Wieso ist es heute so, dass man als Patient bestens über mögliche Krankheiten informiert sein muss, um annähernd Chancen auf eine schnelle Diagnose zu haben?

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3 Antworten

Auch Ärzte können sich irren und als Patient will keiner umsonst zahlen und teuer sterben.

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Du hast vollkomen recht mit deiner Frage.

In der Presse heißt es dann der Patient betreibe " Ärzte - Hopping " - ich nenne es " Patienten - Flippern ".

Der Hausarzt deckte früher 80 % aller Krankheiten ab, seit der Kostenpauschale pro Quartal, wie heute in einer Zeitungsglosse stand, gibt s meist direkt 1 , besser 2 Überweisungen zum Spezialisten.

Ich war in den letzten Jahren 4 x beim Radiologen, den ich kein einziges Mal persönlich geshen, geschweige denn gesprochen habe, denn das würde ja unnötig Zeit und Kosten verursachen.

Also zurück zum Spezialisten, der dann das CT erklärt - auf die Fraeg, warum entgegen früher der Radiologie sich nicht zeigt, antwortet " weil er dafür nicht bezahlt wird - ich eigentlich auch nicht " .

In einem Fall zur Hausärztin geschickt worden, die die CD abgeblich nicht lesen konnte und dann auf die Frage, was ich damit soll " selbst angucken  " meinte.

Die Ärzte  bekommen heute vermutlich 2 zusätzliche Semester BWL und so lässt sich das erklären, denn quasi  " volkswirtschaftlich " sparen die Krankenkassen mit diesme Verfahren garantiert nicht.

Und ehe jetzt jemand kommt und plärrt, das ein Arzt ohne Privatpatienten gar nicht leben könnte ( in einer Hauarztpraxis fand ich das Plakat der Ärztekammer Westfalen - Lippe im Wartezimmer:

" Ihre Untersuchungkosten werden nur zu 62 % durch ihre Krankenkasse gedeckt - wir behandeln Sie trotzdem " ) überleben doch erstaunlich viele Ärzte, OBWOHL nach Angaben der KVs nur 20 % Privatpatienten sind.

Und aus der gleichen Quelle in einem Bericht dann die durchschnittlichen Jahresüberschüsse pro Praxis zwischen knapp 100.000 und 300.000.

Selbst wenn man jetzt noch sagt, das daraus Investionen finanziert werden - was so auch nicht immer stimmt und korekt ist, ist der Azt ein Gewinnmaximierer wie jeder Unternehmer auch.

Bsi vor wenigen Jahren habe ich in einer Universitätsstadt gewohnt, wo man  gleich 2 x hintereinander auf die ja dann nur " logische " Idee kam, ein Medizinisches Versorgungszentrum für Privatpatineten zu gründen.

Das Ding ist  2 x hintereinander innerhalb eines Jahres krachend pleite gegangen.

Warum:

In einer Universitätsstadt gehen die Leute dann gleich lieber direkt zu ihrem Professor an der Klinik.

An sich wäre der ursprüngliche Ansatz " im Kleinen " der Mayo Klinik bei ihrer Gründung der Richige:

Bei komplexen Krankheitsbildern wird der Patient von den verschiedenen Fachrichtungen durchgecheckt und dann in einenm Konsil die Diagnose besprochen.

Wie gesagt, früher  war da sAufgabe der Hauärzte und meinetwegen sollen sie ihnen den den Aufwand für Patientengespräche  besser vergüten, das wäre in der summe allemal billiger als das jetzige System.

Du siehst da stehst Du nicht alleine da.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Nicht nur normale Menschen irren sich, auch Ärzte können dies. Auch sie kochen nur mit Wasser.

Besonders beliebt sind die Patienten, die schon mit einer gegoogelten, fgertigen, vorgefaßten Meinung aufschlagen und der Ansicht sind der Arzt habe keine Ahnung, nur sie selbst wüßten alles.

Wenn Du nicht zufrieden bist, gibt es die Möglichkeit, den Arzt zu wechseln. Und wenn die auch nichts herausfinden, könnte es durchaus sein, daß alles Symptome phychisch bedingt sind. Schon mal darüber nachgedacht?

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