Frage von NebenwirkungTod, 107

Wieso ist es für so viele Menschen (Gläubige) sinnvoller dass ein Wesen wie Gott die Welt erschuf?

Ich meine, man geht ja dann bloss n'Schritt weiter und sollte sich dann fragen, von wo kommt Gott? Oder wer hat Gott geschaffen? Es ist doch keineswegs logischer als es beim Urknall zu belassen.

Antwort
von Marco350, 20

Hi. Ich hab mir das ganze Zeugs durchgelesen und es sind interessante antworten dabei. Es bleibt jedem selbst überlassen an was oder woran er glauben möchte. Ich persönlich glaube an die nordische Saga bin mir aber durchaus bewusst das DARWIN auch recht hat. Der Glaube ist nur eine Flucht in eine andere Welt auf der suche nach Dingen die es in dieser Welt nicht gibt. 

MÖGE DIE MACHT MIT EUCH SEIN

Antwort
von Andrastor, 44

Es ist nicht einmal für Gläubige sinnvoller, aber ihr Glaube beruht nicht auch Logik, sondern Emotion und Indoktrination.

Sprich sie glauben nicht dass Gott logischer ist, ihnen wurde beigebracht dass es Gott gewesen sein soll und dies wurde ihnen so lange eingehämmert, bis sie nicht mehr in der Lage sind diese Lügen von selbst abzuschütteln, weshalb sie beginnen sie zu verteidigen.

Nur sehr wenig erfolgreich indoktrinierte Gläubige schaffen den Schritt ihren Verstand wieder zu verwenden.

Kommentar von Copyyy ,

Diesen Text kann man übrigens auch genau umgedreht schreiben, sprich Religion sei logischer als Wissenschaft und Leute, die an keinen Gott glauben und später zur Religion wechseln, könnten ihren Verstand erst "erfolgreich [...] verwenden".
-> Religonen sollte man nicht so negativ darstellen wie du es tust, nur weil es nicht deiner Meinung entspricht.

Kommentar von Andrastor ,

Diesen Text kann man eben nicht umgekehrt schreiben. Zumindest nicht, wenn er der Wahrheit entsprechen soll.

Im Gegensatz zu Religionen, arbeitet Wissenschaft auf Beweisen, Daten und Fakten, nicht auf Märchen und Emotionen.

Behaupte etwas und keinen interessiert's. Beweise etwas und die Sache sieht schon anders aus. Tragischerweise haben Religionen in den Jahrtausenden in denen sie existieren es nicht geschafft auch nur einen Beweis für die Richtigkeit ihrer Aussagen zu liefern, während die Zahl der Gegenbeweise fast täglich wächst.

Jeder Mensch hat jedes Recht Religionen so negativ darzustellen, denn mit derartigen Darstellungen trifft man stets ins Schwarze.

Wer eine Behauptung glaubt, ohne Bewise zu verlangen oder diese vorgesetzt zu bekommen, ist nicht in der Lagte sich seines Verstandes zu bedienen.

Kommentar von RosaliaMagnolia ,

@Andastror, es braucht mehr Menschen wie dich, die so über Religionen denken. Glauben muss man immer logisch betrachten, wenn die Schlussfolgerungen dann schlüssig sind, kann man weiterreden. (:

Kommentar von Copyyy ,

NICHTS kann eindeutig bewiesen werden. Alle wissenschaftlichen Beweise beruhen auch nur auf Theorien, die durch Theorien bewiesen wurden. 
Die Wissenschaft widerspricht sich teilweise sogar doch selber.
Wir suchen im All nach codierten Informationen (elektromagnetische Wellen) und behaupten, dass, wenn wir etwas finden, es der Beweis für außerirdisches Leben ist, da codierte Informationen immer von einem intelligenten Sender (Urheber) kommen muss.
Allerdings ist unsere DNS eine codierte Information, welche Laut der Wissenschaft durch Zufall entstand und nicht durch einen intelligenten Urheber (wie ein Gott).
Ich bin (auch) agnostischer Atheist, allerdings bist du genauso verschlossen und stur wie viele Gläubige. Du streitest auch einfach alles ab, du bist also auch nur seeehr subjektiv.

