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Er konnte zusehen, wie der Stapel auf seinem Tisch kleiner wurde. Am Anfang dachte er noch, es sei die Sommerflaute, aber auch im Herbst und Winter wurden die Bewerbungen nicht wieder mehr. »Im Sommer 2006 war dann der Punkt gekommen, an dem wir merkten, dass wir etwas unternehmen müssen«, erinnert sich Marcus Dückers, Personalleiter beim Maschinen- und Anlagenkonstrukteur Oehmichen & Bürgers Industrieplanung, einem der großen Ingenieurbüros in Nordrhein-Westfalen. Innerhalb eines Jahres war die Zahl der Bewerbungen von 100 pro Woche auf knapp 50 zurückgegangen. Und obwohl das noch immer nach reichlicher Auswahl für ein regional aufgestelltes Ingenieurbüro klingt, findet Dückers oft nicht die hoch spezialisierten Mitarbeiter, nach denen er sucht: »Die Qualität der Bewerber ist geringer geworden. In einigen Branchen ist der Markt an guten Mitarbeitern praktisch leer gefegt. Wenn Siemens oder Daimler rufen, gehen die guten Leute da hin. Uns Mittelständler kennt man eher in Insiderkreisen.«















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