Wieso ist es selbst in heutiger Zeit noch so schwer Kriegsverbrechen in Ländern wie Syrien nachzuweisen?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

"Kriegsverbrechen" - allein das Wort löst bei mir schon Nachdenken aus. Für mich ist der Krieg selbst schon ein Verbrechen, wenn sich ein Land nicht eben im Verteidigungsfall befindet. Ein Krieg ist weder eine Auseinandersetzung mit sportlicher Fairness noch eine mit diplomatischem Fingerspitzengefühl, sondern (im Angriffsfall) nichts als ein kollektives Verbrechen oder (im Verteidigungsfall) kollektive Notwehr. Und warum so genannte Kriegsverbrechen so schwer nachzuweisen sind? Nun, weil es im Krieg leichter ist, Spuren zu verwischen als, wenn ich - sagen wir: meine Schwiegermutter ermorde! Wie der Krieg selbst sind auch Kriegsverbrechen (was so genannt wird) kollektive Taten. Ganz abgesehen davon, dass eine Spurensuche auch nicht eben ungefährlich ist! Welcher Diktator lässt schon gern zu, dass ein - wer auch immer - irgendwo auf Spurensuche geht. Und wenn - sagen wir: ein Krankenhaus zerbombt wird - wie soll da noch exakt verifiziert werden, ob es ein Kriegsverbrechen ist oder nicht?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weil du sicher nachweißen musst wer es war und ob es ein Versehen war oder Pure absicht. Und da sowohl Syrien, die Rebeln und die Russen allesamt Russische Waffen verwenden ist es schwierig herauszufinden wer von den dreien es nun war.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung