an die Zeugung von Kindern gekoppelt.

Keuschheit

Das ist der Ursprung:

https://de.wikipedia.org/wiki/Keuschheit

Kurzer Auszug:


Die Keuschheit wird als christliche Tugend und moralische Anforderung aus dem 6. Gebot („Du sollst nicht die Ehe brechen“, Ex 20,14 www.bibleserver.com">EU) und den Worten des Apostels Paulus abgeleitet, der den Leib als einen „Tempel des Heiligen Geistes“ (1 Kor 6,19 www.bibleserver.com">EU) bezeichnet. Die Keuschheit ist auch eine der Früchte des Heiligen Geistes (Gal 5,22 www.bibleserver.com">EU). Die Tugend der Keuschheit wird dabei auch von der Kardinaltugend der Mäßigung abgeleitet.

Die christliche Ehegilt nach dem Apostel Paulus als brauchbare Gemeinschaft für die Menschen, die dem sexuellen Drang nicht standhalten können (1 Kor 7, 8–9). Die römisch-katholische Kirche prägte hier den Begriff der ehelichen Keuschheit.Promiskuität und Ehebruch
werden von allen christlichen Kirchen abgelehnt. Vorehelicher
Geschlechtsverkehr oder Partnerschaft Unverheirateter wird heute von
einigen Kirchen toleriert, aber als Abweichung vom Ideal der Ehe
angesehen.


Sexualität gehört zu den Körperfreuden. Die Kirche jedoch maßte sich, daraus abgeleitet ein Tugenwächtermonopol auszuüben (6. Gebot („Du sollst nicht die Ehe brechen“,), was weit über dieses Gebot hinausging, denn es gefährdete die alleinige Kontrolle über die Seelen,- und Körperfreuden der Menschen. Damit war es auch eine Machtfrage.

Das war und ist natürlich völlig fern von den wahren und natürlichen Bedürfnissen des Menschen und ist vehement abzulehnen. Allein schon auch deshalb, weil es gegen die Menschenrechte verstößt.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Kommentar von Sabi76 ,

Aha also wird Keuschheit von "Jehova" als Tugend angesehen und um Jehova glücklich zu machen halten sich die ZJ daran. :/

Kommentar von vonGizycki ,

Zeugen Jehovas sind besonders strenge Christen (christliche Sekte) und leben danach. Damit sind sie aber nicht zeitgemäß, um es ganz milde zu formulieren und produzieren deswegen verbogene und verklemmte Seelen und viel seelisches Leid.

Kommentar von Mpischi ,

Hi, wenn ich das richtig verstehe, ist direktes ins Bett springen also Zeitgemäß. Nur weil die Mehrheit so denkt, heißt es noch lange nicht das es auch richtig ist. Erst recht in der heutigen Welt, wo Gewalt und Unmoral als was Natürliches empfunden wird. das was früher ein tabu war ist heute Normalität. 

Die Bibel ist voller Beispiele was passiert wenn man nicht auf Jehova (Jahwe) hört.Nehmen wir das Beispiel der Israeliten (2.Mose 23:24,25):

24 Folge nicht dem Beispiel dieser Völker! Wirf dich nicht vor ihren Göttern nieder und diene ihnen nicht! Stürze ihre Götterbilder um und zerschlage ihre Steinmale!  25  Dient Jahwe, eurem Gott! Dann wird er dein Brot und Wasser segnen. Ich werde Krankheiten von dir fernhalten

was passiert wenn sie nicht auf Jehova gehört haben steht im (Vers33.):Sie dürfen nicht bei dir wohnen bleiben, denn sonst würden sie dich verführen, mir untreu zu werden und ihre Götter zu verehren. Das würde zu einer Falle für dich.'"

(Alle Bibelstellen aus der Neuen Evangelischen Übersetzung)

In 2.Mose 34:15,16 Warum sie daß nicht tun sollen.

Hüte dich, einen Bund mit den Bewohnern des Landes zu schließen! Denn sonst könnten sie dich einladen, wenn sie sich ihren Göttern anbieten, wenn sie ihnen opfern und ihre Opfermahlzeiten feiern.

16 

Vielleicht würdest du deine Söhne mit ihren Töchtern verheiraten; und wenn ihre Töchter sich dann ihren Göttern anbieten, könnten sie deine Söhne verführen, das ebenfalls zu tun.

 

Was hat das nun mit Liebe und uns Zeugen Jehovas zu tun? Wir wollen unserem Gott Jehova dienen, und sind wir mal ehrlich, eine Ehe oder auch nur Freundschaft kann dazu führen, das man den Partner nicht versteht und zu Streitigkeiten kommen kann. Erst Recht wenn der Partner es vorzieht Jehova mit ganzen Herzen zu dienen (Matthäus 22:37). Viele Verstehen nicht warum es uns wichtig ist Matthäus 28:19,20 zu befolgen. Oder warum wir uns zweimal die Woche treffen (Hebräer 10:24,25). 

Daher ist es gut wenn beide das gleiche Intresse haben. 

Es soll nicht heißen das alle Ehen wo ein Partner Zeuge Jehovas ist, kaputt gehen oder Schwierig sind. 

Kollosser 3:4-6 sagt:

Wenn Christus, euer Leben, einmal allen sichtbar werden wird, dann wird auch offenbar werden, dass ihr seine Herrlichkeit mit ihm teilt.

 

5 Darum tötet alles, was zu eurer irdischen Natur gehört: sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, Leidenschaft, böse Lüste und Habgier, die Götzendienst ist. 

Diese Dinge ziehen Gottes Zorn nach sich. Er wird die treffen, die ihm nicht gehorchen.

Kommentar von earnest ,

Diese üblen Unterstellungen dem Antworter gegenüber werfen ein schlechtes Licht auf dich.

Niemand hat hier das sofortige In-die-Kiste-Springen propagiert und niemand die Geschwister"ehe".

Was soll das Mpischi? Was sollen diese hemmungslosen Übertreibungen?

Solche Äußerungen ziehen den Zorn Gottes nach sich. Er wird diejenigen treffen, die solch üble Nachrede pfelegen.

Kommentar von Mpischi ,

Welche Unterstellung? Das wir nicht mehr Zeitgemäß sind und das ich das Wiederlegt habe?

Niemand hat hier das sofortige In-die-Kiste-Springen propagiert und niemand die Geschwister"ehe".

Ach nein? 

Zitat von Gizyki:

Lieben ist schon möglich,nur die Sexualität nicht. Davor haben sie Angst. Sexualität ist mit Lust verbunden.

und:

Damit sind sie aber nicht zeitgemäß, um es ganz milde zu formulieren



Zitat von Sabi76 weiter unten: 

Also ich fühle mich nicht schlecht wenn ich meine Sexualität auslebe was bei Zj sicher nicht zutrifft


Und von Geschwisterehe habe ich kein Wort geschrieben. 

Was soll das Mpischi? Was sollen diese hemmungslosen Übertreibungen?

Womit habe ich denn Übertrieben? Das ich Bibeltexte erwähnt habe? Die dürfen gerne in jeder Bibel selber nachgeschlagen  werden. 

Solche Äußerungen ziehen den Zorn Gottes nach sich. Er wird diejenigen treffen, die solch üble Nachrede pfelegen.

Sind nicht meine Worte, darfst gerne Kollosser3:6 lesen.

In dem Sinne vielen Dank für das Gespräch.

Kommentar von earnest ,

Du versuchst, von deinen Ausfällen gegenüber dem Antworter  abzulenken, Mpische.

Vergeblich.

Da helfen auch deine vielen Worte nicht.


Kommentar von Mpischi ,

Ach auf einmal versuche abzulenken!!!!! 

Niemand hat hier das sofortige In-die-Kiste-Springen propagiert und niemand die Geschwister"ehe".

Ist nicht das was du geschrieben hast? Habe ich dir nicht darauf eine Klare und Vernünftige Aussage gemacht? 

Kommentar von Viktor1 ,

#Mpischi

Meinst du wirklich, du könntest mit geballtem Vortrag von Bibelzitaten hier irgendjemand beeindrucken ? Wer liest das ? Welcher Zusammenhang ist da präsent mit dem "Thema" ?
Gerade dieser  Mangel an Verstand in eurer (der Z.J) Präsentation (auch der "Missionierung") eurer "Überzeugung" macht euch so angreifbar, lächerlich und wertet auch Aussagen ab, welche man partiell sogar bejahen könnte.
Denk mal darüber nach, ob solches Verhalten "göttlicher Wille" (von mir aus auch Jehovas Wille) ist oder auch irgendwie der Botschaft Jesu dient - wenn ihr dies überhaupt beabsichtigt.

Kommentar von Mpischi ,

Also erstmal will ich hier keinen beeindrucken , warum auch? Und wer das liest? Na du schon sonst wüsstest du nicht was ich geschrieben habe. 

Welcher Zusammenhang ist da präsent mit dem "Thema" ?

Gerade dieser  Mangel an Verstand in eurer (der Z.J) Präsentation (auch der "Missionierung") eurer "Überzeugung" macht euch so angreifbar, lächerlich und wertet auch Aussagen ab, welche man partiell sogar bejahen könnte.

Auch dir will ich den Zusammenhang gerne erklären.

Damit sind sie aber nicht zeitgemäß, um es ganz milde zu formulieren und produzieren deswegen verbogene und verklemmte Seelen und viel seelisches Leid.

Und dies ist was ich nur Wiederlegt habe. Nur weil der Mainstream es toll findet Ausserehelichen Sex zu haben, heißt das noch lange nicht das es auch Ok ist. 

Kommentar von earnest ,

Nur weil du Sex vor der Ehe "pfui" findest, heißt es noch lange nicht, dass Sex vor der Ehe pfui ist.

Kommentar von Mpischi ,

Dann haben wir halt verschiedene Moral Vorstellungen. 

Wieso ist "lieben" außerhalb der Ehe etwas schlechtes für Jehova?

Dies war die Ursprüngliche Frage, die ich anhand der Bibel beantwortet habe. Ob du nun an die Bibel glaubst oder nicht, dass ist alleine deine Sache. 

Kommentar von earnest ,

Nur zum Abschluss noch eine Frage: Glaubt ein Christ denn an die BIBEL? Die Bibel wurde schließlich von Menschen geschrieben.

Ich dachte, Christen glaubten an GOTT ...

Kommentar von Mpischi ,

Ja wir glauben an Gott, wir sehen die Bibel als Gottes Wort an. 

Kommentar von earnest ,

Wenn da so ist, dann ist dieser Gott in seinem Buch der Meinung, dass man untreue Ehefrauen steinigen und Homosexuelle umbringen solle? 

Oder waren das nicht doch vielleicht menschliche Autoren, die hier archaische Strafen verkünden? Wie hättest du's denn gern?

Ich warte übrigens immer noch auf den Nachweis eines eindeutigen göttlichen Verbots vorehelicher Sexualität ...

Kommentar von Viktor1 ,
Und wer das liest? Na du schon ...

Nein, die Bibelzitate habe ich nicht durchgelesen und die verwiesenen Textstellen schon garnicht.
Widerlegt hast du auch nichts - das geht nämlich so garnicht.
Aber dies ist bei euch Z.J. wohl nicht ansprechbar, da habt ihr keinen Zugang - warum auch immer.

Antwort
von Anthropos, 75

Ja, das passiert, wenn Laien die Bibel auslegen. Ich bin kein Zeuge Jehovas, aber ich gehöre einer Religionsgemeinschaft an, in der ähnliche Regeln gelten. Diese Religionsgemeinschaft ist die katholische Kirche. Das, was man den Zeugen meist vorwirft, trifft eben auch auf die Kirche zu. Viele Katholiken wissen heutzutage ja selbst nicht mehr, was Liebe ist und welche Konsequenzen das für das eigene Leben hat. Das sind Überbleibsel aus den 68ern. Viele der großen Idole von damals sind ja mitlerweile auch zu den Vertretern der katholischen Sexualmoral geworden. Man negiert heutzutage alles, was katholisch ist und ist nicht einmal bereits, sich die Begründung des Papstes anzuhören. Vielleicht liest du ja mal weiter und kannst dann das ganze wenigstens aus der Perspektive eines Gläubigen heraus verstehen:

Die katholische Sexualmoral beruht auf drei Überzeugungen:

Erstens soll Sex immer etwas mit wahrer Liebe zu tun haben, d.h. die Vereinigung zweier Leiber ist immer auch die Vereinigung zweier Personen.

Zweitens ist wahre Liebe immer schon grundsätzlich offen für Kinder, egal, ob die Frau schwanger wird oder nicht.

Drittens stammt wahre Liebe von Gott, der ja nach dem Johannesbrief die Liebe selbst ist und er verwirklicht sich in Ehe und Familie. Somit hast du durchaus Recht: die Botschaft der Bibel ist die Liebe.

Diesen Grundüberzeugungen stimmen viele ja sogar zu. Dennoch ist die Haltung der katholischen Kirche selten verständlich. Warum soll man sich auch nicht "lieben", wenn man sich liebt (und eine gemeinsame Zukunft plant) - auch außerhalb der Ehe?

Nun, man muss diese ganzen Versprechen, die man sich für die Zukunft gibt auch einlösen. Die Einlösung solcher Versprechen ist die Ehe. Wo sonst zeigt sich, dass Versprechen von Liebe, Treue und Hingabe ernst gemeint sind? Im Sakrament der ehe werden die Versprechen umfangen und begleitet vom großen Versprechen Gottes: An seiner Liebe wird die gemeinsame Liebe immer wieder lebendig. Durch seine Barmherzigkeit kann man sich einander vergeben. Seine Gnade und seine Treue helfen dann, wenn es einmal schwer wird, die eigenen Versprechen zu halten, wenn sie der Erneuerung bedürfen. 

Die Ehe macht frei: Sie bietet den Freiraum, in dem sich die beiden Partner einander schenken können, rückhaltlos und endgültig. Denn man kann sich nicht geben und zugleich verweigern, man kann sich in dieser endgültigen und vollkommenen Weise auch nur einem Menschen schenken.

Die Ehe schützt die Liebe: die leidenschaftlichen Gefühle unterliegen der Veränderung, sie wollen aber selbst "Ewigkeit", Dauer, die Ehe ist ein Schutzraum, in dem die Liebe immer mehr wachsen und reifen kann.

Die Ehe schützt die Kinder: sie ist der Raum, in dem Kinder angenommen werden, willkommen sind, in dem sie umsorgt und erzogen werden.

Die Ehe stammt von Gott, der den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat und der dem Menschen nicht nur die Liebe schenkt, sondern auch der Raum, in dem sich diese Liebe entfalten und vollenden kann. Dieser Raum, der "Lebensraum" der Liebe, ist die Ehe. Sie ist also von ihrem Ursprung und Wesen her nicht eine gesellschaftliche Institution, eine Art "Überbau", der eigentlich neben der persönlichen Liebe existiert und nur auf eine künstliche Art und Weise mit ihr vereinbart werden kann. Sie ist von ihrem Ursprung und Wesen her zutiefst mit der persönlichen Liebe verbunden, ja sie wird von der Liebe gefordert. Entsprechend empfinden Eheleute, die sich scheiden lassen, dies ja auch nicht als ein Scheitern der Institution der Ehe, sondern als ein Scheitern der Liebe.

Kommentar von earnest ,

Und wieso sollte das, was du als "katholische Sexualmoral" bezeichnet hast, für IRGENDJEMANDEN verbindlich sein, der mit dem traditionellen Katholizismus nichts am Hut hat?

Kommentar von Anthropos ,

Für den muss das ja nicht verbindlich sein. Zuerst der Glaube und dann kommt automatisch die Moral dazu. Wer das nicht toll findet muss sich ja auch nicht daran halten. Es geht nur drum, die katholische Position nachvollziehen zu können. Ein Ungläubiger kann dann sein zügelloses Leben vor sich hinführen, durch die Gegend morden und sonst so Sachen machen, die er toll findet. Nur er wird auf Dauer die menschliche Ausdruckskraft verlieren. Der Mensch kann - im Gegenteil zur Tierwelt - sein Handeln Reflektieren.

Kommentar von earnest ,

Zuerst kommt der Glaube, dann kommt die Moral?

Das kenne ich anders: "Zuerst kommt das Fressen, dann kommt die Moral."

Wer meint, Moral gebe es nur im Doppelpack mit Glauben, der irrt.

Wer, wie du, heute noch das Wort "Ungäubiger" benutzt, outet sich als ewig-gestriger Fundi.

Wer unterstellt, "Ungläubige" würden mordend durch die Gegend ziehen - der ist nicht mehr ernstzunehmen.

Kommentar von Anthropos ,

Ich habe das natürlich als Hyperbel gemeint. In dem Wort "Ungläubiger" steckt die Silbe "un" und das Wort "glauben". Das Wort ist gerade heute zeitgemäß, in der die Gesellschaft jegliches Glauben ablehnt, bzw. in Apostasie verweilt. Wir brauchen durchaus einen Gott, um moralisch zu handeln. Wir müssen zwar nicht an ihn glauben, wie das viele heutzutage nicht mehr tun, aber man braucht etwas, auf das man sich beruft. Das Grundgesetz beruft sich auf die "Verantwortung vor Gott und den Menschen".

Kommentar von earnest ,

Dann solltest du hier vielleicht genau das sagen, was du meinst - und jede Übertreibung vermeiden.

Aber, wie ich sehe, bestehst du ja gerade auf dem diskriminierenden Begriff "Ungläubiger" - und outest dich damit erneut als hartleibiger Fundi.

Der Mittelteil entält falsche Aussagen ("... jeglichen Glauben ablehnt") und bloße Behauptungen.

Es ist, pardon, Unsinn zu behaupten, für moralisches Handeln brauche man einen Gott.

Kommentar von Anthropos ,

Naja, schauen wir doch mal ins 20. Jahrhundert. Wer hat denn die Behinderten verbrannt und gesagt, dadurch spare man Geld? Ein Darwinismus fordert so etwas eben.

Hartgläubiger Fundi? So hat man mich noch nie bezeichnet. Das fasse ich jetzt als Beleidigung auf. Inwiefern ist das denn diskriminierend? 