Kommentar von Andrastor ,

Alle wissenschaftlichen Beweise beruhen auch nur auf Theorien, die durch Theorien bewiesen wurden. 

Das ist 1. Absolut falsch und 2. verwechselst du hier "Theorie" mit "These".

Wenn ein Wissenschaftler eine Behauptung/Vermutung aufstellt und für diese keine Beweise hat, spricht man von einer "These". Erst wenn er Beweise findet, welche diese These bestätigen, spricht man von einer "Theorie".

Als Beispiel: Stephen Hawkin hat die These aufgestellt dass es eine unbegrenzte Anzahl an Parallelwelten gäbe. Für diese Behauptung hat er keinerlei Beweise, es ist eine Idee, die erst noch bewiesen oder widerlegt werden muss.

Die Evolutionstheorie ist inzwischen durch zahlreiche Beweise gestützt und gilt als Fakt. Evolution und die Entwicklung von neuen Arten aus alten Arten wurde selbst von Wissenschaftlern, welche sie zu widerlegen versuchten, bestätigt.

Im Volksmund wird jedoch sehr oft eine Behauptung/Vermutung ohne Beweise als "Theorie" bezeichnet.

Was codierte Informationen anbelangt verwechselst du hier gerade Äpfel mit Birnen. Elektromagnetische Wellen können in Mustern auftreten, jedoch nicht in einem Code, vergleiche es meinetewegen mit Wasser. Wellen können einen Rythmus haben, werden dir aber niemals Morsecodes übermitteln ohne dass jemand sie manipuliert hat.

DNS ist wieder ein völlig anderes Thema.

allerdings bist du genauso verschlossen und stur wie viele Gläubige. Du
streitest auch einfach alles ab, du bist also auch nur seeehr subjektiv.

In keinster Weise.

Liefere mir einen unwiderlegbaren Beweis für eine Behauptung und ich werde mein Wissen entsprechend anpassen.

Hast du keine Beweise für deine Behauptung, oder gibt es sogar Beweise gegen deine Behauptung, gibt es keinerlei Anlass deine Behauptung als Wahr anzusehen.

Wenn jemand den unwiderlegbaren Beweis für die Existenz Gottes liefern würde, würde ich hier auf dem Forum in jeder Diskussion User aufklären und ihnen diesen Beweis erläutern.

Ich bin ein Vertreter der Wahrheit und die Wahrheit ist, dass Gott eine Erfindung der Menschen ist. Eine fiktive Figur die weniger glaubhaft ist als Harry Potter oder Gandalf der Graue.

Kommentar von Copyyy ,

Und diese Beweise fundieren auf Theorien, die wieder mit Hilfe von Theorien bewiesen wurden usw. usw.. Du sagst doch selber, sie GILT als Fakt. NICHTS kann eindeutig bewiesen werden, weder Religion noch Wissenschaft. 

DNS: Säuren treten in einem Code auf, der genauso aufgebaut ist, dass ein Mensch sich aufgrund dieses "Bauplans" entwickelt.
Säuren können zufällig aneinandergereiht sein, werden aber niemals einen "Bauplan" für ein Tier übermitteln, ohne, dass jemand sie manipuliert hat.

Besonders zu deinen letzten 2 Absätzen:
Religion schließt Evolution NICHT aus. Die religiösen Schriften darf man nicht bildlich nehmen, es ist nicht als ein Biologielehrbuch anzusehen.
Außerdem gibt es auch keine negativen Gottesbeweise, genauso wenig wie es negative Evolutionsbeweise gibt.
Kannst du mir zum Beispiel beweisen, dass es nicht Gott ist, der verschiedene Massen zueinander drückt (siehe Kirche des fliegenden Spaghettimonsters)?
Kurz: Nein. Du kannst mir Theorien erklären, die das Phänomen genauso wie mein "Gott drückt Gegenstände zueinander" erklären. Allerdings kann es genauso wenig bewiesen werden wie das von mir gesagte.
Wissenschaft sowie Religion stellen Fakten auf, die sie als gegeben betrachten. Von diesen Fakten aus werden "Theorien" (Theorien können nach der Definition Behauptungen als auch bewiesene Thesen sein!) bewiesen. Diese Fakten sind allerdings weder positiv noch negativ Beweisbar, woraufhin alle darauf basierenden Theorien angreifbar sind, da die Prämissen nicht bewiesen (aber auch nicht negativ bewiesen) werden können.

