Wieso ist Fleisch plötzlich schädlich?

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10 Antworten

Es gab vor Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten einige kleine und mittelgroße Skandale bezüglich Schadstoffe im Fleisch verschiedener Tiere.

Die Betriebe denen das zu verdanken war, hatten tatsächlich die Tiere mit vielen Medikamenten vollgestopft und die Hygiene etwas vernachlässigt, was zu schlechtem Fleisch führte. Aber diese Betriebe gibt es heute aus diesen Gründen nicht mehr.

Fleisch an sich ist nicht schädlich und war es nie. Es ist sehr gesund, ein wichtiger Energieträger und durch das Garen sterben alle Krankheitserreger ab. Bei rohem Fleisch sollte man jedoch vorsichtig sein.

Generell wird auf die Hygiene der Tiere, selbst in Massentierhaltungen und Legebatterien (den letzten paar Betrieben die sowas noch praktizieren) hohen Wert gelegt.

Warum? Weil durch unhygienische Haltung die Chancen von Seuchenausbrüchen steigen und kein Tierhalter will das sein ganzer Tierbestand von einer Seuche dahingerafft wird und er/sie ohne Einnahmen dasteht.

Was die Erregung von Krebs anbelangt....Wenn alles dem nachgesagt wurde Krebs zu erregen wirklich Krebs verursachen würde, dann gäbe es uns als Spezies schon lange nicht mehr.

Plastik, Gas, Elektrizität, Eisenbahn, Handystrahlung, Radiowellen, Rundfunkwellen, Strommasten, verschiedene Lebensmittel und Medikamente, etc.etc.

Dem allen (und mehr) wurde es einst nachgesagt Krebs zu verursachen.

Wovon man heute sicher weiß dass es Schuld an Krebs hat sind folgende Dinge:

Abgase, Smog, Tabakrauch, Reifenstaub

Radioaktive Strahlung alpha, beta, gamma

raffinierter Zucker

Also, iss dein Fleisch, aber in Maßen, das macht dich am wenigsten krank.

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Kommentar von Andrastor
02.11.2015, 23:15

danke für das Sternchen

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Fleisch an sich ist nicht schädlich. Fleisch an sich hat auch viel gute Nährstoffe  und auch Vitamine. es kommt eben auf die Menge an. zu viel ist wie von allem wieder nicht gesund. Die Antibiotika die oft vorbeugend gegeben werden sind schon ein Problem. Teilweise sind die Rückstände davon im Urin der Menschen immer noch Nachweisbar. Ein Problem ist daß Erreger sehr schnell  resistent werden können und auch daß sie sich in der Massentierhaltung schnell verbreiten können. Darum müssen oft ganze Bestände getötet werden wenn ein Erreger entdeckt wurde. Massentierhaltung ist natürlich Quälerei und schlecht. Vielleicht sollte man mehr darauf achten wo das Fleisch her kommt und etwas weniger essen dafür aber auf Qualität achten. 

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Hallo! Es kommt halt immer auch auf die Menge an. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung rät von mehr als 300-600g Fleisch die Woche aus gesundheitlicher Sicht ab. Aber die meisten Mischköstler essen mehr.

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Fleisch ist nicht erst seit kurzem schädlich sondern schon lange. Es ist jetzt nur wieder so sehr in den Medien, weil die WHO es mit in ihre Liste aufgenommen hat. Wahrscheinlich redet in einer Woche wieder kein Mensch darüber..

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alles nur Panikmache.

WHO rudert zurück

Thomas Bauer, der Vizepräsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) hält die relativen Risiken, mit denen die WHO hier operiert, für ein "bewährtes Mittel, die Gefahr zu übertreiben und Menschen Angst zu machen". Er weist darauf hin, dass die gemeldete Zunahme um 18 Prozent nicht heißt, "dass von je 100 Menschen, die 50 g Wurst täglich zu sich nehmen, 18 mehr an Darmkrebs erkranken". Damit man mit der Zahl etwas anfangen kann, muss man nämlich das "absolute Risiko" für eine Darmkrebserkrankung kennen, das bei etwa 5 Prozent liegt und das sich durch eine 18-prozentige Steigerung auf etwa sechs Prozent erhöhen würde. Außerdem stellt er klar, dass die Einordnung in eine Kategorie mit Asbest und Tabak keineswegs bedeutet, dass man sich durch Wurstessen einer dem Rauchen vergleichbaren Krebsgefahr aussetzt (was beispielsweise die Münchner Abendzeitung fälschlicherweise schrieb).

Bei der Einstufung berief sich die WHO auf Studien, in denen Korrelationen festgestellt worden waren. Solche Studien sind allerdings alles andere als eindeutig: Der Ernährungswissenschaftler Uwe Knop weist gegenüber Telepolis darauf hin, dass bislang noch keine Vollpublikation existiert, weshalb noch niemand die WHO-Wurstwarnung "auf echter Datenbasis nachprüfen" kann. Ihm zufolge zeigen aktuelle Studien "nichts bis das Gegenteil". 2009 wurde zum Beispiel in der sehr renommierten EPIC-Oxford-Studie festgestellt, dass Vegetarier statistisch gesehen öfter an Darmkrebs erkranken.

heise.de/tp/artikel/46/46425/1.html

Denn Ernährungsforschung kann keine Kausalitäten, also Ursache-Wirkungs-Beziehungen, liefern, sondern nur Korrelationen, also statistische Zusammenhänge. Und weil die ausschließlich Hypothesen erlauben, sind all die Weisheiten und guten Ratschläge zum Thema – gut gemeint.

brandeins.de/archiv/2014/alternativen/ernaehrungsmythen-vegan-vegetarisch-fleisch-zucker-gut-und-boese/

auch hier sehr gut beschrieben:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=28130

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Ich lebe nun schon eine gewisse Zeit auf dieser Erde und ich habe mich zeitlebens nicht die Bohne darum geschert ob etwas gesund ist, ob etwas schädlich ist oder meinetwegen auch krebserregend respektive dieses oder jenes mögliche Leiden begünstigend ist. Ich habe eines allerdings gelernt und das wäre die folgende nicht patentierte Maxime; Wenn Du wirklich total gesund leben möchtest, dann darfst Du überhaupt nichts essen, überhaupt nichts trinken und ebenso wenig atmen. Nur zu blöd, das alles zusammen dann allerdings tödlich wäre. Deshalb versuche es doch am besten mit carpe diem und carpe noctem.

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Das ist doch nur reinste Panikmache! Fleisch ist gesund und nicht schädlich!

Tonnen an Medikamenten? In der Viehzucht werden ca. 1600 Tonnen AB benutzt, bei einem Lebendgewicht zwischen 10 und 15mrd Tonnen. Das wäre 85mg pro kg Lebendgewicht pro Jahr. Das ist so gut wie gar nichts. Und geimpft müssen die Tiere auch werden....genau wie der Mensch!

schlechte Haltung? Deutschland hat eines der besten Haltungsformen weltweit.

mangelnde Hygiene? Wie kommst du darauf? Die Landwirte entmisten jeden Tag z.B. den Kuhstall. Die Tiergesundheit hat in DE ein hohes Niveau!

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Kommentar von AppleTea
01.11.2015, 15:24

Dann geh mal in den Bio Stall von Legehennen.. MRSA Brutstätte würd ich eher sagen.

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Jap Fleisch ist krebserregend,das ist nichts neues....

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nicht neu  und sogar evtl. krebsansteckend / übertragend .. der Nobelpreisträger H.zur Hausen beschäftigt sich da intensiv mit , der hat entdeckt, dass es Viren sind, die Gebärmutterhalskrebs auslösen und die Impfung dagegen entwickelt.. also ein echter Fachmann auf dem Gebiet ..

http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/darmkrebs-nobelpreistraeger-zur-hausen-warnt-vor-rohem-rindfleisch-a-865339.html

daraus auch das :::

SPIEGEL ONLINE: Sie glauben also wirklich, dass Krebsviren in Rindfleisch stecken?

Zur Hausen: Heutzutage wird Rindfleisch häufig roh gegessen, zum Beispiel als Tartar oder Carpaccio. Oder eben nur medium gebraten. Im Inneren des Fleisches ist es dann etwa 40 bis 60 Grad warm - Papillom- und Polyomaviren halten aber Temperaturen bis zu 80 Grad aus. Sie überstehen also diese Zubereitung ohne Schwierigkeiten.

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Die Wissenschaftler finden, dass alle Lebensmittel schädlich sei, aber danach wird das widergelegen. Man muss solche Nachrichten nicht beachten.


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