Kommentar von 666Phoenix ,

anthropos

Wer hat denn die Behinderten verbrannt

Dann darf ich Dir mal ein kleines Zitat bringen

Kommentar von 666Phoenix ,

Anthropos

Hier das Zitat:

Der Leiter des Referates "Gesundheitsfürsorge" beim Centralausschuss der Inneren Mission, Dr. Hans Harmsen, formuliert bereits 1931 als politisches Thema, was dann später ab
1940 tatsächlich umgesetzt wurde: 

"Dem Staat geben wir das Recht, Menschenleben zu vernichten, Verbrecher und im Kriege. Weshalb verwehren wir
ihm das Recht zur Vernichtung der lästigsten Existenzen?" (Ernst Klee/Gunnar Petrich, Film "Alles Kranke ist Last", a.a.O.) 

Das Protokoll enthält keinen Hinweis, dass einer der zehn Anstaltsleiter eine solche Frage unter Christenmenschen für gotteslästerlich hält ..." (Die christlichen Wurzeln des Nationalsozialismus, zitiert nach: http://www.humanist.de/kriminalmuseum/eugenik.htm). 

Folglich konnten die späteren Ermordungen auch dank der Mithilfe der kirchlichen Stellen erfolgen.

Weitere Zitate aus Kirchenkreisen gefällig?? Bitteschön - massenhaft!

Kommentar von Anthropos ,

Ja gerne höre ich weitere Zitate. Ich habe auch davon gehört, dass es einige Befürworter der Nazis gab. Bei den Protestanten gab es ja sogar welche, die die Reichskirche forderten. Die Seite existiert leider nicht, weshalb ich deine Quelle leider nicht überprüfen kann. Ich würde nämlich gerne mal die christlichen Wurzeln des Nationalsozialismus sehen. Mir sind da nämlich keine bekannt. Die Ideologie des Nationalsozialismus basiert nämlich im Wesentlichen auf dem germanischen Götterkult, dem Islam und teils auf Martin Luther, den man ja nicht als Christ bezeichnen kann.

Kommentar von juste55 ,

earnest,

sag mal, wie soll man denn Menschen sonst unterscheiden, wenn nicht in "Gäubige" und in "Ungläubige"?

Und außerdem habe ich noch nie gehört, daß der Begriff "Ungläubiger" ein diskriminierender Begriff sein soll!

Außerdem lege ich dir ans Herz,  die Kommentare etwas intensiver zu durchdenken, denn "Schnellschüsse" bringen uns hier in unserem Verständnis und in unserer Toleranz füreinander überhaupt nicht weiter!

Wenn ein gläubiger Mensch dir etwas über "Moral" schreibt, so meint er natürlich nicht die im Moment grade gesellschaftlich entwickelte  Moral, sondern die Moral der Bibel!

Kommentar von 666Phoenix ,

anthropos, wenn sich nur (geschätzt) 20% derjenigen, die sich Katholiken nennen, an diese Grundsätze halten würden, wäre die Welt um einiges schöner. Wenn aber selbige heute das immer nur vom Rest der Welt einfordern, selbst heucheln, fremd gehen, Kinder schänden usw., dann ist das leeres Gerede - wie so vieles auch noch in Dunstkreis Deiner und anderer Kirchen!

Kommentar von Anthropos ,

Auch wenn sich nur ein einziger dran hält... richtiges Handeln wird nicht nach der Zahl gemessen, die sich daran halten.

Ich kann auch nichts daran ändern, dass sich da nicht alle dran halten. Aber im Gegenteil zur antikirchlichen Einstellung der heutigen Zeit, bekommt man in der Kirche die Chance zu einem Neuanfang. Natürlich ist das alles nicht leicht. Weder vergeben, noch sich richtig zu verhalten. Aber es hat ja auch keiner je behauptet, dass es leicht ist. Ein Bischof hat einst gesagt: "Wenn man sich in der Kirche wie im Gefängnis oder im Zuchthaus vorkommt, müssen wir die Ausgänge besser beleuchten." Und leeres Gerede? Nein, das ist es sicher nicht. Es gibt natürlich überall Sünder - auch in der Kirche. Und die Missbrauchsfälle auf alle Priester zu beziehen finde ich den vielen gottesfürchtigen Priestern jetzt ziemlich unangemessen. In der heutigen Gesellschaft wird ja nur noch nach Auslebung der Triebe bewertet. Jemand, der das nicht tut, muss es also heimlich tun. Man versteht den Kern des Christentums überhaupt nicht mehr und man will ihn auch nicht mehr verstehen. Was für ein Problem hat man denn überhaupt? Ist das nicht die Sache der anderen, ob sie sich nach ihren eigenen Geboten richten oder nicht? Die Medien verbreiten nur noch die Sünden, die einige begehen. Das Gute wird ausgeblendet. Wenn es dann aber um Beerdigungen, Hochzeiten oder Auszeiten geht, rennt man dann wieder in Scharen in die Kirche. 

Kommentar von 666Phoenix ,

anthropos, eigentlich tust Du mir leid. Du verteidigst hier etwas, das es bestenfalls als Ausnahme gibt (die ich gar nicht in Abrede stellen will, da ich selbst viele aufrichtige Christen kenne und respektiere).

Was bekommt man denn in der Kirche für eine Chance zum Neuanfang? Einen solchen bekommt man auch im Gefängnis, in einer Psychiatrie oder eventuell auch nach einer erfolgreich überstandenen "MPU"!

Man versteht den Kern des Christentums überhaupt nicht mehr und man will ihn auch nicht mehr verstehen.

Hier solltest Du schon das Subjekt Deiner Aussage ("man") etwas näher definieren! Diesen Kern versteht eben die Mehrzahl derjenigen nicht mehr, die sich selbst als Christen bezeichnen und die angeblich christliche Moral der Welt beibringen wollen!

Wenn es dann aber um Beerdigungen, Hochzeiten oder Auszeiten geht, rennt man dann wieder in Scharen in die Kirche.

"Man" rennt doch nicht deswegen dorthin, weil "man" sich plötzlich wieder seines Christseins erinnert! "Man" rennt, weil es die Pfaffen und Priester von ihrer Ausbildung her (als "Seelenjäger und -fänger") natürlich besser verstehen, Romantik, Wehmut, angebliche Sinnhaftigkeit des Lebens usw. in Szene zu setzen als die schlecht bezahlen Beamten der Standesämter! Das hat mit wieder auflebendem Bekenntnis zum Christentum gar nichts zu tun!

Es gibt natürlich überall Sünder - auch in der Kirche.

Falsch! Die "Sünden", die Du meinst, hat die Kirche erst erfunden und zu "Sünden" erklärt! Insofern gibt es sie NUR in der Kirche!

Auch wenn sich nur ein einziger dran hält..

Nenne mir doch bitte mal einen, nur einen einzigen!

Kommentar von Anthropos ,

Der Neuanfang findet in der Beichte statt. Die Beichte ist ja wohl das Sakrament des Neuanfangs, das nach der hl. Eucharistie für den Priester die wichtigste Aufgabe darstellt. Neuanfang meine ich gesellschaftlich. In der öffentlichen Meinung gibt es keinen Neuanfang. Keine Vergebung. Man kann es nicht nachvollziehen, bzw. konnte es damals nicht nachvollziehen, als der Limburger Bischof vom Papst eine Stelle in der Kurie erhalten hatte. Man hat den Papst übel beschimpft. Das meine ich mit Vergebung. Es wurde ja noch sehr lange auf ihm herumgehackt, obwohl er sich ja zu seinen Fehlern bekannt hat. 

Ja, die Mehrheit der Christen verstehe ich natürlich auch unter "man". Christen verstehen ihren eigenen Glauben nicht mehr. Die meisten Christen haben nicht viel mehr Ahnung vom Katechismus als die meisten anderen Nicht-Christen. Und von mir aus sollen diese Leute alle austreten. Alltagschristentum ist falsche Religion. Ich bin lieber mit 10 Leuten in der Kirche, die auch wirklich etwas von ihrer Religion halten und Konsequenzen aus ihrem Glauben ziehen als dass 200 Halb-Gläubige in die Kirche kommen und meinen, die Kirche sei eine Villa-Kunterbund-Veranstaltung, in der man alle Alltagsgegenstände mit einbaut.

Die Leute glauben ja nicht an die Wahrheit des Christentums und kommen in die Kirche (das Gebäude). Sie finden romantische Augenblicke schön, verstehen aber nicht den eigentlichen Kern dahinter. Und für so etwas sind Priester garantiert nicht da. Ich kenne viele Priester, die sich darüber aufregen. Das Verständnis der Ehe als ein Sakrament verstehen viele Heiratende nicht mehr. Es geht nicht darum, diese Angelegenheiten in Szene zu setzen, sondern es geht um Abläufe, die alle eine ganz besondere Bedeutung haben. Ein Beispiel ist bei Hochzeiten ist dieses Zeugs, dass der Vater die Braut hereinführt und sie dann erst den Bräutigam sieht. Das wollen (fast) alle Pärchen machen, weil es so romantisch aussieht. Das gilt aber als unchristlich und ist sogar von Seiten der Kirche verboten. Diese Handlung hat eine symbolische Bedeutung: die Braut wird als Besitz des Vaters an den Mann übergeben. Im Grunde findet da eine Übergabe von Objekten statt, die man besitzt. Allerdings darf die Frau nicht als Objekt gesehen werden, sondern gilt als Mensch und Ebenbild Gottes. An vielen Hochzeiten wird das dennoch gemacht, weil die Leute das einfach nicht verstehen können. Ich kenne keinen Priester, der das duldet. Wenn man die Kirche schon zum Heiraten ausnutzt, soll man sich doch wenigstens an bestimmte Gegebenheiten anpassen können.