Kommentar von Andrastor ,

Und diese Beweise fundieren auf Theorien, die wieder mit Hilfe von Theorien bewiesen wurden usw. usw..

Nein, das ist nicht richtig. Keine Ahnung woher du diesen Unsinn nimmst.

Einfaches Beispiel: Die Evolutionstheorie besagt dass sich der Mensch aus primitiveren Arten entwickelt hat.

Beweise für diese Theorien sind Funde verschiedener vorzeitlicher Menschenarten, welche sich chronologisch in die Gesichte einreihen.

Weitere Beweise für die Evolutionstheorie an sich sind Züchtungen, die durch Ausleseverfahren aus einer Art eine andere züchten.

Das sind Beweise, fassbar, logisch nachvollziehbar, wiederholbar und falsifizierbar.

Das sind wissenschaftliche Beweise, die so eindeutig bewiesen wurden.

Die Religion kann deshalb nicht mit Beweisen aufwarten, weil sie erfunden ist.

DNS: Säuren treten in einem Code auf, der genauso aufgebaut ist, dass ein Mensch sich aufgrund dieses "Bauplans" entwickelt. Säuren können zufällig aneinandergereiht sein, werden aber niemals einen  "Bauplan" für ein Tier übermitteln, ohne, dass jemand sie manipuliert  hat.

Das ist völlig falsch. Du demonstrierst gewaltige Bildungslücken, wenn du so über DNS-Bestandteile sprichst.

Die Säuren, welche die DNS formen haben eine natürliche Affinität zueinander. Sie ziehen sich an und bilden Ketten. Diese Ketten sind jedoch alles andere als stabil.

Die ersten dieser Ketten brauchten mehrere Millionen Jahre in denen sie immer wieder auseinandergerissen wurden, bis sie zufällig eine Kombination ergaben, welche stabil genug war um den Kräften des Umfelds zu widerstehen.

Aus diesen Ketten gingen die ersten Zellkörperchen hervor.

Zu glauben fertige "Baupläne" von Zebras oder Libellen hätten in der Ursuppe herumgedümpelt und auf die Chance gewartet als fertig entwickelte Zebras oder Libellen aus dem Wasser zu springen ist mehr als nur töricht.

Religion schließt Evolution NICHT aus. Die religiösen Schriften darf man nicht bildlich nehmen,

Natürlich tun sie das. Adam und Eva gab es nie, der Mensch entstammte niemals 2 Individuen. Und wenn man das alte Testament nicht wortwörtlich nimmt, verliert das neue Testament seine Bedeutung und Daseinsberechtigung

Außerdem gibt es auch keine negativen Gottesbeweise

Jedes Paradoxon, jede Logiklücke, jeder Widerspruch in der Beschreibung Gottes ist ein Beweis gegen ihn.

Wissenschaft sowie Religion stellen Fakten auf

Du hast ein absolutes Unverständnis davon was ein Fakt ist. Die Religion stellt keine Fakten auf, sie stellt Behauptungen auf. Ein Fakt ist eine Tatsache. Ein wissenschaftlicher Fakt ist dann ein solcher, wenn er von ausreichend Beweisen gestützt wird.

Theorien können nach der Definition Behauptungen als auch bewiesene Thesen sein

Nicht wissenschaftliche Theorien. Ich erläuterte bereits den Unterschied zwischen These und Theorie und die Stellung des Volksmunds dazu.

woraufhin alle darauf basierenden Theorien angreifbar sind, da die
Prämissen nicht bewiesen (aber auch nicht negativ bewiesen) werden
können.

Das ist absoluter Schwachsinn!

Du zeigst nur wieder dass du keine Ahnung von wissenschaftlicher Arbeitsweise hast.

Ich rate dir dringend dich erstmal eingehend zu informieren und zu bilden, bevor du erneut versuchst zu solchen Themen mitzureden. Deine Behauptungen hier spotten jeder Beschreibung und das einzige was du damit erreichst ist dass du dich bis auf die Knochen blamierst.

Kommentar von Copyyy ,

Beim Teil mit dem Religion schließt Evolution aus habe ich mich falsch ausgedrückt: Ich meinte, man muss religiöse Schriften bildlich nehmen, nicht wörtlich.
Das, was du über die Säuren sagst, gilt genauso über die Wellen, mit denen man außerirdisches Leben versucht zu beweisen. Man geht davon aus, dass diese Information nicht zufällig entstehen kann, aber bei der DNS sagt man auf einmal: "Aso, ja hier war das doch ein Zufall." Das war mein Punkt, danke, dass du ihn dir selber erklärt hast.
Die Evolutionstheorie kann ich außen vor lassen, da, wie gesagt, die meisten Religionen sie NICHT ausschließen. Die Bibel und andere religiöse Schriften sind, wie schon gesagt, bildlich zu nehmen.
Wobei auch in der Wissenschaft die verschiedenen Evolutionstheorien umstritten sind, da nichts eindeutig bewiesen werden kann.
Wenn du glaubst, es gibt für irgendetwas eindeutige Beweise, hast du dir wohl noch nie philosophische Texte zu dem Thema durchgelesen.

Nur um das noch einmal klarzustellen: Um wirklich über etwas urteilen zu können, muss man beide Seiten verstehen. Ich glaube auch nicht an einen Gott, allerdings verstehe ich die Argumentation der Religionen. Du allerdings streitest einfach alles ab, ohne es auch nur verstehen zu wollen. Ein religiöser Glaube ist mehr als nur eine Erklärung für alles, es ist eine Art Lebensmotto. Ein Glaube ist etwas schönes, worauf Menschen stolz sein können. Keiner sollte probieren, anderen Menschen den Glauben kaputt zu machen. 

Das war mein abschließender Text hier, deine Antwort werde ich mir auch nicht mehr durchlesen, ist eh nicht besser als die Meinungen vieler Gläubiger zu dem Thema ("DAS IST HUMBUG UND HEXENWERK").

Kommentar von Andrastor ,

Ich meinte, man muss religiöse Schriften bildlich nehmen, nicht wörtlich.

Was immer noch nichts an der Tatsache ändert, dass das neue Testament seine Bedeutung verliert, wenn man das alte Testament nicht wörtlich nimmt!

gilt genauso über die Wellen, mit denen man außerirdisches Leben versucht zu beweisen. 

Nein, das ist grundsätzlich falsch!

DNS und Wellen haben dahingehend nichts gemeinsam! Du kannst DNS nicht mit elektromagnetischen Wellen vergleichen. Dass du es doch tust, zeugt von deinem mangelnden Wissensstand.

Keiner sollte probieren, anderen Menschen den Glauben kaputt zu machen

Ausser der Glaube brachte die schrecklichsten Verbrechen der Menschheitssgeschichte hervor, wie Bombenanschläge, Hexenjagdten, Kreuzzüge, den Holocaust.

Glaube ist nichts weiter als eine Überzeugung die auf einem Gefühl anstatt auf Daten und Fakten beruht.

So etwas ist nichts worauf man stolz sein kann!

Du zeigst dich hier extrem verblendet, und dein Unwissen dass du hier öffentlich zur Schau stellst, macht dich nur lächerlich.

Kommentar von RosaliaMagnolia ,

Unsere DNA enthält eben keine kodierte Informationen. Das ist totaler Humbug. Man hat das menschliche Genom vollkommen entschlüsselt, wo findest du die Codierung, wo? Man kann sehr leicht nachvollziehen dass sie durch natürliche Selektion so wurde wie sie ist. Bei Wellen im All hingegen gibt es keine natürliche Selektion, wie auch? Wellen breiten sich aus und fertig. Wenn sie auch evolutionären Bedienungen unterworfen wären, sehe es anders aus, aber eben das tun sie nicht. 

Wenn Gott der Schöpfer wäre, hätte er die genetische Verwandtschaft von Mensch zu Schwein sicher nicht erschaffen, wir teilen 98% des Genmaterials. Also bitte.

Kommentar von Copyyy ,

"Als genetischer Code wird die Weise bezeichnet, mit der eine in der Abfolge von Basenpaaren des DNA-Doppelstrangs niedergelegte Erbinformation, nachdem sie in die Nukleotidsequenz eines RNA-Einzelstrangsumgeschrieben wurde, sodann in die Aminosäurensequenz der Polypeptidkette eines Proteins übersetzt werden kann." Das ist von Wikipedia, wird aber in der Wissenschaft auch so angesehen. DNS ist codierte Information, sozusagen der Bauplan von etwas.
Vollständig entschlüsselt wurde es noch nicht, aber z.B. Augenfarbe und Haarfarbe kann man fast eindeutig anhand der DNS bestimmen.

Elektromagnetische Wellen können auch durch Zufälle (wenn auch sehr kleine Wahrscheinlichkeit) genau die gleichen Informationen "beinhalten" wie von einem Menschen erschaffen. Und genau das ist mein Punkt.

Wir teilen 90% des Genmaterials von Schweinen, bei Schimpansen sind es erst 98%, aber guter Punkt:
Religion schließt Evolution nicht aus. Die Schöpfungsgeschichte ist nicht wörtlich zu verstehen sondern bildlich. Allgemein sind religiöse Schriften keine Wissenschaftsbücher sondern bildliche Geschichten, die Lebensweisheiten und sowas vermitteln wollen, keine genauen Angaben zur Entstehung des Menschen o.Ä..

Kommentar von Andrastor ,

und es wird immer lächerlicher. Jetzt musst du bereits Haare spalten und du wiederholst deine Falschaussagen ad nauseam.

Grauenvoll deine Versuche hier zu diskutieren.

Kommentar von KaeteK ,

https://www.was-darwin-nicht-wusste.de/wunder/mensch.html

Dann möchte dir ein wenig unter die Arme greifen...

Kommentar von Andrastor ,

Also eine belieibge Webseite, welche von jedem dahergelaufenen Würstchen erstellt und ohne jegliche Überprüfung der Wahrheit mit Inhalt gefüllt werden kann, soll deiner Meinung nach eine gültige Aussage über die Wahrheit geben können?

Bestätigungsfehler der schönsten Güteklasse.

Das nächste Mal solltest du unbedingt darauf achten wissenschaftlich fundierte Links zu verwenden und kein lächerliches Gewäsch von Leuten, welche dieselbe Meinung wie du vertreten.

Peinlich peinlich...

Antwort
von AaronMose3, 22

Ein Professor wanderte weit in die Berge, um einen berühmten Zen-Mönch zu besuchen. Als der Professor ihn gefunden hatte, stellte er sich höflich vor, nannte alle seine akademischen Titel und bat um Belehrung. 

'Möchten Sie Tee?' fragte der Mönch. Ja, gern, sagte der Professor. Der alte Mönch schenkte Tee ein. Die Tasse war voll, aber der Mönch schenkte weiter ein, bis der Tee überfloss und über den Tisch auf den Boden tropfte.

 'Genug! rief der Professor'. Sehen Sie nicht, dass die Tasse schon voll ist? Es geht nichts mehr hinein. 

Der Mönch antwortete: Genau wie diese Tasse sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren.

Was ich damit sagen will ?

Wenn Du die Wahrheit erkennen willst, dann sei nicht für, aber auch nicht gegen etwas. Der Kampf zwischen dem "Für etwas oder gegen etwas sein" ist die schlimmste Krankheit der menschlichen Vernunft.

Antwort
von Suboptimierer, 49

Es ist doch keines Wegs logischer als den Urknall zu belassen

Hier bringst du historisch etwas durcheinander. Der Glaube an Götter ist älter als an Urknalle.

Ob es sinnvoll ist oder nicht, diese Frage stellt sich einem Gläubigen nicht. Er nimmt es als "so ist es" hin.

Dem Gläubigen ist es auch nicht wichtig, wie Gott entstanden ist (bzw. er würde sich da auf vieles einlassen), es sei denn, in seiner heiligen Schrift steht drin, wie es passiert ist.

Kommentar von NebenwirkungTod ,

Das mit dem Urknall liegt aber dran, dass ,man lange sowas nicht hertausfinden konnt

Antwort
von Feuerregen, 40

Vielleicht ist es sinnvoll von der anderen Seite der Frage aus anzufangen. Warum gibt es gute Gründe an einen Schöpfer zu glauben? Welche Beweise gibt es dafür? Wenn man sich ehrlich mit dem Thema befasst, lernt man eine Menge. Am Ende bleibt aber immer noch eine 0,1%ige Lücke in der Gewissheit. Und die nennt man dann Glauben.

Antwort
von Wernerbirkwald, 39

Die Welt ist voller Wunder,die wir uns nicht erklären können.

Und so wie Kinder einen "Großen " brauchen,der ihnen hilft ,und zeigt wo es lang geht,so suchen sehr viele Menschen einen " Großen ",der ihnen in ausweglosen Situationen zur Seite stehen könnte.

Ein Gott ist für Menschen eher vorstellbar als der Urknall,darum glaubt wohl der größte Teil der Menschheit an ihn,egal welchen Namen sie ihm geben.

In unserer westlichen Welt,in der Hunger und Not ,Fremdworte sind,ist es leicht nicht an Gott zu glauben.

Aber auf dem "Sterbebett",wenn es zu Ende geht,oder wenn einem als Soldat das Hirn von den Kameraden um die Ohren fliegt,lernen fast alle das beten.

Kommentar von RosaliaMagnolia ,

Es liegt in unseren Genen an ein Ding zu glauben dass uns Sinn gibt. Keiner verkraftet die Wahrheit, also erfindet man sich halt selbst eine Realität. (:

Kommentar von NebenwirkungTod ,

Das ist genauso ein Gerücht wie Gott selbst

Antwort
von nowka20, 9

dieser glaube gibt lebenstrost, wenn das selbstbewußtsein noch nicht voll entwickelt ist

Antwort
von Raubkatze45, 21

Von jeher haben sich Menschen die Frage nach dem Sinn des Lebens gestellt, womit ja auch eine tiefe Sehnsucht verbunden ist. Und diese Ursehnsucht kommt von Gott und ist dem Menschen ins Herz geschrieben, auch wenn Gottesleugner dies bestreiten. Selbst Nietzsche, der große Nihilist, der an keinen Gott glaubte, bekannte "Jede Lust will Ewigkeit, tiefe, tiefe Ewigkeit". Damit ist gemeint, dass der Mensch zu lieben im Stande ist, dass er geliebt werden möchte und dass damit der Wunsch verbunden ist, dass Liebe und die Freuden dieses Lebens unvergänglich sein möchten.Hinzu kommt, dass der Schmerz über den Verlust lieber Menschen  für jeden unerträglich ist - unabhängig vom Glauben. Der Mensch kann also nur Trost finden, wenn es eine Hoffnung gibt auf ein Wiedersehen, eine  Erfüllung der Sehnsucht nach Glück über dieses Leben hinaus, auf Liebe, die nicht vergeht.

Auf alle diese Fragen und Sehnsüchte haben Menschen nach einer Antwort gesucht und es "logisch" gefunden,  sich Gottesbilder zu erschaffen nach ihren jeweiligen Vorstellungen. Die Frage stellt sich natürlich, ob es sinnvoll ist, Gottheiten zu verehren, die von sich aus nie aktiv geworden sind und somit zum großen Teil auch zu Mythen geworden sind.

Im Gegensatz dazu stellt sich die Frage für Christen nicht, ob es "sinnvoller" ist, dass Gott existiert. Es geht dabei auch nicht um Logik. Es geht um die Wahrheit. Die Wahrheit aber ist, dass im Judentum/Christentum  (im Gegensatz zu den selbstgemachten Gottheiten) sich der eine Gott offenbart hat und sich gezeigt hat als der von ewig her existierende, unendliche Gott, der alles Sein umfasst und erhält. Und darin eingeschlossen ist auch die Entstehung der Materie, des Universums, des Menschen. Da muss die "Logik" des Urknalls bzw. der Evolution nicht geleugnet werden. Was Menschen als langen Zeitraum der Entwicklung erleben, ist für Gott nur ein Augenblick, da die Ewigkeit keine Zeiten kennt -  sondern nur ein ewiges Jetzt ist. Von daher stellt sich die Frage gar nicht, Gott oder Urknall. Der Urheber des Seins ist weit erhaben darüber und allem, was Menschen mit ihrem begrenzten Verstand  erforschen und zu verstehen im Stande sind.  