Der Begriff "Sünde" mag vielleicht von der (bösen, bösen) Kirche stammen, bzw. eigentlich vom Judentum her, aber hat das Christentum nicht Recht? Der Mensch entscheidet sich eben dazu, Fehler zu begehen, zu betrügen oder zu morden. Darf man das eben beschönigen? Darf man nicht selbst sagen, dass man etwas falsch gemacht hat?

Es gibt sicherlich mehr als einen einzigen Menschen. Nur krönt man sich eben nicht mit einem möglichst tollen Verhalten. Zumindest nicht in den Kreisen, in denen ich mich bewege. Ich schaue nicht in das Privatleben von anderen. Ich schaue auf mein eigenes Leben und versuche mich daran zu halten. Und ich vertraue auf die katholische Lehre. Und nein, sie wurde mir nicht indoktriniert. Ich bin aus eigener, freier Überzeugung dazu gekommen. Und ich bin stolz drauf.

Kommentar von 666Phoenix ,

Du könntest auch stolz darauf sein, FALLS es Dir gelingen sollte, ohne Süde zu leben! 

Der Versuch allein, so zu leben, zählt nicht! Beim Fussball RichtungTor schießen, bringt zwar Beifall, aber im Endeffekt zählt nur das Runde im Eckigen!

Kommentar von juste55 ,

Anthropos,

Vieles von dem , was du schreibst und was auch die Moral der heutigen Zeit anbelangt, kann ich nur unterstreichen.

Aber ich möchte kurz darauf eingehen, weshalb es meiner Meinung nach in den Kirchen, auch in deiner Kirche, wie du schreibst, wenige "echte Gläubige" gibt.

"Kurz" , weil ich der Meinung bin, daß du damit weit über die Frage der Fragestellerin hinausgegangen bist.

Die Kirchen sollten ihren Gläubigen das Wort Gottes, die Bibel, näherbringen. Sie ist die Anleitung für das Leben eines Gläubigen.Aber das haben sie in früheren Zeiten wenig gemacht, und sie tun es auch heute nicht. Wie kann man da erwarten, daß die Gläubigen einen tiefen Glauben an Gott entwickeln und die biblischen Grundsätze in ihrem Leben anwenden?

Der Papst mag einige Dinge tun und sagen, die interessant sind. Aber er hat eine Stellung inne, die es gar nicht gibt und nach der Bibel nicht geben darf. Er nennt sich "Heiiger Vater", aber in der Bibel steht: "...nennt niemand euren Vater außer Gott" (Matth.23:9)

Es gäbe noch einiges, was ich dazu zu sagen hätte, aber - wie gesagt - es geht hier in erster Linie um Antworten für die Fragestellerin, daher habe ich mich auf einige wenige Beispiele beschränkt!

Kommentar von Anthropos ,

Darf ich meinen leiblichen Vater nicht Vater nennen?

Ich kann dir teilweise zustimmen. Die Kirche hat es schwer, ihren Glauben und ihre Moral den Menschen näherzubringen. Aber gerade dazu brauchen wir gute Pastoraltheologen, die es leider nicht gibt. (Ich kenne zumindest keinen guten)

Kommentar von juste55 ,

Antropos,

der Papst ist dein "leiblicher" Vater?

Es geht um seine Stellung und um die Aussage der Bibel.

Du kannst Gott "Vater" nennen. Das ist auch biblisch. Selbst Jesus verwies darauf.

Kommentar von Anthropos ,

Der Papst ist natürlich nicht mein leiblicher Vater! Aber zeigt das nicht, dass man dies nicht ganz wörtlich nehmen darf? Denn Jesus hebt dieses Verbot nicht explizit auf. Ähnliches gilt für den Apostel Paulus: er grüßt die Heiligen von ganz Achaia (vgl. 2 Kor 1,1). Darf man also Leute mit "heilig" anreden oder war Paulus ein Ketzer?

Antwort
von SturerEsel, 106

"Jehova" - wenn es ihn gäbe - wollte das sicher nicht. Das sind wie immer Interpretationen aus irgendwelchen Schriften, die ihre Religion auf ihre eigene, ganz persönliche Meinung auslegen.

Biologisch gesehen hat es folgenden Sinn: Ein Weibchen soll sich nicht paaren (ja, dies wird von diesem Menschen mit 'Liebe' auf eine Stufe gestellt), solange sie kein Männchen hat, der zeitlebens für sie sorgt und das Fleisch in die Küche bringt. Was für eine schreckliche Vorstellung, dass eine Unverheiratete ein Kind bekommt! Möglicherweise sitzt sie ohne Ernährer da!

Lächerlich, ich weiß. Sex vor der Ehe? Siehe oben. Liebe? Siehe oben. Homosexualität? Am liebsten in eine psychiatrische Klinik! Kindesmissbrauch? Och, da sind wir mal nicht ganz so streng bei den ZJ.

Das sind verquastete Wertvorstellungen einer Sekte, mehr nicht. Vorsicht vor diesen Leuten!

Kommentar von Sabi76 ,

Da bin ich deiner Meinung. Anscheinend denken die ZJ Keuschheit sei eine Tugend... Wie würdest du mit einem ZJ darüber sprechen?

Kommentar von Mpischi ,

Das sind wie immer Interpretationen aus irgendwelchen Schriften, die ihre Religion auf ihre eigene, ganz persönliche Meinung auslegen.

Da brauch man nichts hinein Interpretieren, die Bibel hat eine klare Aussage dazu.

Elberfelder Bibel kolosser3:5,6

Tötet nun eure Glieder, die auf der Erde sind: Unzucht, Unreinheit, Leidenschaft, böse Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist! 6 Um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Söhne des Ungehorsams. 
Hoffnung für alle Bibel: Also trennt euch ganz entschieden von allen selbstsüchtigen Wünschen, wie sie für diese Welt kennzeichnend sind! Trennt euch von sexueller Zügellosigkeit und von ausschweifendem Leben, von Leidenschaften und Lastern, aber auch von der Habgier, die den Besitz für das Wichtigste hält und ihn zu ihrem Gott macht!  6 Wer diese Dinge in seinem Leben duldet, wird Gottes Zorn zu spüren bekommen

Neue Evangelische Übersetzung

5 Darum tötet alles, was zu eurer irdischen Natur gehört: sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, Leidenschaft, böse Lüste und Habgier, die Götzendienst ist. 6 Diese Dinge ziehen Gottes Zorn nach sich. Er wird die treffen, die ihm nicht gehorchen
Luther Bibel: So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. 6 Um solcher Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Ungehorsams
Bin ich Christ, und nehme die Gebote ernst, dann muss ich auch nach der Bibel leben. Neue Evangelische Übersetzung Jakobus 1:22 : 22 Es genügt aber nicht, das Wort nur zu hören, denn so betrügt man sich selbst. Man muss danach handeln.

Lächerlich, ich weiß. Sex vor der Ehe? Siehe oben. Liebe? Siehe oben. Homosexualität? Am liebsten in eine psychiatrische Klinik! Kindesmissbrauch? Och, da sind wir mal nicht ganz so streng bei den ZJ.

Lächerlich? Also findest du das gut dass Kinder, Kinder bekommen? Das Viele Kinder bei alleinerziehenden aufwachsen? Das viele Jugendliche sich selbst die Zukunft verbauen? Wenn die Glück haben, haben die noch ein Elternteil an der Seite, die unterstützen. Was ist mit denen die keinen haben? Stimmt nicht jede Sexuelle Beziehung bringt ein Kind hervor. 

Du tust so als weñn wir Zeugen Jehovas Heilig wären. Stell dir mal vor wir sind genauso Menschlich und unvollkommen wie andere auch. Daher gibt es auch bei uns Schwaze Schafe. 

Kommentar von earnest ,

Schön, dass du die Bibel so gut kennst. 

Aber wo steht in der Bibel eine genaue Definition von "Unzucht"? 

Wo steht, dass vorehelicher Sex "Unzucht" sei?

Kommentar von Mpischi ,

Wie gewünscht, bitte sehr:

1.Korinther 7:9:

9 Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, dann sollen sie heiraten. Das ist besser, als vor Begierde zu brennen.

1. Thessalonicher 4:2-5


Ihr wisst ja, welche Anweisungen wir euch im Auftrag des Herrn Jesus gegeben haben.  3 Gott will, dass ihr heilig lebt, dass ihr ihm ganz gehört. Das bedeutet, dass ihr euch von allen sexuellen Sünden fernhaltet.  4 Jeder von euch soll seinen eigenen Körper so unter Kontrolle haben1, dass es Gott und den Menschen gefällt.  5 Lasst euch nicht von Leidenschaften und Begierden beherrschen wie Menschen, die Gott nicht kennen.

Epehser 5,3 Von sexueller Unmoral jedoch, von Schamlosigkeit jeder Art und von Habsucht soll bei euch nicht einmal geredet werden. Das schickt sich nicht für Menschen, die Gott geheiligt hat.



Alle diese Bibeltexte sind aus der Neuen Evangelischen Übersetzung.

Kommentar von earnest ,

Danke sehr.

Du kannst aber zwischen einem "Sollen" und einem VERBOT unterscheiden?

Und dir ist klar, dass es sich bei dem Text um die MEINUNG des ollen lustfeindlichen Paulus ging, um die MEINUNG eines übereifrigen Konvertiten?

Na, das war wohl eher ein Eigentor, Mpischi.

Kommentar von Mpischi ,

Ohh ich denke nicht, auch wenn du die ganze Zeit versuchst mich zu diffamieren. 

Wo steht, dass vorehelicher Sex "Unzucht" sei?

Das war doch deine Frage oder? Hab ich dir nicht darauf geantwortet? 

Du kannst aber zwischen einem "Sollen" und einem VERBOT unterscheiden?

Die Bibel enthält nicht nur Gebote /Verbote sondern auch Rat. Ob man diesen Rat nun annimmt oder nicht ist jeden selber überlassen.

Ich würde eher sagen Elfmeter und Versenkt, 

Kommentar von SturerEsel ,

Die Bibel enthält nicht nur Gebote /Verbote sondern auch Rat. Ob man diesen Rat nun annimmt oder nicht ist jeden selber überlassen.

Falsch. Genau diese Wahl wird den ZJ verwehrt!

"Bedingungsloses Annehmen und Verkünden dieser "Wahrheiten" ist Voraussetzung, dass man ein Zeuge Jehovas werden bzw. bleiben kann. Wer vielleicht schon einmal Schriften der Zeugen Jehovas gelesen hat, wird mir beipflichten, dass sich die Inhalte ständig widerholen, nur in anderen Worten ausgedrückt. So wird dem einzelnen Zeugen das Gelesene tief eingeprägt. All diese Inhalte seien "Wahrheiten", die als Dogmen angenommen werden müssen, auch wenn sich die "Wahrheiten" - also die Lehrmeinung der Wachtturm Gesellschaft, immer wieder ändern. Das aktuelle Bibelverständnis wird als der "derzeitige Stand der Wahrheit" angesehen."

http://zeugen-jehovas-sos.de/artikel/kritik/101-eigenstaendige-bibelforschung-un...

Kommentar von Mpischi ,

Sorry aber dieser Artikel ist einfach nur Blödsinn. Wir werden sogar ermuntert in der Bibel zu lesen und nicht nur das, wir sollen sogar vergleiche anstellen. 

1.thessalonicher 5:21 vergewissert euch er Dinge. Das tun wir. wir nutzen nicht nur unsere Bibel sondern auch die der anderen. wir nutzen nicht nur die Bibel stellen sondern auch die Querverweise . 

Auch treffen wir uns im privaten Kreis und Diskutieren verschiedene Themen

Kommentar von SturerEsel ,

Schon klar, dass ihr euch als Elite empfindet. Ebenso wie beim Islam teilt ihr die Welt in zwei Parteien: ZJ und Ungläubige.

Dennoch seid ihr nichts anderes als eine Sekte.

"[...] In der Praxis scheint die Bereitschaft hierzu aber gering zu sein. Ich erinnere mich noch gut an eine Unterhaltung, die ich vor einigen Jahren mit einem Zeugen Jehovas hatte. Ich hatte ihn gefragt: „Mal angenommen du würdest in der Bibel etwas finden, wo das Gegenteil von dem drinsteht, was der Wachtturm schreibt. Was würdest du tun?“. Er sagte mir er würde

Mit anderen Zeugen Jehovas nicht darüber sprechen, um kein Aufrührer zu sein.
Er würde geduldig warten, bis der Wachtturm seine Lehre korrigiert.
Er würde auf jeden Fall treu zur Organisation (zum „treuen und verständigen Sklaven“) stehen, weil dieser von Gott eingesetzt sei, das Volk Gottes mit geistiger Speise zu versorgen."

http://www.evermann.de/glaube/zj/bibel-allein/

Soviel zur Meinungsfreiheit bei euch.

Kommentar von Mpischi ,

Wenn ich nicht mit anderen über das was mir aufgefallen ist sprechen würde, woher soll ich dann wissen, ob das was mir aufgfallen ist richtig oder falsch ist?

Interessant finde ich das der Gesprächspartner auf den Wachtturm wartet bis etwas klar gestellt wird. Also, ich gehe in die Versammlung, und erfahre es dort wenn der Brief vorgelesen wird. Ich muss nicht warten bis es gedruckt wird. 

Außerdem ersetzt der Wachtturm nicht die Bibel. Er hilft nur den Sinn besser zu verstehen. 

Kommentar von earnest ,

Jo.

Selbstversenkung deiner selbst.

;-)

Auch was den unsinnigen Vorwurf der "Diffamierung" betrifft. Du weißt offenkundig nicht einmal, was das ist.

Ansonsten: Danke für das Teil-Zurückrudern in der Sache selbst.

Ciao.

Kommentar von SturerEsel ,

Ich finde es sehr bedenklich, wenn man seine gesamte Wertevorstellung aus einem Buch bezieht und sein gesamte Leben danach ausrichtet. Die Zeiten, wo Andersdenkende z.T. mit ihrem Leben bezahlen mussten, gab und gibt es zur Genüge.

Es ist ja nicht so, dass ihr z.B. mit eurer verquasteten Sexualmoral allein bleiben möchtet, nein, ihr geht von Haus zu Haus und möchtet möglichst viele davon überZEUGEN!

Ich sage: "drum prüfe, wer sich ewig bindet" und dies gilt auch in sexueller Hinsicht. Was ist, wenn sich nach der Heirat herausstellt, dass der Partner auf abartige Sexualpraktiken steht?

Eure Moralvorstellungen bezüglich Sexualität (ebenso wie die katholische Kirche) ist obsolet. Durch eure strenge Erziehung werden eure Kinder beziehungsunfähig gemacht.

"Kinder werden bei den Zeugen Jehovas zu einer sehr strengen Sexualmoral erzogen. Im Wachtturm werden derartige Themen immer wieder erörtert und es wird erwartet, dass an dem Studium der Artikel die ganzen Familien - einschließlich Kindern - teilnehmen. Auf diese Weise wird in meinen Augen das Thema Sexualität bei den Kindern und Jugendlichen problematisiert und sie sind gezwungen, sich früh damit auseinanderzusetzen. Gleichzeitig ist es ihnen nicht erlaubt, einen Partner vom anderen Geschlecht näher kennen zu lernen, bevor sie im "heiratsfähigen Alter" und gewillt zu heiraten sind. Dieser Konflikt führt extrem häufig dazu, dass Zeugen Jehovas in sehr jungen Jahren heiraten und diese Ehen dann häufig scheitern."

http://zeugen-jehovas-sos.de/artikel/zeugen-jehovas-praxis/89-zeugen-jehovas-und...

Antwort
von Viktor1, 65
Liebe DIE Botschaft der Bibel,

Sex (was du hier "Liebe" nennst) ist nicht die Botschaft der Bibel - also rede hier keinen Quatsch.
Sex außerhalb der Ehe ist nicht nur bei den Z.J. nicht gestattet sondern auch in vielen anderen christl. Konfessionen nicht sowie auch anderen Religionen (oder "Gesellschaften")in der Welt.
Hintergrund ist (war) die Stabilität der Gesellschaft zu erhalten also Kinder nur in Familien zu zeugen und Vertrauensverhältnisse darin nicht zu zerstören .
Inwieweit dies heute noch gewünscht wird, muß jeder für sich entscheiden.

Kommentar von Andracus ,

Mann muss aber dazusagen, dass aus der Frage nicht ganz eindeutig hervorgeht, ob es tatsächlich um Sex vor der Ehe geht oder ganz allgemein um typische Paaraktivitäten, wie Küssen, Kuscheln, Übernachten und so weiter. Wer sich mit den ZJ nicht besonders auskennt, kann nicht unbedingt wissen, wie streng es da gehalten wird. 

Kommentar von Viktor1 ,
aus der Frage nicht ganz eindeutig hervorgeht, 
ob es tatsächlich um Sex vor der Ehe geht

Oh doch, wir stellen uns ja hier nicht dumm. Außerdem hat Sabi sich hier ja in Gegenhaltungen zu Kommentaren entsprechend geäußert.

Antwort
von gromio, 50

Nun, da Du die Einstellung Gottes zu diesem Thema kennst, dürfte das doch keine Frage sein, die DU selbst NICHT beantworten könntest:

Jesus sagte dazu, Matthäus 19:

4 In Erwiderung sagte er: „Habt ihr nicht gelesen, daß der, welcher sie schuf, sie von Anfang an männlich und weiblich gemacht hat+ 5 und sprach: ‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen+ und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein‘,+ 6 so daß sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“+ 

Sexualität ist gemäß IN DER BIBEL dokumentiertem Willen GOTTES für die Ehe vorbehalten.

Darum ist das so.

Paulus sagte dies noch dezidierter, 1. Korinther 7:

1 Was nun die Dinge betrifft, über die ihr geschrieben habt: Es ist für einen Menschen gut, keine Frau zu berühren+; 2 doch wegen der weitverbreiteten Hurerei*+ habe jeder Mann seine eigene Frau,+ und jede Frau habe ihren eigenen Mann. 3 Der Mann leiste [seiner] Frau das, was ihr zusteht,+ doch gleicherweise auch die Frau [ihrem] Mann.+ 4 Die Frau übt nicht Gewalt über ihren eigenen Leib aus, sondern ihr Mann;+ ebenso übt auch der Mann nicht Gewalt über seinen eigenen Leib aus, sondern seine Frau.+ 5 Entzieht [es] einander nicht,+ außer mit gegenseitiger Einwilligung für eine bestimmte Zeit,+ damit ihr dem Gebet Zeit widmen und wieder zusammenkommen könnt, so daß der Satan euch nicht wegen eures Mangels an Selbstbeherrschung+ beständig versuche.+

Jeder Mann seine eigene Frau und umgekehrt. 

Diese Ansicht Gottes ist nicht populär, aber immer noch gültig.

Die Dokumentation der LIEBE/Ehe zwischen Mann und Frau mittels Trauschein von einem Standesamt ist noch nicht so lange üblich, vielleicht 130 Jahre. Zuvor zogen Mann und Frau zusammen, dies geschah öffentlich, und fortan war man "Ehepaar", nach Gottes Willen dauerhaft, ein VERTRAG nur mit dem TOD oder EHEBRUCH als Enddatum.

Da HEUTE in weiten Teilen der Welt eine Standesamtliche Registrierung und Trauung üblich ist - dies dient u.a. zum Schutz der Frau und der Kinder - tun dies Zeugen Jehovas so.

Wenn DU und DEIN Lebenspartner Eure Verbindung wie eine Ehe sehen, also auf Dauer, dann spricht ja nichts gegen die öffentliche Registrierung, denke ich.

In jedem Fall kennst Du die Ansicht Gottes darüber, wie das ist, wenn man es NICHT gemäß Gottes Willen tut:

Was promiskuitives Verhalten betrifft, gebietet die Bibel: „Flieht vor der Hurerei“ (1. Korinther 6:18).

Wei auch immer Du Dich entscheidest oder entscheiden wirst: Es ist und bleibt Deine Sache - mit den der Entscheidung entsprechenden Konsequenzen im Hinblick auf Dein Verhältnis zu GOTT und Christus und zu Deinem direkten sozialen Umfeld, Dein Partner eingeschlossen. Die Verantwortung liegt nur bei Dir, daher entscheidest auch NUR DU.

cheerio

Kommentar von earnest ,

Das ist nicht die Einstellung Gottes, sondern die Einstellung der Autoren der jeweiligen Bibelpassagen.

Antwort
von joergbauer, 63

1. Jehova ist der falsche Name Gottes und die "Zeugen" eine verkehrte Glaubensgemeinschaft 2. Liebe ist innerhalb und außerhalb einer Gemeinde logischerweise möglich und richtig. 3. Wenn du damit aber Sex meinst, dann nicht, denn das ist für die Ehe vorbehalten.

Woher willst du auch wissen ob du mit deinem Sexpartner zusammen bleibst? Und wenn euch das doch klar ist und die Liebe so groß erscheint, warum dann keine Heirat? Diese Verantwortung ist nötig. Und wenn man sich lieber ein "Hintertürchen" offen halten will, dann ist das eher Berechnung als Liebe. Freundschaft und Zuneigung ist sicherlich auch ohne Ehe möglich, aber wenn man es ernst meint, sollte es sicherlich darauf hinaus laufen. Zerstört wird nur etwas, was man wieder auseinander reisst, was man zusammengefügt hat. Das passiert, wenn man zuviel Nähe zugelassen hat (Sex) und dann doch nicht heiratet und zusammen bleibt. Grundlage für eine Beziehung in Gottes Sinn ist, daß man glaubensmäßig an einem Strick zieht und tatsächlich Christ ist (beide). Und ist das so, dann ist es auch keine Frage, daß man keine halben Sachen macht und auch warten kann. Alles Gute!

Kommentar von earnest ,

Du attestierst den Zeugen eine "verkehrte" Religion mit falschen Grundsätzen.

Gleichzeitig setzt du hier selbst Normen, indem du kategorisch verneinst, dass Sex auch außerhalb der Ehe legitim sei - siehe deinen dritten Punkt.

Dann wirst du es sicher nachvollziehbar finden, dass nun im Gegenzug DIR eine "verkehrte" Auffassung attestiert werden könnte.

Nach dieser anderen Auffassung wäre dann Sex selbstverständlich auch VOR der Ehe legitim.

Auch eine Ehe kann scheitern, genau wie eine nicht-eheliche Beziehung. Zur Zeit wird ungefähr jede dritte Ehe geschieden. Deine Argumente für eine Ehe sind daher nicht wasserdicht.

Das ist aber auch nicht sonderlich wichtig, denn die gesellschaftliche Realität ist eh eine andere: Millionen von Menschen leben jeden Tag, dass Sex auch vor der Ehe für sie keine Frage der Moral (mehr) ist. Millionen von ihnen in einer verantwortungsvollen Zweierbeziehung.

Es gibt - glücklicherweise! - nicht nur den EINEN legitimen Lebensentwurf. 

Leben und leben lassen - auch wenn es den Fundis dieser Welt noch so schwerfällt, diesen Gedanken zu akzeptieren.

Kommentar von joergbauer ,

Die Bibel setzt Normen - auch für die Ehe! Darum geht's! Wieso ist dann als Christ meine Auffassung verkehrt? Daß diese Grundlagen für ungläubige Menschen keine Rolle spielen, liegt ja auf der Hand. Es lebt ja jeder wie er leben will, oder nicht? Wer lässt sie denn nicht? Auch Gott lässt sie. Ob das alles gut und richtig ist, steht aber auf einem anderen Blatt. Die ZJ sehen das mit dem vorhehelichen Sex ja auch so - dennoch sind sie in anderen und wichtigeren Dingen biblisch verkehrt. Aber das ist ein anderes Thema. Kannst du das denn überhaupt beurteilen als Nichtchrist? Daß es viele Ehescheidungen gibt musst du mir nicht sagen - ist bekannt - leben und leben lassen...

Kommentar von earnest ,

Sagst du mir bitte, wo in der Bibel steht, dass vorehelicher Sex von Gott nicht gewollt ist?

Das Argument, dass die ZJ das mit dem vorehelichen Sex genauso sähen, ist - nur leicht übertreibend - ungefähr von der argumentativen Qualität, als ob jemand die Kinderehe mit dem Argument propagierte, Mohammed habe ja auch eine Neunjährige geehelicht.

Also noch einmal, joerg: Wo steht in der Bibel, dass vorehelicher Sex von Gott nicht gewollt sei?

Ich finde es übrigens interessant, dass du dich fragst, ob sich ein "Nicht-Christ" über religiöse Fragen ein Urteil erlauben darf.

Ist sie da wieder, die Überheblichkeit des Fundamentalisten?

Kommentar von joergbauer ,

Die Bibel nennt jede sexuelle und moralisch verwerfliche (körperliche) Tat außerhalb der Ehe ganz einfach Unzucht. Und da findest du reichlich Bibelstellen. Zudem wird gesagt, daß jeder Mann eine Frau haben soll - bei außerhelichem Sex wären es dann meist schon mal mehr. Klar kannst du dir ein Urteil erlauben. Ob das dann aber auch auf der Bibel gründet, und du das entsprechend auch begründest (geistlich und biblisch) lässt schon die Frage offen, ob du das als Nichtchrist kannst? Mit Überheblichkeit hat das nichts zu tun - eher mit Logik. Ich kann auch eine Meinung über Quantenphysik haben oder Algebra, aber es wäre zweifelhaft, ob ich darüber etwas Brauchbares und Sinnvolles sagen könnte...eher nicht! Und darüber etwas zu lesen, oder tatsächlich involviert zu sein, ist auch ein großer Unterschied.

Kommentar von earnest ,

Und inwiefern ist vorehelicher Sex "moralisch verwerflich"?

Du redest vage von "vielen Bibelstellen". Nenne doch bitte EINE Bibelstelle, aus der klar und eindeutig hervorgeht, dass vorehelicher Sex verboten sei.

Dann können wir weiter diskutieren.

Aber danke für das Teil-Zurückrudern in Sachen "Nicht-Christen wie du haben sich kein Urteil anzumaßen."

Kommentar von earnest ,

Nöh.

Der schwammige Begriff "porneia" bringt es nicht.

Die vielen Worte wollen nur verhüllen: Es gibt in der Bibel kein klares und eindeutiges Verbot von Sex vor der Ehe.

Kommentar von joergbauer ,

Das Wort was du gerne lesen willst gibt es nicht, aber die Sache schon und der ganze Kontext schreit es ja förmlich hinaus. Wer es aber nicht sehen will, der sieht es eben nicht. Die Bibel kennt auch das Wort "Dreieinigkeit" nicht, hat aber ganz klare Aussagen zu Vater. Sohn und Heiligem Geist, die diese Einheit deutlich machen. Ebenso war es alttestamentlich immer so, daß man jungfräulich in die Ehe geht. Wo dies nicht geschah war es Sünde.

Kommentar von earnest ,

Ach so, der Kontext "schreit".

Da höre ich aber keine Schreie. Muss aber wohl an meinen Ohren liegen. (Bei der unbiblischen Dreeinigkeit sicher auch.)

Wen interessiert schon die im Alten Testament verordnete Jungfräulichkeit? Das waren andere Zeiten. Damals ging es unter anderem um Folgen einer außerehelichen Schwangerschaft - die "Pille" gab es noch nicht.

Aber immerhin sind wir uns einig: "Das Wort gibt es nicht in der Bibel".

P.S.: Wieso will ich das "gerne lesen"? Ich freue mich ja, dass das NICHT in der Bibel steht.