Die Offenbarung hat in der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ihre Erfüllung gefunden. Christen glauben dabei nicht ins Blaue hinein, sondern sie haben gute Gründe, die mündliche und schriftliche Überlieferung durch die Jahrhunderte für wahr zu halten. Christen behaupten, dass der auferstandene Jesus lebt und sich auch heute noch den Menschen mitteilt, die sich auf ihn einlassen. So machen Menschen Erfahrungen mit Gott, die denen verborgen bleiben, die alles auf ihre eigene Logik setzen. Das bedeutet, dass wir kein Zufallsprodukt der Evolution sind, sondern geliebte und gewollte Wesen, die für das ewige Leben mit Gott bestimmt sind. Das mag für viele ein Ärgernis sein, für gläubige Christen ist es der Sinn dieses Lebens und darüber hinaus erst recht.




Antwort
von Copyyy, 39

Gott wurde nicht erschaffen und er ist kein wirkliches Wesen. Er ist weder an Raum und Zeit gebunden noch "ist" er irgendwo: Er ist immer überall. (Zumindest nach manchen (den meisten?) Religionen.)
Dieses Wissen fundiert auf Überlieferungen und alten Schriften.
Dagegen basiert die Wissenschaft "nur" auf Theorien und erklärt die teilweise sehr prägnanten (fast schon übertriebenen) Überlieferungen nicht (Beispiel: Jesus steht wieder auf, steigt in den Himmel auf etc.).
Natürlich kann man von beiden Seiten aus die Argumente beider Seiten entkräften. Deshalb gibt es keine "richtige" Antwort, nur viele Mutmaßungen.
An was man glaubt, muss man selber entscheiden.
Für viele ist es allerdings logischer, alten Schriften zu glauben. Besonders, weil dies viele Fragen erklärt, die die Wissenschaft nicht erklären kann (z.B.: Was passiert nach dem Tod?). Außerdem: Ist es nicht schön, denken zu können, jemand würde dich beschützen, wenn du in der Not bist? Ist es nicht schön, jemandem deine Probleme zu erzählen, wenn du alleine und traurig bist? Wenn du nicht an einen Gott glaubst, an was hältst du sonst in solchen Situationen fest? Unwissenheit ist etwas, was dem Menschen Angst macht. Die Religion nimmt die Unwissenheit, die Wissenschaft nur teilweise.

Kommentar von RosaliaMagnolia ,

Eben, Glauben ist nur ein Ausdruck von Egoismus. 

ICH habe Angst dass mich nach dem Tod nichts erwartet, ICH habe Angst dass ich sinnlos bin, ICH habe Angst dass ich in meinen dunkelsten Stunden alleine bin; also beginne Ich zu glauben.

Naja, Egoismus war noch nie was für mich, darum bin ich Atheistin. (:

Kommentar von Copyyy ,

Wenn du so denkst, wäre alles egoistisch. Warum hast du Internet? Das Geld könntest du auch spenden. Warum fährst du Auto? Du könntest auch mit dem Rad fahren, die Umwelt schonen und damit sogar Geld sparen, was du wieder an andere spenden könntest.
Warum lebst du? Von dem, was du isst, könnten auch andere leben.
Egoistisch ist ein schwieriges Wort, da fast alle Dinge, die wir machen, egoistisch sind.
Und ist es egoistisch, sein Leben unter das von einem Gott zu stellen und nach seinen Regeln zu handeln? Es gibt auch Religionen, die einen nicht belohnen, also keine Art Himmel-Hölle-Prinzip. In diesen Religionen müsste es ja das Gegenteil von Egoismus sein. Sie helfen anderen Leuten, da es Gottes Wille sei, bekommen von Gott aber nichts wieder.

Kommentar von RosaliaMagnolia ,

Was ist egoistischer. Sein Leben in den Dienst Gottes zu stellen, nur dass man danach ewig weiter leben kann. Oder seine Zeit mit anderen zu verbringen, im Wissen dass man nur für jetzt lebt und danach nie wieder? ;) Mhmmm. 