Kommentar von joergbauer ,

Du glaubst eben nicht an Gott und auch nicht der Bibel - warum sollte ich als Christ dir also etwas glauben, was du in der Bibel als falsch und unmodern deklarierst und auszulegen versuchst?

Antwort
von Roentgen101, 21

Sabi76, du bist ausgeschlossen. Höre bitte auf andauernd solche Troll Beiträge zu erstellen. gutefrage.net ist da um Antworten zu allgemeinen Fragen zu geben.

Und nicht dafür deine eigene böswillige Meinung zu Diskutieren, Danke!

Antwort
von Aabaab, 20

wenn mit "lieben" Sex meinst, ist es etwas ganz anderes als Agape-Liebe. Agape ist nicht auf die Ehe beschränkt.

Sex hat mit wahrer Liebe eigentlich relativ wenig zu tun. Agape Liebe ist die wahre, christliche Liebe.

Antwort
von juste55, 8

Sabi76,

"lieben" ist etwas sehr Schönes und  wenn alle Menschen auf der Welt sich nur "lieben" würden , dann gäbe es keine Ungerechtigkeiten, Umweltzerstörung und Kriege :-))

Die "Liebe" ist die Haupteigenschaft Gottes, denn er IST Liebe und ein Mensch, der nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, da Gott Liebe ist!

Also haben alle Menschen (oder die meisten) Gottes "Funken" der Liebe in sich, ob sie nun sagen sie glauben an ihn oder nicht.

Deine Frage zielt auf etwas ganz anderes ab. Du stellst das Wort in deiner Frage in Anführungszeichen. Da Menschen im Allgemeinen untereinander Liebe zeigen, gehe ich davon aus, du meinst die Geschlechterliebe.

Die Liebe von der ich gesprochen habe ist "agapè", eine grundsatztreue Liebe. Von ihr wird sehr oft in der Bibel gesprochen.

Jesus erwähnte diese Liebe ebenfalls, wenn er davon sprach, daß seine Jünger "an der Liebe zueinander" zu erkennen wären.

Eine Liebe, die zu einer Partnerschaft führt, sollte diese Art Liebe auch beinhalten. Aber sie beinhaltet noch eine andere Form der Liebe, nämlich "eros".

Ein Christ, der nach biblischen Grundsätzen leben möchte, wird diese verschiedenen Formen der Liebe unterscheiden. Das bedeutet, daß er einer partnerschaftlichen Beziehung mit den Grundsätzen der Bibel gegenübertritt .

Daher wird ein Nachfolger Christi, der seinen Glauben ernst nimmt, nach bestimmten Grundsätzen leben wollen. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, daß hier "Zukünfte zerstört" werden, sondern damit, wie sich Menschen ihr weiteres Leben vorstellen.

Das passiert  millionenfach auf dieser Welt - auch ohne Grundsätze der Bibel  - daß Menschen, die sich lieben, feststellen, daß ihre "Vorstellungen" vom Leben nicht oder nicht mehr in Übereinstimmung zu bringen sind. Dann trennen sie sich. Stelle doch mal hier die Frage: "Werden hier Zukünfte zerstört?" Ja, und zwar weil man am Anfang, zu Beginn einer Beziehung ,nicht kritisch genug war. Daher ist es gut, dies zu Beginn einer Beziehung herauszufinden, ob sich die Lebenswege miteinander  vereinbaren lassen!

Alles gute für dich






Antwort
von nowka20, 26

die zeugen jehovas haben nichts mit liebe zu tun, sondern lediglich mit gehorsam.

das brauchen die, um einen halt in unserem "wertefreien" leben zu haben

Antwort
von fricktorel, 26

"Liebe" ist in Gottes Augen nichts "schlechtes", denn Er hat uns "zuerst geliebt" (1.Joh.4,19).

Falls du die "sexuellen Gepflogenheiten" meinen solltest, da zeigt unser ewige Schöpfer Seine Sorge, Seinem Sohn eine "reine Braut" zuzuführen (2.Kor.11,2).

Als "unrein" führt sich allerdings die "Weltkirche" auf (Offb.17,5), welche die ganze Welt verführt (Offb.12,9).

Davor warnt uns unser ewige Schöpfer (Jes.45,22) denn diese wird in das Feuer geworfen werdn (Offb.20,10).

Antwort
von mrauscher, 82

Hallo Sabi76, Dein Thema ist eine gute Frage. Die Zeugen Jehovas sind eine Religionsgemeinschaft, die sich bemühen, die Wahrheit der Bibel herauszufinden und diese zu leben. Das ist ihnen bis heute nicht gelungen, so wie auch sonst keiner der vielen Religionsgemeinschaften und Sekten, die es weltweit gibt. Wäre ja auch ein Ding, wenn. Jahwe (Jehova) parteiisch wäre und nur eine Religion unterstützt und die anderen hängen läßt. Damit würde er sich selbst disqualifizieren als Gott und Schöpfer allen Lebens. 

Beispiel, stell Dir nur einmal vor: Nur zwei Schiffbrüchige überleben und landen auf einer Insel, weitab von der Zivilsation. Die beiden finden auf der an sich schönen Insel sonst keinen Menschen. Nur Tiere, Vegetation und die beiden sind sich im Klaren, dass möglicherweise keine Hilfe von außen kommt. Da sie nun beide an den Schöpfer glauben, möchten sie heiraten. Zu welchem Standesamt sollen sie gehen? 

Hier fallen alle Religionsgemeinschften, die so einen Unsinn erklären, wie die Zeugen Jehovas, auf die Nase. Da haben sie dann keine Lösung. Die Bibel sagt im neuen Testament ganz klar, ein Mann sei ein Mann von nur einer Frau. Also, nicht wie Salomo, er hatte 1000 Frauen und 1000 x mehr Probleme ;-)

Die Lösung ist, dass ein Paar, dass sich liebt, Zeit braucht, um sich genau kennenzulernen. Bei Moses hat es glaube ich sogar Jahrzente gedauert, bis seine Entscheidung für seine Frau klar war. In dieser Zeit kannten dich die beiden und wenn sie sich getroffen haben, glaube ich nicht, dass sie auf 10 Meter Abstand geblieben sind.

Die Lösung für das Paar auf der Insel: Wenn sie genügend Zeit hatten, sich näher kennenzulernen, können sie durch ein Gebet zu unserem Schöpfer die Ehe klarmachen und sich die Treue halten. Auch wenn sie eines Tages von der Insel befreit werden, bleibt ihre Ehe rechtsgültig. Ob sie das nun noch bei einem Standesamat nachholen, ist eher ein Thema für das Finanzamt, aber nicht für die beiden. Sie sind schon verheiratet, wenn sie zum Standesamt gehen, oder ihre Partnerschaft einfach Notariell festlegen. Das ist aber alles nur Papierkram. Die Ehe gilt ab dem Zeitpunkt, ab welchem sie sich das Ja Wort gegeben haben. Eine Religion, Kirche oder Königreichssaal braucht man dazu nicht. Schadet aber auch nicht, wenn die beiden die Tradition mögen. Schaden tut nur, wenn sie dauernd streiten. Dort liegt doch das Übel oft und nicht in der Frage, ob sie vor der Ehe sexuelle Erfahrungen gemacht haben. Wie übrigens Gott darüber genau denkt, dass kann man durch ein Gebet herausfinden. Ich werde zu dem Thema auch weiter recherchieren. Ich habe es so gemacht, wie die beiden auf der Insel.

Kommentar von earnest ,

Die beiden Insulaner können auch ohne Gebet zu einem (realen oder imaginären) Schöpfer die Inselehe "klarmachen".

Und natürlich ist diese "Inselehe" nicht rechtsgültig.

Es ist nur eine Behauptung, mensch könne durch ein Gebet herausfinden, "was Gott genau darüber denkt".

Die Existenz Gottes, eines Gottes, einer Göttin oder vieler Göttinnen und Götter steht ja nicht einmal fest.

Aber es freut mich, dass deine "Inselehe" gehalten hat.

Antwort
von nowka20, 3

das begreifen die als hurerei.

und das ist laut bibel etwas ganz verwerfliches

Antwort
von stoffband, 44

Wer hats erfunden die Liebe nicht die Ehe genau es war Gott. Warum sollte Gott was gegen Sex haben?

Antwort
von gottesanbeterin, 71

Die "Liebe", die die Botschaft der Bibel ausmacht, ist nicht identisch mit der Liebe zwischen 2 Menschen.

Kommentar von Sabi76 ,

Und was ist mit Nächstenliebe? Weshalb sollte liebe (u. sexualität) zwischen zwei Menschen schlecht sein solange sie nicht verheiratet sind?

Antwort
von kuechentiger, 89

Das "Ehediktat" ist aber bei Katholiken, Juden und Moslems auch nicht anders. Sollte eben "ordentlich" zugehen bei den Schäfchen.

Antwort
von Sturmwolke, 83

die Zerstörung etlicher Zukünfte zweier sich liebenden Menschen

Kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ein Mann und eine Frau sich aufrichtig lieben und sonst noch nicht gebunden sind, spricht doch nichts gegen eine Ehe?


Mir ist durchaus bewusst das Jehova seinen Anhängern dadurch Leid ersparen will

Du weißt es doch - weshalb also die Frage?