Kommentar von Copyyy ,

Ich wusste, dass solch eine Antwort kommt, deswegen habe ich doch extra geschrieben, dass es viele Religionen gibt, in denen man von Gott nicht für gute Taten belohnt wird.
Jeder Mensch ist egoistisch, egal, ob religiös oder nicht. Somit ist das kein Argument, weder auf der einen noch auf der anderen Seite.

Kommentar von NebenwirkungTod ,

@Rosalia Du sagst so, dass wenn man nicht an Gott glaubt, passiert nach dem Tod einfach nix. NUR wenn man an Gott glaubt kommt man in den Himmel/Hölle.

Allerdings wird uns zu 99.99...% alle das selbe Schicksal treffen.

Und ich denke nicht das Gott einen ungläubigen Strafen würde.

Kommentar von NebenwirkungTod ,

Für etwas hab ich Menschliche Freunde oder Tiere. Die Antworten immerhin

Antwort
von chrisbyrd, 5

Wenn man davon ausgeht, dass Gott die Zeit und den Raum überhaupt erst erschaffen hat, werden Begriffe wie "Ewigkeit", "vorher" usw. ziemlich relativ...

Beim Urknall stellt sich die Frage, woher die Masse gekommen sein soll, die in einem stecknadelgroßen Punkt vereinigt war und aus der sich dann das gesamte Universum gebildet hat. Noch viel mehr stellt sich die Frage, woher die vielen physikalischen und biochemischen Gesetzmäßigkeiten stammen sollen, die nicht nur Sonnen und Planeten sondern auf der Erde sogar Millionen von Tier- und Pflanzenarten haben entstehen lassen...

Ein Schöpfergott erscheint mir wesentlich logischer und wahrscheinlicher als ein Urknall.

Kommentar von NebenwirkungTod ,

Ein Schöpfergott ist keines Wegs logischer.

Er ibt nur einen Schritt dazu, okey. Der Urknall wurde von Gott ausgelöst, nun löst dies aber nicht die Frage, wie alles begann, man sollte sich ja eigentlich jetzt fragen, von wo Gott kommt.

Antwort
von zehnvorzwei, 28

Hei, NebenwirkungTod, was ist der Urknall anders als ein Furz Gottes? Warum willst du das anfanglose Nichts, das den Urknall losließ, nicht als Synonym für den Begriff Gott akzeptieren? Und so. Grüße!

Antwort
von anniegirl80, 36

Wer sagt denn dass immer alles logisch sein muss?

Und um deine Frage zu beantworten: Weil dadurch auch mein Leben einen Sinn bekommt. Wenn Gott die Welt erschuf, dann ist er auch für mein Dasein verantwortlich und somit bin ich gewollt und kein Zufallsprodukt :-)

Gott kommt nicht von irgendwoher und wurde geschaffen - sondern er war schon immer. Gott ist ewig, das bezieht sich auch auf die Vergangenheit. Auch das muss nicht logisch nachvollziehbar sein damit ich es glauben kann!

Antwort
von antwortbittejo, 55

Weil man früher Gründe für Naturphänomene gesucht hat.

Antwort
von Destoyer02, 44

Ja finde ich auch. Ich denke Gott wurde erfunden um die Menschen an etwas glauben zu lassen. Damit es etwas gibt wovor man Angst hat wenn man scheise Baut. Und damals sogar damit das Leben einen Sinn hat. voll der quatsch

Antwort
von Helli01, 28

Weil der primitive Mensch früher Erklärungen brauchte weswegen er nicht einfach den nervigen Nachbarn abstechen und seine Tochter vergewaltigen sollte!

Also gab man ihm etwas was woran er glauben konnte und wonach er sein Leben richten sollte.

Erklär doch mal jemandem der keine Religion und keine Gesetze kennt warum er nicht einfach einem anderen etwas wegnehmen darf und warum er nicht einfach jemanden töten darf wenn man doch stärker ist ?!?

Antwort
von stoffband, 13

Es ist ja so, das Gott sich bei den Menschen gemeldet hat( mose) nicht andersrum.

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