Jesaja 48:17, 18
17 Dies ist, was Jehova, dein Rückkäufer, der Heilige Israels, gesprochen hat: „Ich, Jehova, bin dein Gott, der [dir] zum Nutzen dich lehrt, der dich auf den Weg treten läßt, auf dem du wandeln solltest. 
18 O wenn du doch nur meinen Geboten Aufmerksamkeit schenktest! Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom und deine Gerechtigkeit wie die Meereswellen. 

Antwort
von EXInkassoMA, 75

Nicht nur bei den ZJ

Das ist bei den meisten christlichen Glaubbensgemeinschaften so.

Kommentar von Sabi76 ,

Also ich fühle mich nicht schlecht wenn ich meine Sexualität auslebe was bei Zj sicher nicht zutrifft. Außerdem ist meine Glaubensgemeinschaft auch tolerant demgegenüber, was bei Zeugen nicht zutrifft sofern keine Ehe geplant ist.

Kommentar von Viktor1 ,
Also ich fühle mich nicht schlecht wenn ich 
meine Sexualität auslebe

Ob dich dann Jemand heiraten möchte, möchte ich bezweifeln.
Außerdem ist ja hier deine Befindlichkeit nicht gefragt sondern ob es nachvollziehbare Gründe gibt, sich in sexuellen Beziehungen zurück zu halten oder auch auf die Ehe zu beschränken.
Diese Gründe gibt es für Viele, aber deren Haltung wird meist dümmlich abgewertet weshalb diese kaum öffentlich Position beziehen.
Ich kann mir jedenfalls vorstellen, daß das Vertrauen zu Menschen, welche "alles mitgenommen haben", sich in Grenzen hält, wenn Jemand einen Partner fürs Leben sucht, auch sogar von denen, welche eben alles mitgenommen haben.


Kommentar von earnest ,

... und selbstverständlich gibt es Menschen, die sich das Gegenteil vorstellen können.

Kommentar von Viktor1 ,
 und selbstverständlich gibt es Menschen, die 
sich das Gegenteil vorstellen können.

Wie das ?
Das Gegenteil wäre, daß das Vertrauen (Treue u.a) zu denen besonders groß wäre, welche "alles mitnehmen" , sich ausleben müssen und sich keine Schranken setzen können.
Oder meinst du, weil diese eh keine Lust mehr haben ?
Gut - "Tote" können nicht fremd gehen oder enttäuschen.

Kommentar von earnest ,

Wie das? 

So zum Beispiel: Es gibt sicher auch Menschen - und das nicht zu knapp - die Vertrauen zu anderen Menschen haben, auch wenn diese schon sexuelle Erfahrungen gesammelt haben. 

Dein "alles mitgenommen haben" deute ich mal als Überspitzung. Du hattest ja schon bezweifelt, dass jemand, der schon vor der Ehe seine Sexualität auslebt, überhaupt geheiratet würde.

Zum Abschluss noch eine "Befindlichkeitsmeldung": Ich habe keine Lust auf Spitzfindigkeiten und Polemik.

Kommentar von Viktor1 ,
die Vertrauen zu anderen Menschen haben, auch 
wenn diese schon sexuelle Erfahrungen gesammelt
haben. 

Darum geht es hier nicht - und das weiß du. Ich habe ja das Zitat hervorgehoben (von Sabi) auf dem meine Gegenhaltung beruht.
Es geht letztendlich um die Einstellung die man hat, wenn man eine Beziehung eingeht. Steht dann das "Ausleben von Sexualität" im Vordergrund (Sabi) oder wirklich die Liebe, welche zu Gunsten des Partners sich auch darin zurücknehmen kann - und muß.

Kommentar von earnest ,

Doch, auch darum geht es.

Dein Kommentar enthält eine üble, wahrheitswidrige Unterstellung gleich im ersten Satz.

Mit Usern, die sich so etwas leisten, diskutiere ich nicht inhaltlich.

Danke und tschüß.

Kommentar von Sabi76 ,

Also mit meinem Partner hätte ich auf sehr wohl vor meine Sexualität auszuleben, auch ohne Ehe.

Antwort
von josef050153, 51

Liebe ohne Ehe ist schon in Ordnung, nur der Beischlaf ohne Ehe nicht.

Kommentar von earnest ,

Wieso dann DAS, josef?

Wenn Liebe in Ordnung ist, warum soll sie dann nur in der Ehe in Ordnung sein?

Und natürlich umfasst "Liebe" auch die körperliche Aspekte.

Bettknarren nur mit Erlaubnisschein? Ich bitte dich ...

Ach ich verstehe, das war jetzt Satire.

;-)

Kommentar von juste55 ,

nein,

earnest, ich glaube die Antwort von josef050153 hat er schon ernst gemeint.

Es geht daraum, für welche Moral sich ein Mensch entscheidet. Da gibt es eben ganz unterschiedliche Möglichkeiten.

Die breite Masse orientiert sich an dem , was grad gesellschaftlich so gelebt wird. Dazu gehört eben auch das Zusammenleben ohne Trauschein und Sex vor der Ehe usw.

Du bist der Meinung, lediglich Bibelschreiber, also Menschen, haben die Bibel geschrieben ohne Gottes Einfluß. Komisch, daß sie dann so weisen Rat enthält, Voraussagen, die sich 100%ig erfüllt haben und die Bibel Zeiten überlebt hat, in denen Menschen allein schon aufgrund ihres Besitzes umgebracht wurden.

Das mögen für dich alles unwichtige Details sein, für mich nicht!

Auch wenn uns manche Grundsätze der Bibel heutzutage auf den ersten Blick überholt zu sein scheinen, so wird man bei intensiver Nachforschung oder auch durch Gebrauch dieser Grundsätze feststellen (müssen), daß sie für den Menschen die beste Lebensleitlinie darstellen, weil sie ihm nützen und vor Negativem bewahren.

Wenn man Sex vor der Ehe ablehnt, dann sollte man darüberhinaus überhaußt erst einmal darüber nachdenken, wo wir in Gesellschaften bei diesem Thema "angekommen" sind:

Kindesmuißbrauch: seit 1998 um 76% angestiegen (Polizeibericht)

Pornographiesucht (die Betroffenen sind z.T. nicht mehr fähig, sich "normal" sexuell ihren Partnern zu öffnen, sondern brauchen im Laufe der Zeit immer stärkere Stimulantien.

Trotz der "freizügigen Einstellung" , die ja  von der Mehrheit der Gesellschaft propagiert wird, gibt es immer mehr Familien, die zerfallen und die besonders  Leidtragenden sind da die Kinder.

Auch Drogen- und Alkoholprobleme, sowie Depressionen und Selbstmord nehmen durch das "freiere" Ausleben der Sexualität nicht ab.

Jetzt bist du dran

Kommentar von josef050153 ,

Wenn Liebe in Ordnung ist, warum soll sie dann nur in der Ehe in Ordnung sein?

Weil eine solche Gemeinschaft auch eine Verpflichtung ist, von der man ja in der Freien Liebe nichts wissen will.

Antwort
von earnest, 68

Das ist eine seltsame Frage.

Wir wissen nicht einmal, ob "Jehova" überhaupt existiert. Falls sie existiert, wären die nächsten Fragen: "Was will Jehova?" Und: "Woher wissen wir, was Jehova will?"

Und wiederum die nächste Frage: "Warum sollte es Jehova interessieren, was zwei kleine Menschlein so treiben?"

Liebe soll nur innerhalb der Ehe möglich sein?

Diese steile These ist offenkundig Unfug.

Gruß, earnest

Kommentar von Sabi76 ,

Ich glaube du hast mich nicht ganz verstanden. Also ich bin kein Experte aber Jehova ist ein anderes Wort für Gott. In meiner Frage geht es darum weshalb Zeugen Jehovas die Partnerschaft ohne Ehe nicht aktzeptieren.

Kommentar von earnest ,

Ich habe dich sehr wohl verstanden, und ich weiß, dass "Jehova" ein anderer Name für "Gott" ist.

Allerdings habe ich die Frage aus einem anderen Blickwinkel beantwortet.

Mir ging es unter anderem darum, aus meiner Sicht zu erläutern, warum die Vorstellung problematisch ist, der Mensch - sei er nun Zeuge Jehovas oder Zeuge Hutzlipotzlis - kenne die Wege (s)eines für allmächtig gehaltenen Gottes.

Es tut mir leid, deine Erwartungen enttäuscht zu haben, aber bei GF kriegt man nicht immer das zu hören, was man hören möchte.

Kommentar von Sabi76 ,

Kein Problem, ich dachte nur dass du mich vielleicht falsch verstanden hast. Danke trotzdem für deine Antwort!

Kommentar von Ente222 ,

earnest, du bist ein seltsamer Kauz. Natürlich kannst du dir nicht vorstellen, daß es einen Schöpfer gibt, der seine Geschöpfe liebt.

(Deine Augen sind z. B. eine geniale Farbkamera, schwarz/weiß hätte der Evolution doch auch genügen können, oder?)

Und wenn Gott Liebe ist, sollte es ihn nicht interessieren, ob so ein kleines Menschenkind in eine instabile Sex-Beziehung oder in eine geborgene Familie hineingeboren wird?

Egozentrik verstellt jedermann das klare Denkvermögen, also Vorsicht

Kommentar von earnest ,

Was soll der Unfug mit der Kamera?

Was sollen deine Bemerkungen "ad personam"?

Die Unterstellung in deinem Schlußsatz solltest du dir auch abschminken. 

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